• Heike Brüning
  • Heike Brüning

Rund um die Welt

117 Tage mit der Aida in den Sommer Leggi altro
  • Adelaide - die spröde Schöne

    5 gennaio 2023, Australia ⋅ ☀️ 15 °C

    So wurde uns die Stadt gestern bei der Ausflugspräsentation vorgestellt.
    Vorerst liegen wir aber noch im Hafen, weit - etwa 10 km - von der Stadt entfernt

    Wieder war unser Schiff im "Streit" mit der Grand Prinzess, aber diesmal wollte unser Kapitän Vorrang bei der Lotsenbegleitung. Dafür liegt aber die Prinsess nun im Hafen vor uns.

    Benannt wurde die Stadt nach Adelheid von Sachsen- Meiningen, der Frau von König Wilhelm IV.
    Hier ha.ben sich damals viele Deutsche angesiedelt.
    Noch heute gibt es hier Hahndorf, das sehr deutsch geprägt ist, sogar deutsche Wurst und deutsches Brot.

    Noch etwas ist hier anders, jeder Siedler bekam damals begrenzt max 10 ha Land. Das bedeutet, dieses wurde dann auch intensiv genutzt und nun ist sozusagen rings um die Stadt Grundstück an Grundstück.... und wirklich.... bis hinein in die City 40 min Bahnfahrt und wirklich ein Ort nach dem anderen mit niedk

    Heute fahren wir mit der Metro in die Stadt
    Die Station ist nur 500 m vom Schiff entfernt.. Tageskarte 10 Australische Dollar ( Bus Shuttle von Aida 39,00 Euro und Begrenzung auf 3 Stunden Freizeit)
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  • Seetag im Indischen Ozean

    6 gennaio 2023, Indischer Ozean ⋅ ☀️ 17 °C

    Sitzen im Theatrium, um uns einen Vortrag über das Leben der Aborighines anzuhören.

    Hinten in einer abgelegenen Ecke, habe ich etwas entdeckt!
    Irgendjemand hat da ein Puzzle begonnen, Sydney, die Oper....
    und jeder, der vorbeikommt und Zeit hat, kann ein Stück mit puzzlen
    Hat eine magische Anziehungskraft auf mich!
    Auch gleich gesucht, bis ich zwei passende Randteile gefunden habe.

    Werde nun öfters hingehen und beobachten, wie das Bild der Oper entsteht!
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  • Perth

    9 gennaio 2023, Australia ⋅ ☀️ 35 °C

    Wieder hier, aber erkenne nichts mehr!
    Wir sind wieder mit der Tram gefahren, 10 Australien Dollars für eine Tageskarte, das passt.

    Eigentlich wollte ich mit den Hop On Hop Off Bus fahren, haben den aber nicht gefunden. Also gehen wir durch die Innenstadt, unendlich Einkaufspassagen und noch keine Leute da. Wir sind schon seit im 6.30 Uhr im Hafen und gleich nach dem Frühstück los.

    Den Nachmittag haben wir dann noch genutzt, um die zugehörige Hafenstadt Fremantle anzusehen. Das ist eine niedliche kleine Stadt mit kleinen Cafés und Pubs.
    Hier in Australien gibt's ja nur in Pubs Bier und man darf Rauchen.... Raucher sind wir zwar nicht, aber bei 35 °C tut so ein Bierchen gut und klar! Dort treffen wir immer Leute vom Schiff.
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  • Aborighines - Aboriginals

    10 gennaio 2023, Australia ⋅ ⛅ 24 °C

    Das weiß jeder, Aborighines sind die Eingeborenen Australiens. ... und dass deren Geschichte traurig ist auch.

    Doch bei einem interessanten Vortrag konnte ich noch viel Neues erfahren.

    z.B. dass sich die Aborighines gegen Sonnenbrand mit Asche einreiben

    dass sie als Nomaden in großen "Familien" Clans leben und -seltsam- die Kinder allen gehören.
    Also jeder Mann der Gruppe ist Vater, jede Frau der Gruppe ist Mutter des Kindes...

    Eigenartig ist auch die Lebenseinstellung.
    "Ich habe nur das, was ich tragen kann und wandle auf den Traumpfaden des Lebens...
    Das Land gehört der Regenbogenschlange.. Es darf genutzt werden, aber nicht verkauft, genauso wie Mond und Sterne auch nicht verkauft werden können
    (Ganz anders als zB bei den Indianern, wo es ja erbitterte Kämpfe zwischen den Weißen und Indianern um die Jagdgründe gab)
    So wurde das Land von den Einwanderern hier einfach besiedelt und die Aborighines zogen sich zurück in die unwirtlichen Gegenden,, immer mehr und mehr....
    Dazu brachten die Einwanderer unbekannte Krankheiten und den Alkohol (Aborighines haben krin Enzym zum Alkoholabbau!) Doch Zucker wurde zur Droge Nr 1
    Alles verheerend!

    Aborighines wollten und wollen das Land traditionell.nicht bewirtschaften, sie sind Nomaden und Jäger und "ziehen" den Tieren nach.
    Sie verehren das Land und hatten und haben Kraftorte zum "Auftanken". Sie hinterlassen dort ihre Spuren und den Dank an die hier oft rote Erde.mit Handabdrücken.
    So sieht man ihre historischen Spuren in Höhlen und jetzt machen das auch viele Touristen nach, wie zB am Ayers Rock.
    Leider war ich nicht dort, weil die Zeit für Australien viel viel zu kurz ist.
    Australien kommt nun wirklich noch einmal auf meine Bucket Liste

    Ein ganz trauriges Kapitel der Geschichte, waren die Stolen Children, als die Kinder aus dem Clans weggenommen und in weißen Familien und Waisenhäusern erzogen werden sollten.

    Erst seit 2013 gibt es das Gesetz: Aborighines sind Australier und sie gehören zu Australien und deren Kultur soll erhalten werden.
    Zunehmend werden die Aborighines heute anerkannt und auch deren Lebensweise.

    Zur Kultur der Aborighines gehören Bilder und Dekore zusammengesetzt aus vielen Punkten
    ...und das Didgeridoo. Das wusste ich auch noch nicht: Das originale besteht aus von Termiten ausgehöhlten Stammen des Eukalyptusbaumes.

    Aber leider stirbt die Kultur und Lebensweise der Aborighines immer mehr aus, weil sie sich eben iimmer mehr dem Leben und der Kultur der Einwanderer anpassen.
    Das konnte auch ich erleben bei der Aborighines Familie mit denen ich mich in Geraldton unterhalten habe, mit dem kleinen niedlichen Karim, der Tochter, Sohn und Mutter....
    und dem Subway "Fraß" auf dem Tisch
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  • Geraldton

    10 gennaio 2023, Australia ⋅ ☀️ 18 °C

    Ist eine kleine Stadt mit einem bedeutenden Hafen und ein aufstrebender Badeort, denn hier gibt's die meisten Sonnenstunden Westaustraliens....
    und ich bin begeistert von dieser kleinen Stadt

    Nach dem Shuttle vom Schiff in die Stadt ein Empfang!!!
    Ich hatte den Eindruck, dass alles auf die Beine gestellt wurde, was irgendwas anzubieten hat....ein richtiger kleiner Jahrmarkt mit Kaffeestand, Hand- und Bastelarbeiten... selbst ein Stand mit Tupperware
    dazu tolle Musik, Country
    Mittendrin die Einwohner... Ich fühle mich hier richtig wohl und genieße ein sogar selbstgemachtes Eis aus Reismilch und Mango und versuche mich mit den Ausies zu unterhalten.
    Schwierig, mein Englisch hapert und sie sprechen so undeutlich (eben wie Mund voll)
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  • Medizinischer Notfall

    11 gennaio 2023, Indischer Ozean ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute beim Frühstück eine Durchsage.... ein Kardiologe wird gesucht, dann Mitteilung vom Kapitän. Das Schiff hat gewendet.... Kurs zurück... und - Blick aus dem Fenster- volle Fahrt!

    Daran dachte ich auch nicht, ist aber voll logisch!
    Wir sind in diesem. Fall leider schon zu weit im Ozean und vom Land entfernt, mit einem Hubschrauber nicht mehr erreichbar.... mindestens 9 Stunden wird die Fahrt dauern
    Daumen drücken, dass alles gut wird!

    Schon gestern beim Abendessen war ein Notfall Gesprächsstoff.:
    Mann, um die 80, aber immer mit den Radfahrern unterwegs, dann Probleme -Herz-
    in eine Klinik in Melbourne - Tagesaufenthalt mit Behandlung Defibrillator - dann wieder Entlassen mit Flugticket nach Perth....
    Die Frau ist an Bord geblieben, denn für sie gab es kein Flugticket
    Also bloß nicht krank werden und schon gar nicht so weit weg!

    .... und auch für uns zum Nachdenken
    Notfallnummern nicht nur der Aida auch der Krankenversicherung immer dabei..... und Tipp der Ärztin am Abendbrottisch..... Genügend Wasser trinken!
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  • 5 887 km durch den Indischen Ozean

    12 gennaio 2023, Indischer Ozean ⋅ ⛅ 20 °C

    Aus den geplanten 7 Seetagen werden nun vielleicht fast 8....
    es werden 20 Stunden mehr wegen der Rückfahrt ... und ausgerechnet in Port Luis auf Mauritius endet der zweite Reiseabschnitt:
    Das heißt Passagiere wollen von dort aus nach Hause fliegen, andere kommen....
    dazu wieder Proviant aufnehmen und Kraftstoff bunkern ( Aha, daher kommt der Begriff!).
    Jedenfalls schon wieder einiges an Organisation zu meistern.

    Ebenfalls verlassen werden uns dort unsere "Lektoren" .
    vom Edutainment....

    Es laufen wieder tolle interessante Vorträge und Veranstaltungen.
    Wir haben eine Krimilektorin an Bord, Elisabeth Herrmann,. Kenne ich zwar nicht, aber sie hat einiges geschrieben, sogar die Vorlage für einen Fernsehfilm.
    Der Ozeanforscher ist in Sydney von Bord gegangen, und nun kamen zwei "Sternenkundler" und nun geht es um den Himmel.
    ein Astrologe- also Sternendeuter - interessant aber nicht so ganz meins -
    und ein Astronom, dessen Vorträge ich super interessant finde..... Es geht um Sonne, Mond, Planeten, aber auch um Weiße Zwerge und Supernova, um Gravitation und Schwarze Löcher.
    Heute Nachmittag ist eine Veranstaltung zB über die Raumstation ISS. und wie und wann wir diese am Himmel beobachten können
    Es gibt Workshops zur Sternenbeobachtung und Fotografie

    Doch auch der neue Lektor, der uns Land und Leute
    vorstellt, die wir besuchen, ist hochkarätig und mit einem großen Wissen. Jedenfalls sind diese 4 Monate Weltreise in jeder Beziehung eine rundum Bildung

    Neben dem Edutainment gibt's natürlich auch noch ein Entertainment.... also Kultur... auch wechselnf wie die Lektoren,
    Nur die Aida Star (universelle Sänger, Tänzer und Akrobaten und doch nur 6 Leute),, eine Pianistin ein Gitarrist und ein "Unikum" der Entertainer Manager Dennie sind die gesamte Reise dabei
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  • Biersause ..,

    16 gennaio 2023, Indischer Ozean ⋅ ⛅ 3 °C

    In der Bordbrauerei ist wieder ein neues Bier fertig gebraut, diesmal ein Weizenbier....
    und heute Vormittag war nun der Faßanstich, zünftig mit Weißwurst und Freibier

    Es war wieder mal flink sein angesagt:
    30 Liter Faß Freibier in 0,3 Liter Glas ausgeschenkt, wie lange reicht das bei über 1 000 Passagieren?

    Trotzdem Stimmung mit Musik ala Mallorca und Holzmichel

    Übrigens eine lustige Frage an den Kapitän in der nautischen Stunde:
    "Gibt es an Bord eine Ausnüchterungszelle?" Gibt es!,
    Glaube aber nicht, daß hier eine gebraucht wird
    Mein Eindruck ist eher, Bars "laufen" nicht gut. Cocktails werden selten bestellt und abends ist beizeiten Ruhe.

    .....
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  • Mascarenen Insel Mauritius

    19 gennaio 2023, Mauritius ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute sind wir wieder alleine unterwegs, mit einem Wassertaxi von Einheimischen bis in die Stadt geschippert, Heißt hier auch Waterfront. und besteht aus vielen kleinen Essenbüdchen, Eis, Obstständen und Einkaufspassagen

    Wir haben wieder ein kleines Restaurant gefunden, in dem es auch Bier gibt.
    ....und bei der "Demse" hier,(warm und schwül) ist ein Glas Bier echt notwendig. Fast im Minutentakt wechselt heute Regen und Sonne.

    Mauritius ist eine der Mascarenischen Inseln, die vom
    portugiesischen Seefahrer Pedro der Mascarenas entdeckt wurden. Hier leben sehr viele Inder und Nachfahren der Sklaven.
    Die Einwohner heißen Kreolen wie die Sprache hier Kreolisch ist
    Währung sind Rubien, doch man kann problemlos mit Euro oder Dollar bezahlen. Erstaunlicherweise sind hier die Preise wieder etwas erträglicher

    Bei unserem Rückweg zum Schiff abseits der Einkaufspassagen mussten wir auch über sehr schlechte Straßen und Wege.
    Ich kann mir hier sehr gut vorstellen, wie die Einwohner von Ratten geplagt werden. Die Ratten wurden damals von den Seefahrern eingeschleppt und machen sich hier auf der Insel überall breit..... und wirklich: Ich habe in den Gassen mehr als eine Rattenfalle gesehen
    Die Ratten sind auch mit verantwortlich, dass der Dodo, ein riesiger flugunfähiger Vogel mit einen sehr beeindruckenden Schnabel, den es nur auf Mauritius gab, ausgestorben ist. Unter anderem dieser Dodo ist auf der hiesigen Flagge dargestellt.

    Eine zweite Besonderheit von Mauritius ist ja die bekannte blaue Briefmarke.
    Da wir jetzt ungeplant einen weiteren Tag hier liegen werden, ist vielleicht morgen Gelegenheit, mir diese im Postmuseum anzusehen
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  • ... noch ein Tag Mauritius

    19 gennaio 2023, Mauritius ⋅ ⛅ 28 °C

    Nachdem geplanter Tag 1, der 18. Januar hier fast sinnlos war, weil wir verspätet erst gegen 18.00 Uhr anlegen konnten und dann auch noch ziemlich weit entfernt von der Stadt in einem gerade erst fertig gestellten Terminal
    wird es nun einen dritten Tag hier in Mauritius geben.

    Aber das ist für mich eher nichts wirklich Gutes, den unsere zweite geplante Insel im Indischen Ozean auf La Runion dürfen wir nicht anlegen.

    Grund dafür ist ein Zyklon, der sich gerade hier über Madagaskar bildet und der für sehr starke Dünung, also Wellen dort im Hafen verantwortlich ist .... also wir dürfen, können oder wollen (je nach Standpunkt) dort nicht hin So bleiben wir noch hier und fahren dann übermorgen nach Südafrika

    Finde ich sehr schade, denn nach der Vorstellung von La Reunion ist gerade diese Insel etwas Besonderes,
    mit noch sehr aktivem Vulkan und verbrannter Erde,
    mit einer Kirche, vor der sich die Lava teilte und die Kirche verschont hat,
    mit der regenreichsten Gegend der Welt und damit sehr üppiger Vegetation

    ....und der Chance zu günstigen Kosten (EU Tarif und Flat ) Zuhause anzurufen.
    Denn diese Insel ist französches Überseegebiet und damit Mitglied der Europäischen Union
    ...man zahlt mit Euro
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  • Kurz vor Südafrika - Seetag

    23 gennaio 2023, Indischer Ozean ⋅ ⛅ 28 °C

    Sitze im Theatrium, um mir einen Vortrag anzuhören, Thema Ernährung und Sport.....Ist ja eigentlich nichts Neues, aber Auffrischung und Neu-Motivation tun schon Not.

    Gleich hinter mir ein Eis Stand,
    gibt's jetzt kostenfrei und täglich.... Für mich verlockend und schmeckt ja auch..... und grad Schoko und Zucker tun immer gut.

    Seit Mauritius hat nun der letzte Teil der Reise begonnen, das heißt für mich neue Lektoren und neue Unterhaltungskünstler.
    Lektoren sind jetzt ein weltreisendes Paar, das uns interessante Filme zB. über Südafrika zeigt und eben dieser Dr. Gonzales, lt Vorstellung Coach auch der Fußballnationalmannschaft und anderer Leistungssportler, belegt natürlich durch Fotos....

    ...und plötzlich! "erinnernd" zur gezeigten Folie über Arteriosklerose.... dazu jetzt eine Durchsage des Kapitäns:
    Das Schiff ist wegen einem medizinischen Notfall wieder volle Fahrt Richtung Durban

    Ab heute also ein Eis mehr? Kein Cocktail?
    Eis fällt schwer, aber Cocktail kann wegfallen!

    Gesundes Essen an sich ist hier sehr einfach,
    Angebot an Obst ist absolut super, schon geputzt und geschnitten oder auch als Handobst zum Mitnehmen.
    Es gibt dazu noch einen Stand in jedem Restaurant, wo man sich sogar individuell noch etwas zurecht machen lassen kann, dazu fertige Smoothies von Möhren oder Melonen....

    So habe ich auch einen "Spezialisten", der schon bei meinem "Erscheinen" los läuft, um mir Ingwer zu holen

    Werde ich bald vermissen, dann muss ich Obst und Gemüse wieder selbst putzen.... ja und so werde ich "leider" alle Ernährungsvorsätze nach und nach wieder vergessen
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  • Durban

    24 gennaio 2023, Sud Africa ⋅ ⛅ 26 °C

    Durban ist die wichtigste Hafenstadt Afrikas und wird auch als Detroit Afrikas bezeichnet. Viele Autohersteller wie VW, Toyota, Ford, Opel usw haben in der Stadt und Umgebung Werke.

    Doch nicht nur Fahrzeuge werden hier verschifft, auch Stoffe, Erze, Kohle und Mangan.

    Da wir nur einen Tag Zeit haben, entschieden wir uns gegen eine Safari - wieder für eine Stadtrundfahrt.
    Auch weil mich eben das Leben der Menschen mehr interessiert als Tiere oder Pflanzen. Klar, Elefanten oder Löwen in freier Wildbahn sieht man dann in Deutschland nicht mehr, aber wenigstens mehr oder minder naturnah im Zoo.
    Doch wie die Menschen leben kann ich wirklich nur hier beobachten und erleben.

    So haben wir heute nur den Botanischen Garten besucht, aber dafür hatten wir Gelegenheit in einem typischen südafrikanischen Markt, dem Victoria Street Market, zu bummeln. Die bunte Vielfalt war beeindruckend, die tollen Perlen- und Korbarbeiten oder der Duft der Gewürze

    Auch hier leben wieder viele Inder etwa 15 Prozent der Bevölkerung., dazu Zulu oder andere Stämme
    Traurig ist aber die Armut der Menschen, und es ist durchaus so, dass viele Händler auch gleich neben oder hinter ihren Ständen am Straßenstand leben und schlafen.

    Die Stadt ist leider auch ziemlich schmutzig, obwohl überall Papierkörbe und Tonnen stehen. Doch meistens liegt der Müll daneben. Ich glaube die Ärmsten durchwühlen hier den Müll nach Brauchbaren und ich konnte wirklich einige sehen, die solches trugen, manche sogar typisch afrikanisch auf dem Kopf.,

    Daneben gibt es aber einige Hotels, am Stadtrand sehr schöne Häuser, ein ganz tolles Sportstadion und viele erstaunlich moderne Autos.

    Schön, aber fast menschenleer war auch der beinahe 8 km lange Stadtstrand mit Promenade und vielen Spielplätzen,
    Aber Schwimmen sollte man hier wirklich nur, wo es explizit erlaubt ist und Netze aufgespannt sind wegen der hier lebenden Haie.

    Auch hier am Strand war die Armut zu sehen, viele, die mit Sack und Pack auf den Wiesen leben und sich mit kleinen Verkaufsständen "über Wasser halten".
    Apropos Wasser.
    Es waren einige Männer mit bis zu vier Plastekanistern zu sehen, manche voller Wasser, manche noch leer.
    Dazu hat die Reiseleiterin erklärt,
    (natürlich wieder zum Ärger vieler Businsassen nur in Englisch - warum eigentlich können nicht die Scouts der Aida übersetzen?)
    Jedenfalls: Die Männer füllen diese Kanister mit Meerwasser und tragen diese zu ihrem Leuten nach Hause...
    und .... Heute beim Abendessen wurde berichtet,, dass die anderen an den "Autobahnen" diese Leute haben laufen sehen
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  • Port Elisabeth

    26 gennaio 2023, Sud Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Shopping Center, hoch modern...... und wirklich einmal anders.
    Neue Geschäfte.... kein Zara, kein C&A
    und tolle Apotheke.
    Hier habe ich meine "Medikamente" ergänzt, CBD Öl günstig, Vitamine hochdosiert...

    Dann geht's noch durch die Klamottengeschäfte...

    Aber jetzt erstmal Bier und Kaffee
    ... und Preise!!!!!
    (Rechenaufgabe: Währung Rand : 18 - ergibt Euro)

    Besonders interessant war es in einem typisch afrikanischen Laden, es gab Gebasteltes und u.a. Ebony Figuren, für mich typisch Afrika. Nun habe ich auch so einen Kuli und hoffe, er macht keine Probleme.

    Ich habe mich dort mit dem Verkäufer unterhalten.
    Er kommt aus den Townships und hat aus Blechdosen gebastelt.. Nun weiß ich auch, was aus dem gesammelten Müll so entstehen kann und habe ein schönes Souvenir.

    Gerade sehen wir uns einen an der Info erhalten Stadtplan an, interessante Rückseite
    Was tun beim Überfall....
    Sicherheit am Geldautomaten....
    Notrufnummern....

    Doch ich fühle mich sicher, sind aber auch mitten im Touristengebiet und überall Aida Leute.
    Massen!!!, denn hier iim Hafen ist auch noch die Aida aura.
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  • Port Elizabeth - Gqerbeha

    27 gennaio 2023, Sud Africa ⋅ ⛅ 24 °C

    Port Elisabeth - auf einen Blick

    Wieder eine sehr lohnende Stadtrundfahrt um Land und Leute kennenzulernen.... wieder einmal eine deutschsprechende Reiseleiterin Marianne., holländische Wurzeln
    .. und auch diesmal spürte man ihre Verbundenheit zu ihrer Heimat und zur Stadt. Klar gibt es auch hier viel Armut und das ist auch überall zu sehen.
    Trotzdem hat uns die Reiseleiterin immer auf die schönen Seiten hingewiesen und auch davon gibt es reichlich

    Es gibt hier wieder einen bedeutenden Hafen, aber auch ein großes Volkswagenwerk, mit einigen Zulieferwerken, und Ersatzteile Export, sogar ein Volkswagen Museum
    Volkswagen bedeutet für die Stadt viel,
    zum ersten Arbeitsplätze und zum Zweiten auch Unterstützung zur Entwicklung der Stadt zB durch Stiftungen.

    Es entstanden damit in den letzten Jahren schöne Wohngebiete für die Mittelschicht,
    (Kaufpreis je nach Lage zwischen 1,5 bis 4 Millionen Rand - also durchaus auch attraktiv für deutsche Auswanderer.)

    Es gibt eine tolle Universität mit einem riesigen botanischen Garten
    Es gibt einige Einkaufscenter. und Malls, aber auch SPAR
    Es gibt historische und neue moderne Hotels
    Es gibt unzählige Kirchen unterschiedlicher Religionen und alle leben gut miteinander
    Es gibt tolle Strände mit reichlich kostenlosen Parkplätzen
    Es gibt Museen und Kunstgalerien

    .... und es gibt hier das einzige Denkmal der Welt, das Pferden gewidmet ist.
    Zur Erinnerung an die 300 000 gestorbenen Pferde während des Burenkrieges.
    (Buren wurden die hauptsächlich holländischen und deutschen Farmer genannt)

    Viel wurde uns auch erzählt zur Geschichte der Stadt und des Landes.
    Einiges davon fand ich besonders interessant

    ....dass die Ureinwohner gar nicht die Schwarzafrikaner waren, sondern die Khoisan, ein Volk, das bis heute Reste des steinzeitlichen Lebens bewahrt.. Deren Sprache besteht aus seltsamen Klick'- und Schnalzlauten... So wurde das Volk von den Siedlern eben Hottentotten genannt
    Daher kommt auch der neue Name der Stadt Gqerheba
    (Das G Q ist dabei so ein Klick Laut - kann kein Europäer aussprechen)

    ....dass bis heute ein Zwiespalt zwischen modernem Leben und uralten Traditionen besteht, und dass noch immer das Ritual der Beschneidung der Jungen wichtig ist. (verbunden mit dem Ritual des alleine "Überleben Übens)
    Die Jungen laufen dann ganz stolz mit roten Cap und roter Lehmfarbe im Gesicht, wenn sie das geschafft haben.

    Aber auch andere Fakten zum Leben in der Stadt waren interessant:
    Es leben noch immer 40 % der Bevölkerung in großer Armut
    diese haben auch keine Autos und deshalb gibt er hier Massen an Taxen
    In der Stadt werden von Spenden rote Wassertonnen aufgestellt, von denen sich jeder Wasser holen kann

    Ampeln (hier Robots) funktionieren nicht, weil Stromausfall zur Tagesordnung gehört.
    (uns haben andere Ausflügler erzählt, dass auf einer Farm, die sie besucht haben täglich vormittags und nachmittags eben jeweils drei Stunden kein Strom ist und das Geld für Solaranlagen fehlt leider oft)
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  • Morgen am Tafelberg

    29 gennaio 2023, Sud Africa ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute sind wir besonders zeitig aufgestanden, um die Einfahrt nach Kapstadt zu genießen.

    Eine tolle Atmosphäre, die Sonne ist grad aufgegangen und der Tafelberg liegt in rötlichen Wolken.
    Tischtuch werden die genannt, weil sie eben fast immer da sind.

    Unser Schiff liegt hier nun schon fast eine Stunde auf Drift, heißt steht still ohne Anker zu werfen.
    .... und es wird noch mindest eine Stunde dauern, bis wir in den Hafen einlaufen können, weil dort auf unserem Liegeplatz noch die MSC Symphonica liegt.
    Sollte eigentlich schon gestern auslaufen, aber Kapitän "wartet" auf ein günstiges "Windfenster" unter 20 Beaufort.

    Toll! Aber Kapitän hat gerade durchgesagt, die MSC setzt sich in Bewegung zum Auslaufen
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  • Namibia - Deutsche und Deutschländer

    1 febbraio 2023, Namibia ⋅ ⛅ 21 °C

    Namibia war ehemals deutsche Kolonie... und Deutsche sind hier die Nachfahren der deutschen Siedler..
    Wir als deutsche Touristen dagegen sind Deutschländer.

    Deutsche Kolonie?
    Außer gerade hier, diese Hafenstadt - Walfischbucht oder Walvis Bay.
    Dieser wichtige und einziger Platz für große Segelschiffe gehörte den Britten.
    Es war damals also für die Deutschen sehr aufwendig mit kleinen Booten woanders die Siedler und deren Hab und Gut an Land zu bringen und so wurde 1905 bei Swabokmund eine tolle hölzerne Seebrücke, - Jetty - erbaut

    Leider aber ist diese Seebrücke mit ihrem weltbekannten Fischrestaurant am Ende des 275 m langen Steegs und auch die noch heute gut erhaltene deutsche Siedlung Lüderitz zu weit weg von hier. Ausflüge gibt es nur in die Wüste, in allen Varianten, mit Jeep, mit Quad, mit Bus...

    So waren wir eben wieder auf eigene Faust unterwegs in dieser Hafenstadt.
    .... und wie "Zitat Lektor", ist hier "nicht der A.... der Welt, sondern es ist noch dahinter".
    Wir haben kein Cafe, kein kleines oder gar großes Restaurant (außer KFC) gefunden. So war nichts mit dem angekündigten tollen Windhoek Lager oder der leckeren Schwarzwälder Kirschtorte!
    Dafür aber viele sehr nervige und übermässig "geschäftstüchtige" fliegende Händler.
    Also sind wir schnell zurück auf das Schiff und ich habe meinen Kaffee dort getrunken.

    Etwas ist aber hier Besonders, die Farbe des Wasser, hellgrün!
    Wir sind hier am Benguela Strom.
    Das ist eine sehr nährstoffreiche kalte Meeresströmung, die sehr viele Seerobben oder auch Wale anzieht, aber auch ganz viel Nebel.
    So wird die Küste von Namibia auch Skelettküste genannt.
    Ab und zu soll man im heißen Sand entlang der Küste Reste von Tier- aber auch Menschenskeletten sehen können. Es ist hier lebensfeindlich trocken, heiß und sehr unwirtlich.
    Dazu gibt es noch unzählige Schiffswracks. Wegen des fast ständigen Nebels sind hier viele Schiffe gestrandet.

    Also man kann sagen, die Deutschen damals hatten nicht viel "Glück" mit Kolonien! Sie waren zu spät. Über dieses interessante historische Thema Kolonialzeit wird uns der neue Lektor, der seit Kapstadt an Bord ist, an den nächsten Seetagen noch mehr erzählen.

    Bei einem aber hatten die Deutschen unerwartet Glück!
    Es gab und gibt hier Diamanten! So kamen neben den Siedlern auch viele Glücksucher, die Digger! In Namibia gibt es noch eine alte verlassene Diggerstadt aber leider auch zu weit weg!
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  • ... nun gehts zurück

    2 febbraio 2023, Südatlantik ⋅ 🌬 22 °C

    Afrikas Ziele hinter uns,
    Tag 100 vorbei und unsere Borduhren zeigen auch schon die gleiche Zeit wie in Deutschland.

    Nun geht's definitiv Richtung Heimat, noch 7 Seetage mit 5.911 km ... und dann ein paar "kleinere" Häfen .
    Für mich kommt dann nur noch ein Land von Europa, in dem ich noch nicht war: Portugal.
    Allerdings stimmt das auch nicht wirklich, denn Überseegebiete von Portugal haben wir schon besucht, die portugiesische Flagge ist schon in meiner Liste.

    Unsere Pässe konnten wir gestern nach dem Ausreise Visum von Namibia gleich behalten und wir werden nun auch nur noch eine einzige Zollerklärung schreiben müssen... für unsere Koffer zur Einreiise

    und passend zur Vorbereitung auf das Wetter dann in Deutschland..... Kreativtreff: Mütze häkeln
    Wurde uns alles zur Verfügung gestellt, Wolle, Nadel... Handarbeitslehrer. Wir sind bestimmt hier nicht die einzigen, die weder an Mütze noch an Schal gedacht haben.
    Es waren viele Frauen dort, sogar ein Mann und zwei Kinder, die Bommeln wickeln durften

    Also Bildung und Unterhaltung auf allen Ebenen und allumfassend...
    Heute nämlich auch noch eine ganz tolle Lektion im Theatrium über die Kollonialgebiete Deutschlands
    Glaube keiner wusste, dass sogar das chinesische Bier mit Deutschland zu tun hat Es heißt nämlich genauso wie das kleine Stück Deutsche Kollonie - "das Stück deutsches Hongkong" in China : Qingdao oder Tsingtao
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  • 100 Tage - Diner Party

    3 febbraio 2023, Südatlantik ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute besonders schön dekoriert!

    Aber auch sonst kann ich nur Gutes zum Essenangebot schreiben,
    Riesige Auswahl, täglich im Wechsel
    etwas mit Nudeln, Pizza, Braten, Huhn, Rind Schwein, auch Lamm, Hirsch, Wildschwein...
    Fisch in allen Varianten
    immer Salami, Schinken, sogar Leberwurst....
    Suppen, Salate, Obst, Gemüse...
    Eis und Kuchen
    also große Versuchung!
    Aber zunehmend lassen wir Mahlzeiten aus.

    Lustig ist auch die Beobachtung der Kellner, meist Asiaten.
    So wie viele andere auch haben wir unsere "Lieblingskeller"
    Rifal, Ryan,
    Wir werden "drollig" mit Namen begrüßt.... Madame Heike!
    Sie wissen, dass wir zum Abend gern ein Bier trinken,
    dass wir die Kaffeetassen voll lieben und keinen kalten Kaffee mögen.
    Sie sind flink und wusselig und immer echt freundlich
    .... und können erstaunlich hohe Stapel an leeren Tellern auf den Schultern tragen.

    So haben wir gern gelegentlich mal 5 € gegeben, die auch wirklich immer geteilt wurden. (Die "Freundlichkeit" aller drei wurde gleich noch größer)
    Sie sind lange hier an Bord und haben oft sogar Kinder Zuhause.
    Gerade in der Südsee habe ich manches mal gesehen, wie sie irgendwie sehnsüchtig in den Häfen am Fenster standen.

    und weil unsere Kellner rundum nach 15 Tagen ihre Arbeitsbereiche wechseln müssen, wechseln wir eben unsere (inzwischen fast) Stammplätze mit.

    "
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  • Sommer ist vorbei -

    6 febbraio 2023, Nordatlantik ⋅ ☀️ 28 °C

    Freundeskreis der gepflegten Morgenunterhaltung....
    so werden wir vom Lektor zum heutigen Vortrag begrüßt... Es geht um Piraten.
    Einige sitzen im Theatrium, einige in den Kabinen vor dem Fernseher.
    Seit der Zeit der Masken an Bord bevorzuge ich auch das Zuschauen vonn der Kabine aus.
    Wir haben einen großen Led Fernseher, ein Bett mit bequemen Kissen...
    also Beine hoch! und anschauen.
    Kein ewiges Platz reservieren oder reservieren lassen mehr, keinen Platz in zweiter oder dritter Reihe, von dem aus man eh nichts sieht, Säule Lautsprecher, Köpfe.... irgendwas ist dort immer im Weg .... und das stört, wenn man so wie viele auch etwas abfotografieren will
    Irgendwie ist die Konstruktion des Theatriums für Kino und Co. auf Leinwand gar nicht optimal.
    Allerdings schon etwas vermessen finde ich die "Kritik" einiger, der Lektor soll nicht so viel auf der Bühne umher springen.... Er ist ständig im Bild.

    ... und noch etwas ist hier sehr "eingerissen". Das Essen und Trinken in den Kabinen....
    Obst, Tee, Bier, Wein sogar schon belegte Brötchen werden aus den Restaurants geschleppt.
    Sagt keiner was!
    Also ich habe nun auch immer einen kleinen Snack mit in der Kabine, mal Kuchen. mall Nüsse, Obst....
    und das macht es vor dem Fernseher noch gemütlicher!

    "Gegenprogramm" ist Neptun, der draußen am Pooldeck zur Äquatortaufe einlädt.... schließlich haben wir ja seit Mauritius Neue an Bord.1..,

    Heute Nacht gegen 2.00 Uhr aktuelle Zeit,
    und in Deutschland nun schon wieder 2! Stunden später,
    haben wir den Äquator in Richtung Norden überquert....

    Sommer ist vorbei,
    Es ist wieder WINTER!, noch aber zum Glück mit tropischen Temperaturen.

    Nun wird's wirklich von Tag zu Tag kälter, bis ich dann schon bald die Sommerkleider in den Koffer packen kann.
    Wir können eben nicht ewig vor dem Winter weglaufen und Schnee, wenn er denn da ist, hat auch etwas.
    .Ja! ...und unsere Mützen sind fertig?
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  • Praia Santiago

    9 febbraio 2023, Cape Verde ⋅ 🌬 19 °C

    Santiago zum Dritten
    Santiago de Compostela, Pilgerstadt in Spanien
    Santiago Hauptstadt Chiles
    jetzt die
    kapverdische Insel Santiago mit der Hauptstadt Praia

    Es ist eine Insel, auf der keine Eingeborenen wohnten, als die portugiesischen Seefahrer die Insel entdeckten.
    Super war aber die Lage auf dem langen Handelsweg nach Indien
    Wasser und Proviant konnten nochmals aufgenommen werden.
    Aber noch bedeutsamer war die Insel als Sammelplatz für die Kriegsgsgefangen aus den portugiesischen Kollonien die dann weitert als Sklaven gehandelt wurden.

    So ist die Insel heute bevölkert mit Schwarzen, den Nachfahren dieser Sklaven.

    Übrigens ist Schwarze hier nicht abwertend,
    In vielen Ländern, egal ab Australien, Südsee oder Südafrika:
    Es gibt:
    unterschieden in
    Black People - Schwarze
    White People: - Weiße
    Colored People - Farbiige

    Wir waren alleine unterwegs in der Stadt, bummeln auf dem "Einkaufboulevard" und einen Kaffee bzw Bierchen trinken in einem kleinen Restaurant.... mit toller Livemusik

    Da hatte ich genügend Zeit, die Menschen zu beobachten.
    Der Lektor hatte diese Insel beschrieben als Insel mit hohen Glücksindex und großer Gemütlichkeit... No Stress!
    ... und kann ich so bestätigen.

    Als wir zB. auf dem Rückweg am Krankenhaus vorbei gelaufen sind, war dort die Straße voller wartender Menschen, standen an in langen Reihen vor den einzelnen Arzthäusern, saßen irgendwo auf den Stufen oder am Straßenrand... dazwischen Stände mit Süssigkeiten..... Bonbons, Lollies. in allen Farben..... Ein Beweis?! Zucker macht glücklich
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  • Teneriffa.... jetzt wirklich rund herum

    12 febbraio 2023, Spagna ⋅ ⛅ 16 °C

    und nun ist die Fahrtline definitv gekreuzt,
    Täglich werden die Tage kürzer
    täglich wird es kälter!
    Wir denken schon an die Bahnfahrt von Hamburg nach Dresden/Chemnitz und planen auch schon die ersten Aufgaben dann Zuhause.
    aber auch unsere nächsten Reisevorhaben.

    Schade, unser luxuriöses "Betreute Wohnen" geht zu Ende.
    Spaßen halber vergleichen wir nämlich unser Leben hier an Bord mit "Betreutem Wohnen":
    - Eigenes kleines Reich (Kabine), sogar je noch Geldbeutel kleiner oder größer
    Arzt jederzeit im Haus bzw an Bord
    Essen in Gemeinschaft oder wird gebracht
    Abends und nachmittags "Programm":
    Ausflüge, Sport wie Dart, Shuffleboard, auch Yoga, Pilates,
    Massagen, Friseur Kosmetik Fußpflege im Haus/Bord
    Lektionen, (selbst Sudoko lernen), für den Erhalt der geistigen Fitness
    Kultur Veranstaltungen
    Gemeinsames Handarbeiten, Spielen, Malen und Basten, Skat, Dame, Rommee....
    und das alles sogar auf höchsten Niveau was Essen und Auswahl bzw Anzahl der "Mitbewohner" betrifft.
    und die Reinigung wird auch noch übernommen!

    Heute nun sind wir in "Europa" zurück.
    La Reunion ist ja damals leider ausgefallen, doch nun sind die Sim Karten wieder im Handy, wir können wieder mit Flat telefonieren und Daten per Rouming senden.. Wird auch Zeit, denn unser Datenvolumen vom Aida WLAN geht auch dem Ende zu.

    Wir sind in Spanien, auch wenn es bis zum europäischen Kontinent noch paar Seemeilen sind.

    Teneriffa ist wieder ein Vulkaninsel mit dem drittgrößten Vulkan der Welt., etwa 8 000 m hoch, aber davon sind 4 km unter Wasser, oben dann "nur noch 3750 m....
    Der Tete- El Teide - die Hölle - so wurde er von den Ureinwohnern genannt.
    In Gegenteil zu den Kapverden gab es hier Bewohner,als die Spanier hier ankamen, die Guanchen,
    ... und genau wie die Kapverden für Portugal waren die Kanaren ein wichtiger Handels- und Versorgungspunkt für die damaligen spanischen Seefahrer und Händler .

    Spanien
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  • Sonntag in Teneriffa

    12 febbraio 2023, Spagna ⋅ ⛅ 21 °C

    Teneriffa hat unsere Lektor als "Kurzzusammenfassung" der gesamten Erde" bezeichnet,.
    Auf dieser Insel gibt es alle Klimazonen und alle Formationen der geologischen Erdgeschichte,
    Im Norden zum Wandern ideal,
    im Süden mit Urlaubsgegenden wie Los Christianos und Playa de las Americas,
    hier gibt's tolle Strände und Badewetter auch jetzt um deutschen Winter und es ist eher Party angesagt

    Schnee auf dem Tete, dem zugleich höchsten Gipfel Spaniens und bei Schnee Massen an Spanlern, die Ski fahren und Rodeln wollen und Hektik beim Kampf um Parkplätze, die es dort nicht gibt.

    Auch öde Lavalandschaft, die u.a. als Trainingsstrecke für Mars Rover genutzt wurde
    und Bananenplantagen und Badestrände, wenn auch mit meist schwarzen Lavasand
    aber auch weißen, extra aus Spanien "importiert"

    Im Norden Teneriffa ist Santa Cruz am bekanntesten für den Karneval, ein riesiges Karnevalsfest mit Paraden, Musik, Tanz und bunten Kostümen...

    ... und grad zur Vorbereitung dieses Karnevals sind wir einen Tag lang hier.

    Die Stadt im Zeichen von Coca Cola,
    überall rote Buden und Stände
    riesige Bühnen und Zäune in der ganzen Stadt.

    .... und Leben auf den Straßen,
    schon vormittags eine Gruppe junger Muttis mit ihren Kinderwagen neben uns am Tisch im Straßencafé
    .. und Geschnatter.....
    Spanier können irgendwie erstaunlich schnell sprechen!
    (Ich bin zwar dabei, diese Sprache ein bisschen zu lernen... uns so langsam verstehe ich ganz einzelne Brocken...
    aber es gibt keine Pausen zwischen den Worten, kein Punkt und Komma ....)
    Mittags und nachmittags dann volle Straßen und Boulevards
    und ganz besonders beeindruckend war ein bestimmt kilometerlanger Markt mit Trödel und Klamotten
    ein riesiger Obst und Gemüsemarkt.

    Unsere Zeit war viel zu kurz, aber die Zahl meiner gelaufenen Kilometer war beeindruckend....
    wenn auch weit unter Haralds
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  • Blumeninsel Madeira - Funchal

    13 febbraio 2023, Portogallo ⋅ ⛅ 20 °C

    Auch hier Vorbereitung auf den Karneval und am Hafen gleich Begrüßung mit einem Krapfen und einem Glas Madeira Wein, 10 Jahre alt und total süß.... aber prima und
    ging sofort in die Beine...
    Doch war nicht so schlimm, denn ich wollte sowie die Stadt mit dem Hop On Hop Off Bus erkunden.
    Davon gibt's gleich zwei, den Roten und den Gelben, den Yellowbus haben wir genommen.

    Ich habe sehr gestaunt, mit welcher Sicherheit die Fahrer ihre Doppelstockbusse durch die Stadt und dann auf die Berge steuern.
    Immerhin sind hier etwa die Hälfte aller Straßen mit einer Steigung über 25 %, dazu auch noch sehr eng!
    Gerade auf den Hügeln mit ihren vielen kleinen, dicht an dicht gebauten Häusern und Terrassen hatte ich manchmal das Gefühl, unser Bus ist genauso groß wie die hübschen Häuschen

    ... und wirklich auch überall Blumen
    und noch mehr dazu:
    Bananenstauden, die daran hängenden Fruchtstände in blaue Plastikltüten gepackt.

    (Auch auf dem Schiff gibt's immer reichlich, schon geschnitten mit Schokosoße drüber oder auch kleine grüne. Diese grüne Sorte Bananen soll besonders aromatisch schmecken und wird auch nie gelb.. Bin zwar für "vieles probieren", aber Bananen sind so gar nichts für mich)

    Jetzt nun wieder zurück zur Stadt Funchal, der Hauptstadt Madairas.
    Es ist wirklich eine schöne Stadt, mit tollen alten Gebäuden, wieder mit reichlich Einkaufszentren, einer alten Obst- und Gemüsemarkthalle und pompösen Hotels.

    Es gibt viele Cafés und Pubs , ..und überall Leute,
    die Sonne genießen,
    Noch öfter gibt es Gärten und Parks, gestaltet mit Palmen und exotischer Pflanzen
    Obwohl auch hier Winter ist, gibt's blühende Bäume und Pflanzen, zB Kapuziner Kresse in den Felsspalten an den Straßen und riesige rote Weihnachtssterne in den Vorgärten, die so groß sind wie Sträucher.

    Gleich am Hafen ist ein CR7 Museum, schließlich ist Ronaldo hier geboren.
    Es gibt ein Museum bei der traditionellen Stickereifabrik für die berühmte Madeira Spitze,
    Es gibt eine Kabinenseilbahn, an der mal wieder Massen von Leuten anstanden. (Kein Wunder! Es lagen drei große Schiffe hier im Hafen).
    Mit dem Bus waren wir auch in der kleinen Fischerstadt Camara der Lobos mit dem bekannten Aussichtspunktit dem Glasboden für Schwindelfreie..,

    Leider konnte ich aber vieles nicht besuchen.
    Also kommt Madaira nun auch auf meine Bucket Liste.

    .
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  • Morgens vor Lissabon

    15 febbraio 2023, Portogallo

    Heute bin ich wieder schon vor 6.00 Uhr an Bord, denn die Durchfahrt unter der Brücke des 25. April wurde angekündigt.

    Diese Brücke ist die "Schwester" der Golden Gate, wurde von der gleichen Firma erbaut...
    und hat wie alle Brücken der Welt sowie eine magische Anziehungskraft für mich.

    Gelernt habe ich hier, dass diese beiden Brücken sich eigentlich nur unterscheiden durch die Brückenpfeiler,
    eine H.... eine X....

    und besonders hier ist auch, dass die Fahrbahn löchrig gebaut wurde und deshalb ein seltsamer Ton bei der Durchfahrt darunter zu hören ist.

    Das war morgens wieder einmal Gänsehaut für mich, dazu mein Dippel Kaffee, das man sich schon ab 6.00 Uhr hier im Burger Restaurant holen kann
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