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Weltreise 2019

wir hauen ab
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  • Day266

    Boquete und Bocas del Toro

    November 10 in Panama ⋅ 🌧 28 °C

    Auf dem Weg Richtung Costa Rica haben wir noch mal in Boquete und auf der Insel Bocas del Toro Halt gemacht. Boquete ist ein kleines Dörfchen am Rande des höchsten Vulkan Panamas den man besteigen kann. Ausserdem gibt es hier viele Rafting und Canoying Touren die ziemlich teuer sind, wie eigentlich alles in Panama.
    Gut das wir so etwas schon gemacht haben und der Ort für uns nur zum entspannen diente.
    Bocas del Toro sind viele kleine Inseln an der Karibikküste Panamas die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Also ging es erst mal auf ein kleines Boot, bei dem uns nicht so wohl war, aber es war ja nur eine Stunde Überfahrt.
    Vor Ort haben wir uns die Hauptinsel und zwei kleinere angeschaut. Da das Wetter es aber nicht so gut mit uns meinte, ist es nur bei einer kleinen Schnorcheltour geblieben sowie die Besichtigung des Seesternen-Strandes.
    Nach drei Tagen ging es wieder aufs Festland und somit schon nach nur 11 Tagen Panama Richtung Costa Rica.
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  • Day260

    Panama City

    November 4 in Panama ⋅ ⛅ 32 °C

    Nach unserem Horror Segeltrip waren wir erstmal froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Und da immer noch alles schwankte mussten wir in Panama City erstmal zur Ruhe kommen. Jedoch waren wir nicht ganz faul in den 5 Tagen und haben neben der schönen Altstadt uns auch die Moderne Innenstadt mit ihren Wolkenkratzern angeschaut. Ausserdem waren wir auf dem Berg Cerro Ancón der sich mitten in der Stadt befindet und gleichzeitig ein kleiner Jungle ist. Hier fanden wir jede Menge Vögel,Affen und unser erstes Faultier.
    Und natürlich durfte ein Besuch am Panama Canal nicht fehlen. Auf der Besucherplatform hat man einen perfekten Ausblick wenn die Schiffe hoch und runter gepumpt werden und direkt dran ist das dazugehörige Museum wo man alles über die Geschichte des Kanals erfährt.
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  • Day254

    Der Fluch der Vanett

    October 29, Caribbean Sea ⋅ ☁️ 28 °C

    Mit einem Segelschiff 5 Tage von Kolumbien über die paradiesischen San Blas Inseln bis nach Panama, klingt irgendwie nach einem Abenteuer😉.
    Da es keine Straße zwischen den beiden Ländern gibt, stande eh nur Schiff oder Flugzeug zur Auswahl und da wir Flugzeug schon kennen musste was neues her.⛵

    In Cartagena gingen wir aufs Schiff - besser gesagt auf die Vanett - unser zu Hause für die nächsten 5Tage. Dort lernten wir die Crew kennen, bestehend aus Capitän und seiner Frau(Chefin), der britischen Köchin, dem Kolumbianischen Boardjungen, 2 Boardkatzen und den anderen 7 Gästen.
    Mit der Zimmerverteilung hatten wir ziemliches Glück, da wir die große Doppelkajüte mit Bad im Heck des Schiffs bekommen hatten😎.
    Früh um 4 sollte es los gehen, das hieß die erste Nacht noch im Hafen verbringen.
    Als um 4 der Dieselmotor startete wachten alle auf, denn zum Motorgeräusch kam noch ein sehr lautes anderes Geräusch hinzu und Robby meinte gleich "das klingt nicht gut, es könnte die Antriebswelle kaputt sein"🤔.
    Nach 50metern Fahrt drehte der Capitän um 180° Richtung Hafen und meinte wir haben ein Problem. Die Antriebswelle ist kaputt!
    Es folgte eine 15Stündige Reparatur🙈.
    Nach einem kurzen Meeting teilte uns die Crew mit, dass wir nun starten können - nur 24Stunden später.
    Das ging ja gut los.😕

    Also zweiter Versuch und wieder startete der Motor um 4 uhr morgens. Diesmal klang es deutlich besser und wir verließen den Hafen. Kurz darauf wurden wir von einem großen Öltanker überholt und viele Delphine begleiteten uns aufs hohe Meer, wo wir knapp zwei Tage verbrachten. Immer im Schlepptau eine dicke Angelschnur mit einem Kunstköder, denn jeder wollte gern frischen karibischen Fisch essen🐟. Die größte Zeit verbrachte Robby am Heck mit der Schnur in der Hand und der Hoffnung auf einen großen Biss. Und der kam auch. Mit einem Mal riss es ihm die Schnur aus der Hand und er schrie großer Fiiiiiisch!!! Der zweite Versuch die Schur einzuholen, scheiterte und auch der Boardjunge, der sofort gerannt kam, verzweifelte. Er holte Handschuhe und so zogen sie die Schnur mühsam zusammen rein. Das muss ein Wal sein, so viel kraft wie der hatte. Mittlerweile hatten sich alle am Heck eingefunden und machten große Augen was es für ein Monster ist. Als sie den Fisch am Boot hatten sahen wir, dass es ein ca 1 Meter großer Marlin - auch Schwertfisch genannt- war, doch beim Versuch den Fisch ins Boot zu holen, durchtrennt er mit seinem Schwert die Schnur und Robby war sehr enttäuscht. Die Chefin meinte, dass sie so einen Fisch erst 2 mal hatten und der köstlich schmecken würde aber das machte es nicht besser.😅

    Bei der zwei tägigen Fahrt auf hoher See sahen wir ununterbrochen Müll an uns vorbei treiben...Tüten,Flaschen,Asieten und sogar ein kompletter Kühlschrank kreuzte unseren Weg. Man konnte es nicht glauben aber die Meere sind tatsächlich voll damit😢.

    Nach zwei Tagen war endlich wieder Land in Sicht besser gesagt es waren die San Blas Inseln,
    365 gibt es davon. Von groß mit einem kleinen Urwald drauf bis hin zu einer 1 Mann Insel mit einer kleinen Palme.
    Aber alle waren umgeben von kristallklaren Wasser, Riffen und weißem Sand, ein Paradies🏝. Mehrere Inseln konnten wir sogar erkunden, wir schnappten uns also sofort unsere Taucherbrillen und machten das Korallenriff unsicher. Dabei begegneten uns so viele tolle Meeresbewohner... Rochen, Moräne, Octupus, Stachelflosser, bunte Fische😃, Haie, Tintenfische, Baracuda und viele viele mehr. Es war ein richtiges Erlebnis in diesem kristallklarem Wasser zu planschen 😂
    Dann ging es erstmal zur Migration, den Stempel von Panama holen. Und anschließend bemerkte die Crew, dass der Motor zum Heben des Ankers defekt war😲, was erneut 5 Stunden Reperatur in Anspruch nahm.

    Wir verbrachten knapp 4 Tage bei den Inseln und ständig ging auf dem Schiff etwas kaputt. Von drei Toiletten an Board gingen 2 Kaputt, es gab Probleme mit dem Ruder und da Regenzeit war, gab es immer mal ein starkes Gewitter und überall regnete es rein. Das Vertrauen in den Capitän erlosch auch als täglich die Rumflasche angesetzt wurde, wenn der Anker den Meeresboden erreichte und man ihn zu später Stunde nicht mehr verstand. Als dann noch der Dieselmotor ausviel und der Capitän ahnungslos versuchte das Segel aufzuspannen erlosch auch beim Letzten das Vertrauen. Eine halbe Stunde segelten wir auf hoher See, bis es das Segel zerriss und da auf dem Karibischen Meer gerade ein Hurrikan tobte, fühlte sich das wie in einer Waschmaschine an und wir alle hatten so allmählich die Schnauze voll von dem versprochenen Traumtrip, der uns auch nicht gerade wenig kostete💸. Als nur noch der Funkspruch zum Aschleppen half, waren alle bedient. Und als wir endlich Land erreichten, machten alle ihrem Unmut Luft und zumindest die Chefin entschuldigte sich und bat uns an, einen Teil des Geldes zurück zu zahlen.
    Ein kleine Wiedergutmachung bei einem Trip von dem sich alle so viel erhofft hatten und der statt ursprünglich 5 Tagen, 7 dauerte.

    Fazit: Die Inseln waren trotz des vielen Mülls ein echtes Paradies aber auf ein Segelboot werden wir so schnell nicht wieder gehen.⛵🚫🙅🙏
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  • Day249

    Cartagena

    October 24 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Cartagena unser letzter Stopp in Kolumbien aber auch in Südamerika. In 2 Tagen geht es dann nach Zentralamerika. Verrückt, dass wir 8 Monate in ganz Südamerika verbracht haben. Aber es war eine ganz tolle Zeit und wir sind ganz gespannt, was Zentralamerika zu bieten hat... eines wissen wir aber schon jetzt 🤣 es wird ziemlich warm die nächsten Monate🌞. Also Daunenjacke und dicke Socken weg.

    In Cartagena hatten wir nur 2 Tage. Wir spazierten durch die mit Regenschirmen geschmückten Straßen und überall waren die Häuser kunterbunt. Die Breakedancer und Salsaqueens stellten ihr können auf kleinen Plätzen zu Show und ein Ausflug zum Miama von Kolumbien durfte auch nicht fehlen.

    Unser Highlight war nochmal einen letzten südamerikanischen Sonnenuntergang auf der Burg San Felipe zu genießen und die letzten 8 Monate Revue passieren zu lassen.

    Jetzt geht es 5 Tage mit einem Segelboot über die San Blas Inseln bis nach Panama. Wir sind gespannt. ⛵
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  • Day245

    Kolumbianische Karibikküste

    October 20 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Von Medellin ging es endlich ans Meer... an die Karibikküste. Wir waren so aufgeregt, endlich wieder Meer zu sehen und warme Temperaturen zu haben. Hat dann auch gereicht mit Daunenjacke und lange Hose☝️ Unser erstes Ziel war das klitzekleine Dorf Palomino, wo wir auch Ramona's Geburtstag feierten. Robby stand morgens sogar mit einer ganz leckeren Geburtstagstorte da 🎂 Wie er die nur wieder organisiert hat🤷‍♀️-wir sind doch 24Stunden beieinander💖 Natürlich war es eine riesen Überraschung und die war auch noch super lecker🤩🎂 und zum Anlass gönnten wir uns beide eine tolle Massage. Nach 8 Monaten 20kilo 😱 Backpack schleppen haben wir uns das mehr als verdient. Es war ein wundervoller Tag 💏 einen schöneren Geburtstag als an der Karibik kann man sich gar nicht wünschen 😂

    In Palomino verbrachten wir sogar 5 Tage. Jeden Tag verlängerten wir unsere Unterkunft um eine Nacht länger. Wir genossen das Nichtstun, den Strand, das tolle warme Wetter und die grandiosen Gewitter, die jeden Tag über Palomino zogen.

    Einen Tag ging es aber auch in den schönsten Nationalpark Kolumbiens. Der Tayrona NP. Ein wahres Paradies. Glasklares Wasser, weiße Sandstrände und gleich daneben ein Dschungel mit Affen und anderen Bewohnern. Die kleine Wanderung war zwar nicht anstrengend aber sehr schweißtreibend und die verfressenen Mosquitos ließen uns nicht in Ruhe. Dann ging es in die Badewanne, eine wirkliche Abkühlung war es zwar nicht aber es war traumhaft.

    Dann führte unsere Reise weiter in das kleine Fischerdorf Taganga. Wo uns der Atem stockte... wir waren sehr erschüttert über das Dorf. Alles war sehr runter gekommen, die Straßen waren nur Schotterhaufen, überall lag Müll rum. Die paar Einwohner scherten sich wahrscheinlich ein Dreck um ihr Dorf... und dann die Warnung einer Einheimischen. "Ab Dunkelheit geht ihr lieber nicht an den Strand... viel zu gefährlich!!!" 🙄 da wir da nicht länger bleiben wollten machten wir einen Tagesausflug nach Minca. Ein kleines Dorf in den Bergen und Dschungel wo es viele Wasserfälle zu besichtigen gab.
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  • Day239

    Medellín und der Drogenkrieg

    October 14 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Wer Kolumbien hört, denkt sicher zuerst an Kartelle, Drogen und korrupte Polizisten. Warscheinlich auch nicht ohne Grund, denn in den 80er und 90er Jahren beherrschten mächtige Kartelle mit unglaublich viel Macht die Straßen, Städte und wahrscheinlich das ganze Land.
    Da wir uns nicht alleine nach Medellín trauten haben wir Paul und Lara gleich mitgenommen😆.
    1991 galt die Stadt mit über 6000 Toten als die gefährlichste der Welt. Jede Commune der Stadt hatte ihre eigenen Regeln und wer diese nicht befolgte machte es kein zweites mal.
    Der gefürchtetste Stadtteil war die Commune13 in der täglich mindestens ein Mensch sein Leben ließ. Juliett eine junge Frau, die in der besagten Commune aufwuchs, erzählte uns ihre Geschichte und führte uns durch die Straßen. Nicht gerade das angenehmste Gefühl zu hören wie ihr Vater mit 27 Jahren im Kugelhagel gestorben ist und sie sich täglich unter ihrem Bett versteckte, wenn vor der Tür geschossen wurde.
    Mittlerweile ist es in der 13 tagsüber sicherer, die Wände sind mit künstlerischen Graffitis geschmückt und scheinbar haben die Menschen bemerkt, dass man nicht nur mit Drogen sondern auch mit Touristen Geld verdienen kann ohne das Leben aufs Spiel zu setzen.
    Wer die Serie Narcos auf Netflix gesehen hat, kann wahrscheinlich viel mit dem Namen Pablo Escobar anfangen, denn er war mit 1,5Millionen Dollar Tagesverdienst der reichste und mächtigste Drogenbaron der Welt. Er besaß so viel Geld, dass er es vergrub, in seine Häuser einmäuerte und an die Armen verteilte. Im ganzen Land hatte er Haciendas und Villen. Eine davon ist auf dem Seengebiet bei der wunderschönen Stadt Guatapé und die haben wir uns mal genauer angeschaut, leider blieb uns nicht genügend Zeit, um nach dem Geld zu graben aber auch nur in seinem Haus zu stehen ließ einem Gänsehaut bekommen.

    Aber nicht nur schöne Villen und eine bunte Innenstadt hat Guatapé zu bieten sondern auch die nach 650 Stufen wohl schönste Aussicht in Kolumbien.
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  • Day234

    Salento - Kaffee und Palmen an einem Ort

    October 9 in Colombia ⋅ ⛅ 21 °C

    Kolumbien ist der 3. größte und beste Kaffeeproduzent der Welt und das machte sich schon auf dem Weg Richtung Kolumbien bemerkbar, denn der Kaffee wurde von Land zu Land immer besser.
    Aber wie funktioniert das eigentlich alles so mit den Bohnen, rösten, mahlen usw.??🤔
    Um das heraus zu bekommen sind wir in das so genannte Kaffeedreieck gereist, was sich genau zwischen den drei großen Städten Cali, Medellín und Bogotá befindet.
    Die kleine und traumhaft schöne Stadt Salento ist das Zentrum der Produktion und hier haben wir uns so eine Farm mal genauer angeschaut.
    Als erstes gab es etwas Theorie und dann durften wir schon die Kaffeefrüchte pflücken. Weiter ging es zur handbetriebenen Maschine, die die Bohnen aus den Früchten holt. 2 Bohnen ist der Normalfall, wer aber nur eine Bohne in der Frucht hatte, hatte Glück, denn daraus wird der beste und teuerste Kaffee gemacht.
    Dann fehlte noch das trocknen, rösten und mahlen und schon konnten wir uns einen frischen Kaffee aufgießen.
    Und dann kam die Geschmacksexplosion...
    Zugegeben er hat nicht geschmeckt😝 aber die ganze Prozedur mal mit zu erleben war ziemlich interessant, vorallem wenn man dieses Teufelsgebräu täglich trinkt.😉

    Wenn der Kaffee schon nicht schmeckte, hat uns wenigstens das Browniemonster täglich mit den weltbesten selbst gemachten Erdnussbutter Brownies versorgt😍😍.

    Ausserdem gibt es in Salento die Wachspalmen, die mit bis zu 60 Metern die höchsten der Welt sind. Aber bis man die Palmen zu Gesicht bekommt, lag noch eine kleine Wanderung über jede menge Hängebrücken und vorbei an vielen Kolibries vor uns.
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  • Day231

    Der Katastrophe nach Cali entflohen.

    October 6 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach unserem chaotischen Grenzübergang erreichten wir die Stadt Cali in Kolumbien. Und mit der Zeit erreichten uns auch immer mehr Bilder und Videos aus Ecuador die uns schockierten.
    Das wunderschöne, ruhige und freundliche Land Ecuador, was wir vor ein paar Tagen verließen, war von einem zum anderen Tag im Ausnahmezustand.
    Wir konnten nicht glauben was da passierte! Dörfer, Städte und sogar ganze Provinzen waren von der Außenwelt abgeschnitten. Märkte und Tankstellen waren leer gekauft, nirgends fuhren Busse, Taxis oder Züge. Staatsgebäude brannten und der Regierungssitz wurde von Quito nach Guayaquil verlagert, da von einem Putschversuch die Rede war. Von vielen Verletzten und sogar Toten bei den Protesten wurde berichtet.
    Bei uns saß der Schock tief, da wir es zum einen gerade noch so (unbewusst) aus dem Land geschafft haben und zum anderen wie ein ganzes Land so schnell in so einen Zustand verfallen kann.
    Gründe sind wohl die Benzinpreis-Erhöhungen, die die Indigene Bevölkerung Ecuadors auf die Straßen treibt.

    Da war unsere erste große Stadt Cali in Kolumbien eher nebensächlich und da es hier eh nicht viel mehr als eine Katzenaustellung und viele Torten zu sehen gibt, haben wir es uns in unserem gemütlichen Hostel 3 Tage gut gehen lassen.
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  • Day228

    Kratersee und chaotischer Grenzübergang

    October 3 in Ecuador ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach so viel Action und Adrenalin in Baños gönnten wir uns etwas Ruhe in Latacunga... Gerade mal 2 Stunden von Baños entfernt liegt diese Stadt. Als wir ankamen wurde überall auf den Straßen gefeiert und getanzt. Und Opfergaben in Form von riesigen Schweinen, Hühnern und Meerschweinchen sowie Alkohol erbracht. Alle Einheimischen feierten dieses Fest bis in die Nacht hinein.
    In Latacunga befindet sich der zweithöchste Vulkan Ecuadors und einer der höchsten aktivsten Vulkane der Welt . Den Cotopaxi mit einer Höhe von 5897m kann man zwar besteigen aber wir entschieden uns für den Quilatoa Vulkan, der das letzte mal vor 800Jahren explodierte und einen Kratersee mit 3 Kilometern Durchmesser hinterließ. Die ganz Verrückten umlaufen diesen Krater in 3-5 Tagen, das nennt man dann den Quilatoa Loop... Aber nicht mit uns 😎 man kann es auch langsam WANDER BURNOUT nennen, also spazierten wir die knapp 800 Höhenmeter nach unten zur Lagune und wieder zurück.

    Da wir keine Zeit verlieren wollten, ging es am nächsten Morgen gleich weiter nach Otavalo. In Otavalo gibt es Samstags immer den größten Viehmarkt Südamerikas... naja bei unserem Timing waren wir natürlich am Dienstag da... und 5 Tage warten nur um zu sehen wie die Ecuadorianer ihr Vieh verkaufen und wir in unseren Backpacks eh kein Platz fürn Huhn, ne Kuh oder Schwein haben, tat es uns nicht weh, dieses Spektakel nicht gesehen zu haben. Wir besuchten jedoch die Cuicocha Lagune. Also ging es bei Zeiten mit dem Local Bus für 0.25$ zur Lagune. An unserem Wander Burnout hat sich auch da noch nichts geändert weshalb wir nur paar Kilometer (2🤣) marschiert sind. Auf dem Rückweg wurden wir von 2 Ecuadorianerinnen bis zur Bushaltestelle mitgenommen - sie waren das 7. Auto, was dann endlich gehalten hat. 😂☝️

    Da wir es kaum noch erwarten konnten und auch Ecuador eines der teureren Länder ist, machten wir uns also am 03.10.2019 von Otavalo auf zur Grenze nach Kolumbien. Tja schon der Taxifahrer, der uns nur zum Bus bringen sollte, meinte nur so..."es fahren keine Busse".... waaaaaaaaaasssss😱😱😱😱 naja wir kommen hier schon weg, dachten wir 😱... an der Bushaltestelle angekommen, sprach uns gleich eine Dame mit 5 MEGA Säcken Wolle an, ob wir auch zur Grenze wollen. Und auch sie meinte "es fahren keine Busse", da die indigen Völker sich quer stellten mit der Politik und damit Blockaden auf den Straßen bauten... tja... wie kommen wir hier weg?? Per Anhalter wurden wir erstmal in die nächste Stadt mitgenommen. Aber auch hier keine Busse. Die Dame sprang wieder vor alle Pick-Ups um einen Transport an die Grenze zu organisieren... und dann endlich ein Bus.... wir wissen nicht mit was die Leute den Busfahrer bestochen haben aber er ist gefahren... und somit machten wir uns endlich auf zur Grenze. Dort trafen wir noch die Brasilianerin Lada und spazierten gemeinsam über die Grenze nach Kolumbien.

    🇪🇨TSCHAU ECUADOR - HOLA COLUMBIA 🇨🇴

    Und nach 8 weiteren Stunden Busfahren erreichten wir Popayan in Kolumbien, wo wir erfuhren, dass der Ecuadorianische Präsident am 03.10. den Ausnahmezustand erklärte und dadurch ganz Ecuador lahm gelegt wurde. Wir sind so dankbar, sicher und ohne weiteren Probleme nach Kolumbien gekommen zu sein. 🙏🙏
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  • Day222

    Baños und der Muskelkater

    September 27 in Ecuador ⋅ ⛅ 20 °C

    Dieses mal ging es nicht in den Norden sondern in den Süden. Nein, nicht weil wir etwas vergessen haben, sondern weil wir hörten, dass man Baños, die kleine Stadt in den Bergen Ecuadors, auf keinen Fall auslassen sollte.
    Nicht das es durch die Berge herum schon schön genug ist, gibt es sogar noch jede Menge zu erleben. Als erstes holten wir uns zwei schicke Bikes und erkundeten das Umland und die 7 Wasserfälle und jeder war anders. Hoch, breit, viel Wasser, wenig Wasser usw. also für jeden was dabei und zwischendurch machten wir noch ein wenig Ziplining über ein paar Schluchten damit es nicht langweilig wird. Richtig spektakulär wurde es jedoch am Pailon del Diablo Wasserfall, denn der hatte das meiste Wasser und die tiefste Fallhöhe und als ob das noch nicht reichte, konnte man hinter dem Wasserfall im Felsen entlang gehen. Natürlich unter einer wahnsinnig donnernden Geräuschkulisse.
    Ziemlich geprägt von dem Tag hätten wir ca 15km zurück nur Bergauf radeln müssen aber zum Glück gibt es in Ecuador viele nette Menschen und somit ging es auf der Ladefläche eines LKWs zurück😆.

    Den Tag darauf wollten wir uns eigentlich etwas Ruhe gönnen und schauten uns Baños von oben an. Leider sieht man überall in den Bergen diese verwahrlosten Gewächshäuser. Nur leider interessiert es niemanden und der ganze Plastikmüll wird früher oder später im Meer landen.
    Aber Attraktionen für Touristen gibt es überall genug und somit gab es in Luftiger Höhe ein Paar schöne Schaukeln auf denen Ramona sich austobte und Robby die Aussicht genoss. Aber an der größten Schaukel kamen wir beide nicht vorbei. Mit Helmen und vielen Gurten wurden wir an den Sitzen verankert und dann ging es los. Zuerst ein freier Fall und dann schießt man über die Stadt hinaus😲😲.
    Auf jedenfall war ordentlich Adrenalin zu spüren und zu hören, denn Robby war auf der rechten Seite fast taub.

    Den anschließenden Tag entschlossen wir uns einen ruhigen zu machen.
    Nein Scherz!!!😉
    Wir buchten eine Canoying Tour, da wir so etwas noch nicht gemacht hatten.
    Beim Canoying klettert und rutscht man Wasserfälle hinunter und da wir die einzigen an dem Tag waren, hatten wir sogar eine Privattour😆
    Die ersten drei Wasserfälle hieß es klettern und rutschen. Was schon jede menge Spaß machte doch am 4. Wasserfall mit 30 Meter Höhe erwartete uns etwas anderes!!! Wir standen oben und Robby opferte sich als erster ihn zu bewältigen. Als er an der Kante stand suchte er verzweifelt nach den nächsten Trittkannten um herunter zu klettern aber die gab es nicht und unser Guide meinte nur bei drei springst du einfach.😏
    Zuerst lachte Robby noch und meinte "guter Witz"😅 aber als sich der Guide wiederholte wurde ihm anders.😨
    Also 3...2...1... WUUUAAaaaa😲...
    In der Mitte stoppte das Seil und man hörte einen Freudenschrei😂
    Jetzt war Ramona an der Reihe und was sollte sie machen? Robby ist gesprungen und hat es überlebt. Also hieß es auch bei ihr
    3...2...1... WUUUAAaaaa😲...
    Unten angekommen gab es für uns beide erstmal eine Dzsche unter dem Wasserfall und als wir wieder oben angekommen sind fragten wir "una mas" also ob wir nochmal springen dürfen!?!? Unser Guide meinte nur Clarooo😏 und somit sprangen wir noch mal in den Abgrund.

    Am Folgetag machten wir tatsächlich mal Pause, was auch nicht anders möglich war weil wir uns vor Muskelkarter kaum bewegen konnten, aber das war es wert.😉
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