• Brigitte und Jürgen
  • Brigitte und Jürgen

Delhi, Bhutan und Kathmandu

Unsere nächste Reise zieht uns wieder nach Asien. Ein erster, kurzer Eindruck von Indien, danach einmal quer durch Bhutan und zum Abschluss ein Wiedersehen mit Kathmandu. Läs mer
  • Simply Bhutan Museum

    13 april 2019, Bhutan ⋅ 🌧 20 °C

    Simply Bhutan, dieses Museum in Thimphu zeigt im Schnelldurchlauf das Leben des Landes. Die einzelnen Stationen kommen uns sehr bekannt vor:
    - Wein (damit ist Ara gemeint) trinken. Unhöflich ist es übrigens, kein zweites Glas zu trinken. Also nehmen wir natürlich noch ein zweites Glas.
    - Das Mauern der Häuser, dabei wird der Matsch mit traditionellen Liedern von Frauen festgestampft.
    - Die Tänze
    - Die landestypische Kleidung für den Mann (Go) und für die Frau (Kira). Wir müssen diese Trachten auch anprobieren (kostet 1.50 CHF)
    - getrocknete Chili und Yak-Käse
    - Zum Schluss dürfen wir noch Bogenschiessen, das Tanzen und Singen nach jedem Treffer kennen wir ja schon.
    - Und wir dürfen noch das Glücksspiel / ein Wunschbrunnen ausprobieren und Münzen in einen schwimmenden Topf werfen

    Ausserdem haben wir den ersten buthanischen Teilnehmer an den Asian Para Games (2018 wurde Rigsel Pema 17 im Bogenschiessen) getroffen.

    Aber das wichtigste sind natürlich die Phallus-Symbole, die hier überall aus dem Boden wachsen 😀

    Was für ein Wonderland!
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  • Buddha Point

    13 april 2019, Bhutan ⋅ 🌧 14 °C

    Der grösste sitzende Buddha in Buthan hat einen perfekten Blick gen Osten über die Hauptstadt, die sich durch das Tal schlängelt. Die Statue wurde 2015 fertig erstellt. Restarbeiten wie die Aussenanlagen sind im Gang und der Buddha ist in Thimphu ein absolutes Highlight. Das Gebetshaus im Inneren des Buddha ist wie im ganzen Land mit vielen Geschichten bunt bemalt und verziert. Zirka einhunderttausend Buddha Statuen aus Bronze stehen in „Reih und Glied“ an der Innenwand. Bezahlt hat das Ganze die bhutanische Regierung und die Chinesen mit einer grosszügigen Spende.

    Wir drehen eine Runde um den Buddha (hier ist die erste öffentliche Toilette in Bhutan, die Geld kostet), machen viele Photos (leider kommt die Sonne aus der falschen Richtung, so dass er nur von hinten gut leuchtet) und machen auf dem Rückweg noch einen Abstecher auf den Hügel nebenan, um einen Cache zu suchen.

    Kurz bevor der Regen kommt sind wir erfolgreich wieder zurück beim Auto.
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  • National Memorial Chorten

    13 april 2019, Bhutan ⋅ 🌧 14 °C

    Ein weiterer Chorten. Gespendet von der Frau des dritten Königs als Erinnerung an ihren Mann, den König, der wegen Krebs viel zu früh gestorben ist. In diesem Chorten sind auf drei Stockwerke Tempel untergebracht.

    Wir wissen immer noch nicht, was der Unterschied zwischen einem Chorten und einer Stupa ist?

    Etwas schockiert sind wir aber von der Geschichte des Guides, die gar nichts mit dem Chorten zu tun hat: In einer Ecke des Grundstücks gibt es viele grosse Gebetsmühlen. Dorthin werden alte Menschen morgens gebracht, wenn ihre Kinder zur Arbeit gehen, Die Alten sitzen dann den ganzen Tag dort, drehen an den Gebetsmühlen, unterhalten sich, essen und trinken was ihnen mitgegeben wurde, und am Abend werden sie wieder abgeholt.
    Sie haben so Kontakte, anstatt allein in einem Haus zu sitzen,. Vielleicht auch eine Idee für eine Tagesbetreuung bei uns?
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  • Bliss Karaoke-Bar - Let it be

    13 april 2019, Bhutan ⋅ ☁️ 10 °C

    Karma und der Fahrer begleiteten uns in die beste Karaoke-Bar von Bhutan, wir hatten einen reservierten Tisch in der ersten Reihe, der kleinwüchsige DJ begrüsste uns per Handschlag und Karma kann toll singen. Wobei die Auswahl der Songs hauptsächlich aus Liedern auf bhutanisch, nepalesisch und Hindi bestand.

    Brigitte und ich aber beenden nach diesem Abend unsere aktive Karriere in den Karaoko-Bars dieser Welt. Mehr muss man über diesen Abend nicht wissen. Naja, es gab noch eine (unfreiwillige) Bierdusche...
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  • The Hangover Hike

    14 april 2019, Bhutan ⋅ 🌫 14 °C

    Ein kurzer Spaziergang oberhalb von Thimphu ist toll, um den Kopf auszulüften. Wir laufen zu einem Tempel, der nach dem Erdbeben von 2009 völlig zerstört wurde und jetzt nach dem Wiederaufbau kurz vor der Vollendung steht.
    Von dem Tempel dürfen aber auch von aussen keine Photos gemacht werden. Aber wer will auch schon Bilder einer Baustelle haben?
    Unterwegs treffe wir einige andere Touristen auf dem gleichen Weg. Und sehen einige wenige Vögel.

    Als wir denken, wir wären wieder nüchtern und alles gut sehen wir komische Tiere im Wald. Sind wir noch betrunken, sehen wir verschwommen?

    Die Tiere gaben den Kopf eines Elchs (aber viel kürzer und mit kleinem Geweihe), Körper von Schweinen (aber mit dem Fell eines Rehs): Füssen einer Kuh und dem Schwanz eines Hundes.
    Wir sind nüchtern, den dies sind Takins, die buthanischen Nationaltiere. Komische Viecher, wir staunen erst mal.
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  • Diese Festung ist der aktuelle Sommersitz der Königsfamilie. Darum herrschen auch besondere Regeln. Teile dürfen auch von aussen nicht fotografiert werden, Wege dürfen nicht verlassen werden, viele Bereiche dürfen nicht betreten werden. Alles etwas ungewohnt in Bhutan, wo bisher eigentlich ausser innerhalb der Tempel keine strengen Regeln herrschten und trotzdem alles gut funktioniert. Aber wie immer sind diese Regeln für uns Touristen gemacht, da „wir“ uns ja nicht benehmen können.
    Ansonsten ist das Fort wie so manches andere Fort auf unserer Reise. Nur einfach ein bisschen grösser als die bisherigen. Dies fällt besonders im Innenhof auf, welcher richtig viel Platz bietet.
    Leider merken wir von den aktuellen Zeremonien anlässlich eines besonderen Tages im Mondkalender kaum etwas, da sich alles in den Bereichen abspielt, die wir nicht betreten dürfen.
    Also kurz alles angeschaut, die Buddha-Figuren erklärt bekommen (allmählich finden wir uns ein bisschen zurecht) und dann war es das auch schon.
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  • Thimphu

    14 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 9 °C

    Letzter Punkt auf dem heutigen Programm ist ein Rundgang durch die Innenstadt der Hauptstadt Thimphu. Es gibt ein paar nette Cafés, viele Ramsch-Läden, viele Leute auf der Strasse (obwohl Sonntag ist), ein paar Souvenir-Shops (zum Teil mit völlig überzogenen Preisen), mehrere Maggi-Cafes??, ein Kino in dem nur bhutanische Filme laufen dürfen, ein Schweizer-Restaurant, wir entdecken den Supermarkt unseres Vertrauens (in dem es das vorletzte Bier gab, welches wir bisher noch nicht probiert hatten, das „Thunder 15000“), keine Verkehrsampel (es gibt in ganz Bhutan keine Ampeln), dafür einen tanzenden Verkehrspolizisten und ganz viele streuende Hundekinder, die auch nur Blödsinn machen.

    In Thimphu gibt es aber keine Kühe auf den Strassen, es ist halt Grossstadt hier. Jeder 7. Bhutani wohnt hier, immerhin 100‘000 Einwohner hat Thimphu.
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  • Postfiliale Thimphu (Mistery Shopping)

    15 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 21 °C

    Mal schauen, was die bhutanischen Pöschtler so machen. Und wir sind begeistert über das Angebot in dieser Filiale (zugegeben, es ist die Filiale am Hauptsitz der Post):
    - Briefmarken-Bogen mit eigenem Photo! Einfach via AirDrop das Photo auf das Gerät der Mitarbeiterin übertragen und eine Minute später gibt es den eigenen Bogen mit persönlichen Briefmarken in verschiedenen Werten! Die Kosten für den Bogen liegen 4% über dem Betrag der Marken.
    - Neben dem normalen Angebot einer Postfiliale (Karten, Briefumschläge, etc) gibt es hier auch ein grosses touristisches Angebot an Souvenirs. UND natürlich eine umfangreiche Auswahl an Phallussen aus Holz.

    Hier kann sich „meine“ Post in der Schweiz noch was abschauen 😂.
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  • Kurzer Stopp an der Tachogzam Brücke

    15 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 21 °C

    Zwischen Thimphu und Paro gibt es nicht viel, schliesslich ist die Stecke ja nicht lange (eine Stunde). Damit uns nicht langweilig wird hat unser Guide entschieden, uns diese Brücke überqueren zu lassen.
    Also ein kurzer Stopp, ein Spaziergang über die neue Brücke (die alte ist nach 400 Jahren etwas schwach geworden), die Besichtigung des alten Brückentempels, die erfolgreiche Suche nach einem Geocache (Zufall!) und dann ging es schon wieder weiter.
    Spannend ist, dass die Ketten für die alte Brücke von einem Mönch in einer Höhle direkt überhalb der Brücke geschmiedet wurden.
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  • Lumix taugt nicht über 2000 Meter

    15 april 2019, Bhutan ⋅ 🌧 12 °C

    Wir haben vieles gelernt auf dieser Reise und viele tolle Erlebnisse gehabt. Leider konnten wir diese nicht alle festhalten, da unsere Kamera nicht mitgespielt hat.
    Eigentlich waren wir bisher mit der Panasonic LUMIX TZ101 sehr zufrieden. Wir haben sie seit knapp drei Jahren und sie wird immer noch als „das Flagschiff der Reisezoom Kameras“ beworben. Dies mag ja sein, stimmt aber definitiv nur für Gegenden unter 2000 Höhenmetern. Sobald wir darüber sind (und wir sind die meiste Zeit auf diese Reise höher als 2000 Meter), treten viele Probleme auf:
    - der Zoom funktioniert nur noch verzögert oder sehr langsam
    - das Objektiv fährt beim Ausschalten nur teilweise ein
    - die Bildqualität ist nur noch bei optimalen Lichtverhältnissen sehr gut
    - die Kamera stürzt häufig ab und muss dann erst aus- und wieder angeschaltet werden
    - der Akku wird schnell leer

    Reminder an mich selber: die nächste Kamera ist keine Panasonic mehr.
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  • Khuru with Dragon Stout

    15 april 2019, Bhutan ⋅ 🌫 11 °C

    Endlich bekommen wir auch die Gelegenheit, eine Runde Khuru zu spielen. Wir sind früh mit dem Tagesprogramm und dem Shoppen fertig (unsere Kreditkarten werden nirgends akzeptiert 🤣🤣) und im Hotel können wir die „Pfeile“ ausleihen.
    Es macht Spass, auch wenn wir „nur“ auf die kurze Distanz (ca 10 Meter) spielen.
    Dazu trägt sicher aus das Dragon Stout bei. Es ist das letzte Bier aus Bhutan, welches wir noch nicht probiert hatten.
    Die Biere haben wir also durch, Khuru auch gespielt. Und wir sind wieder zurück in Paro, dem Beginn unserer Rundreise in Bhutan. Ein bisschen Wehmut kommt, auch wenn wir noch zwei tolle Ausflüge vor uns haben.
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  • Langes Leben am Chele La Pass

    16 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 13 °C

    Auf dem Weg zum Haa Valley überqueren wir den Chelela Pass mit irgendetwas zwischen 3800 und knapp unter 3900 Höhenmetern (je nach dem, ob das Schild oder die App recht hat). Hier ist überraschend was los und wir haben einen wunderbaren Blick auf Haa Valley und Paro Valley, leider sind die Himalaya Berge in Wolken gehüllt. Wir haben unsere Gebetsfahnen für ein langes Leben dabei und hängen diese zu all den im Wind wehenden Fahnen auf, natürlich mit unseren guten Wünschen wie es sich im Buddhismus gehört. Danach widmen wir uns dem Foodtruck. Unsere Guide ruft schon, ob wir Milk Tea wollen und sagen nicht nein dazu. Eine geschäftstüchtige Idee, auf dem Pass alles Mögliche anzubieten, von Maggi Instandsuppe für die Inder bis leckere Momos und Popcorn. Weiter geht die Fahrt ins Tal, an Yak Herden vorbei, den LKWs ausweichen, die Landschaft bestaunen und immer die Berge im Blick. Nach insgesamt 2 Stunden erreichen wir Haa, ein gemütliches Städtchen ohne dem Touristentrubel.
    Unserem Fahrer zollen wir unseren ganzen Respekt für seine umsichtige Fahrweise, denn im Himalaya Autofahren ist hartes Stück Arbeit bzw. fordert höchste Aufmerksamkeit.
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  • Haa, wo die Uhren anders gehen

    16 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 19 °C

    Kaum in der Stadt Haa im Haa-Valley angekommen merken wir, dass hier was anders ist. Es ist so ruhig, obwohl wir die Hauptstrasse entlang laufen. Es hat kaum Menschen auf der Strasse und noch weniger Autos. Schon fast gespenstisch ist es. Aber sofort entschleunigen wir und machen auch langsam.
    Karma hat hier zwei Jahre bei seinem Onkel gelebt (als er seine Ausbildung gemacht hat) und er muss zugeben, dass sich seither nichts verändert hat. Zu jedem Haus (und vor allem jeder Bar) fällt ihm noch eine Geschichte ein.
    Nachdem wir gemütlich die Main Road hoch und runter geschlendert sind fahren wir - fast alleine auf der Strasse - zum Mittagessen. Das Restaurant ist sauber und gemütlich, es kommen und gehe einige wenige Touristen und das Essen ist grandios. Das haben wir hier aufgrund der ersten Eindrücke gar nicht erwartet.

    Das Haa-Tal ist erst seit einigen Jahren für Touristen geöffnet. Vorher war es ein Standort der indischen Armee, die hier die bhutanische Armee ausgebildet und gleichzeitig die Grenzen zu China (Tibet) sichern wollte. Entsprochen gross ist auch die Kaserne und alles Gelände, was der Armee gehört.

    Neben der Armee lebt das Tal wohl ausschliesslich vom Apfelanbau, denn sonst ist hier nichts los. Die Spezialität sind aber die Haa-Momos, welche eine experimentierfreudige Frau erfunden hat. Man nehme einfach alles an Gemüse, was im Garten wächst und packt diese in Ravioli-ähnliche Teigtaschen rein. Sehr lecker, aber auch sehr mastig.
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  • Karpo Lhakhang / Nagpo Lhakhang

    16 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 16 °C

    Der weisse (karpo) und der schwarze (nagpo) Tempel wurden im 7. Jahrhundert nur wenige Meter auseinander gebaut. Songtsen Gampo (der 108 Tempel an einem Tag baute) suchte damals den perfekten Standort für einen Tempel. Dazu lies er zwei Tauben (eine Weisse und eine Schwarze) fliegen und dort wo beiden landen wollte er den Tempel bauen. Doch die Tauben landeten an unterschiedlichen Orten, so gibt es zwei Tempel.
    Der weisse Tempel ist gross und schaut von aussen neu aus, er hat aber nur neue Aussenmauern bekommen. Innen ist er voller alter Gemälde und strahlt viel Geschichte aus. Für unsere Opfergabe (die üblichen 10 Ngultrum) dürfen wir um unser Glück würfeln. Alle drei haben wir wohl Glück in der Zukunft.
    Der schwarze Tempel ist klein und alt. Und hier machen wir zum ersten Mal Photos in einem Tempel.
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  • Strassen und Landschaften, Teil 5

    16 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 12 °C

    Von 2400 auf 3900, wieder runter auf 2700 Höhenmeter und dann die gleiche Strecke wieder zurück. Da ist es klar, dass es unterwegs einiges zu entdecken gibt.
    Begeistern haben uns die vielen Yaks, die wir hier sehen. Und die hohen, schneebedeckten Berge, die ein bisschen hinter den Wolken herauskommen.
    Schockiert haben uns die indischen Strassenarbeiter. Diese sehen aus wie 14 und arbeiten den ganzen Tag unter üblen Bedingungen dafür, dass wir Touristen gute Strassen haben.
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  • Die Quelle des Glücks

    16 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 11 °C

    Wir haben heute die Quelle des Glücks gefunden, plötzlich stand sie beim Essen vor uns auf dem Tisch.
    Oder liegt es daran, dass heute (so wie jeden Dienstag) in Bhutan “National Dry Day“ ist und nirgendwo Alkohol ausgeschenkt wird?Läs mer

  • Bumdra Trekking - Start

    17 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 16 °C

    Was wird uns die nächsten zwei Tage wohl erwarten? Wir werden auf 3800 Meter wandern, dort übernachten und dann wieder zurück nach Paro am Tigernest vorbei gehen. Nur dafür gehen wir beide regelmässig joggen.
    Los geht es einfach, ein bisschen leicht ansteigend. Die Wolken verheissen nichts gutes und nach einigen Metern gibt es schon die ersten Tropfen. Diese bleiben aber zum Glück die einzigen Tropfen auf dem ganzen Weg.
    Die Landschaft ist am Anfang sehr deprimierend, ein Feuer hat letztes Jahr hier die kompletten Wälder auf einigen Berghängen zerstört. Obwohl am Boden schon viele neue grüne Pflanzen wachsen sieht es doch ein bisschen nach Endzeitstimmung aus.
    Irgendwann im Laufe des Anstiegs wird dies aber besser.

    Unterwegs holen wir andere Touristen ein oder werden von diesen überholt. Engländer, Schweden, Luxemburger etc. wollen den Berg erklimmen. Jeder hat seinen eigenen Stil, dies zu erreichen. Die einen (wir) eher gleichbleibend ausdauernd, andere rennen fast den Berg hoch, nur um alle paar Minuten wieder eine Pause zu brauchen, damit sie dann weiter rennen können.

    Wir merken die Höhe, aber alles ist gut.
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  • Bumdra Trekking - Lunch

    17 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach drei Stunden Aufstieg gibt es auf 3500 Meter Mittagessen. Selten hat ein Essen so gut geschmeckt.
    Tee und das Essen wir von drei Jungs jeden Tag für die Touristen vom Berg etwa zwei Stunden nach unten getragen und das leere Geschirr ebenso wieder den Berg hinaufgetragen.
    Die Ausblicke sind toll, wir erholen uns rasch und können gestärkt die letzten Höhenmeter angehen.
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  • Bumdra Trekking - Zeltplatz

    17 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 11 °C

    Auf den letzten Kilometern haben sie kleine Grüppchen gebildet, die sich gemeinsam für die restliche Strecke motivieren. Es sind. Ich ein paar knackige Anstiege dabei, dann sehen wir unser Bett für diese Nacht.
    Der Zeltplatz auf knapp 3900 wird es also sein. Glücklich und zufrieden, es doch ganz gut den Berg hoch geschafft zu haben lassen wir uns in die bereitstehenden Sessel fallen.
    Karma hat für uns extra noch ein Bier mit dabei gehabt, aber schon nach dem ersten Schluck merken wir, dass das Starkbier nach der Anstrengung sicher nicht das Richtige ist.
    Wir schauen uns in der Umgebung um, lehnen den Aufstieg auf den Berg (weitere 200 Höhenmeter) auch aufgrund der fehlenden Aussicht dankend ab und reichten uns im Zelt ein.
    Der Wind ist jetzt schon kalt und wir haben bald alle Schichten an. Wie wird dies in der Nacht werden, wenn wir zwar viele Decken haben, der Wind aber in das leichte Zelt zieht?
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  • Bumdra Trekking - Bumdra abends

    17 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 3 °C

    Es wird früh dunkel, um sechs Uhr ist es schon zu so finster, dass die Guides nicht mehr Khuru spielen können. Wir sitzen inzwischen leicht frierend in unserem Essenszelt und freuen uns, nach dem Essen ins hoffentlich warme Bett zu gehen.
    Das Essen ist - wie fast immer in Bhutan - sehr gut und für diese Umgebung (die Küche ist mehr oder weniger im Freien und gekocht wird von den drei Jungs) sogar sehr gut. Oder ist es einfach der Hunger nach der Anstrengung?
    Wir trinken jede Menge warmen Tee und dann geht es ab ins Bett (um 8 Uhr abends!).

    Dank dem Wind, der die ganze Nacht am der Zeltplane rüttelt, dauert es lange, bis wir einschlafen. Wie befürchtet ist es auch erst mal unter den Decken kalt, dies ändert sich aber im Laufe der Nacht. Trotzdem schlafen wir mit Mützen, da es ausserhalb unserer Decken im Zelt nicht warm wird.

    Links und rechts von uns wird in den Zelten laut und ausdauernd geschnarcht. Und die Hunde jagen immer mal wieder über den Zeltplatz auf der Suche nach anderen Tieren.

    Eine sehr kurze und sehr unruhige Nacht.
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  • Bumdra Trekking - Bumdra morgens

    18 april 2019, Bhutan ⋅ ☀️ 1 °C

    Um fünf Uhr ist für uns die Nacht zu Ende. Wir wollen / können nicht mehr schlafen. Einerseits macht sich eine Höhenkrankheit bemerkbar, andererseits wollen wir ja was von der Gegend sehen. Und heute morgen lohnt es sich! Der Wind hat über Nacht die Wolken vertrieben und wir sehen endlich die hohen, schneebedeckten Berge.

    Damit Ungeduld, Kopfschmerzen und Übelkeit nicht noch mehr werden entscheiden wir uns, schon um sieben Uhr loszulaufen.
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