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Panamericana II - 2026

Von Halifax durch Nordamerika - endlich wieder unterwegs Läs mer
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    🇺🇸 Cassia County, Vereinigte Staaten von…

    Crater Lake - Vulkan Land

    15–16 sep., Förenta staterna ⋅ ⛅ 14 °C

    Der tiefblaue Kratersee liegt 2400m über dem Meeresspiegel. Vor etwa 7.700 Jahren explodierte der 3.700 Meter hohe Vulkan Mazama und hinterließ eine riesige Caldera mit rund 11 Kilometern Durchmesser. Im Laufe der Zeit füllte sie sich mit Regen- und Schneewasser – heute ist der Crater Lake mit bis zu 594 Metern der tiefste See der USA. Durch einen weiteren Vulkanausbruch bildete sich Wizard Island, sozusagen die Spitze eines Vulkans im Vulkan. Die Höhe des Wasserspiegels bleibt durch das Gleichgewicht von Niederschlägen und Verdunstung konstant.
    Normalerweise kann man den See auf dem 33 Kilometer langen Rim Drive umrunden, aber momentan ist ein Teil der Strecke gesperrt. Aber die zugänglichen Abschnitte des Kraterrandes bieten genug grandiose Ausblicke auf das tiefblaue Wasser und die umliegende Bergwelt.
    Wir fahren weiter durch das Vulkanland und besuchen den Newberry Crater, eine heute größtenteils bewaldete Caldera mit zwei Seen. Diese entstanden, nachdem ein späterer Vulkanausbruch den ursprünglichen Kratersee geteilt hatte.
    Der interessante Obsidian Trail, ein Naturlehrpfad, führt mitten durch ein etwa 1.300 Jahre altes Lavafeld aus schwarzem Vulkanglas und hellem Bimsstein.
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  • Hot Springs und Wasserfälle

    14–15 sep., Förenta staterna ⋅ ☀️ 18 °C

    Nun geht es wieder Richtung Osten. Die Road 138, auch „Straße der Wasserfälle“ genannt, führt durch eine wunderschöne Landschaft mit dichten Wäldern, vielen Flüssen, beeindruckenden Wasserfällen und heißen Quelle. Wir unternehmen kleine Wanderungen zu den Toketee und Watson Falls.
    Ein besonderes Highlight sind die Umpqua Hot Springs. Nach einem ziemlich steilen Aufstieg erreicht man die natürlichen Becken hoch über dem gleichnamigen Fluss. Terrassenartig liegen die mineralischen Pools am Hang und bieten eine angenehm warme Badewannentemperatur. Mitten in dieser herrlichen Natur lässt es sich wunderbar relaxen.
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  • Oregon Coast III - Thor's Well

    13 september, Förenta staterna ⋅ ⛅ 15 °C

    An unserem letzten Tag an der Küste erwartet uns am Cape Perpetua noch ein ganz besonderes Schauspiel. Schon vom Aussichtspunkt aus bekommen wir einen Eindruck davon, mit welcher Wucht die Wellen des Pazifiks gegen die vorgelagerten Basaltstufen donnern.
    Bei Thor’s Well sind wir genau zur richtigen Zeit. Das schüsselförmige Loch füllt sich bei Flut mit Meerwasser, das mit gewaltiger Kraft nach oben schießt und anschließend in kleinen Kaskaden wieder in dem scheinbar bodenlosen Loch verschwindet. Ein faszinierendes Schauspiel! Nicht weit entfernt sorgt Spouting Horn für beeindruckende Momente. Durch eine Öffnung im Fels wird das Wasser bei jeder kräftigen Welle hoch in die Luft gedrückt – wie bei einem Geysir. Die Kraft des Ozeans ist hier wirklich hautnah zu erleben.
    Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Sea Lion Caves, die größte natürliche Meereshöhle der USA. Über einen Durchbruch ist die Höhle direkt mit dem Pazifik verbunden. Mit einem Fahrstuhl, der bereits in den 1930er-Jahren in den Felsen gebaut wurde, geht es 63 Meter hinunter bis auf Meereshöhe.
    Im Herbst und Winter leben hier hunderte Seelöwen, jetzt tummeln sie sich noch im Meer. Trotzdem ist die Besichtigung lohnenswert.
    Unser letzter Halt führt uns zu den Oregon Dunes. Auf über 60 Kilometern ziehen sich die bis zu 150 Meter hohen Wanderdünen an der Küste entlang – ein echtes Paradies für Offroad-Fans, die hier mit ihren Quads durch den Sand düsen.
    Wir verabschieden uns nun von der wunderschönen Küste Oregons - neue Abenteuer warten.
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  • Oregon Coast II - Three Capes Scenic Drive

    11–13 sep., Förenta staterna ⋅ ☁️ 16 °C

    Bevor es auf diese schöne Strecke geht, übernachten wir noch in einem Dünen-Camp in Bearview. Das Radeln am Strand hat uns so gut gefallen, dass wir es gleich wiederholen: Bei Ebbe geht’s vorbei an den Twin Rocks mit ihrem beeindruckenden Felsentor nach Rocky Beach und weiter zur größten Zeder Oregons. Offenbar hat jeder Bundesstaat seinen eigenen „größten Baum“! 😆
    In Cape Mares warten gleich zwei interessante Besonderheiten auf uns: ein Leuchtturm, auf den man von oben hinunterblickt, und der „Octopus Tree“ – eine mächtige Sitka-Fichte mit acht kandelaberartigen Verzweigungen. Der Baum wirkt mystisch, und bis heute rätselt man darüber, wie diese ungewöhnliche Form entstanden ist.
    Im kleinen, strandnahen County Camp in Pacific City finden wir einen schönen Platz für die nächsten zwei Tage. Die Bucht ist ein Hotspot für Surfer, aber auch Angler starten von hier mit ihren Booten zum Fischen.
    Am ersten Tag regnet es ein bisschen, doch am zweiten Tag können wir eine Wanderung auf die große Düne am nördlichen Ende des Strandes machen. Oben angekommen, fühlen wir uns fast wie in der Sahara – wäre da nicht das Meer direkt vor uns. 😉
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  • Oregon Coast I - Cannon Beach

    8–10 sep., Förenta staterna ⋅ 🌙 16 °C

    Unsere Route führt uns nun auf die Südseite des Columbia Rivers an die Küste Oregons. Die Attraktion des hübschen Ortes Cannon Beach ist der 72m hohe "Haystack Rock" (Heuhaufen), in dessen Umfeld bei Ebbe mehrere Tidepools (Gezeitenbecken) freigelegt werden. Die Vielzahl der Seesterne in unterschiedlichen Farben fasziniert uns. Auf dem stadtnahen Camp "The Retreat at Cannon Beach" quartieren wir uns für 2 Nächte ein. Am nächsten Morgen steht eine Radtour über die Berge des Ecola State Parks zum Aussichtspunkt und zur bei Surfern beliebten Indian Beach an. Nachmittags nutzen wir die Möglichkeit, bei Ebbe am Strand entlang bis zum Huge Points zu radeln. Es macht unglaublich viel Spaß, kilometerweit über den festen Sand zu düsen. Auf dem Rückweg genießen wir noch den herrlichen Sonnenuntergang am Haystack.Läs mer

  • Ilwaco - The Longest Beach

    3–8 sep., Förenta staterna ⋅ ☁️ 15 °C

    Am 07.09. ist Labourday in den USA, d.h. ein langes Wochenende steht an.
    Um dem Trubel zu entgehen, fahren wir bis zur Mündung des Columbia Rivers.
    An der Nordseite der tiefen Bucht quartieren wir uns für 5 Nächte auf dem Beacon RV Camp am Hafen ein - es ist erstaunlich ruhig...
    Mit unseren Rädern wird an den nächsten beiden Tagen das Cap mit zwei Leuchttürmen, einem Fort und wunderschönen Buchten erkundet. Nach einem sehr guten Dinner im "The Cove Restaurant" bewundern wir den traumhaften Sonnenuntergang am angeblich längsten Strand der Welt...? Zumindest ist "Long Beach Peninsula" mit 45 km der längste Strand der US-amerikanischen Pazifikküste.
    Am Wochenende bietet sich die Gelegenheit, mit den Kindern und Enkeln zu chatten. Wäsche waschen (mit Bike zum Laundry) sowie Camper putzen sind auch fällig. Berichte fertigstellen und die weiteren Reiseabschnitte planen
    sind immer auf der "To do Liste".
    Wenn man so wie wir unterwegs ist, braucht man echt mal ein paar ruhigere Tage zwischen den vielen Aktivitäten!
    Also Langeweile kommt definitiv nicht auf 😆
    Morgen brechen wir wieder auf, um als nächstes die Westküste Oregons zu erkunden.
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  • Zwischen Ruby Beach und Kalaloch

    1–3 sep., Förenta staterna ⋅ ☁️ 17 °C

    An der Küste zwischen Ruby Beach und Kalaloch gibt es einige "Tide Pools", in denen man bei Ebbe Seesterne und Anemonen entdecken kann, also den Gezeitenplan beachten. Wir kommen gerade so bei Ebbe an und gehen hinunter zu den Felslöchern am Strand. Wirklich interessant, das Leben in den Pools zu betrachten. Die Flut kommt extrem schnell - und meine Schuhe werden gewässert 😉
    Ein nächster Halt, um die angeblich weltgrößte Zeder zu besichtigen schließt sich an. Nördlich von Kalaloch befindet am Strand der "Tree of Life", eine Fichte, deren Wurzeln völlig ausgehöhlt sind.
    Unser Camp liegt im Wald oberhalb des Strandes, der auch bei Regen zu Spaziergängen einlädt. Die vielen Pelikane stört er sowieso nicht.
    Auf der Weiterfahrt nach Süden stoppen wir am Quinault Valley, dem "Tal der Riesen" - so genannt, da hier einige der weltgrößten Bäume zu finden sind, u.a. die weltgrößte Sitka-Fichte und riesige Douglasien. Ein wunderschöner Naturpfad führt durch den hier wirklich feuchten Regenwald.
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  • Ho Rain Forest im Olympic NP

    30 aug.–1 sep., Förenta staterna ⋅ ☁️ 18 °C

    Das nächste Ziel ist der Ho Rain Forest, dabei handelt es sich um einen gemäßigten Regenwald. Vor der NP Grenze gibt es direkt am Ho River sehr schöne Stellplätze. Unsere Wanderung beginnt mit dem Hall of Moses Trail und führt dann entlang des Ho Rivers zu den Mineral Creek Falls, einem mehrstufigen Wasserfall. Da es in diesem Jahr erheblich weniger Niederschlag als üblich gab, ist es derzeit ziemlich trocken im Regenwald... Trotzdem sind die riesigen Douglasien, Sitka Fichten und Hemlocktannen beeindruckend. Die dicken Äste des Großblãttrige Ahornbaumes sind spektakulär mit dichten Moosteppichen behangen.Läs mer

  • Cape Flattery

    29–30 aug., Förenta staterna ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einem Stopp am Olympic Park Visiter Center in Port Angeles fahren wir zum Cap Flattery, welches auf dem Gebiet der Makah Indian Nation liegt. Die Wanderung zu den Aussichtspunkten mit Blick auf die zerklüftete Küste des nordwestlichen Pacific lohnt sich.
    In Neah Bay findet an diesem Wochenende das "Makah Days Festival" statt. Der bunte Markt und traditionelle Wettkämpfe locken viele Besucher an. Wir nutzen die Gelegenheit, traditionell frisch geräucherten Lachs zu genießen. Nach der Übernachtung auf dem Hide Away RV Park in der Nähe besuchen wir am nächsten Morgen das sehr interessante Makah Museum. Hier wird ausgehend von der Umsiedlung des Stammes von Ozette nach Neah Bay die traditionelle Lebensweise und Handwerkskunst sehr anschaulich dargestellt (fotografieren ist verboten).
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  • Über Seattle Richtung Olympic Park

    28–29 aug., Förenta staterna ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Fähre legt pünktlich in Bellingham (Bundesstaat Washington) an und
    wir erleiden einen ziemlichen Kulturschock 😆 - dichte Bebauung, so viele Menschen, Stau auf dem Hwy nach Süden - daran müssen wir uns erstmal wieder gewöhnen...
    Nach dem Auffüllen unserer Vorräte, lassen wir den Steinschlag, der uns auf der McCarthy Road erwischt hat, reparieren und Lutz ergänzt seine Angelausrüstung bei Bass Pro.
    In der näheren Umgebung von Seattle gibt es keine Camps und die Parksituation in der Stadt ist schwierig, deswegen nehmen wir die Fähre über den Puget Sound nach Bainbridge und genießen den Blick auf die Skyline. Für die Nacht findet sich ein ruhiges Plätzchen an einer Wood Road vor dem Olympic Nationalpark.
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  • Mit der Columbia Fähre nach Bellingham

    25–28 aug., Förenta staterna ⋅ ⛅ 11 °C

    Der Alaska Marine Highway wird uns in die "Lower 48" (der zusammenhängende Teil der USA) bringen. Das Auto bleibt die nächsten Tage unter Deck stehen und wir genießen die Inside Passage durch die zerklüftete Küste Alaskas und Kanadas. Vorbei an Vancouver Island erreichen wir nach 3 Tagen Bellingham USA.
    Tag 1
    gegen 9.00 Uhr legt unser Schiff, die "Columbia", in Haines ab. Wir beziehen unsere Kabine und genießen erstmal ein deftiges Frühstück in der Cafeteria. 4 Stunden später erster Stopp in Juneau, der Hauptstadt Alaskas. Der Hafen ist 12 Meilen von der City entfernt, so dass sich ein Landgang nicht lohnt. Da genießen wir lieber die Sonne auf dem oberen Deck. Die nächsten beiden nächtlichen Stopps in Petersburg und Wrangell verschlafen wir.
    Tag 2
    beginnt etwas wolkig, aber da die Inside Passage eng zwischen dem Festland und vielen Inseln hindurch geht, gibt es trotzdem immer etwas zu entdecken. Ab und zu zeigen sich auch Wale und Delphine.
    Den letzten Stopp in Ketchican nutzen wir für einen kleinen Spaziergang durch den Ortsteil am Hafen und entdecken zwischen den Häusern sogar einen Schwarzbären auf Nahrungssuche.
    Die Fähre geht nun vorbei am kanadischen British Columbia, Vancouver Island, gegenüber die küstennahen Regenwälder auf dem Festland. Diese sind teilweise mit Wolken verhangen, über denen die Spitzen der Gletscher hervorlugen. Nach dem herrlichen Sonnenuntergang begeben wir uns zum Dinner ins Bordrestaurant, hier kommt sogar ein bißchen Kreuzfahrtfeeling auf 😁.
    Tag 3
    wird mit einem gemütlichen Frühstück im Restaurant gestartet. Es ist wie bereits an den vorherigen Tagen windstill, so dass wir von der kurzen Passage am offenen Meer nichts spüren. Wir nutzen die Zeit u.a. für die Fertigstellung des Haines Berichtes und die Planung unserer nächsten Ziele im Bundesstaat Washington.
    Vancouver passieren wir über Nacht und legen pünktlich um 7.00 Uhr in Bellingham an.
    Von uns gibt es eine absolute Empfehlung für diesen Trip
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  • Letztes Ziel in Alaska - Haines

    22–24 aug., Förenta staterna ⋅ ☁️ 12 °C

    Nun verlassen wir den Yukon endgültig und fahren auf dem Weg nach Haines noch ein Stück durch BC. Die Strecke ist traumhaft schön, kurze Regenschauer, Sonne und Wolken wechseln sich ab. Entlang des Haines Hwy zeigen sich die Gletscher des Tatshenshini-Alsek Provincial Parks.
    Die Wiedereinreise in die USA ist schnell erledigt.
    Wir quartieren uns auf dem "Chilkoot Lake Creation Camp" am gleichnamigen Lake ein. Lutz angelt erstmal einen Saibling, einen 2. bekommen wir von einem Schweizer Angler, der zeitweise in BC lebt, geschenkt. Das Abendessen ist gesichert 😉
    In der Nähe befindet sich die Zählstelle für Sockey Lachse (die mit dem ganz roten Fleisch). Allerdings kommen am Ende der Saison nicht mehr viele, dafür steigen wieder reichlich Pink Salmon auf. Das wissen auch die Bären und holen sich am Wehr ihr Frühstück und Abendessen. Wir sehen u.a. eine Bärenmama, die sich geschickt die Lachse vom Gitter holt und gemeinsam mit ihrem halbstarken Nachwuchs verspeist. Am nächsten Abend verscheuchen die Zähler die Bären vom Wehr, so dass diese zum Fischen unterhalb des Wehrs in den Fluss gehen. Eine Bärin mit ihrem Kleinen überquert ziemlich nah vor uns über die Straße, das ist nicht ohne, zumal Lutz seinen frisch gefangenen Lachs im Rucksack hat. Wir zücken das erste Mal das Bärenspray, aber sie schaut nur kurz zu uns und verschwindet dann auch im Fluss.
    Entlang des Sees gibt es einen schmalen Trail durch den "kalten" Regenwald, auf den Bäumen und am Boden wachsen Moose und Flechten.
    Der letzte Tag ist da - wir schauen uns noch die zwischen dem Chilkat - und dem Chilkoot Inlet liegende Halbinsel an.
    Morgen früh geht es auf die Fähre nach Bellingham.
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  • Kluane - Kathleen Lake - Millionen Dollar Falls

    21–22 aug., Kanada ⋅ 🌧 13 °C

    Zum Kluane NP:
    82 Prozent dieses NP sind vom Kluane Icefield bedeckt, hier befindet auch der höchste Berg Kanadas, der Mount Logan (5959 m).
    Das Gebiet weist gemeinsam mit dem angrenzenden US-amerikanischen Wrangell-St.Elias NP die höchste Gletscherdichte auf und ist seit 1979 grenzüberschreitendes Weltnaturerbe der UNESCO.

    Bei gutem Wetter unternehmen wir heute eine kurze Wanderung am schön gelegenen Kathleen Lake, an dem es sogar markierte Wege gibt! Interessante Tafeln erklären, dass sich hier eine besondere Lachsart entwickelt hat, die Kokanee-Lachse. Diese Lachse wurden vor etwa 15.000 Jahren nach der letzten Eiszeit vom Ozean abgeschnitten, haben sich an ein reines Süßwasserleben angepasst und wandern zum Laichen nur zu einem höher gelegenen See.
    Am Ende habe gab es noch eine kurze Begegnung mit einem Schwarzbären. Er tauchte ca. 30m plötzlich vor mir auf dem Weg auf, wahrscheinlich war er genauso überrascht wie ich und verschwand rasch im Gebüsch (keine Chance für ein Foto).
    Nach der Besichtigung der "Million Dollar Falls" verbrachten wir eine ruhige Nacht in der Nähe am Takhanne River.
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  • Südlich von Haines Junction

    19–21 aug., Kanada ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute klappt es mit der geplanten Wanderung. Der Thunderegg Creek Trail geht überwiegend durch das im Sommer ausgetrocknete Flussbett. Genau wie in Alaska gibt es hier so gut wie keine Wegweiser, man muss selber den richtigen Weg finden. Da sind die Apps Komoot oder Alltrails äußert hilfreich. In der Thunderball Canyon Schlucht entdecken wir sehr interessante "Kugeln". Dabei handelt es sich um um sogenannte "Cannonball Concretions", die entstehen, wenn Calcit das umliegende Sediment um einen organischen Kern verhärtet. Durch Erosion des weichen Sandsteins werden die harten Kugeln freigelegt.
    Unser Nachtquartier liegt in der Nähe am Quill Greek und wir lassen den Abend am Lagerfeuer ausklingen.
    Wir legen mal wieder einen Ruhetag ein, machen nur eine kleine Wanderung am Fluss. Ansonsten war Bilder sortieren, Berichte erstellen und Planung der weiteren Reise angesagt.
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  • "Wüstenwanderung" im Kluane NP

    18–19 aug., Kanada ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir fahren zum südlichen Ende des Kluane Lake. Die hier geplante Wanderung entlang des Sheep Creek war leider nicht möglich, da der gesamte Bereich derzeit wegen der Wölfe gesperrt ist. Alternativ folgten wir der Empfehlung der Ranger, über das ausgetrocknete Flussbett zu einer Insel zu laufen. Allerdings mussten wir kurz vor dem Ziel umdrehen, es war noch zuviel Wasser im Fluss. Trotzdem ein interessanter wüstenartiger Weg.
    Von der einstigen Silver City sind nur noch eingefallene Häuser zu sehen.
    Die Zufahrt zu unserem Nachtplatz oberhalb des Beaver Creek musste erstmal frei geräumt werden 😆
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  • Über Tok zurück nach Kanada

    17–18 aug., Kanada ⋅ ☀️ 22 °C

    Auf dem Weg in den Yukon legen wir für eine Nacht einen Stopp in Tok auf dem "Alaskan Stoves Campground" ein, einem schönen kleinen, familiär geführten Platz, um uns und das Auto vom Staub der McCarthy Road reinigen 😁
    Nach getaner Hausarbeit genießen wir das Essen im "Fast Eddy's Restaurant".
    Am nächsten Morgen geht's Richtung Haines (USA), die Route führt durch den Kluane NP in Kanada.

    Wieder im Yukon 😁
    Perfekter Platz am Kluane Lake, perfektes Wetter, passende Getränke, leckeres Essen, was will man mehr und das nach einer völlig entspannten Einreise nach Kanada 😃

    Der Kluane Lake liegt auf einer Höhe von 781m, ist etwa 70km lang, bis zu 6 km breit und bis zu 91m tief, die mittlere Wassertiefe beträgt 31m.
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  • Fly - durch die Welt der Gletscher

    14 augusti, Förenta staterna ⋅ ☀️ 25 °C

    Das Wetter ist weiterhin super und wir haben kurzfristig für den nächsten Tag einen 70 minütigen Flug gebucht. Die Organisation ist perfekt, wir werden an der Bridge abgeholt und zum nahe gelegenen Flugplatz gefahren. Dort wartet die kleine Propellermaschine mit 6 Plätzen. Wir sind zu viert, Lutz darf vorn neben dem Piloten sitzen.
    Es ist ein unglaublich schönes Erlebnis, unser Pilot Mark fliegt routiniert zwischen den Gletschern durch, nahe an Felswänden, über Flüsse und unser Camp. Über die Kopfhörer erklärt er Wissenswertes zur Route und den Gletschern - wirklich toll 👍
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  • McCarthy im Wrangell - St. Elias NP

    12–15 aug., Förenta staterna ⋅ ☀️ 20 °C

    Von Valdez geht es nun wieder nordwãrts. Nach einer Nacht auf einem wunderschönen Platz am Tsina River fahren wir nach Chitina und weiter über die berühmte McCarthy Road, eine 59 Meilen (95 Kilometer) lange, geschotterte Piste, die auf dem Gleisbett einer ehemaligen Eisenbahnlinie erbaut wurde. Der "Copper River and Northwestern Railway" wurde in Zeit von 1907 bis 1911 erbaut, um das Kupfer aus der Kennecott Mine bis nach Cordova am Golf von Alaska zu transportieren. Dabei mussten drei hohe und belastbare Brücken errichtet werden, die teilweise heute noch zu sehen sind.
    Das Base Camp, unser Ausgangspunkt für die Vorhaben der nächsten Tage, liegt wunderschön am Gletschersee mit Blick auf die zwei Zungen des Root Glacier.
    Am nächsten Morgen laufen wir über die Copper River Bridge nach McCarthy und nehmen dann das (kostenpflichtige) Shuttle nach Kennecott. Wir besichtigen die ehemalige Kupfermine, in der zwischen 1911 und 1938 hoch konzentrierte Kupfererze im Wert von vielen Millionen US-Dollar gefördert wurden.
    Von dort wandern wir zum Root Gletscher und klettern ein bißchen auf dem Eis herum 😃
    Dinner genießen wir im berühmten "The Potato".
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  • Mit der Lulu Bell zum Columbia Glacier

    10 augusti, Förenta staterna ⋅ ☀️ 13 °C

    Mit der Lulu Bell und Kapitän Fred auf Fahrt. Seit 47 Jahren chipppert Fred auf dieser Strecke und weiß viel Interessantes zu erzählen. Vorbei an drolligen Seeottern, flinken Puffins, großen und lauten Seelöwenkolonien ging die Fahrt durch viele bizarre Eisschollen zum Columbia Glacier. Sogar zwei Wale tauchten auf - und unter.
    Für leckere Angebote aus der Kombüse war übrigens ebenfalls gesorgt.
    Eine beeindruckende Tagestour, die Zeit verging wie im Flug 👍
    P. S.
    Aus Platzgründen hat Lutz seine Canon mit den speziellen Objektiven zu Hause gelassen. Eigentlich sind wir mit den Fotos und Videos unserer Handies zufrieden, nur bei den Tieraufnahmen fehlt das Teleobjektiv. So wie wir reisen, müssen wir halt Kompromisse machen...
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  • Valdez

    7–11 aug., Förenta staterna ⋅ ☁️ 16 °C

    Unser nächstes Ziel ist Valdez, eine kleine am Prinz William Sund liegende Hafenstadt (ca. 4000 Einwohner). Auf der Anfahrt können wir bei Glennallen schon mal einen Blick auf die Berge des Wrangel NP werfen, den wir später besuchen wollen.
    Valdez wurde 1964 durch ein Erdbeben und die darauffolgende Flutwelle fast vollständig zerstört, aber schnell wieder aufgebaut.
    Von wirtschaftlicher Bedeutung sind der wichtigste eisfreie Hafen Alaskas und die Trans-Alaska-Pipline, die von Norden kommend hier endet.

    Es gibt viele Camps, wir entscheiden uns für den kleinen familiären Chena-Campground, stehen schön im Grünen und bekommen nicht viel vom Trubel des an diesem Wochenende stattfindenden Ladies Silver Salmon Derbies mit.
    Radfahren oder Angeln - am besten beides 😃. Also radeln wir auf die Gegenseite der Bucht und besichtigen die Solomon Gulch Hatchery, eine Aufzuchtanlage für Lachse. Was für ein Gedrängel an der Fischtreppe....
    Außerdem nutzt Lutz die Gelegenheit zum Angeln und mit 2 weiblichen Pinksalmon wird unser Vorrat an Filets und Kaviar wieder aufgefüllt.

    Am nächsten Tag steht wiedermal Wäsche an. Danach unternehmen wir noch eine Kombinierte Rad- und Wandertour.
    Wir freuen uns auf die vorab gebuchte Schiffstour mit der Lulu Bell zum Colombia Gletscher. Dazu gibt's dann einen extra Bericht.
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  • Knob Lakes mit Drohnenflug

    5–7 aug., Förenta staterna ⋅ ☀️ 13 °C

    Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.... So besuchen wir am zweiten Tag in Anchorage Timothy Rawson Ph.D. - Professor für Geschichte an der Alaska Pazific University. Wir trafen Tim am Denali Highway und er lud uns spontan ein, ihn in Anchorage zu besuchen.
    Neben seiner Lehrtätigkeit ist er als Guide unterwegs, hat den Denali 6 mal bestiegen und ist passionierter Angler. Am Abend lernen wir auch seine Partnerin Tania, eine studierte Biologin kennen - die Zeit vergeht wie im Flug.
    Am nächsten Tag gibt es noch selbst gebackenes Brot, leckere Marmelade und einen Tipp für unseren nächsten Übernachtungsplatz am Glenn Hwy auf den Weg.
    Danke für eure Gastfreundschaft - es sind eben solche Begegnungen, die unsere Reise so besonders machen.
    Ja, dann gab es noch Gletscher, einen tollen Stellplatz, lecker Essen von Tim, eine Wanderung mit Hindernissen und die Drohne hatte ich auch noch am Start - ist also ein dickes Paket 😀
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  • Autopflege in Anchorage

    3–5 aug., Förenta staterna ⋅ 🌧 17 °C

    Übernachtungen auf Parkplätzen sind normalerweise nichts für uns. Da aber einige Arbeiten am Toyota erledigt werden müssen. bietet sich der große Stellplatz bei Bass Pro in Anchorage an.
    Als erstes lassen wir am Morgen bei Tims Autoglass - einer kleinen Werkstatt, die Steinschläge, die uns auf Kenai erwischt haben, reparieren.
    Nach knapp 12.000km stehen auch Ölwechsel und das Rotieren der Räder an. Wir kaufen bei Walmart Motoröl und eine Wanne zum Auffangen des Altöls. Dann geht's los und in 2 Stunden hat Lutz alles erledigt. Das Altöl kann kostenfrei in einer kommunale Angabestelle abgegen werden.
    Nun ist unser rollende Zuhause wieder fit für die nächsten x.000 Kilometer 😁
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  • Wildlife Conservation Center

    3 augusti, Förenta staterna ⋅ ☁️ 13 °C

    Tiere in Gefangenschaft beobachten?
    Wir entscheiden uns dafür, da es sich bei dem Alaska Wildlife Conservation Center (AWCC) im Portage Valley am Turnagain Meeresarm um eine gemeinnützige Einrichtung handelt, die verwaiste und verletzte Tiere rettet und in einem Schutzgebiet umgeben von den Gipfeln des Chugach Gebirges artgerecht hält. So kann man u.a. Schwarz- und Braunbären, Elche, Hirsche, Caribous, Waldbisons und Moschusochsen, aber auch Wölfe und Luchse beobachten und ganz aus der Nähe sehen.
    Viele Tiere konnten wir schon in freier Wildbahn erleben und wir hoffen, dass es noch mehr werden 😁
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  • Whittier

    2–3 aug., Förenta staterna ⋅ ☁️ 12 °C

    Der kleine Ort zwischen Gletschern liegt am ganzjährig eisfreien Prinz-William-Sund und erlangte im 2. Weltkrieg strategische Bedeutung. 1943 erbaute die Army einen 4km langen Singletunnel für den Zugverkehr, 1960 erfolgte die Einrichtung eines Zug-Shuttleservices für Autos zwischen Whittier und Portage, um die Anbindung an den Seward Hwy nach Anchrange zu ermöglichen. Die Zunahme des Autoverkehrs machte im Jahr 2000 die Erweiterung des Bahntunnels um eine Straße erforderlich, damit wurde er zum längsten kombinierten Bahn- und Straßentunnel Nordamerikas.
    Das Militär spielt seit den 60-igern keine Rolle mehr, geblieben sind einige alte Gebäude und ein gewisser morbider Charme. Eine weitere Besonderheit ist, dass fast alle der ca. 270 Einwohner zusammen in einem einzigen Gebäude – dem Begich Towers – leben.
    Heute dominieren Fischfang und Tourismus. Von den Kreuzfahrtschiffen aus bringen Busse die Touristen u.a. bis in den Denali NP..
    Wir hatten dieses Mal nicht so viel Glück mit dem Wetter...
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  • Kenai V - Russian River Falls

    1–2 aug., Förenta staterna ⋅ ⛅ 20 °C

    Auf dem Weg nach Witthier stoppen wir am Russian River, um zu den Falls wandern, an denen Lachse beim springen zu beobachten sind. Es ist schönes Wetter und die Schlange an der Einfahrt zu den Parkplätzen ist lang, ein Schild weist den Campground als belegt aus. Auf Nachfrage erhalten wir aber doch noch einen Platz für eine Nacht 😁.
    Die Wanderung führt uns vorbei an Angler Plätzen am Fluss, dann geht's aber nicht mehr weiter und wir müssen zurück auf den ausgewiesen Trail. Äußert beeindruckend zu sehen, wie schwierig es für die Lachse ist, solche Wasserfälle zu überwinden. Da hat die Natur ein hartes Kriterium eingerichtet, denn offensicht schaffen es nur die stärksten und geschicktesten, über diese Hürden in die Laichgewässer zu gelangen.
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