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Pizza, Vino & Mare - che bella è Italia

Een 24-daags avontuur van Sonja Sun Meer informatie
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    🇮🇹 Vieste, Italien

    🏕️ Camping Villagio dei Pini Paestum

    Vandaag, Italië ⋅ ☀️ 25 °C

    Gell, bei neuen Campingplätzen ist das so eine Sache: Man weiss eigentlich erst, wie gut die Webseite gelogen hat, wenn man selber dort steht. 😁

    Unsere Kriterien sind inzwischen ziemlich überschaubar: direkt am Strand, schönes Meer und feiner Sand. Und diesmal haben wir tatsächlich wieder einen Treffer gelandet: das Camping Villaggio dei Pini.

    Noch einmal Westküste, bevor es dann endgültig quer durchs Land Richtung Vieste geht.

    Und hier passt einfach vieles: freundlicher Empfang, eine richtig gute Pizza 🍕, ein wunderschöner, fast leerer Sandstrand und klares Wasser. Wobei das Wasser hier eine etwas spezielle Eigenheit hat: unten warm, oben kalt. Und mit kalt meine ich kalt! 🥶

    Gestern haben wir dann auch herausgefunden, warum. Gerade mal etwa drei Meter neben unserem Badeplatz fliesst ein kleines Flüsschen ins Meer. Das Süsswasser bleibt oben und sorgt dort für die kalte Schicht. Also unten plantschen und oben frieren – auch eine Art von Kneipp-Wellness. 😂

    Der Campingplatz ist ganzjährig geöffnet und seit gestern Abend tatsächlich voll. Rund 100 Plätze, und einige Gäste bleiben gleich bis Ende Jahr. Offenbar haben wir mit unserer Wahl also nicht ganz daneben gelegen. 🏖️ Und diesmal hat die Webseite nicht gelogen. 😉

    Uns hat es hier jedenfalls so gut gefallen, dass aus den geplanten ein bis zwei Nächten kurzerhand drei geworden sind. Warum weiterfahren, wenn’s gerade schön ist?

    Aber heute ist wirklich Schluss mit faulenzen. Gaspedal durch und quer durchs Land – unser Ziel wartet: das Holiday Village in Vieste und natürlich Mama und Papa Schäfli. 🚐💨❤️
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  • Heute haben wir uns aufs Rad geschwungen und waren nach gerade mal 10 Minuten vom Campingplatz in Parco archeologico di Paestum. Und dort kann man mit dem Zweirad auch direkt bis an den Eingang fahren. Praktischer geht’s kaum! 😊

    Die archäologische Stätte ist ziemlich weitläufig und vor allem die drei grossen griechischen Tempel mit den riesigen Säulen sind wirklich beeindruckend. Von den Häusern sieht man meist nur noch die Grundmauern. Paestum wurde um 600 v. Chr. von Griechen gegründet, hiess damals Poseidonia und gehört seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch aktuell finden dort immer noch Ausgrabungen statt 👷‍♂️.

    Wir sind gemütlich durch die Anlage spaziert, haben uns die alten Stadtmauern, das Amphitheater und natürlich die Tempel angeschaut. Zwischendurch gab’s auch ein paar interessante Einblicke in den Alltag von damals – zum Beispiel den Nachbau einer antiken Olivenölmühle🫒 oder auch ein Krematorium 🏺. Da bekommt man gleich eine bessere Vorstellung davon, wie hier früher gearbeitet und gelebt wurde.

    Und das Beste: Wir konnten danach einfach wieder aufs Velo steigen und in zehn Minuten zurück zum Campingplatz und ans Meer radeln. 🚲☀️. Da mussten wir dann auch dringend rein, denn es war schon richtig bruzzelig am Mittag. Richtig Sommer halt 😍
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  • 🌤️ Und plötzlich war alles gut

    17 september, Italië ⋅ ☁️ 27 °C

    Nachdem wir uns vom ersten Schock über unseren vermeintlichen «Schrottplatz» erholt hatten, gingen wir ins Restaurant. Was wir essen wollten, wussten wir bereits – der Kellner hatte uns das Menü zuvor per QR-Code präsentiert. Speziell, aber immerhin gibt‘s eine Karte. 😄

    Aber ab diesem Abendessen wurde die Stimmung tatsächlich von Stunde zu Stunde heller.

    Das Restaurant füllte sich langsam, wir wurden äusserst freundlich bedient und unser Essen war richtig köstlich. Nur bei der Menge hatten wir uns etwas verschätzt. Zum Glück tauchte unsere neue Katzenfreundin auf und half uns völlig uneigennützig beim Fisch. 🐈🐟. Das Grillen-Konzert untermalte die Stimmung (und eine Grille 🦗 hat sich sogar zu uns gesellt).

    Auch unsere Tischnachbarn waren supernett. Sie wohnen in Sabaudia und kommen regelmässig hierher zum Essen. Na bitte – wenn die Einheimischen kommen, kann die Beiz ja nicht so schlecht sein. 😉

    Die Nacht in unserer «Abstellecke» war dann erstaunlich ruhig (bis auf die Schussanlage auf dem Feld von nebendran) und wir haben bestens geschlafen. Die sanitären Anlagen waren die besten bisher (heisses Wasser ohne Limite, die Dusche sauber und richtig gross). Und auch die Rezeptionistin am nächsten Morgen war plötzlich deutlich freundlicher. Nur der Stellplatz-Einweiser schlurpft immer noch etwas missmutig rum - kann aber auch an seinen schweren Stahlkappenschuhen liegen 😁. Wir könnten übrigens bleiben, solange wir wollen. Offenbar wartet hier niemand sehnsüchtig auf unseren Stellplatz. 😂.
    Also gibt’s zum Mittagessen unseren «Notnagel-Burrata» aus dem Conad. Und siehe da: Das Ding ist sensationell lecker (und riesig - wieder mal in der Menge verschätzt)! 🥰

    So viel Glück muss man ja ausnutzen. Also wagen wir doch noch einen Blick ans Meer. Und siehe da – so weit ist es gar nicht! Nachdem wir die wenig befahrene Strasse überquert hatten, geht’s über einen Holzsteg Richtung Strand. Dort angekommen, nur noch: Wow! 😍
    Feiner Sand, klares Wasser und ein richtig schöner Blick. Also rein ins Wasser – eine Runde Schwimmen muss jetzt einfach sein. Herrlich! 🌊

    Und als wäre das noch nicht genug, haben Campinggäste sogar einen kostenlosen Liegeplatz inklusive kleinem Café zur Verfügung.

    Okay. Wir versöhnen uns mit diesem Campingplatz. ❤️
    Aus «Nie wieder» wird ziemlich schnell «Also, wir würden vielleicht sogar wiederkommen».

    Beim Losfahren entdecken wir dann auch noch, dass direkt hinter dem Campingplatz ein grosser Naturpark liegt. Den hätten wir uns eigentlich auch noch anschauen können … aber man muss ja schliesslich einen Grund haben, wiederzukommen. 😉

    Am frühen Nachmittag düsen wir weiter zum nächsten Platz. Diesmal aber wirklich: direkt am Meer. 🌊🚐
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  • 😅 Wenn die Erwartungen baden gehen

    16 september, Italië ⋅ ☀️ 27 °C

    Ja, das mit den Erwartungen ist so eine Sache. Man darf sich ja auf etwas freuen – sonst wäre das Leben doch ziemlich traurig. Man sollte einfach nicht allzu enttäuscht sein, wenn es dann anders kommt. Und dann? Das Beste daraus machen und schauen, ob sich doch noch etwas Gutes findet. Soweit die Theorie. 😄

    Gestern ging’s von Marina di Pescia Romana über Rom nach Sabaudia. Wir hatten online wieder einen vermeintlich tollen Campingplatz entdeckt: direkt am Meer, grosse Stellplätze, Restaurant – und nach der verpassten Fischplatte im Alta Marea wollten wir diese hier nun endlich nachholen. Dazu noch einen schönen Sonnenuntergang am Meer geniessen, bevor wir später auf der Ostseite Italiens unterwegs sind und die Sonne nicht mehr so schön vor unserer Nase im Meer versinkt. 🌅

    Vorher noch schnell zum Conad in Sabaudia. In Vada hatten wir dort nämlich richtig gutes Brot, Burrata und feine Apero-Stängel entdeckt. Gleicher Laden, gleiche Kette – wird schon wieder passen. Dachten wir.
    Nö. 😄

    Dieser Conad sah komplett anders aus und hatte natürlich auch ein komplett anderes Sortiment. Kein Brot, keine Apero-Stängel, keine Burrata aus unserer Vorstellung. Immerhin fanden wir einen Burrata aus der hauseigenen Käserei. Man muss sich ja auch über die kleinen Siege freuen. 😂

    Also ab zum Camping. Und da kam bereits der nächste kleine Dämpfer: Das Meer ist zwar «direkt am Camping», aber dazwischen liegt eine Strasse. Man muss also erst raus, über die Strasse und wieder rein ans Meer. Na super. 🙄

    An der Rezeption wurden wir eher frostig empfangen und der Mitarbeiter, der uns zum Stellplatz brachte, schien ungefähr so viel Freude an seinem Job zu haben wie wir inzwischen an diesem Campingplatz.

    Dann zeigte er uns unseren Platz. Wir schauen uns an.
    Echt jetzt? Ist das hier der Campingplatz – oder der Schrottplatz? 😳

    Unten stehen ausser uns gerade mal drei Camper, dazu einige fest installierte Wohnwagen, die ihre besten Jahre offenbar schon hinter sich haben. Rundherum wirkt alles ziemlich verlassen. Wir machen trotzdem einen Rundgang und fühlen uns dabei ein bisschen wie in einer ausgestorbenen Ferienanlage.

    Dauercamper-Aufbauten, wohin das Auge reicht. Viele davon verlassen, manche etwas verlottert. Ein deutsches Wohnmobil entdecken wir noch – und eine ältere Dame vor ihrem Heimwerker-Gartenkonstrukt. Der Fernseher läuft lautstark. Und läuft. Und läuft.
    Um 22 Uhr läuft er immer noch. Am nächsten Morgen um 9 Uhr übrigens auch.
    Ich glaube, sie weiss nicht wie man ihn abstellt. 📺

    Unsere Enttäuschung ist uns inzwischen wohl ziemlich deutlich ins Gesicht geschrieben. Ans Meer wollen wir plötzlich auch nicht mehr. Sonnenuntergang? Heute nicht.
    Stattdessen setzen wir uns vor unser Wohnmobil und genehmigen uns einen Campari Spritz. Ohne Apero-Stängel, versteht sich. 🍹

    Aber immerhin: Wir haben im Restaurant reserviert.
    Wobei ich mich beim besten Willen frage, ob wir dort heute Abend in dieser Geister-Anlage wirklich eine Reservierung brauchen werden … 😏
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  • 🌅 Der Fisch, der nicht kam

    16 september, Italië ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir freuen uns riesig, als vor uns wieder das Meer und unsere schon bekannte Marina di Pescia Romana auftauchen. Hier waren wir schon drei- oder viermal – und wir wissen genau, was uns erwartet: schöner Strand, leeres Meer, spektakuläre Sonnenuntergänge, eine gemütliche Area Sosta und eine fantastische Fischplatte im Restaurant Alta Marea. Also eigentlich das perfekte Gesamtpaket. 🥰

    Am frühen Nachmittag fahren wir auf den Platz. Wie erwartet: fast leer. Ausser uns sind gerade mal fünf weitere Camper da. Giovanni, der Platzbetreiber, ist auch noch da und wir ergattern wieder «unseren» Platz ganz hinten mit Blick ins Grüne. 🚐🌿

    Wir stellen das WoMo ab, packen ein bisschen aus und marschieren direkt Richtung Meer. Selbstverständlich nicht, ohne vorher noch schnell einen Tisch fürs Abendessen zu reservieren. Und dann kommt der Dämpfer:
    «Prenotazione stasera non è possibile, il ristorante è chiuso.»

    Waaaas?! 😳 Das kann doch nicht sein! Beim letzten Mal war das Restaurant schon geschlossen – allerdings an einem Sonntag. Und jetzt schon wieder?

    Mit leicht gesenktem Haupt ziehen wir von dannen. Aber kaum stehen wir am dunklen Sandstrand und schauen aufs glitzernde Meer, ist die Enttäuschung auch schon wieder vergessen. Das Wasser ist herrlich und so schön erfrischend, dass wir kurzerhand beschliessen: Dann gibt’s das Abendessen halt bei uns.

    Gesagt, getan. Vegi-Burger, Salat delüx und eine Flasche Rosato aus der Toskana. 🍔🥗🍷 Den Rosato köpfen wir allerdings schon vorher als Sundowner am Meer. Die Sonne versinkt orange hinter dem Monte Argentario und zaubert einen Himmel in allen möglichen Farben. 🌅

    Später beim Essen wird es immer dunkler – und immer spektakulärer. Über uns tauchen immer mehr Sterne auf, wir sehen Sternschnuppen und aus verschiedenen Richtungen tönt das Konzert der Glögglifrösche. ✨🐸

    Ganz ehrlich: So schön wäre die Fischplatte im Restaurant nie gewesen.

    Eigentlich könnten wir hier locker noch eine Nacht bleiben. Vielleicht hat das Alta Marea ja morgen offen? 🤔 Aber wir entscheiden uns trotzdem, weiterzuziehen. Sonst werden die Kilometer bis Vieste irgendwann etwas gar sportlich. Die Autobahn durch die Abruzzen wollen wir uns wegen der rumpeligen Asphaltplatten sowieso nicht antun und mehr als drei Stunden Fahrzeit pro Tag müssen auch nicht sein. Vor allem nicht, wenn Michi mittlerweile mit einem blau angeschlagenen und höllisch schmerzenden Zeh unterwegs ist. Ob gebrochen oder nicht, wissen wir noch nicht. 🫣

    Also suchen wir uns kurzerhand einen schönen Campingplatz zwischen Rom und Neapel, fragen an – Platz frei! – und düsen am frühen Nachmittag weiter Richtung Süden. 🚐💨

    Ach ja, und dann wäre da noch die Sache mit den Öffnungszeiten des Alta Marea. Ich habe Giovanni extra gefragt, nachdem wir weder am Restaurant noch online irgendwelche verlässlichen Infos gefunden haben.
    «Ah, gestern zu? Hmm … ja, kann sein. Aber Freitag, Samstag, Sonntag hat es sicher offen!»

    Aha. 😄 Komisch nur, dass wir bei unserem letzten Besuch vor zwei Jahren an einem Sonntag vor verschlossenen Türen standen. Jetzt wissen wir auch, warum es nirgends Öffnungszeiten gibt: Sie wären vermutlich schon wieder falsch, sobald sie irgendwo angeschrieben wären. 😂
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  • Wieder ans Meer 🌊

    15 september, Italië ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Ausflug nach Saturnia war schön, einmalig und definitiv erinnerungswürdig. Aber jetzt zieht es uns wieder ans Meer. Wir haben schliesslich immer noch Sommer – und was gibt es Schöneres als Salzwasser, Sand, Sonnenuntergang und eine leckere Fischplatte? Eben. 😄

    Und wir wissen auch schon genau, wo wir das alles finden: in Marina di Pescia Romana.

    Mittags machen wir uns in Saturnia auf den Weg. Die Radln sind wieder verstaut, wir haben gefühlt dreimal geduscht und trotzdem riechen unsere Haare noch nach Schwefel. 😅 Bei 27 Grad auf dem Tacho fahren wir los.

    Ein letzter Blick von oben auf die Cascate del Mulino, dann geht’s über die toskanische Hügellandschaft Richtung Meer. Die Landschaft ist nach diesem heissen und trockenen Sommer stellenweise ziemlich ausgedörrt – goldbraun, trocken und trotzdem irgendwie schön.

    Und wir? Wir brausen einfach dem Meer entgegen. 🚐🌊
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  • 🌋 Schwefelduft & Sternenhimmel ✨

    14 september, Italië ⋅ 🌙 21 °C

    Wenn’s nach faulen Eiern riecht, sind es entweder faule Eier – oder eine Schwefelquelle.😉 Und in Saturnia ist ziemlich eindeutig Letzteres der Fall.

    Die Thermalquellen von Saturnia sind etwas ganz Besonderes – und mitten in der Toskana auch landschaftlich ein echtes Highlight. Entstanden sind sie geologisch durch Regenwasser 💦, das am Vulkan Monte Amiata versickert, rund 40 Jahre lang durch unterirdische Gesteinsschichten fliesst, sich auf 37 °C erwärmt und mit Mineralien anreichert, bevor es mit einem Druck von 800 Litern pro Sekunde an die Oberfläche gedrückt wird.

    Besonders schön sind die Cascate del Mulino: frei zugänglich, spektakulär und entsprechend beliebt. Wer es etwas ruhiger und romantischer mag, kommt am besten früh am Morgen oder am Abend – so wie wir. 🌅

    Bei rund 30 Grad tagsüber war das abendliche Bad im 35 Grad warmen Thermalwasser sowieso deutlich angenehmer. Auf den verschiedenen Ebenen gibt es kleine Becken, in denen man sich vom herunterplätschernden Wasser den Nacken massieren lassen oder einfach im warmen Wasser liegen und den Sternenhimmel bestaunen kann. ✨

    Die murmelförmigen Steine am Grund der Becken der Cascate del Mulino sind geologische Besonderheiten namens Pisolithe (oft auch als Travertinkugeln oder oberirdische Höhlenperlen bezeichnet). Sie entstehen durch einen physikalisch-chemischen Prozess, der stark der Bildung von echten Perlen in Muscheln ähnelt.

    Und je später der Abend, desto weniger Leute und desto mehr Sterne. Mit etwas weniger Beleuchtung wäre das Ganze wohl ein noch grösseres Naturschauspiel – aber vermutlich möchte man auch verhindern, dass hier findige Italiener allzu ungestört ihren eigenen «Wellnessabend» veranstalten. 😂

    Der Schwefelgeruch? Gewöhnungsbedürftig. Nach ein paar Minuten nimmt man ihn kaum noch wahr. Dafür gibt’s am Ende schrumplige Finger, entspannte Muskeln und eine sehr schöne Erinnerung.❤️

    Unsere Area Sosta, nur etwa fünf Velominuten entfernt, war zwar kein besonderes Highlight, aber für eine Nacht rund um den Thermenbesuch perfekt: praktisch, unkompliziert und mit allem, was man braucht.

    Ein perfekter Zwischenstopp – und definitiv ein Erlebnis, das man in dieser Gegend nicht auslassen sollte.🌌♨️
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  • 🐢 WWF Oasi Orbetello

    14 september, Italië ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute Mittag waren wir bei der Oasi WWF in Orbetello. Die Lagunenoase wurde 1971 gegründet, nachdem Fulco Pratesi und Hardy Reichelt einige Jahre zuvor eine kleine Brutkolonie von Stelzenläufern entdeckt hatten – einer Art, die in Italien seit Beginn des letzten Jahrhunderts als ausgestorben galt.

    Die Oase liegt in einem besonderen Schutzgebiet der Gemeinde Orbetello. Sie ist ausserdem ein Vogelschutzgebiet und ein Ramsar-Gebiet. Das Oasengebiet, zu dem auch das Naturschutzgebiet und das umzäunte Gelände gehören, umfasst 870 Hektar und ist Teil des grösseren regionalen Naturschutzgebietes (1.550 Hektar).

    Der WWF Italien wurde 1996 gegründet (gerade mal 5 Jahre nachdem WWF international gegründet wurde). Heute schützt der WWF in Italien mehr als 100 solcher Oasen mit insgesamt über 27'000 Hektaren Natur.

    Die Oasi di Orbetello liegt an der selben Strasse, die direkt nach Porto Santo Stefano führt, 200 Meter vom Strand Gianella. Ein richtig schönes Stück Natur – und erstaunlich ruhig. 🌿

    Besucht man die Oase Orbetello zur richtigen Jahres- und auch Tageszeit (am mittag ist es vermutlich auch den Vögeln zu heiss) kann man viele Vögeln aus nächster Nähe beobachten, darunter Enten, Reiher, Gänse, Kraniche, Flamingos, Kiebitze, Watvögel, Greifvögel und viele Singvögel. Unter den Küstenfeuchtgebieten zählt Orbetello zu den bedeutendsten Lagunen Italiens. Scheinbar kann man hier während der Brutzeit ein Fischadlerpaar beobachten, das auf einem eigens dafür errichteten künstlichen Turm nistet, sowie eine an der tyrrhenischen Küste einzigartige Kolonie von Fluss- und Zwergseeschwalben.

    Der Besuch war für uns kostenlos (aber nicht umsonst), eine Spende ist natürlich willkommen. 😉 Und wer zur richtigen Zeit hier ist, kann mit etwas Glück sogar Meeresschildkröten beim Schlüpfen beobachten. 🐢 Die Caretta caretta nutzt die italienischen Strände inzwischen wieder regelmässiger zur Eiablage – ein schöner Erfolg für den Naturschutz.
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  • ☀️ Eigentlich wären wir ja schon weg …

    12 september, Italië ⋅ ☁️ 26 °C

    … aber wir sind noch da! 😄 Also gemeint ist noch auf dem Campingplatz in Vada.

    Nachdem wir heute Morgen spontan noch die Möglichkeit für eine weitere Nacht bekommen haben, haben wir natürlich nicht lange überlegt und gleich zugeschlagen. Warum auch nicht? Dieser Campingplatz ist für uns wirklich ein kleines Highlight – wir fühlen uns hier einfach pudelwohl. ❤️

    Gestern sind wir nochmals eine kleine Runde mit den Radln los. Wegen der Hitze nicht allzu weit, aber immerhin bis San Pietro in Palazzi, etwa eine halbe Stunde von hier. Dort haben wir uns gleich mit Burrata und Tomaten fürs Frühstück eingedeckt – und die waren heute Morgen bei knapp 30 Grad genau das Richtige. 🍅🧀

    Den heutigen Tag haben wir nochmals so richtig genossen: Sonne, Meer, baden, spazieren und natürlich gut essen. 🌊☀️🍝 Einfach herrlich!

    Und ganz ehrlich: Man könnte es hier schon noch länger aushalten. Der Campingplatz hat eigentlich alles, was wir mögen: direkt am Meer, schöner Strand, viel Natur, grosszügige Plätze, ein Laden mit allem, was man braucht, nette und hilfsbereite Leute und dazu gerade mal 17 Euro pro Nacht. Und die Camping-Crew ist wirklich fleissig – morgens werden sogar die Müllsäcke direkt am Platz abgeholt und neue verteilt. Da kann sich nun wirklich keiner mehr rausreden.

    Dazu ist es meistens schön ruhig … ausser das Kind gegenüber bekommt gerade wieder einen kleinen Auszucker (und die Mutter gleich dazu). 😅 Und auch die Tierwelt schaut regelmässig vorbei – gerade ist schon wieder ein grünes Oadachsl 🦎 über unseren Teppich gehuscht.

    Einziger kleiner Haken: Es hat hier schon ziemlich viele Deutsche und Ösis. 😄 Aber gut, man kann nicht alles haben.

    Trotzdem: Wir haben ja ein Ziel. In einer Woche wollen wir in Vieste bei Michis Eltern sein, und unterwegs warten noch einige schöne Orte auf uns.

    Also werden wir morgen wohl wirklich losdüsen.
    Wohin? Der Sonne entgegen.☀️🚐💨
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  • 🌧️ Land unter – oder doch nicht?

    10 september, Italië ⋅ ☁️ 23 °C

    Bualous… was hat es das heut Nacht geregnet! 🌧️💦 Es war zwar angekündigt, aber wenn der Regen dann tatsächlich direkt über dem Wohnmobil niedergeht, ist das schon nochmals eine andere Geschichte. 😅

    Michi ist mitten in der Nacht noch raus, um unsere Habseligkeiten vor den Wassermassen zu retten, während ich ganz heldenhaft im Bett die Stellung gehalten (und von drinnen kommentiert) habe. Kaum war er wieder drin: Braaaaschschschsch! 💦

    Ich dachte nur: Entweder sinken wir jetzt komplett ein – oder der Boden hält und wir können morgen tatsächlich den Platz wechseln. Petrus meinte es glücklicherweise gut mit uns: Wir sind noch da und definitiv nicht nach Atlantis abgetaucht. 😂

    Am nächsten Morgen dann die Überraschung: Rausfahren? Geht doch! 🚐🙌 Also ab auf den neuen Platz, zwei Reihen weiter (weil es uns hier so gut gefällt, verlängern wir gleich nochmals um zwei Nächte). Alles kurz verstaut, aufgebaut – und kaum waren wir fertig, kam schon der nächste Guss. 🌧️😊
    Aber hey, Glück darf man schliesslich auch mal haben!

    Und glücklich sind wir dann am Nachmittag, als der Regen nachlässt, langsam die Schlammschlacht abnimmt und wir wieder ins Meer 🌊 können. Sobald die Sonne ☀️wieder da ist, ist es auch wieder warm. Jetzt müssen wir zwar erst mal alles wieder entsanden, aber hey, wir sind ja in den Ferien 😜.
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  • Via della Forestale mit dem Fahrrad 🚲

    9 september, Italië ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute ging’s von unserem Campingplatz in Vada auf der Via della Forestale* Richtung La Mazzanta und Cecina. Eine gemütliche Tour – technisch nicht besonders anspruchsvoll, was bei knapp 30 Grad aber auch genau unser Plan war. 😎

    Die Strecke führt meist durch den schattigen Pinienwald Tombolo di Cecina, zwischendurch über italienische «Radl-Wege» und ein paar sandige Abschnitte. Die waren allerdings mit meinen Asphaltschneidern eher weniger mein Ding 😂

    In La Mazzanta machten wir einen kurzen Zwischenstopp, bevor es weiter nach Cecina ging. Dort noch schnell ans Meer, ein bisschen Küstenluft schnuppern – und dann hiess es auch schon: Umkehren! 🥵

    Denn irgendwann war klar: Fast 30 Grad und Velo fahren sind eine tolle Kombination – solange man nicht übertreibt. Also lieber gemütlich zurück durch den schattigen, duftigen Pinienwald mit etwas Fahrtwind, statt als Brathendl auf dem Asphalt zu enden. ☺️

    Schöne, entspannte Küstentour mit viel Schatten, Meerblick und genau der richtigen Dosis Abenteuer. 🌊🌲🚲
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  • Der Campingplatz ist nicht nur an sich schon schön, sondern liegt auch wunderbar mitten in der Natur. 🌿 Trotz vieler Camper ist es erstaunlich ruhig, der Strand liegt direkt vor der Nase – ganz ohne nervige Liegestuhl-Reihen – und auch als Ausgangspunkt für Pisa, Florenz, Lucca oder Siena wäre er ideal.

    Aber bei diesen Temperaturen (um die 30 Grad) bleiben wir lieber im „kühlen“ Schatten und gönnen uns zwischendurch immer wieder einen Schwumm im Meer. 🌊

    Dass hier in der Nähe Naturschutzgebiete liegen, merkt man sofort: Überall zwitschert und flattert es – Stieglitze, Amseln, Schwanzmeisen, Rauchschwalben, Kohlmeisen und Co. 🐦 Dazu gesellen sich neugierige Ruineneidechsen und gelegentlich auch etwas exotischere Zeitgenossen wie ein Weberbock. 🦎

    Ein Rauchschwalben-Paar hat offenbar sogar im Restaurant in einem Brotkorb an der Decke gebrütet. Sieht ganz so aus, als wäre die Wohnungsnot auch bei den Vögeln angekommen. 😔
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  • Camping Rada Etrusca 🏕️

    7 september, Italië ⋅ 🌙 26 °C

    Also ehrlich gesagt möchte ich nicht zu viel Werbung für diesen Campingplatz machen … aber ich kann es nicht anders sagen: Er ist spectaculoso! 😍

    Nachdem es dann doch noch mit dem Stellplatz geklappt hat, gab’s erst einmal ein wohlverdientes Bier (in good company). 🍻 Danach ab an den Strand: zweimal umfallen und schon stehen wir am Meer. 🌊 Und gerade noch rechtzeitig erwischten wir den Sonnenuntergang. 🌅 Da war die Idee für den nächsten Abend natürlich sofort geboren: Sundowner mit Pizza und Vino. 🍕🍷

    Heute Abend lassen wir uns aber erst einmal im Restaurant verwöhnen. Und auch das ist ein Genuss – für Zunge und Seele. 😋 Zum Glück haben wir vorreserviert, denn als wir um 20 Uhr eintreffen, ist schon alles voll. Wir bekommen einen tollen Tisch in Pole-Position und dazu einen sehr sympathischen Kellner.

    Die Cozze alla Marinara als Starter sind köstlich, ebenso der Rosato und der anschliessende Fisch mit Kroketten. 🐟🍷 Hätte ich nicht gedacht, dass man hier so vorzüglich essen kann!

    Wir sind schliesslich eine der Letzten, die das Restaurant verlassen – auch, weil wir gleich ein paar nette Leutchen kennengelernt haben. (Obwohl wir das ja eigentlich gar nicht suchen … 😉)

    Der Start war also etwas holprig, aber schlussendlich: perfekt gelungen. ❤️
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  • Wenn einer eine Reise tut … 🚐☀️🏖️

    7 september, Italië ⋅ ☀️ 31 °C

    Jaja, erzählen können wir immer viel. Und manchmal frage ich mich tatsächlich: „Echt jetzt?“😅

    Nachdem wir ja schon einmal in Salin de Giraud nach einer Überschwemmung im Sand stecken geblieben sind (falls vergessen – hier nochmal zum Nachlesen: https://findpenguins.com/3fvyinzanb7b4/footprin…), dachte ich mir: Das passiert uns hier ganz sicher nicht. Tja. 🤷‍♀️

    Aber von vorne: Gestern ging’s bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune los. 🌞 Gut, wir hatten bereits festgestellt, dass der Hahn am Abwassertank nicht ganz dicht ist und wir beim Bergabfahren eine dezente Grauwasser-Spur hinter uns herziehen … aber lassen wir dieses Thema einfach mal. 🙈

    Die Fahrt war wunderschön, das Essen gut und das Glück auf unserer Seite: Auf unserem Wunsch-Campingplatz in der Toskana ergatterten wir tatsächlich noch drei freie Plätze! 🎉

    Also Plätze angeschaut:
    1. nahe am Spielplatz
    2. letzte Reihe
    3. erste Reihe, direkt am Strand 🌊

    Nummer 3 – natürlich!😎

    Ein bisschen skeptisch waren wir schon, denn hier ist ordentlich Sand. Aber gut, erst mal schauen, ob wir überhaupt ums Eck kommen. Ums Eck? Kein Problem. Rein auf den Platz? Auch kein Problem – beim ersten Versuch. 😇

    Beim anschliessenden Nachstellen hätten wir es dann vielleicht einfach gut sein lassen sollen. Denn plötzlich war die Schupfen ein Hindernis und hinter uns dank Düne kein Platz mehr, um ordentlich Schwung zu holen.

    Also: WoMo spult auf der Stelle … und gräbt sich ein. 🫣🏖️
    Inklusive kleiner Sandfontäne direkt auf die aufgehängte Wäsche unserer Nachbarn. 🙈😂

    Die nahmen es zum Glück sportlich: „Warum sind wir denn am Strand? Wegen dem Sand!“ 😂

    Sand zwischen den Zehen? Herrlich. ❤️
    Sand unter dem Camper? Eher nicht so.
    Unser WoMo war jedenfalls offiziell gestrandet. 🚐🏝️

    Nein, natürlich habe ich wieder kein Video gemacht – genau wie beim letzten Mal. 🤦‍♀️ Aber glaubt mir: Es war spektakulär!

    Wie ging’s weiter? Na klar: Ein paar hilfsbereite Menschen wollten schieben, andere schauten „interessiert“ zu. 👀

    Die eigentlichen Helden waren dann aber die tiefenentspannten Mitarbeiter vom Campingplatz. Mit dem Traktor rückten sie an. 🚜 Nachdem wir nach längerer Suche sogar endlich den Abschlepphaken gefunden hatten, war unser WoMo schwupp-di-wupp wieder frei und stand brav auf seinem Platz. Und nicht nur, dass sie uns so selbstlos geholfen haben, kam nochmal einer zurück und hat die Hecke zurückgeschnitten: „mehr Platz für Apero“.

    Alles null problemo, gell! 😎 Jetzt mal Abkühlung im Meer 🏊‍♀️, Apero 🍷 und ankommen in der Toskana - direkt am Meer!.
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  • Endlich Mare 🌊

    5 september, Italië ⋅ ☀️ 29 °C

    Es gibt ja Stimmen, die sagen: „Ein Urlaub ohne Stau ist kein richtiger Urlaub.“
    Naja. Ganz ehrlich: Auf diese Art von „richtigen Urlauben“ könnte ich auch ganz gut verzichten. 😅

    Wir sind jedenfalls ziemlich erledigt, als wir am unteren Zipfel des Lago Maggiore ankommen. Parken klappt noch, Essen auch – aber danach sind wir eigentlich schon wieder bettreif. So richtig ausbachen sind wir am nächsten Morgen übrigens auch noch nicht. Daher vielleicht auch die etwas verzerrten Gesichter beim Kaffee. ☕️😵‍💫
    Aber bleiben ist keine Option - Der Campingplatz ist „completto“ und somit heisst es für uns: Leine ziehen!

    Eigentlich wollen wir ohnehin weiter ans Meer – und zwar am liebsten ganz schnell. Baden, Sonnenuntergang und ein Apero direkt am Strand stehen schliesslich ganz oben auf unserer Wunschliste. 🌊🍹🌅

    Und siehe da: Schnell geht heute tatsächlich schnell. Wir kommen ganz entspannt und mit erstaunlich wenig Verkehr über die alte Autobahn von Turin nach Genua. Die Strecke ist richtig schön – vermutlich wäre sie mit dem Motorrad sogar noch lustiger, bei den vielen Kurven. 🏍️

    Am frühen Nachmittag erreichen wir entspannt Genua bzw. Chiavari und gönnen uns dort erstmal das, worauf wir schon seit Stunden gewartet haben: unser erstes erfrischendes Meerbad! 🌊

    So schön erfrischt kann es eigentlich entspannt weitergehen … wenn da nicht die Sache mit dem Nachtlager wäre. Wir telefonieren herum, fragen an verschiedenen Orten nach und bekommen erstmal überall mehr oder weniger freundlich ein „niente“. Hier ist der Sommer noch voll im Gange und Sonnenhungrige aus allen europäischen Ländern belegen Campings, Hotels und Strände.

    Fündig werden wir schliesslich auf einem Campingplatz oben am Berg – mit Blick aufs Meer und dem ziemlich passenden Namen „Monte e Mare“. Perfekt! Hier quartieren wir uns für ein bis zwei Nächte ein. ⛺️

    Und morgen steht ausnahmsweise mal kein grosses Programm an. Wir wollen genau drei Dinge: Ausschlafen. Relaxen. Überlegen, wohin es weitergeht.

    Und vielleicht gibt’s dabei ja auch wieder ein bisschen Meer. 😉🌊 (und Apero)
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  • Wenn der Ferienstart nach Gas riecht

    4 september, Italië ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir sind unterwegs. Endlich: Ferien! Juheee! ☀️🚐

    Wie schön, dass wir unser Wohnmobil dieses Jahr schon am frühen Vormittag holen konnten. So sind wir pünktlich zum Mittag parat und können losdüsen. Ziel: Italien! 🇮🇹

    Und weil wir nicht gleich am ersten Tag stundenlang Kilometer abspulen wollten, haben wir – ganz schlau – schon im Voraus einen Campingplatz am Lago Maggiore reserviert. Ganz unten am See, irgendwo am Aus- oder Einfluss (das müssen wir geografisch noch genauer klären 😄). Hauptsache: nicht weit zu fahren und dafür schon am frühen Nachmittag mit Apero und Ferienfeeling starten. 🍹

    Die Idee: gut.
    Die Ausführung: eher mau.

    Eigentlich sollte die Übernahme des WoMos eine schnelle Sache sein. Schliesslich machen wir das nun schon zum fünften Mal – und zum fünften Mal mit einem ungefähr gleich grossen Modell. Also, was soll schon schiefgehen?
    Nun ja. Gas.💨

    Genauer gesagt: Im Fach mit den beiden Gasflaschen riecht es doch etwas gar deutlich danach. Ein bisschen Gasgeruch wäre ja noch im Bereich „kann passieren“. Aber so viel, dass wir bei der kleinsten Zündung vermutlich wie eine Rakete Richtung Lago Maggiore gestartet wären, war dann doch etwas zu viel. 🚀

    Auch der nette Herr, der uns das Wohnmobil übergibt, findet das nicht ganz geheuer und schickt uns kurzerhand zur Werkstatt in der Nähe. Ein Kaffee, diverse Messungen und ungefähr eine Stunde später ist das Leck gefunden und behoben. Zeitverlust: ca. eine Stunde.

    Und ich glaube, genau diese Stunde ist es dann auch, die uns später am Gotthard nicht etwa direkt durch den Tunnel, sondern erst einmal in den Stau schickt. Noch einmal eine Stunde Zeitverlust. ⏰

    Damit sind wir natürlich bestens im Feierabendverkehr rund um die Grenze angekommen. Und weil wir vom Thema „endloser Stau“ inzwischen wirklich genug gesehen haben, beschliessen wir, diesen ganz clever zu umfahren.
    Was folgt, sind wunderschöne, urchige Dörfchen, enge Gässchen und gefühlt jede Menge 30er-Zonen. 🚗💨 Wirklich schön. Wirklich abenteuerlich. Und wirklich nicht das, was man gerade im Kopf hat, wenn man eigentlich einfach nur noch zum Campingplatz möchte.

    Aus dem geplanten Apero am frühen Nachmittag wird deshalb langsam ein „Hauptsache, wir kommen noch an“.
    Und tatsächlich: Wir rollen schliesslich nicht zur Apero-Zeit, sondern fast zur Schlafenszeit auf dem Campingplatz ein. 😅

    Aber: Der Platz ist schön, die Flieger von und nach Mailand sind erstaunlich gut auszuhalten und dann gibt’s endlich das, worauf wir den ganzen Tag gewartet haben: Campari Spritz und Pizza.🍹🍕

    Si, signora – die Ferien können beginnen! 🇮🇹❤️
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  • T minus 4 – Italien, wir kommen! 🇮🇹☀️

    31 augustus, Zwitserland ⋅ ⛅ 25 °C

    𝗡𝗼𝗰𝗵 𝟰 𝗧𝗮𝗴𝗲.
    Vier Tage arbeiten. Viermal schlafen. Vier Tage, um ungefähr 147 Dinge zu erledigen und nebenbei unseren gesamten Hausstand in den Camper zu bugsieren.

    Und dann ist es endlich so weit: Freitag geht’s los – Ferien, oleole! 🎉
    Italien, wir kommen!

    Wobei wir vielleicht kurz festhalten sollten: Seit letztem Jahr März hatten wir keine richtigen Ferien mehr. Also … ich schon. Irgendwie. Ich war mit der Firma in Südafrika. Aber ob man das wirklich als Ferien bezeichnen kann? 😉 Klar, Südafrika war grossartig – aber stellenweise war das schon ziemlich echte Arbeit (mit allem, was dazugehört 😅 Verpasst? Hier geht’s zum Südafrika-Abenteuer. https://findpenguins.com/sonjaschoeberl/trip/su…

    Und dann war da im Mai noch die Fahrradtour mit Mama. Das wiederum waren eindeutig Ferien. Genuss, Velofahren, schöne Landschaften und Zeit zusammen – also genau das, was Ferien sein sollen. ❤️🚲 https://findpenguins.com/sonjaschoeberl/trip/ge…

    Aber genug Rückblick. 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗴𝗶𝗹𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀: 𝗜𝘁𝗮𝗹𝗶𝗲𝗻.

    Am Freitag düsen wir los. Wieder mit unserem Camper in der gewohnten Grösse – also nicht gerade unauffällig, aber für uns mit Aussicht. 😎

    Und dieses Jahr gibt’s sogar einen kleinen Luxus: Wir starten schon am Vormittag. Kein Feierabend-Start, kein „schnell noch alles erledigen“, kein Mitternachtsabenteuer auf der Autobahn. Sondern: Tür zu, Motor an und ab Richtung Süden.

    Unser Ziel: Italien! 🇮🇹

    Wohin genau?
    Tja … das wissen momentan eigentlich nur die Sterne. ✨
    Und ein bisschen wird wohl auch das Wetter mitreden. Denn die Prognosen versprechen aktuell vor allem eines: heiss, heisser, sehr heiss. ☀️🔥

    Aber genau deshalb fahren wir ja los. Sonne tanken, Dolce Vita schnuppern, gut essen, irgendwo am Wasser landen – und einfach mal schauen, wo es uns hintreibt.

    Wir sind fast bereit. Die Vorfreude sowieso.

    Jetzt müssen wir nur noch viermal schlafen.

    𝗧 𝗺𝗶𝗻𝘂𝘀 𝟰. 𝗗𝗲𝗿 𝗖𝗼𝘂𝗻𝘁𝗱𝗼𝘄𝗻 𝗹ä𝘂𝗳𝘁. 🇮🇹🚐☀️
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    Het begin van de reis
    4 september 2026