Raus aus der Winterhölle.
9. januar, Spanien ⋅ ☀️ 19 °C
Der deutsche Wetterdienst warnt vor viel Schnee und Schneeverwehungen in Brandenburg. Genau der richtige Zeitpunkt um all dem zu entfliehen. Raus aus dieser Winterwelt und rein in die Sonne, so ist der Plan.
Wie üblich auf solchen Wochenreisen haben wir einen Parkplatz am BER gebucht. Es ist der übliche Ablauf. Auto abstellen, Gepäck aufgeben, Kaffee trinken und doch eine rauchen. Wir sind diesmal früh unterwegs, da unser Flugzeug schon um 7:10 Uhr startet.
Die Sicherheitskontrolle ist unspektakulär, einzig die meist langen Wege auf dem BER stören. Egal, wir liegen gut in der Zeit und es ist nicht viel los auf dem Flughafen.
Unser Flieger geht planmäßig und landet auch planmäßig in Las Palmas. Ach so, hatte ich ja noch gar nicht gesagt, Gran Canaria, ist unsere neue Heimat für 7 Tage.
Da sind sie wieder die Touris, die meinen sie sind allein unterwegs. Ach, hier geht es ja schneller...Oh, da stehen ja noch andere Fluggäste. Ich liebe sowas.
Der Flug ist stellenweise sehr holprig. Ich bin ja schon oft geflogen und habe so einige Flugmeilen angesammelt, aber so hatte ich es noch nicht erlebt. Kinder schreien im Flugzeug aber auch das geht vorbei.
5 Stunden später landen wir sacht auf Gran Canaria und die Touris sind wieder in freier Wildbahn. Wir haben Urlaub und lassen uns nicht stressen, sprich wir laufen nun nicht schnell. Ohne eine Kontrolle stehen wir am Kofferband und wenig später auch am Bus, welcher uns ins Hotel bringt.
Die Busfahrer nutzen die Zeit, ihre Busse auf Hochglanz zu bringen, bevor alle Gäste da sind.
Als wir aus dem Flughafengebäude kamen, war es da, das Gefühl von Urlaub. Die Sonne scheint und es ist angenehm. Die Sonne wärmt und ein leichter Wind kühlt zugleich wieder. So soll es sein.
Unser Hotel ist das Relaxia Beverly Park. Von außen macht es einen guten Eindruck und an der Rezeption wird deutsch gesprochen. Unser Zimmer ist im 5. Stock und zur Straße hinaus. Ach Mensch, die andere Seite hat den Meerblick. Egal, so schauen wir auf etwas karge Berge und auf die Ausläufer der Stadt.
Im Zimmer sieht man das es etwas in die Jahre gekommen ist. Nur ein Kissen pro Bettseite, kein Wasserkocher, keine Minibar und ein Safe ist nur an der Rezeption anzumieten. Okay, wir können damit leben und arrangieren uns damit. Ganz ehrlich , wir haben auch schon schlechtere Erfahrungen gemacht. Mal sehen was der Rest vom Hotel zu bieten hat.
Aber das Wetter ist herrlich. Zuhause ist angesagter Schneesturm und wir genießen die Sonne.
Das Hotel hat einiges, von Jacuzzi und Pool mit Poolbar, Fitness und Animation. An den Möbeln erkennt man aber schnell, das alles etwas in die Jahre gekommen ist. Zum relaxen in der Sonne reicht es. Aber eins ist klar, es gibt auch besseres und eine Empfehlung kann es von uns nicht geben. Der Strand ist eine Querstraße entfernt und fußläufig gut zu erreichen. Es ist windig am Meer. Sonni will noch ein Foto von uns machen. Na klar und es geht weiter immer an der Promenade entlang und wir beobachten die Wind- und Kitesurfer. Wir suchen langsam den Weg zurück bis Sonni plötzlich bemerkt, dass sie ihr Handy auf der Bank hat liegen lassen. Oh Gott und das am ersten Tag. Ich habe mein Handy dabei und rufe Sonni ihr Handy mal an. Und siehe da es geht jemand ran. Wir haben leichte Verständigungsschwierigkeiten bis ich weiß das er Holländer ist. Sonni bekommt mein Handy, da sie es besser versteht als ich. "Lauf ruhig" sage ich, " mach dir um mich keine Sorgen und hol dein Handy wieder." An der Bank wo wir gesessen hatten wartet der ehrliche Finder. Ein älteres Paar aus der Gegend von Zwolle. Puh, nochmal gut gegangen.
Wir liegen noch ein wenig am Pool und lassen uns von der Sonne wärmen bis es dann Abendessen gibt. Der Saal ist voll, was man eigentlich nicht glauben kann wenn viele hier All inklusive haben. Aber gut im Urlaub hat man immer mehr Hunger. Die Auswahl ist breit gefächert und es schmeckt. Heute stand Mexiko auf dem Programm. Wir sind satt und jetzt doch auch schon langsam müde.
Zum Abend noch einen kleinen Spaziergang durch die Außenanlage. Im Dunkeln werden so manche Dinge kaschiert vom Hotel.
Okay, schauen wir mal was der morgige Tag so bringen mag.Læs mere
Maspalomas
10. januar, Spanien ⋅ ☀️ 17 °C
Ausgeschlafen und gut geschlafen. Der Morgen beginnt mit 14 Grad, angenehm mild.
Das Frühstück ist ebenso reichhaltig wie das Abendessen. Also da kann man nicht meckern.
Wir machen uns zu Fuss auf den Weg nach Maspalomas.
Richtung Playa del Ingles geht es und dann an der Promenade weiter bis zu den Dünen von Maspalomas. Also eins kann man sagen, die Möglichkeit hier zu verhungern und verdursten ist gering. Dazwischen sind immer wieder die Souvenirläden mit halbwegs dem gleichen Angebot. Aber es ist ein anderes Treiben als gewohnt. Es ist etwas vor 12 Uhr und die Bars sind gut gefüllt. Ich trinke auch mal gerne ein Bier, aber gleich nach dem Aufstehen ist mir dann doch zu hart. An anderer Stelle wird getanzt und das Leben ist hier ausgelassen. Die Sonne kämpft noch etwas, aber sie schafft es die Wolken zu vertreiben und so haben wir dann zwischenzeitlich knapp 25 Grad. Besser geht es ja gar nicht im Winter.
Sonni will ins Zentrum von Maspalomas, wobei ich meine das es wirklich nur das Zentrum ist. Es wird schmuddeliger und ja wir drehen wieder um.
Das Cita Shopping Center wäre noch zu erwähnen. Groß und von außen schick gemacht mit vielen Geschäften im Inneren. Jedoch zu unübersichtlich und dann macht auch so ein Bummel keinen Spaß. Ich bin der Meinung, Orte aus "Goodbye Deutschland" zu erkennen. Jedenfalls war mir so. In der unteren Etage etablieren sich diverse Night Clubs und Swinger Clubs. Also wer auf sowas steht ist hier super aufgehoben. Wir schlendern weiter durch Maspalomas bis wir wieder an der Playa stehen. Knapp 20.000 Schritte haben wir schon geschafft, da passt es ja, dass wir unsere qualmenden Füße im Atlantik versenken. Zum Baden für uns zu kalt durch den Wind, aber für die Füße ist es eine Wohltat.
Der Heimweg führt uns wieder die Promenade entlang mit teilweise langen Auf- oder Absteigen.
Einen Laden auf Gran Canaria können wir aber empfehlen, die "Fundgrube". Hier gibt es allerhand Sachen, vor allem Parfüm und Zigaretten zu besten Preisen. Die Zigaretten sind noch billiger als auf einem Polenmarkt und beim Parfüm bleibt keine Marke offen. Die haben einfach alles. Dazu sicher noch Kleidung und Elektronik, also alles was man im Urlaub nicht wirklich braucht, aber vielleicht später einmal.
15.30 Uhr und wir sind wieder im Hotel. Wir vertreiben uns die Zeit mit ein, zwei Whisky Cola oder anderen Cocktails zu kleinen Preisen. Das All inclusive anderer Gäste wird maßlos ausgenutzt. Mit Indianercocktails hätte ich heute einen fröhlichen kostenlosen Abend noch vor dem Abendessen gehabt. Vielleicht hätte ich dann auch noch einen Merenge aufs Parkett gelegt. So habe ich dies anderen Gästen überlassen.
Zu Nachmittag ist die Sonne nicht mehr so stark und der Wind macht es kühler.
Abendessen und vielleicht noch einen Whisky Cola zur Artistik Animation und schon ist dieser Tag vorbei.Læs mere
Mit dem Rad durch Maspalomas
11. januar, Spanien ⋅ ☀️ 18 °C
Es ist noch dunkel als wir wach werden, aber wir haben beide sehr gut geschlafen. Wieder einmal und wir merken, dass uns die Zeit hier gut tut. Zum Frühstück ist es heute ein klein wenig leerer. Vielleicht hat die Sparte 65+ gestern Abend noch die Sau raus gelassen. Umso besser, so können wir unser Frühstück in Ruhe genießen.
Danach geht es zum Fahrradverleih. Knapp 700 Meter von uns hat Scott sein Quartier und die Empfehlungen waren gut. Der Spaziergang an der frischen Morgenluft ist herrlich. Unsere Enkeltochter will noch Guten Morgen sagen, also dann schnell einen Videocall. Ich denke sie hat nicht schlecht gestaunt das bei ihr Zuhause Schnee liegt und wir hier bei Sonnenschein im T-Shirt rumspringen. Sie ist so süß und wir lieben sie.
Scott ist ein herzlicher und überaus netter Mensch. Man hat ihn sofort gerne. Sonni bekommt ein Citybike (10€ am Tag) und ich nehme, bin ja auch schon älter, ein E-Bike (25€ am Tag). Scott nimmt sich die Zeit um alles zu erklären, Wahnsinn der Kerl. Nebenbei immer wieder Smalltalk und ein kleiner Witz und so verabschieden wir uns von Scott. Natürlich hat er uns noch eine Route empfohlen und aufgemalt wo wir am besten langfahren. Wir müssen sagen, es war eine sehr schöne Route. Also wer im Süden der Insel ein Fahrrad ausleihen möchte, dann hier, Scotts rent a bike & excursion shop https://share.google/pKVrOypJy5ix0Q3M9. Scott hat für jeden etwas dabei und bietet auch Exkursionen an. Also, man kann sie bei ihm buchen. Wirklich nur zu empfehlen.
Unsere Route führt uns durch Playa del Ingles dann nördlich am Campo International vorbei, wo wir Christoph treffen...na den Kolumbus, bis hinunter zum Faro de Maspalomas. Links davon befinden sich kleinere Bars direkt am Strand. Es ist voll und das wissen auch die fliegenden Händler, aber sie lassen einen halbwegs in Ruhe. Rechts vom Leuchtturm haben sich die ganzen bekannten Marken, Cartier, Boss, Breitling etc., angesiedelt. Teilweise haben diese dann auch ihre Preise. Günstiger ist man da wirklich in der Fundgrube.
Unser Weg führt uns weiter durch Meloneras. Man kann hier wirklich insgesamt sehr schön mit dem Fahrrad fahren. Es geht den Weg zurück, vorbei an unserem Hotel und durch ein Missverständnis weiter bis San Augustin. Sonni meinte sie wolle runter das Rad anschließen und ein wenig die Promenade entlanglaufen. Ich hatte aber immer noch im Kopf, dass sie nach San Augustin wollte. So sind wir dann dort auch gelandet.
Es war eine super Tour wie wir finden. Da uns der Po etwas schmerzt, machen wir das wozu wir hier sind... relaxen und sonnen. Heute ist ein schöner Tag dafür. Ein kleiner Snack und unsere Cocktails dazu, was will man mehr.
Langsam ruft das Abendessen und mal sehen was die Animateure so zu bieten haben.Læs mere
Naturflash
12. januar, Spanien ⋅ ☁️ 18 °C
Wir sind ausgeruht und somit können wir die Erkundung Gran Canarias weiter fortsetzen. Wir steigern uns und nehmen einen Mietwagen. Wir bekommen einen gelben "Bumblebee" Kia Stonic. Also raus in den spanischen Verkehr. Wir fahren Richtung Westen nach Puerto Rico. Ja klar, liegt ja auch im Westen, egal welches Puerto Rico. 20 Minuten später stranden wir in der kleinen Hafenstadt. Nun, man muss sagen es gibt Vor- aber auch Nachteile. Wer mit Kindern einen ruhigen und entspannten Urlaub machen will (wenn das geht) der ist zu dieser Jahreszeit hier gut aufgehoben. Es ist nicht so windig wie in Maspalomas, daher dann auch etwas wärmer und der Strand ist ideal für Familien mit Kindern. Die meisten Exkursionen starten auch von hier. Nachteil ist aber die Bebauung der Hotels. Weniger nah am Strand und die meisten hoch oben im Berg weit weg vom Strand. Wer dann an den Strand möchte, muss weite Wege auf sich nehmen und unzählige Treppenstufen steigen. Hier also bei der Buchung schon Augen auf. Ansonsten ist es jetzt im Winter doch recht ruhig in Puerto Rico.
Scott hatte uns gestern schon gesagt das es in Puerto Rico für einen Strandurlaub schöner ist, womit er Recht hatte.
Die Landschaft bis hierher ist recht karg und trostlos.
Unser nächstes Ziel ist San Nicholas de Tolentino, welches wir über die GC 200 erreichen. Es wird grüner und scheinbar wird in dieser Gegend die Landwirtschaft groß geschrieben. Überall sind größere und kleinere Plantagen u. a. mit Bananenpflanzen. Ansonsten gibt es hier nicht viel was unsere Aufmerksamkeit beansprucht.
Wir diskutieren darüber wie wir weiter fahren. Sonni würde den Weg zurück nehmen, aber ich finde das doof. Denn dann sehen wir alles nochmal, nur anders herum. Länger, aber sicher auch interessanter, ist der Weg über die GC 210 nach Tejeda. So machen wir es dann auch. Aus dieser Richtung wird die Straße etwas unebener. Das hat aber auch einen Vorteil. Die Radfahrer fahren scheinbar die Strecke nicht so gerne. Das Grün nimmt zu und zwischen den Kleinpflanzen recken Palmen und Kakteen ihre Köpfe in den Himmel. Das Grün wird malerisch von den rotbraunen Felswänden durchzogen. Es geht hoch und runter, die Straße wird eng. Es ist ruhig hier oben in den Bergen und die Aussichten sind phänomenal. Wir machen an einem Staudamm Halt bevor es eine Serpentine hinauf geht, ala Bergetappe der Tour de France. Ich liebe solche Fahrten, eng an den Felswänden vorbei mit immer wieder engen Kurven. Für Sonni ist das alles nichts, daher will ich auch eine Pause einlegen. Ich denke das tut Sonni gut. Am Staudamm ist es kühl, herrlich.
Es geht die Serpentine hoch und oben eröffnet sich ein weiteres herrliches Bild. Das kleine Flüsschen hat noch nicht viel Wasser angestaut aber es ist berauschend.
Wir kommen Tejeda näher und die Palmen wechseln in Schwarzkiefern.
Tejeda ist erreicht, ein kleines Bergdörfchen aber wunderschön. Jetzt ein Snack wäre schön und wir entschließen uns zu einer Tapasplatte. Lecker und sehr empfehlenswert. Das in den Gebieten vor Tejeda Menschen wohnen, verwundert uns etwas. Nachbarn hat man hier keine und wenn man mal die Butter vergessen hat, dann ist man auch erstmal ne Weile unterwegs. Oder man fährt zum nächsten Bewohner und hofft das der noch Butter hat. In Tejeda bekommt man jedenfalls das was man zum Leben braucht. Über die GC 60 geht es über San Bartolome de Tirajana wieder nach Maspalomas. Immer wieder wechselt die Vegetation und die schroffen Felswände nehmen langsam ab.
Wir halten schnell noch an der Tankstelle und füllen den verbrauchten Sprit wieder auf. 1,20€ kostet hier der Liter Sprit und das tanken ist genau wie in Deutschland.
7,5 Stunden waren wir unterwegs und haben dabei gerade einmal 130 Kilometer zurückgelegt. Dabei haben wir Orte gesehen welche wohl die wenigsten Gran Canaria Urlauber sehen. Bei der Landschaft sind wir uns einig, die ist Klasse, bei der Streckenführung jedoch nicht, Sonni mag es nicht, ich dafür umso mehr. Von daher sag ich mal, es war ein sehr schöner Tag.Læs mere
Der wilde Westen auf Gran Canaria
13. januar, Spanien ⋅ ☀️ 18 °C
Und wieder einmal sehr ausgeruht geht es in den neuen Tag. Heute soll es in den wilden Westen in den Sioux City Park gehen. Wer hier an der Playa del Ingles ist kann sich bequem den Free Bus zum Sioux City Park nehmen. Wie wir finden eine tolle Sache. Wir laufen also den kurzen Weg bis zur Busstation am Tropical Shopping Center. Auf dem Weg dorthin und dann auch noch an der Busstation werden wir von Straßen Promotern der Anfi del Mar angesprochen. Sie wollen dir so manches anbieten und werben mit einem weißen Strand auf Gran Canaria. Wer also Gran Canaria nur ein klein wenig kennt, weiß das es hier keinen natürlichen weißen Strand gibt. Da fängt die Lüge schon an. Ein einfaches "Nein, danke" und wir warten weiter auf den Bus. Wenn auch ein paar Minuten verspätet, trifft der Bus ein. Nach einigen wenigen Stopps erreichen wir Sioux City Park, nachdem wir eine kleine Unterführung dekoriert mit amerikanischen Flaggen durchfahren werden. Zwei Pistolenschüsse lassen uns vergewissern, dass wir hier richtig sind. Pro Person sind dann 25 € fällig (wir hatten unsere Tickets vorher online gekauft). Zur Main Street geht es vorbei an den Rindern und den Pferden. Beide spielen in den Shows noch eine Rolle. In der Stadt wurde an alles gedacht. Vom Hufschmied über das Gefängnis bis hin zum Undertaker. Der Saloon mit seinem Theater ist das Highlight der Stadt. Um 11 Uhr beginnt die erste Show und die zweite Show, mit Pferde und Viehtrieb durch die Stadt, schließt sich an. Bis 15 Uhr folgen drei weitere Shows oder Aktivitäten. Langeweile kommt also nicht wirklich auf. Zwischendurch einen kleinen Snack und das eine oder andere Getränk am Tresen.
Im Winter hat der Park von 10 bis 15 Uhr offen und der Bus bringt uns auch wieder zurück zur Busstation.
Für weitere Aktivitäten fehlt die Zeit und daher relaxen wir an der Poolbar bei einem Cocktail. Menschen beobachten inklusive.Læs mere
Las Palmas
14. januar, Spanien ⋅ ⛅ 16 °C
Heute ist der Markt in Playa del Ingles an der Reihe. Jeden Mittwoch und Samstag findet er hier statt. Weit zu laufen haben wir nicht und ja er ist schon recht groß. Vor allem sind es aber die fliegenden Händler, welche sicherlich von einem Markt zum nächsten ziehen. Die lokalen sieht man eher wenig. Es hat etwas von einem Polenmarkt. Na gut, wir sind daher schnell durch. Wir hatten uns vorher aber auch schon entschieden nach Las Palmas zu fahren und somit haben wir jetzt genügend Zeit. Zu Fuß, mit dem Rad und dem Auto waren wir schon unterwegs, also geht es heute mit dem öffentlichen Bus nach Las Palmas. Die Busverbindungen sind hier echt gut und bezahlt wird im Bus. 5,60€ pro Person für eine 40 minütige Fahrt sind passabel. Leider ist unser Bus schon sehr voll, nur zwei Plätze gibt es noch in der letzten Reihe. Auch wenn wir die Einheimischen bisher als nett kennengelernt haben, gibt es Ausnahmen. Ein Fahrgast, - wahrscheinlich einheimisch, da er spanisch sprach - gab uns zu verstehen, dass ein Platz reserviert sei für jemanden, der an eine der nächsten Stationen zusteigt. Ja, und? Dass es immer noch Gang und Gäbe ist, sich Liegen am Hotelpool zu sichern...okay. Aber, dass es jetzt auch schon Reservierung in den öffentlichen Verkehrsmitteln gibt...wir finden es frech.
Ich will mich aber nicht streiten und stehe dann lieber. Wie es anders geht habe ich dem Typen dann gezeigt, da ich einen frei gewordenen Platz einem anderen Fahrgast angeboten habe. Dieser nahm ihn auch gerne an. So geht Höflichkeit.
Nach 40 Minuten Stehen, erreichen wir die Station San Telmo. Von hier aus ist man schnell in der Altstadt, in Vegueta. Anfangs etwas ziellos und nach einem Kaffee, laufen wir zum Casa de Colon, dem Kolumbushaus. Für das Museum bezahlt man 4 € pro Person. Die Reisen des Kolumbus werden vertieft und das Haus ist toll gemacht. Man betritt im ersten Raum eigentlich das Schiff des Kolumbus und der Eindruck wird durch alle Räume beibehalten, außer in der Toilette, dort liegt das Ei des Kolumbus, zumindest auf der Herrentoilette, ich kann es beschwören. ;) Sehr schön. Wir schlendern weiter zum Plaza de Santa Ana und der Catedral de Santa Ana. Ein schöner Platz der von mehreren Hunden bewacht wird. Gegenüber der Catedral steht noch der wundervoll geschmückte Weihnachtsbaum. Herrlich.
Wir schlendern noch ein wenig durch die Altstadt und gönnen uns ein Stück Kuchen und einen Kaffee. Beides sehr lecker.
Hier und da schauen wir auch in die Geschäfte, aber nichts wirklich Außergewöhnliches wird von unseren Augen erspäht. Dafür haben wir den üblichen Weihnachtsbaumanhänger von unseren Reisen erstanden. Es regnet leicht aber die Wolke verzieht sich auch schnell wieder.
Wir machen uns wieder nach San Telmo. Der Busbahnhof an der Station San Telmo ist schon riesig, aber man findet sich schnell zurecht. Unser Bus ist schon wieder sehr voll und scheinbar werden wir auch hier wieder stehen. Also schnell für einen anderen Bus entschieden und das war gut so . So sitzen wir auf der Rückfahrt und können die Tour genießen.
Im Hotel gibt es dann den üblichen Cocktail und beim Whisky musste ich schon Stopp sagen. Aber diesmal waren sie für uns kostenlos. So kann es immer sein.
Ach übrigens, Leute beobachten macht Spass. Ist jemanden schon mal aufgefallen das die meisten Menschen beim Fotografieren mit ihrem Handy ein Hohlkreuz machen? Manchmal hat man echt Angst das sie bei Fotografieren rückwärts umfallen.Læs mere
Ganz entspannt
15. januar, Spanien ⋅ ☀️ 18 °C
Der vorletzte Tag auf Gran Canaria und wir gehen ihn ganz entspannt an. Nach dem Frühstück laufen wir wieder zu Scott, um uns Räder zu leihen. Wie schon zuvor für Sonni ein City Bike und für Steffen ein E-Bike. Scott ist wie immer herzlich, man muss ihn einfach mögen.
Sonni will heute in die Dünen, also machen wir das. Es ist schwierig in den Dünen zu laufen, sofern der Sand nicht nass ist. Für Menschen mit Knieproblemen ist es sowieso nichts.
Wir machen nochmal einen Stopp am Atlantico Shopping Center damit Sonni auch endlich ihr Eis bekommt.
Wir radeln ein wenig durch die Straßen von Playa del Ingles. Jetzt im Winter werden so manche Hotels und Unterkünfte nicht nur teils renoviert, sondern auch komplett neu gestaltet. Mit Baulärm muss man also schon mal rechnen.
Wir verabschieden uns von Scott und gehen zurück zum Hotel. Umziehen und dann geht es noch ans Meer. Heute ist es zwar windiger als gestern, aber einmal baden muss sein. Ich bin der erste der in die Fluten springt und Sonni traut sich dann doch nur bis knapp zur Hüfte, die kleine Frostbeule. Wenn man erst einmal drin ist, ist es wirklich sehr angenehm und so bleibe ich auch eine Weile. Sonni sitzt lieber am Strand und sonnt sich.
Wie üblich genießen wir vor dem Abendessen unsere Cocktails und amüsieren uns bei der Nachmittagsanimation. Leute beobachten ist unser Lieblingssport. ;)
Morgen ist unsere Woche in der Sonne schon wieder vorbei. Aber es war schön dem Winterwetter in Deutschland zu entfliehen.Læs mere
Der letzte Tag
16. januar, Spanien ⋅ ☀️ 15 °C
Unsere Woche auf Gran Canaria ist vorbei. Ein letztes Frühstück, die Begleichung der offenen Cocktails und schon stehen wir für den Transfer zum Flughafen bereit. Die Sonne strahlt uns nochmals zu und verabschiedet uns. In den nächsten Tagen soll es auf Gran Canaria regnen. Dann haben wir ja alles richtig gemacht.
Transfer ist erledigt und die Koffer sind ebenfalls abgegeben. In der Sicherheitskontrolle musste ich meinen Gürtel abmachen, wobei dieser aus Plastik ist, bis der Mitarbeiter meine Uhr als Übeltäter erkannte. Na wenn es nicht mehr ist.
Nun kommen wir mal zum Flughafen und da muss man sagen, dass es Gran Canaria besser kann als Berlin. Für die Kinder gibt es einen Spielplatz samt Spielzimmer, von der Raucherterrasse kann man die ankommenden und abfliegenden Flugzeuge beobachten und für Haustiere gibt es ebenso eine Ruhezone. Wow, scheinbar wurde an alle(s) gedacht.
In Verpflegungssachen ist der Flughafen aber genauso teuer wie jeder andere. Wer sich dennoch etwas als Verpflegung mitnehmen möchte, ist bei O'Learys gut aufgehoben. Das belegte Brot schlägt zwar mit 6,60€ zu Buche, aber immerhin ist das nur die Hälfte von dem, was andere verlangten. So gesehen ein Schnapper.
Und wie Sprache sich verändern kann, haben wir bei Starbucks bemerkt. Auf die Frage nach dem Namen, wird aus einem "Äh Steven" schnell ein Estiven.
Unser Flug hat Verspätung, was soll's. Knapp 5 Stunden später sind wir in Berlin. Sonnis Schwester arbeitet am BER und stand zur Überraschung am Ausstieg. So wurden wir auch noch nicht begrüßt.
Nun zur Gepäckausgabe und was fällt auf am BER - nichts. Es gibt keinen Hinweis wohin man laufen muss. Nur ein möglicher Weg - den man verunsichert, ob man nicht doch was übersehen hat, läuft -. Auf dem "Hauptgang" angekommen, entdecken wir endlich ein Schild zur Gepäckausgabe...an der Seite/Wand angebracht, was wirklich nicht durchdacht ist. Dann folgt der lange Weg, Treppe hinunter und durch Türen deren Zweck ich bis heute nicht verstanden habe.
Wir haben unsere Koffer und unser Auto steht um die Ecke im Parkhaus, da wo wir es vor einer Woche abgestellt haben. Geschafft.
Als Fazit der Woche: Sonne im Winter ist toll und auf Gran Canaria gibt es noch einiges zu sehen. Das heißt, wir kommen nächstes Jahr wieder.Læs mere















































































































































Na das find ich ja mal Klasse. Deutschland ist am Ar... , der alte Mann muß 3x Schneeschüppen, ist danach fix und malate und unsere Alltags Helden unterstützen das alles von der ☀Insel 🏝. Euch einen Schnee freien und erholsamen Urlaub. I&N [Norbert Scholl]
Have fun [Gerthe]