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365 days off... und einmal um die Welt. Læs mere
  • Carr. Austral 10 - Eis an Weihnachten

    25. december 2025, Chile ⋅ ☁️ 9 °C

    Jürgen backt morgens Baguette und wir frühstücken mit Javiera & Juan.
    Danach treffen wir doch tatsächlich den Weihnachtsmann…

    Wir fahren Richtung Nationalpark Laguna San Rafael, vorbei am Lago Tranuilo, an dem Cascada la Nutria, durch ein schönes Flusstal, türkiser Fluss, grüne, dichte Wälder umgeben von Bergen mit Schnee auf den Gipfeln. Teils auch Gletscher… Vor dem Lago Bayo grasen Kühe auf den Inseln/bewachsenen Sandbänken und überall gelbe Lupinen… wir laufen durch den Regenwald über Stege, Treppen, Wurzeln und Trampelpfade parallel zum Gletscherbach hoch Richtung Gletscher. Irgendwann haben wir einen tollen Blick auf die Moränenlandschaft, im Hintrgrund der Gletscher. Überall Eisberge, Schutt und Wasser, das Ganze sieht aus, wie mit Kalao bestäubt… zwischendrin immer leuchtend blaues Eis!
    Seine Entstehung ist typisch für Patagonien: Er ist ein Ausläufer des riesigen Eisfeldes, der sich durch starke Schneefälle über Jahrtausende gebildet hat. Der Gletscher speist sich aus den Eismassen des Nördlichen Patagonischen Eisfeldes (Campo de Hielo Norte) und fließt vom Monte San Valentín herab, die höchste Erhebung Patagoniens (4.058 m)
    Seine heutige Form wird durch die extremen Wetterbedingungen und Naturgewalten geprägt, einschließlich der Dynamik von Gletscherbewegungen, Schmelzwasser und Moränen und verändert sich ständig.

    Auf dem Rückweg beginnt es zu regnen, wir schenken dem Ranger ein Baguette (er hat uns freundlicherweise auf den längeren Weg gelassen, obwohl wir eigentlich zu spät waren), fahren nach Hause und den Rest des Tages faulenzen wir gemeinsam mit Collie, dem Kater!
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  • Carr. Austral 9 - HeiligAbend mal anders

    24. december 2025, Chile ⋅ ⛅ 12 °C

    Morgens werden wir um 6 Uhr abgeholt. Wir fahren Kayak zur Catedral de Mármol! Es geht so früh los, weil der Wind über den Tag an Stärke zunimmt… laut Luis sind die Wellen bei Sturm 2-3 m hoch.
    Als wir am Strand ankommen, sind wir überrascht, dass das Wasser relativ ruhig ist, es hat die ganze Nacht gewindet… im Zelt hört sich das gleich dramatisch an…
    Wir sind nur zu sechst, 4 Kayaks und 2 Guides, fahren im 2er Kajak und als wir aus der geschützten Bucht raus fahren, merkt man Wind und Strömung…
    Die beiden Felsen Catedral de Mármol und die Kapelle - Capillas de Mármol stehen frei im Wasser, wir fahren um sie herum. Beide stehen seit 1994 unter Schutz und sind Nationaldenkmal, weder Durchfahren, noch Berühren, noch Tauchen sind erlaubt. Die Farben und Formen sind toll, es scheint die Sonne, wir haben Glück!
    Weil wir früh dran sind (fast die ersten) und noch nicht viel los ist, fahren wir gleich zweimal durch eine der Höhlen, die dieselben Farben und Formen hat, wie die zwei Felsen… Türkises Wasser, schöne ausgewaschene Formen, schimmernde Farben… sehr hübsch.
    Entstehungsprozess:
    Erosion durch Wasser: Seit Tausenden von Jahren schlagen die Wellen des Sees gegen die Marmorfelsen.
    Chemische Wirkung: Das leicht saure Wasser des Sees, angereichert mit Kohlendioxid, erodiert das Kalziumkarbonat (Marmor).
    Freilegung von Mineralien: Die Erosion legt die verschiedenen Mineralien im Gestein frei, darunter Eisenoxid, was zu den lebhaften Farben führt.
    Formung der Strukturen: Durch diesen Prozess entstanden die Höhlen, die Kapellen (Capillas) und Gänge, die wie eine Kathedrale aussehen.
    Farbenspiel: Die Farben der Höhlen (Blau, Grau, Rosa) ändern sich je nach Wassertiefe und Wetter, da das Licht reflektiert wird.
    Achja, übrigens der zweitgrößte See Südamerikas!

    Wieder auf dem Zeltplatz frühstücken wir erstmal, spazieren am See lang und fahren dann in unser Airbnb.

    Wir treffen uns gemeinsam mit den Kindern online (Entfernung Puerto Río Tanquillo nach Kirchentellinsfurt 11.000 - 12.000 km), sind beim traditionellen Abendessen in Köln dabei, singen gemeinsam Weihnachtslieder, bescheren uns online und haben viel Spaß!
    Im Anschluss machen wir dann schwäbischen Kartoffelsalat, Juan kocht leckeren Rindereintopf, nebenher gibt es traditionell-chilenisch selbstgemachte Cola den Mono (schmeckt ähnlich wie Baileys), wir essen mit Raviera, Juan und ihrer Freundin zu Abend… sehr nett. Und die beiden Katzen sitzen auch dabei
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  • 🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄

    24. december 2025, Chile ⋅ ⛅ 9 °C

    Wir wünschen euch allen schöne Weihnachtstage. Schön, dass ihr unsere footprints lest, liked und kommentiert und so nah dran seid! Das fühlt sich gleich weniger weit weg an 🫶🏼

  • Carr. Austral 8 - Puerto Río Tranquilo

    23. december 2025, Chile ⋅ 🌧 6 °C

    Weiter nach Süden! Heute haben wir nicht weit, 120 km bis zum Lago General Carrera. Dort zelten wir heute und bleiben über Weihnachten dann 2 Nächte in einem Airbnb.
    Der See ist riesig, gehört teils zu Chile und zu Argentinien und hat eine Gesamtfläche von rund 1850 km².
    Der Weg dorthin führt durch die Wolken, auf die wir die letzten Tage immer geschaut haben… ein riesiges Flusstal, türkises Wasser, viele Seen und überall lila Lupinen, ganze Felder ! So hübsch. Ansonsten viele gelbe Flächen mit Butterblumen und nach anfänglichem Regen kommt auch öfter die Sonne hervor, als wir am Nordufer des Sees ankommen. Die Straße ist nur Schotter, dementsprechend brauchen wir länger, machen Stops, essen einen Snack und kommen am Spätnachmittag auf dem Zeltplatz an. Hier gibt’s wlan, also nutzen wir das und sitzen im Gemeinschaftsraum, kochen was und gehen früh ins Bett, weil wir früh aufstehen müssen…
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  • Carr. Austral 7 - Cerro Castillo

    22. december 2025, Chile ⋅ 🌬 11 °C

    Das Wetter ist hier so eine Sache… wechselt schnell, Vorhersagen eher schwierig… wir laufen heute zur Laguna Cerro Castillo. 1200 m bergauf. Und weil der Wind hier mittags oft sehr heftig ist, gehen wir früh los. Der große Rundweg, der über einen Grat führt ist gesperrt, wegen Wind. Und der checkpoint bei Kilometer 5 muss gehen 14 Uhr passiert werden, sonst lassen sie einen nicht hoch. Wegen Wind. Am Eingang müssen wir uns online und auf Papier registrieren und zurückmelden.
    Jürgen nimmt seine Brille ab, sie fliegt davon, der Ranger fängt sie auf und bricht dabei den Bügel ab.
    Brille kaputt 😢 ist nun mit Klebeband fixiert.
    Als wir das alles hinter uns haben, geht es steil bergauf. Erst durch Wald, dann wird das Gelände offener, hübsch bewachsen, sehr trocken und staubig. Und die Vegetation wird immer weniger. Bei Kilometer 5 sind wir mehr als rechtzeitig,.. die Aussicht ist der Hammer. Ein 180 Grad Panorama mit dem türkisen Rio Ibañez im Vordergrjnd, dahinter Berge, die bis zu schneebedeckten Gipfeln ansteigen… wir stoppen immer wieder, so schön! Es windet teils sehr heftig, und als wir nur noch durch Geröll und Steine laufen, merkt man den Wind so richtig… nach knapp drei Stunden kommen wir oben an, vor uns der Cerro Castillo mit Gletscher… und der Lagune, die ein wirklich knalliges türkisblaues Wasser hat! Wir setzen uns windgeschützt vor die Felsen, genießen den Blick, die Sonne, essen unsere Sandwichs und laufen irgendwann wieder runter.
    Auf dem Zeltplatz erst mal Kekse & Kaffee, duschen, bisschen mit den andern quatschen…
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  • Carr. Austral 6 - bis Villa Castillo

    21. december 2025, Chile ⋅ ☁️ 10 °C

    Nach dem Frühstück geht’s in den
    Nationalpark Queulat
    Hier gibt’s den hängenden Gletscher - Ventisquero Colgante. Der Gletscher schiebt sich spektakulär zwischen schroffen Felswänden hindurch und endet in mehreren tosenden Wasserfällen, die über 600 Meter in die Laguna Témpanos stürzt.
    Es gibt mehrere Wanderwege und Aussichtspunkte, ein paar sind gesperrt. Wir laufen zuerst die kleinen Runden: hübscher Regenwald mit viel Bambus und Farnen in allen Grössen, Moosen und Flechten, dicht bewachsen, ein tosender Fluss mit Hängebrücke und riesige Felsen, die in der Landschaft liegen… und dann Weg Nr.3 zum wohl schönsten Aussichtspunkt. Es geht viele Metalltreppen hoch, es ist matschig und wird immer matschiger. Und noch matschiger. Es liegen Balken, Äste, Bretter im Matsch, alles, was einem hilft nicht einzusinken… ein Balanceakt! Aber als wir oben ankommen, haben wir tatsächlich einen tollen Blick auf den Gletscher, die Wasserfälle und die türkise Lagune!
    Der Weg runter ist rutschig und unten waschen wir erst mal unsere Schuhe!
    Wir fahren weiter Richtung Süden, die Landschaft ist hübsch, es nieselt immer wieder, größtenteils asphaltierte Straße und über den höchsten Pass geht’s über Schotter. Schneebedeckte Gipfel überall, sehr beeindruckend. Wir machen immer mal wieder eine Pasuse, essen an einer Bushaltestelle zu Mittag und nach dem Gebirge der Reserva Nacional Lago Las Torres ändert sich die Landschaft. Es ist viel trockener, die Vegetation anders, fast mediterran, aber immer noch hohe Berge und es wird windiger und kälter. Als es kurz vor Villa Castello geht es ins Tal hinab und die Aussicht ist spektakulär: mehrere Flüsse die in der Sonne schimmern mit dunklen Regenwolken in den Bergen. Wir kommen um 20 h auf dem Zeltplatz an, bekommen ein Upgrade auf ein Zelt mit Bett (juhu), kochen und sitzen mit Hunden und andern Gästen zusammen.
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  • Carretera Austral 5 - rainy day

    20. december 2025, Chile ⋅ 🌧 11 °C

    Wir fahren bis zum Nationalpark Queulat - ohne große Stops.
    Zuerst Frühstück mit Wifi! Supermarkt und weiter geht’s! Es nieselt, regnet, zwischendurch mal Sonne, aber der Regen und die Wolken überwiegen 🤷‍♀️.
    Die Landschaft ist immer noch sehr grün, überall lila Fingerhut und gelbe Blumen… Es ist Frühling! Bei Sonne sieht das sehr hübsch aus… wir fahren an türkisen Flüssen lang, viele Kühe, Seen, Brücken und die Landschaft eine Mischung aus Neuseeland und Alpenvorland. Des Wetters wegen wenig Fotos!
    Wir campen auf dem Bauernhof am Ende eines Fjords und es hat aufgehört mit Regen! Juhu. 🌞 Wir bauen unser Zelt auf, genießen eine heiße Dusche, schauen der Kuhherde zu, die immer wieder Besuch von Geiern bekommt… wir kochen und sind vor dem Abendregenschauer mit Essen fertig Danach kommt die Sonne nochmal raus…
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  • Carretera Austral 4 - bis Lago Rio Blanc

    19. december 2025, Chile ⋅ 🌧 12 °C

    Wir haben ein Ticket für die Fähre… das muss man hier vorher kaufen, denn die Fähre fährt nur um 10 und um 18 Uhr.
    Die Carretera Austral (Straße 7) endet am Wasser wir fahren 3,5 Stunden durch eine grüne Fjordlandschaft, dann mit dem Auto und den 2. Teil Wasser nehmen wir nochmal die Fähre. Es ist bewölkt, teils hängen dicke Wolken am Ufer, je weiter wir nach Süden fahren, desto grauer wird es und es nieselt. Die Vegetation ist supergrün und erinnert uns an Marlborough Sound in Neuseeland. Auch das Wetter 🤷‍♀️. Auch die Farne! Riesengroße Blätter, dichtes Grün, wirklich schön. Gesehen haben wir auf der Fähre viele Cormorane und auch 3 Pinguine!
    Nach der 2. Fähre gibts nur noch Schotterstraße. Schwarzes Vulkangestei und neben dem Regengrau ohne Ende Grün! Kein Wunder bei so viel Wasser!
    Wir fahren ein Stück, laufen über einen wunderschön zugewachsenen Weg durch den Regen zu einem Wasserfall - Cascadas Escondidas. Urwald wie in Neuseeland. So wild und urig, wir sind wieder mal fasziniert!
    Neben der Straße ein Rastpaltz, auf dem
    ein karakara sitzt! Auch er ist ganz nass, lässt sich fotografieren und fliegt dann doch lieber weg… unser Zeltplatz am Lago Blanco ist ‚umbemannt‘, es gibt duschen und Toiletten und kleine Parzellen zum Zelten, sehr klein, nett und hübsch. Morgens zahlt man bei jemand, der vorbeikommt. Von unsern Nachbarn bekommen wir gar nichts mit! Wir bauen das Zelt im Unterstand auf, kochen und freuen uns über einen trockenen Platz!
    Es gibt viele Vögel hier, Kolibris fliegen vorbei, und kommen immer wieder um den Nektar des blühenden Baums direkt neben uns zu trinken. Sie sind so klein und schnell! Chucao-Tapaculos kommen und suchen nach Futter, Angst habe sie nicht wirklich vor uns. Und als es dunkel ist, gibt es ein lautes Froschgequake… witzig!
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  • Carr. Austral 3 - Wasserfälle statt See

    18. december 2025, Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute scheint die Sonne!☀️
    Auf dem Weg zu unserer heutigen Wanderung wollen wir die Wasserfälle
    Cascada Vejar anschauen. Sie befinden sich allerdings in Privatbesitz und sind noch nicht geöffnet, das Tor ist abgeschlossen, keiner da. Wir fahren weiter zum Startplatz der Wanderung, hier beginnt der Naturpark. Wir laufen los, Ausblick auf schneebedeckte Berge… wir wollen zum See Pinto Concha laufen, Wanderzeit 8 h hin und zurück. Es geht los über einen Schotterweg mit vielen Pfützen, aus denen dann eher ein kleiner Bach wird. Der Weg zweigt in den Wald ab, Brücke über den Bach und es wird immer matschiger. Holzplanken liegen im Matsch, teils Stufen und Bretter, um besser laufen zu können. Und irgendwann stehen wir an einer Stelle, an der der Weg gar nicht mehr erkennbar ist, bzw. einfach komplett unter Wasser steht. Wir stehen etwas ratlos herum, weil wir uns auf die Wanderung gefreut haben, als uns ein Paar entgegenkommt. Sie haben 1 Stunde versucht weiterzulaufen und sind umgedreht. Gummistiefel wären angesagt. Wir drehen auch um, treffen auf dem Parkplatz eine superschmusige rote Katze und immerhin ist der Zugang zum Wasserfall jetzt offen. Zeitgleich mit uns kommen 5 Franzosen an, die aus ihrem kleinen Auto einen Haufen Rafting Klamotten ziehen und 5 Kanus auf dem Dach haben… wir laufen den kleinen sehr nett angelegten Weg zu den 3 Wasserfällen, wunderbar verwachsener und ursprünglicher Regenwald und türkises Wasser mit kleinen Sitzecken in der Sonne! Toll. Den Start der Franzosen mit ihren Booten bekommen wir auch noch mit. Wir sitzen eine ganze Weile in der Sonne und essen unsere Sandwichs.
    Wir haben einen Alternativplan: wir wollen zum Wasserfall am Rio Blanco wandern. Auch hier am Parkplatz ein verschlossenes Tor, aber irgendwann macht jemand auf.
    Wir laufen die 5 km durch die Sonne, vorbei an Kühen und die Landschaft sieht ein bisschen aus wie in den Alpen.
    Das letzte Stück zum Wasserfall ist auch eine kleine Schlammschlacht, die sich aber lohnt! Auch hier dicht gewachsener Regenwald, riesige Farne, Bambus, große Bäume, alles bewachsen mit Moos und Flechten…
    Der Wasserfall stürzt von weit oben durch den grünen Wald herab und hat im Becken unter dem Wasserfall eine tolle türkise Farbe… ebenso wie der Rio Blanco! Wir sitzen in der Sonne, essen unsern restlichen Proviant, laufen wieder zurück und faulenzen mit Kaffee in der Sonne auf der Wiese auf unserem Campingplatz. Außer uns keiner da. Nun gibt es Strom, aber kein Wasser mehr, Abends Planung mit Vino.
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  • Carr. Austral 2 - Weiter bis Hornopirén

    17. december 2025, Chile ⋅ ☁️ 16 °C

    Morgens nieselt es. Unser Zelt wird direkt mal richtig nass, aber innenalles trocken. Gut, dass wir einen überdachten Tisch zum Frühstücken haben…
    Nach einem kurzen Stop im Supermarkt (wir kaufen eine ‚Toaster‘ für unseren Gaskocher, juhu) fahren wir mit der Fähre… die Therme, lassen wir aus, 30 Euro sind uns doch zu viel…auf der Suche nach einem Restaurant bleiben wir in einem kleinen Laden hängen, in dem es wirklich alles gibt ( der nächste Ort und Supermarkt ist weit) und kaufen 2 Regenschirme und einen kleinen beleuchteten Weihnachtsbaum als Deko. Wir essen in einem kleinen Restaurant, die Oma kocht und fahren bis Hornopirén, schauen am Ufer der Bucht vorbei, hier geht die Carretera Austral weiter… übers Wasser mit der Fähre. Truthahngeier sitzen am Ufer, hier passiert nicht wirklich viel.
    Auf dem Camping-Platz am Rio Negro bei Felipe (Camping Altos de Chaqueihua) sind wir die einzigen. Abends kommen noch zwei Radfahrer aus Spdafrika vorbei. Es wird frisch abends und wir verkriechen uns früh im Zelt. Wir haben begonnen mal wieder die Drachetrilogie von Carole Wilkinson anzuhören, so spannend!!!

    Achja: Mobilfunknetz ist hier Mangelware. WLAN auch, gabs hier auf dem Campingplatz nur vorne am Eingang und auch nich wirklich gut…
    Strom in der ersten Nacht gar keinen.
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  • Es geht nach Süüüden - Carr. Austral 1

    16. december 2025, Chile ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir von Valparaiso weiter… Stadtbus, Flixbus, Bus zum Flughafen. Es geht nach Puerto Montt. Denn von dort starten wir unsern roadtrip nach Punta Arenas… durch Patagonien!
    Wir werden am Flughafen von Camilla mit unserem Mietwagen abgeholt, fahren kurz ins Büro um die Übergabe abzuschließen…
    hier ist es bewölkt, deutlich kühler, aber das war ja klar!
    Puerto Montt liegt am Wasser, am
    Reloncaví-Sund (Pazifik), einer Meerenge zwischen dem Festland und einer vorgelagerten Insel, in dem Fall Chiloé. Die Region heißt Los Lagos: viele Fjorde & Seen.
    Dann geht’s zum Supermarkt, einkaufen für die nächsten Tage, bei decathlon kaufen wir Isomatten, Schlafsack und Zelt und fahren zum Campingplatz… den haben wir ganz für uns alleine. Sehr nett, direkt am Bach, mitten im Grünen. Nachdem das Zelt steht, testen wir den Gaskocher und essen erstmal was. Es ist mittlerweile spät, aber immer noch hell…
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  • Valpo

    15. december 2025, Chile ⋅ 🌬 22 °C

    Valparaiso!
    Wir schlafen aus, frühstücken lecker um die Ecke (mit 2 kleinen Katzen) und spazieren dann durch die bunten Viertel Cerro Concepción und Cerro Alegre. Bunte Häuser, viel Graffiti, enge Gassen und farbenfrohe Treppen, viele kleine Läden und Galerien mit Kunst… die Museen haben leider zu, es ist Montag! Wir fahren mit den Standseilbahn hoch und runter - Valparaiso hat 46 Hügel!
    Wir kaufen im Supermarkt ein und essen sehr spät zu Mittag, telefonieren mit unsern Kindern und lassen uns den restlichen Nachmittag auf unserem Balkon mit Aussicht auf die Stadt den Wind um die Nase wehen…
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  • Weiter Richtung Küste

    14. december 2025, Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir wollen weiter nach Valparaiso. In der Metro ist es voll und auch am Busbahnhof ist sehr viel los. Heute wird in Chile gewählt, vielleicht deshalb.
    Neue bekommen ein Ticket erst 2,5 Stunden später und setzen uns zu den Massen, die auch warten. Währenddessen telefonieren wir kurz mit Maya und Carlos, die war übers Wochenende in Tübingen und besucht ihn 😻Læs mere

  • Samstags Flohmarkt!

    13. december 2025, Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Gemütliches Frühstück und dann Treffen wir uns mit Pias Bruder Christian und seiner Tochter Amélie und gehen zum Persa Bio Bio - Flohmarkt! Hier sind ganze Straßen gesperrt und es gibt wirklich alles! Wir schlendern durch die Straßen, auch alte Eisenbahnhallen gibt’s auf dem Gelände… hier gibt’s feste Stände mit Antiquitäten und Essensständen. Riesig und sehr nett. Mittagessen gibt’s dann bei ‚Donde Chile‘, immer 1 kg Portionen, immer derselbe Preis - gut zum Teilen oder Mitnehmen! Nebenher gibts ständig wechselnde Musik von Strassenmusikern. Cooler Ausflug, schöne Stimmung, bunt, sehr kreativ…
    Wir verabschieden uns und wir fahren weiter zum MUT. Kontrastprogramm zum Flohmarkt. Denn MUT ist ein neues Einkaufs Zentrum, dort gibt’s eine Weinmesse und man kann chilenischen Wein testen (eigentlich wollten wir zum Weingut Viña Concha y Toro fahren)..
    das MUT ist ganz neu, sehr hübsch mit Garten und vielen Sitzmöglichkeiten und riesig!
    Letztendlich sind wir noch total satt und uns gar nicht nach Wein, wir laufen umher, landen auf der Suchen nach einem Entel-Laden (SIM Karte) in einer Mall, hier ist es soo voll, alle laufen mit riesigen Tüten herum, klar, bald ist Weihnachten… merkt man ja auch an der Deko - wir bekommen es mit dem sommerlichen Wetter nicht so richtig zusammen.
    Den Abend verbringen wir dann im Barrio Italia, hier ist es sehr nett, total viele Bars, graffiti, grün… und es gibt leckere Coctails! 😊
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  • Santiago

    12. december 2025, Chile ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir frühstücken gemütlich, haben ein Patenschulen online Meeting: Tübingen - Kathmandu - Santiago 😄, bringen mein Handy zur Reparatur um die Ecke ( das ist mir beim Radfahren auf den Boden gefallen und Rückseite ist zerbröselt ) und machen einen Stadtspaziergang durch Santiago: Cerro Santa Lucia mit dem Neptun-Brunnen, Plaza de La Constitución, Plaza de Armas, Cathedrale, irgendwo eine Kaffeepause, mit Australier am Tisch, der uns ein paar Tips gibt… wir lassen uns treiben… es ist viel los und überall Weihnachtsdeko, komisch für uns, denn es ist echt warm!
    Gegen Abend fahren wir mit der Seilbahn - Funicular hoch zum Cerro San Cristóbal und genießen den Ausblick auf die Stadt! Im Dunst sieht man die Anden, cool!
    Nachdem wir immer mal wieder in Kontakt mit dem Handyreparaturshop waren, können wir um 22 Uhr sogar mein Handy wieder abholen… sieht aus wie neu. Es hat keine neue Rückseite bekommen, sondern wurde irgendwie zusammengelasert. Zauberei! Hauptsache es ist wieder repariert!
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  • Weiter nach Santiago

    11. december 2025, Chile ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir fahren mit dem Bus nach Calama, 1,5 Stunden durch die Wüste, dann mit dem Taxi zum Flughafen. Hier sitzen wir und warten aufs Boarding, mitten in der Wüste und es läuft nur Weihnachtsmusik… in allen Varianten! strange…
    In Santiago nehmen wir den Bus, dann die Metro und checken im Airbnb ein, diesmal ein kleines, modernes Studio mit Kochecke! Wir wohnen im 9. Stock und neben uns ist ein Gemeinschaftsdach mit Coworking Space, Küche, Gartenecke, Fitness und Grillecke… und das alles weitläufig und modern! Sehr hübsch gemacht!
    Wir bringen die Wäsche zum Waschen, Jürgen tobt sich im Supermarkt und freut sich aufs Kochen und zaubert dann zuhause einen leckeren Nudelauflauf, mit leckerem Vino tinto. Sonnenuntergang mit dickem Bauch dann direkt vor unserem Fenster!
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  • Tatio & Garganta del Diablo mit 🚲🚲

    10. december 2025, Chile ⋅ ☀️ 24 °C

    4.30 h Abfahrt. Es geht heute Morgen zu den Tatio-Geysiren, auch bekannt als El Tatio, das höchstgelegene Geysirfeld der Welt auf 4320 Metern Höhe. Auf 30 Quadratkilometern befinden sich über 80 Geysire. Das Feld ist das größte der Südhalbkugel und das drittgrößte weltweit nach Yellowstone und Namibia. Aufgrund der Höhenlage kocht Wasser hier bei etwa 86 °C, was zu Dampfsäulen führt, die bei Sonnenaufgang spektakulär wirken.
    Wir sind eine Weile vor Sonnenaufgang da, als wir aus dem Bus steigen sind es minus 8 Grad. Kalt!!!
    Wir spazieren umher, überall blubbert und zischt es und irgendwann geht endlich die Sonne auf! Tolle Kontraste, denn der starke Temperaturkontrast zwischen der eisigen Nachtluft (oft unter 0 °C bis -20 °C) und dem heißen Geysirwasser erzeugt dramatische Dampfsäulen, die bis zu 10 Meter hoch aufsteigen und bei Sonnenaufgang spektakulär beleuchtet werden. Als wir wenig später zum nächsten Feld gehen und irgendwann zurückschauen, sieht man tatsächlich fast nichts mehr!
    Wir frühstücken mit Aussicht auf die Anden und den aktiven Vulkan Putana, der allerdings viel weniger qualmt als die Geysire…
    Wir schauen auf dem Rückweg nach San Pedro noch das Feuchtgebiet Humedal Putana an, hier gibt es Vögel, Enten, Vikuñas… und dann die Flamingos in der Lagune von Machuca…
    Um 12 sind wir zurück in San Pedro, leihen uns Mountainbikes aus, essen etwas und fahren dann (vermummt und mit viel Wasser) los Richtung
    Garganta del Diablo.
    Das ist eine sehr enge Schlucht in der Nähe der Stadt, mit dem Mountainbike befahrbar…
    Aus der Stadt raus, fahren wir ein Tal hoch, das erstaunlich grün ist, mit tollen roten Felsen. Beim Eingang zahlt man und registriert sich, damit auch niemand verloren geht… irgendwann biegen wir rechts ab und es wird eng, und der Weg windet sich in vielen Kurven durchs Tal. Man fährt unter überhängenden Felsen durch, über Sand und Fels und es gibt ab und zu Schatten, juhu, denn die Sonne brennt ganz schön!
    an zwei Stellen muss man das Rad die Felsen hochheben, sonst ist der Weg nicht kompliziert zu fahren, aber wirklich sehr hübsch und wir treffen nur eine Handvoll Menschen…
    Am Ende des Tals endet der fahrbare Weg und wir laufen zu Fuß den steilen Berg zum Aussichtspunkt hoch. Jürgen ganz hoch, ich winke von der Mitte! Tolle Aussicht! Danach fahren wir noch zur Kirche San Isidro, zurück in San Pedro essen wir beim französischen Bäcker mit Gartenrestaurant und bringen die Fahrräder zurück…
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  • Lagunen-Ausflug

    9. december 2025, Chile ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir stehen früh auf, Tagesausflug!
    Auch hier in Chile gibt es Lagunen, allerdings hat sich die Landschaft zu Bolivien verändert…
    Erster Stop ist der Trópico de Capricornio ist ein geographischer Parallelkreis auf 23°26’ S, der den südlichsten Punkt markiert, an dem die Sonne zur Mittagszeit senkrecht steht, und durch die Atacama-Region in Chile verläuft. An einem Tag im Jahr wirft man keinen Schatten!
    Nach einem leckeren Frühstücks-Picknick in der Sonne besuchen wir die beiden Lagunen Miscanti und Miñiques. Die waren einmal eine Lagune, wurden aber durch Lava des Vulkansausbruches getrennt.
    Chile hat übrigens 2900 Vulkane, davon ca. 90 aktive (inaktiv heißt: der letzte Ausbruch ist 12000 Jahre her).
    Unterwegs immer wieder Vicuñas und wir sehen sogar 3 Nandus! Sie sehen ähnlich wie Straußen aus, sind ein bisschen kleiner, können aber bis zu 60 km schnell rennen und… werfen auf ihre Verfolger während der Flucht Steine entgegen… Bei der Salar de Aguas Calientes angekommen, laufen wir zum
    Piedras Rojas und genießen den Ausblick! Türkis-grünes Wasser, weiße Salzkrushen, rote Felsen, schwarze Vulkane. Toll.
    Es geht von 4200 m wieder runter, Mittagessen auf halber Höhe und dann schauen wir die Laguna Chaxa in der Salar de Atacama an. Es ist unglaublich heiß hier! Der Salzsee ist der drittgrößte der Welt und hat die weltweit größten Reserven an Lithium. Salz wurde bis in die 90er abgebaut und jetzt gibt es drei Flächen, an denen bereits Lithium abgebaut wird: eine private, eine staatliche und eine von den USA betrieben. Für den Lithium Abbau werden Unmengen an Wasser gebraucht und der Grundwasserspiegel sinkt. Das bedroht die Lagunen, die Flamigopopulationen gehen zurück… Es gibt Klagen von indigenen Völkern, bis jetzt wird wohl aber nichts unternommen… wir sehen Flamingos, allzuviele sind es jedoch nicht!
    Aufgrund der Hitze bleiben wir auch gar nicht lange und entspannen den restlichen Nachmittag am Pool und in der Hängematte… morgen müssen wir noch früher raus als heute 🤷‍♀️😂😄
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  • Ausflug auf den Mond und ins All

    8. december 2025, Chile ⋅ ☀️ 25 °C

    Morgens gemütliches Frühstück ein unserer Unterkunft. Viktor hat auf seinem Grundstück, das sehr grün ist (wir sind ja in der Wüste), viele kleine Hütten gebaut. Küchennutzung gemeinsam. Es gibt viele Sitzgelegenheiten und überall Hängematten und sogar einen Pool. Seine Katze kommt vorbei und will kuscheln, sein Hund auch. Sogar Jürgen findet ihn klasse! Also erstmal Pool, Ruhe, Nixtun.
    Nachmittags machen wir einen Ausflug zum Valle de la Luna. Das hat seinen Namen zu Recht, denn es sieht aus, wie man sich den Mond vorstellt, geformt moodurch jahrtausendelange Erosion durch Wind und Wasser. Cool.
    Im Anschluss gibt es lokale Leckereien, Pisco mit Maracuja und Sunset.

    Danach machen wir einen Nachtausflug zum Sterne gucken. das geht hier in San Pedro de Atacama besonders gut - weltweit eine der besten Bedingungen für Sternbeobachtung dank der Atacama-Wüste, dem trockensten Ort der Erde mit extrem klarer, staubfreier Luft und minimaler Feuchtigkeit. Auf 2400 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und fernab von Städten gibt es keine Lichtverschmutzung, sodass bis zu 300 klare Nächte im Jahr den Blick auf Millionen Sterne, Galaxien und die Milchstraße freigeben.

    Wir fahren mit einer Gruppe außerhalb der Stadt aufs freie Feld. Nachdem sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, staunen wir über die vielen Sterne (ja auch ganz andere als in Deutschland) und bekommen von Lidia vieles fachmännisch erklärt und sogar gezeigt, denn es gibt drei supermoderne Teleskope, je die schon bereit stehen… Nebenbei werden Fotos
    Der Teilnehmer gemacht und im Anschluss gibt es Snacks und Vino!
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  • Grenzübergang (4800 m) in der Wüste 🇨🇱

    7. december 2025, Bolivia ⋅ ☀️ -3 °C

    4.30 h kurzes Frühstück und Geysire (Geysirfeld Sol de La Mañana) auf 4900 m zum Sonnenaufgang. Es ist kalt und wir sind wach. Wir müssen nicht lange frieren, denn wir setzen uns schnell in die Hot Springs von Polques (es ist 6:40). Beide Pools sind leer, wir sind die ersten, die das heiße Wasser und den Ausblick auf die Flamingos genießen…
    Weiter durch eine surreale Wüstenlandschaft, farbige Berge, Vulkankrater und immer wieder Vikuñas… auch dort wo wirklich gar nichts mehr wächst!
    Die Laguna Blanca und die Laguna Verde, die malerisch am Fuße des Vulkans Licancabur liegen befinden sich genau am Dreiländereck Bolivien Argentinien, Chile.
    Für uns geht es weiter… Polizeikontrolle, Grenzübergang auf 4800 m, alles problemlos und freundlich und dann get’s runter nach San Pedro de Atacama auf 2400 m.
    Wir gehen Frühstücken, im Adobe Café… ich weiß erst seit dieser Reise, dass Adobe Lehmziegel sind. Für mich bisher immer nur Photoshop & Co. Hier gibt es Baguette, so lecker!
    Nach dem Check-in erstmal Siesta und Laundry abgeben, Supermarkt und dann treffen wir Haleema aus Taiwan, die wir aus Peru kennen… wir spazieren umher… San Pedro ist ein Wüstenort, überall Lehmwände. Uns erinnern sie an Zentralasien… und San Pedro ist das Tor zur Atacama. Es ist touristisch, aber sehr hübsch und entspannt. Wir trinken Happy-Hour Pisco zum Feierabend und wackeln gelöst zurück zu unserem AirBnB 😂
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  • Laguna Colorada 🦩🦩🦩

    6. december 2025, Bolivia ⋅ ☀️ 9 °C

    Es war so schön, deswegen ein extra footprint… wir kamen zum Spätnachmittag an, haben lange (im kalten Wind!!!) auf den Felsen am Ufer gesessen und versucht uns sattzusehen. Das wechselnde Licht, bis hin zum Verschwinden vom Rot des Wassers kurz vor Sonnenuntergang, war toll!

    Und hier ein paar Fakten:
    Die Laguna Colorada ist ein flacher Salzsee ( max. 1,5 m tief!) im bolivianischen Altiplano auf etwa 4.278 Metern Höhe. Ihre charakteristische rote Färbung resultiert primär aus der Vermehrung der salztoleranten Alge Dunaliella salina, die Carotinoide produziert, ergänzt durch rötliche Mineralien und Sedimente aus vulkanischen Ablagerungen.
    Die Farbintensität variiert je nach Licht, Temperatur und Algenansammlung.

    Hier leben drei Flamingo-Arten: der Chileflamingo (Phoenicopterus chilensis), der Andenflamingo oder Gelbfußflamingo (Phoenicoparrus andinus) und der seltene James-Flamingo oder Kurzschnabelflamingo (Phoenicoparrus jamesi). Diese Vögel nutzen den hypersalinen See als wichtigen Nahrungsplatz, wo sie Algen wie Dunaliella salina und Plankton filtern, die durch den hohen Mineralgehalt gedeihen.
    Die Population von ca. 30.000 Flamingos steht unter strengem Schutz!
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  • Lagunen & Wüste

    6. december 2025, Bolivia ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir verlassen den Salar de Uyuni und fahren Richtung Süden, durch den Salar de Chiguana. Die Salzebene ist von vulkanischen Formationen und Gebirgsketten umgeben, tolle Aussichten! Wir fahren fast bis zur Chilenischen Grenze an den Eisenbahnschienen entlang - 2 mal die Woche fährt hier ein Zug!
    Am Vulkan Ollagüe laufen wir über versteinerte Lava und sehen dem aktiven Vulkan zu, wie er aus einem Mini-Schlot vor sich hinqualmt… nicht wirklich bedrohlich!
    Wir biegen zu der Lagunenkette mit den vielen Hochlandseen ab.
    In der Laguna Cañapa sehen wir dann die ersten Flamingos! Sie stehen im Wasser, lassen sich nicht wirklich stören und sind sehr hübsch anzusehen… Kurz drauf in der Laguna Hedionda stehen noch vielmehr Flamingos im grünlich schimmernden Wasser… schön!
    Hier essen wir zu Mittag und fahren
    weiter entlang der Laguna Honda, hier grasen Vikuñas am Ufer… auch sehr hübsch!
    Wir durchqueren auch die Siloli-Wüste. Wir bleiben lange auf 4500 m. Die Route führt durch spektakuläre Landschaften mit farbenprächtigen vulkanischen Gesteinsformationen und erreicht eine Höhe von 5000 Metern. Wir blicken auf die Bergkette, die Bolivien von Chile trennt, fahren ein ausgetrocknetes Flusstal hoch, stoppen um Bergviscachas zu füttern. Sie leben auf Felsen in Kolonien und freuen sich über den Apfel, den sie in kleinen Stücken von uns bekommen…
    Gleich darauf staunen wir im Tal der Felsen, das mit Vulkangestein bedeckt ist, über die Felsen, die durch Erosion (Wind !!! Und Regen) in faszinierende Formen verwandelt wurden. Bekannt ist der Árbol de Piedra.
    Wir sind voll mit Bildern toller Landschaft und ziemlich verstaubt, aber das eigentliche Highlight heute kommt erst noch… die Laguna Colorada!
    So beeindruckend, für die gibt’s einen eigenen footprint!
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  • Uyuni!

    5. december 2025, Bolivia ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir kommen um 4.30 h mit dem Nachtbus an, das Café, das laut Google aufhat, ist zu, wir laufen zu einem anderen, auch noch dunkel, aber kurz drauf kommt der Besitzer und öffnet, sehr nett, alle, die mit dem Nachtbus gekommen sind, landen hier. Warm, gemütlich, Kaffee, Frühstück! Juhu!
    Irgendwann geht’s mit dem Jeep los, wir sind zu 6. (Holland, Frankreich Dänemark)! Der erste Stopp ist am Zug-Friedhof, verrostete Züge/waggons stehen in Reihe hintereinander… ganz nett! Direkt hinter der Stadt fängt die Salzebene an, es ist unglaublich hell und weiß! Über uns blauer Himmel, weit weg Berge/Vulkane, teils mit Schnee, mit Wolken, man sieht, es regnet… bei uns verdunstet wahrscheinlich alles direkt, denn die Sonne ist echt stark!
    Die Salar de Uyuni ist die größte Salzfläche der Welt: 140 x 110 km groß, die Salzfläche ist in der Mitte am tiefsten, ca. 120m dick! Vor mehr als 10000 Jahren ist der See ausgetrocknet, entstanden vor noch viel längerer Zeit durch tektonische Aktivitäten…
    Mittagessen gibt’s in einem Restaurant aus Salzblöcken gebaut…
    danach machen wir lustige Gruppenfotos und halten mitten auf der Salzfläche an einer der 32 Inseln, der Isla Incahuasi (Quechua für Haus des Inka).
    Hier wachsen viele meterhohe und teilweise mehr als 1200 Jahre alten Säulenkakteen. Ein kleiner Reundweg führt über die Insel, der Ausblick ist der Hammer!!!
    Zum Sonnenuntergang halten wir an einer kleinen Wasserfläche. In der Regenzeit gibt es hier riesige Wasserflächen, die wie ein Spiegel aussehen, allerdings ist dann auch nicht alles befahrbar. Wir freuen uns wenigstens über die kleine Spiegelung, zu der wir Rotwein und Kekse bekommen! Sobald die Sonne verschwindet wir es kalt und unser Hotel ist nicht weit weg und es gibt sofort Tee und Abendessen. Alle sind mit dem Nachtbus angereist und entsprechend müde und wir gehen relativ früh schlafen…
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  • Über den Dächern von Sucre

    4. december 2025, Bolivia ⋅ ☁️ 17 °C

    Sightseeing in Sucre!
    Wir besuchen zuerst den Palacio Nacional am Plaza 25 de Mayo, früher als Präsidentenresidenz Boliviens, heute Verwaltung. Wir laufen durch die riesigen Flure nach oben aufs Dach, hier hat man eine tolle Aussicht! Unten im Inmenhof wird bei irgendeiner Veranstaltung getanzt (wie oft irgendwo im der Stadt).
    Anschließend besuchen wir die Kirche und das Museo del Convento de Santa Clara. Ein kleines, aber toll renoviertes Kloster, in dem noch 13 Nonnen leben. Wir bekommen eine beeindruckende Privatführung, laufen durch kleine Verbindungsgänge und bestaunen die frisch renovierten Fresken und die Orgel. Jürgen erzählten von seinen Tanten, die ebenfalls Franziskanerinnen sind und zeigt Fotos von deren Kloster.
    Mittagessen und Obstsaft auf dem Markt, wir treffen zwei Kanadier wieder, die locker über 70 sind und die wir in La Paz mehrfach getroffen haben…

    Dann schauen wir uns die Casa de la Libertad an, ein geschichtsträchtiger Ort in Bolivien: Hier wurde am 6. August 1825 die Unabhängigkeit erklärt und die erste Verfassung des Landes verabschiedet, die hier ausgestellt ist… heute ist es ein historisches Museum und symbolisch eines der wichtigsten Staatsgebäude des Landes. Beeindruckend!!!

    Dann laufen wir zum Templo de San Felipe Neri und dessen Kloster. Auch eines der vielen Gebäude, die Weiß strahlen, nicht umsonst wird Sucre die weiße Stadt genannt… übrigens ist die gesamte Altstadt Weltkulturerbe… und sehr hübsch!
    Wir schauen die Kirche an, die Krypta und laufen hoch aufs Dach… hier kann man richtig langspazieren, sehr weitläufig, sehr hübsch, auf dem Boden grünlasierte Terrakottafliessen, man kann über die Gewölbe der gesamten Kirche laufen, ein toller Ort.
    Die Sonne scheint, aber es hängen dunkle Wolken am Himmel, toller Kontrast zu den weißen Gebäuden der Stadt… irgendwann gewittert es kurz, mit Regenbogen! Wir telefonieren mit Pia, die uns ein paar Tills für Chile gibt (😘), essen lecker Sushi, holen das Gepäck und nehmen mal wieder den Nachtbus…
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