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Backpacker Trip

pmctravel tarafından 159 günlük bir macera Okumaya devam et
  • Strandtag

    26 Aralık 2016, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir verabschiedeten uns von Pam und fuhren in die Stadt um ein bisschen Weihnachtsshoppen zu gehen. Unser Geld haben wir immernoch, da wir nichts gefunden haben. Ist schon ganz nett hier wenn sogar zu Weihnachten alle Geschäfte auf haben. Der einzige Tag an dem alles geschlossen war, war der 25. Dezember. Also nicht das Weihnachtschaos wie in Deutschland wo alle denken, dass sie verhungern über Weihnachten. Es ist generell ganz nett, da hier alles von Montag bis Sonntag auf hat – dafür aber eben die meiste Zeit nur bis 17 oder 18 Uhr.
    Um 13 Uhr trafen wir uns mit Dominique und Adrian am Strand in Nelson, wo wir uns in Nähe der Bibliothek einen Platz suchten, um etwas Internet zu haben. Zu meiner Erstaunug waren noch ein paar Leute aus Deutschland wach, so dass man noch etwas mit ihnen schreiben konnte. Unser vorgekochtes Essen vom Morgen wurde wieder mit dem Gaskocher im Auto aufgewärmt, die Campingstühle und Tisch aus dem Auto geholt – und hallo Backpackerleben, wir sind wieder da! Ja, da war sie wieder die Realität nicht jeden Tag eine Dusche zu haben, nicht jeden Tag richtig abwaschen zu können, nicht jeden Tag zu wissen wo man schläft. Sondern wieder im wirklichen Leben, für uns zumindest derzeit. Auf das wirklich richtige Leben zu Hause in Deutschland habe ich noch keine Lust und da will ich derzeit auch noch garnicht drüber nachdenken.
    Den zweite Weihnachtsfeiertag verbrachten wir also bei bestem Wetter draußen und konnten ganz entspannt auf der Wiese sitzen, etwas spielen, erzählen, Musik hören. Das wird wohl nächstes Jahr wieder ganz anders aussehen.
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  • French Pass

    28 Aralık 2016, Yeni Zelanda ⋅ 🌙 19 °C

    Wir fuhren nach dem Aufstehen direkt den French Pass an der Nordküs ab. Ich weiß garnicht wie viel Kilometer es genau waren. Ich weiß nur das es nicht viele waren, und wir sehr lange dazu gebraucht haben. Der Weg zum French Pass war trotzdem sehr schön, wenn auch nicht so beeindruckend wie die Fahrt zum Milford Sound. Trotzdem hatten wir links und rechts von uns stets Wasser und eine wunderschöne Aussicht, die wir uns Unterwegs mit den vielen Kühen und Schafen teilten. Das Beste daran war, das wir irgendwann auf einer „Straße“ unterwegs waren, die nicht mal bei Google eingezeichnet war. Somit waren wir froh, dass es auch wirklich nur eine Straße gab. Und zu unserer Überraschung war dann an dem wirklich letztem Ort noch etwas los! Hallo?! Wir sind bestimmt gute 2,5 Stunden gefahren, unterwegs gab es wirklich nichts (!) und da haben einfach noch Leute gewohnt. Es gab dort sogar noch eine kleine Schule. Das war uns einfach nur unbegreiflich.Okumaya devam et

  • Überfahrt

    29 Aralık 2016, Yeni Zelanda ⋅ ⛅ 13 °C

    Vom French Pass aus nach Picton sind wir bestimmt auch nochmal gute 1,5 Stunden gefahren. Es war wie immer nicht die Kilometer die so wahnsinnig viel waren, sondern einfach die Straßenverhältnisse. Picton wird unser letzer Stop auf der Südinsel sein. Von hier aus fahren wir nun heute nach Wellington mit der Fähre. Um 19 Uhr geht es los und dann werden wir nach etwa 3,5 Stunden in Wellington sein.
    Somit haben wir jetzt die die Südinsel innerhalb von 6 Wochen erkundet. Das heißt wir haben hier nun etwa 50 % erlebt. Die anderen 50 % warten auf der Nordinsel auf uns. Es ist trotzdem jetzt schon komisch diesen Teil hier hinter sich zu lassen und weiter zu reisen.
    Ich würde sagen, darauf dass es nicht mein/unser Erstes und Letztes mal auf der Südinsel von Neuseeland gewesen ist.

    Tschüss Südinsel – Hallo Nordinsel!
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  • Red Rocks

    30 Aralık 2016, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 17 °C

    Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland … Berlin hat ca. 3,6 Millionen Einwohner – Wellington hat ca. 200.000 Einwohner. Da brauch man nicht mehr viel zu sagen. Die einzige Millionenstadt die Neuseeland hat ist somit übrigens auch nur Auckland. Wellington ist somit von der Einwohnerzahl her, einfach mal kleiner als Magdeburg. Kann sich jemand Magdeburg als Hauptstadt vorstellen?!
    Der Erste Gedanke den wir beide hatten als wir in Wellington angekommen sind war – Endlich wieder Zivilisation! Der zweite eigentlich größere Gedanke war nach 10 Minuten in Wellington dann – „viel wunderschöner“ Verkehr, blöde Großstadt! So viele Menschen, so viel Autos, so viel Parkplätze – und so viel die man bezahlen muss. Vorbei war die Zeit mit, einfach mal schnell anhalten und gucken. Vorbei war die Zeit, in der man sich einfach irgendwo hingestellt und geschlafen hat, vorbei war die Zeit, in der man überall einen (kostenlosen) Parkplatz gefunden hat. Aber auch das soll uns nicht entmutigen eine schöne Zeit in Wellington zu haben.

    Nach der ersten Nacht in der Großstadt fuhren wir zum frühstücken ans Meer, wo wir dann auch gleich unsere Morgenwanderung von 2 Stunden hin und zurück zu den Red Rocks gemacht haben. Dort angekommen war es irgendwie halb so spektakulär wie gedacht, aber nun gut – auch das haben wir gesehen.
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  • Hafen von Wellington

    30 Aralık 2016, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 18 °C

    Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, so dass wir danach gleich in die Stadt gefahren sind um ein wenig shoppen zu gehen und natürlich die Stadt zu erkunden. Nachdem wir gegen 17 Uhr mit allem fertig waren, entschieden wir uns noch dazu ins Museum zu gehen. Das Museum war natürlich wie das andere in Dunedin kostenlos gewesen, sonst hätten wir es bestimmt nicht besucht. Als wir unseren Besuch dort unterbrechen mussten, weil das Museum bald geschlossen hätte, haben wir uns mit Adrian und Dominique am Parkplatz getroffen. Zusammen machten wir einen Spaziergang an der Waterfront von Wellington um danach bei schönster Aussicht aufs Wasser Abendbrot zu kochen.Okumaya devam et

  • Ausblick am frühem Morgen

    31 Aralık 2016, Yeni Zelanda ⋅ ☁️ 17 °C

    Zu viert haben wir uns nach einem Aufenthalt bei der Sparktelefonzelle einen geeigneten Schlafplatz in der Nähe des Mount Victoria Lookouts gesucht, da wir diesen gleich am nächsten Morgen besichtigen wollten. Schon bevor wir dann also am Lookout gewesen sind, hatten wir also nach dem Aufstehen eine gute Sicht über Wellington von oben. Wir fuhren dann aber trotzdem ganz hoch, um dort zu frühstücken und um eine 360° Ansicht zu haben. Manche machen das auch als morgendliches Workout und laufen den Berg hoch. Ich hätte den Mt. Victoria Lookout bzw. Wellington gerne nochmal ohne Wolken von oben gesehen – aber dies wurde mir nicht gegönnt.Okumaya devam et

  • Silvesterabend

    31 Aralık 2016, Yeni Zelanda ⋅ ⛅ 16 °C

    Am Abend ging es zur Waterfront wo das Feuerwerk statt finden sollte. Viele Menschen waren dort schon versammelt. Laute Musik – viele Leute – eine Show. Fast alles wie man es kennt. Nur schon ohne vorher viel Böller zu hören, oder Leute mit ihren Bierflaschen zu sehen. Ja, ich muss sagen das war etwas komisch. Anstatt Menschen die an Bierständen anstanden, gab es nur Essenswagen zum anstehen – oder die Toiletten. Alkohol wird hier nur in Bars getrunken, wo dann der Alkohol auch noch sehr teuer ist und für das öffentliche Trinken wird mal eben eine satte Strafe von 200 Dollar erhoben. Während dann in Deutschland 12 Uhr mittags war, begann das Jahr 2017 in Neuseeland um 0 Uhr und wurde mit einem sehr kleinem Feuerwerk eingeläutet. Ich war froh, dass es überhaupt eins gab, da hier auch gerne mal ein Feuerwerk abgesagt wird, wenn es zu windig ist – und das war es den Tag definitiv. Das war also das einzige Feuerwerk welches man an diesem Abend gesehen hat, da es hier ansonsten nicht weiter üblich ist.

    Zum neuen Jahr haben wir uns dann mit Dominique und seinen Freunden aus Luxemburg in der Münchner Biergarten Bar getroffen, die wir am Tag davor entdeckt haben. So wurde also mit einem teurem deutschen Bier aufs Neue Jahr angestoßen, um danach in die Innenstadt zu gehen.
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  • Warten auf Arbeit

    4 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ⛅ 20 °C

    Als wir gestärkt waren trafen wir uns mit Jess an einer Bank. An einer Bankfiliale. Wir haben es bis heute noch nicht verstanden, aber naja. Nachdem ein paar Worte gewechselt wurden, fuhren wir dann zum Campingplatz auf dem wir nun die nächsten Wochen verbringen wollten. Es war ein komisches Einstellungsgespräch .. Verfahren .. wie auch immer man es bezeichnen sollte. Wir bekamen dort ein paar Papiere in die Hand gedrückt die wir ausgefüllt haben. Unterzeichneten hier und da etwas und dann war es das auch wieder. Das Einzige was wir von Jess gehört haben war dann das wir uns am nächsten Morgen alle Viertel nach Acht am Hauptplatz treffen, um dann die Einführung zu bekommen.
    Wir haben uns dazu entschieden im Auto zu schlafen, und hatten eine wöchentliche Rate pro Person von 70 Dollar. Für das Schlafen im Zimmer hätte man nochmal 40 Dollar mehr zahlen müssen, und das wollten wir einfach sparen. Es war aber eigentlich trotzdem mehr als okay war für Duschen, Küche, Wifi und sehr günstige Fahräder und Kayaks zum ausleihen. Wir hatten dann Zeit um alles genau zu erkunden. Wir wissen nicht so Recht wie man das, wie es dort war beschreiben soll. So im nachhinein hätte ich mal ein paar Bilder machen sollen. Eigentlich dachten wir das wir auf einen richtigen Hostelkomplex kommen. Aber dem war nicht so. Auf einem riesigen Feld waren Plätze für Autos und Zelte, neben den Häusern in denen man auch schlafen hätte können. Zudem war alles sehr weit auseinander. Man musste vom Hauptgebäude noch einen kurzen Weg gehen um dann in die Küche zu kommen, wo man dann schon wieder kein Wifi hatte. Zudem waren die Toiletten auch draußen – in solch Containerhäuschen.

    Mirco war anfangs gar nicht begeistert von der Unterkunft. Ich war der Meinung, man bekommt das, was man auch zahlt – und das war eben irgendwie nicht viel. Wir fühlten uns nun wie die polnischen Spargelstecher in Deutschland. So einen Job würde man nämlich mit diesen Bedingungen usw in Deutschland nicht einfach machen. Aber das ist auch der Grund warum die Feldarbeit hier kaum Einheimische machen – also überall das selbe.

    Ich könnte euch noch so viel mehr über die Tage in Opotiki schreiben, aber es bringt nichts. Letztendlich ist es so, wir haben nicht mal angefangen zu arbeiten – und waren schon wieder arbeitslos, sozusagen. Nichts mit Arbeit und vor allem nichts mit “ You have 100 % a job, don´t worry! “ Waren Jess ihre Aussagen am Tag davor. Ihr ging es darum, dass es eben kein Traumjob ist, sondern nun mal nur Kiwis zerstören, ja zerstören! Nicht ernten wie wir dachten .. Wir haben dann in unserer Verzweiflung noch einen anderer Vermittler kennengelernt, der uns dann erstmal gezeigt hat was „Kiwi Thinning“ überhaupt bedeutet. Es heißt eigentlich nur, dass die Kiwis die nicht so aussehen wie die im Supermarkt in Deutschland alle abgepflückt werden und auf den Boden geworfen werden. Ist das nicht einfach krank?! Nur weil sie nicht der Norm entsprechen, zu klein – zu groß – zu dick – doppelt o.ä. gewachsen sind – wird essbares Obst einfach zerstört! Das war in diesem Moment einfach irgendwie unfassbar.

    Ich würde sagen, Kurzfassung! Kein Job, ein paar nette Leute kennengelernt. Und das war es jetzt erstmal wieder mit Worken. Wir sind trotzdem auf der Suche nach einem neuem Job.
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  • Zwischenstop auf dem Weg nach Tauranga

    6 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 19 °C

    Opotiki haben wir dann Freitag Mittag verlassen und sind bei bestem Wetter Richtung Whakatane gefahren. Wo wir uns im Supermarkt erstmal mit dem Nötigsten eindeckten. Dort wurde direkt auch nach einem Job gefragt, aber leider hat sich dort für uns auch nichts ergeben. So fuhren wir weiter der Küste entlang Richtung Te Puke. Unterwegs haben wir am Strand angehalten und uns mit unseren günstig gekauften Lebensmittel ein Abendbrot gezaubert. Es gab endlich mal wieder Paprika und Fetakäse, diese Lebensmittel sind hier einfach viel teurer als in Deutschland. Umso größer war die Freude als ich im Supermarkt 7 Paprikas für 5 Dollar kaufen konnte.

    In Te Puke angekommen war es dann auch schon bald wieder Zeit zum Schlafplatz suchen. Unser Geld wollten wir nun sparen, also waren wir auf der Suche nach einem günstigen – aber noch besser kostenlosem Schlafplatz. Nach langem hin und her überlegen klingelte Mirco an einem Haus um dort zu fragen, ob wir vor deren Grundstück die Nacht im Auto verbringen durften. Dies war kein Problem somit war der Schlafplatz gesichert.
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  • Mt. Maunganui

    7 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 22 °C

    Am nächsten Tag war unser Ziel dann Tauranga. Die Stadtgröße gefällt uns dann schon wieder etwas besser. Tauranga hat etwa 115.000 Einwohner und wirkt für uns wie eine Arbeiterstadt. Das klingt doch eigentlich ideal ?! Aber leider findet sich als Frau schwer ein Job auf dem Bau. Und tote Fische einpacken war nun nicht so mein Ding.

    Wir machten uns bei Sonnenschein und 25 Grad auf den Weg nach Mount Maunganui, einem Stadtteil von Tauranga der seinen Namen durch den Mount Maunganui trägt.
    Danach ging es für uns an den Strand. Mirco erklärte diesen Ort als neuseeländisches Kühlungsborn und fühlte sich etwas heimisch. Ich hatte mich vorher eingecremt, am Auto nochmal eingecremt und am Strand wieder eingecremt – ich wollte definitiv nie wieder einen Sonnenbrand hier haben! Aber irgendwie hab ich die Sonne dennoch nicht vertragen und bekam eine Art Allergie, und werde in Zukunft die Sonne hier etwas meiden.
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  • Papamoa Beach

    7 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 19 °C

    Abendbrot gab es dann für uns wieder in Strandnähe in Papamoa da es dort sehr schön zum Sonnenuntergang sein sollte. Naja, war ganz nett – aber es gibt schönere Plätze. Danach suchten wir uns einen Platz an dem wir Wifi hatten und warteten dann dort bis es dunkel wurde, um uns einen Schlafplatz zu suchen. Nachdem auch der gefunden wurde, wachten wir am nächsten Morgen mal nicht ganz so früh auf wie sonst und fuhren zum Frühstück wieder ans Wasser. Wohin auch sonst … Hier hat man einfach überall das Wasser um sich herum.Okumaya devam et

  • Mud Pools

    9 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 20 °C

    Es gab eine Zusage für Arbeit - der nächste Lichtblick, das Negative? Wir mussten den ganzen Weg, den wir extra nach Opotiki gefahren sind, wieder zurück. Aber na gut, was macht man nicht alles für Arbeit. Wir machten uns also wieder auf den Weg Richtung Wellington. So fangen wir nun morgen auf der Erdbeerplantage zu arbeiten. Es kann also doch funktionieren, aber hier scheint es mehr ein “ zur richtigen Zeit – am richtigen Ort “ zu sein. Nun denn .. Wir hoffen das es dieses mal etwas wird! Ob es klappt oder ob wir doch übermorgen wieder arbeitslos sind, werden wir sehen.

    Auf dem Weg nach Masterton ( ca. 1 Stunde Fahrt entfernt von Wellington ) hielten wir noch an den Mud Pools an. Neuseelands größtes sprudelndes Schlammbecken. Es war schon ein ganz nettes Naturschauspiel, aber wirklich lange wollte ich mich dort nicht aufhalten, da es dort sehr unangenehm gerochen hat.
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  • Beautiful Spot

    9 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 20 °C

    Ich hatte unterwegs schon eine Dusche genießen dürfen, nun waren wir noch für Mirco auf der Suche nach ein paar heißen Quellen in denen er baden wollte. Zuerst waren wir an einem verlassenden kleinen Wasserfall mit kleinem Planschsee. In dem aber keiner planschen wollte, da es ansonsten durch Wasser in der Nase zu einer schönen Gehirnhautentzündung kommen könnte.Okumaya devam et

  • Kerozen Creek

    9 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 21 °C

    Durch einen Amerikaner der uns auf dem Weg zum Wasserfall begleitete, haben wir erfahren das es noch einen touristischeren Wasserfall mit heißen Wasser geben sollte, zu dem wir dann auch gefahren sind. Sehr touristisch! Viele Menschen und nicht wirklich Ruhe, aber nun gut, es sind Sommerferien. Mirco nahm ein Bad und meinte es wären um die 45 Grad gewesen. Wohl recht angenehm heiß. Das muss im Winter unglaublich cool sein. Als Mirco dann aus dem Wasser kam, machte ich ihn darauf aufmerksam das er nun eher schlechter als besser riecht und wir nochmal nach etwas anderem gucken sollten.Okumaya devam et

  • Erdbeerhölle

    25 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 15 °C

    Es war/ist die Hölle – Erdbeerhölle.

    Was an Erdbeerpflücken so schlimm sein soll? Nichts. Aber unser Boss hat es in sich. Ich weiß gar nicht wo mit ich anfangen soll. Wir haben Sie anscheinend nicht mal in ihrer besten Zeit erlebt. Uns hat ein französisches Paar erzählt, dass zur Saisonanfangszeit innerhalb von ein paar Tagen auch 20 Leute gleich wieder gekündigt haben, oder gekündigt wurden. So schlimm ist es bei uns nicht mehr, aber auch wir haben schon Einige kommen und gehen sehen. Wir versuchen nur das Geld zu sehen, und uns gar nicht mehr darüber aufzuregen. Aber wir könnten es jeden Tag nach dem Feierabend wieder tun. Eine Woche wollen wir jetzt hier noch arbeiten, um dann wieder zum entspannterem und spaßigeren Teil zurück zu kommen, dem Reisen. Wir arbeiten so im Durchschnitt 8,5 Stunden, was leider viel zu wenig für uns ist. Lieber hätten wir durchgearbeitet und 10-12 Stunden am Tag – um dann schneller wieder weg zu sein. Aber ich bin froh, dass wir überhaupt einen Job haben und bisher auch noch nicht gekündigt wurden.

    Regeln in der Erdbeerhölle

    Es gibt so einige Regeln, die Sie auch gleich von Anfang an aufgestellt hat. Pro Stunde müssen 3 Kisten Erdbeeren gefüllt werden. Klingt gar nicht so viel, aber die müssen Randvoll sein, und können gar nicht voll genug sein. Ins Erdbeerfeld darf bitte auch nicht gepullert werden, aber zur Toilette darf man auch nur während der Pause oder vor bzw. nach der Arbeit gehen. Ist ja noch schlimmer als bei mir auf Arbeit, und hier geht es nur um Erdbeeren und nicht um Menschen. Es darf nicht geredet werden, sind ja nicht zum reden da. Wenn es regnet, hat man halt Pech gehabt – da darf man sich auch keine Regenjacke mehr holen. Wenn die Sonne scheint und man sich nicht vorher eingecremt hat, hat man Pech gehabt – bekommt man eben Sonnenbrand. Ansonsten einfach das machen was sie sagt, und dann kann nichts passieren. Zustände sind das trotzdem. Um Punkt 8 Uhr muss begonnen werden zu pflücken. Der Weg zum Erdbeerfeld mit unseren sch**ß Trollis wird somit schon mal nicht bezahlt. Wenn wir ganz hinten am Feld sind und zum Auto laufen müssen, weil auf dem Feld nicht gegessen werden darf zur Pause, wird aus den 30 Minuten Pause – mal eben 20 Minuten Pause. Und auch ansonsten ist alles total toll.

    Aber wir dürfen nicht nur Erdbeeren pflücken. Zu unseren Aufgaben gehört auch das pflücken von Himbeeren, Himbeersträucher rausreißen, Himbeersträucher binden, Brombeeren pflücken, Erdbeerpflanzen schneiden und einfach Sklave sein. Die einzige Regel die sie vorher nicht aufgestellt hat, dass das essen der Erdbeeren verboten ist. So wandert ab und an mal eine der leckeren Erdbeeren in den Mund. Irgendwie muss man sich ja den Arbeitstag schön reden, somit belohnen wir uns. Manche Leuten haben es 5 Wochen in der Erdbeehölle ausgehalten, andere 5 Stunden. Wir haben schon gesagt, wenn man das als Gruppe bei Ihr durchsteht, dann hat man den Krieg überstanden. Einige würden hier sagen, dass sie einfach voll „Geisteskrank“ ist. Auf Arbeit hat man dann neben der Musik die man wenigstens hören darf, auch ab und an gesellschaftliche Unterhaltung, wenn doch ein paar Leute anfangen zu quatschen. Und glaubt mir, soviel Müll habe ich noch nie von Leuten an einem Tag auf einmal gehört, immer wieder unterhaltsam.

    An einem Tag war hier ein heftiger Sturm angesagt. An diesem Tag war alles komplett anders als sonst. Mirco fand die Arbeit tausend mal besser, da er Heuballen umhertragen und die Planen über den Erdbeeren spannen durfte. Ich hatte ein riesiges Blaubeerfeld vor mir und musste die Planen hochziehen, damit der Wind drunter durch wehen konnte. Ich hab es gehasst. Mit meiner tollen Leiter durfte ich dann an jedem Pfosten hochklettern und den Mist hochbinden. Als ich nach 4 Stunden damit fertig war, freute ich mich, dass es nun geschafft sei. Aber nichts da, auf der Farm warteten weitere Zelte auf mich. Ich hatte kein Bock mehr. Der größte Unsinn, denn ich je machen musste. Ach und sowieso, dreckige Hände. Ich habe dreckige Hände auf Arbeit. Kenn ich nun mal garnicht, und ich hasse es. Ich will wieder in den OP und muss jetzt sagen, dass ich mein Arbeit lieben gelernt habe. Und dass ich vielleicht schon ein paar nicht ganz normale Leute auf Arbeit kennen gelernt habe, aber mein jetziger Boss übertrifft definitiv alles. Aber was macht man nicht alles für Geld.
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  • Napier

    27 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 23 °C

    Da es in Napier einen kostenlosen Campingplatz gibt, der direkt am Meer liegt und somit sehr beliebt bei allen ist – war das der erste und letzte Stop an diesem Tag. Wir wollten eigentlich von dort in die Stadt gehen. Weil der Campingplatz aber nicht direkt in der Nähe des Zentrums lag und es somit ein ziemlich langer Spaziergang gewesen wäre, haben wir uns dagegen entschieden. Zudem wollten wir endlich unser Holz vom Bettgerüst weiter mit Stoff beziehen. Ganz im Motto blau – weiß. Das war aber noch nicht alles.

    Wir hatten uns in Hastings die schwarze Farbe gekauft und haben dann die Fensterscheiben von innen verdunkelt. Was heißt wir, Mirco. Ich lag währenddessen draußen und hab begonnen Herr der Ringe auf Englisch zu lesen. Da wir für das besprüchen dann auch den ganzen Tag gebraucht haben, fuhren wir dann nirgends mehr hin. Das Auto musste ja auch erstmal auslüften und die Farbe trocknen. Die Farbe reichte leider nur für 3 Fenster, also musste am nächsten Tag nochmal eine Sprühdose gekauft werden. Wir finden es jetzt mega gut, da wirklich niemand mehr reingucken kann. Aber dementsprechend kann auch keiner mehr rausgucken, aber das ist egal da hinten eh nur geschlafen wird. Warum das Ganze? Unsere Zeitung an der Fensterscheibe war schon sehr offensichtlich und mit der schwarzen Farbe sieht es nun eben aus, wie super duper dunkle schwarz getönte Scheiben. Perfekt fürs freie Campen in der Stadt.

    Auf dem Campingplatz haben wir dann noch ein Pärchen kennengelernt, die sich hier auf Arbeit verliebt haben. Beide Backpacker – sie aus Deutschland und er aus Mexiko. Wie gut das die Mutter von ihr meinte, dass sie sich bloß keinen Kiwi anlachen sollte. Nun ja, nun ist es niemand aus Neuseeland, sondern aus Mexiko. Ich finde das unglaublich schön für beide, bin nur sehr gespannt wie es nach dem Jahr hier in Neuseeland für sie weitergeht. Leider wird man das nur nie erfahren. Über ein Visum wurde sich aufjedenfall schon informiert.
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  • Reid's Farm

    28 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 16 °C

    Auf dem Weg nach Taupo war Mirco sichtlich genervt von der Straße. 140 km trennten uns von unserem Ziel. In Deutschland würde Mirco sagen “ Oh nur noch 140 km – wir sind gleich da.“ Hier denkt man sich nur “ Oh noch 140 km. “ Die Straßen sind hier einfach sehr bescheiden, zudem geht es andauernd bergauf mit 60, da unser Auto nicht mehr schafft. Und wenn es dann mal Berg runter geht, darf man nur 30 km/h fahren. Mirco mochte diese Strecke dadurch nicht sonderlich. In Taupo angekommen war das erste Ziel erstmal eine Sparktelefonzelle, damit wir im Internet gucken konnten was wir hier unternehmen können. Abends ging es dann an den See von Taupo, an dem wir Abendbrot gegessen haben.

    Direkt danach fuhren wir zu Reid´s Farm. Einem kostenlosem Campingplatz in Taupo am Fluss Waikato. Da es mittlerweile ziemlich dunkel war, als wir dort angekommen sind mussten wir ganz schön nach einem freiem Stellplatz suchen. Dieser Campingplatz am Abend hatte etwas von Festivalcampingplatz. So einen großen Campingplatz hatten wir bisher noch nicht gesehen. Viele große Gruppen saßen draußen, darunter nicht nur Backpacker – sondern auch Einwohner. Nach einer Weile haben wir dann doch ein Fleckchen gefunden und haben dann begonnen Harry Potter weiter zu schauen. Wie sollte es auch anders sein.

    Ich dachte unsere Nacht am nächsten Morgen wäre eher vorbei, aber wir konnten endlich mal bis 9 Uhr schlafen. Bei wunderschönstem Wetter konnten wir draußen am Fluss frühstücken. Dadurch dass dort nicht ein Lüftchen geweht hat, war es mitunter sehr warm und Mirco nahm ein abkühlendes Bad im Fluss. Ich lass in der Zeit mein Buch weiter und wir guckten wo es als nächstes hingehen sollte.
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  • Huka Falls

    28 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Waikato River in Taupo ist der längste Fluss in Neuseeland und ansonsten eher ein ruhiges Gewässer. Jedoch muss der Fluss durch einen schmalen Steinkanal. So werden über 220.000 Liter Wasser pro Sekunde den Wasserfall hinabgespült. Sah sehr beeindruckend aus, und man konnte erkennen welche Naturgewalt das Wasser doch ist.Okumaya devam et

  • Lake Taupo

    28 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach den Huka Falls ging es für uns an den Strand, da wir uns gegen ein, zwei Attraktionen entschieden haben, da dieses Wochenende das letzte Ferienwochenende ist – und alle nochmal dem Alltag entfliehen wollen. Am Strand aßen wir unser Mittag und gingen von dort aus zu den Hot Water Pools in Taupo. Pools nicht wirklich, eher ein heißes Fußbad. Das Wasser qualmte so heiß war es. Am Strand standen Warnschilder, damit man es auch garnicht vergessen konnte.Okumaya devam et

  • Hot Water

    29 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ⛅ 1 °C

    Nachdem wir Samstag am Strand von Taupo waren, fuhren wir wieder zu Reid´s Farm um dort unseren letzten Abend zu verbringen. Für den nächsten Morgen war der Wecker auf 7 Uhr gestellt, da wir zu einer heißen Badestelle am Fluss wollten. Um 7 nur deshalb, weil es ein sehr touristischer Spot ist – und wir diesen alleine genießen wollten. Dort kam sozusagen das kalte Wasser vom Fluss, mit dem heißen Wasser aus dem Wasserfall zusammen. Jenachdem an welche Stelle man dann gegangen ist – umso kälter oder wärmer wurde es. Wahrscheinlich ein schönes Fleckchen im Winter, wenn alles kalt draußen ist und die Stelle eben Badewannentemperatur hat. Da ich mich dort aber nicht waschen wollte, hieß das nächste Ziel erstmal Dusche.Okumaya devam et

  • Wai-o-Tapu Thermal Wonderland

    29 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf dem Weg nach Rotorua hielten wir erstmal im Wai – O – Tapu Thermal Park. In der nächsten Zeit heißt es wieder viel Geld ausgeben, da nun die Attraktionen kommen bei denen man Eintritt bezahlen muss. 65 Dollar für zwei Personen für den Thermal Park. Die durchnittliche Aufenthaltsdauer war mit 70 Minuten angegeben, wir waren aber bestimmt 2 Stunden dort. Es gab einfach viel zu sehen, da wir sowas in dieser Art noch nie gesehen hatten. Trotzdem traurig dass man wieder Geld mit dem machen muss, was die Natur geschaffen hat. Ich nehme euch jetzt einfach mit in einen kostenlosen kleinen Einblick in den Wai – O – Tapu Thermal Park. Gerne hätte ich den Schwefelgeruch mit eingebunden, aber das geht leider nicht. Denn erst dieser nette Geruch nach faulen Eiern – macht diesen Park noch sehenswerter.

    Wie ihr gesehen habt, fast wie auf einem anderen Planeten. Um 10:15 Uhr bricht der Geysir aus, dies passiert aber nur durch nachhelfen mit einer speziellen Lauge. Wir wollten diesem Menschenandrang vermeiden und sind deswegen auch nicht traurig, dies nicht gesehen zu haben – da sich in Rotorua noch eine andere Möglichkeit bietet. Nachdem wir um 14 Uhr alles im Park gesehen haben fuhren wir weiter Richtung Rotorua, da wir die Sachen wie Mud Pools und Kerosene Creek schon vor ein paar Wochen gesehen haben.

    Mir fällt gerade noch etwas Positives ganz nebenbei ein. In Deutschland ist es fast überall so, gerade am Strand oder eben in den ganzen Freizeitparks so, dass man Parkgebühren zahlen muss. Hier haben wir, wie auch in dem Thermal Park gemerkt, dass es hier nicht so üblich ist. Man kann kostenfrei überall parken, außer in den größeren Städten wie Auckland, Dunedin oder Wellington hat man gewisse Parkgebühren.
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  • Rotorua

    30 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 23 °C

    Am nächsten Morgen hieß es durch Wärme im Auto um 7 Uhr morgens wieder aufstehen. Früh aufstehen im Urlaub macht mal so gar kein Spaß. Zum Frühstück fuhren wir zum Schwefelgeruchstrand, zu unserem Glück roch es an diesem Morgen nicht sonderlich danach. Da wir nicht wussten das am Montag ein Feiertag in Neuseeland ist, hatte der Bäcker – zu dem wir eigentlich wollten – zu. Trotzdem gönnten wir uns ein paar „Brötchen“ und kauften lecker zum Frühstück vorher ein.

    Gesättigt fuhren wir in die Stadt zurück, wo wir wie immer erstmal am Internet hängen geblieben sind. Danach ging es zu Fuß durch die Stadt, wo wir uns auf dem Weg ein leckeres Eis gönnten. Am See von Rotorua gingen wir ein bisschen an der „Promenade“ entlang wo wir uns danach in einem Waldstück auf die Suche nach ein paar heißen Quellen machten, sie aber nicht gefunden haben. Am Montag schien die Sonne so stark, dass man sich am liebsten in einem kalten Zimmer verkriechen und gar nichts machen wollte. Aber – diesen Luxus haben wir nicht. Also entschieden wir uns ein Stück weiter über Rotorua zu den Okere Falls zu fahren.
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  • Tauranga

    31 Ocak 2017, Yeni Zelanda ⋅ 🌙 22 °C

    Da es unser zweites Mal in Tauranga war, fuhren wir nur zur Wasserfront und in den Park um uns etwas für Hobbiton auszuruhen. Als ob wir uns die letzten Tage nicht ausgeruht haben....