Montenegro
Pljevlja

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17 travelers at this place:

  • Day10

    Durmitor Ring / Curevac

    September 25 in Montenegro ⋅ ⛅ 18 °C

    14: 30 Uhr trafen wir wieder in Žabljak ein. Wir machten uns aber sofort wieder auf den Weg, denn der Durmitor Ring, eine Panoramastraße rund um den Durmitor Nationalpark wartete auf uns. Doch direkt zu Beginn machten wir einen kleinen Abstecher zu einem Berg names Curevac. Dieser ist zwar nur 1556 m hoch, bietet aber einen unglaublichen Blick in den tiefsten Punkt der Tara Schlucht und hier wird auch deutlich, warum diese die Zweittiefste der Welt ist. Der Aufstieg war ziemlich entspannt und verlief durch einen dichten Nadelwald hindurch.

    Danach ging es weiter auf der Panoramastraße. Alle 5 m hätte man anhalten können um den sich immer wieder verändernden Ausblick genießen zu können. Da es aber bereits etwas später war, taten wir dies vor allem aus dem Auto heraus und stoppten nur an den wirklich besonders schönen Punkten. Die Straße führte uns über prachtvolle Hochebenen, deren gelbes Gras im Licht der tiefstehenden Sonne golden glühte. Im Hintergrund ergab sich immer wieder der Blick auf das Durmitor Hauptmassiv, welches aber leider auch an diesem Tag von Wolken behangen war.

    Nach einer Weile wurde die Straße steiler und steiler. Wir trauten uns gar nicht nach rechts aus dem Fenster zu schauen, denn da tat sich ein wirklich gewaltiger Abgrund auf. Es ging Serpentine um Serpentine nach unten. Dieser Teil scheint auch eher selten befahren zu sein, da die Äste der am Straßenrand stehenden Bäume weit auf die Fahrbahn ragten. Es fühlte sich an als fahre man durch einen grünen Tunnel. Auf der anderen Seite mussten wir nun die heruntergefahrenen Höhenmeter wieder hinauf. Besonders bedrohlich waren die auf der Straße liegenden Steine, welche wahrscheinlich erst vor nicht allzu langer Zeit von den grob behauenen und ungesicherten Felswänden herabgestürzt waren. Wir erreichten den Ort Trsa, welcher den Abzweig in Richtung Plužine bildete. Dieser stellte unser Ziel für den folgenden Tag dar, doch nun ging es erst einmal wieder über Hochebenen zurück in Richtung Žabljak. Besonders beeindruckend war die Sonne, welche nur bereits extrem tief stand und immer wieder durch die bedrohlich wirkende Wolkendecke brach.

    Im Ort Pišče trafen wir auf eine auf der Straße stehende Schafsherde, die unsere Weiterfahrt blockierte. Ein Einheimischer kam auf unser Auto zugelaufen und zeigte in unsere Fahrtrichtung und hielt 4 Finger hoch. Er konnte kein Englisch und es dauerte eine Weile bis uns klar wurde, dass er gerne ein Stück mitfahren wollen würde. Wir räumten also unsere Rückbank frei und ließen den älteren Herrn einsteigen. Inzwischen hatte jemand aus einem entgegenkommenden Fahrzeug die Herde von der Straße getrieben und wir setzten unsere Fahrt fort. Währenddessen versuchten wir herauszufinden bis wohin unser Fahrgast denn mitfahren wollte. Etwas kompliziert wenn man sich gegenseitig nicht verstehen kann. Er erklärte mir noch, dass vor uns ein Berg liegt, welcher eine wunderschöne Aussicht bieten sollte.

    Bei einem kleinen Dorf names Lokvice deutete er an, dass wir abbiegen sollten. Diese Ansammlung von Häusern bestand aus einer Käserei, zwei kleinen Wihnhäusern und einer Scheune, in welche wir hineingeführt wurden und scheinbar eine Art Gemeinschaftsküche beinhaltet. Der Tisch war bereits gedeckt und wir sollten uns setzen um einen Kaffee als Dankeschön zu erhalten. Nach und nach kamen weitere Familienmitglieder und Freunde. Einer von ihnen konnte sogar etwas Deutsch und Englisch. Also konnten wir uns ein bisschen unterhalten über unsere Reiseroute und wer die uns gegenübersitzenden Personen überhaupt waren. Leider war es mittlerweile Dunkel geworden und wir mussten noch über den höchsten Teil der Straße, den Sedlo Pass. Wir verabschiedeten uns also, bedankten uns für Kaffee (welcher hier generell als türkischer Kaffee zubereitet wird), Saft, Brot und Käse und fuhren weiter.

    Die Berge wirkten nun mit der beginnenden Dunkelheit nur noch beeindruckender. Außer dem ein oder anderen Camper, welcher sich hier neben der Panoramastraße platziert hat, waren wir vollkommen allein. Wir überschritten den Sedlo-Pass auf 1900 m aber ohne Probleme, trotz Fahrt durch einige Wolken, und erreichten dann Žabljak wohlbehalten.

    Noch einmal kehrten wir bei der wirklich lecker Pizzeria Balkan ein, tranken ein Bierchen und nahmen eine Pizza mit nach Hause. Dort feuerten wir unseren Kamin an und genossen den letzten Abend im Durmitor Nationalpark.
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  • Day8

    Đurđevića-Tara-Brücke / Njegovuđa

    September 23 in Montenegro ⋅ 🌧 13 °C

    Da wir bereits zu Mittag unsere kleine Holzhütte erreicht hatten, beschlossen wir noch zu dem insgesamt wohl bekanntesten Fotomotiv Montenegros zu fahren, da dieses nur ca. 20 Min entfernt zu finden ist..

    Die Đurđevića-Brücke ist eine in den 70er Jahren errichtete Bogenbrücke, welche die Tara-Schlucht in 116 m Höhe überspannt. Die Tara-Schlucht ist die zweittiefste Schlucht der Welt. Tiefer ist nur der Grand Canyon in den USA. Natürlich erreicht die Schlucht nicht an jener Stelle, wo sie von der 5-bögigen Đurđevića überspannt wird, ihr volles Ausmaß. Trotzdem ist ein Blick von der Mitte des größten Bogens in die Tiefe einfach nur atemberaubend. Perfekterweise hatte der Regen schon eine ganze Weile komplett aufgehört, aber die Wolken welche die Brücke umspielten sind geblieben. So ergab sich eine für unsere Bilder ganz besondere Stimmung, welche es galt so gut wie möglich festzuhalten. Leider sind neben der Brücke links und rechts Ziplines gespannt (welche wir übrigens nicht ausprobierten). Diese stören etwas beim Fotografieren. Nachdem wir uns noch einen Kaffee in einem an der Brücke befindlichen Cafe genehmigt hatten, verließen wir diese auch wieder und fuhren erneut einige Serpentinen nach oben. Dort bot sich schon das nächste grandiose Motiv. Tiefstehende Sonne kombiniert mit Wolken, welche sich über die Hochebene schoben und somit einen traumhaft schönen Anblick erzeugten. Nachdem es die erste Tageshälfte in Strömen geregnet hatte, hätten wir nicht damit gerechnet, noch so einen unglaublichen Abschluss zu erhalten.

    Da wir beschlossen hatten in unserer kleinen Hütte noch etwas zu kochen, kauften wir noch schnell ein paar Dinge im größten Ort der Gegend ein: Zabljak. Wir zauberten uns ein zweckmäßiges Abendessen (Nudeln mit einer Soße aus passierten Tomaten, frischer Tomate und Zwiebel). Zusammen mit der Flasche montenigrinischen Rotweins, die uns von unserer Vermieterin geschenkt wurde, ließen wir den Abend ausklingen.

    Die Nacht allerdings wurde durch ein wirklich extremes Gewitter unterbrochen. Besonders auf unserem Blechdach waren die Regentropfen sehr gut zu hören. Wir bekamen also gleich einmal einen guten Eindruck der hier herrschenden Naturgewalten.
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  • Day10

    Rafting auf der "wilden" Tara

    September 25 in Montenegro ⋅ ⛅ 13 °C

    Noch am gestrigen Abend hatten wir uns schlussendlich doch entschieden eine Rafting-Tour zu buchen. Das war bei der großen Auswahl an Anbietern gar nicht so einfach.

    Uns war bewusst, dass der Wasserstand der Tara im Herbst nicht besonders hoch ist, somit auch die Fließgeschwindigkeit deutlich geringer als z.B. im Frühling, in welchem das gesamte Schmelzwasser aus den umliegenden Gebirgen in die Tara strömt. Trotzdem stand Rafting auf unserer Liste und somit starteten wir 09:30 Uhr vom Zentrum Žabljaks aus in Richtung Tara-Bridge und zum Rafting Camp. Von dort ging es dann zum Einstiegsort, etwa 2 km flussaufwärts hinter der Brücke.

    Zusammen mit einem französischen und britischen Pärchen begaben wir uns dann, erstaunlicherweise komplett ohne Einweisung, auf die "rasante" Fahrt. Die wenigen Worte welche wir von unserem Guide hörten waren: All together und Okay stop. Meistens trieben wir also ganz entspannt die Tara entlang. Es handelte sich mehr um eine Spazierfahrt als um Rafting, ausgenommen einige Stellen nach der Brücke. Es galt also die Natur zu genießen, während man durch die zweittiefste Schlucht der Erde trieb. Highlight war für uns ein Sprung aus 6 m in eine tiefe Stelle der Tara. Das Wasser war wie zu erwarten sehr kalt, glücklicherweise schien aber die Sonne.

    Nach ca. 14 km war die Fahrt vorüber und wir führen zurück zum Rafting-camp, in welchem ein leckeres und üppiges Mittagessen auf uns wartete.

    Auf der Rückfahrt legten wir noch einen Fotostop an der Tara-Bridge ein, welchen wir eher zum Souvenirläden anschauen nutzen.

    Alles in allem war es okay. Was wir mitnehmen konnten von der Tour: Im Frühling Zurückkommen und dann gleich eine Mehrtagestour planen.
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  • Day6

    Durmitor National Park Pt1

    September 25, 2018 in Montenegro ⋅ ☀️ 6 °C

    Na 2 nachtjes in Biogradska NP, op naar het nog koudere Durmitor National Park. Maar 1 nachtje gebleven in onze chalet bij Zabljak. Jammer want de moeite maar ‘even for us living here it’s very cold today!’ en we hebben geen handschoenen mee.. 🌬❄️🌬

  • Day3

    Tara-Schlucht

    September 17, 2018 in Montenegro ⋅ ⛅ 23 °C

    An der Tarabrücke angekommen, machte ich mich direkt auf den Weg zur Zipline. Danilo gab mir noch den Tipp, welche der drei ich nehmen soll.
    Und schon saß ich drin! Das ging fix. Ausgerüstet mit Actioncam um die Brust und Selfiestick ging es dann über die Schlucht!
    Die Tara-Schlucht ist übrigens die größte und längste Europas und ist weltweit die zweitgrößte hinter dem Grand Canyon!
    Das Ausblick war schon geil! 20€ für die Fahrt fand ich dann doch etwas happig, aber was soll's!
    Danach machte ich noch einige Fotos von der Brücke selbst, ehe es dann Richtung Unterkunft geht. Mittlerweile bin ich auch echt k.o.
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You might also know this place by the following names:

Pljevlja, Општина Пљевља

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