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Bike Tour Open End 2.0

Uma 985aventura de um dia na matthias.s. Leia mais
  • Nagarkot

    7 de março de 2024, Nepal ☀️ 18 °C

    Am Mittag aus meinem kleinen Guesthouse ausgecheckt und mich ein wenig bergauf geplagt. Nagarkot ist ein kleiner Ort etwas oberhalb von Bhaktapur mit vielen Hotels und sehr schöner Aussicht auf das Himalaya. Leider war die Sicht nicht besonders. Ich fand einen schönen Platz für mein Zelt.
    Die ersten Fotos sind vom morgendlichen Spaziergang.
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  • Shivaratri

    8 de março de 2024, Nepal ☀️ 19 °C

    Shivaratri ist ein bedeutendes Fest im Hinduismus. Hotspot in Kathmandu ist der Pashupatinath Tempel. Dieser selbst ist nur für Hindus zugänglich. Die Anlagen rund um den Tempel sind ausreichend, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Zahlreiche Sadus versorgen die Besucher ganz offensichtlich mit allerlei „Rauchware“. Auch später bei den Leichenverbrennungen am kleinen Fluss bemerkte ich deutlich, dass mein Geruchssinn langsam wieder zurückkehrt.Leia mais

  • Indien Visum

    14 de março de 2024, Nepal ☀️ 19 °C

    Seit meiner ersten Indienreise weiß ich, wie mühsam und umständlich indische Verwaltung und Bürokratie sein kann. Warum sollte es nun beim Visumantrag anders sein. Heute war ich zum 5. Mal im Visa Service Center. Zumindest durfte ich schon einmal die Gebühr von umgerechnet ca. 100 Euro bezahlen und meinen Reisepass abgeben. Soweit muss man erstmal kommen. Andere Antragsteller traf ich schon mehrfach und diese warten zum Teil schon seit 6 Wochen. Gestern war ich beim Interview in der Botschaft. Ich hatte einen Termin um 12 Uhr und man ließ mich eineinhalb Stunden warten. Niemand war vor mir an der Reihe, weil anscheinend Mittagspause war. Der Konsularbeamte fragte nach meiner Reiseroute und meinen Absichten. Schließlich bekam ich die Zusage, dass ich bis zum Nachmittag Bescheid bekomme, nachdem ich mich ein wenig beklagte, dass die Warterei verlore Zeit ist. Bekam dann natürlich keine Nachricht und so stand ich heute, wie schon vorgestern und bereits vor knapp zwei Wochen unangemeldet im Service Center um die Angelegenheit zu beschleunigen. Morgen hoffe ich nach dreieinhalb Wochen mein Visum zu erhalten. 12 Uhr soll ich vorbeikommen und dann möchte ich gleich starten.

    Die Fotos sind von den letzten Tagen in der Stadt.
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  • Fakhel

    15 de março de 2024, Nepal ☀️ 17 °C

    Am späten Vormittag habe ich mein Indien-Visum abgeholt und bin danach gestartet. Die Fahrt aus dem Kathmandutal ist wegen der steilen und schlechten Straßen ein mühsames Unternehmen. Am Abend kurz vor Sonnenuntergang traf ich einen Mann in einem kleinen Shop, der ein wenig englisch sprach. Er hat mir einen Platz zum Camping im Dorf gezeigt.Leia mais

  • Letzter Tag in Nepal

    17 de março de 2024, Nepal ☀️ 19 °C

    Die steilen Straßen machen die Reise zur Tortur. Auch bergab ist es sehr mühsam, weil meine Vorderradbremse nicht funktioniert. Unterwegs treffe ich noch zwei deutsche, die in Nürnberg gestartet sind. Am Abend, gerade als die Sonne untergeht, sehe ich einen Fußballplatz und frage die Leute ob ich dort zelten darf. Alles kein Problem in Nepal. Allerdings kommen noch ziemlich viele neugierige vorbei. Selbst als ich fast schon schlief, wurde mir noch ein Platz im Haus angeboten, weil es angeblich zu gefährlich für ein Camping im Freien ist.Leia mais

  • Einreise Indien

    17 de março de 2024, Índia ☁️ 25 °C

    Gerade Sonnenaufgang und schon sind die ersten Nachbarinnen vor dem Zelt. Ich starte nach einem Frühstück und es geht zur Grenze. Es ist ein ziemliches Chaos und ich bin schon in Indien, obwohl ich in Nepal noch nicht mal ausgestempelt bin. Ich fahre noch mal zurück und finde das nepalesische Einreiseamt nach mehrmaligen Nachfragen. Dort treffe ich zwei andere deutsche Radfahrer, die in Cottbus gestartet sind. Nach den Einreiseformalitäten in Indien fahren wir ein Stück durch die Stadt. Die Straßen sind total vollgestopft, laut und es ist dreckig. Willkommen in Indien! Der Versuch, meine indische Simkarte zu reaktivieren schlägt fehl, weil mein erstes Indien Visum nur drei Monate gültig war. Ich muss nochmals in ein Spezialgeschäft und das gibt es erst in der nächsten größeren Stadt.
    Wir gehen noch gemeinsam etwas essen und danach trennen sich unsere Wege. Ich habe mich entschlossen, bevor ich nach Kalkutta fahre, noch einen Abstecher nach Varanasi zu machen.
    Am Abend frage ich einen Tempeldiener an einem HinduTempel nach einem Platz für ein Camping. Ich darf neben seiner Strohhuette mein Zelt aufschlagen. Es kommen noch alle möglichen Leute vorbei, um zu schauen. Als ich schon fast schlief, kam auch noch die Polizei. Wenn man Blaulicht vom Zelt sieht, wird es immer nervig. Der Platz sei nicht sicher, wurde mir erklärt. Nach einigen Diskussionen durfte ich dann bleiben.
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  • Route nach Varanasi

    18 de março de 2024, Índia 🌙 24 °C

    Am Morgen geht es so weiter, wie der Tag gestern geendet hat: Neugierige vor meinem Zelt. Ich ziehe schließlich eine Linie mit dem Zeltnagel. Diese darf von Besuchern und Schaulustigen nicht überschritten werden. Und zu meiner Verwunderung halten sich alle dran, auch der Hund, den ich verdächtige, dass er es war, der gegen mein Zelt gepinkelt hat.
    Die Fahrt geht heute abseits der großen Hauptstraßen durch viele kleine Dörfer und schlechte Straßen. Es ist beschaulich und es gibt weniger Gehupe und Gedränge auf den Straßen. Anscheinend gibt es kaum Touristen, die sich hierher verirren. Ich werde oft gefragt woher ich komme und wohin ich will und warum ich mit dem Fahrrad fahre, und so weiter. Immer die gleichen Fragen. Am Abend sehe einen Tempel mit schönem Grundstück und dachte mir, dass das ein schöner Platz wäre, um die Nacht dort zu verbringen. Ich fragte und und es wurde mir gestattet. Wieder kamen alle möglichen Leute zum schauen. Leider mit lärmender Musik bis etwa 23 Uhr.
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  • Route nach Varanasi / Ghazipur

    19 de março de 2024, Índia ☁️ 24 °C

    Die Nacht ist kurz auf dem Tempelgelände, weil der Tempeldiener am Morgen die Musik so laut aufdreht, dass man es kaum aushalten kann. Bis ich zusammengepackt habe dauert es allerdings etwas und die morgendlichen Tempelbesucher waren dann auch zugleich die Schaulustigen. Die Fahrt ist lang.
    Am späteren Nachmittag treffe ich in Ghazipur ein. Da ich noch kein Internet habe gestaltet sich die Zimmersuche etwas schwierig. Ein paar Kinder sind behilflich und helfen mir beim Einchecken weil der Portier kein Englisch spricht. Ich zahle 200 Rupien, es ist unterste Kategorie.
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  • Ankunft in Varanasi

    20 de março de 2024, Índia ☁️ 21 °C

    Gestern Abend hatte ich noch mein Moskitonetz installiert. Das hat mich mal wieder gerettet. Ich startete zeitig und erreichte Varanasi gegen Mittag. Nach einem Besuch im Airtelshop machte ich mich auf Zimmersuche und bleibe ein paar Tage in der Stadt.Leia mais

  • 1. Tag in Varanasi

    21 de março de 2024, Índia 🌙 21 °C

    In Indien ist es anscheinend völlig normal, dass überall der Müll auf der Straße verbrannt wird. So auch heute direkt unter meinem Fenster. Eigentlich war der Plan komplett nichts zu machen und mich auszuruhen. Aber der Qualm vom verbrannten Plastik trieb mich aus dem Zimmer. Varanasi hat im Moment nichts von der gewissen Beschaulichkeit, die ich bei meinem letzten Besuch hier erlebt habe. Mir war schon klar, dass wegen des „Holi Festival“ etwas mehr los sein würde. Aber das Festival beginnt erst in ein paar Tagen. Bin mir im Moment gar nicht sicher , ob es mir zu viel hier werden wird.

    Die Fotos:
    1. Leichenverbrennung unterhalb des Krematorium.
    2. Partystimmung vor dem Krematorium. Am linken Bildrand wird ein geschmückter Leichnam zur Verbrennungszeremonie an den gröhlenden, besoffenen und bekifften Indern vorbeigetragen. Nicht im Bild die Betroffenen bzw. trauernden Angehörigen
    3. Das Verhalten ist völlig absurd.
    4. Partygetümmel und Leichenverbrennung gleich nebeneinander.
    5. Ein Sadhu schaut aus einem Fenster des Krematoriums.
    6. Mann hat sich Schlange (oder Attrappe) mit Klebeband um den Hals gewickelt.
    7. Menschenmassen an den Ghats.
    8. Bootsfahrten auf dem heiligen Fluss bekommt man als Tourist deutlich überteuert angeboten. Man muss nur genügend Desinteresse zeigen, dann gehen die Preise runter.
    9. die beiden haben es wohl für heute hinter sich.
    10. zwei Wandermönche am Ufer des Ganges.
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  • 3. Tag in Varanasi

    23 de março de 2024, Índia ☀️ 21 °C

    Die Fotos sind nochmals vom Manikarnika Ghat. Fotografieren ist nur gegen eine Gebühr gestattet und die ist ordentlich. Ich zahle nichts und so wurde ich mehrmals vertrieben.
    Die Touristen sind auch selbst schuld, dass jeder beim fotografiert werden die Hand aufhält. Es wird generell viel zu freizügig bezahlt. 100 US Dollar sollte ich zahlen. Für 2 Minuten 20 Dollar, wurde später noch schrittweise auf 10 Minuten erhöht, als sie merkten, dass bei mir nichts zu holen ist. Es ist nicht offiziell. Angeblich kommt es denen zu gute , die sich kein Holz leisten können. Das Holz für die Verbrennung kostet umgerechnet 120 €. Das kann sich nicht jeder leisten. Was ich glaube ist, dass das eine einträgliche Zusatzeinnahme ist.Leia mais

  • 4. Tag in Varanasi

    24 de março de 2024, Índia ☀️ 31 °C

    Ein weiterer Tag in Varanasi.

  • Happy Holi

    25 de março de 2024, Índia ⛅ 35 °C

    5. Tag in Varanasi: „Happy Holi“ wünscht man sich beim Frühlingsfest der Hindus. Traditionell bewirft man sich mit Farbe oder bewirft andere mit farbiger Flüssigkeit.
    Anscheinend gab es hier in Varanasi Ausschreitungen und so ist es in diesem Jahr nicht gestattet auf den Ghats ausgelassen zu feiern. Auf den Straßen ist jede Menge los. Man hat fast keine Chance, farblos durch die Straßen und Gassen zu gehen. Jeder bekommt was ab, auch die Polizei war bunt.
    Am Nachmittag ist dann fast alles vorbei. Der Besitzer meiner Unterkunft hatte Sorge, ich könnte alles im Haus und auf dem Zimmer mit Farbe beschmieren deshalb hatte er mir versucht das Holi Festival auszureden.
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  • Kaimur

    26 de março de 2024, Índia ☁️ 29 °C

    Nahe der Stadt Sasaram gibt es ein Naturschutzgebiet. Der Nordwestwind brachte mich gut voran und so war ich kurz vor Sonnenuntergang am Eingang. Leider war schon geschlossen und so suchte ich mir einen Platz unweit des Tempels. Die Hitze machte mir heute mehr und mehr zu schaffen und ich hatte dann beim Zelt aufbauen das Gefühl, das Wasser läuft mir aus allen Poren. Es gab eine Unmenge an Mücken, die sogleich über mich herfielen und so blieb mir nichts anderes übrig als gleich im Zelt zu verschwinden.Leia mais

  • Bodhgaya

    27 de março de 2024, Índia 🌙 28 °C

    Die Nacht war mühsam. Extrem laute Partymusik unweit bis 2 Uhr morgens und ab 4 Uhr wildes Getrommel und Geklapper aus dem nahen Tempel. Schlafen kann ich ja ein anderes Mal.
    Auf dem Weg nach Kalkutta mache ich einen Abstecher nach Bodhgaya, es liegt fast an der Strecke. Den Ort erreiche ich erst in der Dunkelheit. Es ist sehr touristisch, und entsprechend viele Herbergen sind vorhanden. Ich komme in einem Gasthaus unter. Überraschend sauber mit warmer Dusche und frischer Bettwäsche für gerade mal 600 Rupien (nach runterhandeln) pro Nacht. Es gibt wieder Mücken ohne Ende. Nachdem die Besitzerin im Zimmer ein Räucherstäbchen gezündet, hat, liegen schon mindestens zwei Dutzend von diesen Exemplaren kampfunfähig auf meinem Bett.Leia mais

  • Mahabodhi Temple

    28 de março de 2024, Índia ⛅ 28 °C

    Ein Tag in Bodhgaya. Der Tempel ist eine der heiligsten Stätten des Buddhismus und Pilgerzentrum.
    Der Eintritt ist frei. Das Gelände ist fast schon militärisch gesichert. Handys sind verboten. Man muss zwei mal durch eine Sicherheitsschleuse. 2013 gab es auf dem Gelände einen Sprengstoffanschlag mit islamistischen Hintergrund. Auf dem Gelände herrscht eine sehr angenehme und ruhige Atmosphäre. Kaum zu glauben, dass man in Indien ist.
    Im Ort gibt es noch 45 weitere Tempel, die von Buddhisten aus verschiedenen Ländern errichtet wurden. Ich belasse es mit der Besichtigung von diesem einen.
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  • Tilaiya Dam Reservoir

    29 de março de 2024, Índia ☁️ 30 °C

    Bevor ich starte, besuche ich noch die 25 m hohe Buddhastatue unweit des großen Tempels.
    Dann geht’s weiter über den Highway Richtung Kalkutta. Es gibt keine vernünftige Alternative auf diesem Abschnitt.
    In der Satellitenansicht auf Google Maps habe ich einen schönen Platz für ein Camping an einem Stausee gefunden. Das ist mein Tagesziel heute.
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  • Topchanchi Lake

    30 de março de 2024, Índia 🌙 31 °C

    Sonnenaufgang am See. Herrlich. Es kommen zwei Fischer vorbei , die kein Englisch sprechen und ich versteh kein Wort, was sie sagen. Später kommen noch ein paar Youngsters auf ihren Motorrädern und wollen Selfies machen.
    Mein Tagesziel ist wieder ein Stausee und der Weg dorthin führt wieder über den Highway. Unterwegs nehme ich ein Frühstück in einem kleinen Restaurant . Die Gäste fangen mit dem Wirt an zu streiten, und einer geht sogar mit einem Stock auf den Besitzer los. Dieses Machtvakuum in der Küche nutzen ein paar Ratten und machen sich über den Teig her. Zum Glück hatte ich schon gegessen, sonst hätte ich es nicht mehr runter bekommen. Ich habe mich dann beschwert und wohl damit auch den Streit beendet. Es schien niemanden wirklich zu interessieren und irgendwie normal zu sein, dass die Ratten in der Küche mitessen. Am Nachmittag hatte ich wieder Hunger und machte bei einem Restaurant halt. Es war eine große Gesellschaft dort und ein Mann meinte, ich könnte kostenlos mitessen. Da habe ich mich schon richtig gefreut, weil es sah sehr lecker aus. Einem anderen Menschen hat das anscheinend nicht gefallen und ich wurde verjagt. Im Restaurant gleich nebenan sollte das Essen 50 Rupien Kosten, als es dann ans bezahlen ging, wurde gleich mal auf 150 erhöht. Zum Glück hatte ich das halb vergammelte Stück Melone, welches mir angeboten wurde abgelehnt, sonst wäre es wahrscheinlich noch teurer geworden. Solche und ähnliche Dinge, wie an diesem Tag, kann man in Indien immer wieder erleben.
    Am späten Nachmittag erreiche ich den Stausee. Es waren viele Leute da, und ich fragte, ob ich ein Camping machen darf. Mir wurde von mehreren Seiten abgeraten, weil die Gegend angeblich nicht sicher ist. Die Menschen hier sind sehr arm und es kann sein, dass ich ein paar Sachen loswerde. Bin dann zurück und habe den Parkverwalter gefragt, wo ich die Nacht bleiben darf. Es war dann nicht ganz einfach, weil es wohl Missverständnisse aufgrund der Sprachbarriere gegeben hat. Ich stellte mein Zelt auf einem heruntergekommenen Kinderspielplatz auf. Es wurde mir mehrfach abgeraten, an diesem Platz zu bleiben. Einer hatte sogar Sorge, weil es angeblich spuckt. Später am Abend kam der Parkverwalter nochmals mit einem gut englischsprachigen und der gab mir dann seine Telefonnummer, falls ich Schwierigkeiten bekommen sollte.
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  • Maithon Lake

    31 de março de 2024, Índia 🌙 32 °C

    Der Tag begann für mich ungefähr 1 Uhr nachts mit einem Unwetter, welches etwa 2 Stunden lang anhielt. Der Platz, wo mein Zelt stand, verwandelte sich in einen kleinen See, der mindestens knöcheltief war. Mehrmals musste ich raus, weil der starke Sturm die Zeltnägel rausgerissen hatte und das Zelt dann mehr oder weniger einstürzt. Die meiste Sorge hatte ich, dass vom Baum ein großer Ast abgerissen wird und auf mein Zelt schlägt, wo ich drin liege. Solchen Situationen kann man nicht ausweichen und muss es mehr oder weniger ertragen. Alles was ich nicht eingepackt hatte, war nass. Leider habe ich nicht realisiert, dass meine Deckeltasche, wo mein Werkzeug und alle Ersatzteile drin sind, in der Pfütze lag und voll Wasser lief. Am Morgen war dann erst mal eine richtige Trockenaktion notwendig. Ich steuerte nochmals einen Stausee an, in der Hoffnung, dass es an diesem Tag besser sein würde. Diesmal fragte ich bei der Polizei, welche den Staudamm bewacht, ob ich ein Camping am See machen darf. Leider ist es verboten, aber ich dürfte bei einem Tempel mein Zelt aufschlagen. Es gab eine Hotelanlage, und ich fragte nach einem Zimmer. Das war eine gute Idee, weil noch nicht alles von meinen Sachen trocken war.Leia mais

  • Bankura

    1 de abril de 2024, Índia ☀️ 36 °C

    Heute starte ich früh und versuche der Hitze etwas zu entgehen. Zuerst zum Begunia Tempel. Der liegt praktisch auf der Strecke. Danach passiere ich nochmals die Grand Trunk Road. Diese mindestens 2500 Jahre alte Handelsstraße die von Kabul bis Kalkutta bzw. weiter bis Bangladesch führt, hat mich auf meiner Reise mehrfach begleitet. Es geht heute abseits der Highways auf kleinen Straßen und durch Dörfer, wo wahrscheinlich sonst kaum ein Tourist vorbeikommt. Am Nachmittag erreichte ich Bankura und finde gleich ein schönes Guesthouse. Dem Besitzer erzähle ich kurz die Geschichte meiner Reise und bekomme einen guten Preis mit dem Hinweis eine gute Bewertung bei Google Maps zu hinterlassen.
    Als ich gerade diesen Eintrag in mein Tagebuch schreibe, kommt ein Angestellter in mein nicht abgeschlossenes Zimmer, weil er etwas sucht. Anklopfen oder fragen muss er nicht, wir sind ja in Indien.
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  • Antpur

    3 de abril de 2024, Índia ☀️ 37 °C

    Kurz nach Sonnenaufgang war ich startklar. Die verschlossen Türen in der Unterkunft machten mir einen Strich durch die Rechnung. Erstmal ein paar der Langschläfer aus ihrem Träumen geholt.
    Mit Verspätung ging es heute nochmals durch den mühsamen Verkehr Westbengalens. Antpur ist ein weiterer Ort mit einigen Tempeln und liegt praktisch an der Strecke. Das ist mein Tagesziel.
    In der Gegend gibt es kaum Unterkünfte und so steuere ich ein Anwesen an, dass für mein Budget offensichtlich zu teuer ist. Probieren kostet ja nichts, also frage ich. 3000 Rupien soll die Nacht kosten. Ich kann auf 1000 runterhandeln. Absoluter Rekord bei dieser Reise denke ich mal.
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  • Kalkutta

    4 de abril de 2024, Índia ☀️ 35 °C

    Am Morgen gab es dichte Schleierbewölkung und es heizte sich erst am späten Vormittag so richtig auf. Für die Stadteinfahrt nach Kalkutta hatte ich mir eine Route abseits der großen Hauptstraßen herausgesucht. Die Fahrt in die Stadt war sehr ermüdend ich benötigte mehr als zwei Stunden nur für die Stadt.
    Ich habe nach einem Zimmer im gleichen Viertel geschaut, in dem ich beim letzten Kalkutta Aufenthalt war. Nur ist mein Budget auf so einer Langzeitreise ein ganz anderes und ich zahle für mein Zimmer gerade mal 600 Rupien. Die Herberge von damals im sehr schönen englischen Kolonialstil beläuft sich laut booking.com auf mehr als das zehnfache.
    Am Nachmittag fuhr ich mit der Metro auf das Konsulat von Myanmar, um nochmals zu fragen, ob es eine Möglichkeit gibt, mit dem Fahrrad über die Landesgrenze einzureisen. Es ist nicht möglich, man kommt nach Myanmar im Moment nur per Flugzeug rein. Somit steht die nächste Etappe mit dem Flugzeug mehr oder weniger bevor.
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