• Brigitte und Jürgen
  • Brigitte und Jürgen

Delhi, Bhutan und Kathmandu

Unsere nächste Reise zieht uns wieder nach Asien. Ein erster, kurzer Eindruck von Indien, danach einmal quer durch Bhutan und zum Abschluss ein Wiedersehen mit Kathmandu. Läs mer
  • Bumdra Trekking - Tigernest

    18 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 18 °C

    Als wir am Tigernest (Taktshang) auf 3100 Metern ankommen sind wir ziemlich platt. Noch schlimmer wird es, als wir - zum ersten Mal überhaupt - Touristenmassen in Bhutan sehen. Wo kommen diese denn plötzlich her?

    Das Tigernest besteht aus acht an den Felsen gehängten Klöster und ist schön anzuschauen - von aussen spektakulär, von innen sehr historisch.
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  • Hot Stone and Farmhouse

    18 april 2019, Bhutan ⋅ ⛅ 12 °C

    Zum Abschluss des Trekkings haben wir uns ein Hot Stone Bad und ein letztes, leckeres Abendessen verdient.
    Wir sitzen in grossen Holzkisten mit heissem Wasser, am unteren Ende werden heisse Steine nachgelegt, so dass das Wasser immer schön warm/heiss bleibt.
    Das Essen findet im Farmhouse statt und bildet den traditionellen Abschluss einer jeden Tour mit DrukAsia. Das Essen ist fantastisch, alle habe gute Laune und wir es gibt genug Ara für alle.
    Schade dass wir am nächsten Morgen schon um 5 Uhr aufstehen müssen und darum der Abend für uns gar nicht so lange wird.
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  • See you again, Bhutan

    19 april 2019, Bhutan ⋅ 🌙 5 °C

    In Bhutan sagt man nicht „Good bye“, sondern „See you again“. Weil man wieder zurück in das tolle Land will. Dann aber nicht weiter in den Norden, sondern mal ganz in den Süden (Dschungel).

    Wer auch mal gehen möchte, dem können wir DrukAsia (https://www.drukasia.com) nur empfehlen. Perfekt organisiert, viel Freiraum zum selber gestalten, sehr gute Betreuung vor und während der Reise. Und natürlich einen tollen Guide (Karma).

    Schade dass gestern der letzte Tag war und wir heute früh am Morgen schon abfliegen müssen - diesmal bei strahlendem Sonnenschein.
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  • Wolkenloser Blick auf den Mount Everst

    19 april 2019, Nepal ⋅ ☀️ 23 °C

    Für den 10. Mai dieses Jahres ist der Aufstieg zum Mount Everest geplant. Vor einigen Jahre habe ich das Buch „In eisigen Höhen“ gelesen und war fasziniert, ich bin es immer noch und verstehe diesen Run immer noch nicht. Jetzt auf unserem Flug von Paro nach Kathmandu hatten wir „Kaiserwetter“ und der Everest erstrahlte in 8848 Metern Höhe und wir strahlten auch. Ein unvergesslicher Anblick, aus dem sicheren Flugzeug.Läs mer

  • Ankunft Kathmandu Tribhuvan Airport

    19 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 16 °C

    Letzte Station auf unserem Trip. Was uns wohl hier erwartet? Und wie hat sich die Stadt durch das schwere Erdbeben am 25. April 2015 verändert, schliesslich war Jürgen ein halbes Jahr vor dem Erdbeben noch hier.

    Einreise ist schon mal komplizierter geworden. Anstehen um Papierformularen ausfüllen, Anstehen um Reisepass einzuscannen, Anstehen um 25 Dollar für 15 Tage Aufenthalt zu bezahlen (der Preis ist gleich geblieben), Anstehen um das Visum zu erhalten. Ähnelt dem Zirkeltraining in der Grundschule.
    Die üblichen Geschäfte (SIM-Karte kaufen und Bargeld wechseln) werden nebenbei erledigt. Jetzt muss nur noch der bestellte Abholdienst vom Hotel kommen.

    So war es vor fünf Jahren hier:
    https://findpenguins.com/juergen/footprint/5418…
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  • Zeremonie an der Swayambhunath Stupa

    19 april 2019, Nepal ⋅ ☀️ 25 °C

    Eigentlich wollten wir die ersten Strecke in Kathmandu mit dem Taxi zurück legen. Doch im Hotel wurde uns empfehlen, zu laufen. Da die Entfernung nicht so gross ist und wir in 20 Minuten dort seien. Dies war die richtige Entscheidung, denn so sind wir in eine bunte Zeremonie geraten. Vor allem Frauen sassen um viele Priester herum und haben gemeinsam gebetet.
    Eine friedliche Stimmung, obwohl viele Menschen dort waren. Nicht mal die Affen haben sich vertreiben lassen. Im Gegenteil, in dem Müll der vielen Menschen, gab es genug für sie zu entdecken und zu essen. Uns hat der Müllberg (Plastik) aber erschreckt.

    So war es vor fünf Jahren hier:
    https://findpenguins.com/juergen/footprint/541c…
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  • Kumari, die Kindsgöttin von Kathmandu

    19 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 14 °C

    In diesem Palast am Durbur-Square lebt die aktuelle Kumari. Seit einem Jahr ist die Fünfjährige hier und wird sowohl von den Buddhisten als den Hinduisten verehrt. Sie ist die Inkarnation von Taleju, der Schutzgöttin. Die Kumari darf/muss so lange hier als Kindsgöttin leben, bis sie ihre Menstruation bekommt. Dann darf sie ins normale Leben zurückkehren - falls dies möglich ist.

    Wir stehen im Innenhof rum und warten, dass sich das Mädchen am Fenster zeigt. Die anwesenden Guides möchten Geschäfte machen und versprechen (gegen Geld), dass das Mädchen sich bald zeigen wird. Dabei ist die Unterhaltung mit den wartenden Indern spannender. Es regnet, wir sitzen unter einem Dach und warten. Anscheinend findet die Fünfjährige Regen doof, denn sie entscheidet sich, nicht ans Fenster zu kommen.

    Na dann halt nicht.
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  • Die Schäden des Erdbebens

    19 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 14 °C

    Vor fast genau vier Jahren, am 25. April 2015, gab es in Nepal das grosse Erdbeben. Damals (und bei den Nachbeben) kamen in Kathmandu und Umgebung 10’000 Menschen ums Leben. In Kathmandu gab es damals eine Zeitlauf weder Strom noch fliessendes Wasser.

    Bei dem Erdbeben wurden auch viele Kulturgüter in Mitleidenschaft gezogen: An den von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuften Durbar-Plätzen von Kathmandu, Bhaktapur und Lalitpur wurden viele der mehr als 50 Pagoden, Tempel und Paläste sowie die Bodnath-Stupa beschädigt oder zerstört.
    Durch die Beben wurde Kathmandu um 1,5 Meter nach Süden verschoben und um einen Meter angehoben. Der Mount Everest verschob sich um drei Zentimeter nach Südosten.

    Die Auswirkungen sind immer noch an viele öffentlichen und privaten Gebäuden zu sehen. Aber auch das Stadtbild hat sich verändert. Viele ehemals schmale Gassen sind nun breite, beleuchtete Strassen. Viele Gebäude sind noch abgestützt. Und viele der Kulturgüter werden jetzt erst (mit Hilfe der EU, von China oder Indien) wieder nach und nach aufgebaut.
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  • Start in den Tag

    20 april 2019, Nepal ⋅ ☀️ 18 °C

    Um 07:00 Uhr morgens, es ist Samstag und die Bauarbeiten nebenan beginnen. Bauarbeiter in Kathmandu haben nach dem Beben 2015 noch lange zu tun. Mit einfachen handwerklichen Geschicken, ohne Maschinenhilfe werden hier neue Hotels, Hostels und Wohnungen entstehen, wie vor 100 Jahren. So zieht es uns zum Frühstück und anschliessend in das pralle Leben der Strassen oder vielmehr Überleben im Taxi (ein uraltes Maruti Modell). Die Strassen zu unserem ersten Ziel dem Monestery Kopan sind entweder eng, schlammig mit riessigen Wasserpfützen, ungeteert mit Schlaglöcher, oder im besten Zustand. Einmal musste der Fahrer umkehren, da ein LKW versunken war und ein Durchkommen unmöglich war. Unser Fazit dieser Taxifahrt: Uns wurde nicht langweilig und der Taxifahrer war umsichtig unterwegs, sein Fahrzeug ist sein einziges Einkommen und wir fühlten uns gut aufgehoben.Läs mer

  • Auszeit in der Kopan Monastery

    20 april 2019, Nepal ⋅ ☀️ 23 °C

    Durch Zufall (wir suchten eigentlich einen Cache in dieser Gegend), stolperten wir in dieses Retreat. Grosser Tempel, grosser Garten, alles gepflegt und voller Menschen aus aller Welt auf der Suche nach einer Auszeit in der buddhistischen Lehre.
    Wir geniessen die Ruhe hier, müssen aber bald schon wieder weiter. Wer mehr wissen möchte, kann sich hier informieren: https://kopanmonastery.com/
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  • Einmal Guru sein, nur 10 Dollar

    20 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 22 °C

    Für einen ersten Eindruck dieser Beerdigungsstätte der Hindus haben wir uns einen Platz mit den Gurus im Nacken ausgesucht, so hatten wir nebenbei Zeit uns einen Plan für ein Foto zurecht zu legen: Mit welchem dieser vier möchten wir ein Foto haben und was ist es uns wert, denn ohne Money geht gar nichts. Gefragt - getan und hier sind die bunten Jungs und wir mittendrin.Läs mer

  • Leichenverbrennung an Karfreitag

    20 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 22 °C

    An Karfreitag ist ja in Deutschland alles verboten, was lustig ist. Tanzen ist verboten. Bestimmte Filme dürfen nicht gezeigt werden. Sportveranstaltungen sind verboten.

    Anders in Nepal in Pashupatinath (wörtlich: „Herr des Lebens“ oder auch „Herr alles Lebendigen“). Hier werden jeden Tag von Hindus die Toten verbrannt. Die Zuschauertribünen sind voll, die mobilen Wasser und Eisverkäufer machen ihre Geschäfte und das Volk wartet gespannt, was auf der anderen Seite des Flusses passieren wird. Dort ist alles für die Zeremonie (Leichenverbrennung) vorbereitet:

    Die meist in gelbe Tücher gehüllte Leiche wird zu den Verbrennungsstätten getragen, wo ein Scheiterhaufen errichtet wird. Vor der Verbrennung bespritzt man die Leiche mit dem Wasser des heiligen Flusses oder wäscht die Füße im Wasser. Die Leiche wird dann von oben mit feuchtem Stroh bedeckt. Wenn die Familie es sich leisten kann, verwendet man zur Verbrennung neben normalem Holz zusätzlich das kostbare, duftende Sandelholz. Der älteste Sohn umschreitet dann den Scheiterhaufen fünfmal im Uhrzeigersinn, entsprechend der fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind und Äther(?). Danach zündet jemand mit Strohbüschel den Scheiterhaufen in der Nähe des Kopfes an. Aber auch andere Stellen des Scheiterhaufens werden angezündet. Die Familie und Freunde des Toten bleiben während der Verbrennung der Leiche in der Nähe, während ein Mann in weißem Gewand mit einem Stock den Scheiterhaufen immer wieder so richtet, dass alles verbrennt. Die Füße des Toten stehen zunächst etwas über den Scheiterhaufen hinaus und werden dann bei fortschreitender Verbrennung in das Feuer geschoben. Nach etwa vier Stunden ist die Leiche zu Asche verbrannt. Die Asche und unvollständig verbrannte Scheite werden in den Fluss geschoben.

    Die meisten Zuschauer (Touristen) bleiben nur, bis das Feuer richtig lodert. Und gehen dann meistens schweigend und betreten weg.

    So war es vor fünf Jahren hier:
    https://findpenguins.com/juergen/footprint/541a…
    https://findpenguins.com/juergen/footprint/5420…
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  • Leichenschmaus im Kaiser Cafe

    20 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 21 °C

    Von der Leichenverbrennung zum „Garden of Dreams“, da liegt ein Leichenschmaus nahe. Für den Eintritt in die Gartenanlage bezahlen wir und unserer Eindruck über Kathmandu überrascht uns allemal. Ein kleines Paradies in dem wir Innehalten und in dem es uns zu Sachertorte und einem Getränk zieht. Egal, was uns der Leichenschmaus kostet, diesen Ort haben wir uns verdient und wir bleiben im Café sitzen bis es dunkel wird.

    So war es vor fünf anfahren hier:
    https://findpenguins.com/juergen/footprint/5420…
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  • Ein Yak als letztes Abendmahl

    20 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 18 °C

    Nachdem wir nach der Sachertorte noch eine ganze Weile durch Thamel gelaufen sind (hier wird es um sechs Uhr schon dunkel) haben wir tatsächlich ein Restaurant gefunden, in dem es Yak-Steak gibt (das K-Too Beer & Steakhouse). Es steht offiziell nicht auf der Speisekarte, aber auf nachfragen gibt es dies ab und zu.
    Normalerweise sind die Yaks zu wertvoll, um sie einfach zu schlachten um zu essen. Es gibt aber immer mal wieder verunfallte Yaks (oder an Altersschwäche gestorbene), die dann geschlachtet werden,
    Wir haben Glück, das Steal schmeckt frisch und überhaupt nicht alt.
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  • Frühstück statt Oreo und Bier

    21 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 19 °C

    Ich weiss gar nicht, warum wir gestern auf dem Heimweg nicht noch ein Bier und ein bisschen aus der Oreo-Auswahl mit ins Hotel genommen haben.
    Statt dessen gibt es zum Frühstück das Standard-Buffet, wie es auf der ganzen Welt gleich ist.
    Mit lokalem Bier wären wir ziemlich sicher landestypischer gestärkt in den Tag gestartet als mit gegrillten Tomaten, Bohnen, Toast und Würstchen.
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  • Rudravarna Mahavihar Tempel

    21 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 22 °C

    In mitten der Hektik von Kathmandu gibt es immer Orte der Ruhe. Someone dieser Tempel, den wir nur entdecken, weil hier ein Geocache versteckt ist.

    Es wird geschätzt, dass das Kathmandu-Tal mehr als 2.500 Tempel in verschiedenen Stilen hat, wobei der Pagodentyp am weitesten verbreitet ist. Rudravarna Mahavihar ist einer der schönsten Tempel dieser Pagode. Der Bau dieses architektonischen Meisterwerks stammt aus dem 6. Jahrhundert. Der Haupttempel enthält viele wertvolle Artefakte in seinen Räumlichkeiten: antike Statuen verschiedener Gottheiten und symbolischer Tiere und sogar eine lebensgroße Statue eines Königs sowie riesige Glocken, Mandalas, Vajras (Donnerkeile) und so weiter auf.Läs mer

  • Rund um den Durban Square in Patan

    21 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 23 °C

    Zum Abschluss unserer Tage in Kathmandu noch ein Abstecher nach Patan zum dortigen Durbar Square. Der Square ist nach dem Erdbeben schon fast wieder aufgebaut worden, nur noch wenige Gerüste stehen da.
    Aber wir sind heute zum Geocachen hergekommen. Mal sehen, wie weit wir in zwei Stunden kommen.
    Der erste Cache ist gleich in einem tollen, alten Tempel in einer Buddha-Statue versteckt. So macht cachen Spass.
    Für den folgenden Rätselcache müssen wir in vier Innenhöfen Zahlen aus Sanskrit ins arabische Zahlensystem übertragen. Dabei entdecken wir tolle, versteckte Buddhastatuen, viele Denkmäler, grüne Gärten und sind nach jeder Strassenkreuzung überrascht, wie vielfältig Kathmandu ist.
    Beim dritten Cache helfen uns einheimische Ladenbesitzer, die uns etwas ratlos rumstehen und auf unser Smartphone schauen sehen. Sehr witzig.
    Den vierten (und leider auch letzten) finden wir dann in einer ruhigen Seitenstrasse - nichts spezielles, aber einen Trackable nehmen wir mit.

    Die Rückfahrt ist etwas langweiliger als die Herfahrt, zu der wir mitten in der Rush-Hour unterwegs waren.

    So war es vor fünf Jahren hier:
    https://findpenguins.com/juergen/footprint/5419…
    https://findpenguins.com/juergen/footprint/541e…
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  • Abflug Kathmandu Tribhuvan Airport

    21 april 2019, Nepal ⋅ ⛅ 22 °C

    So war es vor knapp fünf Jahren hier, geändert hat sich wenig:
    https://findpenguins.com/juergen/footprint/5421…

    Witzig ist, dass wir den gleichen Flug wie Jürgen vor fünf Jahren nehmen. Abends nach Abu Dhabi, um morgens in Zürich zu sein. Wenigstens haben wenn auch dieses Mal 90 Minuten Abflugs-Verspätung. Bisher.

    Der Himmel weint über Kathmandu und auch wir finden es schade, dass unser Urlaub schon vorbei ist.

    Ob wir wieder (Jürgen dann zum dritten Mal) nach Kathmandu kommen? Wir wissen es nicht, aber sehr beeindruckend ist es hier schon.
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  • 24h Medical Services Clinic Abu Dhabi

    22 april 2019, Förenade arabemiraten ⋅ ☀️ 29 °C

    Eigentlich nur ein sechsstündiger Aufenthalt um umzusteigen, was zu trinken und die Beine auszustrecken. So haben wir uns das gedacht. Doch leider kam alles ganz anders.

    Der Start in Kathmandu war reibungslos (von den 90 Minuten Verspätung abgesehen), es gab einen Film (irgendwas mit Action) und Abendessen (Reis mit Gemüse). Eigentlich wollte Jürgen dann schlafen, doch plötzlich wurde ihm schlecht.

    Den Rest verbrachte er auf der Toilette im Flugzeug, abwechselnd mit Erbrechen und Durchfall. Drei Stunden lang, bis zur Landung. In Abu Dhabi also erst mal aus dem Flugzeug raus und in die Flughafenklinik rein.

    Nettes Personal, geräumig, moderne Medizin. Drei Stunden an den Tropf mit einer Medikamenten-Mischung gegen Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Dehydrierung. Eine Weile geschlafen und dann sollte es ab in den Flieger gehen. Der Rollstuhl kommt, Jürgen rein, ab ans Gate. Unterwegs wird es Jürgen wieder schlecht, wir müssen den Weg abbrechen, zurück in die Klinik.

    Während Jürgen nochmal auf die Liege kommt gibt es vom Personal eine Fluguntsuglichkeitserklärung. Brigitte kümmert sich damit um ein Hotel, das Gepäck, die Flugverschiebung - während Jürgen sich in der Klinik gesund schläft.
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  • Gestrandet in Abu Dhabi

    23 april 2019, Förenade arabemiraten ⋅ 🌙 29 °C

    Es ist schon prima, wenn man mit Etihad gebucht hat und in Abu Dhabi gestrandet ist. Die Fluggesellschaft kümmert sich um alles. Umbuchen mit Flugunfähigkeitsbescheinigung ist kostenlos. Gepäck geht später nach Zürich. Hotel inkl. Vollverpflegung gibt es kostenlos. Ein super Service, wir müssen nur von der Klinik ins Hotel, welches direkt neben dem Flughafen liegt, wechseln. Und dann wieder ab ins Bett.

    24 Stunden schlafen, Medikamente nehmen und viel trinken. Für Brigitte einen tollen Kaffee und für uns beide ein leichtes Abendessen. Ein Blick in die Wüste und dann ein neuer Anlauf um ins Flugzeug zu kommen.

    Jürgen geht es so weit besser, er ist aber noch wackelig auf den Beinen. Die letzte Aufregung hier in den Emiraten gibt es dann bei Check-In. Der Computer akzeptiert den neuen Boardingpass von Jürgen nicht. Der er am Tag vorher fluguntauglich war möchte sich Etihad absichern, dass er diesmal flugtauglich ist. Dies geht nur mit einer ärztlichen Bescheinigung. Während also alle anderen Passagiere ins Flugzeug einsteigen warten wir auf die telefonische Auskunft. Und warten. Und warten. Drei Steward wollen uns ohne diese Auskunft nicht fliegen lassen. Also warten wir weiter...

    Endlich gibt es den Bescheid, nachdem der Pilot schon zwei Mal nachgefragt hat, wie lange er noch warten muss. Als letzte steigen wir ein und schon heben wir ab. Ab nach Hause.

    Die Abfahrt im leeren Bus zum Flugzeug war schon speziell, wir kamen uns wie VIPs vor.
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