Aitutaki - Tag 5
1 de fevereiro de 2019, Ilhas Cook ⋅ 🌧 29 °C
Der Tag beginnt heute früh mit der Abreise von Yvona und Roman. Ich verabschiede sie, mache mir ein kleines Frühstück und springe nochmal ins Wasser. Um 11:00 Uhr reisen auch Pam und Karen ab und ich bleibe in meiner Hütte am Strand allein zurück. Wenig später habe ich noch eine nette Unterhaltung mit Byrons Schwiegermutter, die die Vermietung der Ferienhäuschen nun an ihre Tochter und dessen Mann abgegeben hat und laufe noch ein wenig am Strand entlang, bevor der Regen einsetzt. Byron hatte uns am Morgen mitgeteilt, dass sich das Wetter verschlechtern wird und Sturm sowie Regen für die kommenden 2 Tage im Anmarsch sind. Na toll, wieso fliege ich nochmal morgen früh? 🤔
Der restliche Tag besteht für mich dann darin, meine Sachen zu packen, die Löcher in 2 Hosen zu beseitigen, meine Rechnung zu begleichen und mich in der Hütte vor Wind und Regen zu verkriechen, denn es weht und schüttet ordentlich.
Ach, ich hatte ja noch gar nicht erwähnt, dass mir Byrons Schwiegermutter erklärt hat, dass mein Name „Manu“ in der Sprache der Cookies „Vogel“ bedeutet. Manu Tei = SeevogelLeia mais
Rarotonga - Tag 3
2 de fevereiro de 2019, Ilhas Cook ⋅ 🌧 26 °C
Da sitze ich nun um 6:30 Uhr am Miniairport von Aitutaki, um kurz nach 7:00 Uhr zu erfahren, dass mein Flug gestrichen und ich auf den Flieger um 9:10 Uhr umgebucht wurde. Ok, dann halt noch 2 h warten, bei grauem Himmel und ordentlich Wind. Aber der Wartebereich ist ja überdacht. Der Check-In verläuft dann mal erfreulich für mich, denn irgendwie ist untergegangen, dass ich kein Gepäck gebucht hatte. Ich reiße mich ehrlich gesagt auch nicht darum, dafür zu bezahlen, also bin ich schön still und nehme freundlich meinen Boardingpass entgegen. In Rarotonga angekommen, werden erstmal die 15min freies WLAN am Airport genutzt, um ein Lebenszeichen von mir zu geben, bevor ich mir einen Flat white mit Bananenbrot im Café gegenüber gönne. Danach geht es mit dem Localbus zu meiner Unterkunft, dem Tropical Sands. Ich habe mir wieder ein niedliches kleines Häuschen gebucht und meine Vermieterin hilft mir dabei, einen Roller zu organisieren, den ich 1h später vor meiner Unterkunft abstelle. Das ging mal flott. Also schnappe ich mir meinen kleinen Rucksack, Handtuch, Bikini, Wasser, Geld und auf geht es einmal um die Insel herum. Natürlich werde ich wieder einmal ordentlich nass, als ich mich in Avarua nach einem Café umsehe, um eine Kleinigkeit zu essen, was leider nicht von Erfolg gekrönt war. Naja, ich kann auch bis zum Abend aushalten und gönne mir dann eine schöne Meeresfrüchtepizza im Trader Jacks direkt am Hafen. Gerade als ich gehen will, werde ich von einem weiteren Gast angesprochen und halte kurz darauf nochmal das gleiche Getränk in der Hand, das ich mir zuvor bestellt hatte. Ich bin eigentlich verabredet, erkläre dies auch kurz, unterhalte mich aber dennoch einige Minuten mit dem Herren. Er ist ebenfalls Deutscher, lebt in Neuseeland und ist zum Tauchen auf Rarotonga. Er möchte heute noch etwas feiern gehen und fragt, ob ich nicht Lust hätte mitzukommen. Muss heute Abend nicht wirklich sein und nach der Erfahrung auf Aitutaki halte ich mich auch gern zurück. Ich verabschiede mich also und fahre für einen kurzen Plausch noch zu Stu & Lynn, meinen beiden ersten Vermietern, bevor es die 10km zurück ins Bettchen geht.Leia mais
Rarotonga - Tag 4
3 de fevereiro de 2019, Ilhas Cook ⋅ ☁️ 26 °C
Es regnet und ich bin mehr oder weniger an meine Unterkunft gebunden. Schade, da ich mir ein wenig das Inselinnere, sprich die Berge von Rarotonga ansehen wollte. Stattdessen kümmere ich mich nun um meine Reiseplanung für Neuseelands Südinsel, die ich in 2 Tagen erreichen werde. Vielleicht gar nicht so verkehrt.
Um 14:00 Uhr nutze ich das regenfreie Fenster und mache mich mit meinem Roller auf den Weg zum Muri Beach. Ein kleiner Strandspaziergang, um mir noch ein wenig die Beine zu vertreten. Kaum dort angekommen und die ersten Meter gelaufen, hatte ich auch schon eine rotbraune vierbeinige Begleiterin für die nächste Stunde. 😄
Zurück in meiner Unterkunft lernte ich wenig später Frauken und Volker, ein nettes deutsches Ehepaar aus Vancouver (Kanada) kennen. Sie sind heute angekommen, beide Mitte 70, viel auf Reisen und jetzt für 1 Monat auf Rarotonga. Sie laden mich zum Kaffee in Ihr Stelzenhäuschen gegenüber ein und wir plauschen eine ganze Weile.Leia mais
Rarotonga - Tag 5
4 de fevereiro de 2019, Ilhas Cook ⋅ 🌧 28 °C
Letzter Tag auf Rarotonga und es regnet. Mist! Da ich den Roller um 13:00 Uhr abgeben muss, aber noch ein wenig nach Souveniers schauen wollte, wird mein sexy quietschgelber Regenumhang von dem Whitsunday Segeltrip - ja ich habe ihn tatsächlich wohlweisslich noch immer - übergeworfen und auf gehts. Zum Mittag gönne ich mir auch endlich das für die Cook Islands typische „Ika Mata“ (in Kokosmilch und Limettensaft eingelegter Thunfisch) und gebe den Roller wenig später ab. Auf dem Weg zurück zur Unterkunft wird noch eine Trinkkokosnuss erstanden, die ich mir zusammen mit einem Kaffee nach meinem kurzen Mittagsschläfchen gönne. Regnet ja schließlich wieder, also kann auch mal ein kleines Nickerchen eingelegt werden. Danach steht Sachen packen auf der Agenda und ich statte Volker und Frauken nochmal einen Besuch ab. Die beiden bleiben 1 Monat auf Rarotonga und ich habe ihnen einige kleine Tipps für die Insel aufgeschrieben, was sie sehr gefreut hat. Wir plauschen noch etwas, trinken ein Gläschen Wein und bevor ich mich von den beiden verabschiede, erfolgt noch eine Einladung nach Vancouver. Zusammen mit der Einladung von Roman und Yvona sie in Seattle und Costa Rica zu besuchen, ergibt es eine nette neue Reiseroute. 😂
Um 22:00 Uhr nehme ich dann den Bus zum Airport, nachdem ich in den 10min Warten ein super Abendessen für die Moskitos abgegeben habe. Einchecken und dann heißt es Warten bis zum Abflug um 1:30 Uhr.Leia mais
Rarotonga - Tag 6
5 de fevereiro de 2019, Ilhas Cook ⋅ ⛅ 25 °C
Es ist 2:15 Uhr nachts und ich bin noch auf Rarotonga. Genauer gesagt am Airport, dabei sollte ich seit 45min in der Luft und auf dem Weg nach Auckland sein. Mein Flug wurde gestrichen. Auf Nachfrage erhalte ich die Info, dass ich wahrscheinlich auf den Flieger heute Abend 23:00 Uhr umgebucht und in welchem Hotel ich für die Nacht sein werde. Ok, gut, dann halt ein weiterer Tag hier im Pazifik. Ich habe weder Unterkunft noch Mietwagen in Christchurch gebucht, also bin ich da grad entspannt. Nur, dass mir das immer bei Nachtflügen passieren muss... Vor 2 Jahren in Abu Dhabi und heute hier. Kurz nach drei, bin ich dann auch in meinem Zimmer im Club Raro Resort angekommen. Es wird eine kurze Nacht, denn um 9:30 Uhr bin ich bereits wieder wach. An der Tür meines Zimmers hängt die Bestätigung für den Late Checkout um 20:00 Uhr und die Kostenübernahme für Essen im Wert von 30 NZ$. Nicht gerade üppig, aber wenigstens etwas.
Ich beschließe meinen Extratag auf Rarotonga zu nutzen und miete mir wieder einen Scooter und fahre nach Avarua. Dann kann ich doch noch in das kleine Museum mit Galerie und Shop. Mittag gönne ich mir im Salsa Café und laufe beim Verlassen des Cafés doch tatsächlich Pam und Karen, den beiden Kanadierinnen von Aitutaki in die Arme. Was für ein Zufall! Ich lerne ihre Freundin Chris kennen, die für eine Woche mit auf Rarotonga bleibt und verbringe den restlichen Tag mit den dreien. Wir fahren zur Inselbrauerei und lassen uns etwas Bier, ein sehr mildes, gut trinkbares Bier in unsere Wasserflaschen abfüllen. Karen und ich fahren danach mit unseren Rollern zum nahegelegenen Strand und werden von 5 Hunden freundlich begrüßt. Sie folgen uns bis wir die Sachen ablegen und begleiten uns ins Wasser. Was für eine tolle Erfahrung. Mit 5 Hunden schwimmen, die sich sichtlich wohl im Wasser fühlen, um uns herumpaddeln und im Wasser mit sich spielen lassen. So genial! 😍 Irgendwann haben sie dann aber doch genug und gehen wieder an Land, während wir weiter das Wasser genießen. 30min später sitzen auch wir wieder auf unseren Rollern und fahren zurück zu unseren Unterkünften. Ich habe noch 3,5h bis zu meinem Pickup im Hotel, die ich mit den Mädels auf dem Night Market in Muri verbringe. Ich kaufe mir einen Lemon Cheesecake, der wirklich lecker ist, bevor ich mich auf den Weg zurück zum Hotel mache. Dort werden die letzten 24NZ$ meines Verpflegungsbudgets in eine Pizza investiert, die ich mit zum Airport nehme und in der ewig langen Warteschlange verdrücke. Um 23:30 Uhr sitze ich dann im Flieger und verlasse Rarotonga in Richtung Auckland.Leia mais
Zeitreise oder der verschwundene 6. Feb
7 de fevereiro de 2019, Südsee ⋅ ⛅ 18 °C
Dank der Zeitverschiebung von 23h kommt doch das gute Pinguin-Portal gerade nicht so wirklich mit meiner Reiseroute klar. Also fügen wir hier doch einen Erklärungstag ein. 😂
Also: mein Flug ging am 5. Februar um 23:30 Uhr mit Ankunft am 7. Februar um 3:20 Uhr in Auckland. Bedeutet für mich also, dass der 6. Februar in meinem Kalender für das Jahr 2019 nicht wirklich existiert. Schuld daran sind 23h Zeitverschiebung zwischen den Cook Inseln und Neuseeland. Ich gebe zu, für mich war bzw. ist das noch immer etwas verwirrend, aber so ist es tatsächlich. 😂Leia mais
Von Christchurch nach Kaikoura
7 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ ⛅ 15 °C
Oh man, was für ein Tag...
Ich komme irgendwann um 3 Uhr morgens am International Terminal in Auckland an, sammle mein Gepäck ein und mache mich auf den direkten Weg zum Domestic Terminal. In Rarotonga hatte man mir mitgeteilt, dass mein Anschlussflug nach Christchurch um 9:15 Uhr gehen würde, was einen Aufenthalt von 6h über Nacht am Airport bedeutet und ich hoffe, durch meine frühe Ankunft evtl noch einen Platz im Flieger um 6:30 Uhr zu erhalten. Tja, setzt natürlich voraus, dass das Terminalgebäude geöffnet ist, was nicht der Fall ist. 😩 Also heißt es bis 5:00 Uhr morgens draußen warten, doof! In dem Fall kommt die Zeitverschiebung nach Dtl ganz gelegen. Freunde antworten tatsächlich auf Nachrichten und so vergeht die Wartezeit etwas schneller. Irgendwann ist es dann soweit und ich erkundige mich am Service Desk von Jetstar, wie die Chancen für den frühen Flug stehen. Ich werde leider enttäuscht und muss tatsächlich bis 9:15 Uhr warten. Gut, da ich nicht allzu viel Schlaf bekommen haben und die Welt gerade nicht super nett zu mir ist, werfe ich mich zusammen mit zwei anderen Mädels auf eine der gepolsterten Sitzbänke, nutze meinen kleinen Rucksack als Kopfkissen, stelle mir den Wecker an meinem Handy, um den Check-in nicht zu verpassen und schaue mir die Welt für die nächsten 2h mal mit geschlossenen Augen an.
Um 10:40 Uhr lande ich dann planmäßig in Christchurch und kümmere mich erst einmal um einen Mietwagen. Es ist Chinese New Year und die Preise an den Verleihstationen am Airport sind utopisch. Was zum Henker hat Chinese New Year mit Neuseeland zu tun?! *grummel* 😠 Ist doch nicht wahr. In Australien keinen Mietwagen bekommen weil Ferien waren und hier wegen Chinese New Year?! Na ich glaub’s ja nicht! Also den Laptop ausgepackt und www.billiger-mietwagen.de rauf und runter durchsucht und tatsächlich noch ein halbwegs passables Angebot gefunden. Wenn ich mich mit Tamara für das Weinfest in 3 Tagen treffen will, muss ich heute von hier weg und mich auf den Weg in Richtung Norden machen. 1h nach Buchung halte ich dann tatsächlich den Schlüssel für einen kleinen weißen Toyota Yaris in der Hand. Geht doch! Von wegen nur Mittelklasse oder SUV verfügbar. Oder vielleicht sollte ich eher sagen: Puh - Glück gehabt! 😅
Ich verstaue also meinen Rucksack im ultrakleinen Kofferraum und mache mich auf den Weg nach Kaikoura, meinem Stop für die Nacht und den morgigen Tag.Leia mais
Kaikoura
8 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ ☀️ 18 °C
Kaikoura ist ein kleines Städtchen an der Ostküste Neuseelands und liegt ca. 150km nördlich von Christchurch. Warum ich meinen ersten Stop hier eingelegt habe, hatte seinen Grund und der heißt: ROBBEN!!! Die knuffigen Tierchen mit den großen Augen sind u.a. hier zu finden. Zertifiziert als Ecotour wird bei SealSwim tatsächlich eindringlich darauf geachtet, das die Robben nicht angefasst werden, sich ruhig im Wasser verhalten wird, um diese nicht zu verschrecken und das Schwimmer mind. 3m Abstand zu Felsen mit schlafenden Robben halten, damit auch diese sich nicht gestört fühlen. Ich hatte mal wieder Glück und konnte ohne vorherige Buchung an der Tour um 12:30 Uhr teilnehmen, die mit 6 Teilnehmern angenehm klein war. Ausgestattet mit einem 5mm Neoprenanzug plus Jacke, Füßlinge, Haube sowie Taucherbrille und Schnorchel verbrachten wir so ca. 1h im doch recht frischen Wasser. Es dauerte eine kleine Weile, bis wir die ersten Pelzrobben sahen und diese auch nah genug an uns herankamen, aber danach schienen sie ein wenig neugieriger. Unglaublich wendig und verspielt schwammen sie um uns herum und unter uns durch. Die großen Kugelaugen mit dem leicht prüfenden Blick der Robbe zu sehen, die ca. 1,5m unter mir entlangschwamm war wirklich zu knuffig. 😍 Später waren es drei, die ich um mich herum hatte und die munter miteinander spielten. Unglaublich schön! Aber wir sollten noch mehr zu sehen bekommen. Little blue Penguins oder auch Zwergpinguine zu deutsch, ließen sich ebenfalls blicken. Einer schwamm sogar direkt an unserem Boot vorbei. Sie sind wirklich gerade einmal 35-40 cm groß und wiegen ca. 1kg.
Wieder an Land ging es erst einmal geradewegs unter die heisse Dusche. Noch einen Fischburger und ein Eis zum Mittag und dann ab nach Blenheim, meinem heutigen Stop und morgigen Treffpunkt mit Tamara. Allerdings wurde auf dem Weg dorthin nochmal spontan am Straßenrand gestoppt. Da war doch gerade ein schwarzer Fleck in einiger Entfernung unten am Strand, der sich bewegt hat?! Also bremsen, Rückwärtsgang rein, parken, Kamera schnappen, über die Straße stiefeln und Objekt fokussieren, zoomen und tadaaaaa, Pelzrobbe in freier Wildbahn. Da hatte es sich jemand tatsächlich am einsamen Strand bequem gemacht und robbte jetzt gemütlich wieder ins Wasser zurück. 😄Leia mais
Blenheim - Wine & Food Festival
9 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌙 19 °C
Es ist 10:30 Uhr und ich erhalte eine Nachricht von Tamara, dass sie bei meinem Hostel angekommen ist. Ich schaue um die Ecke und finde sie auch gleich. Die kleine, frech witzige Französin mit ihren kurzen Haaren sitzt in ihrem Campervan und quietscht vergnügt, als sie mich sieht. Vor 3 Monaten haben wir uns in Myanmar kennengelernt und mit den Worten „See you in New Zealand!“ verabschiedet. Und heute ist es soweit. Wie viel doch passiert ist. Sie hat Thailand bereist und ist bereits seit Dezember in Neuseeland, während ich in Asien und Australien unterwegs war. Es ist schön, sie wieder zu sehen und wir freuen uns beide auf das Wine & Food Festival hier im Weinanbaugebiet Marlborough.
Tamara hat bereits eine Eintrittskarte. Ich hoffe, an der Tageskasse noch eine zu erhalten. Ich habe sogar noch mehr Glück, denn gerade als ich mich anstelle, kommt eine Frau auf uns zu und fragt, ob noch jemand ein Ticket benötigt. Ich kaufe ihr das Ticket, das eigentlich für eine Freundin gedacht war ab und habe damit sogar noch 12 NZ$ gespart. Jetzt kann es losgehen mit den kulinarischen Köstlichkeiten. 🤩 Ich probiere diverse Weine, ausnahmsweise nur weiß und rosé und finde einen sehr leckeren Sommer Riesling beim Weingut Wairau. Zudem werden Muscheln aller Art getestet, Eiscreme und Tiramisu. Zudem stehen die neuseeländischen Werbemaßnahmen in Form von Wassertattoo und Airbrush auf dem Prüfstand. Ja, das geht auch noch, wenn man schon erwachsen ist. 😋
Das Festival begann um 10:30 Uhr, lief bis 18:30 Uhr und um 14:00 Uhr sind die Neuseeländer schon gut über die Festwiese getorkelt. Die Hitze und Sonne werden zum Alkohol ihr Übriges beigetragen haben. Aber lustig, um diese Uhrzeit so viele gutgekleidete Betrunkene zu sehen. 😅
Nach Ende des Festivals, im Übrigen wirklich pünktlich um 18:30 Uhr, fahren Tamara und ich zurück in mein Hostel nach Blenheim. Wäsche waschen steht noch auf unserem Plan. Da es ausnahmsweise in meinem Hostel mal nichts kostet, nutzen wir die Gelegenheit und waschen alle unsere Sachen einmal durch. Alles aufhängen und ab ins Bett!Leia mais
Elaine Bay
10 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌙 18 °C
Nach einem gemeinsamen Frühstück und dem Einsammeln unserer, durch die Sonne endlich getrockneten Wäsche, machten Tamara und ich uns auf den Weg. Allerdings nicht, ohne noch einen kurzen, na gut etwas längeren, Stopp von 1,5h im “The Wine Village” einzulegen. Wir gönnten uns eine Kleinigkeit zum Mittag und lauschten der Lifeband, bevor es weiter Richtung Norden nach Elaine Bay ging. Die Fahrt dorthin war wieder toll. Vorbei an den Weingütern Marlboroughs führte uns die Straße schließlich über die Berge mit tollen Aussichtspunkten über die Tasman Bay. Am Ende wartete ein süßer kleiner Campingplatz direkt am See auf uns. Also Autos geparkt und ab, runter zum See mit seinem Bootssteg. Zu unserer Überraschung, schwammen direkt in Ufernähe diverse Rochen von klein bis groß durch das glasklare Wasser. Für mich hat es bei diesen Tieren immer ein wenig den Anschein als würden sie eher durch das Wasser gleiten, als schwimmen. Das größte für uns sichtbare Exemplar schätze ich auf ca. 1m Spannweite, während die Kleinsten ca. 30cm bemaßen. Sehr toll!
Aber das sollte es noch nicht an Überraschungen für Elaine Bay gewesen sein. Während Tamara und ich uns nach unserem leckeren Pasta-Abendessen mit einem Glas Weißwein, bereits für die Nacht in ihrem Campervan eingerichtet hatten, kam Alex, unser französischer Nachbar, der mit seiner Freundin Romaine für ein Jahr in Neuseeland unterwegs ist, vorbei und überredete Tamara mit ans Wasser zu kommen. Ich war irgendwie zu müde und lehnte ab, um ca. 5min später doch auf dem Steg zu stehen. Warum??? Nun ja, die Tür von Tamaras Campervan flog auf und sie stand total aufgeregt vor mir. “Manu, Manu you have to come! You must see this! Come!” “Really?” “Yes, yes, come. You must see this! They have fluorescent algies!” OK, das war überzeugend. Kontaktlinsen, ohne die man mich gut irgendwo aussetzen kann, um mich loszuwerden, wieder eingesetzt, Jacke übergeworfen und ab zum Wasser. Alex stand grinsend vor uns und zeigte, was er entdeckt hatte. Und was soll ich sagen: Es war tatsächlich irre! Bei jeder Bewegung mit Händen, Füßen oder durch das Werfen von Steinen leuchtete das Wasser, als würde Glöckchen über Peter Pan ihr Zauberpulver verstreuen. Genial! Alex sprang wenig später vom Steg ins Wasser, was für kurze Zeit ein wahres Lichterfest hervorbrachte. Vorher wurde selbstverständlich geschaut, dass keine Rochen in der Nähe sind, um sie nicht zu verletzen. Auch hier war das Meeresleuchten in der Dunkelheit eine gute Hilfe.Leia mais
French Pass
11 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌙 19 °C
Unser Tag begann mit einem leckereren Frühstück mit Blick auf die Bucht von Elaine Bay. Alex und Romaine gesellten sich wenig später dazu. Für heute hatten Tamara und ich beschlossen nach French Pass an die Nordspitze der Bucht zu fahren. Tamara ließ ihren Van auf dem Campingplatz von Elaine Bay stehen und wir legten mit meinem kleinen Flitzer die gewundenen Straßen, die irgendwann in gewundene Schotterpisten übergingen, zurück. Auch hier erübrigt sich zu erwähnen, dass die Route selbst das Highlight des Tagesausfluges war. Wir legten diverse Fotostopps ein, bis wir beim ersten Aussichtspunkt von French Pass ankamen. Auto geparkt, Sachen inkl. Handtuch und Bikini geschnappt und nach dem Lookout runter an den Strand und rein ins eiskalte Wasser gesprungen. 30min relaxen und dann den Berg wieder rauf, ins Auto und den restlichen Weg bis nach French Pass zurückgelegt. Am dortigen Campingplatz, wurde kurz Geld bei zwei Mädels in Münzen gewechselt, da ich sonst meine Gebühr für Elaine Bay nicht hätte bezahlen können und dabei festgestellt, dass es sich auch um Deutsche handelte. Wir empfahlen Ihnen, die Nacht besser in Elaine Bay als in French Pass zu verbringen und machten uns dann auf den Rückweg. Schließlich wollten wir noch kurz bei uns etwas relaxen und unbedingt etwas essen. Kaum wieder zurück in Elaine Bay und das Auto geparkt, fragt mich Tamara, ob ich Austern zum Abendessen haben möchte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir keine Muscheln gekauft haben und schaue etwas verwirrt. Nun, einer unserer anderen Campingnachbarn hatte einen Austernfischer getroffen und von ihm einen großen Eimer erhalten. Bei weitem zu viel für eine Person, deshalb verschenkte er diese nun an die Camper um sich herum. So kamen wir also in den Genuss frischer Austern aus dem Meer, die wir mit einer Weißwein-Sauce und Zwiebeln anrichteten. Unglaublich lecker!!!
Aber ich will auch nicht den esotherisch angehauchten älteren Motorradfahrer unterschlagen. Jaaa, es war wieder soweit... Ich ziehe das ja an... Wissen wir ja schon... Die Schotterpiste hatte also aus meinem Flitzer eine Staubkugel gemacht, wodurch jedes Mal beim Türöffnen eine Unmenge an Staub in den Innenraum gelangte. Nicht gut, schließlich bin ich mit dem Wagen noch 14 Tage unterwegs. Also schnappte ich mir den kleinen Besen von Tamara und fing an den Wagen zu säubern. Wenig später war ich (unfreiwillig) ein Gespräch mit dem campenden Motorradfahrer von nebenan verwickelt. Eigentlich ein netter Kerl, allerdings mit einer leicht esotherischen Ader. Grundlegend positiv eingestellt und immer der Überzeugung, man müsse nur fest genug an Dinge glauben, dann würden sie vom Universum auch erfüllt werden – so hätte er auch sein Motorrad erhalten – war es ein interessantes Gespräch. Ich teile nicht alle Ansichten, denn Glaube allein finanziert keine Wünsche, aber dennoch war es ein kurzweiliges Gespräch. Später am Abend wurde dann wieder ein wenig mit dem fluoreszierenden Wasser gespielt. Ja, in der Hinsicht konnten wir, Tamara, Alex und die beiden deutschen Mädels, auf Schlag mal eben wieder 10 Jahre alt sein.Leia mais
Motueka
12 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌙 20 °C
Heute heißt es Abschied nehmen von Tamara. Es waren tolle 3 Tage mit ihr, aber sie hat noch bis September Zeit Neuseeland zu erkunden und ich nur noch 14 Tage. Also heißt es für mich weiterfahren, wenn ich noch etwas mehr von der Südinsel sehen will.
Ich verabschiede mich auch von Alex und Romaine, die ihre Reise ebenfalls fortsetzen. Tamara wird noch den Tag in Elaine Bay bleiben, während ich mich ein Stück weiter nordwestlich nach Motueka begebe. Der Abel Tasman Nationalpark ist mein Ziel. Alex und Romaine hatten von einem tollen 4-6h Walk an der Küste entlang erzählt, der in Kaiteriteri, wenige Kilometer nördlich von Motueka startet.
Ich mache mich also dorthin auf den Weg, halte unterwegs kurz in Nelson, der nächsten größeren Stadt, um einige Lebensmittel einzukaufen und erreiche gegen 17:30 Uhr Motueka.Leia mais
Abel Tasman National Park
13 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ ☀️ 22 °C
Ich stehe früh auf, denn ich weiß, dass die erste Fähre für meine geplante Wanderung im Abel Tasman Nationalpark Kaiteriteri um 9:20 Uhr verlässt und ich habe noch kein Ticket, geschweige denn, weiß ich, welchen Walk ich machen möchte. Zudem sind es noch 11 km von Motueka bis Kaiteriteri, also wird das Hostel kurz nach 8:00 Uhr verlassen. Mein Versuch direkt am Boot ein Ticket zu kaufen scheiterte und so war ich der letzte Gast, der nach Ticketkauf am Schalter, zusammen mit einem Crewmitglied an Bord ging. Ich hatte mich für den 5h Walk entschieden, den ich in nicht ganz 4 h gelaufen bin und somit gut Zeit hatte für Fotostopps und eine kleine 30-minütige Mittagspause mit kleiner Schwimmeinlage am Strand von Torrent Bay. Der Walk führte mich von Medlands Beach 11,5 km zurück nach Anchorage mit einem Abstecher von 7 km (Hin- & Zurück) zu Cleopatras Pool. Eine gute, leichte Wanderung mit Blicken in einsame Buchten und Strände. Ich bin auch ganz froh, doch hierher zum Abel Tasman gefahren zu sein, da ich eigentlich den Nationalpark schon von meiner Liste gestrichen hatte. Grund dafür war die aktuell extrem hohe Waldbrandgefahr, weshalb bereits große Teile des Nationalparks gesperrt und aufgrund von Bränden partiell evakuiert wurden. Aber die Küstenwanderungen waren noch immer möglich, was ich auch wieder Alex und Romaine zu verdanken hatte, denn die beiden waren wenige Tage zuvor hier.
Um 15:30 Uhr ging ich dann in Anchorage wieder an Bord der Fähre und war 30min später zurück in Kaiteriteri. Noch ein klein wenig mit einem Kaffee und dem Blick auf die Bucht entspannen und dann ab ins Auto weiter Richtung Norden nach Collingwood. Die Fahrt hätte ich mir eigentlich sparen können, da ich von der Golden Bay nicht wirklich viel gesehen habe, aber so bin ich im „The Mussels Inn“, einer rustikalen Kneipe mit 90% Hippies gelandet, hatte ein kleines Abendessen in Form eines Knobibrotes und einem kleinen Bier, um wenig später auf der Suche nach einem Bett für die Nacht im „Barefoot Hostel“ unterzukommen. Im übrigen, wie kann es anders sein, ein Hippie Hostel, denn das Städtchen Takaka ist tatsächlich DAS Hippiestädtchen in Neuseeland. Lustige Erfahrung. Der Ordnungsfaktor ist nebensächlich, die Räumlichkeiten kunterbunt, der Kleidungsstil entsprechend und die Leute wie immer sehr nett.Leia mais
Westport
14 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌧 19 °C
So, Tagesziel ist heute Westport. Eine ziemliche Strecke von 4,5h Fahrt, aber ich mache unterwegs einige Stopps, genieße die Aussicht, schieße einige Fotos und erreiche am frühen Nachmittag das kleine Städtchen Westport. Ich nutze das freie WLAN der Touristeninfo um mir ein Zimmer im Hostel um die Ecke zu buchen, gut ich hätte auch direkt hinfahren können, aber ich wollte einfach noch fix weiter runter zum Strand. Hier fällt sofort auf, dass die Westküste deutlich rauer ist, denn nicht nur das Wasser schlägt tosend ans Ufer, es hat auch Unmengen an Treibholz an Land gespült. Perfekte Bedingungen also für Surfer!
Mein heutiges Hostel nutzt diese Bedingungen erfolgreich in Form von Surfkursen. Als ich einchecke und mein Bett - nach Alice Springs in Australien, nun auch in Neuseeland - in einem Wohnwagen beziehe (Ich liebe ja sowas. Mir fehlt noch ein Baumhaus, das wäre es noch!), regnet es in Strömen. Also wird nur das Nötigste aus dem Auto geholt und ich warte, bis es Zeit wird meine Pizza abzuholen. Denn ein kleines Goody dieses Hostels sind seine selbstgebackenen Pizzen aus einem eigenen Pizzaofen. Ganz lecker und ich falle wenig später satt ins Bett.Leia mais
Great Coast Road
15 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ ⛅ 16 °C
Heute wartet die Great Coast Road auf mich. Australien hat seine Great Ocean Road und Neuseeland seine Great Coast Road, die nicht weniger beeindruckt und was natürlich zu diversen Stopps bei mir geführt hat. Unter anderem hielt ich auch bei den Pancake Rocks, die ich allerdings nicht so beeindruckend fand, wie den Küstenabschnitt wenige Kilometer zuvor. Aber zu Allererst wurde Cape Foulwind mit seiner Pelzrobbenkolonie besucht. Aus sicherer Entfernung kann diese von einer Plattform aus beobachtet werden. Man muss sich schon ein wenig Zeit nehmen, um die Robben zwischen den Felsen zu erspähen. Deren Tarnung ist schon recht gut. Sehr knuffig waren zudem die vielen Babyrobben, die über die Felsen wetzten.
Aber, wir wollen ja heute noch Franz Josef erreichen. Somit wurde sich wieder auf die Straße gen Süden begeben. Im Prinzip bietet jede Kurve neue faszinierende Anblicke und ich komme dadurch später in Franz Josef an, als eigentlich gedacht, was jedoch nicht tragisch ist, denn meine Unterkunft ist gebucht und ausnahmsweise bin ich in meinem Zimmer tatsächlich mal wieder alleine. Was für den späteren Abend auch gar nicht so ungünstig sein wird... Ich beziehe also mein Zimmer und koche mein Abendessen im Gemeinschaftsraum, während „Der Hobbit“ über den Flachbildfernseher gegenüber läuft. Heute ist mir nach einem Gläschen Rosé. Ich schnappe mir einen der Sitzsäcke und genieße Wein und Abendessen, während ich mir den Rest vom Hobbit mit den anderen Gästen anschaue. Gegen 23:00 Uhr ist Bilbo mit seinen Zwergengefährten dem Drachen entkommen, Peter Jackson hat ein erfolgreiches Ende für eine Fortsetzung geschaffen und ich begebe mich müde ins Bad. Was dann passiert, ist der Worst Case der auf Reisen passieren kann. In dem Moment, in dem ich noch denke, dass die Position meines Handys nicht optimal ist, fällt es auch schon. Sonst immer so gute Reflexe, haben sie mich diesmal sehr gut im Stich gelassen. Auffangen hat leider nicht mehr geklappt und so durfte ich erfahren, was es bedeutet, wenn ein iPhone Bekanntschaft mit dem Aggregatzustand „flüssig“ von Wasser macht. In dem Moment kann man so was von schlagartig wach sein! Fix Ausschalten klappte auch nicht mehr und das wundervolle Geräusch, das entsteht, wenn Kontakte auf Wasser treffen, ließen meine Zuversicht für eine Wiederinbetriebnahme nach 2-3 Tagen Trocknung schrumpfen. Im Prinzip ist es ja nur ein Handy würde man meinen. Nur, auf Reisen ist es, zumindest aktuell für mich, Navigationssystem, Kommunikationsmittel, Buchungsmaschine und WECKER – verdammt, ich habe keinen anderen Wecker! Ja, ich war putzmunter und hätte mich am liebsten selbst geohrfeigt...Leia mais
Franz Josef und sein Gletscher
16 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ ⛅ 12 °C
Ich habe beim Aufwachen ja kurzzeitig gehofft, alles wäre nur ein schlechter Traum gewesen, aber der Blick auf mein in Zellstoff eingewickeltes Handy, lässt die Seifenblase platzen. Nagut, da wir ja nun in Sachen Zimmerbuchung extrem eingeschränkt sind, muss im Voraus geplant werden. Also wurde nach dem Frühstück die Unterkunft für morgen in Queenstown schon jetzt gebucht. Standort auf der Karte am Laptop aufgerufen und mit der Kamera fotografiert. Mit Absicht eine Unterkunft am See gebucht, um es einfacher zu machen sie zu finden. Für Haast ebenfalls geschaut, keine Vakanzen. Na großartig. Aber was wir mittlerweile wissen, nur weil Booking.com sagt, es gibt nichts mehr, muss das nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen und so war es auch. Jetzt aber endlich los und auf zum Franz Josef Gletscher, wegen dem wir ja eigentlich hier sind! Bevor ich mich aber auf den Weg machte wird noch ein Paket Reis im Supermarkt erstanden und mein Handy darin verstaut. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...
Das ganze Örtchen wird von den Geräuschen non-stop fliegender Hubschrauber bereits den ganzen Morgen erfüllt. Ich bin lieber wieder zu Fuss unterwegs und laufe den Weg bis kurz vor den Gletscher. Eine schöne Wanderung von jeweils 45min hin und zurück. Unterwegs weisen immer wieder Schilder darauf hin, bis wohin der Gletscher einmal gereicht hat. Vor langer Zeit sogar bis ans Meer. Richtig erschreckend ist für mich die Distanz ab 2009 bis heute. Nochmal der gleiche Zeitraum und der Gletscher wird von dem heutigen Endpunkt, an dem ich stand, nicht mehr zu sehen sein... Den Fox Gletscher 25km weiter lasse ich aus und fahre stattdessen weiter Richtung Süden, mein Endziel für die Nacht ist Haast.Leia mais
Bradrona & Cardrona
17 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ ⛅ 11 °C
Auf geht es nach Queenstown. Ein Städtchen umgeben von Bergen, am Lake Wakatipu gelegen und mit einer Unmenge an Angeboten für alles was Wandern, Fallschirmspringen, Paragliding etc. betrifft. Ich hole mir gegenüber von meinem Hostel im Café noch einen Flat White für unterwegs und verlasse dann Haast. Zu Haast gibt es nicht wirklich viel zu erzählen, da ich hier nur übernachtet habe. Unterwegs pausiere ich für eine kleine 1,5 h Wanderung (hin- & zurück) zu den Blue Pools. Tatsächlich verfügen sie über glasklares und türkis schimmerndes Wasser. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass es kaltes Wasser ist. Das hat allerdings einen Deutschen nicht davon abgehalten von der Brücke aus ca. 10m Höhe zu springen. Leichtsinnig, aber muss ja jeder selber wissen. Ich habe mich währenddessen dazu hinreißen lassen, ein Steinmännchen im Uferbett zu errichten.
Auf meinem weiteren Weg nach Queenstown bin ich zudem an einer Destillerie vorbeigekommen und habe mich spontan für eine Führung entschieden. Um auf das Gelände der Destillerie zu gelangen ist „Bradrona“ zu passieren. Ein Zaun mit hunderten BH’s, der im Jahr 1999 von vier, sagen wir etwas beschwippsten Damen zwischen Weihnachten und Silvester mit der Verzierung ihrer BH’s „ins Leben gerufen“ und 2006 im Rahmen einer Brustkrebs-Kampagne für eine Spendenaktion genutzt wurde. Eine farbenfrohe, extravagante Form der Landschaftsgestaltung. Jedenfalls, habe ich mich der dort ansässigen Cardrona Destillerie gewidmet und die letzte Führung des Tages um 15:00 Uhr als Privatführung genossen, natürlich mit einer kleinen Verkostung am Ende.
Im Anschluss noch kurz die letzten Kilometer bis nach Queenstown zurückgelegt und dort versucht das Hostel ohne Navigationssystem zu finden. In weiser Voraussicht hatte ich vorher den Standort über Google Maps am Laptop aufgerufen, ein Foto mit der Kamera gemacht und konnte nun darauf zurückgreifen. Es hat dennoch etwas gedauert, bis ich mein Ziel erreichte, aber es ging auch mal ohne mobiles Endgerät.Leia mais
Queenstown
18 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ ☁️ 15 °C
Gut, es ist Montag und ich bringe mein Handy zu OPS MAC, einem Spezialisten für die Reparatur von Apple Geräten, in der Hoffnung, das es hier wieder zum Leben erweckt werden kann. Nun, anfänglich sah alles ganz gut aus, aber natürlich konnte es nicht so einfach sein. Warum auch? Das Mainboard muss ersetzt werden, was natürlich nicht vorrätig war, also wurde das Handy nach Christchurch geschickt. Nun hoffe ich, dass ich es dort am kommenden Montag repariert wieder in Empfang nehmen kann. Warum die Reparatur? Nun, der Erwerb eines neuen, halbwegs annehmbaren Mobiltelefons hätte mich mindestens das gleiche, wenn nicht sogar mehr gekostet. Zudem bin ich doch noch etwas unterwegs und ein Versuch schadet nicht.
Den Tag über bin ich ein wenig durch Queenstown gelaufen und habe mir die Stadt angesehen. Ich hatte nicht wirklich Lust auf eine der dort angebotenen Aktivitäten, denn irgendwie war ich doch etwas platt. Mit einem Eis bewaffnet setzte ich mich auf die Wiese am See, genoss die Sonne und meine kühle Erfrischung.Leia mais

Gertraud MSo blöd gelaufen 🙄😖. Ich drück dir die Daumen ✊📱und hoffe du gehst nicht verloren! LG 🤗
Te Anau
19 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌧 15 °C
In Queenstown regnet es heute und ich überlege in welche Richtung ich mich auf den Weg mache. Mein Schweizer Zimmermitbewohner gesellt sich zum Frühstück dazu, wir unterhalten uns ein wenig und am Ende ist meine Route dann wieder anders als zuvor überlegt. Ich mache mich also doch noch ein Stück weiter Richtung Süden nach Milford Sound und nicht zum Mount Cook im Norden. Nun, da wir das Auto noch 5 Tage zur Verfügung haben, sollte das zeitlich drin sein. Einziger Haken, es gibt keine Straße über die Berge dorthin, was für mich 4h Autofahrt bedeutet.
Der ganze Tag ist eher grau, Wolken verhangen und regnerisch. Irgendwie haben die letzten Tage doch ganz schön geschlaucht, denn ich merke wie ich unglaublich müde bin. In Te Anau angekommen fülle ich erst einmal meine Lebensmittelreserven auf und verlasse die Stadt wieder. Ich komme nicht weit, denn ich bin so müde, dass ich beschließe am nächsten Parkplatz zu halten, mein Kissen zu schnappen, den Sitz zurückzuklappen und erst einmal 30min zu schlafen. Danach beschließe ich mit einem Blick auf die Uhr die 110km (rund 2h Fahrt) doch nicht mehr bis nach Milford Sound zu fahren und suche mir in Te Anau eine Schlafmöglichkeit. Diesmal bin ich leider nicht ganz so erfolgreich, aber immerhin darf ich auf dem Gelände des Hostels in meinem Auto schlafen, Küche und Duschen mitbenutzen und zahle das gleiche als würde ich auf deren Grundstück zelten. Bei dem Regen am Abend ziehe ich allerdings meinen kleinen Yaris einem Zelt vor. Nun hat es sich also doch ausgezahlt, in Nelson ein kleines Kissen und eine Wolldecke gekauft zu haben. Irgendwie hatte ich nach dem Campen mit Tamara so eine Ahnung, dass die Investition vielleicht ganz gut sein würde. Über das Hostel buche ich mir noch meinen Bootsausflug für morgen kurz nach 11:00 Uhr in Milford Sound, laufe zudem etwas durch den Ort und hoffe, dass Irene von der Rezeption Recht behält und sich morgen die Sonne wieder blicken lässt.Leia mais
Milford Sound
20 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ ☁️ 14 °C
Was für eine Nacht. Mit 1,75m Größe in einem kleinen Toyota Yaris zu übernachten geht für eine Nacht, ist aber echt nicht für eine Wiederholung gemacht. Zudem war mir wirklich kalt! Aber gut, die Nacht war überstanden und vor mir lagen 2h Autofahrt von Te Anau nach Milford Sound. Also fix gefrühstückt und los, denn wir haben ja für einen festen Termin gebucht. Die Fahrt allein war schon ein weiteres landschaftliches Erlebnis und die Bootstour übertraf es dann noch. Ich hatte mich mit Absicht für ein kleines Boot entschieden, da es weniger Leute aufnimmt und ein wenig weiter hinaus fährt. Highlight war, als der Skipper des Bootes mit dem Bug unter einen der Wasserfälle fuhr.
Nach 2h wieder zurück im Hafen gönne ich mir noch 15min dort vor Ort bevor ich mich auf den Rückweg mache. In meinem Hostel erfuhr ich heute früh, dass sie auch für diese Nacht ausgebucht sind, weshalb ich beschloss, mich auf den 4h Rückweg nach Queenstown zu begeben. Jip, das macht dann 6h Autofahrt heute. Jippy! Aber es kommt noch besser. Da ich ja kein Internet habe, fahre ich in Queenstown das gleiche Hostel an, in dem ich vor 2 Tagen übernachtet hatte, in der Hoffnung, dass sie noch ein Bett frei haben. Leider nein, aber ich konnte zumindest das Internet nutzen und fand eine erschwingliche Übernachtung in Ophir. Unglaublich, nichts in Richtung Mt Cook oder Lake Tekapo, wo ich eigentlich hin wollte. Aber gut, dann nehmen wir halt Ophir und fahren noch mal 1,5h. Das macht den Kohl nun auch nicht mehr fett und ich schlage meinen eigenen Rekord in Sachen Autofahrzeiten in Neuseeland...
Gegen 21:00 Uhr komme ich dann im historischen Örtchen Ophir an und finde eine unglaublich süße Lodge vor. Ich habe wieder das Glück ein 4-Bett-Zimmer für mich allein zu haben, mache mir fix etwas zu essen und koche mir einen Tee, während ich das Ambiente zusammen mit meinem Rechner genieße. Das ist dann doch noch ein schöner Ausklang eines langen Tages im Auto. Obwohl ich zugeben muss, dass die abwechslungsreiche Landschaft das Autofahren recht angenehm gestaltet.Leia mais
Ophir & Oamaru
21 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌙 18 °C
Nicht nur meine Unterkunft in Ophir ist mit ganz viel Liebe eingerichtet und betrieben, auch das kleine Örtchen selbst mit seinen gerade einmal 58 Einwohnern ist super knuffig. Ausgeschildert als Old Heritage Ophir legen die Einwohner sehr viel Wert und Augenmerk auf die Gestaltung Ihrer Gärten und Erhaltung ihres historischen Goldgräberörtchens. Ich nehme mir also die Zeit und laufe ein wenig durch den Ort. Im ältesten Postamt Neuseelands habe ich meine letzte Karte auf den Weg gebracht. Ich durfte sie sogar selbst abstempeln. Tatsächlich auch noch mit dem alten Stempel von vor über 100 Jahren. Das kommt auch nicht alle Tage vor! Die ältere Dame, die das Postamt betreibt, hatte zudem so einiges über ihren Arbeitsplatz zu berichten.
Ich gönne mir im Anschluss noch einen kleinen Kaffee vor dem Pitches Store und lasse den Ort noch einmal kurz auf mich wirken, bevor ich mich mit einem kleinen Zwischenstopp in Ranfurly, wo ich einen kleinen Welpen kennenlerne, nach Oamaru begebe. Das kleine Hundemädchen wurde von einem jungen Mädel in blauer Kleidung ausgeführt. Es stellte sich heraus, dass das Mädel Mitarbeiterin des Veterinärmediziners im Ort und das kleine aufgeweckte Fellknäuel die Patientin ist. Es war eine harte Nacht für das Fellknäuel. Sie hatte Rattengift gefressen, was ein ziemliches Programm an Rettungsmaßnahmen mit sich zog. Aber sie hatte es ganz augenscheinlich gut überstanden, denn sie konnte schon wieder gut auf meiner Hand rumkauen und mich als Spielplatz benutzen.
Kurz vor Oamaru füllte ich dann noch den Tank meines Autos auf, was zu Erkundungtipps der Gegend durch den Tankwart inkl. Bildern seines Oldtimers, Babykängurus (weil er die Mutter erschossen hatte) und seiner Töchter führte. In Oamaru besuche ich am Abend dann doch noch die Kolonie der Blue Penguins und sehe auf dem Weg dorthin, wie ein Bootssteg von unzähligen Kormoranen in Beschlag genommen wurde. Der Besuch der Pinguin Kolonie war allerdings zum Schießen. Also wer da keinen Lachanfall bekommt, wenn die kleinen Kerle sich watschelnd, wackelnd von den Felsen über die Wiese zu Ihren Bauten in den Büschen begeben, dem ist nicht zu helfen.Leia mais
Lake Tekapo
22 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌙 8 °C
22. Februar! Oh man! Am 27. morgens geht mein Flieger nach Sri Lanka und ich habe noch keinen Ausreiseflug gebucht. Der wird nämlich leider benötigt, wenn man in das Land einreisen will. Also mal wieder den Rechner gezückt und fix den Flug gebucht. Ich hatte ja gestern schon etwas recherchiert und wusste, welchen Flug ich nehmen will. Alles eingetragen, bezahlen angeklickt und dann: „Bestätigen Sie Ihre Zahlung bitte mit der App auf Ihrem Handy!“ ARGH! WÜRG! BRECH! Na klar, blödes Verified by Visa über das Mobiltelefon! Ich könnte gerade so richtig schön in die Tischkante beißen!!! Wenn kein funktionierendes Handy, dann keine Bezahlung des Fluges. Ich checke weitere Anbieter, aber 150€ mehr zahlen, will ich gern verhindern, wenn es möglich ist. Lange Rede, ich lande in dem Reisebüro um die Ecke bei Jason, der super bemüht ist, mir zu helfen. Mir fällt meine Backup Mastercard ein. Versuchen wir es doch damit! Denkste, selbes Spiel. Mal davon ab, dass ich sie erstmal noch erfolgreich registrieren muss (BITTE WAS???), würde mir danach eine TAN aufs Smartphone gesendet werden blablabla... Ehrlich? Ich weiß, ich bin selbst Schuld, aber wieso muss das alles übers Mobiltelefon laufen? Ich gebe zu, dass ich dagegen gerade eine Aversion entwickle. Ich will meine Papier-TAN zurück! *motz*
Um 12:30 Uhr habe ich noch immer keinen Flug, es gab einfach zu viele Unwegbarkeiten und ich hoffe auf Montag. Dafür habe ich aber von Jason den Rat erhalten, doch noch zum Lake Tekapo zu fahren. Den dürfe ich nicht auslassen, war sein Statement, und so war es dann auch. 2,5h nach Westen zum See gefahren, mir die Kirche und den türkisfarbenen See angesehen (toll) und dann wieder 1,5 h Richtung Nordosten bis nach Geraldine. Zum See hat Wikipedia noch folgendes zu sagen: Der See wird vornehmlich durch das Schmelzwasser der Gletscher Classen Glacier, Grey Glacier, Maud Glacier und Godley Glacier gespeist, was dem See im Zusammenhang mit dem feingeschliffenen Felsuntergrund eine türkisartige Farbe verleiht. Zudem ist der Himmel sehr klar und unglaublich gut zum Sterne beobachten, da es keine externen Lichtquellen gibt.
Später in meinem Hotel in Geraldine - ich habe mir mal ein EZ gegönnt - erfuhr ich dann durch andere Gäste von einem schweren Erdrutsch aufgrund starker Regenfälle an der Westküste bei Franz Josef. Wenig später sah ich das Ausmaß dann auch in den Nachrichten. Kein Wunder, dass sie umkehren und sich eine andere Bleibe suchen mussten.Leia mais

ViajanteLiebe Manuela,ich kann dein Ärger nur zu gut nachempfinden ... mein Handy war zwar immer funktionstüchtig und trotzdem hat es mich manchmal an den Rand eines Nervenzusammenbruch gebracht! Zugegeben: ich find es sehr sympathisch, dass Du dir in diesem Moment auch „alte Zeiten“ sprich Papier TAN zurück wünschst😉. Ich drück dir die Daumen für die Buchung eines Ausreise Fluges (irgendwie klappt es dann doch immer) - blöde Regelung! 🙄Stresst mich jedes Mal!
Akaroa
23 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌧 15 °C
Geraldine ist auch wieder nur ein kleiner Ort, allerdings mit einem netten Café „Verde“ das von einem schönen englischen Garten umgeben ist. Zudem besitzt das Örtchen eine eigene Käserei, in der ich nicht widerstehen konnte, mir 2 Blauschimmelkäse zu kaufen. Eigentlich zusammen mit einem schönen Rotwein zu genießen, werden sie wohl eher mein Brot zum Frühstück geschmacklich aufwerten.
Als es anfängt zu regnen, mache ich mich auf den Weg nach Akaroa. Vor mir liegen nur 1,5h Autofahrt und ich bin froh, im Auto zu sitzen. Nicht nur, dass es mit wenigen Unterbrechungen die ganze Zeit regnet, es ist auch echt kalt. Von 28 bis mancherorts sogar über 30 Grad Celsius runter auf 14 Grad Celsius ist fies. Für diese Jahreszeit auch eher untypisch, wie es im Wetterbericht heißt. Aber was will man machen, ist halt so. Zumindest wird der Zyclon „Oma“ an Neuseeland vorbeiziehen. Dafür wird allerdings zu den niedrigen Temperaturen noch starker Regen erwartet.
Aufgewärmt erreiche ich am frühen Nachmittag dann das Küstenstädtchen Akaroa, welches zugleich das erste französische Siedlungsstädtchen um 1840 wurde. Noch heute weisen Straßennamen und Geschäftsbezeichnungen darauf hin. Eine Besonderheit bietet zudem die Bucht von Akaroa. Hier leben rund 30 Hector-Delfine, die nur hier vorkommen. Damit die Delphine nicht von Fischernetzen verletzt werden, wurde für diese seltene Art extra ein Naturschutzgebiet eingerichtet. Leider war ich zeitlich zu spät dran, um mir hier auch noch einen Schwimmausflug zu buchen. Schade! Zum Trost gab es eine belgische Waffel mit Sahne und Eis und einem heißen Zitronengras-Ingwer-Tee, bevor ich mich klappernd in mein Hostel gegenüber verzog.Leia mais
Christchurch - Tag 1
24 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ ⛅ 11 °C
Ha, heute ist es nicht weniger kalt. Ganz im Gegenteil. Ich trage Jeans, Long sleeve shirt und meine Fleecejacke darüber. Bis nach Christchurch sind es 80km und da ich das Auto erst um 14:00 Uhr am Airport abgeben muss, schaffe ich es zeitlich sogar vorher zum Hostel, um meinen großen Rucksack und den Kleinkram schon einmal im Zimmer abzustellen. Die Abgabe des Wagens verläuft äußerst fix. Auto einfach abgestellt, kurzen Plausch mit dem Mitarbeiter der Mietwagenabgabestation, dem Sri Lanka, mein nächstes Reiseziel, sehr gut gefallen hat, gehalten und dann ab in den Bus zurück zum Hostel. Danach habe ich mich erst einmal in Richtung Innenstadt auf den Weg begeben, wobei mir eine Vielzahl an Leuten aufgefallen ist, die in ein bestimmtes Gebäude gegangen bzw. aus diesem herausgekommen sind. Ich bin ja von Natur aus neugierig oder vielmehr setzte der Herdentrieb ein und ich stehe wenig später in der Christchurch Town Hall.
Die Stadthalle feiert heute, nach umfassenden Restaurierungsmaßnahmen ihre Wiedereröffnung. Sie wurde bei dem starken Erdbeben am 22. Februar 2011 bei dem auch 182 Menschen starben schwer beschädigt und über mehrere Jahre wieder aufgebaut. Die Schäden dieses Erdbebens sind noch heute an einigen Stellen in der Stadt unübersehbar. Ich schaue mich danach noch ein wenig in der Stadt um, bevor ich mich mit einem heißen Kaffee, an dem ich mich wärme, auf den Rückweg zum Hostel begebe.Leia mais
Christchurch - Tag 2
25 de fevereiro de 2019, Nova Zelândia ⋅ 🌙 13 °C
Na großartig. Unsereins hat 1,5h Fußweg vor sich und es regnet in Strömen. Zu allem Überfluss finde ich meinen Regencape nicht. Egal, kurzes regenfreies Fenster abgewartet und los geht’s. Schließlich wollen wir ja unser Handy abholen. Ich arbeite mich also unter Bäumen, Dachvorsprüngen und Einkaufszentren bis zum Mobilshop vor, um festzustellen, dass er geschlossen ist. Nee, oder? Es ist Montag, 12:15 Uhr. Ich hoffe, es handelt sich hier nur um die Mittagspause. Da ich ja selbst kein Telefon habe, gehe ich einfach eine Treppe höher und frage im Yogastudio ganz freundlich, ob ich mal telefonieren dürfte. Wieder treffe ich auf unglaublich freundliche Neuseeländer, die mir sogar einen Platz in deren Küche plus Kaffee für die Wartezeit anbieten, denn der gute Mann ist tatsächlich in seiner Mittagspause. Ich bedanke mich, entscheide mich aber selbst erst einmal etwas beim Chinamann nebenan zu essen und halte 1h später mein Handy tatsächlich voll funktionstüchtig in den Händen. Gut, ich muss es noch komplett aufladen (das hätte ich eigentlich in Form eines Langzeittestes erwartet, aber egal), aber zu 99 Prozent wurde mir gesagt, sollte es funktionieren. Ich gebe zu, ich könnte grad gleichzeitig lachen und weinen. Das macht so vieles wieder einfacher, wenn es tatsächlich funktioniert.
Ich mache mich also auf den Rückweg zum Hostel, um mein neues, altes Mobiltelefon zu testen und mir ENDLICH den Ausreiseflug aus Sri Lanka zu buchen. Ich mache es kurz. Alles funktioniert einwandfrei, kein Datenverlust, lediglich der Kopfhörerslot überträgt die Musik nicht auf meine Kopfhörer, sondern spielt sie nur per Lautsprecher ab. Gut, gibt Schlimmeres. Ich buche meinen Flug, lasse mir das Ticket sicherheitshalber aber im Hostel ausdrucken und mache als nächstes ein Backup meines Handys auf dem Laptop. Jap, volles Programm. Hätte ich schon viel eher machen sollen.Leia mais

Gertraud MJuhuuu 😊, super, freu mich mit dir. Ich mach mir nämlich immer Gedanken 🤔 ob du auf deinen ausgefallenen Routen ohne 📱 und Navi ja eh nicht verloren gehst!?? GlG, bin schon total gespannt auf Sri Lanka!










































































































































