• Tempi passati a Mazara del Vallo

    9. februar, Italien ⋅ 🌬 14 °C

    Das hatten wir noch nie gemacht: gleich die Monatspauschale gewählt und uns für einen ganzen Monat im "Giardino dell Emiro" niedergelassen. Ein sympathischer Platz mit sehr zuvorkommender und persönlicher Betreuung. Danke Marco.

    Im Rückblick eine gute Entscheidung, zumal das besch..eidene Aprilwetter mitten im Januar die einzige Konstante bildete. Immerhin, der Wintersturm Harry, welcher im Osten Siziliens dermaßen furios gewütet hatte, ist hier im Westen nur noch halb so wild angekommen. Wir passten unsere Tagesausflüge und Radtouren den (oft kurzen) Sonnenfenstern an und genossen immer wieder die
    Wetterstimmungen überm Meer.

    Die Stadt Mazara del Vallo hat unseren ersten Eindruck von vor zwei Jahren bestätigt: eine abwechslungsreiche, vielfältige und für sizilianische Verhältnisse sehr gepflegte Stadt, die sich für einen längeren Aufenthalt gut eignet.

    Ich habe mir hier eine neue Brille gekauft, unser Van hat eine neue Aufbaubatterie erhalten, Renata war bei der Friseuse und die zwei exzellenten Gelaterias an der Promenade von Mazara (mucho-gusto und tre•zero) hatten in diesem Monat zwei neue Stammgäste.

    Wir konnten zahlreiche Radtouren entlang der Küste machen und hatten auch den einen oder andern Zweitagesausflug mit dem Camper unternommen (siehe vorausgehende footprints).

    Besonders schön, dass es hier zum zufälligen Findpenguin-Treffen mit Ulrike und Wolfgang (happy-womo) kam, angeregte Gespräche und fröhliche Apéro-Runden inbegriffen. Und auch die gemeinsame Radtour nach Torre Granitola bleibt in schöner Erinnerung.

    Ein Highlight bleibt wohl das einmalige Konzert im schnuckeligen Teatro Garibaldi: ein Sextett spielte klassische brasilianische Choro-Musik, u.a. mit dem einheimischen Gitarristen Giuseppe Sinacori und dem Akkordeon-Virtuosen Pietro Adragna.
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