• Friedenspark

    16. marts, Japan ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Name Hiroshima löst natürlich jede Menge in einem aus, und wir wollen daher die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, uns am Nachmittag den Friedenspark anzusehen. Am bekanntesten ist der sogenannte Atombombendom, die Überreste der regionalen Ausstellungshalle von 1915 mit ihrer Kuppel, deren Ruine man als Mahnmal stehenliess.

    Der Friedenspark auf einer Halbinsel mitten in der Stadt befindet sich im Areal der Explosion vom 6. August 1945 und ist mit vielen großen und kleinen Gedenkstätten sehr berührend gestaltet. Uns berührt besonders die Friedensglocke, die jeder anstoßen kann, das Monument für das Mädchen, welches in japanischer Tradition ihre Leukämie durch das Falten von 1000 Papierkranichen heilen wollte, die Uhr, welche die Explosionszeit anzeigt, und die vielen weiteren Orte, die beispielsweise an die Opfer unter den koreanischen Zwangsarbeiter erinnern.

    Eine ewige Flamme soll so lange brennen, bis es keine Atomwaffen mehr gibt auf der Welt…

    Wir besuchen auch das Friedensmuseum, welches uns anfangs ganz gefangen nimmt mit den Darstellungen von Hiroshima vor der Vernichtung und gelungenen Visualisierungen. Leider ist es gnadenlos überfüllt, bis man in dunklen Räumen mit Saunatemperatur zwischen Menschenleibern gefangen ist, so dass wir irgendwann nur noch raus wollen und uns an die frische Luft kämpfen. Schade, doch insgesamt ein sehr bewegender Ort.
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