India
Thathampally

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7 travelers at this place:

  • Day22

    Alleppey Tag 2

    October 28, 2015 in India

    Tag 22

    Alleppey

    Es war ein wunderschöner Morgen, den ich noch etwas auf meinem Boot genießen durfte. Während einer kleinen Spritztour durch die Backwater-Flüsse wurde mein Gaumen beim Frühstück wieder verwöhnt. Leider musste ich dann doch das Boot verlassen. Da mein Zug jedoch erst um Mitternacht eintreffen wird, muss ich noch etwas Zeit überbrücken. Also ab in ein billiges Hotel, ein Zimmer nehmen und meinen Rucksack verstauen. Um knapp 9€ konnte ich das wahrscheinlich schlechteste Zimmer meiner bisherigen Reise ergattern. Glücklicherweise musste ich darin nicht schlafen. Vermutlich wurde die Bettwäsche seit knapp 4 Jahren nicht gewechselt. Der Schimmel an allen Wänden war nicht mal für Blinde zu übersehen. Ablagefläche gabs sowieso keine. Jede kleinste Bewegung aus dem Zimmer nebenan hätte man wahrscheinlich auch noch mit Gehörschutz wahrnehmen können. Aber das Highlight war bestimmt das Badezimmer. Ich öffnete die Tür und staunte nicht schlecht als ich einen kleinen Baum vor mir sah. Ein kurzer Blick nach oben, keine Deck zu sehen. Freiluft-Bad! Nun kann ich endlich einen Tag wie ein echter Inder, die fast alle noch immer im Mittelalter leben, verbringen. Als ich den Klodeckel öffnete, krabbelten ein paar millionen Ameisen heraus, also quasi frisch geputzt! Während meiner Erkundung des Waschcabrios schlüpften wieder mal knapp 20 Mosquitos durch die offene Tür in mein Zimmer. Sollte ich in den nächsten Tagen positiv auf Malaria oder sonstige Krankheiten getestet werden, wisst ihr jetzt wenigstens den Grund dafür. Laut meiner Recherche im Internet war dieses Hotel bis vor kurzem noch mit einem kleinen "Zoo" im Garten bestückt. Dieser kam den meisten Besuchern jedoch etwas komisch, somit müssen die Besitzer aufgrund einer Anzeige, welche tatsächlich Wirkung gezeigt hatte, eine Haftstrafe absitzen. Das Hotel hat nun einen neuen Besitzer, welcher zwar keine Tiere quält, aber auf jeden Fall seine Gäste. Kurz nach Mitternacht werde ich diesen Ort mit dem Zug in einer 11 stündigen Fahrt in richtung Madurai verlassen, bis dahin verbringe ich so wenig Zeit als möglich im Zimmer. Da es heute aber nicht mehr zu erzählen gibt, habe ich mir überlegt, euch den indischen Verkehr etwas näher zu bringen.
    1. Man fährt links! Ist der Fahrstreifen aber nicht frei, warum auch immer, kann man auch rechts fahren
    2. Blinker gibts, braucht man nicht
    3. Halte- und Parkverbote sind für Weicheier
    4. Reifen-, Motor- oder etwa Getriebeschäden sind sicher keine Gründe um in eine Werkstatt zu fahren, ist jedoch die Hupe kaputt muss sofort die nächste aufgesucht werden
    5. Nationales Hupzeichenverzeichnis:
    1. Einmal hupen: kann so ca alles bedeuten
    2. Zweimal hupen: Hallo, ich will dich überholen
    3. Dreimal hupen: Ich überhol dich jetzt, also pass auf dich auf, denn ich sehe nicht ob genug Platz ist!
    4. Hupe gedrückt halten: Ich überhol dich gerade, habe jedoch soeben bemerkt, dass nicht genügend Platz, also mach welchen!
    5. Die "Sirene": Man hupt einfach ständig in Abständen von Millisekunden um anzuzeigen, dass man viel zu schnell unterwegs ist und sicher nicht gewillt ist für irgendjemand abzubremsen, also auf die Seite mit euch!
    Wenn nun alle diese Regeln eingehalten werden, funktioniert der indische Verkehr weiter wie bisher. Mit vielen Unfällen, verstopften Kreuzungen, weil man auf allen Fahrstreifen in jede Richtung vorwärts kommen will und dabei versucht alle anderen zu blockieren und vorallem sehr langsam.
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  • Day10

    צהריים באלפי

    January 24, 2016 in India

    בריאני בקר, קראלה פארוטה וחביתה, לקינוח סלט פירות וצ'אי ויותר מאוחר מעבורת לטאקזי

  • Day68

    Alappuzha (28.04. - 01.05.)

    May 1, 2016 in India

    In Alappuzha selbst gibt es nicht wirklich viel zu sehen, obwohl die Stadt wegen ihrer zwei Kanäle "Venedig des Ostens" genannt wird. Wer auch immer auf diese Idee gekommen ist... Der Strand ist eher mittelmäßig und wird von zahlreichen indischen Touristen belagert und Sehenswürdigkeiten im Ort gibt's auch nicht.
    Der Reiz von Alappuzha liegt in den sogenannten Backwaters. So heißt das Geflecht aus Kanälen und Wasserstraßen, das sich im Landesinneren über mehrere Dutzend Kilometer zieht und für die Menschen in den anliegenden Ortschaften den Haupt- und manchmal einzigen Transportweg darstellt. Unter anderem von Alappuzha aus werden Touren mit allerlei Booten, vom kleinen Paddelboot über Motorboote mit Platz für bis zu zwanzig Leuten bis zu großen Fähren und dekadent eingerichteten Hausbooten, organisiert. Eine Nacht in solch einem Luxusschiff kostet je nach Saison und Verhandlungsgeschick zwischen 40 und 130€.
    Wir wollten die Gegend aber lieber günstiger und vor allem mehr wie die Einheimischen erkunden. Am ersten Tag sind wir deshalb zum Fähranleger und haben eine Fahrt hin und zurück zu einem Ziel gebucht, das ich schon wieder vergessen habe. Der Ort war schließlich egal, denn es ging darum, zu sehen, wie die Leute hier von A nach B kommen, und daran teilzuhaben. Insgesamt dauerte die Fahrt vier Stunden und kostete uns zu dritt stolze 78 Rupien, nach aktuellem Wechselkurs ziemlich genau ein Euro.
    Unter einer Fähre darf man sich jetzt keinen Riesendampfer vorstellen, der voll beladen wird und dann vom Start- zum Zielort fährt. Stattdessen wird sie eher wie ein Bus benutzt. Statt Haltestellen gibt es hier und da kleine Stege, wo ein- und ausgestiegen wird, zwei jüngere Kerle halten das Boot dann mit Tauen an Ort und Stelle, bis auch die Oma mit ihrem Einkauf ausgestiegen ist.
    Ereignisreich war die Fahrt nicht. Aber einerseits war die Natur mit ihrem saftigen Grün wunderschön - da der Monsun schon lange her ist, sind die meisten Gegenden längst nicht so grün, wie sie sein könnten - und andererseits war es sehr interessant zu sehen, wie die Anwohner darauf eingestellt sind, die Dinge des alltäglichen Lebens nur auf dem Wasserweg zu erledigen.

    Am nächsten Tag wollten wir dann auch in die kleineren Kanäle, die Fähre passt schließlich nicht in nur zwei Meter breite Einfahrten. Eigentlich wollten wir uns Kajaks mieten und dann selbst paddeln. Aber angesichts  von 40° bereits am frühen Morgen, überließen wir das lieber unserem indischen Begleiter im Boot. Er sah sowieso so aus, als wenn man ihn als Laie mit Versuchen mitzupaddeln eher stören würde. In einem kleinen Kahn, der zum Glück über ein kurzes Sonnendach verfügte, schipperten wir ganz gemächlich an Leuten vorbei, die Wäsche wuschen, Muscheln reinigten, Kokosnüsse von Palmen schlugen, Müllfeuer anzündeten und vielem mehr. Wenn man zwischendurch mal auf einen der Hauptkanäle kam fuhr ab und zu so ein dickes Hausboot mit lauter Partymusik an uns vorbei... irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, diese Idylle auf so einem Ding aufnehmen zu können... Die Begegnung mit einem von diesen Schiffen war besonders unangenehm, denn seine Bugwelle war so hoch, dass sie bei uns rein schwappte. Das war zunächst nicht sonderlich dramatisch, die Kamera bekam zwar trotz schneller Reaktion ein paar Spritzer ab, aber die ist dagegen geschützt. Schlimmer war die rund zwölf Zentimeter große Spinne, die vom Wasser geweckt und nach oben getrieben wurde. Ein Vieh von dieser Größe hab ich außerhalb eines Terrariums noch nicht gesehen. Glücklicherweise blieb sie bei mir in der Nähe, sodass Lisa sie gar nicht zu Gesicht bekam und somit auch nicht dem Wunsch erlag, aus dem Boot zu springen.

    Unser Homestay wurde von zwei Leuten geführt. Der eine war älter und total planlos und verstand gar nicht unseren Unmut darüber, dass das Frühstück, das wir für sieben mit ihm abgesprochen hatten, um acht noch nicht in Sicht war. Der andere war um die 18 und versucht wohl, mit Lagerfeuermusik Touristinnen zu beeindrucken. Anfangs war das gar nicht schlecht, seine Version von "Imagine" konnte man sich gut anhören, nachdem er aber "500 Miles" vergewaltigt hatte, suchten wir jedes Mal das Weite, wenn er zur Klampfe griff. Trotzdem waren beide sehr nett und der Aufenthalt ziemlich cool.

    Achja, nach Alapuzzha sind wir zum ersten mal in der nicht klimatisierten Sleeper-Klasse gefahren. Zwar nur zwei Stunden und das über Mittag, aber man bekommt schon einen guten Eindruck für die Fahrten über Nacht. Die Türen sind offen, sodass man immer mal den Kopf oder auch mehr raushalten kann (Ja, Mamas, wir halten uns dann gut fest!) und durch die Fenster kommt auch gut Fahrtwind rein. Dank der Sitzplatzreservierung ist es auch nicht zu voll und die Pritschen sind nicht so ungemütlich, wie sie aussehen. Wir freuen uns auf unsere erste Nachtfahrt damit! Da zwischen Alapuzzha und Mysore aber kein direkter Zug fährt, geht's jetzt mit einem Nachtbus weiter.

    Bilder 1-3: Eindrücke von der Fahrt mit dem kleinen Boot (inklusive unschlagbarem Sonnenschirmhut!)
    Bilder 4-6: Eindrücke von der Fahrt mit der Fähre
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  • Day223

    Terug naar mainland India

    February 18, 2016 in India

    De laatste twee dagen op Neil Island hebben ons veel goed gedaan. Onze ruime schone luxe hut was precies wat je zou willen op een tropisch eiland. Maar zoals altijd komt aan alles een eind en zo ook aan de radiostilte; vanaf nu gaan we weer regelmatig posten :) De 17e hebben we de ferry terug genomen naar Port Blair - enigszins jaloers op de mensen die bij aankomst stonden te trappelen om aan boord te mogen. Op goed geluk zijn we rechtstreeks door naar het vliegveld gegaan om een aansluitende vlucht te scoren. Echter, volgens de baliedame konden we pas over twee dagen vliegen, dus zijn we maar verder gegaan naar het hotel waar we de eerste keer ook zaten. Omdat niemand in India de waarheid verteld, proberen we ons geluk ook nog even online. Uiteraard kunnen we gewoon de volgende dag vliegen - voor een lagere prijs dan wat de baliedame op latere data pas kon (wilde) bieden. Na een snikhete nacht en de nodige ergernissen in het hotel (hoe vaak kan er iemand voor je deur staan voor iets...) en met de motorriksja (blijven boeven) melden we ons op het vliegveld. De reis gaat via Chennai waar we overstappen en waar we even kunnen genieten van goede koffie en een lekkere westerse kipburger ;) Het hotel in Kochi hadden we al vooruit geboekt dus na aankomst liggen we binnen een uur op ons bed. Helaas is de airco uitgeschakeld, doet het internet het niet en bestaat onze 'douche' uit alleen een knop... Er is geen sproeier te bekennen, dus wat er gebeurd als we aan de knop draaien zal altijd een mysterie blijven. Om 09:50 uur zitten we alweer in de lokale bus richting Alappuzha (zoals zoveel plaatsen in India verwarrend genoeg ook voorzien van een andere naam: Alleppey). Het ziet er gemoedelijk uit en ons hotel is rustig en (basic maar) prima. Even bijkomen en acclimatiseren!Read more

You might also know this place by the following names:

Thathampally

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