• pmctravel
  • pmctravel

Backpacker Trip

159-päiväinen seikkaillu — pmctravel Lue lisää
  • Hobbiton

    1. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 16 °C

    Hobbiton - endlich (!) 40 % der Leute die nach Hobbiton fahren, kennen Herr der Ringe oder den Hobbit. Viele interessante Hintergrundinformationen haben wir von unserem Guide bekommen. Auch wenn es kein günstiges Vergnügen war - es war großartig!

    Unterwegs haben wir die vielen verschiedenen kleinen und großen Wohnhügel begutachten und fotografieren dürfen. Klein und Groß? Es gibt immer mal welche die sind kleiner gebaut, für Gandalf – damit er wie im Film riesig wirkt. Und dann die größeren Wohnhügel – damit die Hobbits klein wirken.

    Eigentlich war geplant die gesamten Wohnhügel nach dem Film „Herr der Ringe“ wieder abzubauen, durch gewisse Umstände ist das aber nicht komplett geschehen. So wurde einfach für den Film „Hobbit“ wieder alles aufgebaut. Problem war nur – Hobbit spielt 60 Jahre vor Herr der Ringe. Nun konnte der Baum, weswegen dieser Ort ausgesucht wurde – nicht genau so groß sein! Somit wurde ein künstlicher Baum originalgetreu zu dem großem Baum hergestellt. Nun muss man sich mal überlegen, wie oft man das Dorf Hobbiton in den Filmen sieht – und vor allem diesen Baum.

    Wieviel Aufwand für diesen Film gemacht wurde. Direkt nach den Filmen, ging der Hype dann um Hobbiton los. Viele Leute kamen und suchten in den Wäldern nach Hobbiton – und so wurde daraus die Geldmacherei mit dem Filmset „Hobbiton.
    Lue lisää

  • Owharoa Falls

    1. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 22 °C

    Nun hatten wir wieder ein paar Highlights von Neuseeland bestaunen dürfen. Hobbiton, Taupo, Tauranga und vieles mehr – haben wir die letzten Tage gesehen. Die nächsten Tage wurden etwas entspannter für uns. Nach Hobbiton fuhren wir Richtung Coromandel. Coromandel ist eine Urlaubsregion direkt am Meer. Es gibt auch noch Coromandel Town, dort waren wir aber erst ein paar Tage später.

    Nach Hobbiton fuhren wir erstmal zu einem Wasserfall, meiner Meinung nach sogar mit unter den Top 5 Wasserfällen die wir bisher hier gesehen haben. Aber macht euch euer eigenes Bild:
    Lue lisää

  • Whangamata

    2. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 24 °C

    Zum Abend hin waren wir wieder auf der Suche nach einem kostenlosem Schlafplatz. Generell auf Coromandel kann man nirgends kostenlos schlafen. Aber das sollte uns für diesen Abend nicht stören. Wir haben eine etwas ältere Frau angesprochen, die gerade im Vorgarten dabei gewesen ist ihre Blumen zu gießen. Wir erzählten ihr, dass wir gelesen hätten das es hier einen kostenlosen Campingplatz gibt – dieser aber leider nur für self-contained war.

    Die Frau sagte sofort ja und wir konnten uns mit unserem Auto auf ihr Grundstück stellen. Sie bot uns noch an ihr Badezimmer mit zu benutzen, aber wir wollten keine Umstände machen. Somit war unser kostenloser Schlafplatz für diese Nacht gesichert. Am nächsten Morgen sagte sie uns noch, dass wir gerne noch eine Nacht hier schlafen können, aber wir wollten natürlich weiter. Wir haben uns einfach nur gefragt, ob das in Deutschland auch so einfach wäre. Ich meine, es ist hier sogar üblich das einfach fremde Backpacker auf dein Haus aufpassen, wenn du im Urlaub bist. Wo wir uns so denken, dass würde doch in Deutschland niemand machen.
    Lue lisää

  • Hot Water Beach

    2. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 20 °C

    Für uns ging es dann aber erstmal weiter zum Hot Water Beach. Wir hatten schon von einigen anderen Backpackern gehört, dass man sich den auch sparen kann. Gilt aber als ein Must-Do in Neuseeland also fuhren wir trotzdem hin, um uns davon zu überzeugen wie blöd es dort wirklich ist. Das Wetter war etwas bewölkt, lud also nicht mehr wirklich zum am Strand liegen ein. Man konnte sich vor Ort für 5 Dollar eine Schaufel ausleihen ( was die damit für Geld machen müssen! ) oder aber einfach sich in die vorgeschaufelten Löcher setzen – wenn welche frei waren. Am Strand angekommen hat man sofort gesehen wo der Abschnitt mit dem heißem Wasser ist.

    Viele Menschen tummelten sich um einen kleinen Strandabschnitt und jeder versuchte sich einen Platz im heißem Wasser zu ergattern. Ich beobachtete das Spektakel aus der Entfernung und dachte mir nur – Gut, dass hier kann man sich sparen. Denn wie der Name „Hot Water Beach“ schon sagt, gibt es hier heißes Wasser das aus dem Boden kommt, wenn man bei Ebbe ein Loch in den Sand buddelt.
    Lue lisää

  • Cathedral Cove

    3. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 24 °C

    Unser nächstes Ziel hieß Cathedral Cove. Und ich kann jedem empfehlen dort hinzufahren! Natürlich ist es bei purem Sonnenschein am schönsten dort – aber umso besseres Wetter und Uhrzeit – umso mehr Menschen tummeln sich dort. Wir entschieden uns deshalb dazu, wie empfohlen beim Sonnenaufgang am Cathedral Cove zu sein. Wir blieben deswegen am Abend noch etwas in Hahei, um dann am nächsten Morgen direkt vor Ort zu sein. Wir ergaunerten uns wieder einen kostenlosen Stellplatz bei einer Familie auf dem Grundstück. Wir gingen früh ins Bett, da der Wecker um 4 Uhr klingelte. Wirklich ausgeschlafen waren wir am nächsten Morgen nicht, da uns die Mücken und die Wärme in der Nacht das Schlafen schwer machten.

    Um kurz nach 4 Uhr erhoben wir uns also aus unserem Bett und fuhren zum Cathedral Cove Parkplatz. Dort angekommen stellten wir erstmal fest, dass wir uns anscheind viel zu viele Gedanken machen. Es gab dort eigentlich 6 Stellplätze für self-contained Autos, aber es standen erstmal noch viel mehr da, und dazu auch non-self-contained. Egal, wir haben ja auch kostenlos geschlafen, denn alle anderen Campingplätze in der näheren Umgebung sind einfach so teuer. Wir schnappten uns also eine Taschenlampe, Decken und Kamera und gingen im Dunkel noch eine 20 minütige Wanderung bis wir bei Cathedral Cove angekommen sind. Bis kurz vor 6 waren wir alleine dort, bis die nächsten Leute mit der guten Idee ankamen und ständig vor unserem Ausblick mit ihren Kameras standen. Da es ziemlich bewölkt war, gab es leider nicht den schönsten Sonnenaufgang überhaupt. Es war trotzdem wunderschön dort und man konnte sich gut vorstellen wie voll es hier um eine „normale“ Uhrzeit sein könnte. Ich wollte aber ein paar Fotos ohne hunderte Menschen haben, also mussten wir etwas früher aufstehen.
    Lue lisää

  • Whangarei

    7. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ⛅ 27 °C

    Die letzten Tage verliefen eher ruhig, muss auch mal sein. Waren wie immer mit vielen deutschen auf einem Campingplatz und sind so die letzte Tage in das Northland bzw. Bay of Islands auf der Nordinsel gereist. Die Aufnahmen sind von einem Abend in Whangarei. Viele verschiedene Leute lernt man hier auf den Plätzen kennen und es ist immer wieder ein Erlebnis! Einzig und allein die Englischkenntnisse kann man so nicht verbessern.Lue lisää

  • Cape Reinga

    9. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 20 °C

    Für die Maori ist Cape Reinga der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten. Für mich war es dort eher das Ende der Welt! Es war unglaublich dort zu sein. Neben dem Leuchtturm konnte man an diesem Ort sehen, wie Tasmansee und Pazifik aufeinander treffen. Die Fotos können es nicht mal annähernd so zeigen, wie es in Wirklichkeit war. Einfach ein magischer Ort.Lue lisää

  • Cape Reinga Lighthouse

    9. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 20 °C

    Bei nicht mehr ganz so schlechtem Wetter sind wir dann bei Cape Reinga im Northland angekommen. Cape Reinga ist der nördlichste Punkt von Neuseeland und für die Maoris ein heiliger Ort. An diesem Ort sollen nämlich die Seelen der Verstorbenen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten. Für mich war es dort eher das Ende der Welt. Man konnte nichts weiter sehen, außer die unendliche Weite und die wunderschöne Natur. Mich hat es im ersten Moment etwas an Akaora Head erinnert, deswegen kamen gleich ein paar Erinnerung von Anfang der Reise. Es war unglaublich dort zu sein.Lue lisää

  • Sanddünen

    10. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 18 °C

    Nun haben wir also auch Cape Reinga gesehen, und definitiv – auf dem Weg dorthin ist nicht viel, aber ein absoluter Must Do – Punkt! Am Freitag sind wir dann innerhalb eines Tages zurück nach Auckland gefahren. Wir saßen also wirklich fast den ganz im Auto.

    Vorher ging es für uns aber zu den Sanddünen. Eigentlich kann man dort auf einem Brett die wirklich riesigen Sanddünen hinunterfahren. Wir hatten kein Brett und mit einem Frühstücksbrett hat es auch nicht so gut funktioniert. Unglaublich wie viel Sand dort lag, damit hab ich einfach nicht gerechnet. Ich dachte mir so, okay eine hohe Sanddüne. Aber es war riesig dort!
    Lue lisää

  • 90 Mile Beach

    10. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 23 °C

    Danach ging es gleich weiter zum 90 Mile Beach. Wie wir gelesen haben, eher 90 Kilometer Beach – aber das klingt nicht so gut. Der 90 Mile Beach ist eigentlich auch eine richtige „Straße“, auf der man wie der Name es sagt am Strand entlang fährt. Nachdem wir die Straßen dort ausgecheckt haben, sind wir auch auf den Strand gefahren. Ich bin dann dort zum ersten Mal hier in Neuseeland gefahren. Ich musste fahren, da Mirco sich hinter das Auto auf ein Frühstücksbrett setzte und dann von mir bzw. dem Auto über den Strand gezogen wurde. Ein riesiger Spaß, auch für mich als Fahrer.Lue lisää

  • Auckland Strand

    11. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ⛅ 20 °C

    Am nächsten Morgen wachten wir wieder bei bestem Wetter auf und fuhren sofort zum Strand im Stadtteil Devonport. Während wir unser Frühstück zubereiteten, konnten wir beobachten wie auf einmal ein Reisebus ankam. Kein Reisebus mit Touristen – sondern Maoris. Wie wir später aus einem Gespräch erfahren haben – eine Kirchengemeinde. Es wurden gefühlt immer mehr, an diesem Platz. Jeder brachte etwas zu essen mit – und das nicht zu wenig! Für Grill, Musik, Spaß und Sport wurde auch gesorgt. Die riesige Gruppe hat sozusagen den ganzen Strand dort unterhalten. Mirco hätte am liebsten den Tag mit dort verbracht, ist dann aber doch mit in die Stadt gekommen.Lue lisää

  • Auckland

    11. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ⛅ 21 °C

    Während wir Richtung Innenstadt gefahren sind, kam bei mir ein komisches Gefühl auf. Jetzt ist man also wieder dort, wo alles angefangen hat. Auch wenn wir nicht lange am Anfang der Reise in Auckland waren, fühlte es sich irgendwie heimisch an. Man ist schon mal die Straße lang gelaufen, oder war in diesem oder jenem Park. Es kam einen halt vertraut vor.Lue lisää

  • Airport Auckland

    18. helmikuuta 2017, Uusi Seelanti ⋅ ⛅ 25 °C

    Am Mittwoch Morgen um halb 5 hieß es für uns Aufstehen und zum Flughafen. Nun waren wir schon zum bereits drittem Mal am Flughafen in Auckland. Glaubt mir, die anderen beiden Male war es wesentlich erfreulicher.
    Obwohl wir wie angegeben 2 Stunden vor Abflug dort gewesen sind, ging dann doch alles sehr sehr schnell. Gepäck wurde abgegeben, schnell gefrühstückt und Geld getauscht - wir sind jetzt sozusagen Multimillionäre - 70 Euro sind in etwa 1.000.000 Ruphien.
    Danach ging es nochmal durch den Sicherheitscheck und um 6 Uhr saßen wir dann auch schon im Flieger und warteten darauf, dass es nun losgehen kann. Das Entertainmentprogramm von unserer Airline hat uns einfach überzeugt! So viele gute und aktuelle Filme, wie auch Musik. Wir waren sehr enttäuscht als es dann nach 3,5 Stunden Flugzeit hieß - Aussteigen. Gerne hätte ich noch länger dort gesessen und Filme geguckt.
    Lue lisää

  • Sydney

    22. helmikuuta 2017, Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach australischer Zeit sind wir dann um 09:45 gelandet. Ich hatte mich zum Glück schon vor der Neuseelandreise um ein Visum gekümmert - eben wegen genau so einem Fall. Wir hatten (gewollt) eine Aufenthaltsdauer von 8 Stunden. Für mich kein Problem in die Stadt zu gehen, da ich mein Visum hatte. Mirco hat wie ich sagen würde, sich mal wieder um nichts gekümmert und hatte keins.

    Ich habe dementsprechend zuerst alleine den Flughafen verlassen, während Mirco dann nach kürzester Zeit nachkam.

    Für 18 Dollar ging es dann schon mal mit dem Zug zum Cirqular Quay. Okay, Sydney scheint nicht gerade günstig zu sein. Ich habe vorher beim Wechselkurs auch ein paar Fehler gemacht und habe 20 Dollar Verlust gemacht, also schon von Anfang an alles schei**. Egal, das sollte den Tag aber nicht zu einem Schlechten machen. Nach 20 Minuten Zugfahrt ist man dann direkt am "Hafen" angekommen. Ein riesiges Schiff war auch vor Ort, so wie die vielen kleinen Fähren die einen auf die andere Seite Sydneys brachten.
    Zuerst ging es dann Richtung Harbour Bridge. Von dort aus hatte man einen super Blick über die Oper von Sydney - traumhaft. Alles was man sonst von Bildern uvm kennt, sah man nun in Wirklichkeit. Keiner konnte das so wirklich realisieren, dass wir gerade in Australien sind. Und sozusagen Neuseeland eben erst verlassen haben. Und ja, mit etwas Pipi in den Augen saß man doch dann im Flieger und hat sich so seine eins, zwei Gedanken gemacht. Aber egal, wir wollten versuchen den momentanen Augenblick in Sydney trotzdem festzuhalten.

    Nach dem Besuch der Brücke gingen wir in das Viertel "The Rocks", welches eigentlich direkt davor war. Dort gab es mal wieder einen Versuch eines Döners, wie in Neuseeland auch, zum Mittag. Von dort aus liefen wir in den Royal Botanic Garden, von dem man einen super Blick über die Oper und Brücke hatte.

    Gerne wären wir auch auf die andere Seite Sydneys gegangen, hatten aber dafür leider viel zu wenig Zeit. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den Park sind wir auf dem Rückweg an der Oper vorbeigekommen.

    Alles schön und gut, aber die Zeit war einfach viel zu kurz um dass alles intensiv wahrnehmen zu können. Zum Abschluss ging es noch in ein paar Souvenierläden und dann mit dem Zug auch wieder zurück zum Flughafen.
    Von Sydney aus sind wir dann 6 Stunden weiter nach Bali geflogen und hatten ein wahres Luxusproblem. Wir hatten wie auf dem Flug nach Sydney auch 3 Plätze, anstatt 2 zur Verfügung. Da Mirco so nett war, konnte ich nach meinem Film und Abendbrot gemütlich über die ganze Bank Platz nehmen und schlafen bis wir auf Bali angekommen waren.
    Lue lisää

  • Couchsurfing

    23. helmikuuta 2017, Indonesia ⋅ 🌙 24 °C

    Als wir um 21 Uhr Ortszeit Bali in Denpasar angekommen sind warteten wir am Band eine sehr lange Zeit auf unser Gepäck. Was aber ganz gut war, da ich mich bei unserer Couchsurfing-Gelegenheit melden konnte - dazu gleich mehr. Nachdem wir dann unseren geliebten Rucksack wieder auf dem Rücken tragen konnten, ging es raus aus dem Flughafen. Wir waren natürlich mental darauf eingestellt was uns dort gleich erwarten würde. Aber müde, hungrig und ohne Plan waren wir einfach nur genervt.

    Genervt von der feuchten Wärme, genervt von den vielen Menschen, genervt von den tausenden Taxifahrern die alle den " Cheapest Price" hatten. Wir wussten von Tami ( bei ihr schlafen wir die nächsten Tage kostenlos ), dass das Taxi vom Flughafen bis zu ihr nicht mehr ald 80k Rp kosten sollte. Die meisten Taxifahrer haben uns Preise zwischen 150 - 250k Rp angeboten. Wie habe ich es so schön in einem anderen Blog gelesen: "Wir sind zwar Touristen, aber auch nicht blöd!" Wir wollten dann eigentlich Uber nutzen.Jedoch hatten wir kein Internet und somit waren wir dann doch auf die Taxifahrer angewiesen. Nach langem handeln und diskutieren sind wir dann bei 150k Rp gelandet und wurden zu Tami gefahren.
    Couchsurfing

    Nach einer aufregenden Fahrt, da hier wieder so viele Rollerfahrer sind und hier alle fahren wie sie wollen sind wir an der Hauptstraße kurz vor Tamis Wohnung angekommen. Von dort aus liefen wir in die nächste Nebenstraße wo ihre Wohnung sein sollte. Mirco sagte nur, während wir im dunkeln dort lang liefen und nur erahnen konnten wie hier manch andere Wohnungen aussahen - das wir hoffentlich nicht in einer dieser Wohnungen unterkommen würden. Aber nein, zum Glück nicht. Am Ende der Straße sind wir an einem etwas kleinerem Wohnkomplex angekommen und wussten nun trotzdem nicht wohin. Zum Glück kamen 2 Mädchen die über ihr Handy Tami erreichen konnten und wir haben festgestellt, dass wir wirklich direkt davor standen.

    Wir wurden dann also herzlich kurz nach 10 Uhr abends von Tami in ihrer Wohnung Willkommen geheißen. Wohnung, nun gut. Wer Mirco's Wohnung kennt - ihre war noch viel viel kleiner! Direkt wenn man die Tür aufschließt waren wir in ihrem Wohn - und Schlafzimmer. Es war erstmal mega warm, da sie auch den ganzen Tag nicht zu Hause war und die Klimaanlage nicht an war. Nun denn, sie lebt hier auch gerade mal einen Monat, dementsprechend ist es hier eingerichtet. Hinter dem Zimmer war dann in einem kleinem Raum die "Küche". Eine Ablagefläche mit Spüle und einem mobilen Kocher - würde ich eher sagen. Natürlich mit einem extra Trinkwasserbehälter, da es hier kein Trinkwasser aus der Leitung gibt. Direkt neben der Küche war dann das kleine Mini-Bad mit einer Toilette und der Dusche direkt vor der Toilette - mit natürlich nur kaltem Wasser. Was uns nicht wirklich traurig stimmte, denn wer will schon bei solchen Temperaturen warm duschen gehen. Ich bin gespannt wie die anderen Wohnung, Hostels und Hotels so aussehen werden, die wir auf unsere Reise betreten werden.

    Wir erzählten noch kurz mit Tami und gingen dann ins Bett, da durch die Zeitverschiebung bei uns doch alles etwas durcheinander gekommen war.
    Lue lisää

  • Denpasar

    23. helmikuuta 2017, Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Am nächsten Morgen war ich dann schon seit 7 Uhr wach, da es in Neuseeland irgendwie wieder 14 Uhr gewesen wäre. Alles komisch. Während ich im Bett lag und über alles nachdachte schliefen die anderen beiden seelenruhig weiter. Tami verschlief sogar, da sie um 9 Uhr auf Arbeit sein musste - wir beide aber dachten um 10 Uhr. Als sich Tami aus der Wohnung begab machten wir uns auf Erkundungstour in Denpasar.

    Wir brauchten erstmal - natürlich Internet. Also ging es über mehr oder weniger ( eher weniger ) Fußwege Richtung Stadt. Natürlich weiß man worauf man sich einlässt, aber nach Neuseeland ist es hier doch erstmal wieder wie eine andere Welt. Man schwitzt, egal ob man nur steht oder sich bewegt. Der Verkehr ist laut, viele Rollerfahrer, keine Gehwege. Zum Teil musste man sich an den Autos und Rollerfahrern auf der Straße vorbei schlängeln. Unterwegs beobachteten wir die Einheimischen die Sachen reparierten die für uns in Deutschland einfach nur Müll waren. Die kleinen Stände mit dem Fleisch in der Sonne - natürlich auch wieder ein Highlight. Und die Supermärkte, die gar keine Supermärkte sind sonder kleine Läden wo man Getränke, Chips und Süßigkeiten findet.
    Nachdem wir dann an einem "Laden" angekommen waren, wo es dann für jeden für umgerechnet 5 Euro endlich wieder 3GB Internet gab und nicht wie in Neuseeland 15 Euro für 500Mb - sind wir frühstücken gegangen. Es war halb 12 also auch nicht mehr wirklich Frühstück. Für mich eh kein Frühstück, aber an dieses Frühstück muss ich mich gewöhnen. Reis. Reis mit Hähnchen und Gemüse - für 2 Personen umgerechnet 2,60 Euro. Hallo und Herzlich Willkommen in Indonesien. Der Dame berichteten wir, dass wir nun jeden Tag kommen würden und das machten wir dann auch gleich am nächsten Tag zum Mittag. Auf dem Weg nach Hause machte ich erstmal ein paar Fotos von unserem momentanen Viertel wo wir uns aufhalten.

    In Tami's Wohnung angekommen machten wir uns erstmal einen Plan, was wir eigentlich die nächsten Tage hier machen wollten. Da wir nur ein Visum für 30 Tage haben, aber auch noch einiges vor werden wir also ca. 12-14 Tage uns hier aufhalten, und dann weiter reisen. Generell nicht nur Bali, sondern vielleicht noch auf eine Gili Insel. Zudem werden wir uns ein paar Tempel angucken, nach Ubud oder Amed fahren und natürlich, in den Süden von Bali - für die meisten Touristen das eigentliche Bali!

    Nachdem wir die ungefähre Planung hatten bestellten wir uns ein Uber von der Hauptstraße und fuhren mit ihm zum Double Six Beach in Seminyak - für 2 Personen umgerechnet 2,20 Euro. In Deutschland darf man für 2 Euro noch nicht mal in ein Taxi steigen. Während wir gefahren sind beobachten wir wieder den Verkehr und beschlossen das wir hier definitiv kein Roller fahren werden. Unterwegs sah man dann schon, dass wir so langsam in die Touristengebiete kommen. Alles voller Läden mit günstigen Klamotten, "teure" Restaurants und natürlich Massageläden uvm.

    Am Strand angekommen machten wir einen Strandspaziergang - um festzustellen, dass dieser Strand defintiv nicht schöner oder anders ist als der in der Türkei. Viel Müll unter anderem am Strand, was ich sehr schade finde. Generell ist es doch komisch, dass gerade in diesen Ländern, alles nicht so entwickelt ist - wie in den Ländern mit anderen Klimazonen. Während die Leute am Strand auf ihren Liegen lagen, arbeiteten die Einwohner am Strand daran, dass auch alles schön aussah.
    Lue lisää

  • Kuta

    23. helmikuuta 2017, Indonesia ⋅ 🌙 27 °C

    Nach dem Strandspaziergang ging es dann Richtung Tourizentrum in die Stadt um sich alle 5 Meter doof anquatschen zu lassen. Nach ein paar Minuten reagierte man schon gar nicht mehr und hörte einfach nicht mehr zu. Wir wollten dort eigentlich nicht essen, da es dort einfach viel teurer ist. Teuer ist hier auch relativ, es ist einfach teuer für indonesiche Verhältnisse, aber ganz bestimmt nicht für uns. Zum Abendbrot gab es dann für uns beide, jeweils ein Essen mit Getränk für umgerechnet 7 Euro. Danach ging es noch in den Pool, wo wir uns eigentlich eine Abkühlung erhofften, aber enttäuscht wurden.

    Wir schlenderten noch etwas durch die Stadt und sind dann mit einem Uber wieder nach Hause gefahren. Unser Uberfahrer erzählte uns, dass sie hier eigentlich den ganzen Tag Reis essen, nur halt mit unterschiedlichem Fleisch oder Gemüse. Zudem haben wir mit unserem Mittagessen auch wirklich einen Einwohner-Preis bekommen. Wir haben verglichen wieviel sie hier auf Bali bekommen - und wieviel wir in Deutschland. Er bezahlt für seine 1- Zimmer Wohnung 1.000.000 Rp. - das sind 70 Euro. Und verdienen tuen sie hier in etwa 2,5 Mio. Rp. jedoch nie mehr als 9 Mio. Rp. Als wir ihm dann erzählten, was wir verdienen dachte er, wir hätten uns um eine Stelle vertan, aber leider ist es doch so.

    Als er uns zu Hause raus gelassen hat gingen wir wieder die dunkle, beängstigende Nebenstraße entlang. Wir kamen wieder an ein paar Hunden vorbei, was mir ja immer der Herz zerreißt. Am Morgen haben wir einen Hund gehört, welcher nur so jault, wenn er misshandelt wird. Ich finde das einfach schlimm, und versuche dann die Hunde einfach zu ignorieren. Man kann sie als eine Person eh nicht retten.
    Lue lisää

  • Tanah Lot

    24. helmikuuta 2017, Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Am Freitag sind wir nach dem Aufstehen wieder in den Laden von dem Tag davor zum Mittag essen gegangen. Schließlich wussten wir, dass das Essen gut war und einen angemessenen Preis hatte. Da wir wieder zu spät aufgestanden sind, ging es zum frühem Nachmittag zum Tanah Lot Tempel. Ein sehr touristischer Tempel, aber meines erachtens nach wirklich schön. Obwohl es wahrscheinlich schöner gewesen wäre, wenn wir das alles bei Flut und nicht bei Ebbe gesehen hätten. Um das Tempelgelände betreten zu dürfen, musste man natürlich wieder Eintritt zahlen.

    Nachdem wir uns ein paar Stunden dort aufgehalten haben und versucht haben der Sonne aus dem weg zu gehen - da es hier einfach nur so (!) heiß ist. Sind wir also etwas raus aus dem Touristenzentrum gegangen damit uns ein Uber abholen konnte. Wir sind dann gleich zu Tami gefahren, da wir uns um halb 7 abends bei ihr treffen wollten, um dann gemeinsam zum Couchsurf- Treff von Bali zu fahren. Vorher ging es mit ihr aber noch zu einem Local-Restaurant, wo wir dann auch wirklich nur Local-Preise zahlen mussten. Es ist schon erstaunlich wie viel man in Indonesien drauf zahlt, nur weil man Tourist ist.

    Dann ging es auch wenn es nur ein paar Kilometer waren durch den rasanten, chaotischen Verkehr von Bali zu einer Bar, wo wir den weiteren Abend verbrachten. Und endlich war die Zeit gekommen in der wir nurnoch Englisch reden konnten. Wirklich -endlich! Nichts gegen unsere Sprache, aber wir waren hier um unser Englisch zu verbessern. Viele Nationen saßen an einem Tisch, jeder hatte etwas zu erzählen. Ein Seminar in Bali, Backpacker in Bali, ein Bali-Local der in Deutschland studiert uvm. Es war großartig und hat so Spaß gemacht Erfahrungen mit Leuten auszutauschen, die das selbe machen und vor allem auch Tipps zu bekommen. Leider ging auch dieser Abend schnell zu Ende, da wir auch nicht jünger werden - und mir gefühlt die Zeitverschiebung noch etwas nachhängt.
    Lue lisää

  • Canggu Beach

    25. helmikuuta 2017, Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Am Samstag Morgen hieß es erstmal entspannt aufstehen. Zusammen mit Tami sind wir zu einer doch eher europäisch gehaltenen Bäckerei gefahren und konnten uns pro Person für 5 Euro den Bauch mit leckeren Köstlichkeiten den Bauch vollschlagen konnten. Natürlich fand man dort keine Locals, sondern wirklich nur Europäer. Tami verabschiedete sich von uns und Mirco und ich fuhren wieder Richtung Strand. Dieses mal zum Canggu Beach wo wir auch den restlichen Nachmittag verbringen wollten. Es war viel zu warm um überhaupt etwas anderes zu unternehmen. Man schwitzte schon beim sitzen und auch das baden im Meer war keine Abkühlung mehr. Mirco schnappte sich ein Surfbrett und probierte sich ein weiteres mal aus. Nach 3 Stunden faul am Strand liegen ging es dann nassgeschwitzt hoch zur Bar. Old Man´s Restaurant, soll man angeblich als Tourist mal gewesen sein.Lue lisää

  • Impressionen

    25. helmikuuta 2017, Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir hatte gar keine Lust mehr auf diesen Touristenkram. Es war alles viel teurer. Sollte viel schöner wirken, als wie ich finde es Bali überhaupt nicht ist. Vielleicht ändert sich meine Meinung aber noch. Ich denke einfach, innerhalb der Hotelanlagen mag alles gepflegt und für den deutschen Urlauber schön gemacht wurden - aber das ist bestimmt nicht Bali. Nur das Bilderbuch-Bali was sich alle wünschen, wenn sie in den Urlaub fahren.

    Wir sehen viel Müll, viel Armut, viel Chaos und viel Abzocke. Hey, wir waren mal auf Bali. Aber wirklich vom Hocker hat mich hier noch nichts gerissen. Verwöhnt vom Urlaub?! Glaubt mir - Langzeiturlaub ist kein Urlaub.

    Nachdem wir uns etwas erfrischendes bei Old Man´s gekauft haben ging es etwas weiter durch die Stadt.
    Lue lisää

  • Nachtmarkt

    25. helmikuuta 2017, Indonesia ⋅ 🌙 27 °C

    Gegen halb 6 abends fuhren wir dann einmal durch Denpasar auf die andere Seite nach - Sanur. Dort haben wir von einem Nachtmarkt erfahren, auf dem auch die Einheimischen Essen gehen. Mit knurrendem Magen ging es enttäuscht am Strad entlang, da wir nichts gefunden haben. Wir hatten uns schon ein paar "überteuerte" Restaurants rausgesucht, die wir als Ausweichmöglichkeit genommen hätten. Aber dann plötzlich 200m weiter neben dem Touristengebiet - der Nachtmarkt.
    Er sah so aus, wie man ihn sich vorgestellt hat. Viele kleine mobile Wagen, wo Einheimische zu einheimischen Preisen ihr Essen anboten. Nun gab es das Nasi Goreng nicht mehr für 40k Rp. wie im Restaurant, sondern für 15k. Ich war glücklich. Neben Reis und Nudeln wurde viel Obst, Crepes und auch wieder Frittiertes angeboten. Ich bin und werde wohl auch nie ein Fan werden - von diesem Essen.

    Wir unterhielten uns nachdem wir unser Abendbrot für 2,20 Euro für Zwei hatten, mit einem Local der an unserem Tisch saß. Er erzählte uns etwas von den Delfinen die man hier in Bali sehen kann, und wir witterten eine Chance endlich welche sehen zu können. Mal sehen, ob wir uns wirklich auf dem Weg machen, da wir einmal in den Norden von Bali müssen.
    Lue lisää

  • Uluwatu Tempel

    26. helmikuuta 2017, Indonesia ⋅ 🌙 27 °C

    Es sollte zum Nachmittag mit Tami und ihren Freunden aus Indien, die am Sonntag angereist sind zum Kecak - Tanz im Uluwatu Tempel gehen. Nach einer langen Fahrt sind wir am Tempel angekommen und durften dort erstmal erfahren, dass zu dem Eintritt für den Tanz noch Eintritt für den Tempel hinzukam. Also wurde alles schön bezahlt - der Preis hat sich aber definitiv gelohnt. Ein sehr schöner Anblick mit der Steilküste im Hintergrund. Während wir dort etwas herumliefen, machten sich manche Affen den Spaß und klauten Brillen usw. von den Besuchern. Wir blieben glücklicherweise verschont.Lue lisää