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Marokko

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    25 grudnia 2023

    Es geht los

    25 grudnia 2023, Francja ⋅ 🌙 8 °C

    Um 10.00 Uhr ging es heute Morgen bei Nieselregen, der uns eine ganze Zeit lang mal heftiger und mal erträglicher begleitete, los.
    Gegen 15.00 Uhr wechselte das Wetter und ab Chalon s Saone erfreute uns nach den letzten tristen Wochen ein wolkenloser, blauer Himmel mit einer strahlenden Sonne und 14 Grad Celsius.
    Für die Nacht haben wir uns auf dem kommunalen Stellplatz in Montelimar niedergelassen, dinniert und hoffen, morgen rechtzeitig loszukommen.
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  • Autobahn, Austern und Ebro

    26 grudnia 2023, Francja ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute ging es sehr früh los. Zuerst ein Tankstopp und für 100 Euro am Automaten Diesel zu 1,74 Euro pro Liter getankt.
    Danach direttissimo zu den Austernfischern nach Leucate.
    Zwei Stunden Pause müssen drin sein für Meeresgetier und eine kleine Flasche Picpoul de Pinet, und das im Freien. Den wolkenlosen Himmel hatten wir bereits gestern die 20 Grad Celsius aber erst heute.
    Nach weiteren rund 360 Kilometern stehen wir nun am Ortseingang von Deltebre direkt am Ebro.
    Und vorher noch kurz getankt. 1,51 Euro.
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  • El Portus

    27 gru–1 sty 2024, Hiszpania ⋅ 🌙 11 °C

    Ziemlich früh ging es los zur vorletzten Etappe unseres ersten Reisezieles und so waren wir gegen 14.30 Uhr auf dem uns schon bekannten Campingplatz El Portus bei Cartagena. Drei gezapfte Bier bei Sonnenschein auf der Terrasse des Restaurants und danach Rindfleischsuppe und Käseplatte.
    Morgen geht es dann zum Naturschutzgebiet Gabo de Gata, wo wir dann 5 Tage bleiben werden.
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  • Cabo de Gata

    28 gru–2 sty 2024, Hiszpania ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück und einem Rundgang am Strand sind wir heute genauso gemütlich über die fast leere A 7 zu unserem 5tägigen Zwischenstopp in Cabo de Gata gefahren. Eine absolut abwechslungsreiche, gebirgige Gegend mit unterschiedlichen Gesteinsvorkommen. Von silbrig glänzendem über die verschiedensten Rottöne wechselnden Fels bis zu gelbem bis weißem Kalkstein und Sand mit karger und trockener Bebuschung war alles vertreten. Unterbrochen wurde diese Vielfalt durch riesige Anbauflächen mit grünen Pflanzen, vermutlich Salaten, in den unterschiedlichsten Wachstumsphasen, Mandarinen und Zitronen, sowie Quadratkilometer großen Gewächshäusern aus Plastikfolien.
    Nun stehen wir inmitten des Naturschutzgebietes und werden die nächsten Tage mal die Gegend erkunden und (oder) einfach chillen.
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  • Cabo de Gata

    29 grudnia 2023, Hiszpania ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute mal den Platz und das Örtchen Las Negras erkundet. Hier scheinen zwei Welten aufeinander zu treffen, vielleicht sogar drei. Ältere Häuser, die wohl von einigen Fischern und Beschäftigten in den umliegenden Agrarbetrieben bewohnt werden, schmucke kleine. Reihenhäuser, die meisten zugesperrt und mit Hinweisen auf die vorhandenen Alarmanlagen versehen, genau so wie protzige Neubauten in moderner Architektur, die zusammen vermutlich als Ferienhäuser benutzt werden, neben abenteuerlichen Wohnmobilen und alten Immobilien bei deren Bewohnern man unwillkürlich irgendwie an Woodstock erinnert wird. Als wir uns gegen 14.00 Uhr in einem von wenigen Einheimischen besuchten Lokal niederließen waren wir noch fast alleine, was sich aber minütlich änderte. Das beginnende Wochen- und Jahresende hat fast alle Restaurants und Kneipen im Dörfchen gut gefüllt.
    Morgen schauen wir dann mal wie sich alles so weiterentwickelt.
    Jedenfalls sind wir an einem tollen Fleckchen gelandet.
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  • Cabo de Gata

    30 grudnia 2023, Hiszpania ⋅ ☀️ 17 °C

    Am Nachmittag kamen unsere Freunde aus Bous und wie es sich gehört haben wir die natürlich am Ortseingang empfangen und zunächst mal die einheimische Gastronomie unterstützt.
    War insgesamt ein geselliger Nachmittag und da es mit einer einmaligen Unterstützung nicht getan ist sind wir nochmals zu Fuß vom Campingplatz ins Dörfchen.
    In Las Negras scheinen sich für Silvester alle eingefunden zu haben, die dort Wohnung, Häuschen oder was auch immer haben. Jedenfalls hebt sich der Trubel deutlich von der Ruhe der letzten Tage ab.
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  • Silvester in Cabo de Gata

    31 grudnia 2023, Hiszpania ⋅ ☁️ 17 °C

    Zunächst war ein Einkauf im kleinen Supermarkt des Dörfchens auf dem Terminplan, den die zwei Männer auch problemlos durchführten.
    Danach stand eine kleine Wanderung nach Las Negras an. Mittlerweile war das Dörfchen so überlaufen, dass wir mit einem Platz auf der Mauer neben unserem Kneipchen vorlieb nehmen mussten. Und so saßen wir zwei Bierrunden bei schönstem Sonnenschein und schauten ziemlich verwundert dem Treiben zu. Überbleibsel aus Ende der 60er wechselten mit fein herausgeputzten Louis Vuitton Verehrerinnen.
    Danach war Kochkunst vom Feinsten angesagt. Gemüse verschiedenster Art und vom Türken-Metzger des Vertrauens eigens im Tiefkühlfach des Womos mitgeschlepptes ein Kilo bestes Lammfleisch wollten hergerichtet werden. Ohne großen Topf ein schwieriges Unterfangen. So musste eine große Pfanne und ein mittlerer Topf herhalten.
    Der lange Rede kurzer Sinn. Unter erschwerten Bedingungen gelang ein marokkanisches Cous-Cous der Spitzenklasse.
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  • Neujahr in Cabo de Cata

    1 stycznia 2024, Hiszpania ⋅ 🌙 13 °C

    Zunächst gut ausgeschlafen und dann zusammen mit Aloys und Heike auf deren Terrasse ordentlich mit Rührei und allem drum und dran gefrühstückt.
    Danach auf ein Bier über den Berg nach Las Negras, wo sich das selbe Bild wie gestern zeigte. Alles durcheinander und nur noch Platz auf der Mauer, wovon wir uns nicht verdrießen ließen und die ersten beiden Bier en plein soleil bei über 20 Grad genossen. Und justament als die Sonne weiterlief wurde ein Tisch frei und wir nahmen doch noch ein Bier zu uns. Die Damen. Ansonsten zwei.
    Bei der Rückkehr war der Rest Cous-Cous zum Verzehr angesagt, der allerdings mit vier feinsten Merguez vom Türken-Metzger nochmals verfeinert wurde.
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  • Weiter Richtung Marokko

    2 stycznia 2024, Hiszpania ⋅ 🌙 14 °C

    Nach ordentlich Auf- und Einräumen ging es gegen Mittag weiter in Richtung Marokko. Da bekanntlich der Weg das Ziel ist machten wir einen längeren Stopp in Motril, tranken zwei Bierchen, die jeweils mit einer Tapa gereicht wurden, sodass schon ein kleines Mittagessen dabei war. Noch schnell Badelatschen für mich und einen Spaten für Birgit (man weiß ja nicht wo man sich in Marokko überall festfahren kann) gekauft und dann weiter zu einem kleinen Campingplatz bei Almayate, wo wir bis morgen bleiben. Czytaj więcej

  • Und es geht weiter

    3 stycznia 2024, Hiszpania ⋅ 🌙 14 °C

    Gegen 11 Uhr ging es heute Morgen weiter in Richtung Fähre in Algeciras. Gemütlich über die A7 bis plötzlich die Temperaturanzeige rot aufleuchtete. Warnblinker an, rechts ran und etwas gewartet. Nach etwa 5 Minuten weiter zur nächsten Ausfahrt, die bereits nach knapp 2 Kilometern auch kam und aus einer Raststätte plus Tankstelle bestand. Wie befürchtet war kein Wasser im Ausgleichsbehälter des Kühlers. Also ordentlich nachgefüllt. Vermutlich ist irgendwo eine undichte Stelle im Heizungssystem, da die Warmluftzufuhr seit einigen Tagen nicht reagiert. Macht ja bei den Temperaturen auch nichts. Und was gab es noch auf diesem Platz; eine Verkaufsbude des Fährunternehmens Balearia, mit dem wir nach Afrika übersetzen wollen. Und so haben wir bei der freundlichen Dame ein Ticket mit einjähriger Gültigkeit für 270,- Euro erstanden und uns jeglichen Stress im Hafen erspart.
    Dann wollten wir eins der angeblich schönsten Dörfer Spaniens, Mijas, ansehen. Also hoch auf den Berg, ein mal rund durch kleine Gassen mit einem Betrieb wie am Plaza Major in Barcelona und kleinen von Eseln gezogenen Kutschen und wieder zurück. Ein riesiges Parkhaus war fast komplett mit Touri-Autos besetzt, aber ein kleines Plätzchen für ein Wohnmobil gibt es nicht.
    Wieder auf die A7 und weiter bis Estepona, wo wir etwas am Strand spazieren wollten. Der Aufenthalt hatte sich etwas verlängert, da wir von der Altstadt total begeistert waren.
    Schöne, schmale Gassen kleine Plätze mit allerlei Blumen und Bäumchen und massenhaft Restaurants, bei denen wir uns fragten, wer die alle am Leben halten soll.
    Jetzt stehen wir in Algeciras auf einem Parkplatz im Puerto Olympico, dem Sporthafen, und morgen soll es um 10 Uhr auf die Fähre gehen.
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  • mit vieeel Geduld nach Asilah

    4 stycznia 2024, Maroko ⋅ 🌧 16 °C

    Die Fähre legt planmäßig um 10,01 Uhr in Algeciras ab. Also waren wir rechtzeitig um 08.45 Uhr am Terminal und wurden auch umgehend eingewiesen. Gegen 11.45 Uhr, nach etwas nervigem Verladen, ging es auch tatsächlich los. Mit allen Kontrollen nach der Ankunft in Afrika kamen wir so gegen 14.00 Uhr aus dem Hafengelände heraus und machten uns auf nach Asilah, wo wir uns auf dem Campingplatz die nächsten drei Tage einleben wollen.
    Bei Maroc Telecom noch drei Sim-Karten für drei Monate erstanden (dauerte etwas über 45 Minuten) und danach 2 Minztee getrunken.
    Jetzt sitzen wir im Wohnmobil und lauschen dem Prasseln des Regens, der vorhin eingesetzt hat und zwei Tage halten soll. Die WetterApp zeigt jedenfalls einen ordentlichen Sturm über dem Atlantik, der sich genau auf uns zubewegt.
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  • Marokkanische Handwerkskunst

    5 stycznia 2024, Maroko ⋅ 🌙 14 °C

    Der Wasserverlust in der Kühlanlage des Womos hat mich heute Morgen beim Platzmeister nach einer Werkstatt oder einem Mecanicien fragen lassen. Kurzes Telefonat und die Antwort: kommt in einer Stunde. So war es auch. Ein Mann Mitte 30 mit einem weitaus älteren und demolierteren Peugeot 206 kam an und fragte, was denn repariert werden müsse. Nachdem ich ihm alles so weit erklärt hatte, legte er los. Zuerst von oben und unten in den Motor geschaut. Nix. Dann das Womo rechts vorne mit dem Wagenheber hochgebockt, Blaumann-Overall über, Plastikunterlage aus dem Kofferraum, meine Taschenlampe ausgeliehen und ab unter das Auto. Nach einigen Minuten kam er mit einem Filmchen auf seinem Handy hervor und zeigte mir an einer gekrümmten Leitung einen Einschnitt, aus dem das Wasser seinen Weg ins Freie sucht.
    Er vermutete, dass beim Einbau des neuen Zahnriemens und der neuen Wasserpumpe jemand mit einem Schraubenschlüssel ausgerutscht war und das Teil dabei unbemerkt beschädigt hat.
    Er könne das reparieren, müsse es ausbauen und dann in der Werkstatt ein Ersatzteil herstellen und dieses einbauen. Ein Ersatzteil bestellen wäre langwierig und teuer. Gesagt getan. Nach dem Ausbau des Ölfilters und dem gekrümmten Plastikteil fuhr er los und kam drei Stunden später mit einem Metallteil zurück, das so ähnlich aussah, werkelte eine gute halbe Stunde rum, füllte 5 Liter mitgebrachte Kühlflüssigkeit ein und dann ließen wir den Motor etwas warm laufen und offensichtlich war alles dicht.
    Die Bezahlung von 700 MAD (rund 70 Euro) musste dann allerdings über den Platzwart erfolgen, der vermutlich noch eine Provision einstrich.
    Daher gab es anstelle von Trinkgeld einige T-Shirts für die Kinder des Mecanicien.
    Danach machten wir noch einen Rundgang durch die Medina von Asilah, erfreuten uns an engen Gässchen mit blau/weiß bemalten Häuschen und kleinen Läden mit allem, was das Touri-Herz begehrt.
    Nach einem Tee ging es dann zurück zum Womo und morgen schauen wir dann mal weiter.
    Nebenbei bemerkt, heute Morgen hatte es geregnet und dann war es nur 16 Grad kalt und windig.
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  • Eintauchen

    6 stycznia 2024, Maroko ⋅ 🌙 12 °C

    Heute ging es erstmals richtig zu den Menschen. So wie wir es eigentlich aus Mali kennen war auch hier, allerdings in moderneren Straßenzügen, ein kleiner Laden neben dem anderen, die von Apfelsinen über Schuhe bis Zwiebeln alles anboten. Ein geordnetes Chaos eben.
    Im Marché Central haben wir zwei Artischocken, Tomaten, Minze und zwei Plattfische für rund 7 Euro erstanden (wobei wir den Eindruck hatten, dass die Preise für Touris etwas höher sind und bekanntlich wird bei Lebensmitteln nicht gehandelt) und so gab es heute Artischocken und Fisch, was wir vor der weiteren Erkundung in den Kühlschrank verbrachten
    Eine freundliche Putzfrau hat uns in die einzige katholische Kirche von Asilah gelassen, die das Privileg hat, die wenigen Christen sonntags per Glockenklang zur Messe zu bitten.
    Nach dem gestrigen Freitag waren auch in der Medina die Läden fast alle geöffnet und es war insgesamt etwas lebendiger.
    Bei unserem Abendspaziergang bemerkten wir ein reges und munteres Treiben, Frauen und Kinder auf den Plätzen, erstere schwatzend um kleine Buden versammelt und die zweiten spielend und herumtobend.
    Die Herren saßen derweil Fußball schauend oder Karten spielend in den zahlreichen Restaurants und Cafés, . Welt noch in Ordnung!
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  • Larache und Mecanicien die Zweite

    7 stycznia 2024, Maroko ⋅ ☀️ 15 °C

    Mit frisch repariertem Kühler ging es heute über die N 1 rund vierzig Kilometer nach Larache, wo wir außerhalb der Stadt an der Lagune parkten und uns auf den Weg zu den römischen Ausgrabungen nach Lixus machen wollten. Da der Mecanicien gemeint hatte, ich solle mal nach so etwas 30 bis 40 Kilometern nachschauen ob alles dicht ist, habe ich zunächst mal unter das Womo geschaut und weitere Untersuchungen waren nicht mehr nötig. Jetzt tropfte es ordentlich an zwei Stellen und der Ausgleichsbehälter war so gut wie leer.
    Also zurück nach Asilah und das Garantieversprechen testen.
    Gegen 13.30 Uhr kamen wir an und gegen 14.00 Uhr war der Mecanicien mit auch sonntags ölverschmierten Händen auch schon da.
    Ein Blick unter den Motor und er meinte, jetzt sei eine andere Stelle undicht und die Originalteile an zwei Stellen angebrochen. Er werde das Ganze mit einem neuen Schlauch reparieren und dann sei alles in Ordnung. Er müsse den Schlauch besorgen, habe noch ein Auto in der Werkstatt in Reparatur und werde heute Abend noch alles richten. Ich habe ihm gesagt, er solle sich nicht hetzen und das Ganze hat auch Montag noch Zeit.
    Ein bisschen in Asilah herumgelaufen, einen Kaffee getrunken und um 17.00 Uhr wieder zurück.
    Gewartet und gegen 19.00 Uhr zu einer prima Fischplatte für zwei Personen und Salat Marokkain in die Stadt. Mit Trinkgeld 23 Euro bezahlt und zurück
    Und fast hätten wir beim Einsteigen ins Womo die Beine übersehen, die vorne darunter hervorlugten.
    Der Mecanicien war im Dunkeln mit Taschenlampe am Werk und hatte schon einige Schlauchteile neben sich liegen.
    Er ließ sich auch nicht groß beirren und kam weitere 15 Minuten später hervorgegrabbelt und verkündete, maintenant tout est bon und dass er einen neuen Schlauch statt der Originalteile eingebaut habe, meinte wir sollten mal 10 Kilometer um Asilah rumfahren und er werde solange eine Zigarette rauchen.
    Gesagt getan, jedenfalls hielt das Wasser und er wollte als Bezahlung lediglich das Geld für den Schlauch und jetzt wäre alles perfekt.
    Also den Schlauch plus 10 Euro bezahlt und noch eine Nacht in Asilah angehängt.
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  • Larache und Moulay Bousselham

    8 stycznia 2024, Maroko ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach dem Frühstück haben wir uns wieder auf den Weg nach Larache gemacht und am Hafen für 2 Euro/24 Stunden geparkt. Aber zuerst nach dem Kühlwasser geschaut und siehe da, alles tip-top. Nach einer Wanderung durch die Medina sowie die umliegenden Straßen und einem Kaffee im berühmten Café Lixus fuhren wir weiter ins Fischerdorf Moulay Bousselham. Den avisierten Campingplatz gibt es nicht mehr aber der Betreiber eines anderen Platzes hat uns angehalten und zu seinem Platz geleitet. Jetzt stehen wir mit weiteren 6 Womos in einem zum Stellplatz umgemodelten Garten. Wie wir erfahren haben besteht die Betreiberfamilie aus dem Sohn, einem Fischer, dem Vater, Reiseführer in der Lagune mit eigenem Boot und die Mama kocht auf Wunsch für die Gäste.
    Und so haben wir heute Abend unsere erste marokkanische Tajine mit Fisch verspeist.
    Die rund 40 Kilometer fuhren wir über Landstraßen, die teilweise wie Feldwege allerdings mit viel tieferen Schlaglöchern ausgebaut waren. Auf dem ganzen Weg links und rechts befanden sich so weit das Auge reicht nur Obst- und Gemüsefelder, größtenteils unter Plastik.
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  • Moulay Bousselham

    9 stycznia 2024, Maroko ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute sind wir auf dem kleinen Campingplatz geblieben und haben uns aufgemacht, den Ort zu erkunden. Das Örtchen selbst hat etwa 8 tausend Einwohner und liegt an einer riesigen Lagune, die im Winter zahlreichen Vögeln als Domizil dient. Einige Fischer bieten auch Fahrten mit ihren Booten in die Lagune zu ornitologischen Erkundungen an.
    Nach rund vier Stunden, 11 zurückgelegten Kilometern, zwei mal Einkehr sowie Obst und Gemüsekauf in einem ans Mittelalter erinnernden Souk sitzen wir nun bei leichtem Regen im Wohnmobil und machen außer lesen mal nix.
    Erschreckend für uns ist die totale Vermüllung der ganzen Region, vermutlich ganz Marokkos. Es ist ein einziges Drama, mit welcher Sorglosigkeit der Müll hier "entsorgt" wird. Wir haben einigen Leuten zugesehen und konnten nur noch den Kopf schütteln.
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  • Camping Mehdiya bei Kenitra

    10 stycznia 2024, Maroko ⋅ 🌙 16 °C

    Von Moulay Bousselham sind wir heute zur Stadt Kenitra aufgebrochen, wo wir uns direkt am Atlantik auf dem Campingplatz Kenz Mehdiya für zwei Tage niedergelassen haben.
    Eine Wanderung über rund 10 Kilometer am Strand und der Strandpromenade und dann Cous-Cous mit dem letzten Rotwein, Chateau Clement Saint-Jean, genossen.
    Morgen fahren wir dann mit dem Taxi nach Kenitra und bleiben dort den ganzen Tag.
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  • Mit dem Taxi nach Kenitra

    11 stycznia 2024, Maroko ⋅ ☀️ 19 °C

    Gegen Mittag machten wir uns auf an den etwa einen Kilometer entfernten Taxistand und für 60 Dirham für das ganze Taxi hat uns der Fahrer mitten in Kenitra abgesetzt und am Abend auch wieder abgeholt.
    Kenitra selbst ist eine Industriestadt, in der es viel Interessantes nicht zu sehen gibt. Auffällig ist die Teilung der Stadt in ganz neu, neu, alt und uralt. So liefen wir dann durch die unterschiedlichen Teile, wobei wir in der Medina und dort im Soukh am längsten aushielten.
    Und was gibt es noch? Massenhaft Störche, die ungeniert mitten in der Stadt rumlaufen und sich am umherliegenden Müll gütlich tun, wie auch hunderte von Katzen und Hunden.
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  • Mit dem Zug nach Rabat

    12 stycznia 2024, Maroko ⋅ ⛅ 16 °C

    Gegen 10 Uhr hat uns unser Taxifahrer von gestern am Campingplatz abgeholt und zum Bahnhof nach Kenitra gebracht, von wo aus wir für 36 Dirham pro Person in einer halbstündigen Fahrt nach Rabat und zurück gebracht wurden.
    In Rabat zunächst zum riesigen Gelände des Königspalastes, das wir allerdings wegen fehlenden Reisepässen nicht betreten durften.
    Also weiter zur Großen Moschee mit Hassan Turm mit dem Mausoleum von Mohamed V.
    Danach weiter zur Kashbah und dann an einem riesigen Muselmanenfriedhof vorbei in die Medina, aus der wir Dank Komoot auch tatsächlich wieder rausgefunden haben.
    Und zum Abschluss noch eine pro-Palästina-Demo vor dem Parlamentsgebäude.
    Rabat ist eine moderne, quirlige Stadt, die mit sonstigen Großstädten locker "mithalten" kann.
    Aus der Ferne haben wir noch den alles überragenden Mohamed -Tower und das moderne Theater betrachten können.
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  • Weiter Richtung Süden

    13 stycznia 2024, Maroko ⋅ ☁️ 17 °C

    Vom Campingplatz in Mehdiya ging es heute weiter in Richtung Süden. Von drei Highlights gibt es zu berichten:
    Zunächst fuhren wir durch das Naturreservat Lac Sidi Boughaba, ein langgestreckter See, der durch eine Hügel-, vermutlich Dünenkette, vom Meer getrennt ist.
    Zwischen Mehdiya und Rabat an der RN 1 befindet sich der 1952 errichtete "Jardins Exotiques de Bouknadel". In diesem riesigen Park gibt es fast alle Bäume und Sträucher, die man sich so vorstellen kann. Wir liefen fast 2 Stunden durch den Park und uns wurde keine Minute langweilig. Es ist schon ein fataler Kontrast wenn man auf den Schautafeln sieht und liest welche Auswirkungen Müll und insbesondere Plastikmüll auf die Umwelt hat und kaum ist man aus dem Park raus, Peng!
    Highlight Nummer zwei war die Autofahrt durch Rabat. Schon einiges in den letzten Tagen gewohnt und auch gestern an einigen Punkten als Fußgänger erlebt. Jede/r fährt wie er/sie will, die Polizisten schauen zu und wenn es mal nicht richtig einvernehmlich geht wird sich halt mal auf der Straße sehr zur Freude der Folgenden geprügelt. Aber alles lief gut und jetzt stehen wir auf dem großen Campingplatz L'Oceon Bleu El Mansouria, der fest in französischer Hand ist aber über eine Waschmaschine verfügt, die wir am morgen vorgesehenen Wasch- und Putztag nutzen werden.
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  • Wasch- Putz- und Gammeltag

    14 stycznia 2024, Maroko ⋅ ☁️ 20 °C

    Dazu ist nicht viel zu sagen, Wäsche mal gewaschen, Womo innen etwas gereinigt, rumspaziert, gelesen und gekocht, unter anderem prima Minztee.

  • Casablanca

    15 stycznia 2024, Maroko ⋅ ☁️ 18 °C

    Eigentlich hatten wir vor, Casablanca vom Platz in Mohammedia aus zu erkunden. Erschien uns dann aber zu umständlich, Taxi, Zug, Taxi, und so haben wir umdisponiert und sind zu einem Stellplatz kurz hinter Casablanca gefahren, wo wir uns für 50 Dirham für 24 Stunden niedergelassen haben.
    Die Autofahrt war schon ein Erlebnis, Fußgänger und Eselskarren auf der Autobahn kannten wir ja schon. Neu waren die Menschen, die mal so die Autobahn, teils 3spurig, mit Ruhe und Gelassenheit überqueren.
    Für 10 Dirham mit dem unmittelbar am Platz abfahrenden Bus ging es an die Moschee Hassan II, dem bekannten Wahrzeichen der Stadt, direkt am Meer. Die fünftgrößte Moschee der Welt mit dem höchsten Minarett aller Moscheen, 210 Meter hoch mit 3 Goldkugeln auf der Spitze, erschlägt einen mit seinen Ausmaßen auch im Inneren. Da man diese Moschee auch besichtigen kann, haben wir die 260 Dirham für uns zwei gerne ausgegeben und uns einem französisch sprechenden Führer angeschlossen, der fast eine Stunde viele Details zum Bauwerk und auch zum Islam allgemein zu erzählen wusste.
    Das berühmte "Ricks Café", aus dem Film Casablanca (hau mir auf die Augen, Kleines) hatte geschlossen und wie man einem Hinweisschild entnehmen konnte, erfolgt Zutritt nur nach Anmeldung. Das Café wurde erst 2004 als Nachbau des Filmcafés von einer cleveren Gastronomin eingerichtet.
    Also von dort weiter durch die Alte Medina in Richtung Kathedrale, die wegen Bauarbeiten schon länger geschlossen ist, was wir allerdings wussten.
    Die Medina erweckte gerade zum Leben. Die Läden wurden nach und nach geöffnet und es herrschte immer mehr Betrieb. Auch in einem ausschließlich von Schwarzafrikanern betriebenen Soukh, dessen Sträßchen mal gerade zwei Meter, die zudem noch zugestellt waren sind wir gelandet, aber auch schnell wieder raus!
    Die Rückfahrt gelang nicht so sonderlich gut, da wir einen falschen (aber zumindest fast namensgleichen) Zielort auswählten und die Fahrt 5 Kilometer vor dem Ziel endete.
    Nach einigen hundert Metern zu Fuß haben wir dann einen freundlichen Taxifahrer um 20 Dirham reicher, oder weniger arm, gemacht.
    Casablanca ist auf der einen Seite eine Stadt mit hochmodernen Bauwerken und zig Baukränen, mit toll ausgebauten Straßen, die mit den verschiedensten Fuhrwerken -Eselskarre bis Bugatti gesehen - befahrenen werden, und andererseits arme Viertel bis hin zu Ghettos.
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  • Auf nach Oualidia

    16 stycznia 2024, Maroko ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute ging es wieder etwas weiter in Richtung Süden. Unser Ziel war der Stellplatz "Camping Car de Oualidia" der mit rund 100 Parkplätzen einen beliebten Treffpunkt für Womo-Reisende bietet und auf dem man alles zum Essen und Trinken bestellen kann, was dann entweder roh oder gekocht geliefert wird, von Obst und Gemüse bis Fisch und Krustentiere.
    Auf dem Hinweg hatte es geregnet und ein ziemlich heftiger Wind blies über die nackten Steinfelder, die etwas an eine Steinwüste erinnerten.
    Insgesamt änderte sich die Landschaft allmählich von sattgrünen Wiesen und Feldern zu immer trockeneren braunen Lehmböden mit Steinen.
    In dem kleinen Fischerdorf machten wir in einer Regenpause einen Spaziergang und tranken den üblichen Minztee.
    Eine Anmerkung zum Internet-Empfang in Marokko. Wie geschrieben, haben wir uns bei Maroc Telecom mit Sim-Karten versorgt und bislang noch kein Zipfelchen gefunden, in dem nicht mindestens 4G zu empfangen war. Recht häufig kann man hohe, bis zur Spitze nackte, Palmen sehen, die oben nur noch einige Blätter tragen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man dann in den angeblichen Palmblättern die Sendeanlagen.
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  • von Oualidia über Safi weiter

    17 stycznia 2024, Maroko ⋅ 🌙 17 °C

    Heute Morgen haben wir zunächst einen ausgedehnten Spaziergang am weitläufigen Strand von Oualigia gemacht. Es war immer noch recht windig und in den Wolken hing massenhaft Sand, der mitgetragen wurde.
    Danach machten wir uns auf weiter in Richtung Süden. In Safia machten wir den vorgesehenen Stopp auf einem Parkplatz direkt an der dortigen ausgewaschenen Steilküste und liefen einige Zeit durch die Medina und das Hafengelände. Safi ist eine reine Industriestadt und so kommt sie einem auch vor. Kein Charme und das Interesse zum Bleiben oder Verweilen war schnell verflogen. Insbesondere der allenthalben sichtbare Müll hat uns zum weiterfahren animiert.
    Wr wollten dann weiter zu einem Stellplatz vor Essaouria, sind aber einfach ein Camper gefolgt, der etwa 20 km vorher von der Straße in Richtung eines kleinen Örtchens abbog. Und so landeten wir auf dem "Camping de la plage de Bhaibah" und haben die Änderung nicht bereut. Ein prima Platz mit allem drum und dran.
    Und morgen geht es dann weiter nach Essaouria.
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  • Essaouira

    18 stycznia 2024, Maroko ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute ging es dann wie geplant weiter nach Essaouira, einer mehr als zweitausenjährigen Stadt mit bewegter Vergangenheit. Begegnet sind uns ab und an Kamele am Wegesrand und Schildkröten, die gemächlich die Strasse überquerten. Und nach viel Sand und Steinen plötzlich die Berge vor uns.
    An der geplanten Haltestelle vorbeigefahren, in der Stadt im Carrefour eingekauft (natürlich auch marokkanischer Rotwein)und wieder zurück zum Platz "El Bernicha", etwa 10 km von der Stadt entfernt.
    Für morgen früh ist ein Taxi bestellt und dann werden wir die Stadt entdecken.
    "El Bernicha" ist ein kleines Camperresort mit 9 Stellplätzen, einer super Infrastruktur und einem super netten älteren französisschen Betreiberpaar, das sich hier einen Traum verwirklicht hat.
    Und hier haben wir nochmals gesehen wie klein die Welt doch ist; beide Ehepartner stammen aus dem lothrinigischen St. Avold, gerade mal 40 km von Bous entfernt. Und der Betreiber wusste stolz zu berichten, dass er das Kreiskennzeichen SLS sehr gut kennt und er in jungen Jahren regelmäßig im Luxemburger Hof in Bous zum Tanzen war.
    Eventuell sind wir ihm da schon mal vor vielen Jahren begegnet?
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