South Africa
Mier

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14 travelers at this place

  • Day215

    Kgalagadi Transfrontier Park

    February 8, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Vom Tierreichtum des Parks sind wir ein wenig enttäuscht. Wer allerdings Löwen und Cheetas sehen will, kommt hier auf seine Kosten. Und das schöne an südafrikanischen Parks ist, dass es immer eine spotted list zum ankreuzen gibt.Read more

  • Day216

    Zebra!!!

    February 9, 2020 in South Africa ⋅ 🌙 31 °C

    Innerhalb des Kgalagada NP haben wir kein einziges Zebra gesehen. Aber außerhalb vom Park, auf dem Fußweg von Restaurant zum Stellplatz liegt plötzlich eines mitten Weg und lässt sich auch von uns in seiner Nachtruhe überhaupt nicht stören.Read more

  • Day213

    Back in SA

    February 6, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und schon sind wir wieder zurück in SA, dem Ausgang unserer Reise. Unser Obst und Gemüse dürfen wir nicht von Namibia nach SA mitnehmen. Wir könnten es sofort verspeisen, wegwerfen oder den Beschäftigten geben. Wir wählen einen Mix aus erstem und letztem. Glücklicherweise entdecken sie unser Fleisch nicht.

    Unser CdP wird nicht abgestempelt, weil wir uns in der Zollunion (Bot/Nam/SA) bewegen. Hoffentlich sehen das die Beamten in PE genauso und setzten ihren Ausreisestempel neben den Namibia Einreisestempel. Sonst gibt's in D bestimmt Diskussionen mit dem ADAC.
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  • Day16

    ehemalige Deutsche Kolonie Namibia

    April 26, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir sind bisher immer spätestens um 07:00 h aufgestanden und gegen 08:xx h gestartet. Hier ist es ein weinig früher der Fall. Weil es im Bad schnell ging. Es kam kein Wasser aus der Dusche. Ein ‚tolles‘ Hotel, mit eigener Heisswasserquelle aber kein Wasser im Bad. Und die teuerste Unterkunft, die wir bisher hatten. Alles eine Standortfrage – keine weitere Unterkunft im Umkreis von >200 km.
    Wir starten mit dem Wunschziel Lüderitz – werden aber schon bald desillosioniert. Keine ‚black road‘, keine gravel road, sondern dirty road. Das Navi will uns anders führen doch der beste und zweitbeste Fahrer südlich der Sahara glauben die besseren Kartenleser zu sein. Besser als das Navi es weiß. Ihre Strecke ist eine deutlich kürzere und als Hauptlandstraße markiert. Kurze Zeit später wissen wir, warum das Navi es besser wußte. Black street; gravel road; dirty street – Katastrophe! Wir fahren mit 5 kmh max 30 kmh auf kurzen sandig-weichen Strecken von vielleicht 200 m. Dann wieder eine Qualität, auf die wahrscheinlich die Frauen müssen, die ungewollt, ungeplant oder zu früh schwanger geworden sind. Auf dieser Straße ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das ‚Unfreiwillige‘ legal ‚abgebrochen‘ wird…
    Und die Straße ist lang. Ich bin erfreut darüber, dass so was niemandem was ausmacht. Auch so was gehört zu einer Erlebnisreise – unverhofft kommt oft. Keiner meckert, wünscht sich aber auch das Ende dieser Tortur. Auf dem GPS kann man verfolgen, wie lange es noch dauern wird. Lüderitz zu erreichen wird zur Utopie. Das einzige highlight des Tages war die kurze Zeit im Gondwana Canyon Village und der Gondwana Canyon Lodge. Hier mitten ‚in the middle of nowhere‘ eine Ansammlung von jeweils ca 6 Unterkunftshäusern mit einem imposanten Haupthaus. Auf qualitativ, kulturell, historisch und einrichtungstechnisch sehr hohem Niveau. Hätte man hier nie vermuten können. Wäre besser gewesen, wir hätten hier übernachtet, als in Ai-Ais. Ganz toll – wir sind begeistert und schauen uns alles in Ruhe an. Und trinken ein kaltes Bier gegen den trockenen Sandstaub. In der Lodge vermisse ich nur das angekündigte Bett auf dem Dach – das der Gründer dorthin postiert hatte, um zu zeigen, dass er noch nach einer Frau sucht. Kein Bett mehr auf dem Dach – heißt das er hat eine gefunden????
    Wir fahren seit Tagen durch Namibia. Anders als Süd Africa. Extrem dünn besiedelt – die seltenen Örtchen am Wegesrand haben oft nur 5-6 Häuser. Ohne Hotel. Es ist warm – nicht heiß. Tagüber. Nachts wird es frisch bis kalt. Keine Sandwüste, sondern Stein und Geröllwüste. Die einzigen Tiere die wir sehen, sind Strauße. Auch nicht oft und wenn in kleinen Gruppen. Nahezu kein Grün und wenn, dann wasserbescheidenes. Sehr wenig Menschen, sehr wenig Getier, sehr wenig Wasser – wenig Leben. Lebensfeindlich – doch erstaunlicherweise liebenswert. Wir haben weder Tel.-noch Datennetz. Das sorgt für ein komisches Gefühl. So was kennt man heutzutage ja kaum noch – war das früher doch vollkommen normal. 130 km vor Lüderitz kommt ein kleiner Ort auf der Karte. Mit mehr als 6 Häusern. Sogar mit Kirche und Tankstelle. Dort wollen wir hin und passieren ein großes Haus, das einen sehr guten Eindruck macht. Es steht groß angeschlagen: Bahnhof Hotel. Ich schaue die Jungs an und frage ob ich mal klären soll ob wir hier bleiben können und wie die Zimmer aussehen. Mach‘ mal heißt es. Je mehr ich von dem Haus sehe, desto besser wird der Eindruck und gefälllt mir alles. Alles in bestem Zustand, sehr freundliches, selbstbewußtes und hilfsbereites Personal. Es gibt noch Zimmer – nicht so preiswert wie gewohnt aber noch ok. Ohne Netz können wir ja nicht über Portal bzw Internet buchen. Zimmer angeschaut und noch mehr überrascht – sieht toll aus. Wir können uns auf die Dusche morgen früh schon freuen. Hinterm Haus ist wieder ein mit Mauern, Stacheldraht und security man gesicherter Parkplatz. Und im Restaurant sind weisse Tischdecken und Stoffservietten. Immer stehen 2 Kellnerinnen an zentraler Stelle und beobachten, ob die Gäste etwas benötigen. Wir lassen uns für’s Essen was empfehlen: Gordon bleu mit Püree und Gemüse. Die staubtrockene Kehle wird geölt. Und nach dem Restaurant gibt es noch ein Absackerbier in der Bar. Hier hängen wieder tolle – sehr alte – Bilder an den Wänden. Der Barkeeper ist extrem aufmerksam und schnell. Und an den Nachbartischen wird deutsch gesprochen. Keine Touristen – sondern Namibier. Auch die Eigentümerin dieses Hotels. Sie versucht noch Olaf beim WLAN/WiFi zu unterstützen – leider erfolglos. Es bleibt dabei: es geht nicht.
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  • Day6

    Mata Mata Transfrontier Nationalpark

    February 26, 2020 in South Africa ⋅ 🌧 28 °C

    Nach dem wir mal wieder zig Formulare ausgefüllt haben und auch unser Grenzübertritt Formular kontrolliert wurde, durften wir aus Namibia ausreisen. 👍🏽
    Die nächsten zwei Tage sind wir im „ Niemandsland“ unterwegs, da wir erst übermorgen wieder in Südafrika 🇿🇦 einreisen werden. 😂
    Nachmittags fängt es erfreulicherweise zu regnen an. Das ist auch bitter nötig!!! Der Park ist extrem ausgetrocknet. Ich hatte den Park vom letzten Besuch noch sehr grün in Erinnerung.
    Wir haben zwar immer gelesen, dass im südlichen Afrika die schlimmste Dürre herrscht , seit Menschengedenken, aber das so in natura zu sehen ist doch sehr deprimierend.
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  • Day8

    Kgalagadi Lodge

    February 28, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 34 °C

    Heute morgen sind wir relativ früh aufgestanden und haben uns auf unseren 160 km langen Weg durch den Kgalagadi Frontier Nationalpark gemacht. Der Park wurde gemeinsam von Südafrika , Namibia und Botswana ins Leben gerufen. Was sehr beachtlich ist, dass es 3 Länder geschafft haben, gemeinsam etwas für den Naturschutz zu machen. 👍🏻
    Auf dem Weg haben wir die üblichen Tire gesehen.
    Mit Löwen hatten wir Pech. Wir haben sie gestern Abend brüllen gehört und wir sind auch an Leuten getroffen, die behauptete haben, dass da Löwen sind, wir haben sie aber nicht gesehen. 😅
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  • Day7

    Weiterfahrt nach Nossob Camp

    February 27, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute Nacht hat es ziemlich viel geregnet! Freu
    Es ist wunderschön Wetter und durch den Regen alles ganz rein. Wir schaffen es früh los zu fahren und kommen auch schon bald an die erste große Pfütze. Gott sei Dank haben wir einen Geländewagen. Es sollte nicht die letzte Pfütze bleiben. 😋
    Manche Pfützen sind ganz schön groß und teilweise auch tief. Einmal musste Tom sogar den Allrad dazu schalten.
    Die ersten 70 km ist es wieder extrem trocken, aber plötzlich ändert sich die Landschaft und es wird wider grün.
    Tiere sehen wir leider nur sehr wenige. Auf Grund des Regens, gibt es genügend Wasser im Busch und sie müssen nicht zu den Wasserlöchern kommen.
    Nach 4 1/2 Stunden Pirschfahrt kommen wir in Nossob an. Das Nossob Camp ist viel schöner, als Camp Mata-Mata!

    Randnotiz: Bei einem eventuell nächsten Urlaub, alle Nächte im Camp Nossob schlafen, da am schönsten.
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  • Day22

    Goodbye Namibia

    July 30, 2017 in South Africa ⋅ ⛅ 19 °C

    Goodbye Namibia it's been an eventful trip 😆

    The trip that took its toll ... 3 tyres (2xPajero & 1x Landrover) 1 Hire vehicle, 1 Landrover, lots of dunes and many G&T's later we are back in SA 😊

    Despite these hardships, we'll be back 😃
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  • Day17

    Giants Playground

    April 27, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Dusche war so wie erwartet. Jürgen kommt raus und meint: Rolf – Du hattest Recht! Es war ein Genuß. Auch das Frühstück war gut und beim aus-checken verhandele ich mit einigem Aufwand den Preis zu bekommen, den wir bei Buchung mit booking bekommen hätten. Die Differenz war 20%. Ich bedanke mich mit großzügigem Tip und wir fahren nach Kolmanskop, der deutschen Geisterstadt aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts. Hier hat ‚Zacharias‘ den ersten Diamanten aufgehoben und seinem Chef Stauch gegeben. Der hat den Stein im Labor untersuchen lassen und mit der Bestätigung, dass es sich tatsächlich um Diamanten handelt, hat er für sich entsprechend Claims abgesteckt und Schürfrechte gekauft. Keine schlechte Investition – denn sofort brach Diamantenfieber aus und eine Flut von Glückrittern aus Deutschland und der Welt kamen her. Nur wenigen war das ersehnte Glück beschieden. Ende des 1. Weltkrieges durften Diamanten nicht mehr verkauft werden und die Wiedergeburt erfolgte erst Ende der 30er Jahren wieder. Die Blütezeit dieses Ortes kehrte aber nicht mehr zurück, sondern sie blieb unbewohnte Geisterstadt. Nur die Nachkommen der Gründer sorgten dafür, dass der Ort touristisch genutzt wird. Meine Bewertung: interessant, ganz nett aber nicht wirklich spektakulär. Viel Staub um die verfallenen Häuser und wenigen alten Exponate. Dann kommt Lüderitz. Klingt nicht nur ur-deutsch – wirkt auch so. Wären die vielen dunkelhäutigen Menschen alle weiß, könnte dieser Ort auch als alter Touristenort irgendwo in Deutschland liegen. Die Straßennamen sind fast alle in deutsch, die Hausnamen, Info-Schilder usw. Am Hafen ist heute irgendein Fest – ein buntes Gedränge und Gewusel. Einige Frauen in klassisch bunter afrikanischer Tracht. Es gefälllt uns hier. Füße vertreten, anschauen, fotografieren – und dann noch einkaufen. Heute ist es überall voll. An den Kassen stehen lange Schlangen – es war Zahltag. Zufrieden mit dem Vormittag fahren wir die black road wieder zurück und darüber hinaus Richtung Keetmanshoop. Hier kommen wir gegen 16:00 h an. Ohne Netz trauen wir uns nicht weiterzufahren und fragen an einer Tankstelle nach WLAN oder einem Tipp für ein Hotel.
    Geht doch ins ‚Schützenhaus‘ – das passt zu Euch. Ist unter Leitung eines deutschsprechenden Namibiers. Gesagt getan. Sind nur wenige Minuten dorthin. Zimmer angeschaut – ist ok. Ein sehr großes Zimmer mit aufgereihten Einzelbetten wie in der Jugendherberge. Aber wirklich alles ok. Das Bad ist ca 15 m2 groß mit Doppeldusche. Hatte ich vorher noch nie gesehen. Interessant.
    Wir checken ein ohne auszuladen. Weil wir noch die nächsten beiden Wegpunkte erreichen wollen, bevor es dunkel wird: Köcherbaumwald und Giants playground. Beides nicht mehr wirklich weit weg. Klappt auch. Fast! Denn der Giants Playground gefällt uns so sehr, dass wir beschließen morgen früh noch mal wiederzukommen, weil das Licht jetzt zum fotografieren nicht mehr reicht.
    Im Hotel gibt es noch ein sehr gutes Dinner. Das Restaurant ist erstaunlich gut besucht. Von einheimischen Ursprungsdeutschen, denn man hört allüberall ein Gemisch aus deutsch-africaans-englisch. Dann wieder das obligatorische Absackerbier in der Bar und dann heißt es wieder ‚Sandmännchen‘. Ausser für die harten unter uns, die wandern noch mit Bier und Jacky D. in den leeren Biergarten und verlängern den Absacker.
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  • Day14

    Murphy's Gesetz

    April 24, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

    Es ist BiBi’s 32. Geburtstag und ich versuche sie tel Zuhause zu erreichen. Mehrere Versuche scheitern – ich bespreche ihr die Box und verspreche es später wieder zu probieren. Von Biene erfahre ich, dass BiBi bis nachmittags arbeitet und nicht erreichbar ist. Ich SMS’e ihr. Abends nach 20:xx h erwische ich sie dann doch noch, um zu gratulieren. Sie liegt bereits mit Paul im Bett – der hat auch in 6 Wochen seinen 2. Geburtstag.
    Wie immer stehen wir früh auf, frühstücken aus dem cooler im Haus und sind früh unterwegs. Und schnell. Ein PKW vor uns wird von der Polizei rausgewunken – wir waren mindestens genauso schnell und Olaf meint, welches Glück, dass wir dicht hinter ihm waren, sonst hätte es uns wahrscheinlich auch erwischt. So fahren wir erst Mal unbehelligt weiter. Das GPS zeigt an, dass wir eine Spitzengeschwindigkeit von 167,x kmh hatten und durchschnittlich mit 98,x kmh voran kommen. Das bedeutet km-schrubben. Wir müssen ja noch viel aufholen und heutiges Ziel ist es, die Grenze von Namibia deutlich hinter uns zu lassen. Dorthin sind es knapp 400 km. Es läuft gut. Olaf – 2.-bester Fahrer südlich der Sahara – läßt es laufen. Bis zur Tanke und Supermarkt, wo wir uns in der Mall die Beine vertreten und einkaufen. Lebensmittel, Bier usw. Für Fritz eine Sonnenbrille, die ihn 10 Jahre jünger macht (d.h. von 76 nach 66 Jahre ;-))) Das war der Hauptgrund, warum Fritz die Brille dann genommen hat. Ansonsten ist Fritz nicht gerade der große Geldausgeber – er hält lieber alles zusammen. Ihm hätten noch die auf seine Brille aufsteckbaren Gläser gereicht. Aber unser Hinweis auf die Verjüngung durch die Sonnenbrille, macht ihm die Entscheidung leichter die Kosten von 6,45 Euro in kauf zu nehmen. ;-))) Ich kaufe mir ein Paar Schuhe. Mit denen, die ich überwiegend anhabe habe ich noch 3 weitere Paare mitgenommen. Alles neue, die ich für den Urlaub gekauft hatte – allerdings stelle ich fest, dass sie mir ‚nicht so ganz richtig‘ passen und ich verschenke sie an Fritz. Jetzt die neuen passen jetzt besser/richtig. Beim Einkauf versorgen wir uns auch noch mit einem lunch für unterwegs, den wir an einem kleinen Rastplatz, die rechts und links der Strecke liegen einnehmen wollen.
    Ich bekomme eine SMS. Eigentlich ungewöhnlich hier. Schaue drauf und lache. ‚Olaf Du hast ein speedy-Knöllchen bekommen‘ – Olaf: ‚das glaube ich Dir nicht!‘. Ich zeige ihm die SMS – und tatsächlich: Europcar hat ge-sms’t, dass wir um 10:15 h zu schnell gefahren sind… So weit sind wir in Deutschland wohl noch nicht… Wir amüsieren uns darüber und degradieren Olaf von seinem Dienstgrad ‚2.bester ….‘.
    Und übergeben das Lenkrad an Jürgen und er verkündet großmaulig, wie er fährt. Ohne speedy. Und 1 h später macht es ‚ping‘ – wieder eine SMS. Europcar teilt uns mit, dass unser Auto über ein on-board Telematics System verfügt und dieses gemeldet hat, dass auch Jürgen zu schnell gefahren ist. Verbunden mit dem Hinweis, wenn das noch mal passiert, werden wir wahrscheinlich aufgefordert, dass Auto an der nächstgelegenen Europcarstelle wieder abzugeben! Cool was hier alles geht und wie man zu vernünftigem fahren gebracht wird. Seitdem halten wir uns an die Geschwindigkeitsgrenzen!!!
    Unterwegs haben wir gerastet und die gute Internetleitung genutzt. Dieses Mal dauerte es recht lange, bis wir Quartier buchen konnten. Die Gegend ist arg dünn besiedelt und recht untouristisch. Da ist es nichts mit großer Auswahl. Weder bei Airbnb noch bei den Hotel-Portalen. Auch die Tatsache, dass wir 4 Einzelbetten brauchen und mit Doppelbetten nichts anfangen können, macht die Suche anspruchsvoll. 2 und 3 Betten gibt es noch ein paar wenige – 4 nicht mehr. So landen wir bei der Buchung bei Zeltunterkünften: Orange River Rafting Lodge. Hört sich nicht schlecht an und sieht auf den Bildern auch nicht so ganz schlecht aus. Der Preis irritiert aber: für alle: 48 Euro. Wir handeln nach Beckenbauer’s Motto: schau’n mer moal. Wir diskutieren über den richtigen Weg. Olaf zeigt mir auf seinem handy, dass die Lodge auf der anderen Seite des Flusses – heißt bereits in Namibia – liegt; mein google maps zeigt es mir diesseits des Flusses auf der südafrikanischen Seite an. Auf ausdrücklichen Wunsch von mir fahren wir erst Mal nach meinem Navi. Dann wird die Straße zur ‚dirty road‘ – Staub und Dreck, große und spitze Steine. Und wird im Laufe der nächsten 5 km immer schlimmer. Olaf und Jürgen fallen über mich her und wollen wenden, um zu Olafs Anzeige zu fahren. Geschätzte 500 m vor ‚meinem‘ Punkt wendet Jürgen – hat die Nase voll hoppeln, springen und Slalom. Wir selber produzieren eine Riesestaubwolke und wenn uns einer entgegenkommt, schlucken wir den Staub seiner Wolke . Das Auto rappelt und wackelt, schwammig und gewalkt. Gewalkt ??? Oje – das fühlt sich nicht gut an. Es klappert und schlägt bis das Auto steht. Jetzt schlägt Olafs Herz höher. Noch bevor das Auto steht, springt er raus und macht seinen Rundgangs-check. Wir haben keinen einfachen Platten – wir haben einen 265er Großreifen vollkommen zerfetzt in restlichenStücken von der Felge baumeln. Jürgen – der selbsternannte ‚beste Fahrer südlich der Sahara‘ quittiert das mit dem urdeutschesten aller Worte: Scheiße!!! Keiner ist aufgeregt oder ungehalten – die 3 Handwerker gehen schneller zur Sache als man gucken kann. Olaf liegt schon unter dem Auto – geschützt vor spitzen Steinen durch die große hintere Fußmatte. Bei jedem Auto ist das Reserverad anders zu lösen – hier müssen wir erst Mal die Bedienungsanleitung checken, denn Fritz hat schon begonnen die komplette Ladefläche von unseren vielen Koffern zu befreien. Ich bin zwar kein Handwerker, sehe aber, dass der Laderaum in einem Stück vergossen ist und entladen nichts bringt. Muß also irgenwie anders gehen. Während ich noch die englische B-anleitung lese, schaut Olaf mir über die Schulter auf das Bild und sagt: ok – verstanden. Weiß Bescheid, Du brauchst nicht weiter zu lesen. Das ist der Vorteil, wenn man einen professionellen Pannenhelfer dabei hat. Schneller als ich gucken kann war das große Auto aufgebockt und der Reifen runter. Der Reservereifen ist neu (wir haben das Auto mit nur 3.700 km übernommen) und hat Luft. Im Notfall hätte ich auch einen Kompressor für den Zigarettenanzünder dabei gehabt. Den hatte ich kurz vor Reisebeginn noch gekauft. Im nu ist der große Neureifen drauf und festgeschraubt. Gefühlt hat das ganze noch keine Std gedauert und wir fahren weiter. Zum Zoll – Ziel ist ja die Lodge auf Olafs handy.
    Und hier ist Olaf wieder im Vorteil. Während er nur umständliche und langwierige Zollübertritte kennt, gehen wir anderen 3 von im-Auto-sitzen-bleiben-und-durchgewunken-werden aus. Weit gefehlt. Es gibt eine Ausreiseprozedur, bei der jeder von erst zu Schalter 1 muß = Immigration. Hier muß jeder ein umständliches Ausreiseformular ausfüllen, das kein Mensch braucht und hinterher wahrscheinlich weggeworfen wird. Jeder Pass wird auf Echtheit geprüft dann geht es zum nächsten Schalter – der Polizei. Wieder geht jeder Pass durch den scanner, ob jemand von uns gesucht wird oder auf der Flucht ist. Keiner der Beamten ist richtig unfreundlich – aber freundlich ist anders. Fertig? Nein gefehlt – am Schalter 3 müssen wir die Ausfuhr für’s Auto genehmigen lassen. Alles müssen wir in eine lange Liste eintragen und der Fahrer muß unterschreiben, dass alle Angaben stimmen. Jetzt fertig? Nein – wir bekommen einen Ausreiseschein fürs Auto, der am Schlagbaum von einem ernsten Zollbeamten mit den Daten verglichen wird. Und noch mal müssen wir die Pässe zeigen. Endlich können wir weiterfahren…aber nicht wirklich. Das war ja nur die Ausreise aus Südafrika – jetzt kommt dasselbe Prozedere für die Einreise nach Namibia. Kein Scherz! ;-((( ein Scherz! ;-((( Einziger Unterschied: in Südafrika haben wir nichts bezahlt. Hier müssen wir fürs Auto zahlen: 295 Namibia Dollar – Das sind knapp 20,00 €. Der Aufwand dafür ist ein mehrfaches. Mit dem Ausfahrzettel in der Hand fahren wir zum Schlagbaum. Zu einer grimmig dreinschauenden Amtsperson, die sich ihrer Macht uns durchfahren zu lassen oder zeitlich zu ärgern voll bewußt ist. Und uns dies spüren läßt. Ich war für die 50 m durchs Niemandsland noch nicht angeschnallt weil ich wußte, dass ich wieder raus muß, ihm den Blick in den Kofferraum zu ermöglichen. Das würde eine ‚fine‘ von 1.000 Dollar kosten – man muß jeden m angeschnallt sein. Das kann ja noch heiter werden, denke ich und daran, dass wir Bier; Whisky und Lebensmittel hinten drin haben. In Reisemengen f.d. Selbstverzehr. Aber weiß ich denn ob die Einfuhr von Alkohol oder Lebensmitteln erlaubt ist… Er hält unsere Pässe in der Hand und behauptet die beiden hinten wären auch nicht angeschnallt gewesen – und erhöht die ‚fine‘ auf 3.000 $. Mit der Bemerkung, dass die Deutschen den Namibiern das zurückgeben sollten, was sie ihnen die letzten 150 Jahre genommen hätten. Oje – so einer, denke ich. Ja so einer – denn mit einem Obulus von 200 $, die Olaf ihm gibt, geht die Schranke auf.
    400 m weiter ist die Orange River Lodge und daneben eine Tankstelle. Hier versuchen wir zu klären, wo wir einen Reifen bekommen können. Nun ja – Namibia ist ein dünn besiedeltes Wüstenland und die nächste Stadt in der das evtl möglich seinkönnte ist Keetmanshoop ca 350 km weiter – nicht wirklich in unserer Tourrichtung. Nachtrag: … aber sicher ist das nicht, dass wir den Reifen dort bekommen. Na toll! DerTankstellenkunde, der un s das mit dem Tankwart helfenwollend erzählt fährt das gleiche Auto wie wir. Und hat einen Reifen auf der Ladefläche. Dieselbe Größe. Aber Olaf als erfahrener Pannenhelfer winkt ab. Anderes Fabrikat; ohne Felge (es gibt nichts in der Nähe, die das machen könnten und ausserdem ist der Reifen gebraucht und bereits abgefahren.
    Hinzu kommt ein weiteres Problem. Wir sind in Namibia und unsere südafrikanische Datenkarte geht hier erwartungsgemäß nicht mehr. In der Tanke können wir eine neue Karte kaufen – aber nicht ausprobieren, da der Sendemast seit 2 Tagen defekt ist… Kein Telefon, kein Internet – da fühlt man sich schon fast tot.
    Heute können wir sowieso nichts mehr machen – also gehen wir in die Lodge und beziehen die Zimmer. Recht urig hier. Ländlich, mit grob bearbeitetem Holz, Strohdächern, einfachen Tischen. Aber sauber und geräumig. Und zu essen gibt es auch was. 2 Gerichte zur Auswahl ;-))) Aber das Bier ist herrlich kalt und zischt. 1 x, 2 x, mehrmals… Ich sag‘ den Jungs, dass mir irgendwie komisch ist und ich das Gefühl habe nicht richtig zu sein… Der Abend bleibt nett –wir sitzen auf der Terasse unseres Chalets und trinken noch eigenes Bier, Wein und Whisky – der, der’s mag.
    Damit geht dieser Murphy-Tag zu Ende.
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