Sweden
Njurunda

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20 travelers at this place:

  • Day45

    Njurunda III

    October 3 in Sweden ⋅ ⛅ 4 °C

    Um kurz nach sechs weckte mich ein Mauzen. Greta hatte unbemerkt in meinem Zimmer genächtigt.
    Fast schon enthusiastisch stand ich zwanzig Minuten später auf, um mit Lena vor dem Frühstück die Ziegen zu melken. Auch wenn ich eindeutig länger brauchte als Lena, hatte ich den Dreh relativ schnell heraus.
    Da Lena heute ihren freien Tag hatte, setzten wir 22 Liter Milch auf den Herd, um Käse herzustellen. Nebenbei kochten wir Marmelade aus den Beeren, die ich am Vortag gepflückt hatte.
    Als die Milch nach zwei Stunden auf 36°C erhitzt war, fügten wir selbstgemachte Joghurtkulturen hinzu. Eine weitere Stunde später kam dann das tierische Lab hinzu, welches normalerweise nur eine Stunde ziehen müsste. Da Lena aber mit Finn zum Tierarzt musste, gaben wir dem Lab vier Stunden Zeit.
    Ich trennte zwischendurch getrocknetenThymian von den Ästen ab.
    Am Abend stellten wir dann fest, dass der Käse anders aussah, als er sollte und es war schwierig ihn zu formen. Wir ließen ihn die Nacht über ziehen.
    Bevor ich schlafen ging, schaute ich mich im Zimmer um, damit Greta nicht eine weitere Nacht hier schlief.
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  • Day49

    Njurunda VII

    October 7 in Sweden ⋅ ☀️ 6 °C

    Ausgeschlafen (der Wecker klingelte um halb acht) grub ich nach dem Frühstück ein Beet um und bedeckte es mit altem Stroh. Danach brachte ich Eimer, in denen die Tomaten wuchsen zum Kartoffelbeet, wo ich diese entsorgen sollte. Da die Ziegen aber Interesse an den Pflanzen zeigten, als ich an ihnen vorbeiging, stellte ich ihnen ein paar Kübel in ihr Gehege.
    Nach einem frühen Mittagessen, nahmen Lars und ich die Fahrräder und er zeigte mir für zweieinhalb Stunden die Gegend. Auch ein kurzer Spaziergang auf die Klippen mit einen atemberaubenden Blick über das Baltische Meer blieb nicht aus.
    Am Nachmittag backte ich dann ein Stachelbeerbaiserkuchen und versuchte mich an Omas Klößen, die mir tatsächlich relativ gut gelangen.
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  • Day48

    Njurunda VI

    October 6 in Sweden ⋅ ⛅ 5 °C

    Es war sehr kalt, als ich am Morgen rausging, un beim Melken zu helfen. Die Blätter auf dem Boden waren angefroren.
    Nach dem Frühstück erntete ich die letzten Kartoffeln. Danach bereitete ich Kaffee vor, den wir in Thernoskannen schütteten und zusammen mit geschmierten Broten in einen Rucksack packten. Damit ging es auf, die Ziegen spazieren zu führen.
    Die vier liefen frei herum, fraßen hier und da mal ein paar Blätter und sprangen ansonsten fröhlich Lena hinterher. Wir spazierten über Felder, durch einen Wald und zum Fluss hinunter. Dort setzten wir und auf Steine und genossen unser Picknick.
    Nachdem wir zurück waren, legte ich mich für einen Mittagsschlaf hin.
    Am Nachmittag machte ich die Wäsche und verarbeitete dann einen Teil der gesammelten Äpfel zu Apfelmus.
    Den Abend ließen wir in der Sauna ausklingen.
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  • Day50

    Njurunda VIII

    October 8 in Sweden ⋅ ⛅ 6 °C

    Der Tag war regnerisch und so folgten wir dem Bedürfnis, uns den Tag über drinnen aufzuhalten.
    Lediglich am Morgen erledigten Lars und ich die uns von Lena aufgetragenen Aufgaben (Tomateneimer reinigen, Kartoffeln entsorgen und Sand besorgen).
    Da ich mich ziemlich erschöpft fühlte, verbrachte ich die meiste Zeit des Tages im Bett.
    Am Nachmittag drehte ich eine große Runde mit Finn, um frische Luft zu schnappen und ging dann am Abend zeitig zu Bett.
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  • Day43

    Njurunda I

    October 1 in Sweden ⋅ 🌧 4 °C

    Nach dem Frühstück setzte ich mich für drei Stunden in den Zug. In Sundsvall traf ich auf Lena und wir fuhren zusammen mit dem Bus zu der kleinen Farm.
    Nachdem sie mir mein Zimmer gezeigt hatte (sehr groß, genau genommen bestehend aus zwei Zimmern und einer Küche), wurde ich unten in der Küche von einen Wollknäuel begrüßt, bei dessen Anblick sofort alle Zweifel, ob der Aufenthalt richtig sei, weggewischt.
    Lena zeigte mir die Farm und erzählte mir, was wir während meiner Zeit alles machen werden. Ich machte Bekanntschaft mit dem Ziegen, Hühnern und Gänsen und natürlich mit Finn, ein Hund, der für ein paar Monate zu Gast ist (und wohl am besten von allen deutsch versteht ;) ).
    Abends kochten wir Kartoffelgratin, Ziegenfleisch und machten Krautsalat, während ich mich um einen Appla Crumble als Nachtisch kümmerte.
    Lars kam wenig später heim und wir aßen zusammen. Es entstand eine sehr angenehme Atmosphäre und es war schön zu merken, dass sich alle umeinander bemühen. Ich denke, dass es sehr schön wird, bei einem Ehepaar zu wohnen, da hoffentlich mehr Wert auf das 'Zusammensein' gelegt wird.
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  • Day44

    Njurunda II

    October 2 in Sweden ⋅ ☁️ 6 °C

    Lars machte mir zum Frühstück Porridge. Dazu gab es Kaffee mit frischer Ziegenmilch (die schmeckt fast neutral).
    Während Lars einen langen Spaziergang mit Finn machte, um die Post wegzubringen, pflückte ich zwei Stunden lang schwarze Johannisbeeren und hörte Hörbuch.
    Mittags aßen Lars und ich selbstgemachtes Brot mit ebenfalls selbstgemachten Ziegenkäse und Lars zeigte mir deutsche Schmied-Lehrbücher ( unter anderem von Fritz Kühn), mit denen er gelernt hatte.
    Danach kümmerte ich mich um Notizen für eine Bewerbung.
    Am Nachmittag sammelte ich zwei große Eimer Äpfel vom Nachbarsgrundstück, da dieser für ein paar Monate verreist ist.
    Nach einer Kartoffel-Porree-Suppe am Abend (natürlich auch alles aus dem eigenen Garten), saunierten wir bei Kerzenschein in der selbstgebauten Sauna im Garten. Um sich ein wenig in der Sauna zu erfrischen, nahmen wir ein Bündel frischer Eichenzweige, tauchten diese ins Wasser und klopfte diese auf diese auf die Haut. Die Eichenzweige sorgen dabei nicht nur für einen angenehmen Geruch und Abkühlung, sondern nehmen auch ein wenig den Fettfilm von der Haut.
    Nach einer Portion Apple Crumble ging es dann ins Bett.
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  • Day46

    Njurunda IV

    October 4 in Sweden ⋅ ⛅ 3 °C

    Natürlich wurde ich dennoch um kurz nach sechs mauzend von Greta geweckt, die sich anscheinend doch im Zimmer versteckt hatte.
    In der Nacht gab es den ersten Frost, sodass es sehr frisch war, als wir die Ziegen molken.
    Jedoch versprach die Sonne, die wir nach dem Melken zu Gesicht bekamen, dass es ein schöner Tag werden würde.
    Lasse zeigte mir den Weg zum ICA und Njurundaboomen und erklärte mir, wie der Name des Örtchen zustande kam, was sehr spannend war.
    Da heute der Tag der Zimtschnecken war, kaufte ich welche für die Fika.
    Nach dem Mittagessen räumte ich die Küxhe auf und half Lasse dabei, Kartoffeln zu ernten.
    Am Nachnittag konnte ich mir fei nehmen und fuhr gerade mal zehn Minuten mit dem Rad zu der Schwimmehalle in Kvissleby, wo ich eineinhalb Stunden meine Bahnen zog.
    Sehr erschöpft ging ich zurück und fiel nach dem Abendbrot zeitig ins Bett, nachdem ich Greta aus dem Zimmer geworfen hatte.
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  • Day47

    Njurunda V

    October 5 in Sweden ⋅ ☁️ 3 °C

    Da ich vom Schwimmen gestern anscheinend noch ziemlich müde war, stellte ich meinen Wecker jm halb sieben auf eine Stunde später und ließ das Melken heute aus. Auch die zwei Tassen Kaffee beim Frühstück halfen nicht nennenswert. Als Lena und ich uns jedoch mit dem Fahrrad (und Finn) durch die frische Luft zum Communitygarden aufmachten, öffneten sich meine Augen ein kleines Stück mehr.
    Der Communitygarden wird von acht Leuten geführt. Jeden Samstag treffen sie sich, um die Beete zu präperien, zu Ernten, etc. Gegründet haben sie den Garten vor sechs Jahren, um sich regelmäßig zu treffen und gleichzeitig aktiv zu sein.
    Heute waren wir jedoch nur zu viert. Meine Aufgabe war es, ein Beet von Brennnesseln zu befreien und drei Beete mit Stroh zu überdecken, um sie vor Frost zu schützen.
    Am Ende teilten wir die Ernte des Tages auf acht Tüten auf.
    Nach sechs Stunden Gartenarbeit und Temperaturen um den Nullpunkt, fiel ich vor dem Abendessen (Lachssuppe) eine Stunde ins Bett.
    Am Abend schauten wir 'Goodbye, Lenin!' auf Deutsch mit schwedischem Untertitel und ließen so gemütlich den Abend ausklingen.
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  • Day52

    Njurunda X

    October 10 in Sweden ⋅ ⛅ 5 °C

    Am heutigen Tag drehte sich alles um Mangold.
    Nach dem Ziegenmelken und dem Frühstück pflückte ich eine halbe Stunde lang Mangold und füllte zwei Boxen damit.
    Danach setzte ich mich ins Haus und trennte die Blätter vom Stängel, was sich als sehr viel zeitaufwandiger herausstellte, als ich vorher gedacht hatte.
    Die erste Hälfte schaffte ich vor dem Mittagessen. Am Nachmittag brachte Lena das Auto von der Arbeit mit, sodass wir den Hausmüll zu der Sammelstelle im Ort bringen konnten.
    Am Abend nahm ich mich dann der zweiten Hälfte des Mangolds an.
    Nach dem Abendessen kümmerten Lena und ich uns um das Kochen und Gefrierbereitmachen, während Lars Pfannkuchen für den Nachtisch machte.

    Eines der Katzchen nahm ich am Nachmittag für fünf Minuten in mein Zimmer mit. Ich setzte es auf den Boden, während ich das Zimmer für eine Minute verließ. Als ich wiederkam saß es auf meinem Bett und hatte seine erste Pfütze in seinen kurzen Katzenleben produziert... Was für ein Timing!
    Wir stellten heute fest, dass auch die anderen Kätzchen das erste mal Wasser gelassen hatten.
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  • Day54

    Njurunda XII

    October 12 in Sweden ⋅ ☁️ 6 °C

    Von heute bis Montag hatten Lena und Lars das Auto gebucht, sodass wir heute einen Ausflug in den Wald machen konnten.
    Mit drei Eimern bewaffnet machten wir uns auf die Suche nach Pfifferlingen und wurden tatsächlich auch fündig. Lena fand einen Platz, wo wir eine halbe Stunde lang beschäftigt waren, die versteckten Pilze zu suchen. Das ist fast besser als Ostern ;).
    Als wir keine Pilze mehr fanden, gingen wir auf ein großes Feld, wo Cranberries wuchsen. Diese zu pflücken stellte sich als äußerst mühsam heraus, da sie direkt über der Moosdecke zu finden waren.
    Zum Abschluss gingen wir zu einer Feuerstelle, wo sich auch schon eine andere dreiköpfige Familie befand. Wir machten uns Kaffee und aßen unsere geschmierten Brote.
    Am Nachmittag nahm ich ein Fahrrad und fuhr zum schwimmen nach Kvissleby.
    Als ich wiederkam trennte ich den restlichen Thymian von seinen Stielen.
    Am Abend schauten wir "Der Himmel über Berlin", da Lena und Lars den Film sehr mochten und es sich anbot, da der Autor des Drehbuches, Peter Handke den diesjährigen Nobelpreis für Literatzr verliehen bekommen hat.
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Njurunda

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