Philippines
Donsol

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9 travelers at this place:

  • Day306

    Auf der Suche nach dem "Butanding"

    May 28, 2018 on the Philippines ⋅ ⛅ 31 °C

    Nachdem sich das Surfen fürs erste erledigt hatte, sollte es für mich mal wieder unter Wasser gehen. Bevor ich mich jedoch auf den Weg machte, einen "Butanding" (Walhai) zu sehen, ging es auf die kleine Insel Malapasqua. Das einzeige was man auf dieser Insel anstellen kann ist Tauchen und am Strand liegen. Es gibt dort nicht einmal Straßen, was die einheimischen aber nicht davon abhält mit dem Rollern im Sand fahren. Hauptattraktionen dort sind die Tresher Sharks, auf deutsch, Fuchshaie. Besonders an diesen Tieren ist, daß sie in extremer Tiefe leben, aber im Morgengrauen zum fressen auftauchen. Das ist dann auch die Gelegenheit sie einmal in freier Natur zu sehen. Also ging es um 04:15 Uhr mit dem Boot los und kurz nachdem wir auf 30 Meter getaucht waren, gab es auch schon die erste Sichtung. Diese Tiere sehen wirklich faszinierend aus, mit ihrem langen Schwanz. Ein wenig getrübt würde dieser Ausflug nur auf Grund der Masse an Tauchern im Wasser, die natürlich alle einen Blick erhaschen wollten.
    Am zweiten Tag ging es dann, zum ersten Mal für mich, auf einen kleinen höhlen Tauchgang. Es ist schon etwas beängstigend, zu wissen, man kommt nicht weg. Die Aussicht, auf den Höhleneingang, mit dem einfallen den Licht, war es aber auf jeden Fall wert und sich daher im Weg waren.

    Von dort aus ging es dann weiter nach Donsol. Es gibt unterschiedliche Orte, an denen man die Möglichkeit hat, mit Walhaien zu schnorcheln. In Donsol versuchen sie es einigermaßen human zu gestalten und füttern die Tiere auch nicht künstlich an. So wird die Zahl der Boote, die gleichzeitig auf dem Wasser sind limitiert und bevor man aufs Boot geht, bekommt man mit einem Video, die Verhaltensregeln erklärt. Insgesamt konnten wir 3x ins Wasser und einen kurzen Moment mit einem Walhai schnorcheln. Es war zwar mit ca. 5 Meter Länge ein eher kleines Exemplar aber beeindruckend genug.
    Am zweiten Tag wurde noch einmal getaucht. Ich hatte im vornherein gelesen, dass es in der Gegend auch einen Ort geben soll, an dem regelmäßig Manta Rochen und manchmal auch Walhaie gesichtet wurden. Die Bootstour dauerte ca. 2 Stunden und auch dieses Mal hatten wir bei den zwei Tauchgänge Glück. Wir sahen 2 Manta Rochen und ganz unverhofft auch noch einen Walhai. Dieses Mal war es noch beeindruckender. Wir waren ca. 25 Meter tief und auf der Suche nach Mantas, als plötzlich über uns ein riesen Schatten auftauchte. Dieses Exemplar war ca. 9 Meter lang, was für einen Walhai immernoch klein ist. Wenn man so etwas allerdings noch nie vorher gesehen hatte war es absolut unwirklich.
    Auch das Tauchen mit den Mantas war großartig. Das zweite Tier hat eine Spannweite von ca. 4 Meter und es ist einfach nur schön diesen Tieren beim dahin gleiten zu zu sehen.
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  • Day146

    Bucket List

    March 3, 2018 on the Philippines ⋅ ⛅ 31 °C

    Mit Walhaien schnorcheln steht seit fast 8 Jahren auf meiner Bucket List - auf der Liste der Dinge die man im Leben gemacht haben möchte.

    In meiner Schulzeit habe ich meine Kinderzimmertür mit verschiedenen Zeitungsausschnitten, Postkarten und Aufklebern beklebt. Einer der Zeitungsausschnitte zeigte einen Walhai und daneben einen winzigen Taucher. Die Größenunterschiede haben mich damals total fasziniert. Lange Zeit dachte ich, dass dieser Riese ein Wal wäre, der einem Hai ähnelt. Erst später habe ich herausgefunden, dass der Walhai ein Plankton-fressender Hai ist, der wegen seiner Größe und Ernährung den „Wal“ im Namen trägt.

    Vor fast 8 Jahren war ich in Mozambique, wo ich zum ersten Mal von der Möglichkeit gehört habe mit Walhaien zu schnorcheln. Amrei und ich wollten das damals machen, aber es kamen verschiedene Sachen dazwischen (das Wetter, eine Fußverletzung), wodurch wir die Chance dann verpasst haben. Seitdem steht auf meiner Bucket List mit Walhaien zu schnorcheln. Und das geht in den Philippinen.

    Was man zusätzlich bedenken muss: Der bekannteste Ort in dem man auf den Philippinen mit Walhaien schnorcheln kann ist Oslob. Dort werden die Tiere allerdings mit Essen angelockt. Dadurch, dass sie verlässlich gefüttert werden, verlieren sie ihre Instinkte selbst nach Futter zu suchen und bleiben das ganze Jahr über dort. Als Folge vom Füttern an der Wasseroberfläche, schwimmen sie schräg nach oben geneigt. Dadurch dass die Massen an Schnorchlern sie anfassen, bekommen die Tiere einen Pilzbewuchs. Das will man natürlich absolut nicht unterstützen. Also musste es ein anderer Ort werden, schwieriger zu erreichen, aber hier kommen die Tiere auf natürliche Weise vor. Zwischen November und April finden sie hier besonders viel zu fressen. Es gibt eine maximale Anzahl an Booten und Menschen die pro Tag aufs Wasser dürfen und es gibt Regeln, wie dass man die Tiere nicht anfassen darf.

    Und dann beim dritten Anlauf hat es endlich geklappt! Und es war noch viel toller als ich jemals gedacht hätte. Die Fotos schaffen es nicht mal ansatzweise die Größe dieses Tieres zu übermitteln. Dieser war 7m lang. Es war unglaublich einem so großen Tier so nah zu sein. Unvorstellbar dass es 14m große Walhaie gibt! 30 Minuten lang konnte man einfach nebenher schwimmen und sich dieses gelassene Wesen anschauen. Ich bin immer noch auf Wolke 7!!!

    Abends haben wir das zusammen bei gutem Essen und einigen Getränken gefeiert.
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  • Day145

    Donsol

    March 2, 2018 on the Philippines ⋅ ⛅ 28 °C

    Am zweiten Tag ging es dann von Cebu mit dem Flieger nach Legazpi. Von Legazpi aus musste man noch eine gute Stunde mit einem Minivan nach Donsol fahren. In meinem Van saßen die Kanadier Kimberly und Eli, die auch wie ich das Woodland Resort gebucht hatten. Für knapp 8€ pro Nacht hatten wir dann zu dritt ein Zimmer. Die Resort-Anlage hat einen schönen Pool mit Blick aufs Meer. Beim Abendessen haben wir dann auch noch ein Deutsch-Französisches Pärchen kennengelernt (Jeremia und Sterren) und uns für den nächsten Morgen verabredet um gemeinsam zum fußläufig entfernten Whaleshark Info-center zu gehen und dann ein Boot zu teilen. Pro Schnorchelboot dürfen 6 Leute mitfahren. Am Morgen treffen wir dann noch auf Malte, der sich uns anschließt.

    Es folgen zwei erfolglose Tage mit jeweils dreistündigen Bootsfahrten, einmal bei Sonne, einmal bei Nieselregen. Außer Malte und mir haben alle nach dem zweiten Versuch keine Zeit mehr, bzw. haben schon die Weiterreise geplant. Ich kann hier nicht weg, bevor ich nicht die Walhaie gesehen habe. Die größten Erfolgserlebnisse hatten Schnorchler, die mit einem Tauchboot mitgefahren sind. Die Tauchboote fahren weiter raus und sind von 7:30 Uhr bis 15 Uhr unterwegs. Malte und ich beschließen den mehr als doppelt so teuren Trip zu buchen und es ein drittes Mal zu versuchen. Es finden sich genug Leute für ein eigenes Schnorchelboot, das zu den Tauchspots fährt.
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Donsol

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