Fiji
Ngunu

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Travelers at this place
    • Day62

      Plötzlich im Paradies

      November 3, 2019 in Fiji ⋅ ☁️ 24 °C

      O H. M E I N. G O T T. Wir haben das weder geplant noch erwartet. Doch wir sind einfach mal im absoluten Paradies gelandet, auf der absoluten Bilderbuch-Südseeinsel, einfach unglaublich 🥺🤯😍🤩

      Aber von vorn: 6 Uhr morgens packten wir schon wieder unsere Sachen und ab gings zum Hafen von Lautoka und dann mit der Fähre 3 Stunden nordwärts durch den Pazifik - vorbei an lauter kleinen und großen Inseln voller Berge und Palmen 😍 Ihr glaubts nicht, aber auf diesem verdammten kleinen Boot war ich (genau wie im Flieger) neben max. 25 anderen Gästen tatsächlich wieder nicht die einzige Deutsche... #WoKommenDieNurAlleHer 😅

      Vor der Inselgruppe Yassava stoppten wir und nun ging es für Maria und mich ganz privat weiter - unser neuer Gastvater Tua, Häuptlingssohn des Gunu Village und ein riesiger Hulk an Mann, holte uns höchstpersönlich mit 2 seiner Dorfkids in einem kleinen Holzboot ab. Im ersten Moment sehr beeindruckend, stellte sich Tua sehr schnell als der liebste und glücklichste Bär der Welt heraus, wir schlossen ihn sofort mächtig ins Herz 🥰🤗

      Gemeinsam fuhren wir auf ihre Insel zu - und uns eröffnete sich ein traumhaftes Bild: Ewig lange verlassene Sandstrände voller Palmen und Dschungel und darin ein winzig kleines einheimisches Dorf aus bunten Hütten. Wir stiegen aus und ich bereitete mich schon innerlich auf eine längere Wanderung vor, da trugen die Kids unsere Taschen schon in die erste blaue Hütte, ganz vorn am Strand. Sollte das tatsächlich unsere neue Unterkunft für die nächsten 3 Tage sein?? 🤯🤯 Ja, sie war es tatsächlich! Maria und ich waren komplett sprachlos 😂😍

      Das war aber auch okay, denn jetzt sprach erstmal Häuptlingssohn Tua! Er begrüßte uns ganz herzlich in seinem Dorf ("You are part of this village now!" ❤️) und erzählte uns, dass sie erst seit ca 1 Jahr Gäste in ihrem Dorf empfangen und vorher sehr ängstlich waren, wer da so kommen könnte, aber sie bisher zum Glück nur supergute Erfahrungen gemacht haben 😊💕 - So witzig zu hören, dass dieser große Mann tatsächlich Angst vor Gästen wie uns hatte - während uns sicherlich umgekehrt einige unserer eigenen einheimischen Leute für verrückt erklären, uns in so ein Inseldorf am Ende der Welt zu trauen. Spannend, wie sich die Sorgen gleichen - und wie sehr es sich immer wieder lohnt, diese zu überwinden!😊🙏

      Erneut wurden wir wieder von zahlreichen fröhlichen Kids und Hunden überrannt - schüttelten diese aber nach einer Weile erstmal ab, um den Strand mit dem weichsten Sand der Welt zu erkunden. Es ist einfach so wahnsinnig schön hier!! 🥺😍 Und das selbstgemachte Essen aus eigen angebauten Früchten wie Kasava (kartoffelähnlich), Aubergine, Ananas, Papaya uvm. schmeckt einfach himmlisch ❤️

      Wir entspannten noch etwas auf der Hängematte (die Leute hier würden sagen: Fiji-Time! Denn die Uhren laufen hier anders... Bzw gibt es gar keine Uhren... Alles läuft nach innerer Uhr und alles ganz relaxed 😌), dann zeigte uns Tua erstmal, wie man eine Kokosnuss mit einem angespitzten Eisenstab von seiner äußeren Schale befreit, die Nuss mit der Machete knackt und danach das Fruchtfleisch mit der Raspel entfernt 😎 Eine ziemlich mühselige und langwierige Angelegenheit... Zumindest für uns 😅🤪

      Abends spielten wir mit Tua und einer Horde Kids Mau-Mau nach Fiji-Art. Es ist so niedlich zu sehen, wie kinderlieb Tua ist - er albert und lacht wie ein kleiner Junge mit ihnen herum 🤭 Und generell lachen die Dorfbewohner hier extreeem viel, das ist mega schön 🥰 Egal wen oder wann man jemanden sieht, immerzu kommt einem ein strahlendes "Bula!!" ("Hallo!“ in Fijian) entgegen und ein Lächeln, was komplett aus dem Herzen kommt (überhaupt nicht Fake oder so etwas) ❤️

      Der Abend endete mit einem superleckeren Abendbrot und ein paar englischen und fijianischen Songs auf der Gitarre von Tua, gemeinsam mit den Kids Mimi und Natee 😊🎶
      Was für ein Tag! 🎁🌠
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      Traveler

      Was hat er mit "exboyfriend" gesagt? :D

      11/10/19Reply
      Traveler

      Haha, die Haltung von Tua?? im Hintergrund^^ Sieht aus als würde er denken "mein Gott, wenn sie weiterhin so langsam ist, werden wir verhungern" :D

      11/10/19Reply
      Traveler

      Was für ein schöner Ausblick *.*

      11/10/19Reply
      2 more comments
       
    • Day63

      How to be an islander

      November 4, 2019 in Fiji ⋅ ⛅ 24 °C

      Nach einer ziemlich stürmischen Nacht, in der wir dachten, es reißt gleich unsere Blechhütte um, begann unser 2.Tag im Paradies mit einem leckeren Frühstück von Naomi, Tuas Frau. Wir hatten sie gestern Abend noch kennengelernt, als sie vom Festland wiederkam (sie hatte ihren Monatseinkauf gemacht und das halbe Dorf - inkl. uns - half mit, alles aus dem Boot zu räumen 💪).

      Heute durften wir Tua mit auf seine Farm begleiten 🤩 Wir starteten auf der Kasava-Farm und ernteten erst einige der Knollen und setzten später gemeinsam neue Pflanzen. Am Ende pflückten wir noch gemeinsam ein paar Mangos vom Nachbarbaum (weil ich gern wollte) 😋 Echt cool, wie ursprünglich und naturnah hier die Menschen noch leben 😊💚

      Nach dem Mittag und einer längeren Pause in der Hängematte ☺️, entschied ich, mal das Dorf zu erkunden... Beschränkte mich dann aber doch lieber auf eine kleine Tour, da mich die Dorfbewohner wie eine sehr seltene Sehenswürdigkeit beobachteten, was mir dann doch etwas zu viel wurde 😅 (aber gut, ich hatte ihr Dorf ja auch als Sehenswürdigkeit erkundet 😜).

      Nachmittags folgten wir dann Tua, seinem kleinen 3-jährigen Sohn Sam und Hund Biever auf die Kokosnussfarm 😍 Wir lernten den Unterschied zwischen braunen und grünen Kokosnüssen, durften frisches Kokoswasser kosten und brachten eine große Ladung fürs Abendbrot mit ins Dorf. Dann ging es vor Tuas und Naomis Hütte erneut ans Schälen, Knacken und Ausschaben... 🤪 Diesmal schafften es sowohl Maria als auch ich, die Nuss mit der Machete zu teilen 🤩🤩💪 #NearlyFijianNow

      Nebenbei erzählte uns Naomi Gruselgeschichten über ihre Vorfahren... Fijianer waren ja damals wirklich Kannibalen gewesen, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm 😅🙈 Tuas Familienlinie kann bis zur 10.Generation nachvollzogen werden... Und die ersten aßen tatsächlich noch Mitmenschen 😬 Dann kamen allerdings die Amis und "bekehrten" alle zum Christentum... Seitdem ist das nicht mehr Standard ;) auch wenn der 1.Missionar damals auch erstmal dran glauben mußte... 😅

      Als es Tua nicht mehr mit ansehen konnte, beendete er unsere kläglichen Ausschabversuche 😂 und erzählte uns, dass er und Naomi - bevor sie mit dem Gastbetrieb anfingen - für ihren Lebensunterhalt täglich 600 (!!) Kokosnüsse entkernten und ans Festland verkauften 🤯🤯 Ich werde sämtliche Kokosprodukte ab jetzt für immer mit anderen Augen sehen #precious

      Weil es uns interessierte, stellte Naomi aus unserem Output vor unseren Augen frische Kokosmilch her: Fruchtfleisch mit den Händen ausdrücken, Wasser dazu, aussieben, aufkochen - fertig! Einfacher als gedacht 😁 Übrigens sind Tua und Naomi genau so alt wie ich! :o Irgendwie hab ich sie älter und sie mich jünger geschätzt, naja xD

      Und das Abendbrot konnte sich sehen lassen: Unsere frisch gekochten Kasava, zusammen mit panierten Auberginen und Zwiebeln von der Farm in unserer Kokosmilch 😍 Frischer geht's nicht! Und soo lecker!! Da es bereits unser letzter Abend auf der Insel ist, durften wir mit der ganzen Familie zusammen in ihrer Hütte essen 🥰🙏 Mit dabei waren: Tua und Naomi mit ihren 2 kleinen Kids, Tuas Mutter Rachel und noch 3 andere Dorfkinder. Das komplette Dorf ist eine einzige große Familie und jeder darf mal dort essen, wo er/sie möchte 😊 Voll schön, wie frei sich die Kinder aller Altersgruppen hier bewegen dürfen. Kommt mir soo viel natürlicher vor, als die typische "Einzelhaltung" in den westlichen Ländern 🙈

      Der Abend endete mit einigen weiteren Gitarrenständchen von Tua, Mimi und Natee und einer berührenden Abschiedsrede. Tua bedankte sich nochmal ganz herzlich im Namen des gesamten Dorfes für unseren Besuch - ein Teil der Einnahmen geht immer in die Dorfkasse, welche seit den "Homestays" nicht mehr durch Spendengelder aufgepeppt werden musste 🙏😊
      Er berichtete, wie schwer es war, die Dorfältesten von seiner Idee zu überzeugen - und das seitdem keinerlei Beschwerden mehr kamen 😜

      Tua bewegte als Häuptlingssohn in den letzten Jahren eh enorm viel im Dorf. Ein oberstes Gebot im Dorf ist es, die Traditionen und Kultur (allem voran das Gebot "Happyness is the best cure" ☺️) zu bewahren - doch Tua findet es auch sehr wichtig, gleichzeitig mit der Zeit zu gehen. Und kämpfte in den letzten Jahren erfolgreich dafür, dass nun auch die Frauen des Dorfes an den Dorfmeetings teilnehmen und mitentscheiden dürfen 💪 Was für ein ultra sympathischer Typ 😁👏
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    • Day11

      Naviti Island, 05./06.03.2019

      March 6, 2019 in Fiji ⋅ 🌧 25 °C

      Leider scheint die sonst so langsame Fiji Time nicht für unseren Inselaufenthalt zu gelten. Rasend schnell vergingen die ersten zwei Nächte auf Tawenva Island. Bevor uns eine Fähre auf unsere nächste Insel gebracht hat, gab es jedoch erst noch eine Kokosnuss-Demo für uns, in der wir alles Wissenswerte über die Früchte selbst, sowie das Öffnen und ihre Verarbeitung gelernt haben. Als "Früchte des Lebens" enthalten Kokosnüsse bekanntlich Flüssigkeit sowie Fruchtfleisch, was schon hilfreich sein kann, sollte man auf einer einsamen Insel stranden.
      Um eine Kokosnuss zu öffnen, wird diese zunächst auf einen Stock gehauen, um die harte Schale abzuziehen. Mit der flachen Hand wird dann die eigentliche Frucht aufgeschlagen, um an die Milch und an das Fleisch zu gelangen. An einem scharfen Metallstab kann man die beiden Kokosnusshälften aushöhlen, sodass Kokosraspeln entstehen. Nachdem wir diese probiert hatten, hat unser Guide diese für uns ausgepresst, sodass eine Art Kokosnusscreme entstanden ist, was superlecker war.
      Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre, die uns an ein paar weiteren Paradies-Inseln vorbei führte, wurden wir genauso herzlich wie auf unserer alten Insel empfangen. Naviti Island liegt etwas südlicher als Tawenva Island und ist deutlich größer und hügeliger. Auf der Holzveranda des Korovou Ecotour Resorts, das mit seinem roten Dach auffällig zwischen den ganzen Kokosnusspalmen herausragte, standen schon die Resortmitarbeiter mitsamt Gitarre bereit und haben uns ein Willkommenslied gesungen, das mit einem lauten Bula-Ruf endete. Den haben wir Neuankömmlige natürlich direkt erwiedert.
      Beim Aussteigen aus dem kleinen Motorboot, das uns mitsamt Gepäck durch das türkisblaue Wasser zum Strand gefahren hatte, habe ich mir fast die Füße im seichten Meerwasser verbrannt - es war kochend heiß. Zum Glück gab es diesmal einen (etwas kühleren, aber imme noch badewannenwasserwarmen) Pool, an den Marie und ich uns erstmal in zwei der vielen leeren Liegenstühle gelegt haben. An der spärlichen Gästeanzahl hat sich auch auf dieser Insel nichts geänderet.
      Das Faulenzen wurde uns allerdings schnell zu langweilig, also kamen wir auf die Idee, wir könnten doch unsere neu gelernten Kokosnuss-Fähigkeiten testen. Dazu mussten wir allerdings erstmal an eine dieser Früchte gelangen. Auf unserer Suche sind wir glücklicherweise einem netten einheimischen Mann begegnet, der innerhalb von Sekunden auf eine der meterhohen Palmen geklettert war und uns ein paar Kokosnüsse heruntergeworfen hat. Zudem brachte er uns ein riesiges Messer, mit dem wir die äußere Schale entfernen sollten. Ich habe mein Bestes gegeben, bin allerdings nicht sonderlich weit gekommen. Ich würde wohl auf einer einsamen Insel verhungern. Da der Mann Angst um meine Finger hatte, hat er mir das Messer schnell wieder aus der Hand genommen und hat Marie und mir die Kokosnüsse geöffnet, sodass wir diese mithilfe eines Strohhalmes von der Bar austrinken konnten. Viel besser als die Milch fanden wir beide allerdings die Urlaubsbilder, die wir damit knipsen konnten.
      Nach dem Abendessen wartete dann noch eine kleine Show auf uns. Neben verschiedenen fidschianischen Tänzen gab es auch eine Feuershow, die im Dunkeln am Strand besonders beeindruckend aussah. Später durften wir sogar noch selbst ein paar Feuertricks ausprobieren, was allerdings gar nicht so leicht war, wie es aussah.
      Nach dem Frühstück am Morgen, das wie jede Mahlzeit und Aktivitäten mit einem lauten Trommelwirbel angekündigt wurde, sind Marie und ich nochmals Schnorcheln gegangen, dieses Mal auf eigene Faust. Direkt vor unserem Resort gab es ein schönes, buntes Korallenriff mit vielen Fischen. Als wir zwei Stunden später aus dem Wasser gekommen sind, fragte uns eine Mitarbeiterin lächelnd, ob wir denn einen der Riffhaie entdeckt hätten. Entsetzt haben wir verneint, glücklicherweise ist uns kein Hai über den Weg geschwommen. Anscheinend sei es jedoch keine Seltenheit, die Haie in dieser Bucht zu sehen (was uns niemand vorher gesagt hat, auch nicht auf unsere Frage hin, ob es denn gefährliche Tiere im Meer hätte!), sie scheinen aber auch komplett ungefährlich zu sein. Ins Meer wollten wir danach trotzdem nicht mehr unbedingt.
      Da haben wir lieber schon wieder an einer Kokosnussdemo teilgenommen, bei der wir jeden Verabeitungsschritt alleine durchführen durften. Bald bin ich Profi darin! Dieses Mal wurden die Kokosraspeln noch mit Zucker angebraten und uns serveriert, was auch sehr gut geschmeckt hat. Mit Kokosnüssen kann man wirklich viel anfangen..
      Den restlichen Nachmittag haben Marie und ich am Pool und mit Volleyballspielen verbracht. Auch wenn ich die Bälle mehr ins Aus als über Netz gespielt habe, hatten wir viel Spaß, vor allem weil so ziemlich das ganze Resort mitsamt Personal teilgenommen hat.
      Nach dem Abendessen auf der bunt beleuchteten Veranda, bei dem hier immer alle Gäste an einem langen Tisch sitzen, haben wir uns noch eine Weile mit ein paar anderen Zimmergenossen und Mitarbeitern unterhalten, bevor Marie und ich zu unserem 16-Bett-Raum zurück gelaufen sind. Plötzlich legte Marie den Arm um mich, strahlte mich an und meinte: "Ich bin so froh, dass ich mit dir zusammen hier bin." Da konmte ich ihr nur zustimmen, es ist nicht selbstverständlich, dass wir uns so gut verstehen, obwohl wir uns erst vor ein paar Tagen richtig kennengelernt haben.
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      Traveler

      So kann man es aushalten

      3/9/19Reply
      Traveler

      Traumhaft.... Von

      3/9/19Reply
       
    • Day214

      Hundebabys

      May 3, 2019 in Fiji ⋅ ⛅ 27 °C

      Es gibt drei zuckersüße Hundebabys, die sehr viel bei uns sind. Leider haben die Fijianer kein gutes Verhältnis zu Tieren, was schmerzlich mit anzusehen ist. Die Hunde sind total abgehungert und ihre Mutter sieht schlimm aus und humpelt.

      Als wir Amele fragen, ob sie was zu essen für die Kleinen hätte, meint sie es wären nicht ihre Hunde. Nach nochmaligen fragen bekommen wir aber  einen Pfannkuchen zum verfüttern. ❤️

      Wie häufig in solchen Ländern werden die Hunde bzw. Tiere nicht gut behandelt. Das gefällt uns natürlich überhaupt gar nicht. 😠 Zwar sagen wir was als wir sehen das ein Hundebaby gehauen wird aber ob es was nützt... Sogar die ganz kleinen Kinder hauen und treten die Hunde und bekommen gleich Bescheid von uns, dass man das nicht macht. Aber wenn sie es vorgelebt bekommen ist das natürlich kein Wunder. Da können sie nichts für.

      Im Nachbardorf finden wir einen kleinen Shop und kaufen Thunfischdosen. Die Hunde rasten förmlich aus vor Freude. 😍 Ab sofort wird auch immer was von unserem Essen abgezwackt und verfüttert. Die Hunde werden mit den Tagen immer lebendiger, folgen uns an den Strand und spielen viel und bellen sogar. Schön mit anzusehen.

      Julie, Amelie und Jannes bleiben noch zwei Tage länger. Die süßen Hunde bekommen also noch länger Schmuseeinheiten und Futter. 💗
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    • Day213

      Naviti Island

      May 2, 2019 in Fiji ⋅ ⛅ 27 °C

      Uns reizt noch der Norden der Yasawas und so entscheiden wir weiterzureisen. Können ein paar Inseln weiter bei der Schwester unserer letzten Gastgeberin schlafen.

      Unser Bootsführer kommt nur so 5 Stunden zu spät. 😂 Fiji time! 😄

      Vorbei an traumhaften einsamen Stränden und Inseln geht es auf Naviti Island. Wow was für eine Bucht. Viele Palmen säumen den großen langgezogenen Sandstrand. Einige Einheimische relaxen im Schatten und begrüßen uns freundlich.

      Als wir aus dem Boot steigen, spüren wir das warme klare Wasser an den Beinen. Oder eher pipiwarm. 😂 Es ist Low Tide und das Wasser ist sehr aufgeheizt.

      Unsere Gastgeberin vom Homestay begrüßt uns herzlich und zeigt uns unser Zimmer. Da das eigentliche Zimmer ausgebucht ist, kommen wir bei einer anderen Großfamilie unter. Viiiiele Kinder, die direkt vor unserem Zimmer alle zusammen auf einer Matratze auf dem Boden schlafen. Bei unserer Fiji Familie wurde auch oft auf dem Boden geschlafen, weil es dort kälter ist.

      Unsere Tür lässt sich wie sonst auch überall nicht verschließen. Für solche Fälle haben wir ja immer unsere kleinen Zahlenschlösser und den sicheren Pac Safe Rucksack. Auf der Insel fühlt man sich nicht ganz so sicher. Man kennt die Leute noch nicht und es gegen viele ein und aus bei der Hütte.

      Als wir am Strand liegen lernen wir zwei andere Reisende kennen. Sie wollen nur eine Nacht bleiben und dann weiter in den Süden. Sie schlafen beim Sohn vom Chief des Dorfes. Am nächsten Morgen als wir frühstücken kommt einer von ihnen ganz unglücklich an. Man hat in der Nacht aus seinem Zimmer als er geschlafen hat sein iPhone, Geld und Kreditkarten geklaut. Shit! Er hatte aber auch sein Fenster auf. 🙈 Armer Kerl!

      Hatten vorher schon gelesen, dass auf den Fijis viel geklaut wird, weil die Menschen teilweise sehr arm sind. Amele erzählt uns, das dies schon oft passiert sei in dem Dorf. Immer in dem gleichen Haus, weil der Besitzer kein Schutz vor den Fenstern hat.

      Treffen auf drei nette Reisende die auch bei Amele wohnen, die sich gerade vom Work und Travel in Neuseeland erholen. 😉 Julie aus Frankreich, Amelie aus Belgien und Jannes aus Deutschland wohnen auch bei Amele unserer Gastgeberin. Beim Karten zocken wird viel gelacht. 😄 Julie zeigt uns zudem ihre Zaubertricks. 😄

      Schlafen kann man in der neuen Unterkunft allerdings nicht sehr gut. Viele Kids sind krank und husten die halbe Nacht die Armen. Zudem gibt es jede Nacht eine "Hundeparty" mit großen Gebell. 😄🙈

      Beim Schnorcheln sieht man blaue Seesterne, Fischis und zwei gefleckte Wurmseegurken. Sieht vorne aus wie Tentakeln mit denen sie essen. 🤢 Hmm also schnorcheln ist hier nicht so klasse wie bei der Insel davor, aber okay. 😄

      Bei der Unterkunft hängt ein Zettel, welche Aktivitäten kostenlos sind:
      - Rugby spielen
      - Fische füttern
      - Auf eigene Faust wandern gehen oder
      - Seegras pflücken
      😂
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    • Day102

      Eine Bootsfahrt, die ist lustig...

      April 2, 2016 in Fiji ⋅ ⛅ 20 °C

      Die Weiterfahrt zu unserem nächsten Resort auf der nördlicher gelegenen Insel Tavewa gestaltet sich etwas schwierig. Normalerweise kommt das Boot von der Hauptinsel, um Passagiere abzuladen und diejenigen einzusammeln, die weiter in Richtung Norden wollen. Und normalerweise kontaktiert das Boot die jeweiligen Resorts, um seine Ankunft anzumelden, damit diese dann ihre kleinen Zubringerboote rausschicken können. An diesem Tag ist aber nichts normal... Das große Boot kommt nicht. Außerdem ist die Telefonleitung unseres Resorts seit dem Zyklon beschädigt. Deshalb fährt unser kleines Boot einfach auf gut Glück mit uns raus, um mitten in der Bucht auf das große Schiff zu warten. Das kommt aber nicht. Leider müssen wir erleben, dass das Wetter in Fiji nicht immer gut ist und das Meer nicht immer paradiesisch blau und sanft. Wir werden in unserer Nussschale ziemlich durchgeschaukelt, es regnet und windet, da hilft auch das kleine Dach nicht. Wir sind nach 45 Minuten ziemlich nass und kalt. Der Kapitän fährt zurück zum Strand, wo für uns zwei Handtücher und zwei Schirme organisiert werden, dann aber fahren wir wieder zurück aufs Meer und schaukeln weiter auf den Wellen herum. Bis sich der Himmel komplett zuzieht und es stürmt und regnet, dass man nicht mehr weiß, wo das Meer aufhört und der Himmel anfängt... Dann endlich hat der Kapitän ein Erbarmen. Zurück an Land erfahren wir, dass das große Boot mit einem Motorschaden ein paar Inseln vorher festhängt und erst vor kurzem ein Ersatzboot von der Hauptinsel losgefahren ist. Fahrzeit ca. 4 Stunden. Wir werden verpflegt und dürfen das "Aquarium" benutzen, den Schlafsaal... Erst nach der Tea Time kommt endlich das Boot (Mama weigert sich-verständlicherweise- auf das kleine Boot zu gehen, bevor sie das andere sehen kann...;-) )
      Hui, diesmal ist das Umsteigen etwas abenteuerlicher, SEHR wellig. Wir werden auf dem großen Boot sofort in die „Captain's Lounge“ verfrachtet und stehen den Rest der Fahrt nicht mehr auf. Das hier gleicht einer Runde auf irgendeinem Kirmesgefährt... Zum Glück habe ich schon vor dem Einstieg in die Nussschale ein kleines rosa Pillchen genommen und drehe auch Mama eins an, weswegen wir die Fahrt trotz allem gut überstehen... Und wir dürfen uns gar nicht beschweren, die anderen Fahrgäste saßen mehrere Stunden auf dem Boot mit Motorschaden fest, bis sie durch das Ersatzboot eingesammelt wurden. Und die meisten ohne rosa Pille...
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      Marianne Mörger

      Puuuh. das war ja ganz schön aufregend!

      5/22/16Reply
       
    • Day96

      White Sandy Beach

      July 7, 2017 in Fiji ⋅ ☀️ 26 °C

      We were greeted at White Sandy by the traditional music, singing and a big Bula! We were shown to our accommodation which has to be the worst yet. Our bathroom smells like a public toilet and doesn't even have a sink. It's gross! After dropping our bags we sat down for a tasty lunch of rice and vegetables. The portions aren't very big here so I think Simon may be hungry.

      We decided to save our snorkelling trip till the next day so we had a lazy afternoon on the beach.

      Dinner was another Fiji themed night like the one in Wayalailai. This time however they went one step further and not only did we eat with our fingers but also on the floor. The food was again lovo cooked (underground) but it was very tasty. There were a few things however that weren't quite to my taste. The first of which were the sea grapes. They are green slimy seaweed type things that you can see when you go snorkelling as they grow on the reef. It's quite an acquired taste almost like pickles but with salt water filled bubbles when you bite into them. I also wasn't particularly keen on the muscles, if that was even what they were.

      Dinner was followed by some good old Fijian entertainment. To start with, the staff performed a selection of dances and songs for us and then we had to join in. The dance was similar to the Macarena style dance we did on Wayalailai with a twist. After the dances we played games. The second one was a bit strange. You had two circles of people, one inside the other and you had to walk around in opposite directions until the music stopped. When the music stopped, someone shouted out two body parts, for example nose to bum (yes that actually happened) and the person in the inside circle had to put their nose on someone in the outside circles bum. They were like an extreme type of getting to know you games. I did manage to win this one though!
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      Joanna Blake

      The islands and the snorkelling sound fabulous, but I'm not sure I'd like the after dinner games!! 😳xx

      7/19/17Reply
      Jackie Blake

      Team building Claire lol x

      7/26/17Reply
       
    • Day97

      Day 2 - White Sandy Beach

      July 8, 2017 in Fiji ⋅ ☀️ 28 °C

      At the sound of the mornings drum roll we woke up and headed to breakfast.

      After breakfast we were meant to be swimming with manta rays, an activity we had both been looking forward to, however the mantas hadn't been seen for over a month. We heard a few stories as to why they weren't there, one being the warm water stream they followed not being here yet and another that Australian scientists had disturbed them whilst trying to electronically tag them. Mantas are supposedly very sensitive and intelligent animals so if they feel threatened they will leave an area and not come back. Because of this we just drove out to a nearby reef and snorkelled there. It was incredible to see all the life and fish down there. Our guide at one point just handed Blake a giant blue starfish and we were even face to face with some unwanted jellyfish at some points!

      We had no time limit (Fiji time) on this activity so we were in the reef for quite a while before hopping in the boat and driving back to our island. We got back shortly before lunch where we had vegetable fried rice. It was super yummy but the portion size here is disappointing.

      For the afternoon we did a mixture of sunbathing, hammock chilling and reading/listening to podcasts.

      Dinner was a bit more chilled and we were able to use cutlery to eat our three courses tonight. There is no TV in this resort so after dinner I headed over to the neighbouring resort with a few others to watch the last Lions test. Disappointing result but a tie is better than a loss!
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      Jackie Blake

      love the pictures, lovely x

      7/26/17Reply
       
    • Day98

      Finally Fiji! Die Yasawa Islands

      March 29, 2016 in Fiji ⋅ ☀️ 32 °C

      Die Yasawa Islands sind eine Kette von kleinen Inseln (bis hin zu Mini- Inseln) nordwestlich von der Hauptinsel Fijis.
      Mit einem einmal täglich verkehrenden Boot werden sämtliche Resorts abgeklappert, Menschen und Waren ab- und eingeladen. Dazu fährt die Fähre in die Buchten hinein und die Resorts schicken ihre kleinen Flitzer raus.
      Das Umsteigen ist bei ruhiger See kein Problem, bei etwas mehr Wellengang wird es dann abenteuerlich.
      Wir durften beides erleben. Und ich bin SEHR froh, dass ich bei letzterem vorher eine Pille gegen Übelkeit genommen habe.
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    • Day102

      Fiji - Ausflug ins Dorf Soso auf Naviti

      April 2, 2016 in Fiji ⋅ 🌙 11 °C

      Genau auf der anderen Seite von unserer Insel gibt es ein Dorf. Soso.
      Wir hätten hinüberlaufen können, entschieden uns aber mit unseren netten Schweizer Mädels für die Bootvariante. Hui, wir werden bei gefühlten 100 Stundenkilometern (naja, vielleicht nicht ganz so schnell) in der kleinen Nussschale ganz schön nass, aber es macht Spaß!!!
      Schon als wir am Dorfstrand ankommen, sehen wir, wie der Zyklon hier gewütet hat. Die Palmen haben kam noch Blätter, einige Häuser sind ohne Dach, es sieht alles ziemlich kahl aus. Die Bäume liegen zerstückelt überall herum. Zum Glück hat es aber wohl in diesem Dorf keine Todesopfer gegeben.
      Man zeigt uns die Schule, die Kirche und führt uns dann zum kleinen Markt, wo wir ein bisschen shoppen (sollen).
      Es ist ganz amüsant, die Fiji Haarmode insbesondere der Frauen zu betrachten. Sie lassen ihre krausen Haare einfach wachsen, was auf eine Art Jacksons 5 Frisur hinausläuft und auch die jüngste Frau mindestens 10 Jahre älter wirken lässt.
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    You might also know this place by the following names:

    Ngunu

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