March - April 2018
  • Day11

    Und wieder nach Hause...

    April 1, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 9 °C

    Mit Kristallen, Schlangen, Türklinken, Steckdosen - und Kleidung in unserem Gepäck reisen wir nach spannenden, anstrengenden, abenteuerlichen, sonnigen und frostigen 10 Tagen wieder nach Hause. Eine Überraschung hat Uli noch im Gepäck - sehr zum Bedauern aller anderen Reisenden, die möchten nun endlich schnell in die eigenen gewohnten 4 Wände. Ein roter Jaguar Oldtimer wartet noch auf Besichtigung, unweit von Frankfurt Hahn. So schön das Auto auch ist, wir drängen auf Weiterfahrt. Zu Hause erwartet die Kinder ein köstliches Osteressen - Lucca und ihr Freund Roman kochen den ganzen Tag mit großem Eifer und noch größerem Erfolg, die Ostereier möchten gefunden werden und Vincent erwartet seine vermisste Lara.
    Spät am Abend beginnt die Planung unserer großen Sommerreise;-)

    Und hier unsere Reise in allen Bildern:

    https://photos.app.goo.gl/9YAuA3FpD6YpZn032
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  • Day11

    Eine Nacht im Kühlschrank

    April 1, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 12 °C

    Da Vincent und Noah den Sternen am nächsten lagen, wissen die jetzt genau, was Überlebenstraining heißt - oder wie es sich eben anfühlt, in einem Kühlschrank zu übernachten. Gegen 7.30 Uhr ist die Nacht beendet. Nie habe ich so schnell 4 Kinder aus ihren Betten springen sehen. Vincent ist schon seit Stunden wach, in der Hoffnung auf steigende Temperaturen . Schlotternde, zitternde Kinder mit blauen Nasen sitzen am Frühstückstisch unter Decken mit heißer Milch in ihren Tassen. Oje!!!!! Sind Gottseidank wieder alle im Auto aufgetaut, noch niest keiner! Carlottas angstbestetzte Frage “ Müssen wir im Sommer auch im Zelt schlafen” lässt alle erschrocken aufblicken. Vincent? Lara? ;-)Read more

  • Day10

    Das Zelt ist kein Aprilscherz

    March 31, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Nach einem üppigen Frühstück in unserer kleinen Bar gegenüber des Hotels sind wir auf dem Weg in unsere letzte Unterkunft, entlang der wunderschönen Costa Brava bis nach Loret de mar. Die Costa Brava ist hier, noch vor der Bettenburgen von Loret, eine wunderschöne Küste mit kleinen Buchten, netten Dörfern und einer kurvigen Straße hoch über dem Meer. An dem Stand von Playa Canet genießen wir die Sonnenstrahlen. Nach einem kleinen Spaziergang an den Strand und die Felsenküste schleichen sich die Kinder auf den Tennisplatz, spielen Tennis ohne Schläger und Uli und ich sonnen uns auf der Terrasse eines hübschen Restaurants auf der Felsterrasse hoch über dem Meer. Gespannt auf unser letztes Zuhause fahren wir hungrig weiter Richtung Loret de mar auf den Campingplatz;-) Alle sind gespannt.

    Final stehen wir vor unserem ZELT!!! Tatsächlich ist der erste Eindruck dieser stoffbespannten Hütte für mich ganz interessant. Nett anzusehen, ausreichend groß und genügend Schlafplätze. Die Kinder streiten sich um die Herzhöhle, wird einfach diktatorisch demokratisch entschieden! Noah und Vincent dürfen unter dem “Dach der Welt” schlafen, Amon und Carlotta in der anderen Kammer - den letzten beißen eigentlich die Hunde, in diesem Fall eben anders herum. Einen sehr großen Topf Pasta mit Pesto und alle sind wohl gesättigt und rundherum zufrieden, wenn da nicht diese anschleichende Kälte wäre. Dass ich heute Nacht eher mehr Kleidung als weniger an mir habe, war klar - die Empfehlung, Anweisung, Befehl ;-) wurde recht zügig an alle Kinder übertragen. Kein Strumpf wird ausgezogen, Hose an, Pullover an. Bei mir war es Hose, Pullover, Jeansjacke, Überwurf, Anorak. Ich hätte bei den Kindern noch etwas mehr ins Detail gehen sollen, denn die Kälte schleicht sich unbarmherzig in das Zelt. Wir schlafen sozusagen bei 4 Grad Nachttemperatur im Freien - geschützt von einem Hauch von Nichts - Stoff eben.
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  • Day9

    Besuch im Guell Park

    March 30, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Unsere Fahrt führt uns etwas abseits der Route mit dem Rücken zum Montserrat. Diesen beeindruckenden Fels lassen wir hinter uns , leider nicht vollständig bezwungen, und fahren Richtung Barcelona. Die Kinder werden müde. Eine Woche in "Mehr ist Mehr" Eindrücken verlangt nach Entspannung, auch für mich - aber eben dieser letzte Gaudi geht noch. Und auch hier am Eingang des Güell Parks versammeln sich unendlich viele Osterpilgerer und Feiertagsausflügler. Trotz der vielen Menschen ist es noch erträglich bei sommerlichen Temperaturen durch den Park zu spazieren. Wir besuchen inmitten des Parks Gaudis Wohnhaus, etwas bescheidener als seine Auftragsarbeiten. Die Kinder erwarten bunte Ideen. Hier ist es aber viel ruhiger, klarer, durchscheinender. Ein kreativer Kopf braucht Raum vor seinen Augen - meine Interpretation. Die Ruhe gefällt mir.  Die Füße werden lahm und mittlerweile hungrig verlassen wir den Park auf der Suche nach einem Restaurant. Das ist in Spanien gegen 17 Uhr schon an normalen Tagen nahezu unmöglich, am Nachmittag ist hier meist alles geschlossen. An dem wichtigsten Feiertag der Katholiken - dem Karfreitag - bleibt nach ewiger Suche nur ein heidnischer Fresstempel - McDonald's! Die Kinder sind begeistert, endlich McDonald's! Uli macht den Besuch von McDonald's und Co wieder an den sozialen Schichten fest. Die Aufgabe, ihn damit zu enttäuschen, übernimmt Noah. In der Mittel und Oberstufe auch an seinem Gymnasium ist es ein häufiges gesellschaftliches Event, nach der Schule McDonald's zu besuchen. Im Teenageralter steht der soziale Event deutlich vor Ernährungsbewusstsein und verbotene Dinge machen besonders viel Spaß. Heute also Fastfood, heißt langsam bestellen, 3 mal anstehen und dann eben im doppelten Tempo essen. Irgendwie schmeckt so ein Burger mit Pommes ja hin und wieder. Anschließend liegt er im Magen. Fressgelähmt und müde liegen wir heute schon gegen 20 Uhr in den Betten der spanischen Bettenburg, nach alter Urlaubstradition finden alle aber erst weit gegen Mitternacht in den Schlaf.Read more

  • Day9

    Monsterschöner Berg Monserrat

    March 30, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach unserer ersten Nacht in Ulis "Lieblingshotel " planen wir bei gutem Frühstück im Nachbarcafé unseren Ausflug in die Berge Montserrat und in den Guell Park nach Barcelona. So wirklich sind die Kinder nicht mehr zu motivieren, jeden Tag Bewegung, jeden Tag Strecke. Fast klaglos auf dem Weg nach Montserrat erscheint vor uns eine grandiose große, graue, zerklüftete Felswand - unglaublich. Die Kinder haben aber schon so viel "Unglaubliches" gesehen, dass sich ihre Begeisterung in Grenzen hält. Hin und wieder kommt ein "ja, cool" - wahrscheinlich können sie meine Begeisterung für große Steine schon gar nicht mehr hören. Die Erwähnung des Wortes "Kloster" auf dem Berg vermeide ich, die Gefahr, wir besichtigen noch eine Kirche, ist zu groß;-) Neben uns möchten heute am Karfreitag natürlich noch viele andere die Welt von oben betrachten und der Weg auf den Berg Montserrat wird gebremst durch 2 km Stau in Serpentinenform. Die erste Straßenbucht ruft zur Kehrtwende. Der Berg sieht von unten sowieso viel imposanter aus. Und schon sind wir auf dem Weg zu unserem zweiten Tagesziel - dem Güell Park in Barcelona - einem Garten von Gaudi.Read more

  • Day8

    Nichts wie weg!

    March 29, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Das Beste kommt eben nicht immer zum Schluss! Mit großem Bedauern habe ich diese wunderschöne Wohnung in Saragossa verlassen, aber irgendwie sind wir immer in netten Wohnungen und Häusern untergekommen. So verlassen wir uns auch in diesem Fall auf Ulis Wahl. Hier habe ich im Vorfeld der Planung das Haus auch gesehen. Es war nett anzusehen und die Lage am Fuße des Montserrat sehr günstig gelegen für Tagesausflüge.
    Da 2 Feiertage vor uns liegen, haben wir ausreichend Pasta, Pesto, Wurst, Schinken, Käse, Kaffee …… im Gepäck - eben für gemütliche, verdiente , ruhige 2 Tage in den Bergen, wie Carlotta bemerkt hat. Es sollte anders kommen. Noch während der Anfahrt auf den letzten 100 Metern staunen wir alle über ein großes, schickes mit Marmormosaiken geschmücktes Häuschen, freuen uns auf die nächsten Stunden. Nachdem Ulis erstinspiziert, folgen wir ihm mit Sack und Pack und Verpflegung. Eigenartige Gerüchte kannten wir schon von Tigerpalast. Was uns hier jedoch trifft, übertrifft jede negative Erwartung. Ulis Gesicht versucht noch inkognito durch das Haus zu laufen. Mir jedoch fällt das immer schwerer. Hier trifft alles aufeinander. Geruch trifft Schmutz trifft Schmuddel. Auf den ersten Blick seit Jahren unbewohnt. Staub liegt nicht nur in der Luft sondern fingertief auf allen Möbeln und Geländern. Der zweite berührungsfreie Blick in die Küche lässt jedoch einen Restekühlschrank entdecken. Die Kindernase erkennt faulen Fisch. Ich sehe alte Zwiebeln, Joghurt und diverses “was auch immer”. Die Kinder halten sich bisher in ihrem Urteil taktisch zurück, Vincent ist sprachlos. Und ich kann meinen Unmut nicht mehr zurück halten, schon gar nicht, nachdem ich die schmutzigsten Handtücher, Bettwäsche und “was auch immer ekliges Zeug” auf dem Boden gestapelt finde, darüber stolpere! Kein Bett ist bezogen und wenn doch, mit fleckigem Laken. Ich überlege, im Sitzen zu schlafen und denke darüber nach, welche Kleidung mich in der Nacht vor dem Ekel schützt. Vincent hat die gleichen Gedanken, ist aber immer noch sprachlos. Nachdem Uli den Besitzer telefonisch kontaktiert , und ihn freundlich ( ich wäre verbal geplatzt!) auf Schmutz und fehlende Bettwäsche hinweist, bittet er uns auf genau diese zu warten. Und der Ekel? Der Schmutz? Wo sind die Schutzanzüge für diese Bähbude? Ich hoffe auf keine Bettwäsche sondern nur auf Flucht! Ich versuche, nichts in diesem Haus zu berühren und meine Arme ganz eng an den Körper zu drängen, damit nicht allzuviel Ekelluft an mich gerät.
    Eine neue bezahlbare Bleibe für 6 Menschen an Ostern zu finden, ist nicht leicht. Tatsächlich rückt für mich das Geld in diesem Fall immer weiter in den Hintergrund. Uli ist mindestens genauso entsetzt, bewahrt aber Ruhe und findet endlich neue Zimmer. Alles, was er vermeiden wollte, wird jetzt gebucht - spanischer Hotelschick der 90er Jahre in einem Vorort von Barcelona! Aber alles ist besser als dieses Bäh. War die Katzenwohnung Tschernobyl, ist das hier Fukushima! Also nichts wie weg!!!! Unserem Ärger und Ekel lassen wir auf unserer Fahrt in unser Hotel am Stadtrand von Barcelona freien Lauf.
    Nicht ich war besonders empfindlich. Auch Vincent findet seine Sprache wieder und ist sichtlich erleichtert über unsere Abreise. Die anderen drei finden unentwegt neue Geschichten und Beschreibungen über diese Gruselbude und den vermeintlichen Besitzer. Die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren und Uli ficht schon heute Abend seine Schlacht in den Wirrungen des Airbnb Universums -  hoffentlich erfolgreich.
    Müde und doch noch ekelabenteuerwach beziehen wir unsere Betten in dem “ist doch eigentlich ganz schön” Hotel. Die drei Jungs in ein Zimmer und Carlotta, Uli und ich in das andere. Saubere Betten und sauberes Bad! Wir finden ein nettes Tappasrestaurant, besprechen brandaktuelle Ekelthemen und finden erst wieder nach Mitternacht in den Schlaf. Carlotta bemerkt treffend “ Wir gehen immer erst nach Mitternacht schlafen! Naja, im Urlaub muss man sich ja auch mal was gönnen” ;-)
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  • Day8

    Irgendwo im spanischen Nirgendwo

    March 29, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Auf dem Weg in unserer vorletztes Zuhause laden uns eine  Wildwest Landschaft und Hunger zum Picknick irgendwo im spanischen Nirgendwo ein. Dort, wo es weder Handyempfang noch Internet gibt, blüht die Phantasie. Wir drehen Filme mit dem Trendsetter Vincent auf verlasser Straße. Kiloweise Kristallsteine werden gesammelt - ich hab keine Ahnung, wo die die alle wieder verstecken wollen - Jonglierübungen unter Vincents Anleitung , Naturbeobachtungen und spanisches Weintasting - ein grandioses Picknick.Read more