Panama
Quebrada Bay

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Travelers at this place
    • Day184

      Playa Estrella, Bocas Del Toro

      February 1, 2022 in Panama ⋅ ☀️ 28 °C

      Von Boquete zurück nach David, mit dem Minibus über die Berge nach Almirante, und dann mit dem Boot nach Bocas Del Toro. So lautete gestern unsere Reiseroute. Bocas Del Toro ist die Drehscheibe für alle Backpacker und der Hauptort auf der Isla Colòn gilt als Partymeile. Allerdings scheint auch hier Corona ein Thema zu sein; wir sehen hier zwar die meisten Touristen seit unserer Ankunft in Panama, aber überlaufen ist hier nichts.

      Wieder am Meer machen wir uns heute auf den Weg zum Playa Estrella, dem Seestern-Strand. Mit dem Bus fährt man zum Playa Boca Del Drago und nimmt dann einen Fussweg am Strand und teilweise durch den Dschungel entlang bis zum Ziel. Eigentlich dachten wir, es wäre ein etwas abgelegener Strand. Es reihen sich hier aber Bars und Restaurants aneinander; wirklich viel Kundschaft scheinen sie nicht zu haben. Wenigstens am Ende gibt es nichts mehr und wir finden ein Plätzchen, um unsere Badetücher auszubreiten.

      Das Wasser hier ist sehr sauber und Helen schnorchelt schon bald an einem der namensgebenden Seesterne vorbei. Im Dschungel hinter dem Strand entdecken wir sogar noch ein kleines Faultier, das die Äste hochklettert.
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      Traveler

      ohhh... herrlich 😍 da chumi grad chle "heiweh" nach mim geliebtä bocas über 😍 gnüssids!!!

      2/2/22Reply
       
    • Day89

      Lets go to Bird Island - finally

      December 7, 2022 in Panama ⋅ ⛅ 26 °C

      Bocas del Toro

      Am Morgen machen wir wieder eine Yoga- und Workoutsession, bei der auch Wendy erneut dabei ist. Anschließend nehmen wir ein Shuttle nach Drago-Bay. Nachdem wir am Vortag den Versuch nach Bird Island zu kommen, besser aufgegeben haben, fahren wir stattdessen nun mit einem Boot dort hin. Ein paar Verhandlungsgespräche und 15 Min Bootsfahrt später, kommen wir bei Bird Island an. Was uns sofort auffällt, ist, dass es am Vortag genau die richtige Entscheidung war, mit dem Kayak umzukehren und nicht hierher zu paddeln. Die Wellen sind sehr hoch und die Strömung so stark, dass es selbst mit dem Boot schon schwierig ist, hier zu manövrieren. Außerdem sagt man uns, wäre seit Monaten niemand mehr mit einem Kayak hergekommen, da das zu dieser Jahreszeit zu gefährlich ist. Also, alles richtig gemacht, nicht mit einem kaputten Kajak herzukommen :)
      So können wir uns die Insel in Ruhe vom Boot aus ansehen, anstatt gegen das Wasser zu kämpfen und drohen gegen unterzugehen oder gegen die Felsen zu klatschen. Die kleine Insel ist sehr grün, hat mehrere Tunnel und überall nisten verschiedenste Vogelarten - ein tolles Spektakel Wir gehen hier noch kurz schnorcheln und werden danach vom Kapitän am Playa Estrella abgesetzt. Hier gibt es überall gelbe und rote Seesterne im Wasser zu bestaunen. Nach einer sehr schönen 20 minütigen Wanderung entlang der Strände zurück zu Drago-Bay, werden wir wieder vom Shuttle eingesammelt und im Hotel abgesetzt Den Nachmittag verbringen wir wieder zwischen Kolibris und Tukans lesend am Pool. Nach dem Abendessen fordern uns Wendy und ihr Partner Bas im Kartenspiel heraus. Wir spielen hochemotional und viel lachend bis spät in die Nacht. Cabo!
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      Traveler

      Que pájaros más guapos 😍

      12/10/22Reply
      Traveler

      Es hat sich gelohnt, auf Staffel zwei zu warten 😍

      12/10/22Reply
       
    • Day87

      Tutu the Tucan

      December 5, 2022 in Panama ⋅ ⛅ 27 °C

      Panama City —> Bocas del Toro

      Da wir während unserer Reisezeit nicht so eine Sehnsucht nach Großstädten haben, sind wir gar nicht traurig, Panama City schon wieder zu verlassen. Fast wären wir zum falschen Flughafen gefahren, last minute fragt Wolf mich, ob wir wirklich vom großen internationalen Flughafen fliegen und tatsächlich, es gibt noch einen zweiten winzigen Flughafen in der Stadt. Dort kommen wir pünktlich 2 h vor Abflug um 8 Uhr an und stellen fest, hier wird ausschließlich ein paar mal am Tag nach Bocas del Toro geflogen und Security Check öffnet erst 9 Uhr. Doch wer denkt, dieser Flughafen wäre laid back, der kennt noch nicht den von Bocas. Wir kommen in einem kleinen Raum an, kein Gepäckband, keine Shops. Einfach nur das Rollfeld und ein winziges Ankomm-Gebäude. Dort werden wir von einem Flughafen-Mitarbeiter begrüßt, der uns die Wartezeit auf das Gepäck versüßt. Er schnappt sich eine Gitarre und schafft es, das alle Insassen des Flugzeuges, die auf ihr Gepäck warten, gemeinsam in diesem kleinen Raum Lieder singen. Einmalig! Danach werden wir von unserem super lieben Taxifahrer Rolando weit weg von den Partyhochburgen im Süden zu unserer einsamen Unterkunft im Norden der Insel gebracht. Hier gibt es tolle Blicke aufs Meer von beiden unserer privaten Terrassen, köstliches Essen und kleine private Strände. Unser Paradies für die nächsten 4 Tage! Direkt vor unserer Terrasse wartet im Baum ein bunter Tukan auf uns, den wir fasziniert bestaunen. Wolf tauft ihn Tutu, er flattert den ganzen Tag vor uns auf und ab. Nach dem Abendbrot spielen wir bis spät in den Abend Scrabble. Entspannung pur wir kommenRead more

      Traveler

      Ist doch klar, dass der Taxifahrer so toll ist, wenn er Rolando heißt 😜🤗

      12/7/22Reply
      Traveler

      Jaaa wir haben uns so über seinen Namen gefreut und Wolf hat ihm gleich von dir erzählt 😅

      12/7/22Reply
       
    • Day39

      Oh, wie nass ist Panama

      December 1, 2022 in Panama ⋅ ⛅ 27 °C

      Nach regnerischen Tagen im Nebelwald sehnen wir uns nach Sonne und Strand und ein bisschen Wärme. Genau das verspricht die Insel Bocas del Toro in Panama. Karibische Strände, warmes Wasser und leuchtende Seesterne. Um dorthin zu gelangen nehmen wir morgens um halb sechs den Shuttlebus in San Jose (Costa Rica). Wir fahren bis Mittags durch, dann gibt es eine Mittagspause kurz vor der Grenze. Während wir unsere Wraps verspeisen schwimmt im Teich zu unseren Füßen eine Wasserschildkröte von der Größe eines Pizzatellers auf uns zu. Ich strecke ihr meinen Finger entgegen, denn in Flores kamen die kleinen Schildkröten dann immer neugierig aus dem Wasser geklettert. Dieses Exemplar öffnet sein riesiges Maul und will zubeißen. Gerade rechtzeitig kann ich das ungewollte Zusammentreffen noch abbrechen.

      Als es nach der Mittagspause auf die Grenze zu geht, öffnet der Himmel seine Schleusen und der Regen fällt sintflutartig vom Himmel. Unsere Regensachen sind natürlich im Koffer verstaut, aber unser Fahrer drückt jedem beim Aussteigen eine Mülltüte als Schutz in die Hand. Um aus Costa Rica ausreisen zu dürfen, muss man 8 Dollar am Grenzübergang bezahlen. Wir fragen uns, was die Konsequenz wäre, wenn wir uns weigern und einfach hier bleiben würden. Während Joe unsere Ausreiseschulden zahlt, ziehe ich unsere Regencapes alias Umweltsünden aus dem Koffer, die wir in Tikal gekauft haben.

      Es schüttet wie aus Eimern, als wir unsere Koffer über die Brücke über einen Fluss namens Río Sixaola nach Panama ziehen. Dort angekommen müssen wir wieder durch eine Grenzkontrolle. Diesmal dürfen Joe und ich nicht gemeinsam einreisen sondern müssen einzeln vorsprechen. Mein Zollbeamter nuschelt durch die dicke Glasscheibe auf Spanisch und lacht nur, als ich ihn bitte, langsamer und/oder deutlicher zu sprechen. Der Scanner, der meine Fingerabdrücke aufnehmen soll, funktioniert nicht. Während alle anderen Mitreisenden schon fertig mit ihrer Grenzkontrolle sind wischt der Beamte mit einem schmuddeligen Tuch erst über den Scanner und dann über meine Finger. Irgendwie schaffe ich es dann doch, auf legalem Wege einzureisen.

      Es geht weiter mit dem Bus zur Küste. Dort soll uns eine Fähre nach Bocas del Toro bringen. Die Fähre entpuppt sich als altes Motorboot mit viel zu wenigen Rettungswesten. Die Koffer werden am Bug unterm Steuerrad verstaut, während wir uns auf den überfüllten Planken einen Platz suchen. Eng aneinander gedrängt kämpft unser Boot sich vierzig Minuten durch die stürmische See nach Bocas del Toro.

      Dort angekommen fahren wir ans Ende der Insel zu einem Hotel namens Bird Island. Hier gibt es nichts außer Entspannung. Das Wetter ist weiterhin unbeständig, also verbringen wir unsere Tage in der Bar, um immer wieder bei Sonnenpausen in den Pool zu springen. Sobald der Regen einsetzt werden wir von Dillan, dem Barkeeper, mit Bier versorgt. Das Essen ist extrem gesund mit vielen exotischen Früchten und fremdem Gemüse. Während Joe diesen gesunden Lebensstil genießt sehne ich mich nach allem, was durch eine Fritteuse gejagt werden kann. Wir verbringen unsere Tage lesend, spielend und ich gehe sogar zum Yoga.

      In einer ausreichend großen Regenpause besuchen wir den Starfish Beach und bewundern die fußgroßen leuchtend orangefarbenen Seesterne im kristallklaren Wasser. Joe entdeckt einen Mann am Strand, der seinen Freunden die Haare schneidet. Er fragt, was ein Haarschnitt kostet und entscheidet, sich für 3 Dollar kurzerhand einen Friseurbesuch zu gönnen. Als ich dem Friseur erkläre, dass die Seiten zuhause immer auf neun Millimeter getrimmt werden, lacht er und hebt seinen Rasier und sein Messer und sagt, ich könne mich entscheiden.
      „Ich will einfach dieselbe Frisur wie der da!“, sagt Joe und zeigt auf den jungen Mann, dessen Haarschnitt seinem am ähnlichsten ist.
      Als der Friseur daraufhin anfängt, die Haare an den Seiten komplett abzunehmen, ahne ich Böses. Aber im Ergebnis steht der neue, kürzere Haarschnitt Joe so gut, dass er überlegt, sich auch zukünftig in Deutschland die Haare kürzer schneiden zu lassen.

      Das Hotel veranstaltet eine Salsa-Nacht und Joe verkündet den Angestellten mehrfach, dass er nicht daran teilnehmen möchte. Als Begründung nennt er die 6 Dollar Teilnahmegebühr. Schließlich schlägt meine Yogalehrerin Mira beim Frühstück auf den Tisch und sagt: „Weißt du was, Joe, ich lad’ dich heute Abend ein!“
      Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als abends mit uns die Hüften zu schwingen. Und dafür, dass er so außerordentlich wenig Lust hatte, zeigt er einige überraschende Dance-Moves.

      Viel zu schnell sind unsere ruhigen Tage am Ende der Welt vorüber gezogen. Selten haben wir in einem Hotel so viele tolle Bekanntschaften mit dem Personal geschlossen. Auch unsere Mitreisenden, mit denen wir vier Tage in der kleinen Bar gehockt und auf besseres Wetter am Horizont gewartet haben, sind uns ans Herz gewachsen. Das Einzige, was uns nach Panama Stadt lockt, ist die Aussicht auf besseres Wetter. Wollen wir hoffen, dass wir hier nicht enttäuscht werden.
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    • Day88

      Lets go kayaking - or better relax!

      December 6, 2022 in Panama ⋅ ☀️ 27 °C

      Bocas del Toro

      Wir starten den Tag morgens mit Yoga auf der Dachterrasse und Blick auf den rosa eingetauchten Himmel über dem Meer. Danach geht es zum Strand Work Out. Wendy aus Amsterdam kommt dazu und fragt, ob sie mitmachen kann. Wir geben 30 Minuten volle Power und springen danach ins Meer. Nach dem anschließenden Frühstück wollen wir mit dem Kajak zur Bird Island, die 30 min entfernt vor unserem Hotel in die Luft ragt und ein wenig an Jurassic Park erinnert. Voller Motivation bewegen wir das Kajak in die raue See. Leider ist das Kajak etwas kaputt und läuft durch die hohen Wellen schnell mit Wasser voll. Nachdem zusätzlich eine Welle alle unsere Sachen und auch uns vom Kajak spült, müssen wir einsehen, dass wir unser Vorhaben wohl leider begraben müssen. Da das Kajak in der Zwischenzeit komplett mit Wasser gefüllt ist und schwer ist wie ein Felsen, haben wir so einige Schwierigkeiten es überhaupt wieder an Land zu bekommen. Work Out Nummer zwei für diesen Tag :D
      Völlig erschöpft von diesem gescheiterten Versuch - zum Glück, wie wir am nächsten Tag lernen werden - legen wir uns den Rest des Tages faul auf die Liegen und stecken unsere Nasen in unsere Bücher.
      Abends gibt es ein kleines Blues-Konzert vor 15 Leuten an der Hotelbar, von einem US-Amerikaner, der vor kurzem nach Panama gezogen ist. Wir setzen uns dazu und bestellen uns Cocktails. Neben uns naschen die Kolibris den Nektar der unzähligen, roten Hibiskusblüten, während im Hintergrund die Sonne im Meer unter geht und das leise Rauschen der Wellen das Konzert begleiten. Diese kitschige Szenerie tut der Seele so gut.
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      Traveler

      Vor lauter Aufregung nach diesem Teaser drücke ich die ganze Zeit hektisch auf Play, aber die nächste Folge will einfach nicht abspielen. Hat noch jemand technische Probleme?

      12/8/22Reply
      Traveler

      😂😂😂 das war das ende von der ersten staffel, die zweite staffel kommt erst nächstes jahr raus 😜

      12/8/22Reply
      Traveler

      Deswegen gucke ich eigentlich keine Serien. Diese Spannung halte ich einfach nicht aus. Werde jetzt wahrscheinlich ein Jahr nicht ruhig schlafen können. Wünsche euch trotzdem eine schöne Zeit 😜

      12/8/22Reply
       
    • Day90

      Beach and books

      December 8, 2022 in Panama ⋅ ☀️ 27 °C

      Bocas del Toro

      Nach einem entspannten Morgen und nach langer Zeit endlich mal wieder eine Joggingrunde für Nina, spazieren wir zur blauen Lagune, die direkt neben einem wunderschönen, einsamen Strand liegt. Unterwegs treffen wir süße winzige Frösche und extrem laute Brüllaffen. Angekommen am Strand gibt es weit und breit keine Menschen. Wir genießen den Tag nackt im Meer und unter den Palmen, mit der Hoffnung von keiner Kokosnuss erlegt oder Krokodil gefressen zu werden. Nachmittags schnappen wir uns eine Poolliege, beobachten den Sonnenuntergang und machen wirklich einfach mal gar nichts. Namaste!Read more

      Traveler

      Tolles Bild 🥰

      12/11/22Reply
       
    • Day62

      Grenzübertritt und Bocas del Toro

      December 2, 2021 in Panama ⋅ ⛅ 27 °C

      It's raining in Paradise 🌧. Bereits in La Fortuna kündigte sich das schlechte Wetter an. Die mal kürzeren, mal längeren Schauer wechselten sich bis zur Grenze zwischen Costa Rica und Panama ab und wir waren froh, dass wir wenigstens die Brücke über den Grenzfluss trocken passieren konnten, ehe der Regen in Panama wieder einsetzte. Immerhin ist regnerisches Wetter in den Tropen nicht mit Regenwetter in der Schweiz vergleichbar und es bleibt hier auch so angenehm warm 🩳👕.

      Als unsere erste Reisedestination in Panama hatten wir das karibische Inselparadies Bocas del Toro ausgewählt 🏝. Zum Archipel gehören sechs grössere und zahlreiche kleinere Inseln. Wir richteten uns in einem kleinen Hospedaje am westlichsten Zipfel der Hauptinsel Colón für die nächsten Tage häuslich ein. Boca del Drago, wie diese Ecke der Insel genannt wird, verfügt über einen schönen Strand, der vor allem für die zahlreichen Seesterne ⭐ im seichten Wasser bekannt ist. Wir haben uns bewusst für diesen abgelegenen Ort entschieden, da wir keine Lust auf Party und viele Touristen hatten, wofür Bocas Town eigentlich bekannt ist. Aktuell ist natürlich pandemiebedingt ohnehin weniger los und die Hochsaison beginnt ebenfalls erst gegen Ende Dezember.

      Die kurze Schifffahrt zur Insel war bei Regen nicht ganz so spektakulär wie erhofft, dafür war die spätere, fast vierzigminütige Fahrt von Bocas Town zur Boca del Drago umso spannender. Zu sechst im gelben Taxi-Pickup eingequetscht, ging es über Stock und Stein und vom Regen ausgewaschene Strassen bis zur Unterkunft 🚕. Die Fahrtkosten teilten wir uns mit einem jungen Paar aus Frankreich, welches wir bereits an der Grenze trafen und das zufälligerweise im selben Hotel ein Zimmer gebucht hatte. Nach dem Abendessen sassen wir noch eine Weile zusammen und erzählten von unseren bisherigen Reiseerlebnissen.

      Anderntags war der Himmel leider immer noch wolkenverhangen und wir nutzten die wenigen Sonnenstrahlen am frühen Nachmittag, um die Playa de Estrellas zu erkunden ⭐🏖. Der schöne Pfad zum Strand führte dem Meer entlang und teilweise durch den Dschungel. Einziger Wehrmutstropfen war der Müll im Unterholz 😠. Leider konnten wir im Wasser aufgrund der momentan vorherrschenden Strömungen und Wetterbedingungen keine Seesterne entdecken. Zudem schien ein grosser Teil der Strandinfrastruktur ziemlich verwahrlost zu sein. Wie es hier vor Corona zu und her ging, war nur zu erahnen. Denn dem ganzen Strand entlang reihte sich eine kleine farbige Imbissbude an die nächste. Einige davon waren bereits völlig verwahrlost, während andere an sonnigen Tagen wohl nach wie vor Gäste bewirten. In der Hochsaison würde man an diesem Strand die Karibikidylle wohl vergebens suchen. Stattdessen wird man aus zahlreichen Lautsprechern mit Reaggaeton, HipHop und Salsa 🎚🎵🔊 zugedröhnt (bereits die zwei offenen Bars während unserem Besuch reichten dafür vollends aus 🤪). Dass sich die Seesterne auch unter solchen Umständen wohl lieber verstecken, können wir absolut verstehen 😉.

      Eine tolle Unterkunft an einem abgelegenen Ort zu haben bringt immer Vor- und Nachteile mit sich. Einerseits hat man so die Möglichkeit, den Strand oder eine Sehenswürdigkeit vor dem Ansturm der Tagesgäste zu besuchen und die Ruhe zu geniessen. Andererseits ist man dadurch aber auch abhängig vom Angebot vor Ort, was umso wichtiger wird, wenn es mal ein paar Tage durchregnet 🌧. In unserem Fall war letzteres aus zwei Gründen nicht unbedingt grandios. Erstens gab es in der Nähe nur ein Restaurant mit einem sehr eingeschränkten Angebot. Zweitens waren die angebotenen Speisen und Getränke auch für lokale Verhältnisse völlig überteuert. Und gutes Essen ist ja unsererseits schon die halbe Miete 😉.

      Als sich die Sonne auch am nächsten Morgen nicht blicken liess, entschlossen wir uns deshalb für einen Ausflug nach Bocas Town. Den Schirm 🌂 unter den Arm geklemmt, suchten wir den Minibus auf und trafen dort den Fahrer bei einem Nickerchen in der Fahrerkabine an 😴. Brav setzten wir uns wie die anderen Fahrgäste auf zwei freie Sitze und warteten darauf, dass der gute Mann den Motor startete. Aber falsch gedacht: Der Chauffeur schlief seelenruhig weiter und liess uns Fahrgäste fast eine Viertelstunde warten. Auch das gehört zum Karibik-Feeling dazu 🌞💤.

      Übrigens interpretierte dieselbe Bus-Company gleichentags den Fahrplan ein zweites Mal auf ihre eigene Art und Weise und fuhr einfach zehn Minuten vor der offiziellen Abfahrtszeit los 🕑. Wir nutzten die unerwartete "Verlängerung" für einen Spaziergang in Bocas Town, ehe wir uns mit dem Feierabendbus auf den Nachhauseweg begaben. Bocas Town hat einige schmucke Ecken mit tollen Restaurants, Shops und während der Hauptsaison wohl auch ein abwechslungsreiches Nachtleben zu bieten 🕺. Daneben gibt es aber auch viel Armut, heruntergekommene Quartiere und verlotterte Hotel- und Gastrobetriebe. Die Pandemie scheint die Insel mit voller Wucht getroffen zu haben 😓. Es stimmt uns immer wieder nachdenklich, wenn wir sehen, mit welchen Schwierigkeiten die Bevölkerung in Ländern wie Panama konfrontiert wird. Corona hat die wirtschaftliche Situation für viele sicherlich noch verschärft.

      Da sich unsere geplante Weiterreise nach Panama City als unerwartet kompliziert herausstellte, verlängerten wir unseren Inselaufenthalt um eine Nacht in Bocas Town. Irgendwie konnten wir uns nicht mit dem Gedanken anfreunden, uns völlig auf den eigenwilligen Chauffeur zu verlassen, um mit dem ersten Bus rechtzeitig das Schiff und den anschliessenden Bus nach Panama City zu erwischen. Dieser Extratag kam uns nicht ungelegen. Einerseits hatte sich ziemlich viel Schmutzwäsche angesammelt und andererseits waren wir froh, nach mehrerenTagen Reis und verkochtem Fisch wieder mal gute hausgemachte Pasta beim Italiener essen zu können 🍝. Zudem schien auch Petrus wieder besser gelaunt zu sein und wir durften den letzten Abend bei einem schönen Sonnenuntergang und mit einem leckeren Cocktail in der Hand direkt am Meer ausklingen lassen 🍹😎.

      Die frühmorgendliche Rückfahrt zum Festland genossen wir in vollen Zügen und schauten den Fischern zu, wie sie von ihren kleinen Booten aus die Netze auswarfen 🎣. In der Hafennähe änderte sich die Szenerie schlagartig. Nicht mehr Fischer und idyllische Mangrovenwälder säumten unseren Weg, sondern Schiffscontainer, ein Hafenkran und zwei grosse Frachtschiffe, welche mit Chiquita-Bananen beladen wurden 🍌.

      Die Gegend ist bekannt für die grossen Bananen-Plantagen und Almirante scheint ein wichtiger Hafen für den Handel zu sein. Wir hätten gerne persönlich eine solche Plantage besucht, verpassten aber leider den Zeitpunkt, uns frühzeitig um entsprechende Angebote zu bemühen. Dennoch konnten wir vom Bus aus sehen, wie sich diese riesigen Plantagen über Kilometer hinwegziehen. Bei der Anreise sahen wir zudem, wie gerade ein Helikopter mit literweise Spritzmittel "vollgetankt" wurde.

      Der exzessive Einsatz von Pestiziden und die riesigen Monokulturen hinterlassen überall Spuren. Die Plantagenarbeiter leben in einer völligen Abhängigkeit der grossen Produzenten wie Chiquita oder Del Monte, Wildtiere werden in ihrem Lebensraum beschnitten und die Böden vergiftet. Über das Wasser gelangen die Giftstoffe später ins Meer und zerstören dort die Korallenriffe. Die Bevölkerung ganzer Landstriche weist zudem eine Häufung von einer ganzen Reihe an Krankheiten auf, welche auf den Pestizideinsatz zurückzuführen sind und welche unbedacht durch Flugzeuge und Helikopter über Felder und in Siedlungsnähe versprüht werden.

      Wer dazu mehr erfahren möchte, findet nachfolgend ein paar Artikel, die zum Nachdenken anregen:

      https://www.spiegel.de/wirtschaft/pestizid-skan…

      https://www.slowfood.de/aktuelles/2017/das_leid…

      https://orf.at/m/v2/stories/2360997/2360998/
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      Traveler

      Schon verrückt, überall die Kehrseite unsere entwickelten Welt. Wir Menschen behandeln unsere Erde als ob wir die Letzten wären. Danke für den Bericht, lG Anita&Hugo

      12/9/21Reply

      Ja, euer Bericht stimmt nebst den schönen Erlebnissen auch sehr nachdenklich. Ich bin jeweils beim Bananenkauf sehr dankbar für das Angebot der Bioqualität & hoffe, dass die Menschen auf diesen Plantagen bessere Bedingungen haben. Ein Tropfen auf den heißen Stein. Herzlichen Dank für die ausführlichen Berichte, die uns teilnehmen lassen an euren Erfahrungen. Glg Alois & Luzia [Luzia]

      12/9/21Reply
       
    • Day13

      Starfish Beach 🦀⭐️

      August 28, 2022 in Panama ⋅ ⛅ 28 °C

      Wir sind an die Spitze der Isla Colon gefahren, um den Starfish-Beach zu erkunden. 🏝 Alleine die Busfahrt hin und zurück waren ein Erlebnis durch die Bus- & Straßenverhältnisse. 🤣
      An Stop angekommen mussten wir noch 15min. laufen. Der Weg war wunderschön - direkt am Strand, über Palmen die ins Wasser ragen mit kristallklarem Wasser. Hier merkt man wirklich das karibische Meer. 🌸
      Am Starfish-Beach selber waren wirklich monströse Seesterne zu finden - wie aus dem Bilderbuch. Leider haben die Einheimisches es dort sehr touristisch werden lassen.

      So war heute der Weg das Ziel 🏁 und wir haben wieder eine tolle Seite Panamas entdecken dürfen. 🇵🇦

      PS: Auf dem Heimweg gab es eine Affen-Eskorte 🐵🥰
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      Traveler

      Das ist mal richtig Urlaub..wow🥰

      8/29/22Reply
      Traveler

      Wow

      8/30/22Reply
      Traveler

      Ein Wahnsinns-Strand🥰

      8/30/22Reply
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    • Day38

      Playa Estrella, Isla Colón

      December 13, 2019 in Panama ⋅ ☀️ 29 °C

      Nach einer holprigen Busfahrt quer über die Isla Colón erreichten wir (eine deutsche Bekannte aus dem letzten Hostel und ich) den Boca del Drago. Zu Fuss machten wir uns weiter auf den Weg zum Playa Estrella, auch Starfish Beach genannt. Unsicher ob wir überhaupt welche sehen würden (da gewisse Touristen sie aus dem Wasser nehmen und damit töten), wurden wir mit einem grandiosen Anblick belohnt: glasklares, türkisfarbenes Wasser, einige Fische und alle paar Meter einen Seestern. Zu Beginn sogar ganz nach an der Küste ein paar Delfine, und zum Abschluss noch ein 3 Finger Faultier auf dem Weg gen Boden, wo es sein allwöchentliches Geschäft erledigte. Auch hat sich heute die Sonne von ihrer besten Seite gezeigt und uns richtig verwöhnt☀️Read more

      Traveler

      Es gseht us wie wenns würdi lache😍😅

      12/14/19Reply
      Traveler

      Einfach paradiesisch 🌈🙌 so schööööööön🤗🙋‍♀️😘

      12/14/19Reply
      Traveler

      dass dooo niemer süscht badet erstuuntmi😍😉😂

      12/14/19Reply
      2 more comments
       
    • Day10

      Playa Estrella - Starfish Beach

      December 14, 2019 in Panama ⋅ ☀️ 28 °C

      Heute sind wir mit den Fahrrädern zum 20 Kilometer entfernten Starfish Beach "geradelt". Zwei unserer drei Räder überlebten die Fahrt auf den ziemlich holprigen Straßen dort hin leider nicht 😄. Elias hat es tatsächlich geschafft zwei Fahrräder an einem Tag lahmzulegen. So packten wir die Räder auf den vorbeifahrenden Bus und ich fuhr den Rückweg alleine. By the way ist mir 20 mal die Kette runtergesprungen😅. So kam ich total verschwitzt und mit komplett verdeckten Händen am Hostel an. Die Strapazen waren es jedoch wert denn wir wurden mit einem der schönsten Strände der Insel belohnt. Aus. ENDE. Guad Nacht.Read more

      Traveler

      😎

      12/15/19Reply
      Traveler

      Respekt von deinem Durchhaltevermögen

      12/15/19Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Quebrada Bay

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