September 2017
  • Day5

    Fazit...

    September 30, 2017 in Sweden ⋅ ⛅ 8 °C

    ...eine Stadt mit so viel Wasser drumherum hat es natürlich leicht, mein Herz zu erobern. Egal wo man ist, auf kurzen Wegen ist man in dieser Stadt immer irgendwo am Wasser. Die Stadtteile von Stockholm erstrecken sich auf vierzehn Inseln, die durch über fünfzig Brücken miteinander verbunden sind.
    Trotz der knapp eine Millionen Einwohner, wirkte die Stadt ganz entspannt auf mich. Es gibt ganz viel grün, tolle Café's, Restaurants und jede Menge Angebote, den Tag zu gestalten, sei es im Grünen, auf dem Wasser oder im Museum. Das Abba Museum hätte sicher eine Menge Erinnerungen geweckt... oder ich habe direkt neben dem Fotografie Museum übernachtet, das war von Anfang an mein Joker für Schlechtwetter. Ich hatte kein schlechtes Wetter und der Tag hat einfach zu wenig Stunden. Die Altstadt ist mein Favorit und der gestrige Ausflug in die Schären.
    Eins ist Stockholm auf keinen Fall, günstig.
    Für einen Kaffee und ein Teilchen (die so lecker sind, dass ich dafür jeden Preis zahlen würde, die mit Zimt oder Kardamom) bezahlst du gut das Doppelte vom Preis zu Hause. Beim kleinen Bier bist du mit etwa 6€ dabei oder ab 9€ für ein Glas Wein (Hauswein).
    Bargeld braucht man in dieser Stadt überhaupt nicht, jeder noch so kleine Betrag wird völlig unkompliziert mit Kreditkarte bezahlt. Mir ist es sogar passiert, als ich NUR ein einfaches unbelegtes Brötchen
    (Preis etwa 2,14 €) in einer Bäckerei gekauft habe, dass es hieß, wir akzeptieren kein Bargeld, Creditcard only. Meine Kreditkartenabrechnung sieht richtig lustig aus.
    Die Menschen hier sind alle total freundlich und entspannt, nicht so genervt.
    Und hier spricht jeder englisch und die meisten sehr gut.
    Schweden ich komme wieder...Im nächsten Jahr....
    Freu mich auf den Sommer in Schweden 🇸🇪
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  • Day4

    Kunst im Untergrund und Elchbuletten

    September 29, 2017 in Sweden ⋅ ⛅ 10 °C

    Stockholms gigantische Kunstausstellung gibt es in der Metro.
    Tunnelbana oder auch T-Bana (man findet diese immer mit einem großem blauen T gekennzeichnet) ist Stockholms Metro/ U- Bahn.
    U-Bahn fahren in Großstädten hat ja immer so ein wenig Grusselfaktor. Meist ist es düster und schmuddelig und man ist froh, wenn man nicht lange warten muss. Nicht so in Stockholm, fast 100 Stationen wurden von lokalen Künstlern gestaltet.
    Also habe ich mich in die Bahn gesetzt, bin eine Station gefahren, ausgestiegen, umgeschaut, Fotos gemacht, mit der nächsten Bahn weiter gefahren. Es gibt drei Linien (rot, blau und grün). Ich bin die Rote und Blaue Linie gefahren. Und es waren richtig tolle Sachen dabei. Meine Favoriten hab ich angehängt, ich bekomme aber nicht mehr alle Stationen zusammen, das Alter 😳. Da hat sich mein Ticket aber so was von gelohnt und mir war dann auch nicht mehr kalt.
    Ausgestiegen bin ich dann in der Nähe der Markthalle. Da musste ich noch mal hin.
    Gestern konnte ich mich nur schwer entscheiden. Was essen? Bei dem riesigen Angebot. Habe zwischen Fisch und Elch geschwankt und mich dann doch für Fisch entschieden. Heute sollte es dann die Elchbulette werden. War lecker, schmeckt ein wenig wie Wild (Überraschung, ist ja auch ne Hirschart) und war sehr gut gewürzt...
    Aufgewärmt und gestärkt bin ich dann doch noch ein wenig durch Gamla Stan gebummelt, gefällt mir am Besten von Stockholm.
    Und morgen.....heißt es dann schon wieder "Adjö" (das ist schwedisch) ☹️
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  • Day4

    Schärengarten

    September 29, 2017 in Sweden ⋅ ⛅ 11 °C

    Zu einem Besuch in Stockholm gehört auch ein Ausflug in den Schärengarten.
    Etwa 30.000 Inseln und Felsen, die sich in die Ostsee erstrecken, manche bewohnt, viele nur ein kleiner Fels von wenigen Quadratmetern mit ein paar Bäumen oder Grashalmen drauf.
    Am Mittwoch habe ich bereits festgestellt, dass die Saison hier seit Mitte September rum ist und nur noch am Wochenende Dinner Cruises in die Schärengärten angeboten werden. Blöd, wer will denn sowas am späten Abend? Da ist es dunkel, ich wollte was sehen und nicht futtern und sowieso, ich bin am Wochenende nicht mehr in Stockholm. Hatte ich also abgeschrieben.
    Gestern habe ich mit einem deutschen Pärchen gefrühstückt, die haben mir erzählt, dass es nach Voxholm Bootstouren wie öffentliche Verkehrsmittel gibt. Fahrzeit zwar länger, da einige Inseln angefahren werden, aber dafür günstiger als so eine Touritour.
    Das war voll cool. Fahrplan gibt es online, Ticket löst man an Bord und dann hast du für kleines Geld eineinhalb Stunden Bootstour durch die Schären. Wasser und ganz viel grün oder auch schön herbstlich bunt und dazwischen süße kleine Häuschen. Man kann echt schlechter wohnen. Was heute gefehlt hat, war die Sonne. Nun, nicht jeder meiner Wünsche wird erfüllt...
    Voxholm ist sehr touristisch, aber auch hier merkt man, die Saison ist rum. Viele Café's sind bereits geschlossen und der Ort wirkte etwas verschlafen. Ich war schön am Wasser spazieren oder auch auf dem Wasser (direkt an den Felsen hat man einen Holzsteg gebaut, also praktisch direkt auf dem Wasser). Hab gefühlt 2 Millionen Fotos gemacht und war dann richtig durchgefroren, als die Fähre für den Rückweg anlegte.
    Der Plan war, dann noch mal durch die Altstadt zu bummeln. Mir war aber noch so kalt, also musste eine warme Alternative her...

    To be continued...
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  • Day3

    Achtung Radfahrer!

    September 28, 2017 in Sweden ⋅ ⛅ 11 °C

    Ich habe noch in keiner Stadt so viele Radfahrer gesehen, selbst in Kopenhagen war das nicht so krass wie hier in Stockholm.
    Man wird in Stockholm eher vom Rad als vom Auto angefahren. Die Radwege sind so breit, wie die Spur für die Autos und das häufig in beide Richtungen. Im Zentrum stehen oft 15-20 Radfahrer (ja, ich hab sie gezählt, weil das so ungewöhnlich ist) an der Ampel und warten auf grün.Read more

  • Day3

    Vasa, Djurgarden, Saluhal...

    September 28, 2017 in Sweden ⋅ ⛅ 11 °C

    Habt ihr schon mal etwas von der Vasa gehört? Klingt wie Knäckebrot...
    Auf der Insel Djurgarden gibt es das Vasa Museum. Die Vasa ist ein altes Kriegsschiff aus dem Jahr 1628, mit einem traurigen Schicksal.
    Das größte und stärkste Kriegsschiff ihrer Zeit sollte es werden, 64 Kanonen hatte sie an Bord.
    Zu ihrer Jungfernfahrt am 10.08.1628 schafft sie genau 1300 Meter und ..... versank.
    1956 fand man sie im Hafenbecken wieder, die Bergung dauerte noch mal bis 1961. 333 Jahre lag sie im Wasser und war fast vollständig erhalten. Da die Luft "tödlich" war für das alte konservierte Holz, wurde sie 17 Jahre lang "behandelt"/ besprüht, damit das Holz nicht zerfällt. Ich hab vergessen womit. Gemerkt habe ich mir, der Stoff ist auch in heutigen Creme's und Lotionen enthalten. Ich sage nur Restauration 😳, ich "behandle" mich auch täglich, damit ich nicht zerfalle 😂.
    Seit 1990 kann man die Vasa in einem eigens dafür gebauten Museum bewundern. Inclusive, der in ihr gefundenen Alltagsgegenstände, alles sehr gut erhalten. Ein Querschnitt durch alle Gesellschaftsschichten des 17.Jahrhunderts.
    Beeindruckend die Größe des Schiffs mit ganz tollen Verzierungen.
    Das Museum ist allerdings ein furchtbar hässliches Gebäude, die Geschichte darin aber spannend und interessant. Gibt auch Wissenswertes über den Schiffbau in dieser Zeit.

    Bevor ich auf die Insel Djurgarden gefahren bin, habe ich mir heute ein Fahrrad gemietet, um nach meinem Museumsbesuch die Insel mit dem Rad zu erkunden.
    Neben dem Vasa Museum gibt es hier noch das ABBA Museum und den Freizeitpark, den ich von meiner Kajüte aus sehe. Die beiden habe ich ignoriert. ABBA gab es auf die Ohren und einmal um die Insel rum, fast immer am Wasser lang, bei tollem Herbstwetter.
    Unterwegs trifft man auf viele kleine Café's oder Restaurants. Hübsche kleine Häuser und stilvolle Villen. Letztere gesichert wie Fort Knox.
    Meine Stärkung habe ich mir dann in Stockholms Markthalle "Saluhall" im Stadtteil Östermalm abgeholt. Lecker frische Sachen. Viel Fisch und auch Elchfleisch. Nicht so touristisch überlaufen.
    Die eigentliche alte Markthalle wird gerade saniert, das "Provisorium" befindet sich direkt gegenüber.
    Östermalm wirkt sehr elegant mit breiten Straßen, der Stadtteil der Schönen und Reichen. Hier findet man zum Shoppen auch alle Marken für den großen Geldbeutel.
    Last stop today - Kastellet Stockholm. Kleine Burg aus dem 17. Jh. auf einer sehr kleinen Insel, auf die ich jeden Morgen aus meinem Fenster schaue. Da war ich natürlich neugierig. Sehr gut erhalten, in einer tollen Farbe, kann man sie heute für Events mieten. Toller Blick von dort auf Stockholm.
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  • Day2

    Stadshus, Gamla Stan, Kungliga Slottet..

    September 27, 2017 in Sweden ⋅ ⛅ 12 °C

    ...oder auch Rathaus, Altstadt, Königliches Schloss.

    Meine Kamera meldete sich heute Mittag mit den Worten "der Akku ist erschöpft" 😮 Nach dem heutigen Tag bin ich das auch. Für die Kamera habe ich einen Ersatzakku, für mich hilft nur aufladen über Nacht 😉.

    Begonnen habe ich den Tag im Rathaus der Stadt. Spannend hier der Blaue Saal, der mit rotem Backstein verkleidet ist. Fragezeichen?
    Der Architekt hatte geplant, den Backstein blau zu streichen, das Rot der Backsteine hat ihm dann so gefallen, dass er auf den blauen Anstrich verzichtet hat. Man nennt ihn aber trotzdem den Blauen Saal. Hier findet jährlich das Bankett nach der Nobelpreisverleihung für ca. 1200 Gäste statt.
    Beeindruckend auch der Goldene Saal, 18 Millionen Mosaiksteine aus Gold und Glas schmücken die Wände. In diesem Saal wird nach dem Nobelpreis- Bankette das Tanzbein geschwungen. Überhaupt gab es während der
    Führung durch das Haus einiges interessantes über dieses oder andere Feste in den Räumen des Rathauses. Man kommt auch nur mit Führung in Diese. Führungen finden mehrmals täglich statt, allerdings nur in englisch oder schwedisch.
    Natürlich hat auch das Stadtparlament hier seinen Sitz und wir durften einen Blick in den Sitzungssaal werfen und vom Turm des Rathauses hat man einen tollen Blick über die Stadt.

    Next Stop Gamla Stan - tolle Altstadt mit vielen kleinen Gassen, ausgefallen Geschäfte, einfach nur wunderschön. Das Nobelmuseum findet man hier und auch das Königliche Schloss. Die Besichtigung der beiden letzteren hab ich mir gespart. Das Bummeln durch die kleinen Gassen fand ich spannender.
    Das Schloss ist an vielen Ecken von Bauzäunen verdeckt, wie das so ist, an einem alten Haus ist immer was zu tun. Und das Schloss wurde 1690-1750 erbaut, also sehr alt das Haus. Der Platz an dem sich das Nobelmuseum befindet, heißt Stortorget. Hier gibt es ein ganz tolles, gemütliches Café mit richtig leckeren süßen Teilchen, das "Chokladkoppen". Sehr zu empfehlen 👍🏻.
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  • Day1

    Im Land von Pippi, IKEA, Köttbullar...

    September 26, 2017 in Sweden ⋅ ⛅ 12 °C

    ...und nicht zu vergessen, die roten Holzhäuser.

    Grauer Himmel über Deutschland, als der Flieger Richtung Stockholm abhebt.
    Schwedens Hauptstadt begrüßt mich mit Sonnenschein und blauem Himmel.
    Vier Tage habe ich Zeit die schwedische Hauptstadt zu erkunden, über die ich im Vorfeld schon jede Menge spannendes und interessantes gelesen hatte, was schon jetzt vermuten lässt, dass es wieder viel zu wenig Zeit ist.
    Flug mit Ryanair heißt, Landung nicht direkt in Stockholm, auch wenn der Airport Stockholm im Namen trägt. Der Transfer in die City ist super organisiert. Rein in den Bus und next stop mitten im Zentrum von Stockholm. Der Anflug und auch die Fahrt mit dem Bus lässt schon erkennen, wie grün dieses Land ist und um alle Klischees bereits bei der Anreise zu bedienen, blitzt immer wieder ein rotes Holzhaus aus dem Grün.
    Die Metro Station in Stockholm ist schnell gefunden, ein 72 Stunden Ticket für alle Öffentlichen unkompliziert gelöst ( hab mich im Vorfeld schlau gemacht und freu mich immer, wenn die Prozesse dann auch so laufen).
    Erster Eindruck- eine Stadt voller freundlicher Menschen.
    Zwei Metro Stationen, ein kurzer Fußweg und meine Herberge ist gefunden. Mein Bett schwimmt auf dem Wasser. Ein Schiff, welches zum Hostel umgebaut wurde. Kein Zimmer, sondern eine Koje mit Blick auf's Wasser und Stockholm's Vergnügungspark unterhalb des Viertels Södermalm.

    Freu mich schon auf den Ausblick morgen früh.

    Den Nachmittag und Abend habe ich damit verbracht, mich durch das Viertel Södermalm treiben zu lassen.
    Stockholms ehemaliges Arbeiterviertel hat sich zum Szeneviertel entwickelt. Alternative Lädchen mit Kunsthandwerk aller Couleur, viele tolle Restaurants, Cafés und Boutiquen. Der Stadtteil wirkt schlicht, hat aber viele tolle Plätze und viel grün. Und die Parks waren bei dem tollen Wetter alle voll.
    Stieg Larsson läßt seine erfolgreiche Krimiserie in den Gassen von Södermalm spielen. Ihr kennt die Triologie nicht!? - Die Millennium Trilogie: Verblendung - Verdammnis - Vergebung - Buch und Film = Spannung pur.
    Und Greta Garbor wurde in diesem Viertel geboren.

    Ich nehme jetzt einen Absacker in der Bar meiner schwimmenden Herberge und morgen gibt es klassisches Touriprogramm...
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