• Hase und Ritter on tour
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Anders Reisen 2020

Pengembaraan 286hari oleh Hase und Ritter on tour Baca lagi
  • Auf dem Weg nach Bonn

    25 September 2020, Jerman ⋅ ⛅ 13 °C

    Kaum sind alle Gäste von der Marksburg zurück, legt die Thomas Hardy auch schon wieder ab und macht sich auf die nächste Etappe in Richtung Bonn.

    Uns gelingt nochmal ein recht guter Blick auf den Königsstuhl in Rhens. Bei Königswinter sehen wir die Burgruine Drachenfels und Schloss Drachenburg - das hatten wir auf dem Hinweg im Dunkeln passiert.

    Auch gut zu sehen, der Petersberg mit einem Hotel auf der Spitze, das von 1955 bis 1969 und nach einem umfassenden Umbau wieder ab 1990 als Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland dient. Das Hotel ist nach wie vor im Besitz des Bundes.
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  • Bonn-City

    25 September 2020, Jerman ⋅ 🌧 14 °C

    Aufgrund des Niedrigwassers ist es heute echt schwierig in Bonn anzulegen. Erst kurz vor 18 Uhr liegen wir fest und dürfen an Land. Ursprünglich hatten wir geplant, heute nochmal ins Haus der Geschichte zu spazieren, in den letzten Tagen aber hatten wir soviel Kunst & Kultur, soviel Museen, dass wir heute einfach keine Lust mehr haben (unglaublich aber wahr).

    Also beschränken wir uns auf einen kleinen Stadtspaziergang, vorbei am Schloss bis zum Marktplatz, wo wir einen Blick auf das prächtige Rathaus werfen, und schlendern dann am Beethovenhaus zurück zum Rhein und zum Schiff. Wir wollen doch das letzte Abendessen an Bord nicht verpassen...
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  • Rheinzauber - Fazit

    25 September 2020, Jerman ⋅ 🌧 11 °C

    Der Mix aus Sonne und Wolken und dem einen oder anderen Schauer schenkt uns nicht nur ein besonderes Licht heute Abend sondern auch den einen oder anderen Regenbogen über dem Rhein.

    Auch wenn unser Urlaub noch weitergeht, die erste Etappe, die Flusskreuzfahrt neigt sich dem Ende entgegen, morgen früh in Köln gehen wir von Bord, also eine gute Gelegenheit für ein erstes Fazit.

    Vorab gesagt, ohne die positiven Erfahrungsberichte über Flusskreuzfahrten in Coronazeiten von Zinni auf Reisen und unserem Ein-Frau-Reisebüro hätten wir diese Reise sicher nicht gewagt.

    Eigentlich hat uns diese feine Reise nach unserer Donauerfahrung mit Flusskreuzfahrten aber wieder versöhnt.

    Erstens sind in Coronazeiten nur die Leute auf Reisen, die wirklich reisen wollen - die, die sich selbst nicht leiden können, sind gar nicht unterwegs (oder zumindest nicht hier).

    Zweitens ist es gar nicht so schlecht, wenn das Schiff nicht voll ausgelastet ist bzw. nicht voll ausgelastet werden darf - das schafft Raum.

    Drittens ist das Restaurantkonzept - zumindest auf diesem Schiff - mit Zweiertischen und flexiblen Tischzeiten durchaus angenehm. Auch wenn wir eigentlich Buffet lieber mögen, uns hat auch mit 3 servierten Mahlzeiten nix gefehlt, was auch daran gelegen haben könnte, dass der Service sehr gut und flexibel ist.

    Uns fehlt das Unterhaltungsprogramm an Bord überhaupt nicht. Und an das Masketragen auf den Wegen gewöhnt man sich schnell (ist ja in der Gastronomie fast überall genauso).

    Anstrengender ist irgendwie schon die Maskenpflicht bei Besichtigungen oder in Museen, aber das ist ja unabhängig von der Reiseform.

    Auch wenn wir uns drauf freuen, ab morgen wieder selbstbestimmt unterwegs zu sein, und nicht wehmütig von Bord gehen werden, so hat uns die Woche doch sehr sehr gut gefallen....
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  • Auschecken in Köln

    26 September 2020, Jerman ⋅ 🌧 10 °C

    Noch bevor es hell ist, ist die Thomas Hardy auf den letzten Metern unterwegs von Bonn nach Köln. Aufgrund des Niedrigwassers bekommen wir tatsächlich einen Liegeplatz am ganz anderen Ende von Köln. Da nutzt uns unser Parkplatz in fussläufiger Entfernung zum Deutzer Hafen gar nix. Aber das Schiff bestellt Taxen vor.

    Um kurz vor neun sind wir in Köln, um kurz nach neun stehen schon alle Koffer draußen im Regen. Ab viertel nach neun sollen die vorbestellten Taxen kommen, funktioniert nur nicht.

    Der Ritter erobert heroisch das zweite Taxi, das den Weg zum Anleger findet, sehr zum Unmut der anderen Drängler. Ein kölsches Original bringt uns dann in einer unterhaltsamen Fahrt auf die andere Rheinseite. Unser Auto steht noch, hat kein Knöllchen und noch Luft in allen 4 Reifen, also alles super.

    Um 9:45 Uhr sind wir schon auf dem Weg Richtung Autobahn und auf zu neuen Ufern...
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  • Hotel Alleehaus

    26 September 2020, Jerman ⋅ 🌧 9 °C

    Okay, die Fahrt macht keinen Spaß. Autobahn ist voll (egal welche), es regnet (nur die Intensität wechselt), das Auto möchte einen Zusatzstoff getankt bekommen, von dem der Hase nicht mal wusste, dass es ihn gibt...

    Aber irgendwann sind die 430 km geschafft, und wir erreichen unser Quartier für heute Nacht, das Hotel Alleehaus am Rande der Freiburger Altstadt.

    Ursprünglich hatten wir mal geplant über Aachen nach Metz und ein bisschen Frankreich zu gucken. Da wir Frankreich komplett gecancelt haben - man muss nur in Straßburg Straßenbahn fahren, um zu wissen, warum dort die Zahlen explodieren: einsteigen in die Straßenbahn, Maske runter, Küsschen rechts, Küsschen links zur Begrüßung muss ja sein, Maske wieder hoch 🙄😳 - ist stattdessen Freiburg herausgekommen auf dem Weg zur nächsten Etappe....

    Die Minibar ist gut gefüllt, vom Balkon (das einzige Zimmer mit Balkon wurde vorher reserviert!) aus kann man schon einen Blick auf die Spitze des Freiburger Münsters erhaschen und der Ritter studiert schon mal den Stadtplan...
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  • In der Freiburger Altstadt

    26 September 2020, Jerman ⋅ 🌧 7 °C

    Dick und vor allem regenfest eingepackt, bewaffnet mit einem Regenschirm für die Kamera stolpern wir aus unserem Hotel und über die Straße und sind schon mittendrin in der Freiburger Altstadt.

    Vorbei an hübschen Häusern mit liebevoll hergerichteten Fassaden machen wir uns auf die Suche nach der zum Turm gehörenden Kirche, unserem Ziel für heute Nachmittag, dem Freiburger Münster.
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  • Freiburger Münster

    26 September 2020, Jerman ⋅ 🌧 7 °C

    Das Freiburger Münster oder auch Münster Unserer Lieben Frau ist eine im romanischen Stil begonnene und größtenteils im Stil der Gotik und Spätgotik erbaute Kirche. Sie wurde von etwa 1200 bis 1513 erbaut. Da Freiburg im Jahr 1827 Bischofssitz wurde, ist die Kirche heute formell eine Kathedrale.

    Das Münster blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört, obwohl die umgebenden Gebäude nahezu in Schutt und Asche gelegt worden waren. Auch die mittelalterlichen Glasfenster blieben erhalten, weil sie rechtzeitig vor den Bombenangriffen ausgelagert worden waren.

    Überhaupt die Fenster, sie sind wundervoll. Obwohl es draußen trübe ist und regnet, zaubern sie ein warmes Licht in die dunkle Kathedrale. Die Glasfenster stammen aus allen Bauperioden des Münsters. Die meisten gotischen Fenster im Langhaus stifteten die Handwerkszünfte, Kaiser Maximilian stiftete die so genannten Kaiserfenster im Hochchor.

    Der Hochaltar des Münsters in Freiburg ist ein sogenannter Wandelaltar, der von Hans Baldung Grien zwischen 1512 und 1516 für das Freiburger Münster gemalt worden ist. Derzeit - genauer gesagt sei August 2020 und auch nur bis Pfingsten 2021 - steht davor ein Silberaltar. Gefertigt wurde der Altar um 1730 von Augsburger und Freiburger Silberschmieden im Auftrag des Jesuitenordens. Normalerweise steht er im Augustinermuseum, anlässlich der 900jahr-Feier aber auf Zeit an seinem angestammten Platz.

    Nicht nur die Fenster, auch zahllose Kerzen zaubern ein wunderbares Licht ins Münster. Auch wir zünden eine Kerze an, für all unsere Lieben, bevor wir das Münster wieder verlassen.
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  • Und noch ein bisschen Altstadt

    26 September 2020, Jerman ⋅ 🌧 8 °C

    Als nächstes suchen wir uns erstmal was zu essen, und werden direkt am Münsterplatz im Rappen fündig. Tolles Essen und guter Wein und zum Nachtisch noch eine geteilte Schwarzwälderkirschtorte 😋.

    Frisch gestärkt bummeln wir noch ein bisschen weiter, an den Freiburger Bächlein entlang (da muss man aufpassen, dass man keine nassen Füße bekommt), bewundern den Prachteingang der lokalen Sparkasse, kommen am alten Rathaus vorbei und verlassen die Altstadt durchs Martinstor wieder. Das Martinstor ist der ältere der beiden noch erhaltenen Tortürme der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Freiburg.

    Für heute jedenfalls haben wir genug Regen...
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  • Laténium

    27 September 2020, Switzerland ⋅ 🌧 4 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück, das keine Wünsche offen lässt, checken wir im Hotel Alleehaus wieder aus, und verlassen Freiburg auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel. Die letzten Tage haben wir ein bisschen gebangt, ausnahmsweise mal nicht wegen Corona, sondern ob des extrem frühen Wintereinbruchs, mit dem wir Ende September noch nicht gerechnet hatten, und demzufolge auch noch keine Winterreifen haben. Unser größtes Problem ist dann aber tatsächlich nur die Vignette zu kaufen, aber kaum geschafft, steht unserem Ziel für heute nix mehr im Weg.

    Okay, es ist extrem ungemütlich am Neuenburger See. Es regnet, es windet und es ist kalt. Genau das richtige Wetter also für ein Museum.

    Das Laténium – Parc et Musée d’archéologie de Neuchâtel ist das kantonale archäologische Museum im Schweizer Kanton Neuenburg. Es ist nach der Fundstelle La Tène am Neuenburger See benannt und befindet sich direkt am Seeufer in Hauterive.

    Das Laténium steht auf der erforschten Fundstelle «Champréveyres», die in mehreren Schichten Reste von Siedlungen aus der Spätbronzezeit und der Jungsteinzeit sowie einen Lagerplatz frühsteinzeitlicher Jäger beinhaltete.

    Die Ausstellung ist didaktisch so konzipiert, dass man aus dem Heute immer weiter in die Vergangenheit geht. Die höchste Stufe der menschlichen Entwicklung wird - natürlich - durch das Schweizer Taschenmesser verkörpert!

    Wie schon bei den Mainzer Römerschiffen begegnet uns auch hier ein Boot aus gallo-römischer Zeit, was bei einer Teiltrockenlegung des Sees gefunden wurde. Auch eiszeitliche Funde, wie der Schädel eines Wollnashorns sind beeindruckend.
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  • La Tène

    27 September 2020, Switzerland ⋅ 🌧 3 °C

    Beeindruckend in der Sammlung sind vor allem die keltischen, bronzezeitlichen und jungsteinzeitlichen Ausstellungsstücke.

    Der Fundplatz La Tène am östlichen Ufer des Neuenburger Sees wurde im 19. Jahrhundert namengebend für die archäologische Klassifikation der jüngeren vorrömischen Eisenzeit als Latènezeit, anschließend an die Hallstattzeit (vielleicht schaffen wir das Salzkammergut coronabedingt auch noch...).

    Zusätzlich findet derzeit eine Sonderausstellung zum Thema Kelten statt, die zusätzlich einige Funde präsentiert, die im bayerischen Raum gefunden wurden.

    Als Kelten bezeichnet man Volksgruppen der Eisenzeit in Europa. Archäologische Funde, wie wir sie heute hier zu sehen bekommen, zeugen von der ausgeprägten Kultur und hochentwickelten sozialen Struktur der Kelten.

    Die Latènezeit wird ungefähr definiert von der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts bis zum 1. Jahrhundert v. Chr.

    Es ist wirklich eindrucksvoll, was hier ausgestellt wird.
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  • Archäologischer Park

    27 September 2020, Switzerland ⋅ ☁️ 9 °C

    Rund um das Laténium liegt ein frei zugänglicher archäologischer Park, der Rekonstruktionen von Siedlungsformen und Lebensräumen der Region aus den letzten 15000 Jahren bietet. Dazu gehören ausgewählte Pflanzen, eine bronzezeitliche Pfahlbausiedlung, eine keltische Brücke und Grabanlagen.

    Im Laufe der letzten Jahrtausende schwankte der Wasserspiegels des Sees um mehrere Meter, durch eine Regulierung im späten 19. Jahrhundert tauchten die Reste der alten Siedlungen wieder auf und ergaben eine der bedeutendsten Pfahlbausiedlungen im Alpenraum. Durch ein extra angelegtes Bassin werden die unterschiedlichen Wasserspiegel sehr schön verdeutlicht.

    Es ist aber immer noch sehr windig, regnerisch und kalt, das Seewasser spritzt in hohen Fontänen auf das Ufer, so dass wir uns nicht sehr lange hier draußen aufhalten, sondern nach einem leckeren Snack im Café des Laténiums (für den der Ritter überraschenderweise genauso wie für den Ticketkauf sein eingerostetes Schulfranzösisch wieder hervorkramen muß) unsere Fahrt fortsetzen.

    In der Ferne leuchtet über dem See aber schon verheißungsvoll das Ziel unserer heutigen Fahrt...
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  • Thuner See

    27 September 2020, Switzerland ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir kommen den Bergen immer näher. Spontan machen wir noch einen kurzen Fotostopp am Thuner See.

    Am Thunersee, genauer gesagt im Ort Spiez war während der Fussballweltmeisterschaft 1954 das Quartier der deutschen Nationalmannschaft. Der dort unter den Spielern entstandene Geist von Spiez wird als wichtiger Faktor beim Gewinn der Weltmeisterschaft angesehen.Baca lagi

  • Schweizer Hof

    27 September 2020, Switzerland ⋅ ☁️ 5 °C

    Am späten Nachmittag erreichen wir unser Quartier für die nächsten Tage, das Romantikhotel Schweizer Hof in Grindelwald. Dem Hasen gefällt es schon beim Willkommensdrink. Aber auch unser Zimmer ist zauberhaft, von der Terrasse aus hat man Eigerblick, auf die berühmt-berüchtigte Nordwand.

    Die Schweiz fühlt sich an, wie das Land der Freiheit: außer in öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es keine Maskenpflicht. Der Tribut an Corona im Restaurant ist ein Einbahnstraßensystem mit Händedesinfektion am Buffet. Nach dem täglich mehrmaligen antreten zum Fiebermessen auf der Thomas Hardy fühlt sich das ungewohnt komisch an.

    Auf dem letzten Foto dürfte die Spitze des Mönchs zu sehen sein.
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  • Aufwachen mit Bergblick

    28 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ 1 °C

    Natürlich sind wir hier, weil wir hoch hinaus wollen, genauer gesagt aufs Jungfraujoch, zu diesen Zeiten ohne die zahllosen internationalen Reisegruppen. Zu „normalen“ Zeiten muss man die Tickets dafür wochenlang im voraus kaufen. Das haben wir nicht getan, zum einen, weil wir in der Vorbereitung schon zig mal umgebucht haben, zum anderen weil das Wetter derzeit nicht so stabil ist.

    Also früh aufstehen, aus dem Fenster gucken, Webcam checken (noch Nebel), frühstücken gehen, noch mal aus dem Fenster gucken (sieht schon besser aus), nochmal Webcam checken (immer noch Nebel - oben wird uns dann später auch klar warum die Webcam nur Nebel hat, war nämlich total vereist 🤣), egal wir wagen das heute (morgen ist die Wettervorhersage noch schlechter). Also sündhaft teure Tickets kaufen, alles anziehen, was man dabei hat, ab zum Bahnhof (3 Minuten von unserem Hotel) und um 8:45 Uhr rollt die Bahn schon mit uns gen Gipfel...
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  • Kleine Scheidegg + Eigergletscher

    28 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ -1 °C

    Mit der ersten Bahn geht es von Grindelwald bis zur Kleine Scheidegg, einer Passhöhe auf 2061 m. Hier steigen wir um in die eigentliche Jungfraubahn.

    Der Wintereinbruch von vor ein paar Tagen beschert uns auch schon in niedrigen Höhen Schnee, was die Szenerie nochmal so malerisch macht.

    Die Bergbahnen, übrigens Zahnradbahnen, gelten als öffentliches Verkehrsmittel, also gilt Maskenpflicht. Wir waren nahezu allein im Waggon, also haben wir es gewagt für ein seliges Ritterfoto die Maske abzunehmen - nur für eine Minute.

    Die Jungfraubahn macht tatsächlich zwei Fotostopps unterwegs, den ersten am Eigergletscher (Foto Nr. 6, stammt allerdings von der Rückfahrt).
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  • Eismeer

    28 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ 0 °C

    Der zweite Fotostopp auf dem Weg nach oben ist am Bahnhof Eismeer. Eigentlich ist es sogar so was wie eine U-Bahn-Station - allerdings eine mit Aussicht -, denn die Jungfraubahn fährt durch einen kilometerlangen Tunnel, der um 1900 rum quer durch Eiger und Mönch gebrochen wurde.

    Der Bahnhof Eismeer liegt bereits auf 3160 m Höhe und bietet durch riesige Fensterscheiben einen Ausblick auf den Eismeer (oder auch Grindelwald-Fiescher) Gletscher.

    Bis zur Eröffnung der Bahnstation Jungfraujoch 1912, war der Bahnhof Eismeer die Endstation und der höchstgelegene Bahnhof Europas.
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  • Sphinx

    28 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ -5 °C

    Am Endbahnhof Jungfraujoch, dem höchsten Bahnhof Europas auf 3454 m, angekommen, wenden wir uns zuerst der Sphinx zu, einer Spitze mit einer Höhe von 3571 m und der höchste Punkt, den man als Nicht-Bergsteiger hier erreichen kann, weil sich hier unter anderem eine Aussichtsplattform findet.

    Ja, an der Sphinx ist tatsächlich noch Nebel und man sieht nicht so viel. Der Hase steigt später nochmal hoch, ist aber nur begrenzt besser geworden. Ca. eine Stunde später können wir es von weiter unten dann wolkenfrei bewundern, da mögen wir aber nicht noch mal hochsteigen.
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  • Aletschgletscher

    28 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ -5 °C

    Als nächstes folgen wir der Beschilderung in Richtung Aletschgletscher, wo es dann endlich mal richtig raus geht in den Schnee (Bahnhof, Besucherzentrum etc. sind alle unterirdisch im Berg).

    Der Grosse Aletschgletscher ist der flächenmässig grösste und längste Gletscher der Alpen. Er gehört zusammen mit den umliegenden Regionen seit 2001 zum UNESCO-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.

    Hier lichtet sich dann auch der Nebel mehr und mehr und erlaubt fantastische Ausblicke. Man könnte dem Pfad übers Jungfraufirn bis zur Mönchsjochhütte folgen. Macht der Hase auch, bis zu dem Schild „noch 30 min“. 3500 m Höhe sind 3500 m Höhe! Da ist die Luft was dünner und für diese Strecke reicht weder Kondition noch Ausrüstung bei -11 Grad Celsius.

    Der Ritter hat schon früher aufgegeben und wartet in der „Gletscherbar“ bei einer heißen Schoggi. Im wahrsten Sinne atemberaubend schön...
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  • Eispalast

    28 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ -3 °C

    Die Wege im unterirdischen Besucherzentrum sind weit. Für die internationalen Gäste gibts ein bisschen Schweizer Disneyland, mit Heidi, Schneekugeln und Co. Aber auch allerhand über die Geschichte der Jungfraubahn.

    Wirklich sehenswert ist der Eispalast, eine komplett eisige Umgebung (die hier oben ja auch nie taut), etwas rutschig, weil auch der Boden aus Eis ist, mit Skulpturen, die wohl teilweise schon Jahre bis Jahrzehnte stehen. Die Halle wurde seit den 1930er Jahren aus dem Gletschereis geschnitten.

    Wer immer schon mal wissen wollte, wo Scrat, das Säbelzahneichhörnchen aus der Film-Reihe Ice-Age, abgeblieben ist, wird hier oben fündig... 🤣
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  • Jungfraujoch

    28 September 2020, Switzerland ⋅ ☁️ -2 °C

    Zum Finale zieht es uns noch auf das eigentliche Jungfraujoch. Das Jungfraujoch ist mit 3466 m der tiefste Punkt im Verbindungsgrat zwischen dem Mönch und der Jungfrau. Mittlerweile ist es auch richtig klar.

    Hier begegnet uns dann auch die ominöse Webcam, mittlerweile freigelegt.

    So langsam zieht es uns jetzt aber auch wieder runter, 3500 m sind anstrengend.
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  • Käsefondue

    28 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ 7 °C

    Zurück am Bahnhof in Grindelwald zieht es uns in die erste verfügbare Gastronomie, wo wir uns zum Abschluss dieses wunderbaren Ausflugstages noch ein feines Käsefondue in der Sonne gönnen. Das muss einfach sein, wenn man schon mal in der Schweiz ist... 😋Baca lagi

  • Ein fauler Tag in Grindelwald

    29 September 2020, Switzerland ⋅ ☁️ 7 °C

    Ein Blick aus dem Fenster heute morgen zeigt uns, dass die Entscheidung gestern hoch zu fahren auf die Jungfrau goldrichtig war. Heute morgen sieht man gar nix von den Bergen um uns herum, und das ändert sich auch den Rest des Tages nicht. Dazu regnet es noch, zwar nur ein bisschen, aber stetig.

    Genau genommen ist heute unser Backup-Tag für die Jungfrau gewesen, da das gestern schon so wunderbar funktioniert hat, haben wir heute tatsächlich nix vor. Natürlich könnte man hier noch mehr machen, auf noch den einen oder anderen Berg hochfahren, ohne Aussicht ist das allerdings sinnbefreit.

    Also gönnen wir uns einen faulen Tag in Grindelwald, Bücher wollen schließlich auch gelesen werden. Als Höhepunkt der Aktivität des Tages machen wir am Nachmittag einen kurzen Spaziergang nach Grindelwald-City.

    Zum Abschluss noch ein schönes Abendessen - ein fauler Tag neigt sich dem Ende entgegen...
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  • Auf dem Weg zum Sustenpass

    30 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ 9 °C

    Obwohl wir heute wieder aufbrechen zu neuen Ufern bzw. derzeit zu neuen Bergen bummeln wir bewusst ein bisschen rum heute morgen. Erstmal ausschlafen, schön frühstücken gehen, dann gemächlich den Rest zusammenpacken, auschecken...

    Es verspricht heute ein klarer sonniger Tag zu werden, vielleicht der sonnigste und wärmste der ganzen Woche. Nach dem Wintereinbruch am vergangenen Wochenende hatten wir das kaum zu hoffen gewagt, aber der Wettergott scheint es gut mit uns zu meinen, und heute scheint es möglich: der Ritter möchte Pässe fahren 😎.

    Der erste Pass, den wir ansteuern, ist der Sustenpass, der den Kanton Bern mit dem Kanton Uri verbindet. Die Passstrasse bietet nicht nur großartige Aussichten, sondern auch 45 km Fahrspass. und ist eine der neueren in den Schweizer Alpen.
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  • Auf der anderen Seite des Sustenpass

    30 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ 6 °C

    Die Passhöhe liegt auf 2259 m und wird in einem Tunnel durchquert. Hier oben hat es dann auch nur noch 4 Grad Celsius, aber es ist wirklich sehr sonnig, so dass man kaum Sorge wegen überfrierender Nässe oder Glatteis haben muss.

    Außer uns sind wenig Autos auf der Strecke unterwegs, dafür ziemlich viele Motorradfahrer, die genau wie wir die Serpentinen und die großartige Aussicht genießen.
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  • Auf dem Weg zum nächsten Pass

    30 September 2020, Switzerland ⋅ ⛅ 16 °C

    Hinterm Sustenpass wieder im Tal angekommen fahren wir erstmal wieder ein Stück auf die Autobahn. Die erste Autobahnraststätte wird genutzt für die grundlegenden Dinge: Tanken, Käsebrötchen kaufen für unterwegs, und natürlich Biopause.

    Wir sind tatsächlich ohne Schweizer Franken in die Schweiz gefahren - von ein paar über 30 Jahre alten Münzen abgesehen, die wir für das Parkticket am Laténium gebraucht haben (und die der Apparat auch ziemlich umstandslos geschluckt hat). Bisher konnte man wirklich überall mit Karte bezahlen. Und auch die sanitären Anlagen an der Autobahnraststätte bilden hier keine Ausnahme. Kreditkarte vorhalten, eintreten, wohlfühlen.

    Unsere Brotzeit genießen wir dann erst auf dem Weg zum nächsten Pass, nachdem wir durch die Wolken durch sind.
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