New Zealand
Hope Saddle

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5 travelers at this place:

  • Day30

    Karamea - Oparara Basin - Hope Saddle

    March 24, 2017 in New Zealand

    Wir wurden am Ende der Welt heute morgen stilgerecht mit einem Stromausfall empfangen :-) Die Kiwi-Omi hat aber ganz lieb Thermoskannen mit heißem Wasser bereitgestellt, trotzdem waren wir froh, dass wir unseren Gasherd an Bord haben.
    Ansonsten haben wir uns in den Kopf gesetzt, heute zum Oparara Basin zu fahren. Um einen Local zu zitieren: "If this were anywhere else, there'd be hordes streaming in" und auch die Kiwi-Oma spricht von einem "magical place". Die Anfahrt wartet mit gewissen Schwierigkeiten auf, hauptsächlich ist die Straße aufgrund ihrer engen Kurvenführung (natürlich auf Schotter) nicht für Campervans geeignet. Durch einiges Telefonieren geraten wir aber an Carol, eine rustikale ältere Dame mit dem breitesten Kiwi-Akzent, den ich je gehört habe, die uns für einen Tag ein Auto leihen kann, wie sich herausstellt handelt es sich um das lokale Postauto. Ohne Adressangabe folgen wir ihrer Beschreibung zu ihrem Haus (das letzte Haus vor der Brücke), wo sie uns in beinahe unverständlichen Worten ihr Auto übergibt. Kurze Sprachführung durch die neuseeländische Lautverschiebung: "e" spricht man wie "i", das "i" wie irgendwas zwischen "a" und"u", das "a" dann konsequenterweise wie "e". Alles klar!? :-)
    Nunmehr vehikeltechnisch adäquat ausgerüstet - das Auto fühlt sich nach drei Wochen im Camper an wie eine Sardinenbüchse, es ist ja alle so eng! - fahren wir die Schotterstraße zum Oparara Basin. Hier gibt es mehrere wunderschöne Wanderwege, gleich der erste führt uns zu zwei Höhlen, der Crazy Paving und der Box Canyon Cave. Mit Taschenlampen gerüstet steigen wir über eine Stiege in pechschwarze Dunkelheit, es ist total aufregend und super cool! Außer einer kleinen Höhlenspinne sehen wir (zum Glück?) keine weiteren Bewohner. Am Ende der Höhle treffen wir noch auf das tschechische Trio vom Campingplatz gestern abend.
    Beim Mittagsbrei-Füttern werden wir fast von den Sandfliegen aufgefressen, so schlimm wie hier war es noch nie. Die Viecher sind wohl ausgehungert und stürzen sich auf die paar Menschen die vorbeikommmen :-) Lea füttert unterdessen einen Weka, einen etwa hühnergroßen Vogel ohne jegliche Scheu.
    Der nächste Wanderweg führt in etwa 30 min durch üppigen kalten Regenwald zum Oparara Arch, einem riesigen Sandsteinbogen, der auch fast höhlenmäßige Ausmaße hat. Es ist gigantisch! Unterwegs sind in der menschenleeren Umgebung viele fremde Vogelrufe zu hören und oft sieht man im Augenwinkel das Flattern von Flügeln, wir sehen viele Tuis und so eine Art lokales Rotkehlchen.
    Die letzte Wanderung (ja, heute wollen wir es wandermäßig wirklich wissen!) ist ein schöner Rundweg durch verzauberten, verschwenderisch grünen Wald mit Flechten, Moosen, Farnen und auch Palmen. Es geht über den Mirror Tarn, einen Spiegel-See im Wald, zum Moria Arch, ein weiterer spektakulärer Steinbogen. Eine Verbindung zum Tolkien'schen Zwergenreich können wir allerdings nicht sicher herstellen, auf jeden Fall war es keine Filmkulisse. Nichtsdestotrotz ist auch dieser unglaublich beeindruckend, alles wirkt wie aus einer anderen Welt. Durch ein anderes abenteurlich kleines Loch kann man mit ein bisschen Kletterei auch unter den Bogen gelangen, wo sich der Flusslauf träge durchschlängelt. Zurück am Parkplatz setzt dann pünktlich der lang versprochene Regen ein und wir fahren mit unserem kleinen Gefährt zurück nach Karamea. Bei Carol ("einfach das Auto wieder abstellen, den Schlüssel könnt ihr stecken lassen") darf Lea noch ein bisschen Trampolin hüpfen und Äpfel ernten.
    Aufgrund des jetzt ziemlich tristen Wetters fahren wir noch nach Westport zurück, unterwegs gehen bei den Serpentinenstraßen im Kühlschrank der Orangensaft und die Milch irgendwie von alleine auf(!) und ergießen sich durch den Innenraum des Campers bis in die Fahrerkabine - was für eine Sauerei! Unter großem Fluchen macht Felix wieder sauber.
    Auf dem Supermarktparkplatz kochen wir Abendbrot, kaufen nochmal ein und fahren dann mit den schlafenden Kindern nochmal zweieinhalb Stunden bis auf einen Freedom-Campingplatz am Hope Saddle Lookout zwischen Murchison und Motueka. Unterwegs herrscht unglaublicher Lastwagenverkehr, alle sind beleuchtet wie der Coca-Cola-Truck und niemand hält sich an die vorgegebenen 90 km/h, sehr anstrengend, so dass wir froh sind als wir gegen halb zwölf endlich dort einrollen und den letzten Parkplatz bekommen. Zum Abschluss des Tages schaffe ich es, mir Zahnpasta ins Auge zu reiben und fürchte kurzzeitig um mein Augenlicht, es brennt echt wie Sau. Nachdem wir das Auge aber doch gerettet haben, sinken wir müde in die Federn, es war ein langer Tag!
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  • Day92

    On the road - Hope Saddle Lookout

    December 2, 2016 in New Zealand

    Am Hope Saddle Lookout können wir dann einen ersten Blick auf die schneebedeckten Berge der südlichen Alpen werfen. Noch ganz weit weg und wäre nicht der dichte Buschbewuchs um uns herum, man könnte denken wir sind in Österreich.

  • Day112

    SH 6 - in Richtung Süden

    November 29, 2016 in New Zealand

    So. Weihnachten ist jetzt auch bei mir angekommen. War heute im Supermarkt und wurde von Deko und Weihnachtsmusik empfangen. Da hab ich mir dann doch auch mal noch einen Adventskalender gegönnt 😂😉

    Danach bin ich in Richtung Süden auf den SH 6 gefahren und habe brav bei jedem Aussichtspunkt angehalten 😊😜

You might also know this place by the following names:

Hope Saddle

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