August 2017
  • Day41

    Leute, die ich getroffen habe

    September 10, 2017 in Nicaragua

    Núria (Flug)
    Donnie (Hostel Panama Villa Vento Surf)
    Justine (Hostel Panama Villa Vento Surf)
    Polnisch guys (Hostel Panama Villa Vento Surf)
    Ryan (Hostel Panama Villa Vento Surf)
    Marion (Hostel Panama Villa Vento Surf)
    Jo (San Blas)
    English guys (will 😍) (San Blas)
    Konstanze (San Blas)
    Vento Surf staff (Carmilo ☺️)
    Guna Yala (San Blas)
    Joana (Lost and Found Hostel Boquete)
    Natalia (Bocas dem Toro)
    Canadian Girls (Dolphine & Ignacia) (Puerto Viejo)
    English flight attendants (Raftig)
    Jessy's Family ( San José)
    Conor (Jaco)
    George (Jaco)
    Chase (Jaco)
    Ben (Granada)
    Mike (Granada)
    Logan (Granada)
    Coco (Granada)
    Kristy (Granada)
    San Juan Staff:
    Jordan
    Karin
    Atalya
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  • Day41

    Leon

    September 10, 2017 in Nicaragua

    Nach dem Stress in San Juan haben Ben, Chase und ich uns auf den Weg nach Leon gemacht. Zwei Tage vor dem Abflug von Ben und mir quetschen wir noch ein letztes Abenteuer rein, auf das ich mich echt gefreut hatte: Vulcano Sandboarding. Also, von einem (erloschenen) Vulkan auf einem Brett runterrutschen.
    Leon selber gucken wir uns nach der Anreise in unserem komplett leeren Hostel an und es gefällt und echt gut. Etwas heruntergekommener als Granada, aber dafür authentisch und gefüllt mit Studenten und Leben. Abends gehen wir ein letztes Mal gemeinsam essen, denn am nächsten Tag geht es nach dem Vulkanabenteuer direkt zum Flughafen. Wir suchen uns ein schönes Restaurant aus und gönnen uns ein schönes Steak und reichlich Wein.
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  • Day41

    San Juan del Sur

    September 10, 2017 in Nicaragua ⋅ ⛅ 29 °C

    Auf dem Weg nach San Juan treffen wir unseren Reit-Führer wieder. Er will auch dorthin, also teilen wir uns ein Taxi, statt den Bus zu nehmen. Mit ihm kriegen wir wenigstens einen vernünftigen Preis. Auf der Fahrt witzeln wir, dass ich zukünftig sagen sollte, dass ich einfach zu beiden Jungs gehören - warum sollte ich auf einen verzichten müssen?!
    In San Juan folgen wir mit dem Hostel wieder Joana's Empfehlung. Es liegt auf einem kleinen Hügel und ist praktisch leer. Wir gehen ins 4er Zimmer, wo auch einer der Angestellten, Jordan, schläft. Wir hängen den restlichen Nachmittag rum und lassen uns zu einem Pub Crawl mit den beiden Angestellten Jordan & Karin überreden, der von einem anderen Hostel organisiert wird. In dem Hostel wird erstmal ordentlich getrunken und Beer Pong gespielt. Obwohl ich behaupte, beschissen zu spielen (stimmt auch!), mache ich Chase platt. Damit ist der Höhepunkt meiner Karriere erreicht. Anschließend geht es in eine kleine Bar, Shots trinken. Dabei lernen wir natürlich den Rest der Truppe kennen, die gar nicht mal so groß ist und vor allem aus Hostelangestellten besteht. Scheinbar ist momentan nicht so viel los in der Stadt. Dann geht es weiter in einen Club mit offenem Dach wo wir richtig hart abdancen. Da alle Mädels um mich rum genauso bitchig tanzen wie ich, fällt es nicht weiter auf, alle feiern es einfach und es ist genial, mit den Mädels zu tanzen. Ich bin richtig on fire und tanze viel mit Ben und Chase. Es ist ein Tanz mit dem Feuer; alle drei würden wir es wollen, aber wir tun nur so. Aber die Verlockung ist groß, wenn ich könnte, würde ich eine Dreicksbeziehung mit den beiden anfangen. Es fragen sowieso alle, zu wem ich gehöre, daher fange ich an, sie "Boyfriend No 1" (Chase) und "Boyfriend No 2" (Ben) zu nennen. Alternativ schnappe ich mir auch Jordan aus dem Hostel - ein Schnuckelchen, dass mir nicht abgeneigt ist, aber wie immer, ich tue nur so und er ist sowieso ein Frauenheld. Im nächsten Club am Strand geht es auch immer weiter, bis bis betrunken nach Hause torkeln. Gefühlt meine erste richtige Party auf der Reise.
    Am nächsten Tag fahren wir zur Playa Marsella, wo die Jungs surfen lernen. Also, Ben lernt es und Chase nimmt mal wieder keine Ratschläge an. Ich verbringe den ersten Teil des Tages mit Krissy (aus Granada) und versuche, irgendwie im Schatten zu sein - den es kostenlos leider nicht gibt an diesem Strand. Später kommt noch Mike dazu und wir bleiben großteils in der Strandbar sitzen. Da Chase sich absondert und nicht wieder auftaucht, suche ich ihn irgendwann. Er ist in der anderen Strandbar und isst. Überraschenderweise vertraut er sich mir an und erzählt, dass er sozusagen an Depressionen leidet. Zurück bei den anderen legt er sich neben meinen Stuhl in den Sand und hält meine Hand, bzw. einfach nur mein Bein, als ich was esse. Irgendwie ein sehr sensibler, intimer Moment. Chase bietet sowieso der gesamten Truppe stundenlangen Gesprächsstoff, da er so kontrovers ist. Sieht aus wie ein Yankee-Idiot, verhält teilweise total ignorant, ist aber kein oberflächlicher Ami, sondern man kann gut mit ihm reden.
    Am Abend geht es wieder auf deinen kleine Pub Crawl, bei dem ich aber nicht so viel trinke. Die Stimmung ist gut, aber nicht so krass wie am Abend zuvor. Chase macht sich an einen anderes Mädel ran und ich hoffe, dass es klappt, damit ich Ruhe von seinen zweideutigen Sprüchen hab, weil er untervögelt ist. Als er Nachts nach Ben & mir nach Hause kommt, wackelt das Bett die ganze Zeit, so dass ich kaum schlafen kann. Laut Ben ist er mehrmals aus dem Bett gefallen. Als ich das nächste Mal von Ben's Stimme wach werde, sehe ich in der Dunkelheit so gerade eben Chase in der Ecke stehen - und höre ein Plätschern. Er reagiert nicht auf unsere Rufe, sondern geht einfach wieder schlafen, während Ben und ich uns das Chaos angucken. Zu allem Überfluss hat er nicht unsere Sachen, sondern die von Jordan getroffen... wir sortieren raus, was nass geworden ist & waschen es in der Dusche ab und machen sauber. Weil wir jetzt nicht mehr schlafen können, bleiben wir vor dem Zimmer sitzen. Wir machen uns echt Sorgen um Chase, denn wir wissen nicht, was mit ihm los ist. Ist er unter Drogen? Hatte er nicht seine Tasche dabei? Wo ist die?
    Als Chase am nächsten Tag wach wird, erinnert er sich an nichts und kommt mir erst mal wieder mit nem sexuellen Spruch. Als ich ausraste, versteht er nicht wirklich, warum er sich entschuldigen sollte. Und natürlich trinkt er gleich weiter. Ben und ich beschließen, Sunday Funday am nächsten Tag sausen zu lassen und noch für eine Nacht nach León zu fahren. Auf dem Weg zu der Wohnung von Mike's Tante teilen wir ihm das mit. Er ist etwas pikiert, dass er nicht gefragt wurde, ob er mitkommen möchte, was wir ihm natürlich sofort anbieten. Wir sind halt doch ein ziemlich festes Trio, auch wenn ich immer noch verschissen sauer auf ihn bin. Die Wohnung ist eine wahre Oase und wir verbringen einen entspannten, kühlen Nachmittag dort mit Mike, Coco & Krissy. Währenddessen führe ich ein langes Gespräch mit Chase und versöhne mich wieder mit ihm. Abends gehen wir noch was essen & ne Kleinigkeit trinken, aber ich gehe bald nach Hause.
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  • Day38

    Isla de Ometepe

    September 7, 2017 in Nicaragua

    Auf zur Isla Ometepe. Unser Aufenthalt ist verdammt eng getaktet, denn ich habe mich breitschlagen lassen, doch mit nach San Juan del Sur zum Sunday Funday zu fahren. Wir verbringen genau eine Nacht dort.
    Auf der Fahrt dorthin zeigt sich, dass Chase ein wunderbares Reisekissen ist - Muskeln sind nicht nur hart. Und dass er ein Alkoholproblem hat, denn er trinkt schon um 11 Uhr morgens. Aber Ben und ich machen mit, wenn auch deutlich langsamer. Vor der Fährfahrt hat Ben uns Roller für auf der Insel organisiert. Als wir ankommen werden wir eingesammelt und holen die Roller. Mir ist immer etwas mulmig dabei, denn ich hab immer Angst am Ende über's Ohr gehauen zu werden, vor allem weil wir unsere Reisepässe abgeben mussten als Pfand. Die Fahrt zum Hostel Lazy Crab, auf der anderen Seite der Insel, ist aber verdammt schön! Ich hatte überhaupt keinen Plan, wo es eigentlich hin ging, denn Ben hatte alles rausgesucht. Zum ersten Mal war nicht ich die Organisatorin! So ein verdammt herrliches, entspanntes Gefühl. Wir haben nur gerade eben Zeit zum einchecken, dann geht es schon zum unteren Teil der Insel, denn ich möchte einen Reitausflug zu einem Wasserfall machen. Ich habe extra recherchiert und einen Deutschen gefunden, der gut um seine Pferde sórgt und wo die Pferde an das Können der Reiter angepasst werden. Nicht so wie in Borinquen also. Es stellt sich raus, dass ich zwar kaum noch reiten kann, aber trotzdem macht es echt Spaß. Leider reitet Chase so schlecht (und nimmt auch die Ratschläge nicht an), dass er uns ganz schön aufhält. Am Wasserfall haben wir daher nicht viel Zeit, aber es ist trotzdem verdammt cool dort. Ein wenig plantschen und schon klettern wir wieder zu den Pferden zurück. Auf dem Rückweg müssen wir uns sehr beeilen, weil Chase uns so aufhält und es langsam dunkel wird. Dafür sehen wir Glühwürmer am Straßenrand. Als wir angekommen sind, stellt sich jedoch heraus, dass wir uns mit dem Preis vertan haben: 50$ statt 12$.... der gedachte Preis war pro Stunde, wir waren 4h unterwegs... wir machen mit dem Besitzer aus, dass er als Pfand meinen Roller da behält und wir am nächsten Tag wiederkommen. Ich sitze bei Chase auf und wir machen uns auf den Heimweg. Bei der Schotterpiste habe ich etwas Sorge um den Roller, aber Chase hat einige Monate in Kambodscha gelebt und ist Meister in Buckelpisten. Auf dem Weg zum Hostel halten wir bei einer hübschen kleinen "Pizzaria Mediterranea", wo wir völlig fertig sehr leckere Pizza essen. Ich liebe unser kleines Dreierteam! Zusammen sind Ben & Chase der perfekte Mann. Chase mit Muskeln, markantem Gesicht und leicht ignoranter Machotour, aber trotzdem sehr lieb und Ben, wunderbar witzig, einfühlsam und charmant. Und obwohl wir so unterschiedlich sind, verstehen wir uns blendend. Sowas geht wohl nur auf Reisen. Ohne Ben hätten Chase & ich es wohl nicht lange gemacht, aber trotzdem bin ich der Mittelpunkt/ Kleber der Truppe.
    Am nächsten Morgen bringen wir das Geld vorbei und lassen uns eine Kanufahrt in den Sümpfen empfehlen. Da wir noch Zeit haben machen wir das doch glatt. Sehr witzig ist immer der fragende Blick der Tourguides: zu wem gehört sie jetzt? Dort nimmt man an dass es Chase ist, denn wir werden gefragt, ob wir uns ein Kanu teilen wollen. Nein! Leider sehen wir eine kleinen Krokodile, obwohl sie uns praktisch garantiert wurden. Irgendwie habe ich auf dieser Reise kein Glück mit Tiersichtungen... trotzdem ist die Fahrt sehr schön. Dann holen wir unsere Sachen, gehen noch einmal was essen und machen uns weiter auf den Weg nach San Juan del Sur.
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  • Day35

    Lago de Apoyo

    September 4, 2017 in Nicaragua ⋅ ⛅ 25 °C

    Der Lago de Apoyo ist ein Traum! Das Hostel, zu dem wir für den Tag gebracht werden, ebenfalls. Den ganzen Tag chillen wir einfach in den Liegestühlen am Wasser, schwimmen in dem ruhigen, angenehmen See und lernen neue Leute kennen. Einige gehen paddeln, aber dazu bin ich zu faul. Stattdessen lasse ich mir einen leckeren Smoothie schmecken, der fast schon als MAhlzeit reicht, so riesig wie er ist. Chase freundet sich mit Mike (Amerika, SF) und Logan (Kanada, Vancouver) an, wo ich auch Ben wiederfinde, mit dem ich viel auf der Badeplattform gequatscht habe. Eine tolle Runde, in der mich meine Speckrollen fast gar nicht interessiert, obwohl alle anderen ziemlich gut trainiert sind. Chase' Ausspruch, dass ich super aussehe so wie ich bin, hat wahrscheinlich auch geholfen. Aber trotzdem bin ich stolz auf mich, dass es mich einfach nicht interessiert und ich den Tag genieße.Read more

  • Day35

    Costa Rica nach Granada, Nicaragua

    September 4, 2017 in Nicaragua ⋅ ⛅ 27 °C

    Etwas schweren Herzens mache ich mich auf den Weg nach Nicaragua. Auch wenn ich mich mit Jessy's Gastfamilie teilweise sehr eingeengt gefühlt habe, jetzt aus dem gemütlichen Nest rauszumüssen ist auch blöd. Aber nun gut, es ist ja nur noch eine Woche, das werde ich überleben.
    An der Grenze zu Nicaragua passiert das unglaubliche, was echt nur während Soloreisen passiert: ich laufe in Chase, einer der Jungs aus Jaco, rein. Eigentlich ist die nächste Station nach der Grenze San Juan del Sur, aber ich hatte keine Lust auf Party-Ort und irgendwie erschienen mir die Verbindungen dorthin kompliziert, daher wollte ich direkt hoch nach Granada fahren. Chase hat nicht so den Plan, was er machen möchte und daher frage ich ihn, ob er nicht mit mir kommen möchte. Möchte er. Wir organisieren uns einen Bus und lassen uns dabei mächtig über's Ohr ziehen. Naja, muss wohl auf jeder Reise einmal passieren. Tatsächlich landen wir in 2 verschiedenen Bussen, aber klappt alles.
    In Granada machen wir uns auf den Weg zum Hostel De Boca en Boca, das ich vorher herausgesucht habe. Und wem laufe ich vor dem Hostel übern Weg?! Joana! Und noch aberwitziger: wir sind im selben Hostel, im selben Zimmer! Sie scheint sich sehr zu freuen, mich zu sehen, denn sie braucht jemanden, um sich was von der Seele zu sprechen. Scheinbar läuft da so ein bisschen was mit ihrem Reisekumpanen. Das Hostel ist mega schön, man kann sich echt super wohl fühlen. Mit Chase unterwegs zu sein ist... etwas seltsam. Sein Kleidungsstil ist so dermaßen daneben, ich schäme mich schon fast das Mädchen zu sein, dass mit ihm unterwegs ist.
    Am nächsten Tag gehen wir zum Frühstück in ein schönes Café, das Café de Arte. In Granada gibt es diese tollen Innenhöfe, wie bei unserem Hostel und dem Café, mit jede Menge Pflanzen, Blumen und von den tollen alten Häusern umringt. Granada ist alt, bunt, etwas heruntergekommen, aber auf eine leicht touristische, chice Art. Auf Empfehlung von Joana fahren Chase & ich zu einem Krater See, Lago de Apoyo.
    Abends geht es mit zu einem Lavaloch - ganz nett, wie es so glüht, aber Lava sieht man keine. Hat sich nicht so wirklich gelohnt. Aber die Zeit mit den anderen war schön.
    Abends gehen wir mit einigen Leuten, die wir beim Lago de Apoyo kennengelernt haben, aus. Erst lecker Fisch essen in der belebten Fress- & Barmeile von Granada. Naja, relativ belebt für einen Dienstag Abend. Entsprechend schwer gestaltet sich die Suche nach einer coolen Bar, aber dank Coco's Extrovertierten art (& Muttersprache Spanisch) finden wir eine kleine, Halb-Open-Air Bar, in der zwar nichts los ist, in die wir aber einfallen und Stimmung machen. Und wie. Und gut was tanken. Der Macarena der Jungs war der Hammer. Und dann das Dance-Battle! Alle im Kreis, einer in der Mitte spackt ab, zeigt auf den nächsten und der muss rein. Alle machen mit, es ist SO mega cool! Später ist auch ein wenig Dirty Dancing mit Chase drinne. Wir stacheln uns gegenseitig gut an, der scherzhafte Flirt & Machtkampf ist ganz witzig, aber ernsthaft würde es mir kaum einfallen was mit ihm anzufangen. Leider haut er mir einmal auf den Hintern (sehr schmerzhaft!) und pickst mir danach in die Brüste - da hört der Spaß bei mir auf. Leider checkt er das nicht so ganz, so betrunken wie er ist. Und dämlicherweise kann ich nicht lange sauer sein... zum Glück ist Ben da. Ben ist toll. Franzose, super witzig, lieb & einfühlsam. Er hat beschlossen, mit Chase und mir zwei Tage später zur Isla Ometepe zu fahren. Dort werden wir wohl die ganze Truppe wiedertreffen.
    Tags darauf, dem letzten Tag in Granada, kater ich einfach nur aus, während Ben & Chase paddeln gehen.
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  • Day34

    Playa Flamingo

    September 3, 2017 in Costa Rica ⋅ ⛅ 30 °C

    Ich hätte meinen Geburtstag kaum an einem besseren Ort feiern können.
    Am Freitag (31.8.) haben wir Borinquen endlich verlassen und sind zur Küste in Guanacaste gefahren. Gott waren wir glücklich, in der Hitze am Meer zu stehen! So viel besser!
    An diesem Tag haben wir nicht mehr sehr viel gemacht; mit dem Mann der ältesten Tochter geluncht, deren schönes Haus besichtigt und uns eingerichtet. Die letzten paar Sonnenstrahlen, bevor es angefangen hat zu regnen, haben wir am Playa Flamingo genutzt. So herrlich, einfach im Wasser mit den Wellen zu gehen und zu quatschten!
    Ich hatte fünftausend mal meine Pläne für meinen Geburtstag geändert. Im Endeffekt hab ich mich für den ersten Gedanken entschieden (der ja bekanntlich der beste ist). Wir haben Cola und eine kleine Flasche Flor de Caña Rum gekauft und sind alle Mann an die Playa Conchal gefahren. Da waren zwar einige nervige Strandverkäufer, aber es war trotzdem ein genialer Tag. Um 11 Uhr schlug José vor, den ersten Rum-Cola zu trinken. Und dabei sind wir geblieben: trinken, sonnen, baden. Den. Ganzen. Tag. Jessy und ich jedenfalls. Zwischendurch spendiert José eine weitere Flasche Rum (die kleine hat nicht gereicht) und bringt uns zum Playa Flamingo, wo Jessy und ich alleine im Wasser stehen, mit den Wellen gehen, quatschen & trinken. Eine zeitlang werden wir von Einheimischen Jungs genervt, aber die werden wir auch irgendwann los. Als José uns abholt sind wir inzwischen mächtig betrunken - wir haben auch kaum etwas gegessen an dem Tag. Zu Hause merkt man, dass die beiden keine betrunkenen Kinder gewohnt sind: es gibt nichts fertiges zu essen, wir müssen selber Fisch & Gemüse kochen. Und das an meinem Geburtstag... betrunken kochen ist echt nicht ohne! Um 7 liegen wir schon im Bett, aber es war ein absolut genialer Geburtstag!
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  • Day30

    Borinquen

    August 30, 2017 in Costa Rica ⋅ ⛅ 24 °C

    Am Montag (28.8.) haben Jessy's Gasteltern, Jessy und ich uns auf den Weg nach Borinquen gemacht, einem kleinen Ort in den "Bergen" von Guanacaste. Für eine Strecke, für die man in Deutschland vielleicht 2,5h gebraucht hätte, haben wir (inklusive 2 Stopps) fast 5h gebraucht. Autobahn ist schon ne feine Sache.
    Das Resort haben José und Maria ausgesucht und auch bezahlt. Was auch gut ist, denn so wunderschöne Orte sind ganz schön teuer. Wir haben zwei Zimmer in einem Häuschen mit großen Betten für jeden von uns. Herrlich! Und auch noch perfekt temperiert!
    Als erstes gehen wir sofort zu dem hübschen Pool und genießen die Sonne. Das Glück währt aber leider nicht sehr lange, da es bald anfängt zu regnen und wir flüchten in unsere Zimmer. Eigentlich nicht schlimm, leider gibt es da nur kein Internet und nicht das komplette Sky Programm.... aber genug, um ein paar vernünftige Filme zu finden. Damit endet der erste Tag ziemlich gammelig, aber angenehm.
    Leider geht es am zweiten Tag genauso weiter, da der Regen am Dienstag nicht mal bis Mittags warten konnte. So verbringen wir den ganzen Tag im Zimmer und lesen, schauen fern, gehen irgendwann Mittag essen und nutzen das Wifi dort. Entsprechend schlecht schlafe ich die darauf folgende Nacht, da ich so unausgeglichen bin.
    Am dritten Tag machen wir morgens eine schöne Tour. Erst geht es zu Pferde zu zwei Wasserfällen und einem Aussichtspunkt. Es ist schön, die Hügel nicht selber hoch klettern zu müssen, aber wenn es nicht das einzige wäre, was man in dem Resort machen kann, hätte ich es nicht gemacht. Meistens werden die Tiere nicht sehr gut gehalten und bei unseren war ich mir nicht sicher ob es das war, oder die Rasse einfach klein und schmal ist. Trotzdem hat es Spaß gemacht, mal wieder zu reiten. Der erste Wasserfall war recht klein, aber es gab ein natürliches Schwimmbecken und man könnte den kleinen Wasserfall hinunter rutschen. Mega witzig! Das Wasser war zwar kühl, aber nach einer Zeit echt erfrischend und Jessy und ich hatten eine Weile einfach nur Spaß im Wasser. Dann ging es weiter zum zweiten Wasserfall, der zwar höher, aber nicht besonders schön war. Der Ausguck war ganz nett anschließend.
    Danach ging es direkt zum Canopy. Da fliegt man an einem Seil über den Wald. Das hat richtig Spaß gemacht! An einer Stelle geht es über eine Schlucht, an deren Ende man einen hohen Wasserfall sehen kann und einmal bin ich mit Hilfe einer der Guides kopfüber geflogen. Einfach nur cool!
    Das Resort war wunderschön, es war cool, mal an einem so hübschen Ort zu sein und in einem tollen Bett zu schlafen, aber da es so wenig zu tun gibt und man dort nicht weg kommt (es gibt auch nichts drum herum), haben Jessy und ich uns leider was gefangen gefühlt. Hinzu kommt, dass mir Ihre Gasteltern ein wenig auf den Senkel gegangen sind. Eigenständigkeit kennen die nicht von ihren Kindern (und wollen das scheinbar auch kaum) und für die scheinen wir auch fast noch Kinder zu sein. Sie sind sehr nett, aber das hat echt was genervt. Jessy und waren beide froh, als wir alle Richtung Strand aufgebrochen sind.
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  • Day26

    Manuel Antonio Nationalpark

    August 26, 2017 in Costa Rica ⋅ ☀️ 18 °C

    Mit dem zweiten Bus um halb neun hab ich mich auf den Weg von Jaco nach Quepos gemacht, um von dort aus mit dem Bus weiter zum Nationalpark Manuel Antonio zu fahren. Es ist zwar der kleinste und Eintrittmäßig der teuerste Park in Costa Rica, aber auch der bekannteste und scheinbar auch der beliebteste Park, wo man viele Tiere sehen kann. Ich hoffe, endlich mal ein Faultier näher zu Gesicht zu kriegen, nachdem ich schon in Puerto Viejo Pech hatte.
    Was man in den Bilder nicht sieht, bzw. welche ich hier nicht zeige: die breiten Straßen, auf denen sogar Autos fahren können und die Mengen an Menschen. Man braucht keinen eigenen Tourguide zu buchen, um Tiere zu sehen; da, wo was zu sehen gibt (Faultier?), steht schon eine Menschentraube.
    Die beiden Strände sind zwar sehr schön (wenn auch natürlich sehr bevölkert) und wenn man an ihnen vorbei zur Landspitze geht, sind kaum noch Leute unterwegs, aber dieser Park ist keine $16 wert. Oder überhaupt Geld und Mühe. Ich habe einige Affen gesehen, die immer süß sind und zwei Faultiere, die ich ohne Fernglas aber nicht vernünftig sehen konnte, geschweige denn ordentlich fotografieren.
    Nachdem ich den Hauptwanderweg abgelaufen bin, habe ich mich an den Strand gelegt. Es war ganz schön schwül und ich daher völlig verschwitzt, Baden war also richtig gut. Leider ist der Sog der kleinen Wellen doch ganz schön stark, so dass man nicht entspannt im Wasser chillen kann. Selbst am Strand muss man aufpassen, denn die Waschbären und Affen sind vorwitzige Diebe.
    Um 2 Uhr beschließe ich, dass ich genug Sonne getankt habe und den Rückweg langsam antreten sollte. Eine gute Entscheidung, denn bis ich mich so gut es geht entsandte und angezogen habe, durch den Park zurück zur Bushaltestelle und dann nach Quepos gekommen bin, war es bereits halb 4 und es hat langsam angefangen zu regnen. Vom schwitzen habe ich fast hinmelschreiend gestunken und ich war sandig und feucht, es war also eine recht ekelhafte Rückfahrt.
    Alles in allem war es schön, aus San José rauszukommen, ich habe endlich mal wieder richtig lecker gegessen und nette Leute kennen gelernt, aber weder Jaco, noch Manuel Antonio würde ich unbedingt weiterempfehlen.
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  • Day25

    Jaco

    August 25, 2017 in Costa Rica ⋅ ☀️ 17 °C

    Am Donnerstag ist Jessy endlich endlich angekommen. Mir ist inzwischen ganz schön langweilig in San José, da es einfach nichts zu tun gibt. Deshalb hab ich beschlossen, über das Wochenende nach Jaco an der Pazifikküste zu fahren und von dort aus zum Manuel Antonio Nationalpark, während Jessy sich mit ihrer Familie und Freunden trifft.
    Im Terminal lerne ich ein paar Leute kennen, die auch nach Jaco fahren, ein Schweizer Pärchen und ein Gruppe von drei ziemlich betrunkenen Jungs. Sie scheinen ganz witzig zu sein, aber vor allem auch nervig.
    Nachdem ich im Hostel angekommen bin, gucke ich mir erst mal die Stadt an. Ganz schön touristisch. Hotel, Restaurant und Souvenirshop reihen sich abwechselnd aneinander. Immerhin gibt es einige schöne Restaurants und sogar Acai-Bowls! Der Strand ist nicht wirklich erwähnenswert. Es gibt viele Surfschulen, wie überall an der Küste.
    Ich entscheide mich, zur Abwechslung mal ordentlich essen zu gehen, auch wenn es was teurer ist. In einem hübschen Restaurant treffe ich zwei der drei Jungs wieder. Nüchtern sind sie wirklich angenehm und wir unterhalten uns gut. Ich bestelle mir einen dicken Burger mit Bacon und Gorgonzola -yum! George ist aus England und Conor aus NZ und die beiden sind schon seit einer Weile zusammen unterwegs. Da es Chase's Geburtstag ist (der Dritte im Bunde), trinken wir abends zusammen RumCola und gehen zurück ins Restaurant, um ein wenig Live Musik zu hören. Ein insgesamt entspannter Abend mit den drei, dem Schweizer Paar und einem anderen Deutschen.
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