Italy
Castelrotto

Here you’ll find travel reports about Castelrotto. Discover travel destinations in Italy of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

19 travelers at this place:

  • Day6

    Seis

    October 3 in Italy

    Direkt an der Talstation begeben wir uns heute Vormittag auf den Oswald von Wolkenstein Weg. Dieser Ozzy war im 15. Jahrhundert ein weitblickender Geist, weitgereister Königsberater und weitbekannter Star unter den Minnesängern, wie wir erfahren werden, nur das gute Aussehen fehlte ihm. Die Ruinen seiner und einer weiteren Burg liegen auf einem 6km langen Rundwanderweg, der für Kinder auch mit netten Spiel- und Erlebnisststationen rund ums Mittelalter gespickt ist. Der Weg führt anfangs sehr steil 300m den dicht bewachsenen Hang hinauf, aber beide Mädchen sind so toll in Form, dass sie das Stück sehr gut meistern. Wir wandern danach auf sanft ansteigenden Waldpfaden dahin, vorbei an Rittertafeln, Holzpferden und herrlichen Klettersteinen und gelangen nach einer guten Stunde zur Ruine Harenstein. Selma und Adele finden das Gemäuer spannend, zumal sie viele Vergleiche mit der Mattisburg ziehen können. Hier wird grad allabendlich Ronja Räubertochter gelesen und nun staunen sie beide über die steilen Felswände und zerklüfteten Mauern. Unser Picknick nehmen wir natürlich oben auf der Burg zu uns. Es geht weiter zur Salegg Ruine, die wir 30 Minuten später erreichen. Die Sonne ist nun vollends um den Schlern herumgewandert und es ist herrlich warm. Der Ausblick aufs Tal ist ein zweites Picknick wert, die Kombination Apfel + Schokolade wird dabei dieser Tage sehr bevorzugt! Auf dem Abstieg begegnen wir einer kleinen Schlange, die vor uns den Weg kreuzt. Da die Mädchen so flott gewandert sind, können sie den Nachmittag endlich für eine Pool-Session nutzen, die ich von der Yoga-Matte aus beaufsichtige. Gunther geht auf der Tuffalm biken und kriegt tatsächlich Komplimente fürs Strampeln aus reiner Muskelkraft. Momentan eine Rarität bei all den E-bike-Fahrern um uns herum.Read more

  • Day7

    Seiser Alm

    October 4 in Italy

    Es geht auf zur letzten Wanderung auf der Seiser Alm. Es wird ein herrlich warmer Tag, die Jacken stopfen wir gleich in den Rucksack, als wir oben an der Bergstation aussteigen. Mit der Gondel geht es hoch auf den Puflatsch und wir wandern bis zu den sagenumwobenen Hexenbänken. Hier sollen sich die Schlern-Hexen treffen um gemeinsam rüber zum Schlern zu fliegen. Die wellige Landschaft der Seiser Alm fällt nach Norden und Westen steil ab. Nach Nordwesten ist diese Geländekante besonders ausgeprägt. Dort steigt das Gelände nämlich wie ein Schüsselrand an zum Heideplateau des Puflatsch. Selma hat mittlerweile ein konstantes Wandertempo drauf und trabt munter über Stock und Stein. Adele kann derweil immer mal wieder die Steigungen nur mit gutem Zuspruch aka. Gummibärchen bewältigen, bergab hopst und springt sie dann so, als sei sie niemals müde gewesen. Wir gelangen zum höchsten Punkt, 2176m, machen den Hexenflugplatz aus und stehen am Gollner Kreuz mit Ausblick auf die Zillertaler Alpen.
    Danach laufen wir zur Arnikahütte und machen ein herrliches Päuschen in der Sonne. Wieder ist es wie im Bilderbuch: Hütte hübsch, Kühe davor, Hühner auch und die freilaufenden Kaninchen haben es Selma und Adele dort am meisten angetan. Zurück laufen wir, sogar fast allein, auf der wunderbaren Unwanderungsroute bis zur Puflatschhütte (Dibaita) und kehren für Espresso, Apfelstrudel und Marillenknödel ein. Wir können uns am Schlern nicht sattsehen, an dem die Paraglider heute wie in Zeitlupe vorbeisegeln, und haben Sicht bis zu den Brenta Dolomiten und der Ortlergruppe. Den Mädels ist die Aussicht völlig wurscht, sie hüpfen die gesamte Zeit auf dem Trampolin und schlecken noch schnell ein Eis. Allerdings suchen sie dann noch auf der Hütte das hauseigene ausgestopfte Murmeltier und entdecken es vor der Damentoilette auf der Fensterbank. Die letzte Strecke nach Kompatsch zur Gondel geht dann nochmal steil bergab und wir sinken sehr zufrieden wieder hinab ins Tal.
    Read more

  • Day3

    Seiser Alm

    September 30 in Italy

    Mit der Seiser Alm Bahn geht’s endlich hoch hinauf. Auf der sonnigen Seiser Alm gibt’s „Heidiwandern“ auf gut angelegten Schotterwegen und wunderschönem Ausblick aufs Sellajoch, die Roßzähne und natürlich den Schlern. Mit dem Wahrzeichen im Blick wandern wir in einer guten Stunde von der Panoramabahn über die Laurinhütte zum Spitzbühel. Dort starten die Paraglider und wir staunen und schauen und genießen die Aussicht. Unser Abstieg zur Bergstation in Kompatsch dauert nochmals 45 Minuten. Rundum eine gute Einstiegstour in die Wanderwoche.Read more

  • Day5

    Ein Traumtag, kalt und sonnig und klar, folgt auf den gestrigen Regen. Wir nehmen wieder die Gondel der Seiser Alm Bahn und befinden uns im schönsten Herbstpanorama mit vom ersten Schnee überzuckerten Bergspitzen. Die Sicht ist atemberaubend. Heute machen wir uns auf die Suche nach einem ganz besonderen Pfad, dem Hexenquellenweg an der Tirler Alm. Dafür fahren wir zunächst bequem mit den Bus von Kompatsch nach Saltria und schon allein diese Busfahrt lässt einen jubeln vor lauter Almschönheit ringsherum. Wir wandern von dort aus ca. 30 Minuten auf die Berge zu bis zum Almgasthof Tirler und suchen uns währenddessen unsere Lieblingskühe aus. Adele versucht durch konsequentes Muhen, sämtliche Kühe anzulocken, womit sie mal mehr mal weniger erfolgreich ist. Mit einer großen geschnitzten Hexe beginnt der „Naturpfad Hexenquelle“, dem wir an Fühlstationen, Drehscheiben, noch mehr Hexenfiguren vorbei durch ein hölzernes Tor folgen. Nun haben wir freie Sicht auf die Berge und wandern über eine hölzerne Hängebrücke über den Bach. Plötzlich mault Adele noch nicht mal mehr bei einer kleinen Steigung, beide Mädchen sind komplett in die Hexenwelt eingetaucht und laufen eifrig den Waldpfad weiter bis zur begehbaren und schaurigen Hexenhütte. Der Wald ist verwunschen, mit Flechten verhangen und voller moosbewachsener Steine, es ist wirklich wie im Märchen. Über eine 30m lange Stelzenbrücke queren wir wieder den Bach und wandern bergab auf dem Pfad bis zur Schwefelquelle. Es gibt so viel zu entdecken auf dieser tollen Wanderung, dass die Kinder die Zeit, Hunger und die Anstrengung komplett vergessen. Sie gruseln sich und sind voller Neugier, setzten sich auf den Hexenthron und balancieren über jede Planke. Zum Schluss wagen sie sich sogar ins Hexenbaumhaus. Die tolle Riesenschaukel am Ende des Weges erinnert uns sehr an die Schaukel in Seattle. Dann gibt es einen Einkehrschwung im Almgasthof mit Eis, Espresso und köstlicher Buchweizentorte. Dann geht’s zurück und die müden Füße ruhen sich in Bus und Gondel aus. Was für ein grandioser Ausflug, den Selma schon als das schönste Urlaubserlebnis kürt, obwohl wir ja heute erst Bergfest feiern. Wir kommen entspannt am Campingplatz an und genießen noch ein bisschen Abendsonne direkt auf unserer kleinen Stellplatzterrasse.Read more

  • Day4

    Schlernhaus (2457m)

    May 16, 2017 in Italy

    Heute sind wir bei traumhaften Wetter zur Schlernbödele Hütte (1726m) gewandert. Dort haben wir entschieden, dass wir den 2,5 stündigen Aufstieg zum Schlernhaus (2457m) in Angriff nehmen. Ein entgegenkommender Wanderer bestätigte, dass der Weg eisfrei ist. Der Aufstieg war Kräftezehrend und lang aber der Ausblick lies alles vergessen. Der Abstieg ging relativ schnell und so konnten wir einen anderen Weg durch eine Schlucht nehmen. Insgesamt waren wir 7 Stunden unterwegs und haben 1300 Höhenmeter überwunden. Auf dem Abstieg haben wir noch eine Kreuzotter bestaunen dürfen.Read more

  • Day5

    Südtirol 2017

    September 23, 2017 in Italy

    Täglich grüsst das Murmeltier. Heute geht es wieder mit dem hauseigenen Georg auf Tour.
    Die angezeigten drei Stunden sind sportlich. Mit Pausen zu geniessen braucht man 3.5 bis 4.0 .
    Wir hatten das Glück den Abtrieb der Schafe mitzuerleben.

  • Day8

    St. Ulrich im Grödnertal

    August 12 in Italy

    Wir sind im Grödnertal und wandern von St. Ulrich nach St. Christina.
    Der ehemaligen Eisenbahnstrecke entlang. Diese wurde von russischen Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg gebaut und 1963 aus wirtschaftlichen Gründen aufgelassen. Im 1. Weltkrieg diente sie vornehmlich der Versorgung der Kriegsfront.

You might also know this place by the following names:

Castelrotto, Kastelruth

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now