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Thailand 2021/22

Eine Reise nach Thailand, die acht Wochen währte. Wegen der Corona-Pandemielage war die Einreise durch zahllose behördliche Restriktionen stark erschwert. Leider war dadurch auch ein Abstecher nach Laos - wie eigentlich geplant - nicht möglich. もっと詳しく
  • Ko Samui Tag 38 - 2

    2022年1月19日, タイ ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute Nachmittag sind wir zum Chaweng-Beach hinübergefahren. Dort existiert ein Central Department Store, ein Einkaufszentrum, das mehrere Geschäfte unter einem Dach vereint. Während wir herumbummeln, geht draußen ein Regenschauer nieder, was dazu führt, daß die 30 Grad warme Luft nun zusätzlich mit Feuchtigkeit beladen ist. Durchaus kein Wetter für Herz- und Kreislaufkranke!

    Durchaus auch noch apart: heute ist der 19. Januar und immer noch dudeln aus den Hintergrundlautsprechern in laufender Abfolge amerikanische 🌲 Weihnachtsschlager...... 🌲🤔🌲🌲
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  • Ko Samui Tag 39 - 1

    2022年1月20日, タイ ⋅ ⛅ 27 °C

    Bei der rotblühenden Pflanze handelt es sich um eine sogenannte Wüstenrose. Die Wüstenrosen (Adenium) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Die auch „Wüstenrose“ genannte Art Adenium obesum findet als Zimmerpflanze für sonnige Fenster Verwendung; oft wird sie dazu auf Oleander aufgepfropft. Sie stammt ursprünglich aus dem Sahel Afrikas.

    THEMA TRINKWASSER

    Die Versorgung mit unserem Hauptlebensmittel Trinkwasser ist in Thailand auch heute noch immer ein virulentes Problem.

    Zu einem hohen Prozentsatz haben die Einwohner des Landes noch bis vor wenigen Jahrzehnten nur sogenanntes Oberflächenwasser als einzige Trinkwasserquelle gehabt. Eine Trinkwasseraufbereitung nach fortschrittlicheren Standards gab es nur in Bangkok, allerdings nur mit wenig schmeichelhaften Erfolgen. Der Hauptgrund dafür ist und war eine zu schlechte Qualität des nachfließenden Oberflächenwassers. Ergänzende Tiefbrunnen mit Kapazitäten existierten erst gar nicht.

    Trotz großzügigst bemessener Grenzwerte gelingt es den Wasserversorgungsbetrieben auch heute noch nicht, eine gleichbleibende Unbedenklichkeit für ihr Produkt zu gewährleisten. Als Brauchwasser ist es geeignet, zum menschlichen Verzehr nicht ohne Kompromisse an die Gesundheit. Trinkwasser in industriell produzierter und aufbereiteter Form wird flächendeckend angeboten. Als Trinkwasserlieferanten und -hersteller etablierten sich schnell die Großverbraucher für Wasser, darunter fast alle Brauereien und Erfrischungsgetränkeproduzenten (Coca Cola etc.).

    Auch die internationalen Wasserverbrecher von Nestlé haben ihre gierigen Finger in Thailand dick mit im Geschäft.

    Siehe hierzu:
    https://www.bottledlifefilm.com/hauptseite

    https://utopia.de/bottled-life-nestles-geschaef…

    Man hat sich - wie ich es in der Vergangenheit mehrfach selbst erlebte - zur Trinkwasserherstellung in Privathaushalten darüber hinaus beispielsweise mit der Verwendung von Berkefeld-Filtern beholfen.

    Der Berkefeld-Filter ist eine Anlage zur Wasseraufbereitung mittels Anschwemmfilter. Der von Wilhelm Berkefeld 1891 erfundene Filter war ein Hohlzylinder aus Porzellan mit Filterkerzen aus gebrannter Kieselgur. Filter dieser Art wurden erstmals erfolgreich 1892 bei der Cholera-Epidemie in Hamburg eingesetzt.
    Bis heute werden nach dem von Wilhelm Berkefeld erfundenen Verfahren Filteranlagen hergestellt, wenngleich nun mit modernen Materialien. Die Filter sind aufgrund ihrer Robustheit besonders in der internationalen Katastrophenhilfe beliebt. Sie werden unter anderem in den Emergency Response Units des Internationalen Roten Kreuzes verwendet. (Quelle: Wikipedia)

    Residenten setzen heute neben den beschriebenen Berkefeld-Filtern Ionenaustauscher-Systeme, die sogenannte Umkehrosmose oder auch Molekularsiebe und nicht-ionogenen Adsorber ein.
    Das Problem hierbei ist, dass alle Vorschaltsysteme zwischen Wassersystem und Wasserhahn eigentlich auf eine bestimmte Menge und Art an bedenklichen Wasserinhaltsstoffen ausgerichtet sein müssen. Diese Wasseraufbereitung ist kostspielig.

    Bei weiterer Beschäftigung mit dem Thema Berkefeld-Filter erfährt man überdies, daß Wilhelm Berkefeld seinerzeit mit finanzieller Unterstützung von Alfred Nobel die Kieselgurlagerstätte Unterlüß bei Celle erwarb und er im Gegenzug dafür Nobel zu vergünstigten Konditionen mit dem von diesem für seine Dynamitproduktion in Krümmel bei Hamburg benötigten Kieselgur belieferte. Richtig pikant wird es dann aber, wenn man liest, daß sich die Firma Berkefeld noch bis 1978 in Familienbesitz befand, heute jedoch unter Veolia Water Technologies Deutschland GmbH firmiert.

    Berkefeld gehört damit also zum französischen Veolia-Konzern - und damit wird es schon wieder (wie bereits beim Thema Nestlé) sehr schmutzig. Und wir brauchen doch eigentlich SAUBERES Trinkwasser!!

    Der nachfolgende Artikel zum Thema Veolia aus dem Jahre 2011 ist unter
    https://www.welt.de/fernsehen/article12464315/S…

    im Internet abrufbar:

    "Es ist ungewöhnlich, dass ein Betroffener mit den Mitteln des Strafrechts gegen eine TV-Sendung noch vor deren Ausstrahlung vorgeht. Der französische Mischkonzern Veolia hat diesen Weg gewählt. Er hat in Paris Anzeige wegen übler Nachrede im Zusammenhang mit der Dokumentation „Water Makes Money“ der Hamburger Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz erstattet, die am 22. März (2011) auf Arte zu sehen war . Die französischen Behörden haben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Drei Personen, die an dem Film beteiligt waren, wurden bereits vernommen, nicht aber die beiden Hamburger Autoren. In Frankreich hat der Fall bereits Schlagzeilen gemacht, in Deutschland wird er bisher allerdings nur in Online-Foren diskutiert.

    In „Water Makes Money“, der schon in einigen Kinos lief, geht es um die Privatisierung kommunaler Wasserwerke, die in Frankreich bereits in den frühen achtziger Jahren im großen Stil begann. Wegen dieses Wettbewerbsvorteils können die beiden französischen Konzerne Veolia und GDF Suez nun weltweit den Wassermarkt aufrollen. In Deutschland ist vor allem Veolia aktiv, der zusammen mit RWE knapp fünfzig Prozent der Anteile der Berliner Wasserwerke hält (inzwischen rückabgewickelt!).

    Derweil ist in Frankreich ein gegenläufiger Trend zu beobachten: Immer mehr Städte, unter ihnen auch Paris, nehmen die Wasserversorgung ihrer Bürger wieder in die eigene Hand. Schenkt man den Autoren von „Water Makes Money“ Glauben, gibt es dafür auch gute Gründe: Fast überall, wo Konzerne wie Veolia die Versorgung übernommen haben, würde die Wasserqualität sinken, der Wasserpreis dagegen steigen und die Infrastruktur zu allem Überfluss verrotten. Die Umstände, unter denen Konzerne kommunale Wasserversorger übernehmen, seien mitunter stark korruptionsverdächtig. Die Autoren wollen eine beklagenswerte Verfilzung von Politik und privaten Anbietern beobachtet haben.

    Den deutschen Veolia-Sprecher Matthias Kolbeck, einst Büroleiter des früheren Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin, erbost der Vorwurf der Korruption besonders. Er sei ein wesentlicher Punkt der Anzeige. Ein anderer betrifft Vorwürfe des Veolia-Managers Jean-Luc Touly, der in „Water Makes Money“ als Kronzeuge auftritt. Seine Behauptung, der Konzern habe ihm eine Million Euro geboten, wenn er ein kritisches Buch über Veolia nicht schreibe, sei ebenso falsch wie die, dass Touly bislang alle Verfahren gegen den Konzern gewonnen habe. Veolia musste den zwischenzeitlich entlassenen Manager im September 2010 aber wieder einstellen.

    Ein presserechtliches Vorgehen gegen den Film sei nicht geplant, sagt Kolbeck. Man wolle seine Ausstrahlung nicht verhindern. Dem französischen Nachrichtenmagazin „Nouvel Observateur“ sagte ein Anwalt des Konzerns aber, Veolia behalte sich Schadenersatzansprüche vor. Als Versuch der Einschüchterung will Kolbeck das nicht verstanden wissen. „Wir lassen uns auch nicht einschüchtern“, sagt Filmemacher Lorenz. Arte steht weiterhin zu dem Film."

    FAZIT:
    Für das mit sauberem Trinkwasser zu verdienende schöne Geld machen sich "saubere" Zeitgenossen nur allzu gerne immer wieder rund um den Erdball die Hände schmutzig......
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  • Ko Samui Tag 39 - 2

    2022年1月20日, タイ ⋅ 🌙 27 °C

    Einige Eindrücke von dem nächtens hübsch beleuchteten Restaurantbereich unserer Anlage

  • Ko Samui Tag 40 - 1

    2022年1月21日, タイ ⋅ 🌙 27 °C

    In der vergangenen Nacht ereilte uns zweimal kurz hintereinander ein Stromausfall. Das haben wir dadurch gemerkt, dass das gesamte Energiesystem unseres Bungalows plötzlich wieder gemeinsam startete. Auf diese Weise wurde auch der Willkommensbildschirm des Flachbildfernsehers aktiviert, der somit begann, die mit den Bildern verknüpfte Musikroutine abzududeln. Also: aufstehen und die Show mittels Fernbedienung killen, um weiterschlafen zu können.

    Stromausfälle sind wir im Süden Thailands, vor allen Dingen auf den Inseln, seit jeher gewohnt. So etwas ist also nichts Außergewöhnliches, und die Anlagenbetreiber halten darum meist für derartige Vorkommnisse Notstromversorgungssysteme vor. Die Ausfälle sind vor allen Dingen nachts merkbar, wenn schlagartig überall das Licht ausgeht, passieren aber auch durchaus tagsüber.

    Beim Betrachten des Strandes in Ao Bophut fällt das fast völlige Fehlen von Muschelschalen, Schneckenhäusern und anderem meerestypischen Detritus (Überreste wie Seetang, Krebsscheren etc.) im Spülsaum des Wassers auf. Das Nämliche stellten wir bereits bei unserem letzten Aufenthalt auf der Insel Ko Chang 2019 weiter im Südosten, unweit der Seegrenze zu Kambodscha fest. Das Bild läßt nichts Gutes für die Meeresfauna vermuten und hoffen.....

    Aus unseren anderen Thailandurlauben in den 80er/90er Jahren sind wir nämlich ganz Anderes gewöhnt - collecting sea shells at the seashore (bitte den Satz fünfmal hintereinander schnell wiederholen!).

    Das Relief von Ao (Strand in Thai) Bophut ist ziemlich steil: der Boden fällt bereits im flachen Wasser rapide ab. Das führt dazu, dass der Sandsaum über dem Wasser recht schmal ausfällt. Dadurch bietet der Strand selber dann wenig Spielraum für die Aufstellung weiterer Dinge als die obligatorischen Schirme nebst Liegen es sind. Und man findet eben so auch keine Gastronomie nahe des Wassers.

    An der Restaurantterrasse direkt am Strand gedeiht eine Pflanze, die ich wegen ihrer Wuchsform und des Laubes eigentlich zu den Drachenbäumen (Dracaena) gestellt hätte. Die zapfenförmigen Früchte indes passen nicht ganz dazu. Es handelt sich beileibe auch nicht um einen der beschriebenen und gekosteten Rahmäpfel. Auch um eine Bromelienart kann es sich nicht handeln, da deren Fruchtstände senkrecht nach oben stehen. Deshalb zunächst einmal vier große Fragezeichen: ❓❓❓❓
    Die Blattränder sind bei näherer Betrachtung leicht gesägt mit jeweils winzigen harten Spitzen - auch dies spricht gegen eine Dracaena.

    Unser Bio-Detektiv in Berlin, der liebe Steave, hat das Rätsel gelöst: es handelt sich hier um ein Pandanus-Gewächs (Betonung bitte auf der zweiten Silbe!), einen Schraubenbaum, gerne auch als Schraubenpalme bezeichnet. Es ist aber weder eine Palme und noch weniger ein Baum im engeren Sinne. Pandanus zählt zu den Einkeimblättrigen Pflanzen (wie auch Palmen, Ingwer, Gräser u. v. a.) und kommt paläotropisch vor. Was heißt das? Die Paläotropis ist eine biogeographische Großregion und gilt sowohl für Fauna als auch Flora. Sie umfasst die tropischen und subtropischen Gebiete der Alten Welt, also fast ganz Afrika, Indien und Südostasien.

    Die Schraubenbaum-Arten (über 600 bekannt!) wachsen als immergrüne, baum- oder strauchförmige, ausdauernde Pflanzen. Sie besitzen einfache oder verzweigte Stämme und manchmal Luft- oder Stelzwurzeln. Die in dreifacher Spirale (Schraubenbaum!) stehenden Laubblätter sind groß, einfach, lineal, am Rand und an der Mittelrippe dornig.

    Verwendung finden fast ausschließlich die Blätter, und zwar als Bau- und Flechtmaterial. Die Blätter von P. amaryllifolius nutzt man wegen des ihnen innewohnenden Aromas in der Küche als Geschmackszutaten: man wickelt z. B. Fleisch vor dem Garen darin ein. Bekannt ist beispielsweise das "Hühnchen in Pandanus" der Thaispeisekarte. (Quelle: Wikipedia)

    Wenn eine Xanthippe unter einem Schraubenbaum sitzt - ist das dann ein SCHRECKSCHRAUBENBAUM? 🧐🧐🧐🤣😂

    Weiter im Text mit Trivia aus dem thailändischen Alltag:
    Das hier verwendete Toilettenpapier ist zumeist einlagig: so ist man gezwungen, mindestens einen Meter abzurollen, um erwünschte Mehrlagigkeit zu erzielen - zudem fusselt das Zeug! Nämliche einlagige Rollen findet man aber bereits vorher in Restaurants für den Einsatz am entgegengesetzten Körperende - nämlich als Papierservietten! 😳😳

    Solche an sich sind hier überwiegend ungebräuchlich (es gibt Ausnahmen). Die Papierrollen stehen gewöhnlich in runden Plastbehältern auf den Tischen, aus deren zentraler Rundöffnung der bedürftige Gast die gewünschte Länge Papiers herausziehen und abreißen kann. Alternativ sind jedoch auch Mundpapierspender mit einzeln entnehmbaren vorgeschnittenen dünnen Blättchen in der Verwendung.
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  • Ko Samui Tag 40 - 2

    2022年1月21日, タイ ⋅ ⛅ 28 °C

    Die Frangipanibüsche haben zu dieser Jahreszeit fast alle ihre Blätter und Blüten verloren und stehen als bizarre nackte Gerippe in der Landschaft.

    Die Siegellackpalme (Cyrtostachys renda) kommt in Thailand, Malaysia, sowie auf den Inseln Sumatra und Borneo in Indonesien vor. In englischsprachigen Ländern kennt man sie auch unter dem Namen "lipstick palm", also Lippenstift-Palme. Sie ist die einzige Art der Gattung Cyrtostachys, die westlich der sogenannten Wallace-Linie auftritt. Diese biogeographische Grenze markiert die westlichste Ausbreitung australischer Fauna auf dem Malaiischen Archipel. Das heißt, alle weiteren Arten der Palmenfamilie Cyrtostachys sind weiter östlich besagter Wallace-Linie zu finden.

    RANDBEMERKUNG:
    Es ist sehr lohnend, sich einmal mit der Vita von Sir Alfred Russell Wallace zu beschäftigen (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Alfred_Russel_W…). Hinsichtlich der Entwicklung der Evolutionstheorie, vorgeblich durch Sir Charles Darwin, ist wohl doch nicht so alles was die Autorschaft betrifft restlos geklärt. Man kann durchaus anfangen mit einiger Begründung nachzudenken, wer da wohl von wem abgeschrieben hat...........

    Ich möchte hier nachdrücklich auf das 2013 von Matthias Glaubrecht bei Kiepenheuer & Witsch veröffentlichte Buch "Am Ende des Archipels - Alfred Russell Wallace" hinweisen.

    "Matthias Glaubrecht geht zum 100. Todestag Wallaces den Fakten und Gerüchten um den unbekanntesten aller Titanen der Wissenschaftsgeschichte nach – das erste Buch über Wallace in Deutschland, ein Augenöffner für den Leser." (aus der KiWi-Verlagsbeschreibung)

    Die Siegellackpalme zeigt eine schlanke aufrechte Wuchsform mit mehreren parallelen Stämmen, bei der sich der Stamm mit zunehmendem Alter hellrot einfärbt - daher der Name. Auch die Blattspreiten sind rot gefärbt. Sie wird vornehmlich als Zierpflanze kultiviert und stellt hohe Ansprüche an Boden und Klima (Torf-Sumpfwälder im Flachland). Darum werden Exemplare in der westlichen Hemisphäre für teures Geld gehandelt. Preise bis zu 1.000 US $ für größere Pflanzen sind üblich.
    In einigen ländlichen Gegenden Sumatra werden diese Pflanzen auch zur Gewinnung von Palmherzen kultiviert und geerntet.

    Die Vermehrung kann zwar durch Samen erfolgen, gängiger ist hingegen die Kultur durch Teilung der Wurzelballen.
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  • Ko Samui Tag 41 - 1

    2022年1月22日, タイ ⋅ ⛅ 27 °C

    Auf dem Meer vor unserem Strand ist im allgemeinen kaum bis wenig etwas los, abgesehen von einigen Idioten (Achtung: korrekt gegendert!), die meinen, ihren juvenilen testosteronbefeuerten Geschwindigkeitsrausch mit Hilfe von nervigen Wasserscootern ausleben zu müssen. Aber diese Erscheinung hält sich glücklicherweise in engen Grenzen!

    Ein weiterer Tag im Golf von Siam - keine weiteren Überraschungen!
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  • Ko Samui Tag 42 - 1

    2022年1月23日, タイ ⋅ ⛅ 27 °C

    Tagesmotto: Schwitzen im Sitzen 😓

    Sonntag - die Sonne brennt vom Himmel, an dem sich nur einige Wolken träge bewegen. Die Luft steht bei 35 Grad, kein Lüftchen regt sich, bleiern lassen die Kokospalmen ihre abgestorbenen, vertrockneten Wedel herabhängen. Wir sitzen zwar schattig auf der Terrasse vor unserem Bungalow, dennoch rinnt der Schweiß unablässig. Da ist man dann froh, wenn man schnell einmal zur Abkühlung unter die Dusche hüpfen kann! Urlaub kann ja soooo anstrengend sein! 🤣😂🤣

    Abends, zur Zeit des Sonnenuntergangs, sind wir bei deutlich angenehmeren Temperaturen losgezogen und haben einige Schritte von unserer Anlage entfernt an der Ringstraße ein authentisches Thairestaurant gefunden. So richtig open air, Familienbetrieb, offene Küche an der Straße, die Familie wohnt weiter hinten im selben Laden. Hier kann man bedenkenlos einkehren, alles ist sicher, dazu haben wir genügend lange Erfahrung im Lande sammeln können. Typischer und leckerer als hier geht es nicht!

    Und was auch noch hinzukommt: der Gast kann sich hier sein Bier selbst mitbriben, ohne (Kron)Korkengeld zahlen zu müssen, nein, man bekommt sogar sein gekühltes Trinkglas samt Eis dazu auf den Tisch gestellt!
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  • Ko Samui Tag 42 - 2

    2022年1月23日, タイ ⋅ 🌙 27 °C

    Es wird immer besser. Getreu nach dem Motto "Der alte Brauch wird nicht gebrochen - hier können Familien Kaffee kochen!" werden hier die Gäste gleich in der Küche angestellt und dürfen mit anpacken! Toll! Das ist sozusagen "Internationale Küche"

    Über dem gegrillten Fleisch kreisen angetrieben von einem kleinen Elektromotor zwei Plastikpuschel und vertreiben die lästigen Fliegen - solche einfachen aber wirkungsvollen Konstruktionen sieht man immer wieder.

    In der Empfangshalle unserer Anlage hat man schon die Dekorationen für das anstehende chinesische Neujahrsfest installiert.
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  • Ko Samui Tag 43 - 2

    2022年1月24日, タイ ⋅ ⛅ 27 °C

    An der Straße

    Die cyclamenfarbigen Blütenranken, die hier offensichtlich halbwegs wild als Spontanvegetation auftreten, werden als Korallenwein oder auch Mexikanischer Knöterich (Antigonon leptopus) bezeichnet.

    Die Pflanze ist in Mexiko und in Guatemala in Regionen unterhalb von 1.000 m Höhe beheimatet. Die Art ist verhältnismäßig trockentolerant und gedeiht auf einer Vielzahl von Bodentypen. Die Standorte sind hauptsächlich vollsonnig, teilweiser Schatten wird aber ertragen.

    Als wegen ihrer Blüten geschätzte Zierpflanze wird Antigonon leptopus in tropischen und teils auch subtropischen Gebieten weltweit häufig gepflanzt. Antigonon leptopus hat sich dabei als invasive Art erwiesen, die heimische Vegetation verdrängen kann. Dank an unseren Biodetektiv Steave in Berlin!
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  • Ko Samui Tag 43 - 3

    2022年1月24日, タイ ⋅ ⛅ 27 °C

    Einige Schritte weiter bietet ein Händler "scheener Gipsfigurri" für Haus und Garten an.

    Wir treffen unsere alten Bekannten die Naga, die leichtgeschürzte Erdgöttin Thorani (die sich das Haar auswringt), Buddha in allen möglichen Varianten und auch den elefantenköpfigen Hindugott Ganesha an, der Glück verheißt und anderes mehr oder eher weniger Dekorativesもっと詳しく

  • Ko Samui Tag 43 - 4

    2022年1月24日, タイ ⋅ ⛅ 27 °C

    Yaksha ist die Bezeichnung einer weitläufigen Klasse von Naturgeistern oder Göttern niederen Ranges im Hinduismus und Buddhismus. Sie gelten als Hüter von in der Erde verborgenen Schätzen.

    In der thailändischen Mythologie haben Yakshas (gesprochen: [ják], häufig übersetzt als 'Riese' ) eine große Bedeutung. Sie dienen dem Gott Indra in Indras Himmel, welcher sich auf der Spitze des Weltenberges Meru befindet. Hier werden sie als die 28 Yaksha-Könige bezeichnet, die in Kriegsrüstung den Gott beraten.

    Auch in der thailändischen Kunst sind Yakshas häufig vertreten. Am bekanntesten ist sicherlich das Ramakien, das altindische Epos vom Kampf der Guten - Prinz Rama - gegen die Bösen - die Yakshas, die unter König Thotsakan, dem „Zehnköpfigen“ auf der Insel Lanka leben.

    Episoden aus dem Ramakien kommen regelmäßig im Khon-Maskentanz auf den Bühnen des Landes zur Aufführung. Sie sind auf Wandmalereien und Reliefs in den Tempeln verewigt und bewachen als riesige Yakshafiguren zudem paarweise die Eingänge zu wichtigen Wats des Landes.
    (Quelle: Wikipedia)

    Sie sind auch für die Tourismuswerbung in der Abflughalle des Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi im Einsatz - derzeit (5555555!) wie am 17. Januar gezeigt mit Mund-Nasenmasken ausstaffiert.
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  • Ko Samui Tag 44 - 1

    2022年1月25日, タイ ⋅ ⛅ 28 °C

    Nachdem den ganzen Tag so gut wie nichts passierte, ereilte uns dann doch der Schreck in der frühen Abendstunde. Unsere Klimaanlage fing nämlich plötzlich an zu lecken und das darunter befindliche Sitzpolster einzunässen. Kurze Intervention mit untergestelltem Papierkorb als Auffanggefäß, bis dann die herbeigerufene Hilfe nahte. Offenbar war das zur Anlage gehörende Kondenswasser-Auffangsystem voll und der Ablauf verstopft. Einige Griffe von erfahrener Hand genügten und schon floß das aufgestaute Wasser im Schwall ab. Damit war das Problem dann aber auch beseitigt und die nasse Stelle im Sitzpolster dürfte bis spätestens morgen getrocknet sein.もっと詳しく

  • Ko Samui Tag 45 - 1

    2022年1月26日, タイ ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute bin ich auf ein Video gestoßen, das den Vorgang des Latexmilch-Zapfens für die Rohgummiproduktion anschaulich darstellt. Ich hatte den Prozess ja bereits ausführlich während unserer Tour im Nordosten Thailand erläutert. Anfangs sieht man, wie die Reste der geronnenen Latexmilch vom Vortag aus der Ableitung entfernt werden. Der Milchsaft soll dem Vernehmen nach genießbar sein und ähnlich wie frischer Rahm schmecken.

    Im Gegensatz zu unseren gesamten Aufenthalten am Meer hier in Thailand, sei es in Krabi oder Khaolak an der Westküste der Malaienhalbinsel (Andamanensee), sei es im Golf von Thailand auf Koh Chang, war es stets so, dass abends eine leichte Brise vom Wasser Richtung Land wehte, die für eine angenehme Abkühlung sorgte. Dieses Lüftchen vermissen wir hier an unserem Strandabschnitt fast durchgängig. Die Luft steht bewegungslos und wird durch ihre über dem warmen Meerwasser aufgenommene Feuchtigkeit drückend und schwül. Dadurch haben wir auch keine Lust, wenngleich wir über einen angenehmen Freisitz vor unserem Bungalow verfügen, abends noch lange wenn überhaupt draußen unseren Nightcup zu schlürfen, sondern ziehen uns dazu ins Innere des Hauses zurück.
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  • Ko Samui Tag 46 - 1

    2022年1月27日, タイ ⋅ ⛅ 30 °C

    Die gegenwärtig fast vollständig entlaubten Frangipanibüsche wirken in ihrer Nacktheit umso grotesker, als oft an den äußeren Sproßenden noch einige wenige einsame Blüten stehengeblieben sind.

    Ein ganz normaler landwirtschaftlicher Transport von Strohballen hierzulande

    Abends haben wir uns im Restaurant je einen Fisch (Barsch) vorbestellt und zubereiten lassen. Die Fische kamen liebevoll arrangiert und dekoriert auf den Tisch, wie man sehen kann und mundeten so gut, wie sie aussahen.

    Es ist freilich etwas grotesk, dass man sich hier am Meer extra Fisch vorbestellen muss; denn bisher hatten wir an den Stränden abends jeweils ein überreichliches Angebot von tages-fangfrischen Meeresfrüchten - gefällig auf Eis drapiert - zur Auswahl, aus dem wir unser aktuelles Abendessen zusammenstellen konnten. Das ist an diesem Strandabschnitt bedauerlicherweise so ganz und gar nicht der Fall.

    Die Situation wird sicherlich zusätzlich durch die momentane Tourismusflaute verschlimmert und zugespitzt.
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  • Ko Samui Tag 47 - 1

    2022年1月28日, タイ ⋅ ⛅ 29 °C

    Hier in Thailand sind die Meister von Überraschungstreppen zu Hause. Ganz egal, wo man hinkommt, stets findet man Treppen, in deren monotone Abfolge gleichmäßig hoher Stufen plötzlich eine mit abweichender Höhe eingeschaltet ist. Auch die Bordsteine der Bürgersteige - so überhaupt vorhanden - sind meist von enormer Höhe. Der kluge Mann ist gut beraten, der stets seinen Blick nach unten wendet, sonst riskiert man leicht dass man eins-zwei-fix auf die Fr........... Pardon! das Gesicht 🤣🤭 fällt.

    Ein Nationalsport Thailands ist - neben dem Muay Thai, dem Thaiboxen - das Thakraw.

    Sepak Takraw (Sepak: Malaiisch für treten oder schießen; Takraw: Thai für den geflochtenen Ball) ist eine asiatische Ballsportart, die ihre Wurzeln um circa 1.500 nach Christus vor allem in Thailand und Malaysia hat. Anfangs spielte man sich einen aus Rattan geflochtenen Ball mit dem Fuß im Kreis zu. Das geschah bei diversen feierlichen Anlässen, wie auf Tempelfesten oder zum reinen Zeitvertreib. Der Sport hatte zu dieser Zeit keinen Wettkampfcharakter, nur in der Art den Ball weiterzuleiten versuchten sich die Spieler an Geschick und Spektakel zu überbieten.

    Als im 19. Jahrhundert die britischen Kolonialherren in Malaysia das Badminton und somit auch dessen spezifische Felder einführten, entstand zu einem nicht genau datierten Zeitpunkt das heutige Sepak Takraw, das sich bis heute im südostasiatischen Raum weit verbreitet hat. Bei dieser neuentstandenen Wettkampfform stehen sich je drei Spieler auf einem Badmintoncourt gegenüber und versuchen mit maximal drei Ballberührungen den Ball im gegnerischen Spielfeld unterzubringen. Dabei dürfen die Hände lediglich zum Anwurf des Aufschlags verwendet werden und sind im weiteren Spiel verboten. (Quelle: Wikipedia)

    Das Zuspiel findet überwiegend mit Füßen und Unterschenkeln statt.
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  • Ko Samui Tag 48 - 1

    2022年1月29日, タイ ⋅ ⛅ 28 °C

    Aus der geologischen Karte von Ko Samui kann man sehr gut ersehen, und dass der Großteil der Insel aus Graniten und Granodioriten (hellrosafarben) besteht. Granodiorite sind eng mit den Graniten verwandt. Diese kristallinen Gesteine stammen aus der Trias, also dem frühen Erdmittelalter und werden von zwei Kluftsystemen (NW-SO bzw. NNW-SSO) durchzogen. Einige wenige Vorkommen von Sedimentgesteinen aus dem Erdaltertum (Silur bis Karbon: Schiefer, Kalke, Hornsteine) sind dunkelrot dargestellt. In Gelb werden jetztzeitliche (quartäre) Ablagerungen von Fluß- und Meeressanden etc. hervorgehoben.

    Wir befinden uns im Norden der Insel in der mittleren der drei kleinen halbmondförmigen Buchten, etwas westlich von dem Punkt, wo der Granit direkt den Strand berührt.

    Heute Abend hatten wir einen ganzen Roten Schnapper (Red Snapper) auf dem Tisch, gebraten mit Knoblauch und Pfeffer, den wir allerdings auch gestern vorbestellt haben.

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Lutjanus_sebae
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  • Ko Samui Tag 49 - 1

    2022年1月30日, タイ ⋅ ⛅ 30 °C

    Sonntag und letzter voller Tag auf der Insel. Nichts Bemerkenswertes bis auf den Umstand, dass uns beide die Chilis auf Trab halten.

    Zum Abend ist das größte Übel aber Gott sei Dank ausgestanden. Wir essen zum Abschluss noch mal im Hotel, was uns die Chance auf einen Sonnenuntergang am Meer bietet

    Leider bringt das Foto von dem Fisch, der hervorragend geschmeckt hat, die tolle Deko gar nicht so raus. Die Zitrone war nämlich als Insekt mit Fühlern geschnitzt. Das mit der tollen Deko macht den Thai wirklich so schnell keiner nach
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  • Ko Samui - Bangkok Tag 50 - 1

    2022年1月31日, タイ ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute ist unser letztes Frühstück hier am Meer. Ich glaube wir werden das Ambiente vermissen. Während wir hier so sitzen, wird in der Nachbarschaft eifrig mit Knallfröschen das heutige chinesische neue Jahr eingeläutet.

    Heute gibt es zum Abschluss noch einmal Shrimps-Nudelsuppe comme il faut mit Stäbchen (wer's braucht, darf auch gerne den Löffel benutzen! 😄😄)

    Die Wedel der Arecapalme bleiben an ihren Spitzen zunächst meistens lappenartig verwachsen und reißen erst im weiteren Wachstumsfortschritt in einzelne Blättchen auseinander. Das erklärt das eigenartig unregelmäßig zerrissene Aussehen der Spitzen der Fiedern.

    Dieses ausnahmsweise groß ins Kraut schließende Gewächs heißt Cuba-Zigarrenmarante und stammt aus den tropischen Regionen der Neuen Welt.
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  • Ko Samui - Bangkok Tag 50 - 2

    2022年1月31日, タイ ⋅ ⛅ 29 °C

    Um 10:30h haben sich die Belegschaft des Hotels und einige Gäste vor dem Empfangsgebäude beim Hausschrein mit dem viergesichtigen Hindugott Brahma vor einer reich gedeckten Speisetafel versammelt. Ein gekochter ganzer Schweinskopf thront dort neben einem gegarten Huhn und einer ebensolchen Ente, diverse Getränke sieht man, Süßspeisen, Früchte und anderes mehr.

    Entzündete Räucherstäbchen werden unter den Anwesenden bündelweise verteilt. Dann verrichtet man mit den glimmenden Räucherstäbchen in den zusammengelegten Händen ein stilles Gebet, in dem man die Wünsche für das kommende Jahr einschließt. Anschließend steckt jeder Beteiligte jeweils ein Räucherstäbchen in je eine der präsentierten Speisen seiner Wahl.

    Jeder erhält alsdann Umschläge mit Geistergeld und Goldbarren aus Pappe, die er sogleich dem Feuer übergibt, auf dass die Ahnen im Jenseits davon profitieren mögen.

    Zum Abschluss der Zeremonie wird eine mindestens vier Meter lange Kette kleiner Chinakracher entzündet und jeder Anwesende wünscht den anderen lauthals ein gutes Neues Jahr.
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  • Ko Samui - Bangkok Tag 50 - 3

    2022年1月31日, タイ ⋅ ⛅ 29 °C

    Chinesisches Neujahr

    In Thailand bilden Chinesen eine der größten auslandchinesischen Gemeinschaften in Südostasien. Sie machen bis zu 15% der thailändischen Bevölkerung aus. Die meisten Chinesen gibt es in den großen Städten von Zentral- und Südthailand. In Bangkok bevölkern sie den ältesten Stadtteil Chinatown.

    Auch wenn die schon seit Jahrhunderten in Thailand ansässigen Chinesen inzwischen optimal assimiliert sind, sodass man inzwischen von Thai-Chinesen spricht, so feiern die hier lebenden Chinesen das chinesische Neujahrs- oder Frühlingsfest doch ganz in der Tradition Chinas. Chinesisches Neujahr ist für Chinesen das bedeutendste Fest des ganzen Jahres, vergleichbar mit Weihnachten für Christen.

    Chinesisches Neujahr - Das Datum und die Tierkreiszeichen

    Das Datum des chinesischen Neujahrsfestes wird nach dem Lunisolarkalender (Luna, der Mond und Sol, die Sonne) berechnet, bei dem die 12 Mondmonate durch gelegentliche Schaltmonate an das Sonnenjahr angepasst werden. Festgelegt ist das Datum auf jeweils den zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende, also zwischen 21. Januar und 21. Februar. Es ist also ein flexibles Fest.
    2016, das Jahr des Affen, wurde am 28. Januar 2017 vom Jahr des Hahnes abgelöst. Dieses endet wiederum am 16. Februar 2018, wenn das Jahr des Hundes beginnt.

    Die zwölf Tierkreiszeichen folgen einander in gleichbleibender Reihenfolge: Ratte, Ochse, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf/Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein.

    Das chinesische Neujahrs- oder Frühlingsfest ist vor allem ein Familienfest. Die Familien kommen zusammen. Ein Reisestrom setzt ein von den Städten in die Heimatdörfer, wo die Angehörigen besucht werden. Das Fest dauert fünfzehn Tage. Die ersten drei Tage sind offiziell gesetzliche Feiertage. Viele Chinesen nehmen sich aber fünf bis acht Tage frei für ihre Reise zu den Angehörigen.

    Die Vorbereitungen beginnen mit viel Aufwand schon zwei Wochen vor Neujahr. Es wird erneuert, gründlich gereinigt und neu angeschafft, was nur geht. Kein Schmutz darf ins neue Jahr getragen werden. Klar, dass dann auch schon vor dem Fest neue Schuhe gekauft werden müssen. Wohnungen und Häuserfassaden werden geschmückt mit meist roten Lampions und Papierbändern. Texte auf Spruchbändern sollen Dämonen vertreiben oder Glück verheißen.

    Überall dominiert die Farbe Rot, bedeutet sie doch, Glück, Freude und Wohlstand. Reichhaltige Mahlzeiten werden vorbereitet. Am Vorabend des Neujahrstages kommt die Familie in möglichst großer Zahl zu einem Festmahl zusammen. Es gibt Reis mit Hühnchen und Fisch. Dabei darf der Fisch nicht restlos aufgegessen werden, steht Fisch doch für Wohlstand und den isst man nicht weg.

    Es gibt kleine, mit Überraschungen gefüllte Teigtaschen und viel Süßes, damit das neue Jahr süß wird. Dem Küchengott speziell werde süße klebrige Reiskuchen gebacken, die ihm den Mund verkleben sollen, damit er dem Gott Jade nichts Nachteiliges aus der Familie berichten kann.

    Rote Umschläge mit Geld oder Geschenken werden überreicht. Geld vor allem für die Kinder. Nach dem gemeinsamen Mahl werden ab 23 Uhr Feuerwerke und Böller zur Vertreibung böser Geister gezündet (so sie nicht wegen Brandgefahr verboten sind). Dann werden die Fenster weit geöffnet, um das gute neue Jahr ins Haus zu lassen. Am Neujahrstag selbst gibt es wieder Familienzusammenkünfte mit ausgiebigen Mahlzeiten.

    Die Familien besuchen die Tempel, um zu beten und Opfergaben für die Ahnen niederzulegen. Die Ahnen sind als Familienangehörige ständig präsent. So sind die ersten drei Tage des chinesischen Neujahrs- oder Frühlingsfestes ganz der Familie gewidmet.

    Nach fünfzehn Tagen finden die Feierlichkeiten mit einem großen Laternenfest ihren Abschluss.

    Quelle: https://www.thaisabai.de/thailand-info/chinesis…
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