Ecuador
Quebrada Vásconez

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5 travelers at this place:

  • Day92

    Quito, Hauptstadt Ecuadors

    March 1 in Ecuador ⋅ 🌧 13 °C

    Die 3 Mio Stadt Quito liegt auf 2800 m Höhe und sei die höchste Hauptstadt der Welt. Natürlich liegt La Paz noch höher, aber die Hauptstadt Boliviens ist Sucre. La Paz ist allerdings Regierungssitz und Verwaltungshauptstadt. Auch die kolumbianische Hauptstadt liegt auf 2600 m.
    Von Banos führt die ansonsten langweilige Straße auf über 3600 m hinauf und dann wieder hinab nach Quito.
    Es ist die Straße der Vulkane. Allein um Quito gibt es 14 Vulkane die teils kaum höher als die Stadt sind, aber auch bis 5900 m hoch. Nur auf der Fahrt hierher hüllen sie sich in dicke Wolken. Dafür gibt es auch in 3500 m grüne Wiesen, auf denen Kühe weiden wie im Allgäu. Mein TomTom Navi, in den südamerikanischen Städten überfordert, kennt es doch nicht mal die unzähligen Einbahnstraßen schickt mich immer wieder auf Stadtrundfahrten. In Quito geht es 40 km durch die Stadt, ich fahre also mit meinem Handy und wir finden problemlos unser Guesthouse.
    Hier bleiben wir die nächsten 4 Tage. Quito hat viel zu bieten. Nach 22 Uhr, erklärt unsere Vermieterin, sollten wir besser ein Taxi nehmen, ein offizielles. Quito hat keinen besonders sicheren Ruf.
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  • Day94

    Quito und la mitad del mundo

    March 3 in Ecuador ⋅ ⛅ 11 °C

    Quito ist eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Sie ist ein bisschen chaotisch wie wohl die meisten Städte Südamerikas, hat viele alte Bauwerke aus der Kolonialzeit, hat viele Cafés und Chocolaterien, hat eine Seilbahn die lange die höchste der Welt war, hat viel Kriminalität und liegt auf der Südhalbkugel. Aber nur wenige km nördlich von Quito ist "La mitad del mundo" die Mitte der Welt.
    Den vermeintlichen Mittelpunkt der Erde markiert heute mit einem 30 m hohen Monolithen den Punkt, den 1736 eine französische Expedition als genaue Position des Äquators bestimmte. Tatsächlich stehen die vielen Besucher, die vermeintlich mit einem Fuß südlich und mit dem anderen nördlich des Äquators stehen 240 m weit südlich davon, wie man heute weiß.
    Und nur zufällig wurde in der Nähe ein Bauwerk aus der Präinkazeit entdeckt, welches bereits vor über 1000 Jahren errichtet wurde um den Äquator zu bestimmen. Wir sind jedenfalls immer noch auf der Südhalbkugel.

    Am Plaza de La Independencia werden lautstark Reden gehalten, die offenbar keiner hören will. Auf den Turm der Basilika führt eine steile schwindelerregende ungesicherte Treppe. Durch die historische Altstadt rasen Busse mit irrwitziger Geschwindigkeit und schwarz qualmend durch die schmalen Gassen. Am Plaza Foch, auch gringolandia genannt wird uns Rauschgift angeboten. Abends tingeln aufreizend Schwule und Bordsteinschwalben durch die Gassen um den Platz und am falschen Platz wird gelegentlich auch mal eine(r) ausgeraubt. Dabei ist die Polizei omnipräsent. Die Probleme versucht man seit Jahren in den Griff zu bekommen.
    Sehenswert sind die Plazas wie auch die Altstadt allemal und übertriebene Ängstlichkeit ist wie meist unbegründet.
    Die Bevölkerung ist wie in allen südamerikanischen Ländern die ich gesehen habe freundlich, offen und unkompliziert.
    Mit der Teleferiqo, der Seilbahn kann man auf über 3900 m hinaufgondeln. Eine kurze Wanderung führt auf über 4000 m. Lange galt sie als die höchste Seilbahn der Welt. Oben ist es grün und man hat einen schönen Blick auf Quito und eigentlich auch auf die vielen umliegenden Vulkane. Aber die Wolken geben nur kurz einen Blick nach unten frei. Die hohen Gipfel bleiben versteckt. Immerhin 84 Vulkane gibt es auf dem ecuadorianischen Festland. Erst 2015 war der Cotopaxi, der Hausberg von Quito mit einer 8 km hohen Aschewolke und verheerenden Folgen ausgebrochen. Erdbeben sind auch hier häufig, erst vor wenigen Tagen gab es wieder ein starkes an der Grenze zu Peru. Wir haben es verschlafen.
    2016 kamen 700 Menschen dabei ums Leben. Seither, erklärt uns der Besitzer unseres Guesthouse blieben die Gäste aus. Auch wegen der Meldungen über das Zika Virus, dabei gäbe es in Ecuador weniger Infektionen als in Schweden.
    Er erzählt uns von den aktuellen wirtschaftlichen Problemen seines Landes, den vielen schlecht verdienenden und Armen im Land. Nicht erst bei diesen für Touristen sonst kaum zugänglichen Informationen wird mir bewusst wie gut es uns in Europa geht.
    Beim Besuch einer der Vulkankrater, der besiedelt und landwirtschaftlich genutzt wird begegnete ich einer alten Frau. Ich fragte sie ob ich sie fotografieren dürfe. Sie war schwerhörig und hielt mir ihr linkes Ohr direkt vor meinen Mund. Ich wiederholte die Frage, da lachte sie mich mit ihren drei Zähnen an als ob sie es nicht glauben wollte. Dann schaute sie freundlich lächelnd in die Kamera und danach schauten wir gemeinsam die Bilder auf dem Display an. Sie lachte wieder, gab mir ihre von Arbeit gezeichnete Hand und ging mit ihrer Last auf dem krummen Rücken in den Krater hinab.
    Das beeindruckte mich mehr als die Berge die ich gerne gesehen hätte.
    Dabei fällt mir auch immer wieder auf mit welcher Freundlichkeit die Südamerikaner sich gegenseitig begegnen, auch Fremden gegenüber. Statt böser Blicke sehe ich immer wieder ein freundliches Lächeln bei Unstimmigkeiten. Streit sieht man praktisch nie. Nicht mal zwischen Jugendlichen. Davon können wir etwas lernen.
    Quito ist zweifellos eine sehr sehenswerte Stadt. Sie wird mir auch ohne ihre Berge gesehen zu haben in Erinnerung bleiben und ich könnte noch viel über sie schreiben.
    .
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  • Day4

    Pub Crawl

    September 10, 2016 in Ecuador ⋅ ⛅ 11 °C

    Das Pub Krabbeln...was soll ich davon halten? Also die anderen sind schon völlig begeistert. Ich meine es ist 18:00, gerade wird es dunkel und die haben schon zwei Bier drin. Und mir wird immer auf sehr freundliche Art und Weise irgend so ein Hartstoff hingeschoben, mit der Bemerkung: don't be such a pussy. Klingt wie ein Werbespot für "Kenn dein Limit", und ich habe die Befürchtung das könnte wirklich zu massiven Alkoholmissbrauch führen.
    Ich werde mich einfach mal zurückhalten und im Hintergrund ein Bier trinken. So wie das normalerweise auch immer super funktioniert.

    P.S.: Ach ja, der Koch des Hostels, David, hat seinen Abschluss gemacht. Da kommt dann einfach mal ne original Mariachi Band und die Torte im Gesicht darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Nun fahren wir mit der kompletten Besatzung eines anderen Hostels und ohne den ersten Ausfall nach Mariscal, dem neuen Viertel mit vielen Bars und Clubs. Kennen sie das wenn sie die Regenwolke auf sich zu kommen sehen und man alles anzieht was man so gegen Regen hat? Und trotz bester Vorbereitung hat man irgendwie das Gefühl das es ziemlich nass wird? Ja? Dann sind sie in Schottland. Ich geh mal noch ein zweites Bier trinken.
    Und Bilder werden keine gemacht...Oh doch, die vom Hostel haben eine Kamera dabei!

    PPS: Die Tanzen sie mal mit einer Großmutter
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Quebrada Vásconez, Quebrada Vasconez

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