Sweden
Borås Kommun

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10 travelers at this place:

  • Day3

    Schutzhütte Utsikten

    May 15 in Sweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Irgendwann habe ich wohl mal eine Wegmarke verpasst. So muss ich einen Umweg laufen, was mir Kumpel übel nimmt: er wird wieder ganz schwer. Eigentlich will ich zur Schutzhütte am Abborrsjön, finde sie aber nicht. Stattdessen haben wir eine Weile auf einem Steg gelümmelt.

    Dann Endspurt. Die nächsten 8 km ziehen sich hin und Kumpel wird noch ein bisschen schwerer. Der Kerl kann offenbar sein Gewicht variieren, dabei wird er objektiv immer leichter, weil das Essen weniger wird.

    Endlich kommt mein Tagesziel in Sicht: die Schutzhütte Utsikten liegt kurz vor Sandared auf 250 Höhenmetern. Das Dach ist zwar in keinem guten Zustand und ich hoffe inständig, dass es gibt keinen Regen gibt, aber die Aussicht ist phänomenal.. Der Preis für die schöne Weitsicht ist ein zugiger Wind, der um die Hütte streift. Es wird vermutlich eine weitere kalte Nacht werden.
    Ich hätte meinen Daunenschlafsack mitnehmen sollen statt des neuen, leichten Kunstfasersacks. Egal, ich kann es nicht ändern. Ich werde anziehe, was ich habe. Wird schon gehen.
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  • Day4

    Borås - Campingplatz

    May 16 in Sweden ⋅ ☀️ 19 °C

    Tatsächlich - die Nacht war kalt, ein eisiger Wind zog heftig um die Ecken des Shelters. Gegen vier bin ich wach, weil ich fröstelt. Dabei habe ich alles an von Merino Unterwäsche über Fleecejacke, -weste, Buff und Mütze.
    Die Sonne steht schon am Himmel - ich habe einen herrlichen Blick über den See. In der Ferne ist Sanderet zu erspähen.
    Zwei Stunden dämmerte ich noch vor mich hin, dann stehe ich auf und packe zusammen. Ohne Frückstück breche ich auf, denn nur zwei Kilometer weiter liegt Sanderet. Es gibt einen ICI-Supermarkt im Ort, dort will ich etwas zum Frühstücken kaufen. Doch ich finde Besseres! Eine Konditorei gegenüber bietet belegte Brötchen und Kaffee satt an. Von Kaffee und Käsebrötchen gestärkt kann es weiter gehen.
    Es ist immer noch früh am Tag und überaus frostig.

    Der Sjuhäradsledenden präsentiert sich heute von einer hügeligen Seite. Natürlich geht es weiter durch Wald, aber es sind auch weite Grasflächen dazwischen, was meinen Augen gut bekommt. Den nur Wald zu sehen, wird mit der Zeit öde, vor allem, wenn die Strecke nur über Forstwegen führt.

    Recht früh (14:30 Uhr) erreiche ich schon Borås. Ich habe Lust auf eine Dusche und peile den Campingplatz an. Da stehe ich jetzt mit meinem kleinen Zelt ganz alleine auf dem großen Zeltplatz. Ich habe geduscht, die Wäsche ist gewaschen. Gleich mache ich einen Ausflug in den Ort. Ich hätte Lust auf Pizza und Bier!
    Doch es wird nur McDonalds. Satt essen für wenig Geld, Strom, um das Mobile zu laden und kostenloses WiFi gibt es auch.
    Während des Essens überlege ich, wie es morgen weiter gehen wird. So viel ich weiß, soll es eine etwas einfältige Strecke sein. Cesar rät, die Etappe zu überspringen. Vielleicht mache ich das. Mal sehen.
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  • Day5

    Planänderung

    May 17 in Sweden ⋅ ⛅ 11 °C

    Der Netto hatte keine Brötchen im Angebot, sie werde erst späte geliefert. Das frustet mich jetzt etwas - ich habe mich so auf frische Brötchen gefreut. Als ich den Laden verlasse, hat sich auch der Himmel verfinstert. Das passt ja!
    Es ist Zeit für eine Planänderung!
    Vor dem Netto ist eine Bushaltestelle, an der gerade ein Bus hält. Er fährt in die Innenstadt. Kurzerhand nehme ich ihn. Der Bus bringt mich geschwind in die City von Borås. Dort,suche ich mir ein Café. In der Fußgängerzone werde ich bald fündig. Da sitze ich nun und freue mich über Kaffee, Ei, Joghurt, Brötchen und Kalles, das man anstelle von Salz auf das Ei schmiert. Es ist irgendwas aus Fischrogen und schmeckt gut.

    Nun bin ich doch entschlossen, einen Zug nach Ulricehamn zu nehmen. Man muss das Wandern ja auch mal locker nehmen. Nach Cesar sollte man diese Etappe ja eh überspringen. Mein Unterbewusstsein wusste das schon...
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  • Day3

    Mittagspause in Brandshet

    May 15 in Sweden ⋅ ⛅ 12 °C

    Kalt ist die Nacht direkt am See und am frühen Morgen kommt der "Campingplatzbesitzer", der jetzt ein Flüchtlingsheim betreibt und fordert von mir, das Zelt abbauen, um es hundert Meter weiter neu aufzustellen. Der hat doch einen Knall! Ich hatte noch nicht mal meinen Kaffee.
    Nach einigem Palaver hat er ein Einsehen und lässt mich bleiben.
    Ich muss ein bisschen warten, bis die Sonne die Luft so weit erwärmt, dass ich ohne klamme Finger frühstücken und abbauen kann. Etwa um neun Uhr geht es weiter, nun folge ich dem Sjuhäradsleden für mehrere Tage. Gut beschildert ist auch er, führt bisher aber mehr auf befestigten Forstweg entlang, was nicht so der Knaller ist.

    Dafür ist es die Hütte, an der ich gerade Mittagspause mache und mich sonne. Sobald die Sonne scheint, ist es auch in Schweden schon warm.
    Aber nun geht es weiter. Der nächste Shelter soll nur 4 km entfernt sein. Mal sehen, ob es stimmt.
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  • Day5

    Warten auf Frühstück in Sköbo

    May 17 in Sweden ⋅ ⛅ 9 °C

    Das hatte ich mir schön ausgemalt: Frühstücken beim Bäcker in Sköbo. Aber da ist es wieder, was mich an Skandinavien so stört: der Bäcker ist ein Café und das Geschäft hat noch geschlossen. Die Öffnungszeiten stehen auch nicht an der Tür, alles ist dunkel.
    Doch wie gut, dass der Netto in dieser kleinen Einkaufspassage von Sköbo gleich aufmachten wird. Mal sehen, was ich dort finde.
    Ich brauche Futter, denn ich bin entschlossen, die Etappe nach Ulricehamn zu laufen - und das sind mehr als 30km.
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  • Day20

    Day 18 - Here comes the sun...

    May 29, 2016 in Sweden ⋅ 🌙 15 °C

    So we woke up in another cosy cabin, wrapped in our sleeping bags as we were on the budget end and so no bedding was supplied (still, better than a tent in the rain). Unfortunately I seem to have developed a cold, probably from cycling through heavy rain in soaked clothes two days earlier. But it's nothing that a couple of painkillers and a coffee couldn't beat.

    Still, it was a slow start as the mind was willing but the body was lacking a bit. We were heading back on ourselves a bit, as we realised that we had gone of the 'Sun Route' by about 15km. So we left Vegby and passed some familiar features before arriving in Ulriceham once again, where we stopped for lunch (it was a slow start in all ways).

    After that, we were heading for Boras and, once again, it was along pristine cycle path. This time we got to enjoy forest views rather than rural farmland and we were flanked by a mass of pine trees and fir trees for most of the trip.

    We weren't alone on the path though. It seems as we are getting further South we are becoming lass of an oddity, as we are now just 2 of many cyclists on the go. We have also seen plenty of cross country skiers on the path, pushing themselves along wearing modified in-line skates for Summer training. Not something you see in the UK!
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You might also know this place by the following names:

Borås Kommun, Boras Kommun

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