Ecuador
Provincia de Pichincha

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Most traveled places in Provincia de Pichincha:

All Top Places in Provincia de Pichincha

233 travelers at this place:

  • Day92

    Quito, Hauptstadt Ecuadors

    March 1 in Ecuador ⋅ 🌧 13 °C

    Die 3 Mio Stadt Quito liegt auf 2800 m Höhe und sei die höchste Hauptstadt der Welt. Natürlich liegt La Paz noch höher, aber die Hauptstadt Boliviens ist Sucre. La Paz ist allerdings Regierungssitz und Verwaltungshauptstadt. Auch die kolumbianische Hauptstadt liegt auf 2600 m.
    Von Banos führt die ansonsten langweilige Straße auf über 3600 m hinauf und dann wieder hinab nach Quito.
    Es ist die Straße der Vulkane. Allein um Quito gibt es 14 Vulkane die teils kaum höher als die Stadt sind, aber auch bis 5900 m hoch. Nur auf der Fahrt hierher hüllen sie sich in dicke Wolken. Dafür gibt es auch in 3500 m grüne Wiesen, auf denen Kühe weiden wie im Allgäu. Mein TomTom Navi, in den südamerikanischen Städten überfordert, kennt es doch nicht mal die unzähligen Einbahnstraßen schickt mich immer wieder auf Stadtrundfahrten. In Quito geht es 40 km durch die Stadt, ich fahre also mit meinem Handy und wir finden problemlos unser Guesthouse.
    Hier bleiben wir die nächsten 4 Tage. Quito hat viel zu bieten. Nach 22 Uhr, erklärt unsere Vermieterin, sollten wir besser ein Taxi nehmen, ein offizielles. Quito hat keinen besonders sicheren Ruf.
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  • Day94

    Quito und la mitad del mundo

    March 3 in Ecuador ⋅ ☁️ 12 °C

    Quito ist eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Sie ist ein bisschen chaotisch wie wohl die meisten Städte Südamerikas, hat viele alte Bauwerke aus der Kolonialzeit, hat viele Cafés und Schokoladeläden, hat eine Seilbahn die lange die höchste der Welt war, hat viel Kriminalität und liegt auf der Südhalbkugel. Aber nur wenige km nördlich von Quito ist "La mitad del mundo" die Mitte der Welt.
    Dern vermeintlichen Mittelpunkt der Erde markiert heute mit einem 30 m hohen Monolithen den Punkt, den 1736 eine französische Expedition als genaue Position des Äquators bestimmte. Tatsächlich stehen die vielen Besucher, die vermeintlich mit einem Fuß südlich und mit dem anderen nördlich des Äquators stehen 240 m weit südlich davon, wie man heute weiß.
    Und nur zufällig wurde in der Nähe ein Bauwerk aus der Präinkazeit entdeckt, welches bereits vor über 1000 Jahren errichtet wurde um den Äquator zu bestimmen. Wir sind jedenfalls immer noch auf der Südhalbkugel.

    Am Plaza de La Independencia werden lautstark Reden gehalten, die offenbar keiner hören will. Auf den Turm der Basilika führt eine steile schwindelerregende ungesicherte Treppe. Durch die historische Altstadt rasen Busse mit irrwitziger Geschwindigkeit und schwarz qualmend durch die schmalen Gassen. Am Plaza Foch, auch gringolandia genannt wird uns Rauschgift angeboten. Abends tingeln aufreizend Schwule und Bordsteinschwalben durch die Gassen um den Platz und am falschen Platz wird gelegentlich auch mal eine(r) ausgeraubt. Dabei ist die Polizei omnipräsent. Die Probleme versucht man seit Jahren in den Griff zu bekommen.
    Sehenswert sind die Plazas wie auch die Altstadt allemal und übertriebene Ängstlichkeit ist wie meist unbegründet.
    Die Bevölkerung ist wie in allen südamerikanischen Ländern die ich gesehen habe freundlich, offen und unkompliziert.
    Mit der Teleferiqo, der Seilbahn kann man auf über 3900 m hinaufgondeln. Eine kurze Wanderung führt auf über 4000 m. Lange galt sie als die höchste Seilbahn der Welt. Oben ist es grün und man hat einen schönen Blick auf Quito und eigentlich auch auf die vielen umliegenden Vulkane. Aber die Wolken geben nur kurz einen Blick nach unten frei. Die hohen Gipfel bleiben versteckt. Immerhin 84 Vulkane gibt es auf dem ecuadorianischen Festland. Erst 2015 war der Cotopaxi, der Hausberg von Quito mit einer 8 km hohen Aschewolke und verheerenden Folgen ausgebrochen. Erdbeben sind auch hier häufig, erst vor wenigen Tagen gab es wieder ein starkes an der Grenze zu Peru. Wir haben es verschlafen.
    2016 kamen 700 Menschen dabei ums Leben. Seither, erklärt uns der Besitzer unseres Guesthouse blieben die Gäste aus. Auch wegen der Meldungen über das Zika Virus, dabei gäbe es in Ecuador weniger Infektionen als in Schweden.
    Er erzählt uns von den aktuellen wirtschaftlichen Problemen seines Landes, den vielen schlecht verdienenden und Armen im Land. Nicht erst bei diesen für Touristen sonst kaum zugänglichen Informationen wird mir bewusst wie gut es uns in Europa geht.
    Beim Besuch einer der Vulkankrater, der besiedelt und landwirtschaftlich genutzt wird begegnete ich einer alten Frau. Ich fragte sie ob ich sie fotografieren dürfe. Sie war schwerhörig und hielt mir ihr linkes Ohr direkt vor meinen Mund. Ich wiederholte die Frage, da lachte sie mich mit ihren drei Zähnen an als ob sie es nicht glauben wollte. Dann schaute sie freundlich lächelnd in die Kamera und danach schauten wir gemeinsam die Bilder auf dem Display an. Sie lachte wieder, gab mir ihre von Arbeit gezeichnete Hand und ging mit ihrer Last auf dem krummen Rücken in den Krater hinab.
    Das beeindruckte mich mehr als die Berge die ich gerne gesehen hätte.
    Dabei fällt mir auch immer wieder auf mit welcher Freundlichkeit die Südamerikaner sich gegenseitig begegnen, auch Fremden gegenüber. Statt böser Blicke sehe ich immer wieder ein freundliches Lächeln bei Unstimmigkeiten. Streit sieht man praktisch nie. Nicht mal zwischen Jugendlichen. Davon können wir etwas lernen.
    Quito ist zweifellos eine sehr sehenswerte Stadt. Sie wird mir auch ohne ihre Berge gesehen zu haben in Erinnerung bleiben und ich könnte noch viel über sie schreiben.
    .
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  • Day95

    Regenwald

    March 4 in Ecuador ⋅ 🌧 18 °C

    Auf 4000m Meereshöhe war es grün. Ich habe mir ein noch grüneres Ziel ausgesucht. Mindo auf 1200m liegt im tropischen Regenwald. Aus Quito hinaus überqueren wir morgens bei angenehm wenig Verkehr den Äquator um gleich links auf seiner Höhe abzubiegen. Es geht auf 3500m Höhe, wo auf sattgrünen Berghängen Kühe weiden. Dann geht es auf meist nasser und schmaler, oft lehmig rutschiger Naturstraße immer weiter hinunter. Das Fahren macht Spaß, ein paar Mountainbiker sind hier auch unterwegs. Unten der Fluss, um uns dichtes Grün, Bananenstauden, Bambusbäume, kleine Wasserfälle links und Pflanzen die ich noch nie gesehen habe. Irgendwann erreichen wir wieder die geteerte Haupts traße und bald darauf Mindo. Ein Dorf mit ausgeprägter touristischer Infrastruktur und vielen ecuadorianischen Touristen. Es sind wegen des Carnevals gerade Ferien. Hier bespritzt man sich mit Schaum oder Wasser. Der Inhalt eines Eimers Wasser trifft mich auf dem Motorrad als ich durch ein Dorf fahre. Die Kinder haben großen Spaß. Als ich das Spektakel in Mindo dann fotografiere bekomme ich noch eine Ladung Schaum.
    Wir finden nach einiger Suche einen Bungalow zwischen Bananen, Farnen, Palmen, Bambus und viel unbekanntem Grün. Es ist warm und feucht. Ich liege in der Dämmerung in der Hängematte, versuche nicht von den Stechmücken erstochen zu werden und lausche den Geräuschen des Regenwaldes um mich herum. Das ist ein besonderes Erlebnis und hat etwas faszinierendes. Erst kürzlich sind wir noch durch Wüsten gefahren, gestern auf 4000m, heute gerade mal 100 km weiter eine andere Welt.
    Und es hat gar nicht geregnet im Regenwald.
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  • Day449

    Quito, Ecuador

    July 29, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 63 °F

    We first visited Quito a decade ago on our way to the Galapagos Islands.
    The colonial architecture, grand parks, and beauty of the surrounding mountains impressed us on our first visit and on this one. We were struck by how much the city has grown since our last stay with the northern part now packed full of new high rise apartments, restaurants and high-end shopping malls.
    The apartment we rented was near Carolina Park - a huge, clean park packed with people enjoying its’ sports fields, running track, lake and open fields. It was a place we enjoyed walking and running through several times during our stay.
    Apart from visiting the old city, we were most impressed by the Guayasamin museum set in the home of the artist and packed full of his private collection of colonial and pre-columbian art and his own works. Apparently, Guayasamin gained access to the art world when Rockefeller’s plane made an unplanned stop for repairs in Quito on his way to Buenos Aires. Rockefeller went to a Guayasamin exhibit and was so impressed with his talent that he bought several paintings and invited him to NY. He went on to become Ecuador’s most famous artist, though we hadn’t heard of him before our visit, we were very impressed.
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  • Day3

    Mindo und der Nebelwald

    January 29 in Ecuador ⋅ 🌧 19 °C

    Heute ging es nach Mindo in den Regenwald.
    Nachdem wir uns mit frischen Mangos eingedeckt haben, stand eine zweistündige Fahrt nach Mindo an.
    Dort wurde flugs eine Tour mit Seilbahn, Wasserfällen und "Tubing" (durch die Stromschnellen auf alten Autoreifen) gebucht und dann ging es in den Dschungel...
    Zum Abschluss würde noch vor Ort in einem Restaurant zu Abend gegessen und danach ging es auf die Rückreise
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  • Day2

    Quito

    January 28 in Ecuador ⋅ 🌧 20 °C

    Mit einer überraschenderweise gesunden Mütze Schlaf gestärkt begannen wir unser Reiseprogramm mit einer Stadtour durch Quito.
    Nach einem Besuch beim Mittelpunkt der Welt und einem ersten Blick von oben auf die Stadt begaben wir uns in Getümmel.
    Wir wurden durch diverse Wahrzeichen gelotst und bekamen eine ordentliche Portion Historie eingeschenkt.

    Leider war die Tour bereits gegen drei Uhr vorbei, weshalb wir uns spontan noch zu einem lokalen Indianermarkt fahren ließen.
    Leider gab es eigentlich nur vier Arten von Ständen:
    1. Decken, Shirts, Schals - alles aus Alpaca
    2. Schmuck
    3. Schokolade und Kaffee
    4. "Rauchzubehör" und diverse pflanzliche Produkte
    Und anscheinend haben alle beim gleichen Händler eingekauft.
    Trotzdem konnten wir die ersten Souvenirs ergattern.

    Zum Abschluss des Tages gab es ein Abendessen mit einer Ex-Kommilitonin mit Blick auf die Altstadt.
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  • Day2

    Ankunft in Quito

    March 11 in Ecuador ⋅ 🌧 18 °C

    Seit einigen Stunden bin ich in Quito angekommen und kämpfe gegen den Jetlag an...Da es erst 17:30 Uhr ist, muss ich noch etwas durchhalten. :-)

    Anbei schon mal ein paar meiner ersten Eindrücke. Die meiste Zeit schien die Sonne bei 20 Grad, jetzt zum Nachmittag hat es etwas zugezogen... Das ist aber für die Anden nicht unüblich. :-) Ich bin gespannt auf die kommenden Tage.Read more

  • Day1

    Ankunft in Quito, Ecuador

    January 27 in Ecuador ⋅ 🌧 16 °C

    Wir sind gut in Quito gelandet. Der Flug war mit 11,5 h echt lange, besonders nach drei Stunden Schlaf. Aber das on board Programm hat fünf Kinobesuche ersetzt.
    Heute am Sonntag ist hier tote Hose aber übernachten in einem super süßen Hotel.

  • Day118

    Eine Reparatur steht an

    February 4 in Ecuador ⋅ 🌧 14 °C

    Auf dem Rückweg vom Nebelwald hören wir eigenartige Geräusche vom Sprinter bei Rechtskurven. Um der Sache auf den Grund zu gehen, Schrauben wir das vordere rechte Vorderrad ab. Wir stellen erhöhtes Spiel des Radlagers und eine kaputte Manschette der Antriebswelle fest. Da wir uns in der Nähe von Quito befinden, beschließen wir nach Quito zurückzufahren, um eine entsprechende Werkstatt aufzusuchen. Wir suchen eine Werkstatt im Internet heraus und Stätten dieser am nächsten Morgen einen Besuch ab. Es wird uns erklärt, dass für dieses Problem besser Señor Escobar von Werkstatt nebenan aufzusuchen ist. Nach kurzer Wartezeit treffen wir Señor Escobar an, welcher uns nach kurzer Analyse des Problems wiederum eine auf deutsche Fahrzeuge spezialisierte Werkstatt empfiehlt. Señor Escobar lässt sich nicht lange bitten und wird von seinem Lakei zu der deutschen Werkstatt chauffiert. Wir fahren wie besprochen ca. 20 Minuten hinterher, bis das Ziel erreichen. Dort verabschiedet sich Señor Escobar mit besten Wünschen freundlich von uns.
    Die deutsche Werkstatt wird von Lothar Ranft und seinem Vater geführt. Hier stehen sämtliche deutsche Fabrikate auf dem Hof und guter Hoffnung. Wir werden von Lothar und seinem Vater freundlich begrüßt. Nach einer netten Unterhaltung bzgl. unserer Reise und der erforderlichen Reparatur, wird uns eine auf Antriebswellen spezialisierte Werkstatt empfohlen. Wir steuern die vierte Station, diesmal ohne Eskorte, an. Und werden auch dort freundlich von Heini, einem deutschsprechenden Chilenen, empfangen. Wir haben Glück und sind am richtigen Ort für die erforderliche Reparatur angekommen und werden auch direkt bedient. In der kleinen Werkstatt tummeln sich drei Mechaniker, eine Bürokraft und Heini zwischen diversen gut sortierten Antriebswellen und den dazugehörigen Ersatzteilen. Beide vorderen Antriebswellen werden von den drei fleißigen, jungen Mechanikern ausgebaut und begutachtet. Ein Gelenk und vier Manschetten werden ersetzt und die Reparatur mit dem Einbau nach sechs Stunden abgeschlossen. Wir zahlen die vereinbarten 260 US $ und setzen unsere Reise fort.
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  • Day116

    Mitad del Mundo - Mitte der Erde

    February 2 in Ecuador ⋅ 🌧 21 °C

    Auf unserer Reise in Richtung Norden erreichen wir nach ca. 20 Km von Quito den Äquator. Hier haben wir, grob gesehen, die Hälfte unserer Reisestrecke hinter uns gebracht haben. Um dies zu feiern, halten wir an der Touristenattraktion an und machen einige Aufnahmen aus der Luft.

You might also know this place by the following names:

Provincia de Pichincha

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