Chile
Santiago Metropolitan

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325 travelers at this place:

  • Day210

    Abschied in Santiago

    March 1 in Chile ⋅ ☀️ 22 °C

    So und jetzt sind Mami & Papi weder abgfloge 🤷🏼‍♀️. Mer händ no ehn schöne letschte Tag gha Gester wo mer vieles nomol sind go ahluege wo mer ah üsem erste Tag gseh händ. Höt morge hämmer denn no packt und denn ha ich die beide ah Flughafe brocht.

    För mich gods denn höt Obig spot au no wiiter uf Japan... Ich bi fast chli truurig us Südamerika wäg z goh aber au extrem gspannt uf mis neue Abentüür!Read more

  • Day82

    Santiago de Chile - Panoramaviews

    January 29 in Chile ⋅ ☀️ 26 °C

    Nachdem wir den Tag gestern genutzt haben, um geschwollene und von Blasen geplagte Füße (ja, das geht auch in Flip Flops) und Sonnenbrand auszukurieren, stürzen wir uns heute nicht gleich ins Zentrum der Hauptstadt, sondern verschaffen uns erstmal einen Überblick auf das Anden-Panorama von Santiago. Schon von unserem Appartment aus haben wir einen tollen Blick auf die von riesigen Bergen eingerahmte Stadt.
    Nach dem Frühstück geht es heute zuerst zum Cerro Santa Lucia. Durch einen lauschigen Park führt ein Spazierweg vorbei an Denkmälern, Brunnen und Erkern hinauf zu einem Aussichtshügel mit einem kleinen Festungsschlösschen. Von hier haben wir schon einen weiten Ausblick auf die Stadt.

    Wieder unten in der Stadt angekommen, probieren wir das angeblich beste Eis Südamerikas bei Emporio La Rosa. Diese legendäre Heladeria zählt zu den 25 besten Eisdielen der Welt und hat schon diverse Auszeichungen erhalten. Sie haben auch einige ungewöhnliche Aromen wie Rosenwasser oder schwarzer Pfeffer im Angebot. Wir bleiben aber bei Schokolade, Lebkuchen, Cookies & Cream und Dulce de Leche 😁 und ja, das Eis hat eine besondere Konsistenz und man schmeckt, dass es hausgemacht ist ☺️

    Vorerst gestärkt machen wir uns auf zum Cerro San Christobal, dem „Hausberg“ der Stadt. Von hier aus soll man die beste Aussicht haben. Am Eingang des Parks angekommen, wartet eine ellenlange Schlange auf die Seilbahn nach oben. Wie langweilig 😜 wir gehen den Weg zu Fuß. Ist ja auch gerade Mittagszeit, also ist es schön mollig warm (35 Grad?)🤦🏼‍♀️ Die Luft ist wahnsinnig trocken und staubig. Mein Hals kratzt und meine Augen brennen. Zum Glück gibt es auf dem Weg immer wieder Wasserstationen, an denen wir uns erfrischen können.
    Das Aushängeschild des Cerro San Cristóbal ist die 14m hohe Marienstatue der Unbefleckten Empfängnis, die sich auf dem Gipfel des Berges befindet. Hier gibt es auch eine kleine Kapelle und Bänke unter freiem Himmel, wo sich Menschen zum Beten und Meditieren treffen. Auf dem gesamten Gipfel läuft entspannende, spanische Kirchenmusik und es riecht überall nach Weihrauch. Man fühlt sich sofort tiefenentspannt und irgendwie selig 😅🙈 da ist der anstrengende Aufstieg schon fast wieder vergessen.
    Wir machen eine kleine Pause im Schatten und genießen die Aussicht. Von hier oben hat man wirklich einen tollen Panoramablick auf die Stadt und auf die Andenkulisse. Wir haben Glück, dass wir die Berge sehen können, da diese oft im Nebel versteckt sein sollen.
    Ziemlich hungrig machen wir uns wieder auf den staubigen Weg über Stock und Stein in die Stadt und erfahren, dass die Aussichtsplattform Teil des Parque Metropolitan ist, der über den ganzen Hügel erstreckt. Man kann hier zum Beispiel außerdem den Botanischen Garten besuchen, in den Zoo gehen oder mit der neuen Gondelbahn fahren. Es gibt sogar ein Schwimmbad hier oben 🏊‍♂️🏊🏻‍♀️. Unser Loch im Bauch ist aber stärker 😜 (wir überbrücken es mit einem kleinen Schokoriegel 🍫😜) Auf dem Heimweg entdecken wir noch ein paar kleine Papageien in den Bäumen 🦜 Zurück im Appartement entspannen wir nach dem Abendessen noch ein wenig im Pool auf der Dachterrasse, bevor die Sonne untergeht 🌇
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  • Day380

    Zwei Gringos unterwegs Teil 4

    February 20 in Chile ⋅ ☀️ 28 °C

    Von den Bergen ging es wieder hinunter an die Küste nach Valparaiso. Der Hauptstadt der Graffitis statteten wir bereits bei der Hinfahrt einen Besuch ab und kannten uns also schon ein wenig aus. Auf, neben und zwischen den 42 Hügeln der Stadt gibt es sooo viel zu entdecken, dass man problemlos einige Nächte dort verbringen kann. Wir blieben aber nicht so lange, da wir den Mietwagen zurück nach Santiago bringen mussten. Wir fuhren nochmals mit einem der antiken Lifte und gingen auf die Suche nach weiteren Graffitis (und wir entdeckten einige).

    Zurück in Santiago endet unser 3-wöchiger Roadtrip durch den Norden Chiles. Von saftig grünen Feldern, Meer, Sand, Wüste, hohen Bergen, Sonnenschein und viel Regen über klare Sternenhimmel, Kakteen, chilenisches Essen und Gastfreundschaft war alles dabei. Der Norden bietet für alle etwas. Wir sind um 4648 Ausland-Strassenkilometer und einige (vielleicht 30🤷‍♂) spanischen Wörter reicher.😅

    In der Hauptstadt Chiles sind wir auch zum zweiten Mal - hier bereiten wir und für das nächste Abenteuer vor. Kleiner Hinweis: irgendwo im Pazifik und die nächsten Nachbarn sind einige tausend Kilometer entfernt.

    Einen reisenden Chilenen haben wir dazumal in Myanmar kennengelernt. José ist mittlerweile zurück in seinem Heimatland und arbeitet in Santiago. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, mit ihm einen gemütlichen Abend bei Piscola (Pisco mit Cola) und einem guten Stück Rindfleisch zu verbringen!
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  • Day201

    US Embassy, Santiago de Chile

    February 28 in Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Hola,

    hätten wir uns ja auch nicht vorstellen können, dass wir während unserer Reise in einem Consulat Platz nehmen dürfen und dann auch noch in dem der USA. Naja, unerwartete Dinge und Planänderungen gehören nun mal zum Alltag einer langen Reise. Am besten macht man sich auch keine großen Pläne, das ist stressfreier! In unserem Fall raubt es uns doch schon unsere Nerven.

    Wie haben wir eigentlich unsere Tickets für den Besuch in unser guten deutschen Botschaft und die der Amis erworben?

    22. Februar 2019, wir kommen mit dem Nachtbus aus Temuco nach Santiago und wollen uns für unsere verbleibenden 9 Tage in Chile eine Auto mieten, mit dem wir etwas flexibler sein können, als mit einem Bus. Wir wollen noch ein paar Tage an die Pazifikküste zum Schwimmen und in die Weinregion südlich von Santiago, um uns einen leckeren Pisco Sour zu gönnen.

    Nachdem wir unser erstes Auto wegen defekter Beleuchtung gerade wieder zurück geben mussten, geht es nun mit einem neuen schnuckeligen Kleinwagen an der Mietstation am Internationalen Flughafen in Santiago los. Mit im Gepäck: Eine Reifenversicherung ;-)

    Es ist ein bisschen Konfus, denn das Mautsystem ist nicht sonderlich verständlich und wir halten erst kurz an einer Zahlstation, bevor wir uns doch entscheiden das fahrzeuginterne automatische Abrechnungsystem zu nutzen. Wie es aussieht sind wir auch nicht die einzigen Touris, denn mit uns hält hier noch ein weiteres Auto, welches wohl nicht so recht weiß, wie das hier funktioniert! Naja, weiter geht's...
    ... als nach kaum 1 km der Verkehr etwas staut, sehen wir, daß hinter uns der Fahrer eines Autos aussteigt und zwischen unseren beiden Autos irgendetwas macht. Wir denken uns nichts großes dabei und es geht auch schon gleich weiter auf die Autobahn. Endlich freie Fahrt Richtung Süden :-) Oder auch nicht! Plötzlich leuchtet die Warnanzeige für den Reifendruck auf! Na Klasse, das fängt ja schon mal gut an. Noch keine 2 Kilometer haben wir geschafft und noch bevor wir erkennen, dass unser Reifen hinten links vollkommen Platt ist, fängt links neben uns auch schon ein Auto wild an zu Hupen und der Beifahrer zeigt auf unser Hinterrad. Anhalten? Hier? Völlig unmöglich! Die Autobahn ist in unsere Richtung allein 4-spurig und richtig voll! Wir fahren langsam noch etwa 1 km bis ein Auto vor uns fährt und uns mitzuteilen versucht, daß wir hier rechts raus fahren könnten und sie würden uns helfen. Wir fahren ab und parken auf einem breiten Randstreifen. Das andere Auto hält ein gutes Stück vor uns. Es steigen 2, oder 3 Leute aus. Einer bleibt im Auto sitzen. Mit Warnwesten bekleidet wuseln sie plötzlich überaus hilfsbereit um uns herum, wollen unser Ersatzrad aus dem Kofferraum holen, oder unser Gepäck aus dem Kofferraum auf die Rücksitzbäcke räumen. Als einer dieser Warnwestenmänner unbedingt mit einem von uns gemeinsam das Warndreieck schön weit entfernt von unserem Auto aufstellen will, merken wir, daß die 'Dreck am Stecken' haben! Immer schön Ablenken ist die Devise. Die wollen an unser Gepäck! Ariane versteckt schnell noch meinen Geldbeutel mit Pass unter der Fußmatte und schließt schnell das Auto mit dem Funkschlüssel ab... Klick! Alles sicher...! Wir machen deutlich, daß wir keine Hilfe benötigen und machen uns dann an das Reifenwechseln. So wirklich lassen die Typen jedoch nicht locker, schleichen immer noch umher und wir können die Situation nicht vollkommen überblicken... Und plötzlich ziehen sich die 'Helfer' zurück und verschwinden mit ihrem Auto. "Die Türen sind auf!", "Sch....!", "Die haben uns beklaut!"

    Uns spielte die Technik einen Streich, denn mit offenem Kofferraumdeckel schließen die Seitentüren nicht, wenn man den Knopf am Schlüssel drückt! "Die Drecksäcke haben uns beklaut!", höre ich Ariane rufen, "Meine Reisepapiere sind weg! Sch...., sch...., sch....!"

    Und dann läuft alles seinen Weg... Polizei rufen, Reifen wechseln, zur Anzeigeaufnehmen ins Präsidium, zurück zur Autovermietung und und und! Wir sind gerädert und lassen alles Revue passieren! Wir realisieren erst später was passiert ist und wie es passieren konnte: Sind wir doch direkt schon hinter der Autovermietung von einem Mann gefragt worden, wie denn der Weg in eine bestimmte Stadt wäre - und gleich die zweite Frage: wo wir her kämen. Dabei wurde unser Auto mit Inhalt schon gescannt. Die vermeintlichen Touristen, die mit uns an der Mautstelle seltsam gefahren sind, waren bereits unserer "Helfer" und der Mann, der während des Staus zwischen unseren Autos war, hat uns mit einem Messer den Hinterreifen zerstochen! Eine organisierte Sache, von Anfang bis Ende. Dabei haben die Typen jetzt nicht einmal großen Erfolg gehabt, denn außer Arianes Reisepass, einer Kreditkarte, wenig Bargeld war nicht viel im Rucksack. Für uns bedeutet dies nun jedoch mächtig Aufwand und es kostet viel Nerven.

    Habe ich doch noch in der Woche vor unserem Abflug von zu Hause André cool und lässig erzählt, dass ich in einem Forum gelesen hätte, dass auf einer solchen Reise jeder mal überfallen, oder beklaut würde. Dabei habe für mich gedacht, ja ja, uns passiert das nicht, wir passen ja auf! Fahren wir 7 Monate durch die verrücktesten Länder Südamerikas und nichts passiert...

    Naja, eilig haben wir es jetzt erst mal nicht mehr, denn es ist mittlerweile Freitagnachmittag und die deutsche Botschaft macht erst am Montag ihre Türen wieder auf. Wir machen uns für Montag eine Todo-Liste und fahren mit unserem nun dritten Mietauto an einem Tag nach 'Valparaiso' an die Pazifikküste, legen uns an den Strand, gehen Schwimmen und sehen uns die Stadt an. Wir können am Wochenende eh nichts bewegen. Den Kopf bekommen wir nach diesem Erlebnis jedoch nicht frei!

    Montag, 25. Februar 2019, wir haben einen Termin für heute bei der Deutschen Botschaft im Internet vereinbart, um einen vorläufigen Reisepass zu beantragen. Die Formulare haben wir bereits am Wochenende organisiert und ausgefüllt, Passfotos machen lassen und und und. Stellen aber vor der Tür fest, dass ich im noch verwirrten Kopf einen Termin für den 25. März 2019, statt Februar, vereinbart habe... Mist! Wir werden dennoch sehr freundlich empfangen und bekommen den Ersatzpass schon für Dienstag in Aussicht gestellt :-)

    Jetzt wird es jedoch dolle: Haben wir doch vor einigen Wochen für den kommenden Montag einen Flug über San Francisco nach Hongkong gebucht und stellen nun fest, daß man mit einem 'Vorläufigen Reisepass' nicht einmal zu Zwecken des Transits in die USA reisen darf. Dies geht nur mit Visum und ein US-Visum können wir nur beantragen, wenn der neue Pass vorliegt, grrrr! Und die Krönung folgt: Teilt uns die deutsche Botschaft mit, dass ein US-Visum etwa 7 Tage dauert....
    ...das wird nix! Benötigen wir das Visum doch bereits am Freitag, um den Flug überhaupt am Montagmorgen um 6:00h nehmen zu können, grrrr!

    Wir wollen es nicht unversucht lassen: Visum beantragen steht auf dem Plan. Wir suchen uns ein Plätzchen, an dem wir Internet haben und Sachen ausdrucken können! Und?! Siehe da, Ariane muss dem Mann an der Rezeption des Intercontinental Hotel gefallen haben, denn wir bekommen ein voll ausgestattetes Büro im Businesscenter zur Verfügung gestellt, kostenlos ;-) Ganze 5 Stunden wühlen wir uns durch die US Visaformalitäten, zahlen die Visagebühren von 160 Dollar (ohne zu wissen, ob es zeitlich überhaupt klappt!) und beantragen den erforderlichen Interviewtermin in der US Botschaft. Wir überlegen, zum Interview ein 'Captain America' T-Shirt zu kaufen ;-) könnte ja helfen.

    Ja und wir suchen schon mal nach neuen Flügen nach Hongkong, die nicht über die USA gehen. Umbuchen heißt der Plan B! Doch plötzlich erhalten wir eine Mail der US-Botschaft. Interviewtermin ist bereits am Donnerstag morgen... Yeah!

    ... Die US Botschaft gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Konnten wir bereits nach einer kurzen Überprüfung völlig stressfrei in die einlandende Deutsche Botschaft, muss ich hier nun draußen bleiben. Ich warte vor den hohen Mauern des fensterlosen Komplexes und bin doch ganz schön nervös, obwohl ich doch nur hier draußen sitze und nicht mehr machen muss als darauf warten, bis Ariane wieder raus kommt.

    Am Freitag Morgen sollen wir wieder kommen und nachfragen, ob das Visum fertig ist. Und...

    ... die Amis haben sich zu unserer Überraschung und riesigen Freude an die Bearbeitung unseres Antrages gesetzt. 2 Stunden vor unserer Deadline ist Ariane im Besitz des US Visums! Danke Maja und Hanna für den Glücksbringer. Der war im Hosenseckel mit in der US Botschaft :-)

    Yeah! Es ist der Kracher! Uns fällt in einem Moment der ganze Stress der Woche von den Schultern und wir gönnen uns erst einmal einen guten Kaffee und genießen die letzten zwei Tage in Chile in einem guten Appartement im 19. Stock und Pool auf dem Dach, gehen leckeren Kuchen essen und verabschieden uns bei einem super lecker-schmecker Abendessen im 'El Arbol' von Süd America :-)

    Auf nach Hongkong...

    Adios America del sur
    Ariane & Marco
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  • Day129

    Ein zu kurzes Wochenende in Santiago

    February 16 in Chile ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir sitzen gerade im Bus und können es kaum glauben: wir steuern das letzte Ziel unserer Reise in Chile und somit in ganz Lateinamerika an. So schnell vergeht die Zeit.
    Gerade liegt ein tolles Wochenende in Santiago hinter uns. Wir können nur allen, die mal nach Chile reisen, empfehlen, die Hauptstadt unbedingt mit auf die Route zu nehmen. 👍

    Am vergangenen Donnerstag kommen wir etwas später als gedacht hier an. Haben wir nicht im letzten Post geschrieben, wir sind im „wunderschönen“ Punta Arenas gestrandet? Tja, es war am Ende tatsächlich so. Wir warten vor unserem Abflug über 2 Stunden im Flieger, weil eine Maschine des Bodenpersonals kaputt ist und unser Flugzeug deswegen nicht gestartet werden kann. Irgendwas oder irgendwer will uns im kalten Süden festhalten. 😂
    Als wir aber am Spätnachmittag in Santiago in unserem kleinen, aber sehr feinen Airbnb im 24. Stockwerk mit Aussicht über die ganze Stadt stehen, ist der Ärger schnell vergessen. Wir haben mal wieder Glück was die Unterkunft angeht.
    Zum Abendessen steuern wir einen Thai um die Ecke an. Als wir ankommen, wird uns das heutige Spezial-Drei Gänge-Menü vorgestellt und Pit bekommt eine Rose in die Hand gedrückt um sie mir (ich stehe 20 cm daneben 😂) zu überreichen. Erst jetzt kapieren wir: es ist ja Valentinstag! Da der Hunger deutlich größer ist als das Desinteresse an diesem Tag, ergeben wir uns und lassen uns ein Abendessen schmecken, das etwas größer ausfällt als geplant. 😉

    Freitag und Samstag erkunden wir dann bei einer Free Walking Tour und auf eigene Faust Santiago. Wir sind begeistert von der jüngeren Geschichte Chiles und der unglaublich positiven Ausstrahlung seiner Hauptstadt. Es gibt einige Faktoren, die es uns leicht machen, uns hier wohl zu fühlen:
    da ist zum einen das Wetter. Nach rauhen letzten Tagen im Camper, sind wir wieder im Sommer angekommen. Selbst abends ist es lau und so spielt sich das Leben hauptsächlich draußen ab. Überhaupt: den ganzen Tag sind die geschäftigen Straßen Santiagos voller Menschen und zwischen Touristen und Geschäftsleute mischen sich viele Studenten und Kulturschaffende.
    Apropos Kultur: wir haben selten eine Stadt besucht, die so überquillt an Museen, Galerien, Theatern, Kunsthandwerk und Streetart. Und vieles davon kann man kostenlos besuchen. Im Barrio Italia, einem Hipster-Viertel 😉, reihen sich Designstudios und hervorragende Geschäfte für allerlei schöne Dinge aneinander.
    Und wenn einem dann beim Spaziergang durch die Stadt doch zu heiß wird, gibt’s immer mal wieder einen Park oder ein paar alte Bäume zwischen den Hochhäusern um sich im Schatten zu erholen.
    Auch die Gastronomie kommt in Santiago nicht zu kurz, die Preise sind im Durchschnitt sogar günstiger als in Patagonien und so kann man es sich hier bei gutem Essen und noch besserem Wein gut gehen lassen. In Lastarria (noch ein hippes Viertel) besuchen wir eine Eisdiele, die angeblich zu den 25 besten der Welt gehört. Können wir bestätigen! 😋 Und auch das Ausgehviertel in Bellavista macht seinem Ruf alle Ehre. Also wir waren am früheren Abend da und es war schon einiges los. Deswegen mutmaßen wir mal, dass es später - wenn die jungen Leute feiern gehen - noch besser ist. 😂

    Wir mögen Santiago ab dem ersten Moment. 😍

    Noch ein paar Fakten zum Schluss:
    - jeden Tag um 12 wird auf einem Hügel mitten in der Stadt ein Kanonenschuss abgefeuert. Hier entstanden die ersten befestigten Siedlungen und Verteidigungsanlagen der Stadt. Seitdem ist es Tradition und nicht ganz leise 😬
    - Pokémon Go ist in Santiago nach wie vor ein Hit. Es gibt ganze Parks, in denen jeder (wirklich ausnahmslos jeder) auf sein Handy starrt und man kann sich bei Pokémon Go - Profis live vor Ort Extrapunkte und Tipps abholen. Das führt dazu, dass sich mitten im Grünen vor einem wild auf einem Handy rumtippenden Jugendlichen lange Schlangen bilden. Drumherum nur stumme Handy-Zombies. 🧟‍♀️ Sowas haben wir auch noch nicht gesehen.
    - Chilenen empfehlen einem doch tatsächlich peruanischen Pisco obwohl in Peru alle sauer sind, dass sich Chile die Namensrechte an dem Getränk gesichert hat und zwischen den Ländern ein Wettbewerb um den besten Pisco herrscht. Oder irgendwie eben auch doch nicht... verwirrend 😂

    - und: es gäb noch so viel zu sehen in der Stadt, 2 Tage sind definitiv zu kurz. Müssen wir wohl wieder kommen 😬
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  • Day52

    Santiago de Chile

    December 22, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 11 °C

    ...war eigentlich gar nicht auf meinem Plan. Aber ich habe mich dann doch von einer Reisebekanntschaft überreden lassen. Eine riesige (7 Mio Menschen), sehr europäische Stadt mit viel Geschichte. Über diese, habe ich viel im Rahmen einer „FreeWalkingTour“ und einiger Museumsbesuche erfahren.

  • Day4

    Day 3 - Church, Park, Ripoff

    December 30, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 28 °C

    It's Sunday so, after breakfast, we went to mass at the central Cathedral at the Plaza de Armas, the central square. The 9:00 service was in a side chapel to the main sanctuary. We were early and sat waiting as the gathering congregation said the rosary. With the marble walls reverberating with the sound, I caught only fragments, although knowing the rosary allowed me to make out some of the chant. The service was familiar although in Spanish and, again, I caught some of the flow but not a lot - knowing the general flow helped. Gail caught more than I did. We walked back to the hotel in the cool morning.

    After changing, the hotel got us a taxi that took us to the Municipal Park and the cable car ride to the top of Cerro San Cristobal. The park is a large (3 square mile) area covering the hills. Paths lead up, down and around the hill and it was full of Sunday visitors. We took the recently refurbished cable car up to the summit, passing over the trees while taking in the sights, which included a large and popular swimming pool as well as the people walking and biking the paths. Parts of the streets below the hill were closed for the use of bikers and there were hundreds of them. We shared the cable car with a mother and daughter from Venezuela and chatted a bit with them as we rode. At the summit is a large statue of the Virgin Mary and a chapel. We sat for awhile in the chapel then climbed to the statue for a great view of the expansive city laid out on all sides. Santiago has a population of 7.5 million inhabitants - roughly half the population of entire country. We wandered around among the crowds, had an empanada and rested. Empanadas are common everywhere from little mom and pop shops to the major grocery stores. It's a pastry shell wrapped around a filling that could be simply cheese or meat or more mixed ingredients. We had a "Pino" type which had hamburger, onions, half an egg and a olive - good! Took the funicular down the hill on the opposite side from where we came up.

    We took a taxi to the Costner Center, the blue skyscraper you saw in a photo from our hotel's terrace. This is the tallest building in Latin America at 63 stories and 1,000 feet. The taxi ride was our first ripoff. The ride from the hotel to the park was about 5,000 pesos, which was what the hotel had said it would be. The ride from the Cerro to the Center (a similar distance) was more than four times as much. I was suspicious as we drove there because the meter was going up much faster than had the first taxi's meter. When we went to pay, the driver palmed the 20,000-peso bill I gave him and claimed it was only a 5,000 bill. I was suspicious but forked over another bill.

    The Center is a huge shopping mall with six floors of upscale shops. It's bright and modern, like anything we'd expect in the US. We took an elevator to the 62nd floor observation deck that looks out over the entire city on four directions. Posted information plaques explain what you're seeing - the Andes to the east, the river Mapocho below, and the sprawling suburbs in all directions. Back down in the mall area after the observation deck, we had an ice cream and coffee/tea while watching the people thronging by.

    To get back to the hotel we took another taxi - a big mistake. I saw the meter climbing fast and when we arrived at the hotel, the same thing happened - the driver palmed the first bill and showed a much smaller bill. We argued but he keep insisting but finally settled for half what he first asked (in spite of the meter wanting more - a sure tip off). I was furious and complained to the hotel staff. They commiserated but couldn't do anything. They also told me another guest had been robbed in the streets earlier in the day. The lesson is, "Be careful!" They also said Uber (yes, they have it here) is much more secure.

    At the hotel we confirmed our flights tomorrow and arranged for a private hire car for the ride to the airport in the morning. Tonight there's a restaurant over in Lastarrias that is supposed to have the best crevice in Chile. I'm going for that.

    A word on finances. Chile is (according to the guide book) the most expensive country in Latin America. The exchange rate fluctuates a bit but is around 680 pesos to the dollar - I use 700 when I'm making a fast calculation. Our two waters and two empanadas up on Cerro San Cristobal were 6,000 pesos - about $9. The restaurant meals we been having usually run about $15 a plate plus the drinks. The restaurants add a 10% tip to the bill without asking.
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  • Day2

    Flight to Santiago across the Andes

    December 31, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 30 °C

    What a hectic flight. 60min delay in Sao Paulo and only landed 1500 in Santiago.

    Then a taxi to Valparisio. We were always worried about this leg of the trip. Leave Johannesburg on 30 Dec and party in Valparisio midnight 32 Dec

    At least the view of the Andes made up for the hassle.

  • Day3

    Day 1 - Continued

    December 29, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 26 °C

    After resting at the hotel, we went up to the hotel's terrace bar for a drink. From the seventh floor terrace, we had a view of the Cerro Santa Lucia (Saint Lucia Hill) just a few hundred feet from the hotel entrance, Cerro San Cristobal (Saint Christopher Hill), the east side of the city, and the Andes rising further east. Santiago is plagued by smog, which is quite bad in winter (July to September) but not too bad now. Gail ordered a Pisco Sour, the national drink. Pisco is a liquor made from Muscat grapes and taste a bit like grappa or tequila. The Sour is a mixed drink with lemon juice and a dash of bitters. There were a smattering of other guests and I picked out Spanish, Portuguese, and French as well as English among the different tables.

    We headed over to the Lastarria neighborhood. This is the "bohemian" area with many restaurants, street vendors, street performers and boutique shops on the other side (east) of Cerro Santa Lucia. We heard the drums long before we got there. As we came to Lastarria street, we passed a troop of folk dancers performing on the corner to their drums. The vendors had there wares set up on tables or laid out on the ground. For sale they had books, antiques, trinkets, marijuana brownies, small art works, and much more. Moving along the street, packed with Friday night revelers, were mobile vendors with paper birds that flutter in the breeze. On other corners buskers playing and singing music from classical violin to Queen. The restaurants were packed but we found a place and had a great ceviche and a clam chowder. We wandered back to the hotel in the twilight - it's summer here and the days don't get dark until about 9:00 pm. It had been a long day without much night so we went to bed about 10:30 - early by Chilean standards.
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  • Day275

    Santiago

    February 5, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 66 °F

    Flights were so inexpensive that we opted to fly (~ 1hour) vs. taking an 11 hour bus trip to Santiago, which made for a relaxing travel day.
    In Santiago we were immediately struck with the diversity of restaurants compared to what we’d experienced in Argentina. You can find Thai, Indian, Japanese, Peruvian, etc. and many of the menus are vegetarian friendly and much heavier on vegetables. This was a welcome change from the meat-centric menus that seem to dominate in Argentina.
    While here we visited a few museums (the Pre-Columbian museum was amazing!) and walked through the city’s parks and neighborhoods. While there are some beautiful old buildings here, much of the city is a hodgepodge of ugly-ish modern high rises making it harder to love than Buenos Aires. The people were friendly and we enjoyed ourselves, but probably wouldn’t return to spend more time here.
    Our Spanish is slowly improving, but Christy has been a bit irritated that her high school Spanish has consistently been overshadowed by John’s tiny vocabulary learned from watching Narcos. He simply throws out “Porque No?” and instantly gets laughs, smiles and respect that Christy cannot match with her practical, basic Spanish. At least John hasn’t tried to break out the bad language he learned from Narcos yet – that might bring a very different kind of reaction.
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You might also know this place by the following names:

Región Metropolitana de Santiago, Region Metropolitana de Santiago, Santiago Metropolitan, إقليم سانتياغو متروبوليتان, Сантьяго, Сантяго, Regió Metropolitana de Santiago, Metropolitní region Santiago, Santiago, Metropola Regiono Santiago, Metropolitana, Santiagoko metropolitar eskualdea, منطقه مادرشهری سانتیاگو, Région métropolitaine de Santiago, Rexión Metropolitana de Santiago, Metropolitanska regija Santiaga, Սանտյագոյի մայրաքաղաքային տարածաշրջան, Regione Metropolitana di Santiago, 首都州, სანტიაგო, 산티아고 수도주, Regio Metropolitana Iacobopolis, Santjago metropolinis regionas, Region Metropolitalny, سانتیاگو میٹروپولیٹن, Santiago suyu, Regiunea Metropolitană Santiago, Столичная область, Santiago Metropolitan Region, Región hlavného mesta Santiago, Santiago Metropolitan bölgesi, Столичний регіон Сантьяго, سانتیاگو میٹروپولیٹن علاقہ, Rehiyon Metropolitana han Santiago, 圣地亚哥首都大区

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