China
Shanghai Point

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Travelers at this place
    • Day 10

      Shanghai Tower, Shanghai

      April 5 in China ⋅ ☀️ 17 °C

      Sulla piattaforma d’osservazione più alta al mondo posta al 118simo piano della Shanghai Tower (il terzo edificio più alto del mondo). L’ascensore per raggiungerla è il più veloce al mondo e copre 118 piani in 55 secondi.Read more

    • Day 3

      Bund

      August 11, 2019 in China ⋅ ⛅ 31 °C

      The view at the Bund is amazing. You can see from the photos online. But seeing it with our eyes was absolutely different. SO WOW!

      From there we saw the beatiful modern skyscrapers of Lujiazui in the Pudong DistrictRead more

    • Day 13

      Shanghai

      April 30 in China ⋅ ☁️ 17 °C

      Bit of a sleep in. I now have Macy’s cold. Could be Covid but no testing here in China!

      Found out a washer and dryer here in hotel so that’s a first in China. Tate has stepped up as my assistant clothes washer.

      Went wit guide to TV and radio tower- pearl tower. Quite impressive inside- multiple levels of viewing, roller coaster massive museum etc…

      Then to pedestrian walkway and the Bund. Then old Shanghai. Raining quite a bit so back to hotel then nice Italian dinner. Alex and all our guides have been lovely.

      Tomorrow disneyland and public holiday so will be complete chaos- 250,000,000 people travelling over the next 5 days in China! Guides are laughing at us going to Disneyland! Rod and I may bail by noon!
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    • Day 6

      Shanghai overload

      January 20 in China ⋅ ☁️ 6 °C

      Wow diese Stadt ey. Wieder richtig lecker gegessen und gut rumgekommen. Erst waren wir im Aquarium was sehr coole Tiere hat. aber es ist auch sehr traurig da kein Tank so wirkt als könnte er den Tieren genug Platz geben. Anschließend sind wir noch auf dem Fernsehturm aka Pearl Tower. Das war der Hammer in der Nacht. Leider ist das Wetter sehr schlecht und wir haben außer Lichter nicht viel gesehen. Super Tag 👌Read more

    • Day 32

      Shopping - geschwungene Rollteppen

      January 11, 2020 in China ⋅ 🌧 7 °C

      Auf Grund des nassen und kalten Wetters sind wir meist erst gegen 11 Uhr los gemacht, um die Stadt zu erkunden. Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit gesehen, dass in einem Kaufhaus geschwungene Rolltreppen verbaut sind. Da sowas weltweit selten ist, haben wir uns das natürlich nicht entgehen lassen. Das Kaufhaus an sich war mit Läden gefüllt, mit denen wir aber wenig anfangen konnten.

      Wir liefen und fuhren trotz des Wetters noch zu dem sehenswerten Yu Yuan Garden und gingen anschließend noch durch das Finanzviertel mit den höchsten Gebäuden von Shanghai.
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    • Day 3

      Shanghai Tower

      August 11, 2019 in China ⋅ ⛅ 30 °C

      The Shanghai Tower is the world's second-tallest building by height. We went up to the observation deck at 562m.

      The night view of Shanghai with all the lights is really nice. From there we could see how small people are compared to these giants skyscrapers.Read more

    • Day 2

      Punkt für Shanghai.

      October 13, 2019 in China ⋅ ⛅ 25 °C

      Nach meiner Begeisterung am gestrigen Tag, war die Vorfreude auf den heutigen noch größer. Da die Nacht doch sehr entspannt war, war ich voller Energie und Gier nach mehr. Ich checkte aus, lies meinen Koffer in der Unterkunft und schlenderte los. Mein erstes Ziel war die Altstadt Shanghais. Dadurch, dass auch Peking irgendwie keine Innenstadt bzw. Altstadt hat, war meine Erwartung nicht allzu groß. Ich wurde eines Besseren belehrt. Ich fand wirklich eine chinesische Altstadt vor! Ich war sprachlos – so viele tolle Gebäude in dem Stil, welchen wir als Europäer als „chinesisch“ bezeichnen würden, ein Geschäft neben dem anderen, von Handwerkskunst über Leckereien bis hin zu traditionellen Teehäusern. Ein Paradies zum Stöbern und Naschen. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen und schlug zu. Ich aß die verschiedensten Sachen – ich habe keine Ahnung was das jetzt genau war, aber es war unglaublich lecker. Die Kommunikation war zwar an manchen Stellen sehr schwierig, aber zum Glück gab es Bilder und alle 10 Finger habe ich ja auch noch. Ich schlug mir also den Magen voll, ausschließlich mit ungesundem frittierten Kram versteht sich, bummelte durch die kleinen Gässchen und begutachtete das Angebot. Hätte ich nicht noch andere Pläne für den Tag gehabt, hätte ich hier Stunden verbringen können, aber nein – das mit dem Schlemmen musste jetzt ein Ende nehmen. Eigentlich war die zweite Etappe der Yu-Garten, aber irgendwie war der von der einen Seite gesperrt, sodass ich es von der anderen Seite probieren wollte. Kommando zurück! Das funktioniert so nicht. Yu-Garten - abgehakt. Den Eingang wieder zurück in die Altstadt verpasste ich, sodass ich plötzlich im Eingang des „City God Tempel“ stand. Ohne Ticket wurde ich natürlich sofort wieder weggeschickt. Ich bin einfach eine Straße zu früh abgebogen. Macht nichts. Also weiter gehts. Doch plötzlich stand ein Franzose vor mir, der mir ein Ticket für den City God Tempel vor die Nase hielt. Er dachte wohl, ich wollte in den Tempel und schenkte mir ein Ticket, welches er noch übrig hatte. Ehrlich: ich wollte den Tempel nicht sehen. Tatsache: ich habe mir den Tempel angeschaut. Fazit: ich hätte mir den Tempel nicht angucken müssen. Viel Gold, viele Statuen, viele Opfergaben. Ooooookay. Das, was ich auf dem Weg dann gesehen habe, war viel interessanter. Anscheinend ist das Konzept „Wäscheständer“ noch nicht so weit fortgeschritten. Die gewaschene Wäsche, das inkludiert natürlich auch Unterhöschen, wird einfach an den Stromkabeln aufgehängt, mitten auf der Straße. Die Garagen werden umfunktioniert zu Fleischtheken, ohne Kühlung, ohne alles. Dieses Land ist einfach unglaublich. Nach dem ganzen Herumgelaufe gönnte ich mir erstmal eine Pause im Bambusgarten. Ich bestellte mir einen Jasmin Tee und versuchte das Gesehene zu verarbeiten. Stopp. Dafür ist keine Zeit. Ich lief zum Fluss und überquerte für 20 Cent mit der Fähre den Fluss zum Stadtteil Pudong. Mein Ziel war der Shanghai Tower. Ich versuchte mein Glück und zeigte beim Kauf des Tickets meinen Studentenpass vor - das Ticket wäre dann nämlich 10€ günstiger. Leider entgegnete man mir, dass der Rabatt nur bis zu einem Alter von 23 ginge. Buuuh! Der Shanghai Tower ist mit 632m das zweithöchste Gebäude der Welt und das höchste Chinas. Das, was ich aber noch beeindruckender fand ist der Fahrstuhl. Dieser ist nämlich mit 18 m pro Sekunde der schnellste auf der ganzen Welt. 18 Meter pro Sekunde! Um auf die Aussichtsetage auf 546 Metern zu gelangen, benötigt man also nur 55 Sekunden. Das fand ich schon beeindruckend, aber auch gruselig zugleich. Die Aussicht von oben war natürlich phänomenal. Von unten sah der Tower gar nicht so hoch aus, von oben musste ich diesen Gedanken aber nochmals revidieren. Das hat sich definitiv gelohnt! Und plötzlich war die Zeit vorüber – ich musste mich auf dem Weg zum Flughafen machen. Ich holte mein Gepäck, schlürfte noch eine Dumplingssuppe und verabschiedete mich schweren Herzens von der Stadt.
      Mein Fazit von Shanghai? Nachholbedarf – ich bin begeistert! Und ja, Shanghai gefällt mir besser als Peking, aber da stehe ich mit meiner Meinung auch nicht alleine dar..
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    • Day 2

      First Days in Shanghai

      December 22, 2019 in China ⋅ ☁️ 10 °C

      Die ersten Tage in Shanghai sind voller neuer Eindrücke.
      Gerüche, Menschen, Mentalität und Essen. Wahnsinnig spannend und vollkommen anders. Als Europäer ist man hier sehr exotisch, da kommt es schon mal vor, dass einen wildfremde Menschen ansprechen und ein Foto machen wollen.

      Mit der Metro kommt man hier super voran und hat sehr gute Verbindungen nach überall. Für umgerechnet 6 Franken konnten wir einen Drei-Tagespass lösen mit dem wir so viele Fahrten machen können wie wir wollen.

      Bis jetzt ist Shanghai für alle Asien Fans oder für jene, die es noch werden wollen ein Must! Wir haben noch drei Tage hier und sind gespannt was uns noch erwartet!

      Merry Christmas an euch alle!🥰❤️
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    • Day 10

      Shanghai again

      November 23, 2019 in China ⋅ ⛅ 22 °C

      After breakfast to the bus to take us to the Bund along the riverside. We see the old and new sides of Shanghai. Such an amazing city! We walk through the fairmont foyer and to a hostel coffee shop - very cute place. To the Shanghai museum and view the ceramic antiquities. Walk to Nanjing road to see Sofitel and rest in a French bistro beer garden for western food and wine and beer. Walk to yuyuan gardens and old Shanghai market for shopping and catch up with group. We over order dumplings after waiting in long queue watching them being made. To the river for everyone spectacular light show. So so pretty. We pay the extra to sit right at the front for the best view. Very special. ⭐️Read more

    • Day 17

      SwimmingInTheRain

      September 1, 2019 in China ⋅ 🌧 20 °C

      Papa planlos muss Heute schon um Sieben aufstehen, Pläne machen, vorher aber Kaffee, unbedingt. Zwei Tage unbekanntes Shanghai wollen angemessen bespaßt sein. Der Planet widmet der Metropole und ihren vielen Möglichkeiten natürlich mehrere Seiten und macht die Wahl nicht gerade leicht und ich habe einiges zu lesen und zu filtern und an Maps und Beschreibungen abzufotografieren.
      Das alte Shanghai und das moderne würde ich gerne kennenlernen, das geschäftige Shanghai der Wolkenkratzer und der jungen, dynamischen Szene und das alte Shanghai mit Tempeln, Gärten und der Französischen Konzession. Unweigerlich muss ich bei Shanghai auch an Tim & Struppi in China, Opiumhöhlen und schmuddelige Gassen denken, den Hafen, die Skyline mit dem charakterstiftenden Oriental Pearl TV Tower, mit seinen gleich zwei Kugeln noch alberner als der Fernsehturm in Berlin - oder schicker.
      So wie’s in der Theorie aussieht, lassen sich die vier vielversprechendsten Viertel mit ihren Sehenswürdigkeiten mit der dicht vernetzten U-Bahn und Laufen gut in zwei Tagen schaffen.

      Halbneun beginnt der Tag auch für den Rest der Reisegesellschaft. Frühstücken müssen wir ausserhalb. Unser Appartmenthotelhaus liegt supergünstig, nur 2 km vom Bund und nur ein, zwei Häuserblocks von der großen Einkaufsstraße und Fußgängerzone Nanjing Road entfernt, der Peoples Square und Opernhaus sind um die Ecke, die U Bahn haben wir nach nur zehn Minuten erreicht. Gut gemacht, Reisepapa.
      Ich muss eh sagen, dass wir mit unseren Unterkünften ein gutes Händchen hatten. Wir hatten uns im Vorfeld zusammen auch fast ein ganzes Wochenende mit der Auswahl beschäftigt, verglichen und abgewogen. Bis auf Peking, würde ich unsere Unterkünfte glatt noch einmal buchen. Wie ich anfangs schon berichtet hatte, gibt es in Peking charmantere Viertel, in denen man logieren könnte. Aber wir waren ja in der Planungsphase froh, dass wir überhaupt eine Bleibe gefunden haben, aus der uns der Staat nachträglich nicht rausgeschmissen hat, und die final gebuchte hatte schließlich verkehrstechnisch eine perfekte Lage. Also, Meckern gilt nicht.

      Direkt vor dem Gebäude reihen sich der Straße entlang mehrere kleinere Lokale aneinander. Eines davon ist das Hotpot Restaurant von gestern abend, ein anderes bietet Wantans an, gedämpft oder in Suppe. Gestaltet - und das ist schon einmal ein erster augenfälliger Unterschied zu Peking - sind die Restaurants allesamt sehr geschmackvoll und stylisch, fast schon designig, sehr schön! Selbst chinesisch rustikal kann hier schick sein, der Prenzlauerberg lässt grüßen.
      Es ist schon immer ein Act bis sich ein jeder unserer illustren Runde für seine Bestellung entschieden hat. Wer teilt was mit wem und was wird eifersüchtig nicht geteilt, das ganze mit etwas Morgenmuffel gewürzt.
      Die Teigtaschen mit ihren verschiedenen Füllungen und Dips schmecken großartig.

      Als wir auf die Straße treten, regnet es und es ist frisch, frische 20 Grad dann, wenn man aus tropischen 34 Grad kommt. Wir sind für einen langen Tag im Regen eindeutig zu dünn und wasserdurchlässig bekleidet, vor allem Nele.
      Also ist erst einmal Shoppen angesagt.
      Die Neugier auf die mondäne Shoppingmeile Nanjing Road war eh und so haben wir unser erstes Ziel voraus.
      In diversen Läden erstehen wir Socken, T Shirts, warme Jacke, Regenjacke. Die Läden heissen
      Miniso, H&M, Giordano, Uniclo, Bershka, die üblichen Verdächtigen, ein, zwei chinesische Fashionstores werden ebenfalls gescannt. Roter Kapitalismus.

      Eindeutig angemessener gekleidet laufen wir die restlichen Meter zum Bund, der berühmten und reichen Promenade am Fluss mit ihren historischen Gebäuden alter Banken und Handelshäuser, gegenüber die Skyline des modernen Shanghai.
      Zumindest können wir sie erahnen. Die hohen Häuser stecken tief in den Wolken. Nur manchmal blitzt die zweite Kugel oder gar die Spitze vom TV Tower durch. Wir müssen uns heute zunächst mit dem Wissen zufrieden geben, dass Shanghai die Stadt mit der zweithöchsten Wolkenkratzerdichte der Welt ist, dass das zur Zeit zweithöchste Gebäude mit seiner bemerkenswerten Architektur direkt vor unserer Nase steht, nur das Burji Kalifa in Dubai ist höher, genauso wie andere architektonische Highlights und Kuriositäten.
      Es schüttet. Es schüttet wie aus Eimern und unsere Schuhe sind komplett nass, nach einer Stunde unterwegs sein. Das wird ja noch lustig heute. Squitsch, squatsch - wir haben Schirme und Pullis, aber wieviel Spaß macht es, wenn die Füsse nass sind. Wir gesellen uns unter einer Arkade zu anderen begossenen chinesischen Leidensgenossen. In einem Kiosk decken wir uns mit ein paar tröstenden Snacks ein und diesen dünnen, bunten, rettenden Regenmänteln.
      So warten wir geduldig unter der Brücke bei Chips, Redbull, Sojamilch und Pissgeruch auf Wetterbesserung.

      Wie auch immer der chinesische Petrus heisst, er erhört unsere genervten Sprüche und drosselt den Regen auf ein erträgliches Maß. Weiter geht‘s, wir suchen unseren Weg Richtung Altshanghai mit den als Must See vielgerühmten Yuyuan Gärten samt Tempel des Stadtgotts.
      Es war mir bekannt, dass auf dem Weg ein Bazar ähnliches Gassengewirr mit vielen lustigen Ramschläden liegt, ein Magnet für ausgehungerte Shoppingqueens. Ramschläden! Es gibt sie doch! Wir bleiben gnadenlos kleben im Bazar, verlieren uns immer tiefer in den Gassen, jeder Klüngel bekommt seine Aufmerksamkeit. Diese durchsichtigen Regenschirme, die viele hier benutzen, sind eine Begehrlichkeit, die wir einkaufen. Bis auf ein Plüschtierchen sind die Damen und Herren aber erfreulich zurückhaltend, ist halt doch viel Schrott, und 16 Uhr mittlerweile. Die Kassen vom Garten schließen um 16:30, wir beeilen uns, kommen aber aus einer ungünstigen Richtung und müssen nahezu komplett um die ummauerte Anlage wandern.
      In einem Gewirr von großen, mehrstöckigen, aber traditionell-historisch anmutenden chinesischen, renovierten oder neu erbauten - man weiß es nicht - Häusern folgen wir den Kassenschildern. Auf jeden Fall befinden sich in den Häusern hochwertigere und hochpreisigere Souvenirläden und Geschäfte. Wenn es denn in Altshanghai mit diesen Häusern einmal so ausgesehen hat, dann war es schon sehr hübsch, wenn es eine Disneyland ähnliche Fiktion ist, ist es gut gemacht. Man kläre mich auf!
      Wir passieren das landesweit bekannte Teehaus, das über einem Gewässer stelzt. Erreicht wird dieses über eine lange steinerne Brücke, die im Zickzack angelegt ist. Wären nicht so viele Menschen auf ihr, wäre auch die sehr schön!
      Wir erreichen den Eingang zum Garten und die Kassen, 16:31 Uhr. Plöd jetzt, is aber so. Ein paar Spitzchen der Bäume und Pagoden im Garten hinter der Mauer erhaschen wir noch bei unserer Kehrtwende.
      In der renovierten Altstadt tummeln wir uns in einem Laden mit ausgesprochen schönen Chopsticks und suchen die schönsten für die Lieben daheim aus, welche aus weißem Porzellan mit blauer Zeichnung.
      Diese romantische Altstadtinszenierung hinter uns bummeln wir durch das wahre alte Shanghai.
      Ganz anders als Peking mit den niedrigen Hofhäusern. Shanghai baut in die Höhe, aber bedingt nur in der Altstadt. Eigentlich sehen die ein/zweistöckigen alten und teilweise ranzigen Häuser genauso aus, wie man sich chinesische alte und ranzige Altstadthäuser vorstellt. Stein, dunkles Holz, rote Laternen, kleine Lädchen, sehr pittoresk und filmkulissig. Es macht viel Spaß hier durchzuspazieren - es regnet kaum noch.
      In der Dämmerung erreichen wir wieder den Bund, die Skyline von Pudong, dem Wolkenkratzernest auf der anderen Seite des Flusses, schaltet gerade ihre Lichter an. Bunt es ist, sehr bunt, in wechselnden Farben, da in Pudong, auf unserer Uferseite gülden leuchtend dagegen der Bund, schön anzuschauen. Besonders auch, weil sich die Lichter nicht nur im Fluss spiegeln, sondern auch im regennassen Asphalt, die wilden Wolkenfetzen sorgen für eine sehr theatralische Kulisse.
      Die befremdliche Bezeichnung Bund kommt übrigens vom Hindustani Wort Band, Deich, Damm bedeutend, und das im weitesten Sinne wurde bei den Engländern in China zur Bezeichnung für Kai, The Bund, mich hat der Name zunächst irritiert. Aber schön isser, der Bund, wir fotografieren begeistert und posen wie bescheuert in den zwei Kulissen, einerseits die Partylichter von Pudong und hinter uns die alten ehrenwerten Banken- und Hotelgebäude eindrucksvoll in goldenem Licht inszeniert, eine beeindruckende und gelungene Inszenierung, wie ich finde.

      In dieses goldene Lichtermeer der Bankenpromenade tauchen wir ein, um langsam zurück zur Nanjing Road zu gelangen, von der aus wir unsere große Runde heute Mittag begonnen haben.
      So manche Überlegung über heute Vormittag in diversen Läden Erspähtes, ist über den Tag zu einem Kaufwunsch heran gereift. Und weil wir wieder dadorten sind, gehen wir diesem Begehr nach und suchen die glitzernden Orte der Verheissung und der Erfüllung noch einmal auf. Vielleicht ist es doch keine so gute Idee, mit Teenagern unweit einer solch glanzvollen Einkaufsmeile zu wohnen.
      Auf diese Schnickschnack Jagd hat Fynn keine Lust mehr und trollt sich dezent genervt in unser nahes Hotel. Alleinsein und Zocken, zwei gute Gründe.

      Die Damen und ich hingegen lassen uns wieder im glitzernden Lichtstrom treiben und erstehen die eine oder andere Handyhülle und anderen habenwill Kleinkram. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass wir uns gerne in ordinären Fussgängerzonen aufhalten. Dem ist nicht so. Wir sind immer noch unübersehbar in Asien, in China, und so ist der Gesamteindruck des hiesigen Lebens ein besonderer, ein exotischer, selbst in den Fußgängerzonen mit den weltweit üblichen Shops. Es ist etwas anderes, wie hier Geschäfte gemacht werden. Hunderte in Aircon unterkühlten Läden gelangweilt herumstehende Fashiongirls, die sich im Sturzflug auf herein tröpfelnde Kunden werfen und mit Kleidungsvorschlägen zuballern. Süß aber: Hilfe! Oder sie tuscheln kichernd zwei Kleiderständer weiter, während sie das Einkaufsverhalten westlicher Teenies beobachten. Oder sie laufen zwischen Warenpyramiden herum und preisen über ihr Headset verstärkt die Vorzüge ihrer Offerten. Sehr komisch, aber laut: Hilfe!
      So manches Geschäft manchmal ein Museum: In einem mehrstöckigen Kaufhaus gibt es ausschließlich getrocknetes Essen. Sehr schräg, zwei Stockwerke mit mumifizierten Lebensmitteln, die platt gehauenen halben Schweinsköpfe haben nachhaltig beeindruckt.
      In Anbetracht des erschlagenden Angebots sind wir jedoch äusserst zurückhaltend, schließlich muss jeder seinen Rucksack am Ende selbst tragen.
      Blingbling Schauen macht hungrig. Eine Suppenküche in unserer Hotelstraße suchen wir uns aus. Wer mag Pansen und Rinderfett? Und Chili? Es gibt auch milde Versionen ohne die fiesen Einlagen. Am Nachbartisch fängt ein Mann im Muscleshirt an zu weinen, seine Freundin reicht ihm besorgt Tücher - ich bin sehr froh, dass ich das Chili weggelassen habe.
      Was ist das für ein schönes Gefühl, wieder alle Kinder um sich zu haben und die Füße nach so einem eindrucksvollen Tag hochlegen zu können!
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    You might also know this place by the following names:

    Pootung Point, Shanghai Point

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