Italy
Trentino-Alto Adige

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454 travelers at this place:

  • Day5

    Überraschung für Lena

    October 17 in Italy

    Zum Dessert wurde Lena noch überrascht.
    Plötzlich ging das Licht aus und ein Kellner bog mit einer Torte samt Kerze und die Ecke und stimmte ein „Zum Geburtstag viel Glück“ an. All unsere Sitznachbarn stimmten mit ein. Zum Glück wars dunkel, so sah man Lena‘s Gesichtsröte nicht. So herzig.
    Wieder hell erwartete unser Kellner dass sie die Kerze auspustet und dann wurde der megafeine Kuchen gegessen.
    Die Überraschung ist wirklich gelungen.
    Happy Birthday liebe Lena 💜
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  • Day2

    Heute morgen war früh Tagwache. Um viertel vor acht sassen wir bereits beim Zmorgen. Klein aber lecker.
    Nach Zähne putzen, Wanderkleidung montieren, packen und auschecken, hiess es alles im Auto verstauen und noch fast zwei Stunden zu unserem Ziel fahren.
    Beim Autoparkplatz in Meran waren noch eine Meute Gäste versammelt, welche mit einem Car unterwegs waren. Diese mussten wir fast schon verscheuchen von unseren Velos auf dem Veloträger. Einer hat richtig fachgesimpelt 😆
    Auf dem Weg zu unserer Wanderung verliessen wir uns fast zu fest auf unser Navi. So mussten wir auf einer schmalen Strasse umkehren, weil wir den Abzweiger verpasst haben. Jänu... Auch wurden wir von einer Herde Schafe, welche auf dem Alpabzug auf der Hauptstrasse waren. So waren erst um 11.30 Uhr bereit für die Wanderung.
    Vom Val Venegia aus wanderten wir an den Almen Malga Venegia und Malga Venegiota vorbei. Die Aussicht auf die Dolomiten wurden immer atemberaubender. Ein richtiger Kraftort. Einfach nur herrlich. Der Weg mit den steil aufragenden Wänden der Dolomitengruppe Pale di San Martino zur nöchsten Berghütte auf 2200 m. Von hier aus ging es bergab (Rundweg) auf der anderen Seite des Berges Monte Castelazzo. Nach 14 km und fast fünf Stunden erreichten wir unser Auto.
    Wir sind richtig stolz auf diese Leistung.
    Nach einer halben Stunde Fahrt haben wir unser Hotel erreicht. Ist super.
    Sofort einchecken, Gepäck aufs Zimmer und noch 15 Minuten vom Nachmittags-Kuchen-Dessert-Buffet schlemmen. Natürlich musste vor dem Vier-Gang-Menü am Abend auch noch der Pool ausprobiert werden. 👍🏻
    Das Essern war köstlich.
    Jetzt entspannt jeder auf seine Weise (WLAN sei Dank). Roman und ich sind am recherchieren für unsere morgige Tour.
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  • Day1

    Herbstferien 2018

    October 13 in Italy

    Heute morgen hiess es fertig packen und los geht unser nächstes Abenteuer.
    Von Arbon durch den Arlberg (Kappl wir sehen uns schon bald) nach Meran.
    Bei Reschen haben wir unseren ersten Stop gemacht. Hier hat uns Roman sein „Skiweekend“ Gebiet gezeigt. Auch wollte ich unbedingt den versunkenen Kirchturm sehen. Beim Parkplatz war die Hölle los... parkieren und Rücksicht nehmen war für viele ein Fremdwort. Nach parkieren und Billett lösen, genossen wir den Turm, den See und die Aussicht. Einfach herrlich. Wirklich auch mal schön für Ferien.
    Da sich der Hunger bemerkbar machte, genossen wir Burger und sagenhafte Fritten bei einer Essensbude. Wieder im Auto mussten wir noch etwa 1 h 20 min nach Meran fahren. Die Landschaft entschädigte und für das wiederholte „im Auto sitzen“. Im Vinschgau wird nur Obst angebaut, so weit das Auge reichte. Belustigend war, das sehr viel bewässert wurde und grösstenteils nur Gras.
    Endlich in Meran angekommen, konnten wir unsere Zimmer beziehen und setzten uns danach in Richtung Altstadt in Bewegung.
    An der Passer genossen wir ein wunderbares Eis und das wahnsinnig warme und sonnige Wetter. Bis zum Abend flanierten wir durch die Altstadt und ab und zu durften wir in einen Kleiderladen 🙈.
    Znacht habe wir im Hotel genossen.
    Jetzt wird sicher gut geschlafen, so das wir den morgigen Tag in den Bergen auskosten können.
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  • Day3

    Nach einer erholsamen Nacht, freuten wir uns aufs Frühstück. Und wahrlich es hatte von allem, 😋
    Gestärkt machten wir uns mit dem Auto zu unserem Startpunkt des Veloweges. Heute nahmen wir es gemütlich nach der gestrigen, doch anspruchsvollen Wanderung. Gemütliche 20 Kilometer in herrlicher Natur und auf schönem Veloweg.
    Velos wieder geladen und wieder im Hotel angekommen genoss jeder die Zeit für sich. Um drei Uhr genossen wir das Dessertbuffet. Heute tankten Roman und ich, wieder Kraft. Heute im Wellnessbereich mit Kräutersauna, finnischer Sauna und Sprudelbad. Zwischendurch entspannten wir in der Salzgrotte. Zum Abschluss gesellten wir uns noch zu den Kindern im Hallenbad.
    Duschen und schick machen und ab zum Essen. Herrlich feines Salat- und Antipastabuffet, danach Tomatencremesuppe, Gnocci, Regatoninudeln mit Crevetten und Zuchetti oder Eiernudeln mit Thymian und Pilzen. Zum Hauptgang Tomaten-Mozarella-Salat, Schweinshaxe mit Polenta und Kabeljaufilet. Zum Dessert Tiramisu, Minzeparfait oder Gelati. Läuft euch auch das Wasser im
    Mund zusammen 😊. War sowas von lecker.
    Nach dem Abendmahl spielten wir ein wenig Rommé und freuten uns danach auf erholsamen Schlaf.
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  • Day4

    Irgendwie sind die 🛏 zu hart. Der Schlaf war in dieser Nacht für einige nicht so erholsam wie gewünscht. Aber das Frühstück lässt das wieder vergessen. Nach ausreichendem schlemmen, zogen wir unsere Velokluft an und machten uns nach Lago. Velos abladen und 10 Kilometer Richtung Molina di Fiemme. Herrlich wars obwohl das Wetter auch heute bedeckt war und der Fahrtwind bei nur 10 Grad richtig brrr... war. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. In Molina di Fiemme angekommen waren die Kinder so im Element, dass sie gar nicht merkten, das dieser Radweg bereits fertig war. So schlugen sie den Weg zur Malga Arodolo ein. Ein schöner, etwas angstrengender Weg durch den Wald über Stock und Stein. Perfekt mit unseren Mountainbikes. Die Abfahrt danach entschädigte für die Steigungen. Nach der Abfahrt traten wir in die Pedale richtig Lago. Nach den 10 Kilometern kamen wir sogar ins schwitzen 😅 (die Sonne hat gegüxled).
    Wieder alles richtig und sicher auf dem Veloständer montiert und wieder im Hotel gönnten wir uns eine kleine Pause. Danach machten wir uns auf den Weg, um das Dorf Tesero zu erkunden und noch etwas Zwischverpflegung im Coop einzukaufen.
    Das Dorf ist sehr verwinkelt und der Coop seeeehr schwer zu finden. Als wir ihn fanden, war er nicht geöffnet, wie eigentlich alles im Dorf. Wirkt sehr ausgestorben.
    Wieder beim Hotel holten wir uns Dessert und einen Cappuccino und genossen die Sonne und den Dessert auf der Terrasse. Bis zum Znacht faulenzten wir, lesen oder was auch immer. Auch herrlich.
    Der Znacht war ein mal mehr, bombastisch.
    Jetzt freue ich mich auf eine erholsame Nacht.
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  • Day5

    Latemar.art Wanderung

    October 17 in Italy

    Heute haben wir etwas ausgeschlafen, Lena zu liebe. Am aufwachen, läutete auch schon das Telefon mit einer verwunderten Oma, welche dachte wir seien schon auf der
    Piste. Beim Frühstück wurde Lena mit einer Karte vom Hotel und einer Gratulation vom Chef de Service überrascht.
    Fertig für die „Piste“, diskutierten wir nochmal über die heutige Wanderung. Roman wurde umgestimmt. So machten wir uns auf den Weg nach Cavalese. Dort hatten wir vor einen schönen, gemütlichen Rundwanderweg vom Wasserfall von Cavalese aus zu machen. Leider war alles gesperrt. So machten wir etwas enttäuscht Fotos vom schönen Wasserfall und setzten uns wieder ins Auto. So kam Romans Wanderung doch noch zum Zug. Wanderung oberhalb von Tesero in Pampeago. Mitten im Skigebiet von Latemar. Hier hatte es einen 4 Kilometer langer Rundweg mit diversen Kunstwerken. Die Kinder meinten, sie werden auch Künstler 🙈.
    Nach der schönen Wanderung freuten wir uns auf den Dessert, das Hallenbad und Roman und ich auf die Sauna.
    Um 19.00 Uhr begaben wir uns zum letzten superleckeren Nachtessen.
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  • Day292

    Riva del Garda, near Lake Garda

    April 14, 2017 in Italy

    We reached Lake Garda on Good Friday. At 52km by 17km wide it is the largest lake in Italy and a place we'd dreamed of visiting for a long time. The towering mountains on the shores affect the airflow and create good wind for windsurfing and sailing. Our first sight of it was at the south end, wrapped in a mist that obscured the opposite bank. Although it thinned slightly, it hung in the air until we left the following day. The lake itself spread out like a sea, only without the swell.

    After winding up some narrow resort roads, we found the car park identified as a van stopover in our book, had now fitted height barriers preventing vans from entering. Unfortunately, as we progressed along the lakeside drive, we found this wasn't the only one. There were caravan sites, but they looked the sort that would have clubs and charge big bucks for a night's stay.

    The lake attracts 7% of all visitors to Italy and being Easter weekend it was packed. The drive took us through innumerable tunnels interspersed with sights of outstanding beauty. Dark, needle shaped conifers dashed the precipitous cliffsides, clinging to any slope with a shallower gradient. In other parts, the gargantuan hills were covered by a canopy of green forest, punctuated by gashes of pale yellow tinged rock where it was too steep for vegetation to get a foothold.

    As for the tunnels, the prefabricated ones were fine. The arched corridors hewn directly out of the rock were not. If our sense of how high the van was didn't set off alarm bells, the chunks smashed out at the entrances and lines scraped along the tunnel walls certainly did. Oh yes, and the height limit signs were either 2cm taller than the van, or 8cm shorter than it. We adopted a strategy of turning our hazards on, waiting for a gap in oncoming traffic and pulling into the middle of the carriageway where the clearance was highest. If we met other vehicles we just had to inch forward and hope.

    The south end of the lake had some beautiful towns that stretched their colourful buildings right out over the water. A few hired speedboats bounced over the waves, leaving white streams of wake behind them. Further north, windpower took over and the lake was covered with kite surfers, a few windsurfers, yachts and hundreds of white sailed dinghies, from learners in hire boats to international racers. The offroad car parks with views of the lake were invariably full and so after driving past the head of the lake without finding anywhere suitable to stay, we settled on a roadside layby at Riva del Garda. We didn't have a lake view but all around the town were amazing mountains whose size dwarfed us in our little home on wheels. The hazy air added a fairytale quality to the sight of the odd castle or small communities nestled in crevices or clinging to ridges. As evening drew on the traffic died away and granted us a reasonably quiet night.
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  • Day3

    Meran

    October 14 in Italy

    Ein neuer Abschnitt unserer Tour liegt vor uns. Wir sind neugierig und auch ein wenig aufgeregt, als wir gegen 9.00 Uhr bei tollem Herbstwetter Füssen verlassen. Der Ort hat uns sehr gut gefallen und wir spielen mit dem Gedanken auf der Rückfahrt mit etwas mehr Zeit, als nur ein paar Stunden am Nachmittag, Halt zu machen. Denn die Schlösser Hohenschwanstein und Schwangau wollen auch noch besichtigt werden. Aber nicht an einem Wochenende, denke ich, und sehe die Reisegruppe Japaner oder waren es Chinesen? Ich kann die nie auseinanderhalten, noch vor mir, wie sie gestern durch die Innenstadt gewandert sind. In den tollsten Wanderklamotten, mit Rucksack bestückt und Tablet bewaffnet, um alles festzuhalten, was vor die Linse kommt. Nein, kein Wochenende zur Besichtigung.
    Aber jetzt geht's nach Meran. Nicht über den Brenner, den Navi Mathilde zum X-ten Mal vorschlägt, sondern ganz wie die alten Römer auf der Via Claudia Augusta, also via Fern -und Reschenpass. Und dann beginnt einer der schönsten Fahrten, die ich mit dem Wohnmobil gemacht habe. Ich muss ja auch nicht fahren und kann die Bilder, die an uns vorbeiziehen, total genießen und bewundern. Während ich ein um das andere Mal ausrufe: "Ist das nicht super! " Und: " Guck mal die Farben!" , meint Michael nur, dass er heute Abend wohl eine Sehnenscheidenentzündung in der Hand hat, vom vielen Schalten. Es ist nicht viel Verkehr und wir fahren ganz entschleunigt von Deutschland nach Österreich. Gut, dass wir unsere Gobox aktiviert haben, denn auf der A 12, die wir ein kleines Stück fahren, piepst es mehrmals. Es geht durch einige Tunnel durch den Berg.
    Dann klebt die Straße wieder am Berg. Unten im Tal sieht man kleine Orte liegen. Ich muss schlucken, um den Druck auszugleichen. Wir sind schon über 1000 m hoch. Die Straßen sind gut ausgebaut und die herbstliche, sonnenbeschiene Berglandschaft ändert ständig ihr Aussehen. Ein eisblauer Gebirgsfluss begleitet uns ein Stück. Über Nassereit geht's über den Fernpass nach Imst. Dann weiter über Pfunds und Nauders über den Reschenpass und entlang des Reschensees, in dem der Kirchturm des gefluteten Dorfes aus dem Wasser ragt. Wir kommen nach Italien ins Vienschgau. Was ich zunächst für Weinreben gehalten habe, sind Spalierapfelbäume, die an den Hängen am Berg, Weinbergen gleich, wachsen. Die meisten Äpfel sind geerntet, aber zwischendurch können wir noch Bäume voller roter Äpfel sehen. Eine herrliche Gegend, über der schneebedeckte Berge thronen. Jetzt ist es nicht mehr weit zu unserem ausgewählten Campingplatz etwas oberhalb von Meran. Wir haben den Platz für 3 Tage vorreserviert, um keinen Stress bei der Stellplatzsuche zu haben. Immerhin ist es unsere erste Tour in den Bergen. Bisher sind wir nur über den Brenner gen Süden gefahren. In Meran Süd fahren wir ab, damit wir nicht durch die Innenstadt müssen, denn der Platz liegt auf der gegenüberliegenden Seite unterhalb der Seilbahnstation Meran 2000. Alles perfekt. Wir fahren an Schloss Trauttmansdorff und den Gärten vorbei und dann geht es einige Kilometer ziemlich steil den Berg hoch. Als Mathilde " Sie haben ihr Ziel erreicht", trällert , sind wir bereits an der schmalen Einfahrt vorbei und können einfach nur weiterfahren, denn an Drehen ist auch ohne Hänger nicht zu denken. Steil geht es in den nächsten 10km bergauf. Meran liegt wie eine Stadt, aus dem Flugzeug betrachtet, unter uns. Anhalten nicht möglich. Drehen überhaupt nicht. Auf der Bergkuppe endlich, eine winzige Tankstelle, über die Michael ein ziemlich gewagtes Wendemanöver einleitet. Es klappt! Die schmale Straße reicht, um nicht nur das Wohnmobil, sondern auch den hinterher rollenden Hänger in die Gegenrichtung zu bringen. Ein Aufatmen, das aber nicht lange anhält, als wir feststellen, wie steil es nun wieder bergab geht. Trotz Motorbremse fangen die Bremsen an, sich durch Gestank bemerkbar zu machen. Hoffentlich kommen wir hier heile herunter, denke ich und kralle die Hände in die Sitzlehnen. Wie war das nochmal mit den Bremsen? Fangen die an zu brennen? Oder geben sie den Geist auf und wir rollen ungebremst zu Tal? Meine Gedanken überschlagen sich. Fragen mag ich nicht. In solchen Situationen ist es einfach besser den Mund zu halten. Das habe ich im Laufe unserer gemeinsamen Fahrten gelernt. Nur noch 2 km bis zum Ziel. Endlich sind wir da. Und dieses Mal verpassen wir die Einfahrt nicht. Als wir aussteigen, um uns bei der Rezeption anzumelden, steigt weißer, stinkender Qualm von den Rädern auf. Aber jetzt sind wir da und gleich ist alles gut, denken wir. Aber noch sollen wir das Bergpanorama nicht vom Liegestuhl aus bewundern können, denn Wohnmobil und Hänger müssen auf dem ziemlich kleinen Platz eingeparkt werden. Hinter einander, wie geplant, dafür ist der Platz zu kurz und wir stehen mit Schnauze auf der Zufahrt. Nebeneinander möchte der Betreiber nicht wegen des Rasens und auf dem Hotelparkplatz des dazugehörigen Hotels wollen wir nicht. Nach einiger Puzzlelei setzen wir den Hänger dann neben das Wohnmobil, denn die Gespanne auf der unteren Terrasse haben auch das Auto mit auf dem Platz. Dem Rasen können wir auch nicht mehr schaden: der hat sich zum größten Teil sowieso bereits schon verflüchtigt.
    Gefühlte Stunden später sitzen wir endlich beim Kaffee und schauen auf Meran und die gegenüberliegende Berge und lassen die aufregenden Stunden noch einmal Revue passieren. Michael reicht es für heute. Keine Aktionen mehr.
    Das gilt aber nicht für mich. Wanderschuhe an und Stöcke aus dem Wagen holen und dann geht es zunächst hoch zur Seilbahnstation Meran 2000. Kurz überlege ich, ob ich mitfahren soll. Immerhin gibt es nicht nur 10% Rabatt durch die Merankarte, sondern ich würde sogar den Seniorentarif bekommen. Und da soll noch jemand sagen, alt zu werden zahlt sich nicht aus. Aber der Nachmittag ist bereits fortgeschritten, und nur hoch und wieder hinunterfahren, dafür ist es trotz Seniorentarif zu teuer. Ich beobachte eine Bahn, die hochfährt. Dann mache ich mich auf den Rückweg. Doch dort, wo ich 10 Minuten vorher noch gegangen bin, versperrt nun ein dreifach gesichertes Tor den Rückweg. Ein älteres Ehepaar ist davon genau so überrascht wie ich. Aber sie kennen einen anderen Weg zurück, 7t und ich schließe mich an und bekomme dabei viele Tipps zum Wandern. Während das Schweizer Ehepaar zum Campingplatz zurückgeht, folge ich dem Tipp, nach Schenna zu laufen. Der Weg ist schön, ganz schön......steil und oben bin ich ganz schön....aus der Puste. Aber dann bleibe ich auf der Ebene und habe einen tollen Blick ins Tal. Nach Schenna laufe ich aber nicht. Das liegt im Tal und dann müsste ich für den Rückweg ja wieder hoch. So laufe ich lieber durch die Apfelplantagen weiter nach St.Georgen. Da gibt es zwar auch noch ein paar Steigungen. Doch die machen "den Kohl auch nicht mehr fett". Als die Sonne hinter dem Berg verschwindet, kehre ich um. Für heute reicht es mit der Bergeroberung. Morgen ist auch noch ein Tag.
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  • Day4

    Ich bin irre im Kopf. Irre von den vielen Möglichkeiten diese Landschaft zu entdecken. Irre von den tausend Eindrücken und Bildern, die sich in mein Gehirn drängen und verarbeitet werden wollen. Diese Gegend, um diese Jahreszeit ist einfach berauschend. . Heute Morgen beim Frühstück mussten wir aus den vielen Möglichkeiten etwas auswählen. "Entscheide du", sagt Michael. Und das mir, wo ich im Leben noch nie gut Prioritäten setzen konnte und am liebsten immer alles auf einmal machen würde. Sollen wir mit der Seilbahn auf den Berg fahren und dort einen der ausgeschilderten Waalwege laufen? Die heißen übrigens so, weil die Bauern schon früher sogenannte Waale angelegt haben, und das Wasser aus Bächen höher gelegener Täler abgeleitet und durch Erdkanäle, Fels- und Holzrinnen auf ihre Felder geführt haben. Diese Kanäle wurden von den Waalern überwacht und gesäubert und dazu wurden entlang der Waale gut begehbare Wege angelegt. Sollen wir auf so einem Weg laufen? Oder die Stadt besichtigen? Oder in den Gärten von Schloss Trauttmansdorf spazieren? Oder über den Trappeinerweg rund um Meran wandern? Und Roller wollen wir doch auch noch fahren. Nach einigem Hin und Her steht der Plan: Mit dem Roller zu den Gärten und dort die Panoramablickrunde, ein ca. 5 km langer Spaziergang um die Gärten, auf gut begehbare Wegen. Danach mit dem Roller in die Stadt zur Stadtbesichtigung. Also etwas für den Einstieg. Allerdings endet der Einstieg in die Panoramarunde stets vor einem verschlossenen Tor. Um weiterzukommen, hätten wir erst Eintritt bezahlen müssen. Nach dem dritten Versuch und einer halben Stunde und 3 km später steigen wir aus und machen uns auf den "Sissi -Weg" Dieser relativ neue Weg ist der Kaiserin Elisabeth von Österreich gewidmet, die von Meran, dem milden Klima und der mediterranen Vegetation begeistert war. Er führt uns durch stille Winkel, entlang herrschaftlicher Villen, verwunschen Ansitzen und alten Parkanlagen vom Schloss Trauttmandorf hin ins Stadtzentrum und endet an der Passer am Sissidenkmal. 45 Min und und 4 km später sind wir im Zentrum an der Passer und schließen gleich einen Spaziergang über die Passer- und Kurpromenade an. Hier sieht man dann auch mal wirklich elegante Leute flanieren, obwohl die Menschen mit Wanderstöcken und Funktionskleiding weitaus die größere Anzahl darstellt, wie wir bei einer Erfrischung in einem Cafe an der Passer feststellen. Wir bummeln noch etwas durch die Ladenstraßen und Tiroler Speck und Schüttelbrot aus einem der Spezialitätenläden wandern anschließend im Rucksack mit. Als wir viel später wieder auf dem Parkplatz an den Gärten sind, ist bereits früher Nachmittag und wir sind etliche Kilometer gelaufen, die wir eigentlich fahren wollten. Soweit zu geplanten Aktivitäten. Aber zurück zum Wohnmobil fahren wir dann wieder. Und wir fahren wieder am Nachmittag und dieses Mal lohnt es sich etwas mehr. In der Mittagszeit hat es sich zugezogen und die Sonne ist verschwunden. Ich döse ein wenig im Liegestuhl und bemerke den einsetzenden Regen nicht, der mir sanft ins Gesicht tropft. Plötzlich kommt Michael aus dem Wohnmobil und ruft aufgeregt: "Merkst du nicht, dass es regnet ?" Aber nicht um mich macht er sich Sorgen, sondern es geht ihm um die "Rote Paula", die ungeschützt im Regen steht und dringend ein "Regenjäckchen" braucht. So schnell der Regen gekommen ist, so schnell ist er wieder verschwunden. Wir befreien Paula von ihrem Überzieher und dann geht's los durch Meran und über die Jaufenstrasse ins Passeiertal nach St.Martin. Es ist eine tolle Fahrt hinauf, durch die Kurven und Serpentinen. Unten können wir die Passer fließen sehen. Leider ist es sehr bewölkt und die Berge verhüllen ihr Haupt in den Wolken. So ist die Optik nicht so schön wie in den vergangenen Tagen. Auf dem Rückweg fahren wir noch nach Dorf Tirol, stellen den Roller ab und laufen ein Stück auf dem Weinweg in Richtung Schloss Tirol und bestaunen mal wieder das Panorama und die unter uns liegende Landschaft. Dann geht es durch den Ort zurück und bevor es uns dunkel wird, fahren wir wieder zurück zum Womo. Das war ein Tag voller Eindrücke, Erlebnisse und vielen Kilometern und die haben wir nicht nur mit dem Roller gemacht , denn alles in allem haben wir am Abend fast 15 Kilometer zu Fuß gemacht. Da schmeckt der Speck, der Käse und das Brot mit dem Blick auf die langsam einsetzenden Lichter von Meran doch gleich richtig gut.Read more

  • Day5

    In der Nacht hatte ich im Traum einen Ohrwurm. Frl. Menke trällert in einer Tour ihren Hit aus den 80igern: " Oh ho, hohe Berge!" Und dieser Song lässt sich auch am Morgen nicht vertreiben. Aber besser als Michaels Traum von tiefen Schluchten. Dabei sollen wir beides heute zu sehen bekommen, denn für heute ist eine Fahrt mit der llfinger Seilbahn in das Skgebiet Meran 2000 auf dem Ilfinger geplant. Also verlassen wir gegen 10.30 Uhr unser Womo und laufen die Viertelstunde zur Seilbahnstation hoch, so zu sagen zum warm trainieren. Mit Wanderstöcken und gepacktem Rucksack stehen wir wenig später mit anderen Wanderen an der Kasse. Zwei Mal Seniorentarif:-). Wir brauchen nicht lange warten und steigen gemeinsam mit Wanderern, Kleinkindern, Hunden und Fahrrädern in die Kabine. Michael, der es überhaupt nicht mit Höhen jeglicher Art hat, sucht sich einen Platz, auf dem nicht viel zu sehen gibt. Es geht los und es beginnt eine schöne Fahrt über die Baumwipfel und höher hinauf. Felswände gleiten vorbei und der Parkplatz der Station wird immer kleiner. Meran liegt tief unter uns im Dunst. Schade, dass wir heute nicht das tolle Wetter mit der Fernsicht der vergangenen Tage habe! An der Mittelstation hält die Gondel. Einige Wanderer steigen aus. Sie wollen zu Fuß zur Bergstation und wahrscheinlich noch weiter. Beim Ablegen sackt die Gondel ein klein wenig nach unten, und ein kleiner Aufschrei geht durch die Passgiere. Aber dann gleitet sie wieder lautlos am Berg entlang. Oben angekommen, heißt es erst einmal, sich zu orientieren. Der Blick nach unten ist fantastisch. Die Luft ganz schön kalt. 8 Grad ist es hier auf 1899 m. Die Talstation liegt auf 648 m. Die Fahrt hat ca. 7 Minuten gedauert. Die Fahrgeschwindigkeit über die 3647 m lange Strecke sind 11,0 m/s. Wir holen uns eine Übersicht der Wanderwege, die an der Station ausliegt und entscheiden uns für die einfache Route 3 zur Waidmannshütte und über die Route18 wieder zurück zur Station. Das sind gut 10 km, ohne die Höhenmeter, die wir gleich zu Beginn ordentlich zu spüren bekommen. Japsend müssen wir zwischendurch anhalten, um wieder zu Atem zu kommen. Hoffentlich habe ich meinem Mann da nicht zu viel zu gemutet, denke ich. Dabei habe ich zu ihm gesagt: "Wenn wir oben sind, brauchen wir bestimmt nicht mehr großartig Berghoch gehen." Hat nicht ganz gestimmt. Es geht permanent hoch. Bis zur Waidmannsalm haben wir 150 Höhenmeter gemacht. Für geübte Bergwanderer vielleicht nicht viel, aber für uns schon ganz schön. Der Wanderweg 3 führt auf einem Kamm weiter und bietet einen tollen Panoramablick nach oben und unten.
    Auf der Alm finden wir einen schönen, geschützten Platz auf der Terrasse. Die Decke auf der Bank nehmen wir gern in Gebrauch, denn es ist frisch. Die Speisekarte lässt uns das Wasser im Mund zusammen laufen. Hier sind alle Südtiroler Spezialitäten versammelt. Die Knödelsuppe ist heiss und lecker und Kraut und Wurst, Bratkartoffeln und Speck schmecken nach der Tour richtig gut. Zwischendurch setzt sich die Sonne durch, wärmend und die beeindruckende Berglandschaft in warmes Licht tauchend. Es ist herrlich hier in der Sonne zu sitzen und die Menschen, die Ameisen groß auf den verschiedenen Wegen unterwegs sind, zu beobachten. Aber es hilft alles nichts, irgendwann müssen wir uns auf den Rückweg zur Bergstation machen. Gerade zur richtigen Zeit, denn es fährt kurz danach eine Bahn zu Tal.
    Es ist bereits Nachmittag, als wir beim Wohnmobil sind. Ein wenig ausruhen, Kaffee trinken und dann? Aber Michael hat für heute genug. Er muss noch entsorgen, Wasser auffüllen, und den Roller befestigen, denn morgen wollen wir weiter an den Iseosee fahren. Aber ich habe noch Lust auf Aktivitäten und fahre mit dem Rad in die Stadt hinunter. Treten brauche ich nicht viel auf der 3,5 km langen Strecke, nur die Bremse ist voll im Einsatz. Oh je, das muss ich später alles wieder Berg hoch fahren. Als ich 20 Minuten später unten an der Passer bin und mein Rad abstellen will, um durch die Stadt zu bummeln, stelle ich fest, dass ich kein Schloß mitgenommen habe. Schiebender Weise laufe ich durch die Fußgängerstraße. Aber schön ist was anderes. Also mache ich mich wieder auf den Rückweg, und der ist trotz E-Bike anstrengend.
    Für heute reicht es. Morgen geht's weiter. Von den Bergen an die Seen.
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You might also know this place by the following names:

Trentino-Alto Adige, Trentino - Südtirol, Sidtiroul, Su Tirol, Tirol del Sud, Autonomní provincie Bolzano, Sudtirolo, Trentino-Alto Adigio, Etelä-Tiroli, Trentin-Haut-Adige, Trentino - Alto Adige, ボルツァーノ自治県, 트렌티노알토아디제 주, Tirolum Meridionale, Bozen-Zuid-Tirol, Syd-Tirol, Południowy Tyrol, Tirol Meridional, Tirolul de Sud, Больцано, Južné Tirolsko, Južna Tirolska, Sydtyrolen

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