Iran
Ostān-e Golestān

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4 travelers at this place

  • Day21

    Iranduro Tag#: 6

    October 11, 2019 in Iran ⋅ ☀️ 17 °C

    Unsere heutigen Runs waren in den wunderbaren Wäldern um Gorgan, noch immer am Kaspischen Meer, geplant. Die Ungereimtheiten um Joe's Vorderbremse haben sich aber leider zu einem ernsteren Problem entwickelt. Die Brems-Zylinder klemmen und können auch nicht über die Hydraulik gelöst werden. Chris ist ein talentierter Schrauber, aber da hilft aktuell nichts. Wir entscheiden nur einen Run zu machen und einen Bikemechaniker zu suchen.
    Auf halber Höhe der tollen Singletrail-Abfahrt knallt es an meinem Radel und ich denke f... ein Patschen. Leider nein, meine Federgabel hat mit einem lauten Knall ihren Dienst versagt. Zu unser aller Erstaunen, lässt sich die Federgabel-Patrone wieder aufpumpen und funktioniert irgendwie.
    Wir haben das Rieseglück an einem Freitag, der Sonntag im Iran, einen äusserst talentierten Bike-Schrauber zu finden. Dieser erlöst uns von unseren heutigen technischen Sorgen.
    Die Bremsentlüftung, der verklemmte Bremskolben bei Joe und die Federgsbel-Zerlegung bei mir, inklusive 2x Bikewash, wird hier mit € 12.- und € 6.- abgegolten.

    Unmittelbar neben dem Bike-Shop eröffnet eine im TV ausgezeichnete Köchin ein neues, trendiges Restaurant. Wir armen Schlucker werden als allererste Gäste zu einem Top-Burger und Getränken eingeladen. Wir verstehen die Welt einmal mehr nicht und sind rundum glücklich, offenbar haben wir uns das verdient. ;-)

    Tagesprogramm laut Vorgabe:
    Day 6:
    Transfer day around Gorgan on a beautiful trail in a super rolling forest and playful about 2'000 D-. Possibility of doing 2 or 3 depending on the conditions and motivation, even if I do not worry too much on that side ...

    Lunch at the restaurant.

    Transfer to Rineh (foot of Damavand) (approx 4h30).

    Night in a comfortable refuge
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  • Day20

    Iranduro Tag#: 5

    October 10, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 13 °C

    Als ein ganz neues Erlebnis durften wir gestern an der Kaspischen Meeresküste Regen begrüssen. Ich habe mich aufrichtig über dieses Geschenk gefreut, auch wenn es trailtechnisch sicher keine Vorteile bringt.

    Wie schon etwas gewohnt, shuttelt Mohammed die müden Biker wieder in luftige Höhe, damit diese ihr Können in den flowigen Abfahrten unter Beweis stellen können.
    Weil es beim Start schon wieder gegen Mittag zugeht, wird erst Mal etwas gegessen. Biken mit leerem Magen, das geht ja voll nicht. ;-)

    Die Abfahrt wiederum voll cool und für alle, mit funktionierenden Bremsen, fahrbar. Durch verschiedene Vegetationszonen, vorbei an einigen Schäfern mit ihren "Wollböcken" und kläffenden Hunden, verschiedenen Alphütten, rund 2000 Höhenmeter runter zum Safran-Eis auf Meereshöhe.
    Nach einem erlebnisreichen Bremsscheiben Austausch beim lokalen Fachhandel sind wir wieder alle für den nächsten Tag gerüstet.

    Tagesprogramm laut Vorgabe:
    Day 5:
    Ascent in 4x4 to Sebleh (above Gorgan) (about 1h30 by road). Portage / pushing / pedaling on about 200m of D +, before riding a superb mixed ride (rolling, technical, forest / dry) which will take us back to Gorgan on loan of 2'000 D-

    Pic nic lunch on the trail

    Evening meal in Gorgan / Night in hotel
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  • Day41

    Willkommen im Jahr 1398

    September 5, 2019 in Iran ⋅ ☀️ 28 °C

    235 Kilometer, 8 Stunden unterwegs

    Anni bekommt mittlerweile auch die Leiden der iranischen Frauen zu spüren. Sie hat für die herrschende Hitze viel zu viel Kleidung an und dazu kommt noch das Kopftuch. So langsam fängt es an zu jucken und wird richtig unangenehm.

    Doch jetzt geht es zur Abkühlung erst mal zu einem Wasserfall im Wald. Hier ist es schön grün und die Bäume spenden wertvollen Schatten. Leider ist morgen Freitag und das ist mit unserem Sonntag gleichzustellen. Dementsprechend sind noch mehr Menschen als sonst beim Picknick. Anni kann gut mit den neugierigen Blicken aller Iraner umgehen, nur ich fühle mich die ganze Zeit beobachtet und dabei ziemlich unwohl.
    Übrigens: Nicht nur die Wochentage stimmen hier nicht überein, auch sind wir in das Jahr 1398 zurückgereist. Die Zeitrechnung des iranischen Kalenders beginnt nämlich mit der Auswanderung des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina.

    Bei der Weiterfahrt besuchen wir eine Konditorei, um uns einzudecken. Nach unser langwierigen Auswahlzeit verpackt die Verkäuferin alles, wir bekommen den Beutel in die Hand gedrückt und wollen bezahlen. Doch der Besitzer des Geschäftes besteht darauf uns den gesamten Einkauf zu schenken. Schon wieder werden wir beschenkt und schaffen es nicht uns dagegen zu wehren. 🙈

    Eigentlich wollten wir noch in Teheran den Bruder der Frauen kennenlernen. Von ihm hätten wir gerne etwas über das Land, aus einer leicht kritischen Sichtweise, gehört. Leider müssen wir uns dagegen entscheiden, weil uns dieser Umweg jede Menge Zeit kosten würde. Das Konzept von "schnell vorankommen" hat man hier verkehrstechnisch noch nicht verstanden. Die meisten großen Straßen gehen mitten durch alle Städte.

    Einen Schlafplatz finden wir nahe einer Straße hoch auf einen Berg. Auf 1200 Metern Höhe sind die Picknickplätze etwas verteilter und wir sind endlich mal alleine.
    Zumindest hatten wir uns das so gedacht... Eine Stunde später kommt eine Familie hier an, um ihr Abendbrot zuzubereiten. Also doch lieber schnell wieder das Kopftuch aufsetzen.
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  • Day42

    Ohne Kopftuch frühstücken = unmöglich

    September 6, 2019 in Iran ⋅ ☀️ 26 °C

    Am Morgen ist gleich wieder Action. Anfangs noch alleine aßen wir unser Frühstück. Etwas später gesellten sich noch zwei iranische Picknickgruppen in der Nähe unseres Schlafplatzes dazu. Letztlich führten beide Gruppen ein Musikbattle. Sie drehten die Musik abwechselnd lauter, um die jeweils anderen zu übertönen. Wo sind wir da bloß reingeraten? Und sollen wir jetzt mitziehen und Rammstein über die Autoanlage laufen lassen? Wir sind erst mal zurückhaltend und machen unseren großen Auftritt erst bei der Abreise.Read more

  • Day79

    La forêt de Shahrood

    October 22, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 10 °C

    Près de Shahrood, Jangali Abr est une forêt de montagne qui se situe à la frontière entre deux zones de pression atmosphérique basse et élevée. Résultat, de gros nuages s'y forment et on se balade dans (ou au-dessus de, quand on est chanceux) ces nuages. Ambiance purée de pois, comme à la forêt de Sherwood.

    Sur le chemin pour Damhgan on passe rendre visite à deux soufis des IXe et Xe siècles, Bayazid Bastami et Cheikh Abu al Hassan. Le second se disait en connection spirituelle avec le premier, bien qu'ils aient vécu à 100 ans d'intervalle. Chez Abu al Hassan il y a un petit chat tigré et joueur. Bayazid Bastami a un plus gros succès (des centaines de billets sont glissés par les visiteurs dans la cage qui entoure la pierre tombale) mais pas de chatons.

    Arrivée à Damghan, achat de pistaches au safran et dîner dans un resto vide et glauque aux néons épileptiques, où on nous file la dernière brochette de poulet. Le lendemain on demandera une pizza aux légumes dans un bouiboui (et on nous amènera une pizza à la saucisse). En plus le cuisinier avait plutôt l'air d'un garagiste. Dans ces deux cas on avait vraiment l'impression de jouer à la roulette russe avec nos intestins, mais l'intoxication sera évitée pour cette fois 😅
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  • Day41

    Durchgeschmorte Sicherung

    September 5, 2019 in Iran ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach 10 Stunden erholsamen Schlafes fühle ich mich besser. 7 Uhr stehen wir auf um in den Tag zu starten. Bei der für uns frühen Aufstehzeit haben wir nicht mit den vielen Iranern gerechnet. Die bevölkern nämlich ab jetzt schon wieder den Park und frühstücken. Die meisten von ihnen befinden sich auf der Durchreise, andere wollen sich schon mal einen guten Platz reservieren.

    Im Iran haben wir bisher den meisten Müll vorgefunden, der irgendwo herum liegt. Dafür haben wir echt kein Verständnis, denn es gibt überall Mülleimer und -tonnen. Als wir selber Müll wegwerfen, ändert sich unsere Ansicht etwas. Wenige Sekunden danach kommen Krähen angeflogen, die den Beutel zerreißen. Danach liegt der Müll rund um den Eimer und ein Wildschwein prüft auch gleich ob noch was verwertbares dabei ist.

    Während unseres Frühstücks werden wir schon wieder angesprochen. Dieses Mal jemand der gut Englisch spricht. Das ist immer sehr aufschlussreich, da wir so das meiste lernen können. Außerdem bekommen wir von der Familie, die uns am nächsten sitzt, eine große Weinrebe geschenkt.

    Nun geht es endlich weiter. Aber der Sprit geht uns langsam aus. Um zu tanken brauchen wir eigentlich eine Tankkarte, sonst gibt es keinen Diesel. Glücklicherweise ist die an vielen Tankstellen bereits vor Ort und wir können tanken. Ohne Karte müssen wir das Doppelte zahlen. Das sind immerhin 5,5 Cent pro Liter. 😅

    Auf einer großen Landstraße bildet sich auf einmal ein Stau. Wir wissen gar nicht, wodurch der zustande kommen soll. Als wir näher kommen, verstehen wir es. Auf der Straße sind Händler, die ihre Waren anbieten. Viele Iraner entscheiden sich kurzerhand dafür etwas zu kaufen und bleiben einfach stehen. So entsteht schnell mal ein Stau.

    Bei unserem nächsten Halt stellen wir fest, dass die Kühlbox nicht mehr läuft. Ein kurzer Check sagt uns, dass zum Glück nur die Sicherung durchgebrannt ist. Wir halten also am erstbesten Kfz-Teileladen und zeigen die durchgebrannte Sicherung hin. Wir bekommen eine in die Hand gedrückt und dürfen gehen. Bezahlen dürfen wir nicht. Bei so hilfsbereiten Leuten versuchen wir gleich noch unser Telefonproblem anzubringen. Nach viel Probieren erhalten wir die Aufforderung unsere Handysprache in Persisch zu ändern. Wir tauschen nur einen Blick aus und stellen fest, dass wir die ganze Sache jetzt dringend abbrechen müssen. Wir haben noch mal Glück und ein Kunde erklärt sich bereit uns zu einem Mobilfunkgeschäft zu bringen.

    Im Laden selbst leiden wir schon wieder unter Verständigungsproblemen. Obwohl keiner Englisch kann und niemand den Übersetzer verwenden will, wird das Problem schnell gelöst. Was das Problem war, wissen wir bis heute nicht. Mittlerweile haben wir uns schon einige Verschwörungstheorien zusammen gesponnen.

    Bei einem kurzen Halt, um einen Turm zu besteigen werden wir enttäuscht. Der Turm ist nicht zu besteigen. Wieder im Auto parkt vor uns ein Mann aus, der völlig schmerzfrei ist. Als er nur noch ein paar Zentimeter von unserem Auto entfernt ist, klopft Anni wie verrückt an sein Auto, um ihn zum Anhalten zu bewegen. Er bleibt unbeeindruckt und Anni schlägt heftiger auf sein Auto. Das war ein lustiges Bild. Glücklicherweise hat er uns nicht berührt und ist dann weggefahren. In einem anderen Land hätten wir vielleicht noch eine drauf bekommen.
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You might also know this place by the following names:

Ostān-e Golestān, Ostan-e Golestan, گلستان

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