Israel
Har HaZikkaron

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157 travelers at this place
  • Day9

    Treffen mit einem messianischen Juden

    October 25, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 21 °C

    Mero war ein orthodoxer Jude und ist vor 32 Jahren zum Glauben gekommen. Er ist verantwortlich für den Templerfriedhof und dem Friedhof für erweckte Juden in der deutschen Kolonie Jerusalems. Er hat die Vision von Gott bekommen, die Friedhofsmauer mit biblischen Geschichten zu bemalen bzw. bemalen zu lassenRead more

    Nicolle

    Wow wunderschön 🙂

    10/26/19Reply
    Conny Olschewski

    Schuhmacher aus Bethlehem

    10/26/19Reply
    Conny Olschewski

    ...kam aus Leipzig

    10/26/19Reply
     
  • Day9

    "No $, only Shekel" - Omer, Taxidriver

    September 28, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 25 °C

    In Jerusalem treffe ich meinen Bruder Max und seine Freundin Gabi. In keiner je von mir besuchten Stadt prallen die Kulturen derart aufeinander, wie hier. Am Tag meiner Ankunft ist Max' Geburtstag ... und Shabbat. Als ich abends zum vereinbarten Treffpunkt ins Zentrum von Jerusalem laufe, kommen mir christliche Mönche und Priester entgegen, während hunderte geschäftig wirkende utlraorthodoxe Juden in glaubenskonformer Kleidung zum Gebet Richtung Klagemauer eilen. Es wehen blaue Davidsterne über den engen Gassen der Souks als mit knackenden Geräuschen das Erwachen zahlreicher Lautsprecher angekündigt wird. Mehrere Muezzine rufen die muslimischen Gläubigen dröhnend zum Gebet. Dazu wabert eine Mischung aus Weihrauch, Falafeln und frischem Backlava um die unzähligen Stände der Straßenverkäufer. Offiziell haben sich die Religionen mit der Situation in Jerusalem arrangiert und immer wieder wird hier von "Gentleman Agreements" gesprochen. Jedoch stehen an jeder zweiten Gassenecke mehrere schwer bewaffnete isrealische Polizisten und Mitglieder des Militärs mit Schusswaffen und Gasgranatenwerfern. Die allgegenwärtige Atmosphäre des gegenseitigen Taxierens spiegelt eher eine Verkeilung der Konfliktparteien, denn wirkliches Agreement wider. Am Busbahnhof: Personenscanner. Eingang zur Klagemauer: Personenscanner. Besuch des Felsendoms: Personenscanner. Lediglich am heiligsten Ort des Christentums, der nur wenige Meter entfernten Grabeskirche, gibt es weder Kontrollen, noch Militärpräsenz oder Ordner. An der Stelle der Kreuzigung und Beerdigung Jesu selbst herrscht ein Zustand der jeglichen Spiritualität entbehrt. Unter Drängeln und Schubsen wird in die Kirche gedrungen wie auf ein Festivalgelände. Während die einen auf Knien über den Boden rutschen und unter Tränen Bettlaken und Rosenkränze über den Aufbarungsstein Jesu reiben, stehen andere daneben und drehen in Flip Flops und bunten Hemden V-logs. Auf dem Weg zurück zu meinem Hostel steigt ein Mädchen, geschätzt ein paar Jahre jünger als ich, in die Straßenbahn ein und setzt sich mir gegenüber. Sie hat eine moderne gelbe Handtasche bei sich, wippt zur Musik aus ihren Kopfhörern und scheint auf dem Heimweg von der Arbeit zu sein. Eigentlich genau das, was für mich als alltäglich gilt. Nur hat dieses Mädchen in seinem Alltag neben einer Pistole noch zwei Magazine am Gürtel und ein Maschinengewehr liegt auf ihrem Schoß wie bei mir eine Bäckertüte.

    Die Stadt hat mich mit ihrer Aura fasziniert und abgestoßen zugleich. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, wie der Alltag hier überhaupt funktioniern kann. Verschiedenste Welten liegen hier auf kleinstem Raum. Nur etwa 10 km weiter liegt hinter einer 8 Meter hohen Betonmauer noch eine weitere Welt.
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    Ayman Temraz

    Ich hoffe, eines Tages nach Jerusalem zu gehen.

    10/28/19Reply
     
  • Day34

    Jerusalem 2016

    April 18 in Israel ⋅ ⛅ 5 °C

    Es gibt wahrscheinlich keinen zweiten Ort, der so eine weltbewegende ( im wahrsten Sinne des Wortes ) Geschichte aufweist, wie die Altstadt von Jerusalem - vielleicht der wichtigste Quadratkilometer der letzten 2000 Jahre, bis heute noch!

    Wie im Footprint über Kairo, fange ich erst gar nicht mit Fakten an - jeder kennt diese Stadt und.....ich möchte auch nicht politisch werden.

    Dafür gibt's drei Kurzgeschichten, die ein Stück weit meine 5 Tage in diesem Schmelztiegel der Kulturen und Religionen umreißen - genügend persönliche Eindrücke!

    1. Österreichisches Hospiz:

    Seit 1863 empfängt das Österreichische Hospiz, direkt an der Via Dolorosa gelegen, Pilger aus aller Welt - ein Haus umgeben von Geschichte!

    Ihr könnt es euch ja fast schon denken, wie ich auf dieses Unterkunft aufmerksam wurde - ganz genau, durch eine TV Dokumentation!

    Jedem, der einmal vor hat, sich in das Abenteuer Jerusalem zu stürzen, sei das Hospiz uneingeschränkt empfohlen. Egal ob im einfachen Schlafsaal ( natürlich streng nach Geschlechtern geteilt ), oder in den etwas komfortableren Doppelzimmern - ihr werdet begeistert und mitten im Geschehen sein!

    Das Haus war für mich wie ein Zeitsprung zurück ins 19. Jahrhundert, aber auch ein Ort der Ruhe und des Friedens - nach täglich vielen Stunden on Tour!

    Die Spaziergänge auf der Via Dolorosa bis hin zur Grabeskirche konnte ich direkt am Hospiz starten - Geschichte pur auf jedem einzelnen Schritt.

    Und, es gab noch etwas, das diese Unterkunft so besonders machte, der große Hospizgarten - Grünflächen sind sehr selten zu sehen im Häusermeer! Einige Meter oberhalb der lärmenden Menschenmassen, die stets vom oder zum Damaskus-Tor strömten, gab's dort ein kleines Café mit österreichischen Lekkerlis auf der Karte.

    An diesem Ort zu sitzen und Meindl Kaffee, Apfelstrudel, Kaiserschmarn oder auch ein echtes Wiener Schnitzel zu genießen, war schon ungewöhnlich - und das, mit direkter Aussicht auf Teile die Jerusalemer Altstadt.

    2. Grabeskirche:

    Es gibt Plätze auf der Welt, die berühren und.....eine spürbare Kraft verströmen - die Grabeskirche gehört für mich definitiv dazu.

    Kein Ort den ich je besucht habe, schenk den Gläubigen wohl mehr Seligkeit, als diese unscheinbare Kirche. Wer sieht, der kann an diesem Ort beobachtet, wie sich Menschen Tränen der Freude aus den Augen wischen und wird darauf hin, selbst nach einem Taschentuch greifen.

    Pures Glück und Dankbarkeit in alten, vom Leben gezeichneten Gesichtern - bei Menschen, die es von alleine nicht mehr auf die Knie schaffen am Salbstein Jesu.

    Glaube kann wahrlich Berge versetzen - ich hab's gesehen!

    Die Marmorplatte, seit einer Ewigkeit von Menschenhand gestreichelt, ist spiegelglatt und soll immer noch die Gleiche sein, auf der Jesus vor seiner Beerdigung lag - eine einzigartige Berührungsrelique!

    Wie unzählige Menschen vor mir, kniete ich davor, nahm mein Halstuch und wischte damit über den Salbstein - bis heute, beschützt es mich, bringt mir Glück und ist für mich zu meinem kostbarsten Besitz geworden.

    Ich bin wahrlich kein religiöser Mensch sondern würde mich selbst, eher als spirituell bezeichnen - nun, es gibt eben zahlreiche Arten zu glauben!

    3. Durch die Gassen:

    Wer sich vor Menschenmassen fürchtet, oder mit schwerst bewaffeneten Einheiten der israelischen Armee an jeder Ecke nicht klarkommt, der sollte die Altstadt einfach meiden - alle Anderen, erwartet in den engen Gassen..... einfach alles!

    Vergesst die Guides und Reiseführer mit ihren Schirmen und stürzt euch alleine in das Abenteuer - ihr geht schon nicht verloren, auf einem Quadratkilometer!

    Irgendwie, kommt man irgendwann irgendwo an, aber sicherlich nicht da wo man eigentlich hin wollte - und dann, verirrt man sich zum xten Mal, nur um festzustellen, daß man schon genauso oft am Ziel vorbei gelaufen ist.

    Was soll's, daß Chaos war schon lange vor euch da - wenn nicht dort wo sonst? Warum sollte es euch anders ergehen, als allen Besuchern zuvor - es ist schließlich die Altstadt Jerusalems!
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    Jan Auf Reisen

    da will ich auch noch hin ☺️

    4/16/21Reply
    D.O.T

    Deine Liste wird langsam zur Herausforderung 😎🧿😅!

    4/16/21Reply
    Jan Auf Reisen

    hab ja noch 30 Jahre Zeit 😅

    4/16/21Reply
    D.O.T

    Inşallah 🙏🙏🧿🧿😅!

    4/16/21Reply
     
  • Day7

    Jerusalem - Christliches Viertel

    October 25, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 22 °C

    Hauptpilgerort im christlichen Viertel (rosa eingezeichnet) ist die Grabeskirche, die im 4. Jahrhundert auf Wunsch des Kaisers Constantin erbaut wurde. Dem neuen Testament nach ist Christus hier gestorben und auferstanden, bzw. liegt er hier begraben. Der Stein, auf dem er vor seiner Beerdigung aufgebahrt wurde, ist zentral in der Kirche und wird von vielen sehr gläubigen Pilgern mit dem eigenen Körper oder mit mitgebrachten Kleidungsstücken berührt. Hunderte von Christen quälen sich die engen steilen Stufen herauf und herunter, um dem letzten Ort, an dem Jesus lebendig war, den Felsen Golgotha, zu huldigen.
    Weitere Hunderte stehen auch an, die angebliche Grabstätte zu besuchen.
    Ein sehr hoher Lärmpegel und die unglaubliche Enge bewegen uns dazu, diese Stätte schnell zu verlassen.
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    Adfundum

    schade das dieser Ort so überlaufen ist....

    10/25/19Reply
    AD-Venture

    Mich hat dieser Ort vor vielen Jahren sehr beeindruckt...man konnte den Felsen Golgatha durch ein Loch unter einem Altar anfassen

    10/26/19Reply
     
  • Day15

    Day 3: Morning

    May 21, 2015 in Israel ⋅ ⛅ 15 °C

    We are learning to organize Scripture as a “walker” would (nothing to do with Walking Dead here). Our typical ways of organizing Scripture are either by theology or by or by topic or by the layout we have in our Bibles. In Biblical times though, literacy and access to the text of Scripture was virtually non-existent. People didn’t pass books to one another, they passed on places. They built altars in places to remember the movements of God. Deuteronomy reminds us to pass on the stories of God to our children as we “walk along the roads.” Travelers would move from place to place and as they did, they would move from story to story.

    Stories fill these places.

    Rarely do we organize Scripture geographically. But now, as I walk among the stories of the Old and New Testaments, I find that “place” creates connections of Biblical texts as I have never seen. One place carries so many stories. Each one is an important reminder of the ways in which God has broken into this story of humanity.
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    Nicole Grant

    You must be feeling so blessed right now!

    5/21/15Reply
    Kari Delacour

    Look foward to every update, we are living this amazing trip through your eyes.

    5/21/15Reply
     
  • Day8

    Jerusalem, Jaffa Gate

    November 28, 2019 in Palestine ⋅ 🌙 13 °C

    At 3pm we leave Kishore's group to start our own exploration of the Old City as well as to do some shopping. Our souvenir hunt leads us to beautiful corners of this ancient town, which could easily be one of the old Mediterranean cities if it were not for the Arab-looking bazaar.

    Anyways, we end up buying three scarves, one leather bag, a tree-of-life pendant, two olive-wood magnets, local sweets... and the unavoidable pommegranate juice. I will turn purple by the end of this trip...

    The partly-covered alleys of the bazaar drive my GPS crazy, so that we have to ask several shop owners to show us the way to the Jaffa Gate, from where we should be able to easily walk to the hotel. And "should" is indeed the right word...

    After admiring the stunning view of Jerusalem at twilight, we follow Google Maps directions to our hotel... just to realise that there is no hotel at all! Just to make everything easier, it's already dark, my phone (the only one with internet access) is about to die and we don't have any cash left.

    Our saviours are two total strangers who not only tell us where to go, but stop a taxi (the real hotel is indeed VERY far away) and pay it for us! There are still Good Samaritans in this world...
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  • Day12

    Day 9 Biblelands trip

    September 22, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 25 °C

    Day 9 saw an early start to beat the crowds at the Temple Mount. Pictures here include a pile of rocks (!) significant because they are believed to be the rocks thrown off by the Romans when they destroyed the Temple.(since been excavated and left where they fell). As was foretold 'not one stone shall remain upon another that will not be thrown down' (Matt 24:2).. the Golden gate which was opened on the Day of Atonement to let the red heifer out as a scapegoat into the wilderness and killed. Now bricked up which I found quite appropriate...Solomon's porch mentioned quite a few times in scripture...Dome of the Rock.. Now a Moslem shrine believed to be built on the site of the Most Holy Place on Mt Moriah...The site where it's believed the Gate Beautiful was..a gate that Jesus would've used many times.
    Then we walked down through the Dung Gate to the Old city of David..still an active archaeological dig as they uncover more every day that dates back to the time of David. Awesome views of Mt of Olives the oldest active cemetery in Israel.
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  • Day10

    Day 7 Biblelands tour

    September 20, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 29 °C

    Day 7 started at the Jaffa Gate where our hotel is .. We noticed the bullet marks from the 1967 war when the Jews managed to take back the old city.. From here we started the Ramparts walk along the wall.. Couldn't help singing "Walk about Zion and go round about her.. mark well her bulwarks, consider her palaces.."🎶. On to the Zion gate with bullet marks from the 1948 fighting..Jews firing on the Jordanians inside unsuccessfully. Next we headed to the Jewish quarter.. inside of which was the Burnt House and the Herodian quarter destroyed in AD 70 by the Romans.. rediscovered after the 1967 liberation including the excavated priestly precinct including highly likely the very house of Caiaphas and the room where Jesus would've appeared before the Sanhedrin.. we stood in the courtyard where Peter was warming his hands by the fire when Jesus turned and made eye contact after Peter had denied him thrice.. Mind blown again 😮
    Fascinating that 36,000 people are living in 1 square km in the Old City across the Jewish/Christian/Armenian and Moslem quarters, all trying to get along.. mostly!
    Walked through the Cardo (lit meaning Hinge.. The mall/main street that every Roman City hinged around) 2000 years old!
    We saw the part of the wall that Hezekiah built 8m high 6m wide. That's quite a wall!!😮
    Then headed back down to the Western Wall.. Sabbath tonight so it was much more chaotic and crowded..a unique experience.
    Another fabulous day wandering the narrow cobblestone streets of Jerusalem ❤️
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  • Day15

    Excavations, Holy Sepulcher

    May 21, 2015 in Israel ⋅ ⛅ 20 °C

    We woke up early this morning and headed back out into the Old City. This time we went to visit the excavations in the area of the southern side of the western wall (Temple Mount Excavations). We sat on the steps that used to lead up to the temple, the probable location where Jesus taught and learned as a 12 year old. This was also the likely location of Peter’s sermon at Pentecost in Acts 2. We read Peter’s sermon from the steps and listened in as Peter pointed behind himself to David’s tomb. We could see the tomb from where we sat and it was not hard to imagine that we were there.

    From there we headed into the heart of the Old City and spent the rest of the morning absorbing the massively complex Church of the Holy Sepulcher. Here, pilgrims from almost every Christian faith tradition find themselves in awe. For those who don’t know, the Church of the Holy Sepulcher is built on what was likely the site of Jesus’ death and burial. Golgatha. Good archaeological and historical evidence points to this being the very place where Christ died for you and for me. You can imagine the sense of awe you might feel as you walk amid devout believers, venerating this holy site. The church houses the highest point of the rock quarry that once made up the hill of Golgatha, as well as the traditional tomb of Jesus.

    We’ve learned that there are connotations associated with all places. In other words, every place evokes thoughts and feelings when someone speaks its name. When people of the Bible say, “Can anything good come from Nazareth?” it shows that there is a connotation that is associated with that place. Similar to the connotations we have when we think of place names we know such as “Hawaii,” “Compton,” “Detroit.” As modern readers of ancient Biblical texts, this is largely lost on us. At best, a place name is simply another dot on the map (for those who even bother to look at a map).

    But each name carries so much more.

    I left the Church of the Holy Sepulcher and wandered alone back through the shops and vendors of Habad Street. Haggling and turmoil all around me, but I was lost in the sense of inspiration. I am coming to understand some of the connotations of the name “Jerusalem.” But I am only scratching, scratching at the surface.
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    Okay, I finally got in through the link on FB and am all caught up! Brought back so many memories and tears to my eyes. So thrilled for you!

    5/21/15Reply
    Donna Miller

    Reading your narrations is very emotional. I'm afraid I'd be sobbing in Golgotha. His story is so overwhelming.

    5/21/15Reply
    Rita Boyd

    A connection between a place and a name---so powerful. That is why I find travelling so compelling---especially if I know it is someone's home town---it gets stored in some different place in my brain somehow after that. I bet you are learning so much about Jesus seeing where he walked and lived and died. I am so enjoying this journey and the pics are awesome. Love you

    5/22/15Reply
     

You might also know this place by the following names:

Har HaZikkaron, הר הזכרון