France
Saint-Laurent-sur-Mer

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80 travelers at this place
  • Day3

    3. Etappe - Radtour durch die Normandie

    August 18, 2020 in France ⋅ ⛅ 20 °C

    Pünktlich um 7 Uhr wurden wir von der aufgehenden Sonne geweckt. Ein schöner Start in den Tag. Die erste Nacht im Zelt war ganz gut - nur phasenweise ein bisschen kalt.
    Nach einem ausgiebigen Frühstück - mit Baguette natürlich - liehen wir uns zwei E-Bikes und fuhren entlang des Omaha Beach an zahlreichen Relikten/Monumenten des D-Days vorbei. An dem ein oder anderen Widerstandsnest legten wir einen kurzen Halt ein. Als nächstes führte uns unsere Tour zum Normandy American Cemetery. Über 9.000 amerikanische Soldaten sollen hier begraben sein. Der Anblick der zahlreichen weißen Kreuze war sehr ergreifend. Von dem Friedhof, welcher auf einem Hügel am Omaha Beach gelegen ist, bekamen wir einen guten Überblick über den gesamten Strand bzw. die gesamte Region, wodurch wir tatsächlich nachvollziehen konnten, warum die Amerikaner und die Briten sich am 06.06.1944 ausgerechnet diesen Abschnitt für ihren Angriff ausgesucht haben.

    Von dem Friedhof aus sind wir dann mit unseren Rädern weitergefahren. Nach einer kleineren Reparatur an Dannis Rad (die Kette ist abgesprungen) führte uns der Weg durch ein paar kleine Dörfer bis wir schließlich in Port en Bessin gelandet sind. In dem kleinen Fischerdorf gönnten wir uns ein Erfrischungsgetränk. Dann fuhren wir auch schon wieder zurück Richtung Campingplatz. Da wir nicht den gleichen Weg zurückfahren wollten, suchten wir uns über Google Maps eine andere Route aus. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass dieser Weg lediglich ein Trampelpfad war. Aber ein traumhaft gelegener Trampelpfad direkt an der Steilküste entlang. Leider war dieser Weg auf der Hälfte nicht mehr für uns befahrbar, sodass wir querfeldein den Weg zurück zu einer Straße genommen haben. Kurz vor unserem Campingplatz machten wir noch einen Abstecher ins lokale D-Day Museum. Ob die Bezeichnung Museum hier wirklich zutreffend ist, ist zumindest für uns etwas fragwürdig. Es war eher einen Waffensammlung aus dem 2. Weltkrieg.

    Den Abend ließen wir dann wieder entspannt vor unserem Zelt ausklingen. Zumindest bis es anfing zu regnen....
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    Ulrich Maas

    Sehr spannende Tagesberichte von Euren Erlebnissen. Wir fahren gerade noch auf der Saone an Lyon vorbei bis Vivier auf der Rhone, morgen früh dann zum Renaissanceschloss Grignan. Weiterhin gute Reise von U und U

    8/19/20Reply
    Bis ans Ende der Welt

    Danke, wir wünschen euch auch noch weiterhin eine schöne Zeit in Frankreich 😊

    8/20/20Reply
     
  • Day13

    Pointe du Hoc & Omaha Beach

    September 18, 2019 in France ⋅ ☀️ 16 °C

    Auf dem Weg durch die Normandie kurzer Stop am Pointe du Hoc, wo noch Reste des Atlantik Schutzwalles und eine Gedenkstätte sind und dann weiter zum Omaha Beach. Hier begann die Befreiung Europas durch die Alliierten am 6.6.1944 dem D-Day.Read more

    Christine Altmüller

    Was für tolle Farben! 🎨

    9/18/19Reply
    Doris Altmüller

    Tolle Aufnahme

    9/18/19Reply
     
  • Day9

    D-Day

    September 2, 2019 in France ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Nacht im Zelt war wenig entspannend. Für die 10°C Nachttemperatur waren wir etwas zu dünn eingepackt und dementsprechend wenig erholsamen Schlaf gab es. Nach einer warmen Dusche und einem Restefrühstück ging es los, um dem D-Day etwas besser zu verstehen.
    Erste Station war das Overlord Museum.
    Operation Overlord war die groß angelegte Planung der Rückeroberung der Normandie, die letztendlich nach einem ganzen Jahr Planung und Vorbereitung am 6. Juni 1944, dem sogenannten D-Day, an den 100km langen Küsten der Landing Beaches, startete.
    Die ganze Geschichte: https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Overlord
    Ein Auszug:
    Großbritannien, die USA, Kanada sowie Truppen der Franzosen, Polen, Norweger und anderen Alliierten trafen am Morgen des 6. Juni gleichzeitig mit 6393 Schiffen, 11.680 Flugzeugen und 159.000 Soldaten an der Normandieküste ein. Es sollte die größte Truppenlandung der Geschichte werden. Die verschiedenen Einheiten griffen unterschiedliche Küstenabschnitte (Utah Beach, Omaha Beach, Gold Beach, Juno Beach und Sword Beach) an. Zuerst wurden die Küsten von den Kriegsschiffen und anschließend von Flugzeugen bombardiert, um die deutschen Stellungen zu schwächen. Im Hinterland weiter westlich
    landeten Fallschirmspringer und sorgten für Verwirrung. Großangelegte Verwirrungskamapgnen, Fehlinformationen, Spionage und Sabotage im Vorfeld der Operation ließ die Deutsch glauben, der Angriff ginge auf die Region um Calais und größere Hafenstädte. Somit war die Normandie nicht ganz so stark gesichert.
    Die Luftangriffe auf den Omaha Beach verfehlten aufgrund einer dicken Wolkendecke ihre Wirkung und somit forderten intakte deutsche Verteidigungsanlagen nach nur 3 Stunden Kampf schon das Leben von 2000 US-Soldaten allein am Omaha Beach. Erst nach einer Woche war der gesamte Küstenstreifen gesichert. In Arromanches wurde ein künstlicher Hafen angelegt (Mulberry Habours), der in den kommenden Monaten Soldaten, Verpflegung und Artillerie aus Großbritannien an Land bringen sollte.

    Das Museum erklärte anschaulich die Geschehnisse und zeigte zudem die zahlreichen Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände. Am Ende gab es noch eine Galerie mit Veteranen und deren Geschichten. Alles in allem ein empfehlenswertes Museum!
    Danach ging es zum amerikanischen Soldatenfriedhof und eine kostenlose Führung brachte uns noch einige Einzelschicksale näher. Die Französin, die die Tour führte, sprach ausgezeichnetes Englisch und so erfuhren wir jede Menge über den Ort und verschiedene Soldaten und deren Geschichten. Zwischendurch gab es eine "Gedenkveranstaltung", zu der die amerikanische Nationalhymne gespielt wurde und sehr viele Amerikaner mitsangen. Schon irgendwie bewegend. So etwas passiert wohl mehrmals am Tag und wird von verschiedenen Gruppen initiiert. Diese gehörte wohl zu einer Normandie Kreuzfahrt- ob man wirklich eine Kreuzfahrt zu diesen bedeutenden Ort machen und das ganze so touristisch aufziehen muss, sei dahingestellt. Nach der Tour über den Friedhof waren wir ziemlich platt und hungrig. Wir besorgten uns was zum Snacken und speisten dann am Hafen in Port au Bessin- ein kleines Städtchen direkt am Meer. Da gerade die Ebbe begann, speisten auch zahlreiche Möwen im Hafenbecken, in welchem Massen von Muscheln lagen. Wir amüsierten uns eine Weile über das Schauspiel und den Kampf um eine kleine Flunder, die schlussendlich eine große Möwe mit viel Mühe runterschlang.
    Danach machten wir noch einen Abstecher nach Bayeux. Eine etwas größere Stadt in der Nähe mit einer schönen mittelalterlichen Altstadt, einer beeindruckenden Kathedrale und "den Teppich", auf dem die Eroberung Englands durch Whilhelm I gestickt ist (Danny ließ sich nicht überzeugen, sich einen Teppich anzuschauen 😉). Zurück auf dem Campingplatz holten wir uns noch eine leckere Pizza (einmal die Woche kommt ein netter Pizzabäcker vorbei) mit Camembert, Schinken und Kartoffeln (was für eine geniale Mischung) und ließen den Abend mit einer Flasche Rosé ausklingen.
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  • Day8

    American Cemetery Colleville-sur-Mer

    August 21, 2020 in France ⋅ ☀️ 20 °C

    Kurz bevor es wieder Richtig Heimat geht, bin ich noch zum amerikanischen Soldaten Friedhof nach Colleville-sur-Mer am Omaha Beach gefahren. Auf dem Friedhof befinden sich 9387 Gräber amerikanischer Soldaten. Perfekt gepflegt mit Meerblick unter zwei mächtigen Ami-Flaggen.
    Danach ging es noch mal im großen Kreis um den Friedhof herum, um die etwa 15 Caches zu machen. Für französische Caches waren die alle in gutem Zustand und findbar. Was leider nicht immer der Fall ist. Zum Glück war ich früh dort, nach meiner Runde war der Parkplatz vom Friedhof fast voll...
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  • Day7

    D-Day: Omaha Beach und Pointe du Hoc

    August 20, 2020 in France ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach dem Frühstück ging es erst mal zum deutschen Soldatenfriedhof gleich in der Nähe, Die Mehrzahl der Gefallenen ist nur zwischen 20 und 25 Jahre alt geworden. Ich glaube über 4000 Gefallene liegen alleine hier.
    Dann weiter zum Omaha Beach, einem der beiden Strände an denen die US-Army gelandet ist. Auch hier, Denkmäler, ein Museum und viele Flaggen. Da sich das Wetter wieder gepappelt hat, bin ich hier tatsächlich in den Atlantik gegangen. Schattig aber gut. Danach ging es zum Pointe du Hoc, einer deutschen Stellung auf einer Klippe die nur mit relativ hohen Verlusten genommen werden konnte. Anschließend in das kleine Fischerdorf Grandchamp-Maisy für ein Bierchen im Cafe du Port.
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  • Day12

    Omaha-Beach Museum

    September 15 in France ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Operation Neptune war ein Teil der unter dem Decknamen Operation Overlord durchgeführten Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg. Neptune war hierbei der Sturmangriff auf die deutschen Befestigungen in der Normandie und die Etablierung eines Brückenkopfes. Die Operation Neptune begann mit den ersten größeren Übungsmanövern im Januar 1944 und gipfelte in der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944, dem D-Day. Das Ende der Operation kann auf den 30. Juni 1944 datiert werden. Die übergeordnete Operation Overlord endete erst am 19. August 1944, als die alliierten Streitkräfte den Fluss Seine in Frankreich überquert hatten. Die Operation Neptune war die bislang umfangreichste Landeoperation der Weltgeschichte.

    Neben dem Auftrag, in der von den Deutschen besetzten Normandie Fuß zu fassen, sollte die Operation Neptune unter anderem auch dazu dienen, die Landungsboote vor gegnerischen Angriffen aus der Luft und von See her zu schützen. Außerdem sollte durch die Operation sichergestellt werden, dass kein gegnerisches Schiff im Kanal von der bevorstehenden Invasion erfuhr. Des Weiteren sollte die Landung aktiv durch den Beschuss des Atlantikwalls im Bereich der Landungszonen mit schwerer Schiffsartillerie unterstützt werden. Nach der geglückten Landung wurde unter diesem Namen die Versorgung der Brückenköpfe mit Nachschub organisiert.
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  • Day12

    Omaha Beach

    September 15 in France ⋅ ☁️ 17 °C

    Als Omaha Beach bezeichneten die Alliierten im Zweiten Weltkrieg einen französischen Küstenabschnitt in der Normandie bei Colleville-sur-Mer und Saint-Laurent-sur-Mer, an dem die Landung des V. US-Korps im Rahmen der Operation Neptune stattfand.Read more

  • Day17

    Der 2te Weltkrieg - fast haut nah

    July 5 in France ⋅ ☁️ 17 °C

    Gestern hats uns zum Omaha Beach verschlagen. Ja richtig, Omaha Beach, klingt so gar nicht französisch oder? Die Strände hier in der Region haben oft Amerikanische Namen z.B. Omaha Beach, Utah Beach, Juno Beach, etc. Das liegt vor allem an dem 2ten Weltkrieg und die Überreste sind hier noch sehr präsent.

    In der Nacht vom 05. auf den 06. Juni 1944 sind bei der „Operation Overlord“ 3 Fallschirmjägerdivisionen und 6 Marinedivisionen an fünf Stränden (unter anderem am Omaha Beach) an Land gegangen. Gedeckt von unglaublichen 6.000 Schiffen und 13.000 Flugzeugen! Der anfängliche Stoßtrupp bestand aus 45.000 Soldaten und weitere 15 Divisionen sollten folgen. Diese Menge kann man sich so gar nicht vorstellen...

    Die Alliierten gaben sich ganze Mühe um die Operation zu verschleiern und die Deutschen zu täuschen. Hitler erwartete einen Angriff weiter nördlich bei Calais und wurde somit komplett überrascht.

    Ausführlicher kann man sich hier alles in zig verschiedenen Museen jeder Größe anschauen.
    An jedem Strand ist überall ein Memorial und eigentlich auch überall ein Widerstandsnest oder auch zwei, manche gut und manche schlecht erhalten. An einer Stelle sind sogar noch die Artilleriegeschütze und Betonkasematten komplett erhalten und zu besichtigen.

    Wir schauen uns den Strand, 1-2 Denkmäler und die Geschützstellungen an. Ein paar Panzer lassen sich auch noch finden😉 und dann gehts nach der Nacht auf unserem Campingplatz Nr. 11 (wieder einer hoch oben auf einer Klippe) weiter ans äußerste Ende von der Normandie...
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  • Day2

    Omaha Beach

    December 30, 2019 in France ⋅ ☀️ 5 °C

    🌅 Colleville-sur-Mer & Saint-Laurent-sur-Mer
    📍Département Calvados, Region Normandie
    🌍 Frankreich 🇫🇷
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    49• 22‘ N, 0• 53‘ W
    Wetter: ☀️🌤 8 - 9 Grad Celsius, 🌬 12 km/h
    Reisedauer: 1:00 h
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    Omaha Beach ist der bekannteste der fünf Landungsabschnitte vom 06. Juni 1944 als die Alliierten in der Normandie unter dem Decknamen „Operation Overlord“ (auch „Operation Neptune“) landeten und somit eine entscheidende Wendung im Zweiten Weltkrieg bewirkten. An diesem sechs Kilometer langen Strand hatten die US-Einheiten gegen eine nahezu vollständig intakte deutsche Verteidigung anzukämpfen. Es ist der Abschnitt, an dem die amerikanischen Truppen sehr herbe Verluste verzeichneten; aus diesem Grund wird dieser Strand auch "Bloody Omaha" genannt. Die alliierten Soldaten waren teilweise noch in ihren Landungsbooten und hatten den Strand nicht einmal betreten und befanden sich zugleich bereits im Kugelhagel. Es kam zu gigantischen Verlusten auf beiden Seiten: Mehr als 10.000 Mann wurden verletzt oder getötet.
    Omaha Beach diente nach dem D-Day als Hafenanlage. Die Geschichte des zweiten Weltkrieges ist und bleibt ein fester Bestandteil der Geschichte der Normandie.

    Collleville-sur-Mer ist klein, grade mal knapp 200 Menschen wohnen hier. Eine Dünenlandschaft führt zum Strand, der einer der Schönsten an der gesamten Côte de Nacre ist: Eine breite, feinsandige Gestade, Idylle pur. Blendet man einmal kurz die Geschehnisse des 2. Weltkriegs aus, dann ist es eine traumhaft schöne Gegend mit einem wunderschönen Strand. 🌊🌅
    An der Promenade kann man bei einem ca. 40-minütigen Spaziergang frische Meeresluft schnappen und die Seele baumeln lassen. Am „Omaha Beach Memorial“ gibt es mehrere Restaurants, die jedoch sehr hohe Preise fordern.
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  • Day12

    Auf dem weg zur Road Mission

    September 18, 2019 in France ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir waren gerade am Omaha Beach. Ein Ort den wir ganz anders erwartet hatten. Verschlafen und friedlich trifft es ganz gut denke ich. Betrachtet man aber die Schautafeln, und sieht wie es hier einmal ausgesehen hat bzw. was hier einmal geschehen ist, wird einem ein bisschen anders.Read more

You might also know this place by the following names:

Saint-Laurent-sur-Mer, 14710