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Weltreise

Follow your dreams - they know the way Februar 2018 - August 2019 Lue lisää
  • Welcome to the Jungle

    11. huhtikuuta 2019, Peru ⋅ ⛅ 32 °C

    Iquitos heisst die kleine Stadt (>400‘000 Einwohner🤷‍♂) mitten im Amazonas. Es ist die grösste Stadt der Welt, die nur per Luft- oder Wasserweg zu erreichen ist. Sie ist unser Ausgangspunkt für eine kurze Reise in die Tiefen des tropischen Regenwaldes. Der südamerikanische Kontinent besteht zu 2/3 aus Regenwald, es ist beinahe unmöglich ihn zu umgehen. Deshalb gehen auch wir mitten durch.

    Ein kleines Boot brachte uns von Iquitos flussabwärts zur Otorongo Expeditions/Amazonas River Lodge, unser Ausgangspunkt für die kommenden Tage. Knappe zwei Stunden dauerte die Fahrt auf dem Amazonas, dem wasserreichsten Fluss der Erde. Er ist so breit, dass wir das Gefühl haben, uns eher auf einem See anstatt einem Fluss zu bewegen. Wir waren übrigens mit dem Speedboot unterwegs, die lokale Fähre bräuchte 6-8 Stunden.

    Alain, unser Guide, und Grobin, der lokale Bootsmann, begleiteten uns vier Tage lang auf verschiedensten Exkursionen im Dschungel. Graue und pinke Flussdelphine waren das erste Highlight, welches wir gleich am ersten Nachmittag beobachten durften. Wir mussten dafür einige Minuten mit dem Boot in einen Nebenarm des Amazonas fahren. Pinke Flussdelphine gibt es nur hier, wir hatten Glück und sahen gleich einige, leider schaffte es keiner auf ein Bild.🤷‍♂

    Tag 2 stand im Zeichen der Jungle Walks. Wir unternahmen morgens und abends einen „Spaziergang“ durch den Dschungel. Wie man es sich vorstellt, hat Grobin mit einem Säbel den Pfad freigeschlagen, Sträucher, Lianen und Spinnennetze aus dem Weg geräumt. Alain hat uns mit seinen Adleraugen immer wieder auf diverse Tiere aufmerksam gemacht. Kleine giftige Frösche (<2cm), Schmetterlinge, die Bushmaster (giftigste Schlange des Gebietes), Affen und Spinnen sprangen uns vor die Kamera. Aber auch die Geschichte des Kautschuks hat er uns beim Kautschukbaum erzählt. Das es auch andere riesige Bäume und viele Lianen und Sträucher gibt im Dschungel müssen wir nicht speziell erwähnen denke ich. Auf der Rückfahrt, nach dem Sonnenuntergang, kamen die Caimane langsam an die Oberfläche des Flusses. Caimane sind eine Art Krokodil, welche nur die Augen über Wasser halten. Nachts sind diese scheinend rot und deshalb gut erkennbar. Alain gelang es sogar, ein Babycaiman mit blossen Händen zu fangen. Verrückt was diese Leute hier alles können.

    Der nächste Tag begann früh, mit dem Sonnenaufgang machten wir uns auf den Weg, Faultiere zu suchen. Sie beginnen den Tag gerne in den Bäumen, um sich von der Sonne aufwärmen zu lassen, bevor sie sich dann in die Büsche zurückziehen. Wir sahen ein halbes Dutzend dieser Tiere entlang des Ufers in den Bäumen hängend. Beim Frühstück im Boot raschelte es plötzlich im Gebüsch und sogar Alain und Grobin sprangen auf - ein Stachelschwein zog unweit von uns den Baum hinauf. Das haben selbst die Beiden noch nicht oft erlebt. Affen, Falken und sonstige Vögel durften auf diesem Ausflug natürlich auch nicht fehlen. Nach dem Mittagessen besuchten wir ein kleineres und ein grösseres Dorf, nur wenige Bootsminuten entfernt. Die Einheimischen sind sehr freundlich und die Einrichtungen einfach und zweckmässig. Ein Solarpannel für den nötigsten Strom hat jedes Haus. Fussballverückt sind sie alle ein wenig, ab 16 Uhr bis Sonnenuntergang ist Fussball Trumpf. Auch unsere Guides spielten mit unserer Erlaubnis zwei Partien. Wir genossen die Abendstimmung auf der Tribüne. ☺
    Beim abendlichen Spaziergang rund um die Lodge entdeckten wir neben Fröschen und Vögeln auch eine Tarantula, die wohl giftigste Spinne überhaupt. Alain sagte uns es sei ihr Haustier. 😄 Achja, nebenbei fischte er noch ein paar kleine Fische, welche wir am nächsten Tag als Köder benutzten.

    Am letzten Tag stand nämlich Piranha fischen auf dem Programm. Wir fuhren wieder in einen Seitenarm des Amazonas und versuchten unser Glück mit Holzangel und Schnur. Mindestens 2 Stunden geduldeten wir uns, aber es sei keine gute Jahreszeit um zu fischen, meinte Alain. Der Wasserstand sei viel zu hoch. Immerhin zappelte bei Leandra zum Schluss ein kleiner Catfish am Hacken. Fischen müssen wir nochmals üben.🙂

    Nach vier erreignisreichen Tagen ging es mit dem schnellen Boot wieder zurück nach Iquitos, wo wir die kommenden Tage verbringen. Immernoch mitten im Dschungel, aber längst nicht so nahe und intensiv wie die vergangenen Tage. Ein tolles Erlebnis.😍
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  • Verwirrt in Iquitos

    13. huhtikuuta 2019, Peru ⋅ ⛅ 25 °C

    Kaum zurück in Iquitos, ging es auch schon weiter. Zwei Nächte (wovon eine zu viel war -> siehe unten) verbrachten wir in der Dschungelstadt, welche uns mehr an Asien als Dschungel erinnerte. Tausenden von TukTuk’s sei Dank. Die Zeit nutzten wir vor allem, um einige Dinge zu organisieren und bei einem kühlen Fruchtsaft, geht das noch besser. Einigermassen stabiles Internet gab es übrigens nur in einem Restaurant, da waren wir schon bald Stammkunden.😄
    Den traditionellen Marktbesuch liessen wir uns auch im Dschungel nicht entgehen. Auf den ersten Blick wirkte er zwar wie jeder Andere, doch bei genauerem Hinsehen entdeckten wir doch 1-2 Spezialitäten. Diese fanden wir vor allem in der Fleischabteilung. Von Dschungelratte über Caiman gab es einige exotische Stücke.

    Am späten Abend machten wir uns auf den Weg zum Hafen, von wo aus wir mit der Fähre nach Leticia starten wollten. Am Hafen angekommen, standen wir jedoch vor verschlossener Tür. Der nette Hafenarbeiter teilte uns mit, dass unsere Fähre gestern Nacht gefahren sei. Und siehe da: wir haben tatsächlich das Datum auf dem Ticket vertauscht und waren felsenfest überzeugt, die Fähre laufe heute aus.🙈 Da wir das Ticket kurz vor Abfahrt in die Otorongo Lodge gekauft hatten, merkten wir uns nur Samstag, 13.04., und verstauten das Ticket. Blöderweise haben wir nicht mehr genau nachgeschaut und waren deshalb überzeugt, es fahre heute.

    Glücklicherweise fuhr in der selben Nacht noch ein Speedboat, auf dem wir uns lastminute einen Platz ergattern konnten. So ein dummer Fehler ist uns in den vergangenen Monaten wirklich noch nie unterlaufen. Es gibt für alles ein erstes Mal.😄 Doppelt schade, denn hätten wir die richtige Fähre genommen, wäre uns ein Treffen mit Leandras Onkel, Tante & Cousinen in Leticia gelungen.😣
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  • Kurzer Stopp in Kolumbien

    15. huhtikuuta 2019, Kolumbia ⋅ ⛅ 29 °C

    Das Boot brachte uns in 13,5 Stunden von Iquitos nach Santa Rosa, von wo aus wir einmal quer über den Fluss mussten, um nach Leticia zu kommen. Tschüss Peru und hallo Kolumbien. Brasilien liegt übrigens auch nur ein paar Gehminuten entfernt. Ausser einem neuen Stempel im Reisepass spüren wir aber keinen Unterschied - Amazonas ist Amazonas. 🤷‍♂

    Leticia ist ein kleiner überschaubarer Ort. Die meisten Besucher (auch wir) pilgern hierher, um eine Dschungeltour zu machen oder einen Flug nach Bogota zu erwischen. Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Die Militärpräsenz ist gross, wahrscheinlich ist das Dreiländereck beliebt bei Schmugglern.
    Wir blieben also nicht lange und machten uns rasch auf den Weg in die Hauptstadt Kolumbiens.
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  • Schweizer in Bogota

    17. huhtikuuta 2019, Kolumbia ⋅ 🌧 18 °C

    Bogota beheimatet um die 8 Millionen Menschen, liegt auf 2600 M.ü.M. und ist das wirtschaftliche und politische Zentrum Kolumbiens. Wir haben für einige Nächte in einer Unterkunft im historischen Viertel Candelaria eingecheckt.
    Zusammen mit Sabrina (eine Freundin von Manu) stiefeln wir in der Stadt herum. Wir besuchen die historische Walkingtour, welche uns sehr viel, fast zu viel, geschichtliches näher bringt. Dafür war die Graffiti Tour am kommenden Tag umso besser und interessanter. Die verschiedenen Techniken, welche die jeweiligen Künstler anwenden, sind eindrücklich und die Resultate richtige Kunstwerke.

    Zufälligerweise war Leandra‘s Verwandte (welche wir in Leticia knapp verpassten) zur gleichen Zeit auch in der Stadt. Dieses Mal klappte es mit dem Treffen und wir freuten uns auf vertraute Gesichter. 🤗
    Ansonsten hat uns Kolumbiens Hauptstadt nicht vom Hocker gehauen, vielleicht schafft sie das ein ander Mal, denn wir verlassen Kolumbien schon wieder in Richtung Karibik.🌴 Wir sind uns jedoch einig, dass wir das Land auf einer anderen Reise genauer erkunden werden.
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  • Bon Bini Curaçao

    20. huhtikuuta 2019, Curacao ⋅ ⛅ 28 °C

    Curaçao? Die meisten von euch stellen sich jetzt wahrscheinlich irgendeinen Cocktail vor.🍹 Auch uns war Curaçao hauptsächlich wegen des Blue Curaçaos ein Begriff. Es handelt sich aber um eine karibische Insel, die den kleinen Antillen angehört. Zusammen mit Aruba und Bonaire bildet sie die sogenannten ABC-Inseln.

    Die Insel war von indianischen Ureinwohner besiedelt, bevor die Europäer kamen. Als die niederländische Westindien-Kompanie die Insel eroberte, war Curaçao lange Zeit das Zentrum für den karibischen Sklavenhandel. 2010 wurde Curaçao ein autonomes Land innerhalb des niederländischen Königreiches.

    Neben wunderschönen weissen Sandstränden mit glasklarem Wasser, bietet die Insel aber auch sonst viel. Sie ist keine typische Karibikinsel, wie man es sich vorstellt. Im Landesinnern gibt es karge Landschaften mit vielen Kakteen und einem rauen Meer auf der Nordseite. Die Hauptstadt Willemstad, erinnert mit seiner bunten Häuserfront sehr an Amsterdam. Zudem befindet sich dort auch die Pontonbrücke Königin-Emma. Sie verbindet die zwei Quartiere Otrabanda und Punda. Da sie keine feste Uferverbindung hat, ist die Brücke einzigartig in der Welt. Es kann also sein, dass man über die Brücke läuft und sie sich plötzlich bewegt, da sie zur Seite schwänkt. Was wir auf der Insel alles gesehen haben, könnt ihr auf den Bildern entdecken.
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  • Aruba - One happy Island

    26. huhtikuuta 2019, Aruba ⋅ 🌬 30 °C

    Weil uns das „C“ der ABC-Inseln so gut gefiel, entschieden wir uns, auch noch dem „A“ einen Besuch abzustatten. Mit der Divi-Divi Air flogen wir von Curacao nach Aruba rüber. Flugzeit: 35 Minuten.
    Aruba ist die westlichste der drei Inseln und liegt nur gerade 30 Kilometer vor der venezoalischen Küste. Gleichzeitig ist sie auch die Touristischste, fest in amerikanischer Hand.

    Auch in Aruba mieteten wir einen kleinen Wagen um die Insel zu erkunden und an die traumhaften Strände zu gelangen. Diese gehören, laut diversen Onlinerankings, zu den Schönsten weltweit. Der Eagle Beach, ein kilometerlanger weisser Sandstrand, eignete sich zum schwimmen, während der Baby Beach (am anderen Ende der Insel) zu schönen Schnorcheltouren einlud. Flora und Fauna sind sehr ähnlich auf den Inseln, aus diesem Grund verzichteten wir auf den Nationalparkbesuch und genossen den weissen Strand und das türkisblaue Meer umsomehr. 🏊‍♀

    In der Hauptstadt Oranjestad war nicht viel los, sie wirkte zum Teil wie ausgestorben tagsüber. Zu Ehren des königlichen Geburtstags organisierte die Stadt ein zweitägiges Food Truck Festival - da war dann schon was los in der Innenstadt.😃 Wir waren übrigens an beiden Abenden am Festival anzutreffen. Spare Ribs, Hummus, Burger, Kroketten und Frikadellen mit Erdnusssauce liessen wir uns nicht entgehen.😋

    Aruba ist ein kleines Paradies am Rande der Karibik, welches mit ihrem Slogan „one happy island“ (sogar auf den Autonummerschildern zu finden) vollkommen ins Schwarze trifft.
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  • Zwischenstopp in Bogota

    29. huhtikuuta 2019, Kolumbia ⋅ ⛅ 18 °C

    Brrr, wir frieren als wir aus dem Flugzeug steigen, das karibische Klima war uns sympatischer. Wir bleiben eine weitere Nacht in Bogota, da wir den grossen Teil unseres Gepäcks hier zwischengelagert haben. Die Stadt zeigt sich jetzt auch von einer anderen Seite. Es sind viel mehr Leute auf der Strasse und fast alle Läden haben geöffnet. Das war beim ersten Besuch nicht so, da Osterwoche war. Wir nutzen die Gelegenheit und statten dem Monserrate, einer wichtigen Pilgerstätte, einen Besuch ab. Noch ein bisschen die frische Luft geniessen, denn die nächsten 24 Stunden werden wir in Flugzeugen und an Flughäfen verbringen.🙈 Es geht über Mexico nach Los Angeles.🙂Lue lisää

  • Qualität braucht eben Zeit!

    1. toukokuuta 2019, Yhdysvallat ⋅ ⛅ 18 °C

    Der erste Flug brachte uns von Bogota nach Mexico City. Da wir Sparfüchse immer die günstigsten Flüge nehmen, stand uns in Mexikos Hauptstadt ein 15-Stunden-Aufenthalt bevor. Nichts neues eigentlich, verbrachten wir doch schon etliche Stunden an Flughäfen. Die Flughafenhotels trumpfen meisten, so auch hier in Mexico, mit astronomischen Preisen. Deshalb beschlossen wir am Flughafen zu warten. Normalerweise kein Problem, jedoch nicht so angenehm in Mexico City.

    Erstmal holten wir unser Gepäck mit dem Gedanken gleich wieder einzuchecken. Jedoch meinte die nette Dame am Check-in das sei erst 3 Stunden vor Abflug möglich (wir hatten übrigens beide Flüge bei der selben Airline gebucht).
    Uns blieb also nichts anderes übrig, als in diesem Bereich auszuharren - achja, es war 6 Uhr morgens und wir kamen von einem 5 Stunden Nachtflug. Auch dies eigentlich kein Problem, doch bereits nach wenigen Minuten war klar, dies würde hier nicht ganz so angenehm werden. Es gab im ganzen Aufenthaltsbereich, der wirklich riesig ist (man kann mehrere Kilometer am Stück laufen), 10! normale Sitzgelegenheiten. Ansonsten nur unbequeme Stahlstühle im Foodcourt. Nach gequälten 5 Stunden beschlossen wir uns auf den Boden zu legen, um ein wenig zu schlafen, doch das gefiel dem Sicherheitspersonal gar nicht. Also ging es wieder zurück ans Check-in und nun waren auch kompetente Leute da, die wussten, dass man uns einchecken muss, da wir einen Anschlussflug haben. Jetzt standen uns nur noch 10 Stunden warten im angenehmen Abflugbereich bevor. Und dann waren wir bestens vorbereitet für das, was uns noch bevorstand.

    Qualität braucht eben Zeit!

    Um 23.30 Uhr angekommen in Los Angeles mussten wir nur noch durch die Immigration. Zuerst anstehen für einen Automaten, um ein Foto zu machen und Fingerabdrücke zu nehmen. Danach ging es in die richtige Schlange und die war lang - wirklich lang. Leider waren nur noch eine Hand voll Beamte am arbeiten. Also warteten wir und warteten wir... Zwischendurch verloren einige Reisende ihre Nerven, während andere wie auch wir nur über die Situation lachen konnten. Nach 3 Stunden waren wir dann endlich an der Reihe und durften nochmals ein Foto machen und alle Fingerabdrücke geben.

    Qualität braucht eben Zeit!

    Jetzt nur noch 45 Minuten bis zum Hotel.🤭 Dort landeten wir etwas nach 3 Uhr - nach über 24 Stunden unterwegs - erleichtert im Bett.

    Am kommenden Morgen ging es nach dem Frühstück auf eine kleine Entdeckungstour rund ums Motel. Neben drive in Bankomaten und div. Fastfoodrestaurants entdeckten wir ein Sketchers Outlet. Mit neuen Schuhen ging es dann zur Campervermietung. Nach dem bürokratischen Teil durften wir schon unser Camper in Empfang nehmen. Wir waren sofort begeistert! Die Einrichtung ist hochwertig und das Auto keine 2 Jahre alt. Unsere Camper werden von Mal zu Mal besser.🤩
    Auf den ersten Blick wirkte alles gut, doch bei genauerem hinschauen, fiel Manuel auf, dass beide Reifen vorne völlig abgefahren waren, die würden keine 8 Wochen mehr überleben. Also liessen wir sie austauschen. Doch irgendwie wollte das nicht so wirklich klappen und es vergingen lange Minuten. Zwischenzeitlich gingen wir mal auf Kosten der Vermietung zum Mittagessen. Als wir zurückkamen war immer noch alles wie zuvor. Man teilte uns dann mit, man sei daran ein anderes Fahrzeug bereit zu stellen (zum Glück haben sie einige davon🤷‍♂). Geschlagene 4 Stunden mussten wir schlussendlich warten, bis wir losdüsen konnten. Dafür konnten wir in der Zwischenzeit viele Sachen von zurückkehrenden Campern sichern und konnten auswählen, was wir an Zusatzausstattung mitnehmen wollen.

    Qualität braucht eben Zeit!
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  • San Diego

    3. toukokuuta 2019, Yhdysvallat ⋅ ⛅ 17 °C

    Von der Vermietung aus ging es direkt südwärts nach San Diego. Da die Fahrzeugübernahme länger dauerte als erwartet und wir noch einiges Einkaufen mussten, verbrachten wir eine erste kurze Nacht an der Raststätte zwischen Los Angeles und San Diego. Übernachtungen in diesen Rest Areas sind übrigens fast legal - man darf bis zu 8 Stunden bleiben, jedoch nicht über Nacht.🤷‍♂ Naja wir waren bei Weitem nicht die Einzigen.😅

    In San Diego angekommen verbrachten wir den ersten Tag im Balboa Park. Ein riesiger, schön angelegter Park mit vielen Museen und Grünflächen. Wir hatten allerdings mehr Spass an den Elektroscootern, welche wir für einige Cents ausleihen und damit über das Areal düsen konnten.

    Die Nacht verbrachten wir auf einem grossen Parkplatz in Küstennähe, bevor es am kommenden Tag zur USS Midway ging. Die USS Midway ist ein alter amerikanischer Flugzeugträger, welcher zu einem Museum umgebaut wurde. Er war zwischen 1942 und 1992 in diversen Gebieten (Vietnam, Japan) im Einsatz. Beinahe den ganzen Tag verbrachten wir auf dem riesigen Dampfer, gab es auch viel zu entdecken. Dutzende ausgediente Kampfflugzeuge und Helikopter, geführte Touren durch die Kommandobrücke, Kurzvorträge von ehemaligen Besatzungsmitglieder, das Innenleben des Schiffes (Offiziersmesse, Schlafräume, Maschinenraum, Küche, Flugvorbereitungszimmer, und und und...). Der Tag ging wie im Fluge vorbei. Kurz vor Sonnenuntergang liefen wir noch in das historische Gaslampen Viertel. Ausser den alten Gaslampen und einigen historischen Bauten ist dieses Viertel heute jedoch mehr ein sozialer Treffpunkt mit Restaurants an jeder Ecke.
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  • Durch den Joshua Tree NP nach Las Vegas

    5. toukokuuta 2019, Yhdysvallat ⋅ ☀️ 28 °C

    Von den Gaslampen in San Diego ging es, mit Zwischenübernachtung an der Raststätte, über Palm Springs direkt in den Joshua Tree Nationalpark. Am Eingang kauften wir uns gleich die Jahreskarte für alle Nationalparks in Amerika (80 Dollar für beide 🤷‍♂😂) und können nun solange in den Parks verweilen, wie wir wollen.

    Der Joshua Tree zählt zu den weniger bekannten Parks, da er nicht auf der typischen Touristen-Camperroute liegt. Wir haben Glück und sind anfangs Blütezeit unterwegs. Endlich sehen wir auch mal was blühen in der Wüste.🙂 Die eindrückliche Landschaft und natürlich der dem Park namensgebende Baum sind den kleinen Umweg allemal wert.

    Noch eine letzte Übernachtung im Bundesstaat Kalifornien, bevor wir weiter nach Nevada fahren. Las Vegas wir kommen!
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  • Welcome to fabulous Las Vegas

    7. toukokuuta 2019, Yhdysvallat ⋅ ☀️ 27 °C

    Wer kennt sie nicht, die zahlreichen Geschichten Las Vegas. Denken wir nur an all die glamourösen Hochzeiten von Film- und Songstars, Filme wie Hangover oder Shows von Elvis Presley, David Copperfield und der Blue Men Group. Die grössten und schillerndsten Hotels der Welt stehen in der Wüstenstadt, jedes mit hauseigenem Casino und irgendeiner verrückten Attraktion (Rollercoaster, Flamingos, Haie, Gold, Strände...), und weil dies nicht genug ist, gibt es auch nebenbei an jeder Strassenecke ein Spielsalon um sein Glück zu versuchen. Langeweile? In Vegas unmöglich! Die Stadt wurde dazumal nur aus einem Grund gebaut: Menschen sollen hierherkommen, um sich zu amüsieren und zu gambeln. Ein Spielplatz für Erwachsene sozusagen.

    Warum mitten in der Wüste?
    Da man aus Kalornien flüchten musste (Geldspielgesetz), ging man ganz einfach über die Grenze in den nächsten Bundesstaat. Was ihr sonst noch über Las Vegas wissen solltet (Old Las Vegas, the Strip, Caesars Palace, Bellagio, Treasure Island, Eifelturm, Freiheitsstatue, Mandalay Bay, Pyramiden, Sphinx, Casino‘s, etc...) schaut ihr am Besten selber nach. Es gibt sooo viele (zu viele um sie alle zu erwähnen) verrückte Dinge hier!

    Was wir alles erlebten in der Stadt, in welcher nichts unmöglich und es alles zu geben scheint? Wir werden schweigen...

    ... denn eine der wichtigsten Regeln für Vegas lautet:

    „Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas.“😉
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  • Hinauf zum Grand Canyon

    12. toukokuuta 2019, Yhdysvallat ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf das Ausmass des Grand Canyon waren wir besonders gespannt, haben wir auf unserer Reise mittlerweile schon einige Canyons gesehen und in Namibia sogar den zweitgrössten der Welt (Fish River Canyon). Nun sollte also mit dem Grand Canyon der Grösste dazukommen.

    Es war bereits dunkel, als wir im National Park ankamen. Bei den kalten Temperaturen gönnten wir uns eine warme Dusche und gingen wieder aus dem Park, um auf einem der kostenlosen Plätze im Wald zu nächtigen.

    Die gesamte Wucht des Grand Canyons traf uns dann am kommenden Morgen. WOW - das ist nochmals eine Nummer grösser als alle bisher gesehen Canyons. Der Colorado River grub sich über Jahrmillionen ins Gestein ein und formte so eine über 450 Kilometer lange und bis zu 30 Kilometer breite Schlucht. Bis zu 1800 Meter tief hat sich der Fluss in die Erde gefressen. Der Nationalpark am südlichen Abgrund ist auf 2100 Meter über Meer und wird täglich von zehntausenden Touristen besucht. Wir waren also nicht alleine da.🙂

    Auf dem sogenannten South Rim Trail kann man kilometerlang dem Abgrund entlang wandern und auf dem Bright Angel Trail die Schlucht runter, von 2100 auf 750 Meter, zum Colorado River. Während unseres Aufenthaltes sind wir den South Rim Trail zum Teil gewandert, haben aber auch vom Shuttlebus Gebrauch gemacht. Die Schlucht hinunter sind wir nur für ein paar Kilometer.😊

    Der schönste Teil des Nationalparkes empfing uns aber, als wir dem Canyon entlang fuhren, um den Park Richtung Norden zu verlassen.

    Achja, auf dem Weg von Vegas in den Grand Canyon fuhren wir ein Teil auf der historischen Route 66. Yiihhaa. 🎸🚔
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  • Page - Antelope Canyon & Horseshoe Bend

    15. toukokuuta 2019, Yhdysvallat ⋅ ☀️ 29 °C

    Slotcanyons sind ein typisches Landschaftsmerkmal des Colorado-Plateaus. Es ist die Bezeichnung für eine enge, durch fliessendes Wasser geschaffene Schlucht. Lange haben wir überlegt, ob wir einen Slotcanyon besuchen möchten. In der Region um Page gibt es einige davon, doch in den letzten Jahren wurden sie zum Touristenmagnet. Dies hat zur Folge dass einerseits die Canyons völlig überfüllt sind und anderseits die Preise für die Touren extrem in die Höhe gingen.

    Zu guter Letzt haben wir uns doch dazu entschieden, den Lower Antelope Canyon zu besuchen. Der Canyon war wie erwartet, völlig überfüllt (mit sehr vielen chinesischen Touristen). Glücklicherweise hatten wir einen netten Guide, der uns in der langen Wartezeit einige Geschichten zum Canyon erzählte. Wie es im Innern des Canyons aussieht, könnt ihr auf den Bildern erkennen.

    Am nächsten Tag stand eine weitere Attraktion auf dem Programm: der Horseshoe Bend. Wo der Colorado River eine Schlaufe macht, bildet sich ein hufeisenförmiger Flusslauf, der ganz schön anzusehen ist. Um den warmen Temperaturen zu entfliehen, planten wir zudem einen kurzen Abstecher zum Lake Powell ein, der nur wenige Minuten von Page entfernt ist. Es wurde dann aber ein sehr kurzes Vergnügen, der See war viel kälter als gedacht.

    Übernachtet haben wir übrigens mit ganz vielen anderen Campern auf dem Parkplatz des Walmarts (Einkaufszentrum). Dies ist sehr praktisch, da man rundherum viele Essensmöglichkeiten hat und bis um 12 Uhr abends einkaufen gehen kann. Zudem gibt es auch noch eine DVD-Box, bei der man Filme ausleihen kann. Dieses Angebot nahmen wir gleich in Anspruch und machten einen gemütlichen Filmabend.🍿
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  • Westlich in den Zion NP

    17. toukokuuta 2019, Yhdysvallat ⋅ ⛅ 7 °C

    Von Page aus ging es westlich zum Zion NP. Kurz vor dem Osteingang schlugen wir unser Nachtlager auf und probierten unsere neuste Errungenschaft, die Camping-Outdoor-Dusche, aus. Temperaturen um die 20 Grad liessen dies erstmals zu.
    Der kommende Morgen verbrachten wir damit, über die atemberaubende Scenicroad ans andere Ende des Parkes zu fahren. Da stiegen wir im Visitorcenter auf den parkeigenen Shuttlebus um und fuhren den Canyon hoch. Aufgrund des vielen Regens in den Vortagen, waren viele Trails noch gesperrt. Unter anderem auch die Narrows, wo man den Fluss hoch läuft durch einen engen Canyon.
    Angels Landing war der einzig offene, anspruchsvollere Trail. Wir wagten den Aufstieg am kommenden Morgen und genossen den sonnigen Ausblick vom Scout Viewpoint aus. Von diesem Aussichtspunkt war es nur ein kurzer, aber steiler und sehr schmaler Aufstieg zum Angels Landing. Der Weg ist auf dem Bergrücken, 1 Meter breit und fällt links und rechts hunderte Meter in die Tiefe. Manu schaffte den Weg bis in die Mitte und zurück, während Leandra beim sicheren Viewpoint wartete.
    Am späten Nachmittag verlassen wir den Zion NP wieder, um gleich daneben in den Bryce Canyon einzufahren.
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  • Poetry in Stone

    18. toukokuuta 2019, Yhdysvallat ⋅ ☀️ 6 °C

    Poesie in Stein - so steht es auf der Orientierungskarte vom Bryce Canyon NP. (Diese nützlichen Karten erhält man in jedem NP). Dieser Slogan ist wahrlich nicht übertrieben. Die Landschaft aus Sandstein sieht aus wie gezeichnet, vor allem die zahlreichen Hoodoo‘s (Figuren aus Sandstein) verleihen diesem Canyon etwas einzigartiges.
    Viele Trails sind hier erst im Sommer geöffnet, darum blieben uns auch hier nur die kleinen 3-4 stündigen Pfade in den Canyon runter und die Scenic Road. Dies reichte aber vollkommen, um die Einzigartigkeit zu geniessen.

    Wir wurden im Bryce das erste Mal auf unserer Reise vom Schnee überrascht. Die Freude war gross! Wenigstens tagsüber, nachts hätten wir uns lieber die etwas wärmeren Temperaturen der Karibik gewünscht. Bis zu -6 Grad wurde es und wir haben keine Standheizung im Camper.🙈
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