Wir genießen unsere Elternzeit auf unserem Segelboot in der Karibik
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  • Day63

    Kitesurfen auf Union Island

    January 7 in Saint Vincent and the Grenadines ⋅ ☀️ 27 °C

    Union Island ist bei Kitesurfern aus aller Welt eine beliebte Destination. Am Tag unser Ankunft treffen wir Brian einen amerikanischen Kitesurf-Enthusiasten und Segelfreund von Simone und Ricky. In Clifton ist eine Kitestation direkt zwischen Ankerplatz, Riff und Flugzeuglandebahn. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der Kite-Startgebühr in Höhe von 5€, ist der Kitespot in Ashton deutlich attraktiver für uns. Hier ist ein super ruhiger Ankerplatz hinter einer kleinen Insel namens Frigate Island. Am ersten Tag kitet Jens vom Boot aus und hilft am Nachmittag Ricky vom Dinghy aus bei seinen ersten Kitesurfversuchen. Am Abend nimmt der Wind ab und Jens freut sich bis kurz vor Sonnenuntergang am Foilkiten. Am nächsten Tag fahren wir zusammen zum Strand von Frigate Island. Die Insel bietet einen kleinen Strand um den Kite zu starten und ein schattiges, windgeschütztes Plätzchen für Marie. Ricky kommt schon ganz gut mit dem Kitesurfen zurecht und auch Regina und Jens wechseln sich mit dem Kitesurfen ab und haben Spaß auf dem Wasser. Simone spielt zauberhaft Ukulele für Marie. Am Abend gibt Ricky als Dankeschön für die Kitelessons ein leckeres Eis in Ashton aus. Schleckend spazieren wir durch das kleine karibische Örtchen und sind erst nach Sonnenuntergang zurück an Bord.Read more

    Marina Michelsen

    Hört sich sehr gut an! Schön zusehen, wie Marie der Musik lauscht. Und die Jungs hatten auch ihren Spaß!

     
  • Day61

    Einreise in Saint Vincent and the Grenad

    January 5 in Saint Vincent and the Grenadines ⋅ ⛅ 27 °C

    In Zeiten vom Covid-19 ist das Einreisen in fremde Länder etwas komplizierter und aufwändiger als normal. So auch die Einreise in Saint Vincent and the Grenadines (SVG).
    Um in SVG einzureisen müssen wi zunächst 5 Tage vor der Einreise eine Emailanfrage stellen und unsere Impfpässe beigefügem. 2 Tage vorher machen wir auf Carriacou einen 50 US$ teuren PCR Test. Danach fahren wir mit dem öffentlichen Minibus zu Customs um Auszuklarieren. Der „freundliche“ Mitarbeiter weißt uns daraufhin, dass wir 24h Zeit haben um auszureisen und belehrt uns wenn wir danach noch im Land sind und erwischt werden müssen wir Strafen zahlen. Wir klarieren trotzdem aus, auch auf die Gefahr hin, dass wir nicht rechtzeitig ausreisen. Wir fahren danach zurück zu unserem Boot und segeln in eine aruhige Bucht im Norden von Carriacou. Hier sind wir die Einzigen in der Bucht. Das genießen wir und vertreiben wir uns noch ein wenig die Zeit mit Schnorcheln und lassen den Abend ausklingen. Am nächsten Tag wollen wir nach Petit Martinique. Als wir gerade loswollen, kommen unsere Segelfreunde von Lady Africa vorbei, mit denen wir uns vor Petit Martinique verabredet haben. Wir segeln und Lady Africa fährt unter Motor nach Petit Martinique. Da wir ein paar Schläge gegen den Wind segeln müssen, brauchen wir etwas länger, bis wir am Ankerpunkt ankommen. Nach dem Ankern fahren wir gemeinsam Schnorcheln. Allerdings gibt es nicht so viel zu sehen. Wir fahren zurück und erkunden gemeinsam die Insel. Viel ist auch hier nicht zu sehen. Ein paar Häuser und Hütten und eine Straße. Wir schlendern ein wenig umher und schließen unsere Erkundingstour mit einem Drink in einer Bar ab.
    Als wir wieder auf dem Boot sind bekommen wir das Ergebnis des PCR Tests (34 Std. später). Der Test musste zur Auswertung auf die Hauptinsel Grenada per Fähre gebracht werden. Daher dauert es etwas länger als 24h.
    Für die Einreise in SVG soll man das Ergebnis des PRC Tests, ein ausgefülltes Einreiseformular und nochmal die Impfpässe 24 h vor der Einreise an SVG schicken. Danach sollten wir die Einreisegenehmigung erhalten. Diese Frist schaffen wir nicht einzuhalten und hoffen, dass trotzdem alles klappt. Am nächsten Morgen rufen SVG-Customs an und fragen nach der Einreisegenehmigung. Wir erhalten eine positive Antwort. Wir dürfen einreisen. Wir sollen uns aber nochmal melden, sobald wir angekommen sind. Aber zunächst fahren wir zum Schnorcheln zu einer kleinen Insel vor Union Island. Nachdem wir umher geschnorchelt sind, wagen wir die Einreise. Unter der gelben Flagge Q fahren wir in den Hafen ein. Wir rufen Customs erneut an, um das weitere Vorgehen zu erfragen . Wir sollen an Land kommen und bei einer Agentur die Einreise erledigen. Gesagt getan. Die Agentur ist eine Frau mit einem französischen Akzent. Sie misst unsere Temperatur und nimmt alle unsere Unterlagen, inkl. unserer Pässe. Wir sollen in 1-2 Std. wiederkommen. Ganz geheuer ist es uns nicht, einfach unsere Reisepässe aus der Hand zu geben. Aber das scheint das übliche Vorgehen zu sein. Sie nimmt die Daten auf und gibt dann nochmal alle Unterlagen an Customs, die dann den Einreisestempel geben. Nachdem wir den Ort erkundet haben, warten wir in der Bar neben der Agentur. 3 Std. später dürfen wir zunächst 130€ zahlen und erhalten anschließend unsere Pässe zurück. Meine Güte ist das teuer! Aber was soll man machen!? Da muss man durch, wenn man hier sein möchte. Aber wir haben es geschafft!
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    Ve Rena

    Das klingt aber alles kompliziert 🙈

    Regina und Jens

    War es auch! Aber Martinique wird wohl wieder einfacher. Das ist ja EU. ☺️

     
  • Day59

    Auf Carriacou lässt man uns warten

    January 3 in Grenada ⋅ ☀️ 27 °C

    Carriacou’s traumhafte Karibikstrände Paradies Beach und Sandy Island gefallen uns sehr!
    Weniger angetan sind wir von den persönlichen Begegnungen mit den Einheimischen. Heute mussten wir wieder ohne erkennbaren Grund lange warten, als wir die PCR-Tests in einer Klinik machten und als wir die Zoll und Einwanderung Behörde zum Ausklarieren besuchten. Auch gestern ließen uns die Einheimischen in Hillsborough im Fischmarkt unnötig lange warten. Das scheint hier auf Carriacou gegenüber den Touristen üblich zu sein. Die Einheimischen werden offensichtlich bevorzugt behandelt. Mit einigen Stunden Wartezeit bekommen wir jedoch alle Tagesordnungspunkte abgehakt. Es scheint so, als ob die Schönheit der Natur hier alleine ausreicht, um zahlungskräftige Touristen anzulocken. Gastfreundlichkeit wird hier unserer Erfahrung nach eher unterbewertet. Schade!Read more

    Peter Klaus

    Zu eurem Carriacou- Beitrag laßt euch sagen: in Deutschland gibt's auch Ausländerfeindlichkeit, Bürokratismus und das Wetter ist weitaus schlechter😀

    Regina und Jens

    Das stimmt! Beklagen wollen wir uns ja nicht. ☺️

     
  • Day56

    Silvester mit Lady Afrika

    December 31, 2021 in Grenada ⋅ ☀️ 28 °C

    Am letzten Tag des Jahres fahren wir zu einer kleinen Insel am vorgelagerten Riff von Carriacous Südseite - Saline Island. Hier soll es traumhaft zum Kitesurfen und Schnorcheln sein. Es gibt aber nur Platz für wenige Boote. Wir haben Glück und finden einen Ankerplatz. Die Strömung außerhalb der Bucht ist jedoch zu stark um Kitesurfen zu gehen. Also Vergnügen wir uns mit Schnorcheln und genießen das klare Wasser und die Bucht.
    Am Abend segeln wir wieder zurück in die Tyrell Bay. Unsere Segelfreunde vom Boot Lady Africa Simone und Ricky haben zu einer kleinen Silvesterfeier eingeladen. Auf ihrem YouTube Channel Sailing Lady Africa berichten sie ausführlich über die Instandsetzung und ihre Erlebnisse mit ihrem Boot, welches fast baugleich mit unserem ist. Die beiden vom Boot Bums on a Boats (Name des YouTube channels) Joel und Michel sind auch mit dabei. Wir unterhalten uns, trinken zusammen und jammen etwas mit Gitarre, Ukulele und Mundharmonika. Marie beobachtet genau die Musikinstrumente. Sie sieht diese ja zum ersten Mal. Sie freut sich und tanzt ein wenig mit uns.
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    Es ist schön, dass ihr immer wieder Gleichgesinnte findet, mit den ihr feiern und euch austauschen könnt! [Marina]

     
  • Day50

    Kitesurfen auf Sandy Island

    December 25, 2021 in Grenada ⋅ 🌙 26 °C

    Heute ist der erste Weihnachtstag und den wollen wir auf Sandy Island genießen. Sandy Island ist eine kleine naturbelassene, palmenbewachsene Sandinsel. Sie ist ein Nationalpark und gehört zu Carriacou und damit zum Staat Grenada. Von unserem Ankerplatz am Paradise Beach ist sie nur einen Steinwurf weit entfernt. Nach dem Frühstück fahren wir hinüber und ankern direkt vor dem Strand. Hier liegen bereits einige andere Segelboote. Der wind weht frisch und Jens ist schon ganz aufgeregt, denn heute wird endlich mal wieder gekitet. Er schraubt schnell das Board zusammen und wird dabei interessiert von Marie beobachtet. Kaum ist das Dinghy auf den Strand gezogen, pumpt Jens auch schon den Kiteschirm auf. Vorsicht ist geboten beim Kitesurfen zwischen den ganzen Segelbooten. Marie und Regina haben es sich unter ein paar Palmen gemütlich gemacht. Um die Mittagssonne zu meiden geht es zum Mittagessen zurück aufs Boot. Am Abend fliegt Jens bis zum Sonnenuntergang mit dem Foilkiteboard auf dem türkis-blauen Meer herum. Glücklich und zufrieden kommen wir wieder zum Boot zurück und lassen den Abend gemütlich ausklingen.Read more

    Olaf Peschel

    So ein schönes Karibik-Flair! Bei uns liegt Schnee. Marie weiß also schon, dass sie lächeln soll, wenn eine Kamera auf sie gerichtet ist. 👍

    Regina und Jens

    Ja die kleine lässt sich gerne fotografieren. 😀

    Marina Michelsen

    Wie schön ihr es habt! Besser kann es Marie nicht gehen, wunderschöne Natur! Wärme, Wasser und Eltern, die ganz viel Zeit für sie haben!

     
  • Day49

    Frohe Weihnachten!

    December 24, 2021 in Grenada ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir wünschen euch allen frohe und besinnliche Weihnachten!

    Ihr 3 seht herrlich aus! [Marina]

    Stephan Fels

    Euch auch frohe Festtage 😍😍

    Ich lese gerade ein Zitate-Buch und denke dabei an Euch: „in zwanzig Jahren wirst du viel mehr enttäuscht sein über Dinge, die du versäumt hast, als über die, die du getan hast. Also mach die Leinen los, verlass den sicheren Hafen, und lass den Fahrtwind deine Segel blähen. Forsche, Träume, Entdecke. (Mark Twain).“ In diesem Sinne frohe Weihnachten und gute Fahrt. [Norman und Katharina]

     
  • Day46

    Carriacou wir kommen!

    December 21, 2021 in Grenada ⋅ ⛅ 28 °C

    Wind, Wetter, Wellen - alles sollte heute passen, um in Richtung Carriacou zu segeln. Wir sind gestern schon zu einer kleinen Bucht mittig auf der Westseite von Grenada gesegelt. Hier liegt man gut und es ist ein guter Startpunkt, um nach Norden zu segeln. Wir starten morgens gegen 8 Uhr. Bis zur Nordspitze von Grenada fahren wir im Windschatten der Insel mit Motor. Danach geht es dann auf die offene See. Wir steuern Ronde Island an. Diese naturbelassene Insel ist ein guter Zwischenstopp nach Carriacou und wir kennen sie noch nicht. Nach knapp 4 Stunden bei steifer Briese und gegen große Wellen kommen wir gegen halb eins in der Bucht vor Ronde Island an. Da es hier sehr schön ist beschließen wir eine Nacht hier zu verbringen. Nach dem Mittagessen hüpft Regina mit Taucherflossen und -Brille ins Wasser. Begrüßt wird sie von einer Wasserschildkröte. An den Korallen kommen ihr zahlreiche Fische entgegen. Auch eine Moräne schaut unter einem Stein hervor. Jens schaut sich das Naturschauspiel anschließend auch noch an. Als wir danach gemütlich auf unserem Boot sitzen kommt ein Mädchen angeschwommen. Ronja ist die älteste der drei Töchter von Christian und Julia, die hinter uns geankert haben. Die Solinger Familie reist Juli 2021 für ein Jahr auf ihrem Boot umher. Christian haben wir mit Tochter Lotte bereits beim Hash kennengelernt. Ronja verabschieden wir mit dem Wissen uns auf Carriacou noch mal zu treffen, denn sie haben das gleiche Ziel wie wir.
    Am nächsten Morgen wecken uns Fischer gegen 6 Uhr. Naja, eigentlich hat uns Marie schon früher geweckt. Die vielen Motorengeräusche zwingend uns nun aufzustehen. 10 kleine Fischerboote kamen von Grenada hier hin, um gemeinsam zu fischen. Sieht fast wie ein Event aus. Das Spektakel dauert gute 1,5 Std. Danach fahren sie alle wieder über die raue See zurück. Die deutsche Familie fährt nun schon los nach Carriacou. Wir frühstücken erstmal gemütlich. Als wir dann startklar sind, springen die Motoren nicht an. Mist! Wir wussten ja, dass wir demnächst neue Batterien brauchen, aber hier ist wirklich der ungeeignetste Platz. Keine Zivilisation und auch kein Batteriefachgeschäft. Jens ist etwas ungeduldig und probiert alle 2 Minuten den Motor anzumachen. Nichts tut sich. Regina schlägt vor mal eine halbe Stunde zu warten. Damit die Batterien über die Solarpanele etwas aufgeladen werden. Derweil hisst Jens das Großsegel um startklar zu sein. Anschließend ein weiterer Versuch die Motoren zu starten und siehe da, sie springen zum Glück an. Aber das wird der nächste Punkt auf unserer ToDo Liste. Leider müssen wir Motoren, da neben uns direkt ein Katamaran liegt und auf der anderen Seite der Strand ist. Nun Motoren wir erstmal aus der Bucht und segeln in Richtung Carriacou. Die See ist rauer als am Vortag und die Windrichtung ist auch nicht optimal. Daher brauchen wir auch 3,5 Stdunden und müssen 4 mal Wenden bis wir die Tyrell Bay auf Carriacou erreichen. Nun gibt es erstmal etwas zu essen. Danach fahren wir an Land und kaufen noch etwas für die nächsten Tage ein. Bis in die Nacht bastelt Jens noch am Autopiloten herum. Da der Steuerungs-Computer heute herumzickte repariert Jens ein ausrangiertes Ersatzteil und baut dieses ein. Da der Marineshop schon geschlossen ist, kaufen wir am Tag darauf eine neue Starterbatterie. Auch das dauert wieder bis in die Nacht, da diverse Änderungen an der Verkabelung erfolgen müssen.
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    Marina Michelsen

    Wunderschöne Bilder, am Liebsten würde ich mich zu euch beamen.

    Olaf Peschel

    Das Foto mit Marie in Schwimmweste ist ja SUPER! 👍👍👍

    Louise Lumbini

    Jens du bist echt ein wahnsinns Bastler 😮😮😮 klingt echt super bei euch 🐢😍!!

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  • Day43

    Hash auf Grenada

    December 18, 2021 in Grenada ⋅ ⛅ 27 °C

    Es ist Samstag und das heißt es findet ein Hash statt. Uns wurde erklärt, dass ein Hash ein Event für Wanderer und Jogger mit einem Alkoholproblem ist, oder andersrum?! :) Eigentlich ist es eine Schnitzeljagd mit anschließendem Besäufnis. Obwohl Regina ja zur Zeit keinen Alkohol und Jens nur sehr wenig trinkt, entschließen wir uns mitzumachen. Wir werden um 14 Uhr mit einem Sammeltaxi abgeholt, welches uns zum Startpunkt bringt. Nach einer Stunde Busfahrt kommen wir an einem Grillstand mit lauter Musik und vielen Leuten an. Schon im Bus haben wir neue nette Leute kennengelernt und hier vor Ort treffen wir einige bekannte Gesichter wieder. Von hier aus geht es nach unserer Anmeldung los. Wir laufen zum naturbelassenen Karibikstrand. Hier müssen wir uns durch angeschwemmtes Treibholz und sogar durch hüfttiefe Ozeanbrandung schlagen. Marie fühlt sich währenddessen auf Mamas Bauch wohl. Wir genießen die großartige Kulisse mit Palmen, Meer und Kühen während einer Stillpause. Danach müssen wir nochmal durch einen Fluss, bevor wir zum verlassenen alten Flughafen kommen. Den kennen wir ja schon von unserer Inselrundfahrt. Weiter geht’s durch eine ärmere Ortschaft vorbei an Holzhütten, Ansässigen und Schafen bis wir dann nach ca. 90 Minuten wieder am Party-Grillstand ankommen. Hier ist schon Rambazamba und eine Art Siegerehrung. Wir essen einheimisches Allerlei mit Schwein, Opossum und Leguan. Ist nicht der Hit, aber kann man mal probieren. Dann wird etwas socialized bevor wir wieder mit dem Bus zurück kutschiert werden.Read more

    Olaf Peschel

    Marie hat einen wunderbaren Start ins Leben! 👍

    Matthias Linden

    Naja, sieht ein wenig undiffinierbar aus🙄🙄

    Matthias Linden

    "Lef Marie ist dat net schön, oever all nur..😎😎 Oder besser:Die Karawane zieht weiter.... 😉😉

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  • Day41

    Auf zur ersten kurzen Fahrt

    December 16, 2021 in Grenada ⋅ ⛅ 28 °C

    Unser aktueller Liegeplatz ist aktuell zu windig um die Segel anzuschlagen. Dafür fahren wir aus der Clark’s Court Bay heraus und in die nächste Bucht vor Hog Island, da es dort nicht so windig ist. Schon beim durchqueren der engen Riffdurchfahrt purzeln auf einmal kleine Kugeln aus dem Antriebsmotor des Autopiloten, welcher am Steuerrad befestigt ist. Mist, wieder etwas, worum wir uns kümmern müssen. Das planen wir für den nächsten Tag ein. Nachdem Marie im Bett ist, bringen wir dann im Lichte unseres Decksflooters die Segel an. Wir wollen ja die nächsten Tage nach St George segeln.
    Am nächsten Tag kümmern wir uns aber erstmal um den Autopiloten. Im Gebrauchtwarenhandel finden wir ein Ersatzteil. Es wird in Kommision angeboten und gehört zum Segelschiff Lady Africa. Das ist Jens bestens bekannt, denn er folgt dem gleichnamigen Youtubekanal schon seit mehreren Jahren. Die Eigner Simone und Ricky haben nämlich ein ähnliches Schiff wie wir, welches sie in Südafrika 3 Jahre lang komplett neu aufgebaut haben und dann über den Atlantik gesegelt sind. Wir haben das Boot in der Werft schon gesehen. Nun treffen wir dort auch Ricky an und plaudern eine Weile. Schließlich vermacht er uns auch das benötigte Ersatzteil für unseren Autopiloten zu einem günstigen Preis. Unseren defekten Steuerradantrieb hat Jens zwar schon repariert, aber wie lange das Teil noch durchhält ist unklar und auf einem Schiff dürfen Ersatzteile ja nicht fehlen.
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    Martha Linden-Kremer

    Hallo ihr Lieben, gut dass ihr so erfahren seid und schnell die Probleme löst. - Freue mich schon auf euren nächsten Reisebericht. Grüße aus Weilerswist von der ganzen Bagage.

    Marina Michelsen

    Es warten ja immer wieder neue Herausforderungen auf euch! Wie gut ihr sie meistert! Es ist toll, dass ihr immer wieder freundliche Helfer findet! Viel Glück bei der Überfahrt!

     
  • Day40

    Was wir hier vor Anker so machen…

    December 15, 2021 in Grenada ⋅ ⛅ 25 °C

    Manche fragen sich bestimmt, was wir den lieben langen Tag so machen. Wir schreiben darüber mal einen Footprint.
    Grenada hat eine sehr große und gut organisierte Cruiser Gemeinschaft. Jeden Morgen zwischen 7:30 und 8:00 (außer Sonntags) werden via VHF Funk Wetter, Neuigkeiten, Tagesgeschäfte, Aktivitäten bekanntgegeben. An fast jedem Tag wird etwas geboten. Zum Beispiel wird Montags eine Minibustour zum Bootsbedarfsladen angeboten, dienstags wird eine große Shoppingtour angeboten. Zuerst wird ein Geldautomaten angesteuert, dann folgen Haltestellen am Baumarkt, Bootsladen, Farmers Market und beim großen Supermarkt. Insgesamt ist man einen halben Tag unterwegs. Das haben wir auch schon häufiger mitgemacht. Mittwochs ist Jennys Farmers Market bei uns in der Bay. Da geht Regina ganz gerne einkaufen und das steht heute auf dem Programm. Aber zuerst frühstücken wir nach dem Funk. Um 10 Uhr beginnt der Markt. Wir fahren dafür mit unserem Beiboot zum Dock, wo der Markt ist. Hier werden frische lokale Gemüse und Säfte angeboten. Regina probiert immer wieder neue unbekannte Gemüsesorten aus. Auch Joghurt und sehr leckere Eiscreme gibt es. Sehr gutes lokales Fleisch kann man ebenfalls erwerben. Und zu guter letzt kommt auch noch eine Bäckerin vorbei und verkauft ihre Köstlichkeiten aus ihrem Auto heraus. Da Regina ja immer Brot selbst backt, kaufen wir für Jens ein Schokocroissant und meistens noch 2 pikante Hackfleisch Teigrollen. Grundsätzlich gilt auf dem Markt, dass man nehmen muss, was angeboten wird, da nicht immer alles vorhanden ist. Dies gilt übrigens auch für den großen Supermarkt.
    Wenn wir vom Markt wieder zurück sind, arbeitet Jens weiter am Boot und Regina kümmert sich um Marie. Zur Mittagszeit macht Regina Maries püriertes Essen und kocht entweder Mittagessen oder bereitet einen Mittagssnack vor. Zum Nachmittag arbeitet Jens häufig weiter am Boot. Ab und zu gönnen wir uns eine Auszeit und fahren mit unserem Beiboot zum nächstgelegenen Strand oder in eine nahegelegene Marina mit Pool. Am Abend wird Abendessen zubereitet und Brot für den nächsten Tag gebacken. Marie geht zwischen 18:30 und 19:30 Uhr ins Bett. Das nutzen wir häufig, um gemeinsam noch etwas am Boot zu arbeiten. Dann ist auch schon wieder ein Tag in der Karibik rum.
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    Maria Klaus

    Ihr macht das ganz prima!##

    Stephan Fels

    Das hört sich nach einen typischen Karibik Tag an🥰traumhaft