• Maya Uramowicz
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Via Francigena-Franziskusweg

Une aventure ouverte par Maya En savoir plus
  • Début du voyage
    1 juillet 2023

    Lausanne-Ankunft

    1 juillet 2023, Suisse ⋅ ☁️ 20 °C

    Seit 20 Jahren möchte ich den Franziskusweg machen. Immer schon von Lausanne über die Alpen. Und morgen geht's los, mit der ersten Etappe nach Vevey. Mit etwas zu viel Gepäck, aber schauen wir mal, wie ich mich in ein paar Tagen damit fühle. Denn man muss sich an den Rucksack und das tägliche Laufen langsam gewöhnen. Zu langsam sollte ich dann aber trotzdem nicht sein, denn die französische Schweiz am Genfersee ist sehr teuer, heute waren es in einer Jugendherberge in einem Mehrbettzimmer 65 Franken.
    Lausanne habe ich dann auch noch besichtigt, sehr schön! Immer mit dem Blick auf den See. Lustig fand ich, dass die Metro bergauf fährt.
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  • Lausanne-Kathedrale

    1 juillet 2023, Suisse ⋅ ☁️ 20 °C

    Die gotische Kathedrale hat nicht mehr viele Originale, was die Ausstattung angeht, das wunderschöne Eichenchorgestühl stammt aus der Erbauungszeit von 1275. Das Portal wurde originalgetreu im 19.Jh. rekonstruiert.
    Vom Turm hat man eine fantastische Sicht auf den Glockenturm und die Stadt.
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  • 1.Etappe-Vevey-Campingplatz Maladaire

    2 juillet 2023, Suisse ⋅ ☁️ 22 °C

    Die erste Etappe war länger als geplant, spontan musste ich nochmal ne Stunde länger laufen, und ein "Zelt" improvisieren... Ergebnis ist eine offene Blase und müde Beine, schließlich waren es ca 26km und 500hm hoch oben in den Weinbergen. Aber wunderschön! Leider habe ich erst um 15:30 Uhr zu Mittag gegessen.
    Meine Gedanken kreisten um die Frage, was ich alles abgeben kann, damit der Rucksack leichter wird. Gebadet hab ich auch unterwegs, kurz vorher hat mich ein Mitt-50er angequatscht, den ich abwimmeln musste.
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  • 2.Etappe-Burg Chillon

    3 juillet 2023, Suisse ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Burg Chillon wurde auf einer Felseninsel erbaut, was man im Keller gut beobachten kann. Dort befindet sich auch der Vorratskeller und die Folterkammer. In der Savoyer Zeit regierten und hatten die Burg als Sommerresidenz die Grafen von Savoyen (12.Jh bis 1536). Danach erobern die Berner die Burg, die sie bis 1798 als Burg, Arsenal und Gefängnis weiter benutzten. Seit der Waadtländer Revolution gehört es dem Kanton Waadt.
    Zu sehen sind die Privatgemächer der Savoyer Grafen, die Kellerräume, das Wappenzimmer der Berner Landvogten und der Wehrgang.
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  • 2.Etappe-nach Aigle

    3 juillet 2023, Suisse ⋅ ☀️ 21 °C

    Der Tag fing eigentlich ganz gut an. Zwar war meine Nacht recht kurz, da ich lange nicht wirklich in meinem Provisorium einschlafen konnte, natürlich als dann morgens gemütlich wurde, musste ich wieder aufstehen. Ziemlich bald war ich auf dem Festival Gelände vom Montreux Jazz Festival am See, welches jetzt zwei Wochen stattfindet, einer der bedeutendsten Festivals der Welt. Vorgestern spielte Bob Dylan für 365 CHF...
    Genau habe ich mir dann die Burg Chillon angeschaut und war danach das letzte Mal im Genfersee schwimmen.
    Als ich diesen verließ, wusste ich noch nicht, was mir blühte: Stupides gerade aus laufen durch die Hitze ohne Schatten auf Asphalt. Meine Blasen nahmen ungeahnte Größen an. Bloß nicht Halt machen, dann tut alles nur noch mehr weh .. Ja, der zweite und dritte Tag sind die schlimmsten! Ich hab noch den Schlenker nach Yvorne mitgenommen, ich wollte nicht weiter gerade aus bis Aigle laufen. Als ich ankam, hab ich mich erstmal ins Bett gelegt, ehe ich essen gehen konnte. Und da habe ich das falsche ausgesucht. Naja. Jetzt hoffe ich, ich kann morgen besser laufen und dass es nicht mehr so viel Asphalt gibt!
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  • 3.Etappe-Aigle-St. Maurice

    4 juillet 2023, Suisse ⋅ ☀️ 18 °C

    Dieser dritte Tag war ganz okay, auch wenn die Füße am Ende wieder schmerzten, ja, Asphalt eben und neue Blasen... Ich hab dann in St. Maurice ein Klosterzimmer bekommen mit Küche, ich war die einzige Pilgerin. Abends habe ich mir Entrecôte gegönnt, wenn man schon billiger schläft, kann man ja auch was Gutes essen, oder? Und das Klosterbier war wirklich sehr gut. Der geschwätzige Priester mit eigenem Humor hat dann die ganze Klostergeschichte morgens um halb sieben aufgetischt, so dass er vom Frühstück kaum was gegessen hatte, ich hingegen futterte immerzu, ich wurde auch nichts gefragt... Insgesamt ein schöner, aussichtsreicher Tag, nach welchem ich noch die Kraft hatte, 1,5h das Kloster anzugucken.En savoir plus

  • 3.Etappe-St.Maurice Abtei

    4 juillet 2023, Suisse ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Abtei der Augustiner Chorherren ist sehr besonders, da es das einzige Kloster überhaupt ist, das ununterbrochen seit 1500 Jahren besteht. Die Reliquien der Märtyrer wurden im 4. Jh. hier nach römisch "Agaunum" gebracht und sind seit dem 12.Jh. in dem vergoldeten Reliquienschrein enthalten. Über viele Jahrhunderte bzw. seit über einem Jahrtausend sind hier Pilger auf dem Weg nach Rom hergeströmt, um dem Hl . Mauritius zu huldigen. Man kann heute noch alle Bauphasen der verschiedenen Kirchenbauten erkennen, auch die Krypta zur Verehrung der Reliquien des Hl Mauritius ist noch erhalten. Der Klosterschatz ist entsprechend wertvoll, mit Stücken aus dem 1.Jh.v.Chr, aufwendigen Email -und Silber-und Goldverzierungstechniken.
    Auf der Ausgrabungsfläche sind auch zahlreiche Gräber ab der Römerzeit zu sehen.
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  • 4.Etappe-St. Maurice-Martigny

    5 juillet 2023, Suisse ⋅ ⛅ 16 °C

    Um acht Uhr bin ich los, und nach kurzer Zeit merkte ich ein Ziehen unter dem rechten Knie, das bis heute Abend anhält. Tja, ich wollte eigentlich morgens Yoga machen, um der Verschlimmerung der verkürzten Muskulatur vorzubeugen. Das hat sich schnell gerächt und ich hab brav nachmittags die Übungen nachgeholt. Die Füße waren auch ziemlich schnell müde, schon nach weniger als 10km taten sie weh. Nach dem grausamen zweiten Tag war dieser Tag der zweit schlimmste. Am Ende lief ich langsam, schließlich waren es nur 18km (mit bisschen Verlaufen im Wald) und ich war um 14 Uhr da. Das Bett ist im Keller, sehr interessant, die Küche hat was von Weinkeller und es gibt ein modernes WC und Dusche. Und es kostet nur 20CHF, also hab ich mir heute Känguruhsteak geholt, ja, genau, mein Körper braucht was Gutes, da zahl ich eben das doppelte als für einen Döner.
    Dafür esse ich ja mittags nichts. Heute kommt noch eine Pilgerin, die erste, die ich treffe! Sie ist aus Zürich.
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  • 5.Etappe-St.Maurice-Orsières

    6 juillet 2023, Suisse ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute habe ich eine Pilgerin aus der Schweiz auf dem Weg kennengelernt und später sind wir zusammen bis zum Schluss gelaufen. Sie hat schon den ganzen Jakobsweg in dem gleichen Jahr (2013) wie ich meinen in Portugal gemacht habe. Entsprechend ist die redselige Dame (63) fit und hat für die gleiche Strecke viel kürzer gebraucht als ich. Okay, es war ihr erster Tag und sie hat die Hälfte meines Gepäcks und läuft nur bis Ivrea. Die Füße taten weh, die Hüften, aber das Ziehen unter meinem Knie war besser. Und sie hat mich mit ihrem Tempo motiviert bis zum bitteren Ende zu laufen, es waren 22km und 750 hm. Der Weg war sehr schön, auch wenn es viel Schotterweg war. Nach Ankunft waren wir Bier trinken, das beste isotonische Getränk für eine Pilgerin, und abends das erste Pilgermenü mit Spaghetti Carbonara, lecker. Wieder Mal war ich allein in der Pilgerunterkunft, Esther hat in einem Hotel übernachtet.En savoir plus

  • 6. Etappe-Orsières-Bourg Saint-Pierre

    7 juillet 2023, Suisse ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute bin ich mit einem Kaffee und zwei Croissants zum Frühstück allein los, ich wusste, ich treffe irgendwann auf Esther. Immerhin konnte ich mein Stativ jetzt mal benutzen und habe Videos für meinen Videofilm gemacht-diese werden dann am Ende zusammen geschnitten. Ich möchte noch meinen Blog von Lateinamerika zu Ende schreiben, dann wird dort mein Videotagebuch platziert.
    Ich traf auf eine andere ältere Schweizerin und wir liefen, als auch Esther kam, zu dritt ein Stück. Den Rest lief ich allein und wir sahen uns in der Herberge wieder. Heute Abend gehen wir zusammen zu Abend essen, ich hab jetzt schon richtig Hunger. Blasen und Füße sowie Hüften tun nach wie vor weh, zumindest bekomme ich keine neuen Blasen mehr, da kaum Asphalt. Ich habe mich einfach an den Schmerz gewöhnt. Wer pilgern will, muss halt leiden.
    Heute waren es 15 km und 930hm
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  • 7. Etappe-Bourg St.Pierre-Col St.Bernard

    8 juillet 2023, Suisse ⋅ ☁️ 6 °C

    Heute morgen haben wir zusammen gefrühstückt und es war ein super Einstieg für den Aufstieg. Eine Sache war aber anders: meine Füße, meine Hüfte schmerzten nicht gleich zu Anfang und nur ein kleines Ziepen der Blasen. Mal abwarten, was nach paar Kilometern passiert. Die Landschaft wurde indes immer schöner, bald kamen wir an den Stauseen und tranken dort einen Kaffee. Witzig war, dass Margrit, kurz bevor wir direkt an den schwarzen Kühen vorbei gehen mussten, sagte, diese Rasse, die Eringer, seien etwas aggressiv. Aber die Bauern waren dabei, so blieben sie ruhig.
    Langsam und stetig ging es bergauf. Leider war ein Ultra-Marathon zur gleichen Zeit und der Weg aber sehr schmal, so dass wir Wanderer dauernd stoppen und auf die Seite stehen mussten-nervig, wenn man bergauf geht. Und es kamen mehrere Hundert Läufer. Hier war es, als ich schneller lief als die beiden und wir uns erst auf dem Pass wieder trafen. Als der Weg von den Läufern weg abzweigte, mache ich drei Kreuze und war gut gelaunt und entspannt. Und ich fühlte mich das erste Mal seit sieben Tagen gut, ich fühlte mich stark und fit und war auch schnell oben. Nach zwei Bier traf Vale ein und kurze Zeit später Margrit und Esther. Sie standen noch mit einem verletzten Läufer, bis der Heli kam. Ich hatte vor dem Abendessen mit Vale noch Zeit, auf die andere Seite des Sees zu gehen und ein Bier zu trinken. Für mich war das die schönste Tour bisher, auch landschaftlich.
    Hier auf dem Gran Bernadino Pass ist das Hospiz aus dem 12.Jh., gegründet und bis heute von den Augustiner Chorherren geführt. Schon die Römer haben hier einen Tempel gebaut und der Pass war noch zu Zeiten von Napoleon 1800 ein wichtiger Alpenübergang. Die Bernhardiner Hunde wurden seit dem 17. Jh. bis heute hier oben gezüchtet, heute mehr als soziale Tiere, früher als Lawinenhunde.
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  • 8. Etappe- Col St Bernard-Echevennoz

    9 juillet 2023, Italie ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute gab es ein süßes Frühstück (das mag ich nicht) und wir sind gemütlich zu zweit um neun los. Keine steilen Abstiege wie befürchtet, sondern stetig bergrunter durch Wiesen und über angenehme Pfade. Nach einer Stunde stießen wir auf Esther und liefen zusammen bis St Rhemy, wo wir ein Bierchen tranken. In Etroubles haben wir bei einer älteren Frau Mittagessen gegessen, Melone mit Schinken, Weißwein und Pasta, perfekt, um Energie zu tanken und die letzten 2km bis Echevennoz zu gehen. Insgesamt waren es 15km und 1300hm herunter. Hier, auf der italienischen Seite, ist es auf der Höhe natürlich deutlich heißer. Mit meinen Blasen ist es vorbei, die neue Herausforderung heißt Hitze.
    Ich bin froh, dass die beiden dabei sind, es ist wirklich eine schöne Bereicherung.
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  • 9. Etappe-Echevennoz-Aosta

    10 juillet 2023, Italie ⋅ ☀️ 21 °C

    Ich habe das Gefühl wir fressen nur und laufen. Gestern Abend gab es noch das Pilgermenü und heute morgen frisch gemachte Himbeermarmelade und dann ging es lange durch den schönen, kühlen Wald und später stetig bergrunter in das heiße Aosta-Tal. Mittags haben wir uns nochmal ein Menü geholt und hatten noch vier Kilometer über heißen Asphalt bis Aosta. Uns geht's heute gut, wir haben uns eine schöne Ferienwohnung zu dritt gegönnt mit Waschmaschine und Dachbalken. Nach einem kühlen Getränk sind wir uns Aosta anschauen gegangen und essen heute Abend wieder Pasta und Co. Sehr gut, dass wir dabei die Kalorien stetig wieder abbauen....En savoir plus

  • Aosta

    10 juillet 2023, Italie ⋅ ☀️ 34 °C

    Aosta hat überall interessante römische und mittelalterliche Architektur zu bieten. Sie war unter Kaiser Augustus eine Militärkolonie (Augusta Praetoria). Vieles der heutigen, christlichen und zivilen Bauten wurden auf römischen Vorbauten aufgebaut. In der Übergangszeit von der Antike zum Mittelalter fiel die Stadt unter ostgotische, byzantinische und langobardische Herrschaft. Auch hier, wie in Saint-Maurice, übten danach die Grafen von Savoyen im Aosta-Tal ihre Macht aus. Mehrmals über Hunderte von Jahren wurde das Aosta-Tal von französischen Truppen besetzt.
    Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde aus dem frankoprovenzalischsprachigen Aosta durch die Industrie und den zugezogenen Arbeitskräften eine vornehmlich italienischsprachige Region.
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  • 10. Etappe-Aosta-Nus

    11 juillet 2023, Italie ⋅ ☀️ 33 °C

    Auch wenn wir gestern Abend nicht mehr so viel zu Essen bestellt haben, es war genug. Die Bruschetta war ok, aber kein Vergleich zu jener meines Bruders! Heute morgen in der schönen Unterkunft hatten wir zwei Kaffee, dann am Augustus-Tor ein vorher gekauftes Frühstück, Focaccia. Es sollte ein langer Tag werden. Erstmal ging es über Asphalt zu einer Burg, der Weg daran vorbei war aber wegen Bauarbeiten gesperrt, so dass wir einen Umweg über einen Berg mit über einer Stunde extra in der Hitze gehen musste. Absolute Hitze, um die 36 Grad im Schatten. Und sehr viel Asphalt. Völlig durstig kamen wir um kurz nach eins an, das Bier schmeckte hervorragend erfrischend. Nachdem wir zunächst erfolglos eine Übernachtung gesucht hatten, gingen wir in ein von Google Maps empfohlenes Lokal. Da saß eine alte Frau vor dem "Restaurant" und führte uns in ein museumartiges Zimmer. Wir hatten das Gefühl, dass wir für immer ihre Gefangene werden würden. Sie wird mästen und dann aufessen, lachten wir. Zudem sollten wir schön die Hände vor dem Essen waschen. Ein Gericht nach dem anderen wurde aufgetischt. Eine Vorspeise, zwei Vorspeisen, danach überbackene Auberginen und dann Pasta mit selbstgemachter Tomatensauce und als Hauptgericht Fleisch. Dann konnten wir im bed and breakfast einchecken und Siesta machen.En savoir plus

  • Nus

    11 juillet 2023, Italie ⋅ ⛅ 32 °C

    Fressen, trinken, fressen...

  • 11. Etappe-Nus-Châtillon

    12 juillet 2023, Italie ⋅ 🌩️ 21 °C

    Nach dem Frühstück im dunklen Bed and breakfast sind wir im kühlen Wetter los marschiert -die ganze Nacht und den Morgen hatte es geregnet, eine wahre Wohltat. Dann fiel das viele auf und ab und der häufige Asphalt nicht so ins Gewicht. Unterwegs kehrten wir nicht ein und waren um kurz nach 12 bereits in Châtillon. Nachdem uns Pater Stefano leider keine freien Plätze zum Schlafen anbieten konnte, sind wir in ein Hotel ins Familienzimmer, absolut bezahlbar. Dort haben wir ein Mittagessen eingenommen und gehen nach der Siesta nochmal in die Stadt.
    Da ich morgen den Weg etwas am Anfang abkürze, um nicht wieder zurück laufen zu müssen, sind wir den Weg zur Kirche hoch und oben entlang den via Francigena vor gelaufen. Nochmal schön was trinken und dann letzte Mal zusammen essen. Morgen gehen beide zurück und ich bin wieder allein. Schluss mit dem Fressen!
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  • 12. Etappe-Châtillon-Verrès

    13 juillet 2023, Italie ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute morgen hatten wir unser letztes gemeinsames Frühstück, bevor ich allein den langen Weg nach Verrès angetreten bin. Der Weg führte über schattige Wege und einige Dörfer, fernab der großen Straßen im Tal. Mal am Wasserfall vorbei, dann über Wiesen mit erfrischenden Sprenkelanlagen. Der offizielle Weg ging Mal wieder runter, um dann wieder über schmale,steinige Pfade im Wald wieder hoch zu führen. Oft ist die Route über outdoor active ein direkterer mit weniger Steigungen. Am Schluss ging es steil hinunter und ich wählte nicht den Weg an der Hauptstraße entlang, sondern weiter weg am Fluss. Ich kam direkt an der Herberge an, die weiter unterhalb der eigentlichen Stadt liegt. Da ich Angst hatte, dass ich nach halb drei nichts mehr zu essen bekommen würde, aß ich direkt daneben einem Hamburger. Nach einer Siesta brach ich nochmal zu der Kirche auf, trank ein Bier. Oft bekommt man zum Getränk noch Antipasti (Schinken und Oliven oder Gebäck). Um sieben bin ich mit einer Katalanin zum Essen verabredet, die ich auf dem Camino traf und die im selben Zimmer schläft.En savoir plus

  • 13. Etappe -Verrès-Pont-Saint-Martin

    14 juillet 2023, Italie ⋅ ⛅ 20 °C

    Von dem Frühstück habe ich eine Banane und einen Apfel eingepackt, gut, wie sich später herausstellen sollte. Heute bin ich mit den anderen Pilgern um 07:45 Uhr los gestiefelt. Der Weg führte am Fluss entlang und über sehr schöne Dörfer mit Burgen. Ich bin beide Varianten gelaufen, auch eine gute Entscheidung, da der Hauptweg am Ende an der Straße entlang ging. Ich aber hatte zwar mehr Höhenmeter zu begehen, aber es hat sich sehr gelohnt durch die Weinberge zu laufen. Ich hab endlich Mal gut schlafen können, trotz schlechter Luft im Zimmer und schnarchenden älteren Pilgern. Der eine läuft in die andere Richtung, von Jerusalem über Rom nach Santiago. Er ist seit April unterwegs. Um halb eins war ich in Pont-Saint-Martin und habe die Katalalin getroffen, ein Bier getrunken und bin dann noch 20 Minuten zur Herberge gegangen. Hier ist heute ein Fahrradrennen, ein bekanntes in Italien.
    Da jetzt alle Restaurants geschlossen sind, warte ich bis 19 Uhr, ehe ich was essen kann. Im Gegensatz zur letzten Unterkunft, ist diese gemütlich und modern und liegt günstig auf dem Weg, den ich morgen ins Piemont weiter gehe.
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