Wir kaufen uns ein altes Segelboot und erkunden damit die karibischen Inseln.
  • Day144

    Zurück in Deutschland

    April 10 in Germany ⋅ ☀️ 9 °C

    Nachdem wir all unser Gepäck unversehrt vom Gepäckband erhalten haben, rollen wir gemeinsam mit Reginas Eltern zum Bahnhof. Dort verabschieden wir uns von den Beiden, denn sie fahren mit dem ICE weiter nach Köln und wir nach Berlin. Unser Zug wartet bereits auf uns. Wir haben ein wenig Bammel, da man im ICE nur ein Gepäckstück pro Person und ein kleines Handgepäckstück mitnehmen darf. Am Gepäckabteil, werden wir vom Schaffner begrüßt. Im Gegensatz zu unseren Erwartungen hilft uns der freundliche Berliner sogar beim einladen unseres Gepäcks. Als er später die Fahrkarten kontrolliert, setzt er sich zu uns und wir unterhalten uns eine Weile. So erfahren wir, dass sich im ganzen Zug nur 35 Fahrgäste befinden. Er bietet uns sogar an, unser Gepäck vom berliner Ostbahnhof, mit seinem Auto, zu uns nach Hause zu fahren. Was für ein Service! Wir bedanken uns vielmals und teilen ihm mit, dass wir abgeholt werden. In Berlin wartet schon unser Freund Paule am Gleis auf uns. Die Wiedersehensfreude ist groß.
    Nachdem wir das ganze Gepäck in seinem Bulli verstaut haben, gönnen wir uns erst mal einen leckeren Döner. Der ist nach knapp 2 Jahren sehr lecker!
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  • Day143

    Wir nutzen den BRD Evakuierungsflug

    April 9 in Grenada ⋅ ☀️ 28 °C

    Wegen einem anstehenden Gesundheitscheck sollen wir bereits um 8:30 Uhr am Flughafen sein. Wir müssen früh aufstehen, da wir noch einige Dinge am Boot erledigen müssen. Um 5 Uhr klingelt der Wecker. Es ist noch dunkel in der Karibik. Wir schließen die Seeventile, leeren die Wassertanks und erledigen noch einiges mehr. Dann räumen wir unsere gepackten Reisetaschen, die wir mit nach Deutschland nehmen, heraus und verstauen die restlichen Sachen, die auf dem Boot bleiben, in den Kabinen. Anschließend frühstücken wir ein letztes Mal zusammen auf dem Boot und genießen den karibischen Sonnenaufgang. Unser Mooringvermieter, der uns abholt und zum Flughafen bringt, steht schon in den Startlöchern. Wir räumen schnell die letzten Sachen zusammen, schließen das Boot ab und verabschieden uns von unserer Enjoy! Hoffentlich bis zur nächsten Saison!

    Am Flughafen auf Grenada werden wir vom deutschen Honorarkonsul empfangen. Wir müssen noch einige Unterlagen ausfüllen und reihen uns in die Schlange zum Check-in, mit ausreichendem Sicherheitsabstand, ein. Derweil wird bei jedem Fluggast Fieber gemessen. Wir werden aufgerufen. Dass eine unserer Taschen Übergewicht hat, scheint hier niemanden zu interessieren. Auch unser Surfgebäck wird ohne Weiteres eingeladen. Wir freuen uns, dass wir bei der Liat Airline nich noch, wie befürchtet, zusätzliche Gebühren für das Surfgepäck zahlen müssen. Als wir am Gate auf die Maschine warten wird uns mitgeteilt, dass diese leider eine Stunde Verspätung habe. Als dann endlich die Maschine landet, geht alles ganz schnell. Rasch ist das Bording abgeschlossen und wir sind in der Luft auf dem Weg nach St. Vincent, wo noch Gäste hinzuzeigen werden. Anschließend fliegen wir nach Barbados, wo wir auf andere Reisenden treffen. Auch hier wird Fieber gemessen. Zum Glück wurde bei niemanden Fieber erkannt. Nach knapp zwei Stunden Wartezeit beginnt das Boarding. Hier hilft der Generalkonsul persönlich beim Bording und ruft die Reihen auf, die zum Boarden bereit sind. Leider ist die Sitzplatzreservierung bei allen Passagieren schief gelaufen. So wird der Flieger zunächst zum großen Basar. Jeder versucht neben seinem Partner, bzw. Bekannten oder den Kindern zu sitzen. Als dies soweit erfolgte und nahezu alle zufrieden sind steigt die Condormaschine auf in den Himmel in Richtung Deutschland. Das Entertainment Programm auf den Bildschirmen funktioniert leider nicht. Zudem fällt der Service an Bord sehr spärlich aus. Es gibt nur Wasser und für jeden 2 Lunchboxen, gefüllt mit zwei Sandwichen und einem Bounty. Zum Glück haben wir uns einige Filme von Netflix aufs Handy heruntergeladen. So wird uns während des Fluges nicht langweilig. Außerdem versuchen wir während des Nachtfluges ein wenig zu schlafen. Nach achteinhalb Stunden landen wir um acht Uhr morgens in Frankfurt. Wieder werden die Sitzreihen nacheinander zum Ausstieg aufgerufen. Endlich sind wir an der Reihe, nach 18 Monaten bzw. 548 Tagen betreten wir wieder deutschen Boden. Es wundert uns, dass hier kein Gesundheitscheck oder dergleichen vorgenommen wird. Es ist alles „normal“, nur dass sich im Flughafen sehr wenig Menschen befinden. Auch Masken werden vom Flughafenpersonal selten getragen. Wir können uns gar nicht richtig vorstellen, dass hier in Deutschland wirklich so ein gefährlich Virus sein soll.
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  • Day142

    Wir verkaufen unser Beiboot

    April 8 in Grenada ⋅ ⛅ 29 °C

    Bei Guadaloupe hatten wir vor einigen Monaten ein Beiboot gefunden, bzw. auf dem offenen Meer gerettet. Nun fahren wir dieses die ganze Zeit umher und benutzen noch unser bisheriges. Das neue Schlauchboot liegt zusammengefaltet in einer Kabine. Wir versuchen seit einiger Zeit das alte Beiboot ohne den Motor zu verkaufen. Dies gestaltet sich aber aufgrund der Ausgangssperre schwierig. Nun haben wir mittels Facebook einen netten Interessenten gefunden. Edmond ist vor vielen Jahren aus Venezuela nach Grenada gezogen. Er ist sehr freundlich, hat aber wesentlich weniger Geld zur Verfügung als wir uns für das Beiboot vorgestellt hatten. Letztendlich kommen wir zusammen und verkaufen wir ihm das Boot für einen sehr günstigen Preis. Als uns unser Bojenvermieter zur Übergabe fährt stellt sich heraus, dass der Käufer ein Freund von ihm ist. So klein ist die Welt auf Grenada. Wir sind froh, das alte Beiboot los zu sein und damit etwas mehr Platz auf dem Boot gewonnen zu haben.
    Als wir zurück bei der Enjoy sind erhalten wir endlich eine Nachricht von unserer zuständigen Auslandsvertretung. Darauf haben wir schon seit Tagen gewartet.
    Es ist hier nun 15 Uhr und erhalten die Information, dass unser Flug morgen um 11 Uhr durchgeführt wird. Die haben ja Nerven uns so lange im Dunkeln tappen zu lassen! Naja, die Mitarbeiter von der Auslandsvertretung haben zu dieser Zeit sicherlich sehr viel zu tun.
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  • Day141

    Segel runter trallala

    April 7 in Grenada ⋅ ⛅ 29 °C

    Bevor wir unseren Rückflug nach Deutschland antreten, gibt es noch viel zu tun. Wir legen unser Boot für die Hurrikan Saison an eine Mooring bei Grenada. Hier holen wir die Genua und das Großsegel runter, um diese trocken im Boot zu verstauen. Es ist etwas windig, sodass sich die Aktion etwas schwierig darstellt. Wir schaffen es schließlich, mit geballten Kräften von vier Personen, die Segel sorgfältig zu verstauen. Nun bringen wir im Boot alles auf Vordermann und arbeiten unsere Checkliste Punkt für Punkt ab.Read more

  • Day140

    Planung der Rückholaktion

    April 6 in Grenada ⋅ ☀️ 29 °C

    Als unsere Rückflüge gestrichen wurden, hatten wir uns in die sogenannte „Elefand Liste“ (Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland) des Auswärtigen Amtes eingetragen. In diese tragen sich Deutsche Staatsbürger in in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen ein, wenn sie sich im Ausland befinden. Wir haben bereits eine Nachricht der zuständigen Auslandsvertretung in Trinidad Tobago erhalten. Demnach sind zwei Rückholflüge für die noch in der Karibik befindlichen Landsleute geplant. Genaue Informationen liegen noch nicht vor, aber es soll schon bald, noch vor Ostern, los gehen. Dafür müssen wir nochmal zum Hafenbüro nach Port Louis um einige erforderliche Formulare und Passkopien ausdrucken zu lassen. Zum Glück ist das Hafenbüro, in Zeiten des Lock down, nicht auch geschlossen.

    Heute erreicht uns die Nachricht, dass wir die Flüge auf der Condor Website buchen können. Die Preise werden leider nicht bekannt begeben, sollen sich aber, nach Informationen der Website des Auswärtigen Amtes, an den normalen Linienflugpreisen der Economy-Klasse orientieren. Es fühlt sich dennoch komisch an, als wir den Flug dann ohne Preisangabe buchen. Wir sollen mit einem noch unbekanntem Flug von Grenada nach Barbados und von da mit Condor nach Frankfurt gebracht werden und dort am 10.04.2020 morgens um acht Uhr ankommen. Von dort aus wollen wir dann die Deutsche Bahn nutzen. Regina und Jens nach Berlin und Maria und Peter nach Köln.

    Über den Transport unseres Surfgepäcks können wir leider keine Informationen bekommen, obwohl wir es sowohl telefonisch als auch per E-Mail bei den betreffenden Fluggesellschaften und der Bootschaft versucht haben. In diesen turbulenten Zeiten, weiß scheinbar keiner so recht wie die Dinge laufen.

    Naja, Hauptsache ist ,dass wir in absehbarer Zeit wieder nach Hause kommen. Unsere Gefühle sind aber aufgrund der Umstände sehr gemischt.
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  • Day137

    Lost in Paradise

    April 3 in Grenada ⋅ ⛅ 28 °C

    Da wir wegen dem Lock down nicht von Bord dürfen, haben wir viel Zeit für die Bootspflege. Wir ersetzen die restlichen Fensterscheiben der Heckkabinen, und säubern und montieren einige übriggebliebene Rahmen hinter den Schanktüren. Als wir die Möbel gestrichen haben, mussten diese teilweise entfernt werden und warten seitdem auf ihren Einbau. Darüber hinaus helfen Yoga und Thai chi gegen den Lagerkoller. Besonders schwer ist es für Maria, da die Zigarettenversorgung unterbrochen ist. Sie lenkt sich mit Brot- und Kuchenbacken ab. Zur Erfrischung springen wir ins Wasser und Schnorcheln umher. Zum Glück sind in unsere unmittelbaren Nachbarschaft einige Korallen und interessante Fische zu sehen.Read more

  • Day135

    Herausforderung: Lebensmittelbeschaffung

    April 1 in Grenada ⋅ ☁️ 28 °C

    Im Rahmen der Ausgangssperre wurden alle Supermärkte für 7 Tage geschlossen. An bestimmten Tagen haben lokale Minimärkte von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Solch ein Tag ist heute. Allerdings wissen wir nicht, welche Geschäfte geöffnet sind. Die Regierung hat dies auch nicht publiziert. Wir rufen die Polizei an und fragen nach. Sie wissen es auch nicht, weisen uns aber darauf hin, dass wir in unserem Gebiet bleiben müssen. Wir fahren mit dem Beiboot an Land und suchen nach einem Minimarkt. Der Strand, an dem wir mit unserem Beiboot anlegen ist menschenleer. Es ist richtig unheimlich. Wir gehen zur Hauptstraße und irren, auf der Suche nach einem geöffneten Laden, umher. Nach einiger Zeit entdecken wir einen Minimarkt. Einige Leute warten bereits in der Schlange davor. Wir Reihen uns mit einem Abstand von zwei Meter zum Vordermann brav ein. Nach einer guten viertel Stunde sind wir an der Reihe. Von unseren zwanzig Produkten, die wir auf dem Einkaufszettel haben, bekommen wir nur drei. Nun ja, besser als nichts. Im Haus nebenan bekommen wir Eier, aber nur 8 Stück und ein Stück Käse. Auf der Suche nach Obst und Gemüse treffen wir Joseph. Er kommt uns auf der Straße entgegen und wir fragen ihn, wo wir frisches Obst oder Gemüse herbekommen. Er nimmt uns mit zu sich in die Nachbarschaft und pflückt von einem Mangobaum einige Mangos für uns. Dann verschwindet er kurz und kommt mit einigen Bananen wieder. Wir freuen uns riesig über die Hilfsbreitschaft. Auf meine Frage nach Zigaretten (für Maria) führt er uns zu seiner Nachbarin. Sie verkauft uns eine Packung zum Wucherpreis. Aber Maria freut sich bestimmt darüber. Wir bedanken uns vielmals bei Joseph, geben ihn etwas Geld für seine Mühen und fahren mit dem Beiboot zurück zum KatamaranRead more

  • Day133

    Ausgangssperre und Lock down auf Grenada

    March 30 in Grenada ⋅ ⛅ 28 °C

    Da auf Grenada nun auch einige Menschen mit dem Virus Covid 19 infiziert sind, hat die Regierung drastische Maßnahmen ergriffen. Bislang wurden 7 Menschen positiv auf das Virus getestet. Damit sich der Virus nicht so rasant ausbreitet müssen nun alle zuhause bleiben. Sogar die Supermärkte sind geschlossen. Für uns kam das sehr überraschend. Zum Glück haben wir erstmal genug Nahrungsmittel an Bord. Es ist schon etwas beängstigend, zu sehen, wie schnell sich die Lage ändert.Read more

  • Day127

    Unser Rückflug wurden gestrichen

    March 24 in Grenada ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir haben unsere Rückreise nach Deutschland für den 27. März 2020 geplant. Aufgrund der Corona Pandemie sind wir aber verunsichert, ob der Flug tatsächlich durchgeführt wird. Seit Tagen erreichen wir die Fluggesellschaft nicht. Wir versuchen die Buchung online aufzurufen, schreiben Emails, rufen die Hotline an und gehen sogar zum Flughafen. Alle Mühen waren bislang vergebens. Wir warten teilweise mehr als 30 Minuten und hören uns den Condor Song "wir lieben Fliegen" der Condor Kundenservice Warteschlange an. Ein richtiger Ohrwurm. Jetzt haben wir aber nach vielen Versuchen endlich Glück und bekommen jemanden ans Telefon. Der geschafft klingende Herr teilt uns mit, dass unser Flug gestrichen ist und der nächstmögliche für den 01. Mai geplant ist. Das ist keine positive Nachricht, aber wir haben schon damit gerechnet. Jetzt werden wir erstmal länger auf unserem Segelboot bleiben und hoffen, dass die Pandemie vorbei geht und bald wieder Normalität einkehrt. Wir versuchen die Zeit hier gut zu nutzen um Grenada zu erkunden und einige Dinge am Boot zu tun. Hier in der Karibik lässt es sich ja schließlich gut aushalten.Read more

  • Day124

    Corona sorgt für Geschenke

    March 21 in Grenada ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir liegen vor Grand Anse vor Anker und wollen gerade mit dem Beiboot zum Ufer übersetzten um einkaufen zu gehen, als uns ein junger Mann vom Nachbarboot zu sich heran winkt. Wir fahren hinüber und kommen ins Gespräch. Die fünfköpfige Chartercrew muss ihren Urlaub nach einer Woche aufgrund der Corona Pandemie abbrechen, da die Schweiz sie aufgefordert hat zurück ins Land zu kommen. Sie bieten uns ihre Vorräte zur Übernahme an. Wir stimmen zu und erledigen damit unseren schnellsten Einkauf aller Zeiten. Wir wundern uns darüber, dass fünf Leute so viel Vorräte für nur eine weitere geplante Woche gebunkert haben. Wir müssen sogar einmal zurück zur Enjoy um Maria und Peter und jede Menge Vorräte abzuladen. Die zweite Fuhre laden wir ebenfalls ins Beiboot und bedanken und freuen uns über die vielen leckeren Gaben. Obst, Gemüse, Kaffee, Wein, Rum, Bier, Cola und viele andere Leckereien. In Zeiten der Corona Pandemie freuen wir uns sogar über das Megapack Klopapier, wobei hier bislang noch keine Lieferengpässe zu erkennen sind. Wir wünschen den Schweizern und Österreichern einen guten Heimflug und verabschieden uns. Nachdem wir den Proviant verstaut haben, setzen wir zum Ufer über um den geplanten Wlan- und Strandausflug zu machen. Der Strand von Grand Anse ist superschön und sogar die wasserängstliche Maria begibt sich ins türkise Nass.Read more