South Africa
Hallack Rock

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5 travelers at this place:

  • Day11

    Port Elizabeth

    August 25, 2017 in South Africa ⋅ 🌙 10 °C

    Der Tag fing so schön an. Wir hatten seit Tagen mal wieder ein richtig schönes Frühstück mit Ei und Müsli und haben uns danach in Richtung Strand aufgemacht. Wir hatten oft gelesen, dass East London keine schöne Stadt sei, deswegen machten wir uns auf zum Strand um zumindest das Meer zu sehen. Wir kamen mit niedrigen Erwartungen am Strand an und waren mehr als überrascht bei dem Anblick, der sich uns bot. Riesige grüne Dünen, ein felsiger Strand und meterhohe Wellen. Wir hatten Glück und durften der Weltspitze bei den Surfmeisterschaften zuschauen, denn in East London finden grade die Meisterschaften statt.
    Gegen Mittag machten wir uns auf nach Port Elizabeth. Auch diese nicht als besonders tolle Stadt angepriesen, aber dafür der offizielle Ausgangspunkt für den Addo Elephant Park und die Garden route. Vorab hatten wir uns Fotos von unserer heutigen Airbnb Wohnung angeschaut und hatten uns schon gefreut.Schon als wir von der Autobahn abfuhren, merkten wir, dass wir in ein Armenviertel kamen und hofften, dass wir nur da durchfahren mussten. Angekommen schwand diese Hoffnung und mit ihr jegliche Vorfreude auf unsere Unterkunft. Mitten zwischen Obdachlosen, Müll und zerfallenen Häusern können wir den Morgen gar nicht schnell genug erwarten. Ab dem Moment, wo wir das Auto verliessen, hatten wir ein ungutes Gefühl im Bauch, auch da die Vermieterin momentan im Ausland ist und wir alleine in der Wohnung sind. Zwar ist unsere Unterkunft mit einem Alarmsystem gesichert, zu allem Überfluss ist dieses aber vor einer halben Stunde angegangen. Ob selbstverschuldet oder nicht wissen wir nicht ganz, es trägt aber nicht gerade zur beruhigung unserer Nerven bei.
    Eigentlich hatten wir vor für 2 Nächte in Port Elizabeth zu bleiben, doch die eine Nacht reicht uns vollkommen und so ziehen wir morgen weiter nach St. Francis Bay.
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  • Day68

    Smalltalk mit Gott

    November 11, 2018 in South Africa ⋅ ⛅ 21 °C

    Diesen Sonntag waren wir das erste Mal in einem südafrikanischen Gottesdienst. Eingeladen wurden wir von unserer Kollegin und Freundin Noni, welche selbst Mitglied in der freien (ich glaube katholischen aber auf jeden Fall christlichen) Kirche ist. Grund der Einladung war ein spezielles Jugendevent, dass von Donnerstag bis Montag gefeiert wurde. Bei dem Kirchengebäude handelte es sich um einen kleinen betonierten Raum mitten im Township. Der Boden bestand aus einem grau-weiß-Mix mit einem großen roten Kreuz entlang des Mitttelgangs. Im Raum waren Stühle und Bänke für die Leute verteilt, und Wände waren mit weißen und roten Vorhängen geschmückt worden. Am Kopfende des Mittelgangs war eine kleine Freifläche, welche immer wieder für Tänze benutzt wurde und dahinter, etwas nach links (vom Eingang aus) verrückt, die Kanzel mit einer Bank dainter, wo die hochrangigen Gemeindemitglieder saßen. Kaum hatten wir den Raum betreten, wo ich mich zu den anderen setzten wollte, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich als Junge getrennt von den anderen auf der Männerbank am rechten Ende des Raumes sitzen sollte. Ich fand den Sitzplatz zuanfang nicht besonders toll, da ich wie auf dem Präsentierteller für alle Gemeindemitgleder (schätzungsweise 60-70 Leute) saß. Die Mädels dagegen saßen wie alle anderen Frauen, auf den Bänken im Raum, bevor sie dann auf eine eigene Bank mir gegenüber gesetzt wurde. Dafür stellte ich fest, dass ich einen sehr guten Blick auf das Geschehen an der Kanzel und davor hatte, was jedoch keinesfalls so ruhig und kühl wie in Deutschland blieb. Bevor ich mit dem Gottesdienst anfange zuerst noch eine kleine Bemerkung zu der traditionellen Kleidung der Mitglieder. Der Dresscode schrieb für die Männer Buisnesslook mit schwarzem Jacket und Hose nach Wahl vor, während die Frauen weiße Kleider und Mützen trugen, was einen im ersten Augenblick an Krankenschwesteruniformen während des zweiten Weltkriegs (siehe Film Pearl Harbor) erinnern ließ. Dazu ein rote Krempe.
    Der Gottesdienst begann mit einem Tanz, der uns Begrüßen sollte. Die Musik war hauptsächlich Acapella und die einzigen Instrumente waren kleine Kissen, auf die man schlug und deren dumpfes Klopfen den Takt vorgab, so wie verschiedene Rasseln.
    Im Anschluss wurde aus der Bibel vorgelesen – leider auf Xhosa. Zum Glück hatte mein Sitznachbar auf seinem Tablet eine Xhosa – Englisch-Übersetzung der Bibel, damit ich mitlesen konnte. Die Predigt handelte unteranderem von dem Buch Exodus, soviel ich verstehen konnte. Danach wurde wieder getanzt und dann ein paar Kinder getauft. Es gab ein Abendmahl, wobei der Traubensaft aus Shotgläsern getrunken wurde und dann eine Predigt. Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits um die zwei Stunden im Gottesdienst und es wurde spürbar wärmer und begann zu müffeln. Kleiner Reminder: bei uns fängt bald der Sommer an :). Jedenfalls wurde es ab diesem Zeitpunkt richtig merkwürdig, denn die Predigt war kein normaler ruhig gesprochener Text passend zum Thema, sondern nach nur wenigen Minuten sprach der Pastor nicht mehr normal, sondern schrie die Menge förmlich an. Das Rumgebrülle sollte uns wohl einschüchtern, während er uns die Wahrheit über die Welt vermittelte oder so, zumindest war das mein Eindruck, denn alle waren mucksmäusschen still, während der Pastor extatisch am rumschreien war. Dabei fuchtelte er noch mit den Armen herum, was die ganze Situation noch skuriler und meiner Meinung nach etwas lächerlich machte.
    Aber damit nicht genug, danach wurden die Mitglieder in Gruppen auf die kleine Fläche vorne gebeten und sollten die Augen schließen, während vier hochrangige Mitglieder herumliefen, sie anbrüllten, Jesus dankten und ihre Köpfe packten und schüttelten, als würden sie versuchen, ihnen den Glauben einzuprügeln. Aber die Gehirnwäsche funktionierte! Einige Mitglieder brachen in Tränen aus , während andere es nicht wagten eine Miene zu verziehen. Nach etwa vier Stunden Gottesdienst kam Noni zu uns, um uns nach draußen zu begleiten, dort gab es noch etwas zu essen, bevor wir wieder Nachhause fuhren. Insgesamt würde ich sagen, war die Kirche eine der krassesten und merkwürdigsten Erfahrungen war, die ich hier nicht wieder brauche. Der Gottesdienst im Ganzen dauerte übrigens 11 Stunden...
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  • Day46

    Port Elizabeth

    November 13, 2016 in South Africa ⋅ 🌬 17 °C

    Nun sind wir schon 2 Tage in Port Elizabeth, oder PE wie man hier liebevoll sagt. Die Unterkunft ist wieder ein Bijou. Wir haben eine "Suite" in einer grossen Villa für uns, das Frühstück wird aufs Zimmer gebracht und die Gastgeber geben wertvolle Tipps für Ausflüge, Restaurants und Weiterreise. (Das ganze kostet uns übrigens 33 CHF pro Person und Nacht)

    Einen Ausflug haben wir heute in den Addo-Elephantpark gemacht. Wie der Name schon sagt, gibt es dort Elefanten, genauer viele Elefanten zu sehen. Aber auch die anderen "üblichen" Tiere wie Zebras, Büffel, Schakale und Antilopen trifft man an. Die Landschaft ist im Vergleich zum Krüger ganz anders. Es ist viel grüner, viel dichter bewachsen und es war deutlich kälter. Wir hatten heute "nur" noch ca. 22 Grad. Richtig frisch...

    Ab Morgen geht es dem Meer entlang auf der Gardenroute immer weiter westwärts. Endziel: Kapstadt
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Hallack Rock

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