Panama
Valle de La Mina

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7 travelers at this place:

  • Day349

    Hornito, Panamá

    May 15 in Panama

    9. - 15. Mai 2018

    Unsere Tauchinstruktorin Lana hat uns das von ihrer Schwester geführte Lost&Found Hostel empfohlen. Dieses liegt, eingebettet im dichten Nebelwald, etwa 15 Gehminuten oberhalb der Passstrasse, die zurück an die Pazifikküste führt.
    Bereits im Boot aufs Festland lernen wir Michelle und David aus Schweden kennen. Sie sind bereits seit 7 Monaten unterwegs. Richtung Süden wie wir. Im Bus gesellen sich dann noch die Geschwister Karolane und Michaël aus Kanada dazu. Dies wird schon bald der harte Kern unserer abendlichen Werwolf-Spiel-Runde und hoffentlich der Beginn einer guten Freundschaft.
    Da wir bereits am Nachmittag im Lost&Found Hostel ankommen, beschliessen wir, das Labyrinth auf dem Gelände zu erforschen. Das ist nicht das einzige ungewöhnliche an diesem Hostel. Es gibt zwei Schatzsuchen. Beim „Indiana Jones“ folgt man mit Schatzkarte den im Nebelwald versteckten Hinweisen. „Sherlock Holmes“ hingegen ist eine Schatzsuche mit Handy-App rund ums Hostel, inklusive Labyrinth, im Stile von Escape the Room. Löst man alle Rätsel, so darf man an der Bar seine Belohnung erwürfeln: Gratis Shot, Cuba Libre, Bier oder Snack.
    Das ganze Hostel ist gespickt mit mystischen Zeichnungen, Wänden mit aufgemalten Lifttüren und ägyptischen Hieroglyphen. Und während den sechs Tagen, die wir hier verbringen, treffen wir auf viele herumschleichende, laut jauchzende und verzweifelte Schatzsucher. Was für ein cooles Hostel!!

    Auf den zwei Wanderungen durch den Nebelwald treffen wir zwar nicht auf viele Wildtiere, doch der Wald besticht allein durch seine mystische Schönheit. Der nahegelegene Fluss lädt mit seinen natürlichen Schwimmbecken trotz des kalten Wassers zum Baden ein.

    „Coffee and Wine“ Tour steht als Tourenbeschrieb. Wenn das mal keine verführerische Kombination ist! Don Kune, oder Kune loco (der verrückte Kune) wie er hier genannt wird, schenkt uns gleich zu Beginn zwei Tassen kräftigen Kaffees ein. Einmal sein berühmter „Geisha“ Kaffee und einmal der normale. In zweiteren sollen wir ein Stück Käse tunken...ja, so wird das hier gemacht. Für uns etwas ungewohnt, aber es schmeckt erstaunlicherweise gut. Er erzählt uns seine Lebensgeschichte und dabei erfahren wir, warum er Kune loco genannt wird: Er ist weit und breit der einzige, der Kaffee biologisch anbaut. Sein Trick ist Biodiversität. Zum Beispiel weiss er genau, welche Pflanzen welche Schädlinge abhalten und setzt diese zwischen die Kaffeepflanzen. Zudem stellt er natürliche Insektenfallen auf, die aus einem Gemisch aus Chili, Zwiebeln, Knoblauch und Wasser bestehen. Diese Anbauart erfordert viel Arbeitseinsatz und Kreativität. Die anderen Bauern finden das verrückt und greifen lieber zur Flasche Pestizid. Neben dem Kaffee zeigt er uns, wie man Zuckerrohr auf traditionelle Art auspresst. Getrunken wird dieser mit Zitronensaft oder mit einer scharfen Chili auf der Zunge.
    Die Herstellung des Weins bleibt leider etwas auf der Strecke. Wein ist auch etwas irreführend. Es handelt sich um vergorenen Ananasmost. Uns schmeckt er aber trotzdem. Wir wünschen Don Kune noch viele verrückte Jahre um seinem Ziel, die Welt etwas besser zu machen, näher zu kommen.

    Memories: Rocky, der nachtaktive Wickelbär, ist ein ständiger Bewohner des Hostel. Suti hat sich seine Freundschaft unter anderem dadurch erworben, dass er ihm seinen Lieblingssnack, gelbe Käfer, fütterte; über das Hostel gibt es ein Buch, das den treffenden Namen Lost&Found trägt; viele Treppen und Hängematten; Aussicht auf Vulkan Barú; zum Glück stellt das Hostel Ponchos (eigentlich dünne Wolldecken mit Loch in Mitte) zur Verfügung, es ist nämlich ziemlich kühl; die Regenzeit beginnt langsam, das heisst, nachmittags setzt oft Regen ein, der erst in der Nacht wieder aufhört.
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  • Day337

    Lost and Found

    August 5, 2017 in Panama

    Mitten im Nebelwald Panamas gibt es ein Hostel mit Namen Lost and Found. Über einen schmalen Pfad gelangt man zu selbigen und vor Ort hat man dann geniale Aussichten und ist mitten im Wald.
    Auch ist es genial in einer Hängematte oder Sitzsack zu sitzen, während der Regenwald seinem Namen gerecht wird.
    Nachts gab es das Angebot, eine kleine geführte Wanderung mitzumachen, auf der Insekten gefunden und gezeigt wurden. Das Highlight war eine Handteller große Tarantel.Read more

  • Day74

    Noch ne Treasure Hunt

    September 12, 2017 in Panama

    Heute ist es also Zeit für Treasure Hunt Nr. 2. Diese ist eher um das Hostel herum angesiedelt und ähnelt mit vielen Rätseln eher einem Exit Game/Escape Room. Macht auf jeden Fall mega Spaß (ist auch für 5-6 Stunden angesetzt), aber leider werden wir vom schlimmsten Regenschauer bis dahin unterbrochen, der auch den ganzen Tag/Abend nicht mehr aufhört.
    Gut dass wie uns vorher noch mit Obst und Gemüse eingedeckt haben, da können wir wenigstens noch was leckres kochen.Read more

  • Day71

    Lost and found

    September 9, 2017 in Panama

    Gestern ist ja die Entscheidung gefallen, es geht ins Lost and Found Hostel Richtung Bocas del Toro. Da gibt es nichts außer Wald und Bergen (kein Supermarkt, kein Restaurant), also deck ich mich noch mit Essen ein (Noodle Cups und Cookies) und schnapp mir den nächstbesten Bus zur Panamericana. Leider hab ich mich scheinbar mit Conjunctivitis (“Pink Eyes“) angesteckt, aktuell in Panama eine Epedemie, mein eines Auge ist auf jeden Fall schon ziemlich rot und tränt. Zum Glück gibt's an der Straße wo ich auf den nächsten Bus warte ne Farmacia, also besorg ich mir da gleich noch paar Augentropfen. Und dann heißt es irgendeinem Bus zu erwischen. Angeblich fährt einer direkt nach David, nach 30 Minuten warten geb ich aber auf und schnapp mir den nächsten Bus nach Santiago de Veraguas und such mir dann dort einen Bus nach David. Nach einigen Stunden komm ich da auch an, also Zeit um den nächsten Bus Richtung Bocas del Toro zu suchen. Da rein, nach ca 1,5 Stunden wirft der mich an der Straße raus, es ist inzwischen 8 und stockfinster. Also dann, auf zum 20 Minuten Aufstieg in die Berge zum Hostel. Mit bisschen Verlaufen (halb hoch und wieder runter) dauert das ganze noch länger, aber irgendwann komm ich fix und fertig oben an. Soweit so gut, jetzt nur noch chillen und ab ins Bett.Read more

  • Day73

    Hiken im Wald

    September 11, 2017 in Panama

    Nach einem entspannten Tag gestern, den ich zu 90% in ner Hängematte verbracht habe, gehts mit heute auch etwas besser. Hab zum Glück kein Fieber bekommen und die Augen sehen auch besser aus. Ich will nicht mehr nur rumgammeln, also gehts heute raus in den Dschungel auf den Berg für ne Treasure Hunt. Letztendlich eine Schnitzeljagd, für ca 5-6 Stunden angesetzt. Ich mach mich also mit drei Mädels aus dem Hostel auf den Weg... und nach ca 10 Minuten fühl ich mich als ob ich bald sterben muss. DAS ist mal anstrengend, man sollte meinen ich gewöhn mich da mal dran. Aber nachdem der erste Teil mit dem schlimmen Aufstieg geschafft ist, geht der Rest soweit. Es ist viel Kletterei, durch Schlamm waten und den Weg suchen, aber es macht echt Spaß. Bis es dann anfängt zu regnen. Wir machen uns also an den 1-1,5 stündigen Abstieg, über Stock und Stein und durch viel Schlamm. Am Hostel angekommen ist selbst die Unterwäsche komplett durchnässt, auf der andren Seite halb so schlimm, seit gestern ist das Wasser ausgefallen und damit ist das ein guter Ersatz für die Dusche.Read more

  • Day11

    The Lost and Found Hostel

    August 11, 2017 in Panama

    Nachdem Núria und ich die Fahrt zurück nach Panama City überlebt haben, treffen wir uns mit Justine um Villa Vento Surf Hostel, um unsere Weiterreise zu besprechen. Nach einigen Überlegungen entscheiden wir uns, den Nachtbus in Richtung Boquete und dem Lost and Found Hostel zu nehmen. Eine entspannende Nacht wäre zwar schön, aber so haben wir mehr von unserer Zeit dort und sparen und die Kosten für eine Hostelnacht.
    Der Bus ist natürlich arschkalt, aber ansonsten schaffen wir den Buswechsel in David entspannt und kommen um 8 im Lost and Found an - inklusive Bergbesteigung zum Hostel am frühen Morgen.
    Wir dösen, bis wir unsere Betten kriegen und gucken uns im Hostel um. Es ist echt der Hammer. In mehreren Häusern am Hang gelegen, Tische mit Blick ins Tal, schön angelegte Wege... und die Betten sind auch echt bequem!
    Nachdem wir uns eingerichtet und gekocht haben, machen wir uns an die Bergbesteigung. Über Stock und Stein geht es steil bergauf entlang eines manchmal kaum erkennbaren Pfades. Wir schaffen es bis zum Aussichtspunkt und bis zu einem riesigen hohlen Baum, für mehr reicht die Zeit leider nicht. Aber ganz ehrlich, das war auch so schon anstrengend genug, bis dorthin hochzukraxeln! Runter ist auch nicht gerade leichter; vielleicht weniger anstrengend, aber man muss höllisch aufpassen. Natürlich ist alles auch leicht schlammig und rutschig und einmal lege ich mich auch hin.
    Danach entspannen wir in einer der Hängematten mit Ausblick - das ist echt klasse. Leider nur etwas kalt, hier in den Bergen.
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  • Day12

    Gualanca Canyon

    August 12, 2017 in Panama

    Nächster Stop: ein kleiner Canyon, in dessen Fluss man schwimmen kann.
    Mit dem Bus fahren wir am Lost and Found Hostel vorbei, ins Dörfchen Gualanca. Es fisselt immer noch, aber kalt ist es trotzdem nicht und nass sind wir ja eh schon.
    Hinter einem ekeligen Klohäuschen ziehen wir uns um und gehen zum Fluss runter. Ein paar Locals sind auch da, trotz des leichten Regens. Auch im Bikini ist es nicht kalt und ich suche mich eine Stelle, um reinzuspringen. Ist höher als erwartet und doch recht schmal. Egal, nach ein paar Atemzügen springe ich - vielleicht etwas zu nach an der gegenüberliegenden Wand, aber witzig ist es trotzdem. Der Fluss ist tief und die leichte Strömung nimmt mich sofort mit. Justine braucht etwas länger, aber auch sie springt. Núria kommt nur im flachen Teil zu uns ins Wasser. Wir bleiben noch etwas dort, ich springe nochmal und lasse mich ein kleines Stück weiter treiben, aber dann gehen wir auch schon. Es macht zwar Spaß im Wasser und es ist auch nicht kalt, aber der Regen wird immer stärker.
    Es ist nicht gerade lecker, wieder feuchte und etwas schmutzige Klamotten anzuziehen, aber was will man machen. Nach einer halben Stunde gequetscht in dem kleinen Bus stehen kommen wir endlich im Hostel an und zum ersten Mal, seit ich hier bin, kann ich mir eine heiße Dusche gönnen.
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Valle de La Mina

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