Portugal
Estremoz (Santa Maria)

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Travelers at this place
    • Day 66

      Estremoz - Parken auf Marmor

      November 5, 2022 in Portugal ⋅ 🌙 15 °C

      Die an sich wunderschöne Fahrt nach Estremoz durch riesige Oliven- und Korkeichen-Gärten irritiert das Auge. In der Gegend um Vila Viçosa erkennt man hinter den Bäumen plötzlich künstlich aufgetürmte Hügel, haushoch, bei näherem Hinsehen sind es ziemlich wilde Stapel von Marmorblöcken. Ausschussware offensichtlich. Hier wird in der Ebene zerstreut nach Marmor gegraben, willkürlich möchte man meinen. Und manche Grube wird nach erfolgter Ausbeutung wieder eingeebnet und frisch bepflanzt.

      Der nahegelegenen Zentrumsstadt Estremoz ist der Marmor-Reichtum anzusehen. Wo sonst könnte man - mitten in der Stadt, auf einem riesig grosszügigen Platz - mit dem Camper auf Marmor parkieren?

      Wege und Plätze sind mit Marmor-Schrot ornamental gepflästert. Viele Hauseingänge zeigen ihren Türsturz aus Marmor. Zahlreiche Paläste stehen in schlichter Eleganz da, mit großzügigen Treppenaufgängen aus Marmor. Dieses auf den ersten Blick kühle Material mit seiner lebhaften Maserung wird einem hier wärmend vertraut.

      Die Nacht auf Samstag hat es besonders in sich: der dicht beparkte Platz leert sich Freitagabend weitgehend. Die Zonen am Rande sind für Marktfahrer und für den Flohmarkt reserviert. Der vierseitig umlaufende Grünstreifen mit doppelten Baumreihen ist den Marktständen vorbehalten. Ab 6 Uhr morgens werden die Stände hergerichtet für den Gemüse- und Bauernmarkt. Bei fantastischem Wetter - schneeweisse Fassaden vor stahlblauem Himmel - herrscht ein reges Kommen und Gehen, eine relaxte und sehr kommunikative Stimmung. Einfach schön.
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    • Day 66

      Estremoz - Azulejos und Bonecos

      November 5, 2022 in Portugal ⋅ 🌙 11 °C

      Die Stadt Estremoz - hervorgegangen aus dem Zusammenschluss der zwei Städte Sta Maria und St.André - ist ein pulsierendes und gepflegtes Zentrum, grosszügig, einladend und nicht nur historisch interessant.

      Hier ist einmal mehr sehr augenfällig, dass die europäischen Regionalentwicklungs-Projekte und Unesco-Welt-+ Kulturerbe-Programme repräsentative Schübe in Gang setzten. Portugal wie wir es heute - 30 Jahre nach unserer ersten Reise - erleben, hat besonders hinsichtlich Bauten und Infrastrukturen massiv aufgeholt.

      Zwei grosse prächtige Palastbauten wurden sorgfältig renoviert und 2020 bzw 2021 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei geringem Eintritt (3€) kann im Palacio Tocha heute das Museu Berardo mit seiner erschlagend grossen Sammlung an Azulejos besichtigt werden. Zum Abschluss des Rundgangs wird man in faszinierender Ambiance zur Weinverkostung eingeladen.

      Im ebenso prächtig renovierten Palast der Marqueses de Praia y Monforte kann heute (bei freiem Eintritt gar) eine sehr umfassende und aufschlussreiche Sammlung an Tonfiguren besichtigt werden. Das in Estremoz traditionell gepflegte Kunsthandwerk ist 2015 in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

      Der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger José Saramago drückt sein Entzücken über diese Sammlung im Buch "Die portugiesische Reise" so aus: "Geh nach Estremoz, sieh dir die Tonfiguren an und deine Seele ist gerettet. Ein Sprichwort, vom Reisenden (ihm selbst) für die Nachwelt erfunden." (S.480)
      So sei es!
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    • Day 20

      Capela da Rainha Santa Isabel

      April 1, 2023 in Portugal ⋅ ⛅ 18 °C

      Hier starb Isabel Königin von Aragon, die Gattin von König Dinid, 1336. Die dreischiffige, nahezu quadratische, Kapelle (1559) enthält Azulejos mit Szenen aus ihrem Leben.
      Wenn man drinnen steht, ein Monument von Kapelle, wenn man an die Decke schaut.Read more

    • Day 9–12

      Stadtbummel Estremoz

      March 21 in Portugal ⋅ ☁️ 17 °C

      Welch ein schöner Ort, schon von weitem strahlen die hellen Häuser, Kirchen und Plätze. Überall ist Marmor verbaut, selbst die Gehwege bestehen aus gestückelten Marmorplatten.
      Estremoz ist einer der wichtigsten Marmorexporteure Portugals. Das sympathische Zentrum mit gemütlichen Cafés und seinen Sehenswürdigkeiten, wie der gotische Königspalast Rainha Santa Isabel mit dazugehörigen Marmorturm Torre de Menageum, in der Oberstadt, lohnen einen Besuch.
      In der Unterstadt gefällt uns das Rathaus, ehemals als Kloster errichtet. Im Inneren sind auf Azulejos Szenen vom hl. Philippus dargestellt. Der Kreuzgang eignet sich als kleine Ruheoase.
      Unser erstes Pastei de Nata haben wir uns am Rossio Marquĕs Pombal munden lassen.
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    • Day 13

      Estremoz

      February 28, 2023 in Portugal ⋅ ☁️ 6 °C

      Estremoz, ein mittelalterliches Städtchen mit knapp 10.000 Einwohnern, erstreckt sich unterhalb des weithin sichtbaren Castelos.
      Die Stadt gehörte im Mittelalter zu den reichsten Städten Portugals und wird häufig als <weiße Stadt> bezeichnet. Bis 2013 wurden hier 80% des weißen Marmors in Portugal produziert.
      Der große Platz < Rossio do Marquês de Pombal> wird von einigen Palästen und hübsch verzierten Wohnhäusern umstanden. Ein Blickfang ist die <Igreja dos Congregados>. Auf dem <Praça Luís de Camões>, dessen Boden mit portugiesischem Pflaster verziert ist, steht der <Pelourinho de Estremoz> Auch dieser wurde aus Marmor gebaut.
      Durch die hübschen Gassen und über breite Treppen steigt man hinauf zum Castelo Estremoz. Hier befindet sich der Königspalast aus dem 13. Jahrh. und der Burgfried Torre das Três Coroas. Auf dem Burghof befindet sich die Capela da Rainha Santa Isabel. Die Königin wurde im 17. Jahrhundert wegen ihrer Wundertätigkeit und Güte heilig gesprochen und gilt in Portugal als Friedensstifterin. Nach ihr sind zahlreiche Kirchen und Schulen benannt.
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    • Day 20

      Estremoz

      April 1, 2023 in Portugal ⋅ ⛅ 15 °C

      Ein 27 Meter hoher Bergfried aus Marmor ist von weitem her schon gut sichtbar und umso näher man kommt, umso eindrücklicher die dannzumalige Meisterleistung im Burgenbau.
      Portugal ist der zweitgrösste Marmorexporteur der Welt. Klar, dass Randsteine im Ort aus Marmor sind. Ausserhalb der Stadt gibt es riesige Berge von Marmor der im Tagebau abgebaut wird.Read more

    • Day 3

      Reinha Santa Isabel

      December 27, 2022 in Portugal ⋅ ☀️ 16 °C

      In Estremoz steht ein geschichtsträchtiges Schloss, das aus dem 13. Jahrhundert stammt. Nach einem Feuer im 18. Jahrhundert wurde es umfangreich renoviert. Heute ist in diesem Gebäude ein Luxushotel untergebracht. Dennoch ist es möglich den Turm zu besteigen und das Zimmer der Königin Isabel zu besuchen. Dieses wurde von dem Brand verschont. Leider konnten wir das Zimmer der Heiligen Isabel nicht sehen, da es in der Mittagszeit geschlossen ist.
      Vasco da Gama holte vor seiner Reise nach Indien in diesem Schloss die Geschenke von König Manuel I für den Herrscher von Kalkutta ab.
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    • Day 29

      We Finish the Ride and End on a High

      October 16, 2018 in Portugal ⋅ ⛅ 19 °C

      For me, the final day of any long anticipated adventure, is always a day of mixed emotions.On the one hand there is the sense of relief that everything went according to the plans and I can finally relax a little, on the other hand there is often a feeling of disappointment that it can't go on just a little longer.

      After the trials and tribulations of the previous day, it was wonderful to awake to a mostly clear sky. The local weather bureau had assured us that there was no chance of rain, and they proved to be correct.

      Because the final day's ride was the shortest of the rain, we allowed ourselves the luxury of not getting underway till 10.00 am. We well know that every day's ride begins with a high (and always ends with one too), so it was a not a surprise to find ourselves immediately working our way uphill.Just to add a new level of difficulty, someone had decided to pave all the roads with rough cobblestones. Before we left the hotel, I had likened the final day of our Portugal ride to the final day of the Tour de France, however I had not expected it to be a replica of the rough cobbles of the Champs Elysees.

      We bounced and rattled our way slowly along, while Allan Barlin spent the time cursing every cobble stone that got in his way. This region is famous for the enormous marble quarries that pock mark the landscape, but you cannot understand the true scale of the operation until you see one of these up close. We quickly decided that it looked like a mighty dangerous place to work. If you didn't get flattened by a huge slab of marble,you would almost certainly choke on the marble dust and also go deaf from the noise of the machinery.

      At one point we stopped at a marble showroom where the lady tried valiantly to explain to us how the process of mining and preparing marble is actually done. Unfortunately she only spoke 4 words of English, so it made the explanation a little difficult. When she realised that her four words of English were slightly inadequate, she recruited Mary to help with the translation. Of course Mary only spoke three words of Portuguese, so the dialogue was still a little limited. The Portuguese documentary movie she showed us made even less sense as it didn't even have four words of English. I discovered that I must be allergic to marble dust as the place just made my throat itch from the moment I walked in the door.

      We were all relieved to be free of the cobblestones and to finally enjoy some glorious riding through idyllic rural farmlands. For once the roads were flat(tish) and the progress was almost effortless. Our riders chatted happily as they rode along and nobody was in in particular hurry for the ride to finish. From time to time we stopped to look for those elusive green doors that Jorge told us about.

      After lunch in an ancient private winery, we resumed the journey to Estremoz, which was to be our final destination for the ride. Of course the highest point of the city is the royal castle, and that is where we would be staying for the night. After our amazing stay in the convent, it was hard to imagine that the standard could be raised even further, but I think it was.

      The Castelo de Estremoz is another magnificent building belonging to to the Portuguese Royal Family. The huge castle tower dominates the surroundings and the attached hotel is like a living museum and testimony to regal wealth and power.

      As the arrived at the base of the tower we all congratulated each other on the fine achievement and then posed for the final group photograph. In the centre of the photograph, in pride of place, were two scallop shells inscribed with the names "Paul" and "Jan". They had completed the final day (and every previous day) right along with us. I only wish they could both have shared that moment with us.

      After checking into my palatial room and throwing away my tattered riding gloves and cycling shorts, I decided to climb the narrow staircase right to the top of the tower. It rewarded my effort with sensational 360 degree views of the whole region. I spent quite some considerable time savouring the moment and thinking back over some of the magical moments we had shared together. When I looked down at the statue of Santa Isabel, I noticed that the two scallop shells were still there where we had placed them. It seemed entirely appropriate.

      Tomorrow morning the group will disburse and head their own separate ways, however I am sure that we will all take away a huge number of incredible memories to relive in the years ahead.

      A Final Footnote
      One matter has been an ongoing topic for discussion and confusion throughout the past 10 days. There are two words for Thank You in Portuguese - they are "obrigado" and "obrigada". Although it seemed to be very complicated as to when you should use each variant (on one occasion, one of our team got so confused she actually said abracadabra), the rule is actually quite simple. If you are a male speaker you use the term "obrigado" and if you are female it is "obrigada". It makes no difference whether you are addressing a male or female, it is the gender of the speaker that is relevant. Simples. Why did we make it so damned complicated ?
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    • Day 17

      The best Estremoz has to offer

      May 31, 2018 in Portugal ⋅ 🌙 14 °C

      After a few relaxing and totally enjoyable days with my friend Verner it is time to set off home via a different route.
      We stopped at Silves and walked up to the pretty castle. I got talking to a classical guitarist who was playing outside for coins. We chatted for a good twenty minutes, he is Australian.
      We stopped for lunch at MC Donald's which had about fifty motorcycles outside. It was great.
      Tonight we have ended up in a five star hotel because every other in the area is booked by the motorcyclists who are part of a ride up Portugal, there are thousands of them and we enjoyed having them going past beeping and waving to us in our little car. http://www.les-a-les.com The hotel we found is a thirteenth century castle pousada called Castelo de Estremoz at the top of a cobbled hill. Four poster beds and expensive antiques in every room.
      We walked down the hill into town for a meal and came across a religious ceremony so we joined the procession to the church then went and found a restaurant. It looks a nice town.
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    • Day 13

      Day 13. Evora

      August 21, 2017 in Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

      Up bright and early on the bus to EVORA. On arrival we took the city tour bus to get a general feel of the city.
      The Chapel of the bones attracted our interest and so we visited. Built with bones from a previous time it is interesting but macabre. Like the one in Paris in it's subterranean passages.
      A Cathedral visit and the nearby Roman temple followed but the heat was too much so we had lunch and headed back to Estremoz.
      EVORA is not the place to visit in the August heat.
      After a siesta ( it is one of the things that prolongs your life) we dined and had a beautiful meal and evening.
      Shirl soaked her feet in the bidet to soften her toenails for trimming.
      Lisbon tomorrow and hopefully the weather will be cooler.
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    You might also know this place by the following names:

    Estremoz (Santa Maria)

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