• Fango sulla strada! **

    3. februar, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Das musste einfach sein. Für die Rückfahrt vom West-Zipfel nach Mazara nahmen wir den kleinen Umweg gerne in Kauf; nochmals eine Übernachtung an der Terme libere di Segesta und ein vorzügliches rustikales Abendessen in der Pizzeria Rustic.

    Das wohltuende warme Bad will auch eine Woche später wieder verdient sein. Beim nördlichen Zugang muss man knietief durch den stark ziehenden Bach waten (ein Stock oder Schilfstängel als Sondier- und Geh-hilfe ist geradezu geboten). Beim südlichen Zugang über Schotter- und Feldweg gilt es, längere Stücke durch Schlamm und Matsch zu waten, aber es lohnt sich sowas von!! - zumal der spätere Nachmittag recht freundlich und trocken ist. Mein Rücken ist soo dankbar für das ausgedehnte warme Bad.

    Am nächsten Morgen fahren wir - natürlich wieder bei Nieselregen - nach Calatafimi und weiter nach Salemi. Statt der schnelleren Strecke über die Autobahn ist dies die kürzere und landschaftlich schönere Strecke, durch Hügel und ausgedehnte Weinberge.

    Allerdings sind viele dieser kleineren Landsträsschen nach den vielen Regenfällen arg verschmutzt bzw mit Schlamm übersäät. Und die zahllosen Schlaglöcher sind allesamt zu kleinen Biotopen mutiert. Rückwärts fahren und bei nächster Gelegenheit umdrehen, was anderes gibt es nicht. (Marokko lässt grüssen.) Wieder mal kommt uns zugute, dass unser Camper eine neutrale bzw anpassungsfähige Farbe hat.

    Anderseits: das reichliche Wasser lässt die Natur ergrünen und erblühen. Wie das wohl in einigen Wochen aussieht hier? Und ob die Rebstöcke ihr derzeit sehr nassen Füsse gut verkraften?

    ** hier gibt es tatsächlich Verkehrsschilder, die vor "fango sulla strada" warnen.
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