• Thomas Mondry
  • Corinna Mondry
Current
  • Thomas Mondry
  • Corinna Mondry

Seattle + Alaska-Kreuzfahrt

Eigentlich sollte es mit dem Wohnmobil ins Baltikum gehen. Doch beim Vorbereiten des Womos knickte Thomas um und brach sich einen Mittelfußknochen. Also fix umgeplant und los geht es in Richtung des nördlichsten Bundesstaats der USA mit der MS Poesia Read more
  • Currently in
    🇺🇸 Seattle, Vereinigte Staaten von Amerika

    Juneau

    August 14 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Gegen 14:00 Uhr erreichten wir Juneau und stiegen wieder auf die Poesia um. Da alle Terminals belegt waren, kam man nur per Tendern an Land - und da wir keinen Ausflug gebucht hatten, hätte das ca. zwei Stunden Wartezeit bedeutet.

    Es war aber auch klar, dass gegen 17:30 Uhr das Schifft an einen frei gewordenen Liegeplatz manövriert. Dieser lag allerdings so abseits, dass man dafür dann einen Shuttle gebraucht hätte…

    Wir sind also faul an Bird geblieben, haben gelesen, gechillt und gegessen (die drei „Ge“s“)… ich hatte noch mit einer Braunbären-Tour geliebäugelt , es hätte sich wohl auch gelohnt… Bei Braunbären gibt es also diesen Urlaub keinen Haken…
    Read more

  • Endicott Arm & Dawes Gletscher Pt. 2

    August 14 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Zwischendurch wurden noch handliche Brocken Eis aus dem Fjord gefischt. Das Eis ist absolut klar und ohne Lufteinschlüsse, dadurch entsteht die blaue Farbe.

    Zweimal konnten wir Abbrüche vom Eis hören und sehen. Auf die Entfernung sah es zwar nicht so spektakulär aus, vermutlich waren das aber Brocken in der Größe eines Autos.

    Insgesamt haben wir über eine Stunde an der Kante des Gletschers verbracht, bevor wir uns auf den Weg in Richtung Juneau machten, wo wir wieder die Poesia trafen.
    Read more

  • Endicott Arm & Dawes Gletscher Pt. 1

    August 14 in the United States ⋅ ☀️ 11 °C

    Am Morgen hieß es früh aufstehen. So waren wir schon um 6:00 Uhr am Frühstücksbuffet, da wir gegen 7:30 Uhr das Schiff verlassen wollten, um auf ein deutlich kleineres umzusteigen. Wir wollten damit bis an das Ende eines Seitenarms des Endicott Arm fahren, wo der Dawes Gletscher ins Meer fließt. Da der Gletscher regelmäßig kalbt, trieb jede Menge Eis auf dem Wasser. Das Eid und die Enge des Fjords verhindern, dass die Poesia sich dem Gletscher nähern konnte.

    Je näher man dem Gletscher kam, desto mehr spürte man die Kälte, die der Gletscher ausstrahlte. Gleichzeitig nahm der Wind vom Gletscher in den Fjord deutlich zu…
    Read more

  • Icy Strait Point - Der Abend

    August 14 in the United States ⋅ ☁️ 15 °C

    Es war ein toller Tag und nach dem (wie immer) fantastischen Dinner und der abendlichen Theater-Show (da wurden meine Erwartungen deutlich übertroffen) ging es in die Kojen… Kurz nach Mitternacht schepperten die Lautsprecher. Erst dachten wir, da wäre jemand versehentlich gegen eine Taste gekommen.

    Dann meldete sich allerdings der Kapitän und meinte, dass auf der Portside (also Backbord) Polarlichter zu sehen sind. Wir brauchten also nur unsere Balkontür öffnen, aber innerhalb von Minuten hörte man, dass die offenen Decks über uns von Passagieren gefüllt waren.

    Die Polarlichter waren auch ohne den Blick durchs Smartphone deutlich sichtbar, allerdings gab es auch Menschen auf den Nachbar-Balkonen, die sicherheitshalber erst einmal das Licht auf dem Balkon angemacht haben und anschließend versuchten, das Polarlicht mit Blitz zu fotografieren… 🤪
    Read more

  • Icy Strait Point - Whale-Watching Pt. 2

    August 13 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Während wir mit anderen Booten im ruhigen Ozean dümpelten und diverse Wale beobachteten, darunter eine Gruppe mit vier bis fünf Tieren, kam ein Boot in schneller Fahrt hinzu, dass aus unserer Sicht auch definitiv nicht den vorgeschriebenen Mindestabstand von 100 Metern einhielt.

    Es ist zwar kein Problem, wenn sich die Wale von sich aus nähern, aber das war wohl einem Wal zu nah, der dann direkt vor dem Boot aus dem Wasser sprang! Dazu muss man wissen, dass der Muskel, der die Fluke bewegt, eine Kraft umsetzen kann, der der Kraft von zwei F-15 Jagdflugzeugen entspricht. Natürlich war dieser Moment viel zu schnell, als dass man diesen fotografieren konnte. Unser Skipper meinte allerdings, dass häufig ein zweiter Sprung folgen würde - und wir wurden nicht enttäuscht!

    Zwar hat man solche Aufnahmen und Videos schon häufiger gesehen, aber live in so einer prächtigen Kulisse mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund ist es einfach unfassbar!
    Read more

  • Icy Strait Point - Whale-Watching Pt. 1

    August 13 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Unsere Erfahrungen mit Whale-Watching waren bislang unentschieden. In Kanada und Neuseeland hatten wir Wale gesichtet, auf den Azoren und in Costa Rica leider nicht.

    Allerdings sagten alle Beschreibungen, dass die Chance in den Gewässern rund um Icy Strait Point zu dieser Jahreszeit nahezu garantiert werden können! Auch die Bewertungen auf Google und Tripadvisor lagen alle zwischen 4,5 bis 5,0, also entschieden wir uns, eine entsprechende Tour zu buchen.

    Zur Wahl standen Trips für drei Stunden auf Booten mit 16 bis 75 Plätzen, ein Anbieter hatte ein kleines Boot mit nur sechs Plätzen. Der Trip dauerte zwar nur zweieinhalb Stunden und der Anbieter war erst die erste Saison aktiv, dafür lagen die Bewertungen bei glatt 5,0.

    Wir wurden nicht enttäuscht, es war definitiv der Höhepunkt der gesamten Kreuzfahrt! Unser Skipper war nicht nur super nett und stolz auf sein Schiff, er hatte auch schon zuvor 12 Jahre Erfahrung als Kapitän von Whale-Watching-Booten und lebt mit seiner Familie in Hoonah, die Gewässer hier sind also sein Vorgarten.

    Während der Fahrt zu dem Hauptspot erklärte er erst einmal den etwas ungewöhnlichen Namen seines Schiffes „Indian Money II“. Sein Großvater hatte damals ein Schiff kaufen wollen. Da First Nations damals keine Finanzierungen von Banken bekamen, konnte man sich das benötigte Kapital nur in der Community leihen - zu sehr schlechten Bedingungen. Dieses hieß damals „Indian Money“ und so wurde dann auch das Schiff getauft. In Erinnerung daran wurde das neue Schiff jetzt mit dem Zusatz „II“ versehen…

    Da die Saison recht kurz ist (max. 5 Monate), ist unser Skipper außerhalb der Saison für die Räumung des Flugplatzes von Schnee und Eis zuständig. Aber man hat ihm deutlich angemerkt, dass er die Region und die Natur hier liebt und stolz ist, diese seinen Gästen zeigen zu können!

    So hat es dann auch nicht lange gedauert, bis wir die ersten Atemwolken von Buckelwalen sehen konnten. Es ist schon unglaublich, wenn man dann so dicht ist, dass man diese deutlich hören kann. Noch unfassbarer war es allerdings, wenn man auch noch Ohrenzeuge von Walgesängen wird - zum Teil über ein Unterwasser-Mikrofon (die höheren Töne), zum Teil aber auch sehr deutlich ohne elektronische Unterstützung die sehr tiefen Bass-Geräusche.

    An der einen oder anderen Stelle sah man auch Seeotter im Meer treiben, die meisten tauchten jedoch bei der Annäherung unter…
    Read more

  • Icy Strait Point

    August 13 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Icy Strait Point war der nächste Stopp auf unserer Route. Er liegt in der Nähe vom Ort Hoonah, der von ca. 1.600 First Nations bewohnt wird. Nach dem Zusammenbruch der Lachs-Cannery Ende der Sechziger Jahre entstanden 2004 durch die Community zwei Terminals für Kreuzfahrtschiffe, die größte Zipline der Welt, eine Seilbahn und jede Menge Ausflug-Aktivitäten für die Passagiere.

    Alles gehört der Community, ist aber gleichzeitig durch die Anzahl von zwei Terminals begrenzt. Da Icy Strait Point vom Ort ausreichend entfernt ist, ist der Alltag relativ ungestört. Aber so gibt es dort sogar einen kleinen Flughafen und ein Krankenhaus.

    Auch wenn wir sonst nahezu jede Zipline besteigen, waren uns über 200 Dollar pro Person für 90 Sekunden Spaß etwas zu viel, wir haben das Geld lieber ins Whale-Watching investiert. Aber wir haben hier auch die Zeit an Land sehr genossen!
    Read more

  • Ketchikan Trolley Adventure

    August 12 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Für den Nachmittag hatten wir aufgrund meines gebrochenen Fußes noch eine Trolley-Tour mit einem Bus gebucht, dessen Karosserie auf einer alten Straßenbahn aus San Francisco basierte.

    Zuerst ging es ca. 15 Minuten entlang der Küste zu einem Fluss der eine hohe Wahrscheinlichkeit haben sollte, dass man Seelöwen aber auch Bären beobachten kann, da auch hier Lachse wandern. Leider war bei uns Hochwasser, bei Ebbe wäre die Erfolgsaussicht deutlich höher gewesen.

    Aber ein Schwarzbär hatte Verständnis für uns und trottete gemütlich durch die Szenerie!

    Danach ging es zu einer Totempfahl-Schnitzerei, wo man auch Arbeiten an einem Totempfahl beobachten konnte. Gleichzeitig wurden wir über die Bedeutung der Pfähle damals, aber auch heute noch aufgeklärt, die für die First Nations immer noch vorhanden ist.
    Read more

  • Ketchikan Stadtbummel

    August 12 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Auch wenn Ketchikan sehr touristisch ist, hat die Stadt ihren Charme bewahrt. Viele Gebäude sind über 100 Jahre alt, heute werden dort aber eher Diamanten, Souvenirs und andere Alaska-Andenken angeboten. Wenn man sich vorstellt, dass die viertgrößte Stadt Alaskas knapp 9.000 Einwohner hat, aber alleine an dem Tag, an dem wir dort waren, über 10.000 Kreuzfahrt-Touristen den Ort geflutet haben, wird deutlich, dass Tourismus im positiven wie negativen Sinn den höchsten Stellenwert hat (am nächsten Tag waren 19.000 Passagiere angekündigt).

    Erfreulich war allerdings, dass viele Geschäfte und Touren von Locals oder First Nations betrieben werden, so profitieren zumindest diese auch von dem Alaska-Boom, den es zweifellos gibt.
    Read more

  • Ketchikan- Creek-Street & Salmon-Walk

    August 12 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Die beiden bekanntesten Spots sind die Creek-Street und der Salmon-Walk, die genaugenommen zusammengehören. Zu Zeiten des Goldrushs bis Ende der Zwanziger war die Creek-Street das Vergnügungsviertel Ketchikans, wo „Sportliche Damen“ (so die vornehme Umschreibung) ihre Dienste anboten. Die Häuser stehen auf Stelzen entlang eines Flusses, der von diversen Lachsarten von Juni bis Ende August stark frequentiert wird, die zu ihren Laichplätzen gelangen möchten.

    Wenn man sieht, was es für eine Anstrengung für die Fische ist, über Stromschnellen und Wasserfälle zu ihrem Geburtsort zu gelangen, ist es erstaunlich, wie viele Lachse es schaffen! Dazu kommt natürlich noch der Umstand, dass es diverse Tiere wie Schwarz- und Braunbären gibt, die sich gerne an diesem „Kalten Buffet“ bedienen. Einige Passagiere haben dann auch direkt am Salmon Walk mittags einen Bären beobachtet, der dort seinen Lunch zu sich genommen hat…
    Read more

  • 1. Seetag - Von Seattle nach Ketchikan

    August 11 in Canada ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach unserer ersten Nacht auf See, die sehr ruhig war, stellt sich natürlich die Frage, was macht man an so einem Seetag, der auch noch mit dichtem Nebel begann…

    Es gibt hier verschiedene Varianten:
    - Eat, sleep, repeat
    - Eat, drink, sleep, repeat
    - Eat, drink, shop, sleep, repeat
    - Drink, drink, drink

    Wir haben uns für keine dieser Varianten entschieden. Erst einmal ein Frühstück, dann haben wir uns entschieden, an dem ersten Vortrag der Rangerin teilzunehmen, die die Tour begleitet und auch von der Brücke schaut, ob es was zu sehen gibt.

    Dabei gab es auch noch eine Auflösung. Am frühen Morgen gegen 6:00 Uhr stand ich auf dem Balkon, als direkt unter uns ein großes, milchig-weißes Tier direkt unter der Wasseroberfläche schwamm. Mit geschätzt deutlich über einem Meter Durchmesser für ein Schildkröte zu groß und auch zu weit nördlich und Quallen haben keine Flossen… Es war tatsächlich ein Mondfisch (der auf Englisch Sunfish heißt), die frühmorgens an die Oberfläche kommen und Quallen jagen. Leider hatte ich nichts zum Fotografieren zur Hand!

    Als die Sonne durchkam, sind wir wieder auf das Saures-Deck am Heck gegangen und haben den Sommer und die Ruhe genossen….

    Unterbrochen wurde das hin und wieder von Durchsagen der Rangerin wie „Whale blow-outs on the port-side at 4 o‘clock“… das wir den Tag mit Whale-spotting und -watching verbringen, hatten wir nicht erwartet, aber waren tatsächlich viele Sichtungen! Dazu fuhren wir dicht an der Küste von Vancouver Island und dem Süden Alaskas entlang, bevor es in die Inland-Passage ging, es wurde also überhaupt nicht langweilig!

    Nach einem leckeren Dinner ging es um 21:00 Uhr ins Theater und danach in die Kojen, damit wir am Mittwoch in Ketchikan ausgeschlafen sind
    Read more

  • Einschiffung - Aufbruch nach Alaska

    August 10 in the United States ⋅ 🌬 13 °C

    Natürlich sind wir aufgrund des Jetlags früh ins Bett gefallen und früh aufgestanden… Das Frühstück im Hilton war in Ordnung und kurz vor 11:00 Uhr kam unser Fahrer, um uns zum Pier 91 zu bringen. Wir saßen schon im Bus mit vielen anderen, als uns die Nachricht erreichte, dass unser Private Transfer jetzt im Hotel ankommt. Also wir und unser Gepäck wieder raus aus dem Bus und rein in den SUV. Viel Aufwand für 15 Minuten Fahrt…

    Beim Einchecken am Cruise-Terminal merkten wir dann unsere mangelnde Erfahrung - die Koffer waren schon unterwegs, leider inkl. unserer Reisepässe… Aber unsere Koffer wurden noch einmal zurückbeordert und wir konnten das Schiff entern.

    Die Kabine und der Balkon sind absolut in Ordnung, wir haben aber sofort festgestellt, dass unser erzwungenes Upgrade in die Aurelia-Class super ist. Das Private Deck im Heck ist großartig und absolut kein Vergleich zu den Außendecks im „normalen“ Bereich. Wir sind dadurch auch abends nicht an feste Zeitfenster gebunden, sondern können kommen, wann es uns passt.

    Bei strahlendem Sonnenschein haben wir dann Seattle verlassen und unsere ersten Kreuzfahrt-Erfahrungen gesammelt. Bislang positiv, Alaska kann also kommen!
    Read more

  • Pike Place Market

    August 9 in the United States ⋅ ☁️ 23 °C

    Gegen 15:00 Uhr Ortszeit machten wir uns auf den Weg vom Hilton in Richtung Waterfront und dem Pike Place Market. Der Markt ist berühmt für seine zahllosen Stände, die alles verkaufen - Fisch, Blumen, Kunsthandwerk, Kitsch und jede Menge Stände, bei denen man etwas zu Essen oder Trinken kaufen kann. Ein wenig zum Ruhm vom Markt hat auch sicherlich dazu beigetragen, das dort vor 55 Jahren die erste Starbucks-Filiale dort eröffnet wurde (die es auch immer noch gibt).

    Die Preise haben uns erst ein wenig erschrocken, scheinen aber für die USA recht normal zu sein. Also hatten wir beide Fisch & Chips mit Kabeljau, von der wir dachten, für zwei Portionen war das aber eine kleine Portion zu einem nicht ganz so kleinen Pries. Erst im Hotel haben wir bemerkt, dass sie uns auch nur eine Portion berechnet haben - damit war das sehr in Ordnung.

    Frischen Fisch (Heilbutt, Königslachs etc.) hätten wir in großen Mengen kaufen können, so gut sah er aus. Aber auch wenn unser Hotelzimmer eine Mikrowelle aufweist, wäre das wohl kaum der geeignete Ort für eine Zubereitung geworden... Ich denke, ein wenig Geräuchertes wird schon den Weg nach Europa finden...

    Wir merkten dann aber doch, dass wir schon recht lange auf den Beinen waren. Als wir im Hotel ankamen, waren wir schpn über 24 Stunden auf den Beinen und über 10.000 Schritte mit dem angeknacksten Fuß sind auch spürbar.
    Read more

  • Weiterflug nach Seattle

    August 9 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Die knapp drei Stunden Wartezeit in Amsterdam vergingen recht schnell. Erst einmal mussten wir dort erneut durch die Sicherheitskontrolle und das Boarding startete auch schon etwa 45 Minuten vor Abflug. Und so haben wir dann (fast) pünktlich um 10:20 Uhr in Amsterdam abgehoben.

    Der Flug war absolut unaufgeregt. Keine Turbulenzen, nette Stewardessen - selbst unser 7 Monate alter Sitznachbar Emanuelle war den gesamten Flug sehr ruhig. Leider war die Crew aber der Meinung, dass wir alle schlafen sollten, deswegen wurde sehr darauf geachtet, dass die Verdunkelung die meiste Zeit unten war, Schade, da der Überflug an Schettland, Färöer, Grönland und über Kanada durchaus spannende Blicke ermöglicht hat.

    Ansonsten haben wir uns während des Fluges noch kurz die MPC-App (Mobile App der Border Control) installiert, die einem kostenfrei so etwas Ähnliches wie eine Fast-Lane bei der Einreise beschert. Es ging dann auch tatsächlich recht schnell. Wir wurden nicht einmal gefragt, ob wir vorhaben, terroristische Anschläge umzusetzen. Es gab noch nicht einmal einen Stempel im Reisepass. Irgendwie hätte ich mir mein 50. Land dann doch etwas komplizierter vorgestellt.

    Auch unser Fahrer kam nach ein paar Minuten Wartezeit an dem vereinbarten Ort an und fuhr und knapp 40 Minuten bis zum Hotel. Wir vermuten, er konnte noch weniger Englisch als wir, sein NAvi lief in der chinesischen Sprachversion und er kommunizierte auch mit WhatsApp per Spracheingabe auf chinesisch, das daraus dann einen engliischen Text formte...

    Im Hilton konnten wir dann auch schon um kurz nach 13:00 Uhr einchecken und haben uns dann erst einmal eine Stunde aufs Bett gelegt, bevor es das erste Mal in die City von Seattle ging.
    Read more

  • Auf einen Kaffee in Amsterdam

    August 9 in the Netherlands ⋅ ☀️ 18 °C

    Es ist egal, wann man schlafen geht, wenn der Wecker vor drei Uhr früh klingelt, ist es einfach zu früh… Tritzdem sind wir gut aus dem Bett gekommen, kurz wach geduscht und los ging es in Richtung S-Bahnhof Ohlsdorf. Schön war, dass dort direkt ein freier Parkplatz auf uns gewartet hat.

    Wir waren dann tatsächlich so früh, dass wir noch zwanzig Minuten auf die erste S-Bahn in Richtung Flughafen warten mussten.

    Mittlerweile sind wir in Amsterdam und warten auf den Weiterflug nach Seattle. Und ausnahmsweise gab es auch Kaffee von Starbucks, die sind ja schließlich in Seattle gegründet worden…

    Auch unsere Fahrer, die uns heute zum Hotel und morgen zum Pier haben sich schon gemeldet, ob es tatsächlich eine Hilfe ist, dass wir jetzt das Kennzeichen von dem Auto kennen, dass am Airport auf uns wartet, lassen wir mal dahingestellt…
    Read more

  • Zweitens kommt es anders, als man Erstens denkt!

    August 8 in Germany ⋅ ⛅ 23 °C

    Manchmal muss man doch spontan sein, wenn einem das Leben einen kurz vor dem Urlaub ins Straucheln bringt... Eigentlich wollten wir am 31. Juli in Richtung Baltikum aufbrechen. Über diverse Stationen sollte es bis Tallinn gehen, von da aus mit der Fähre nach Helsinki und einen Tag später mit der Finnjet nach Travemünde... Also ist Thomas am Montag zuvor mit dem Womo zur HAlle gefahren, um den Grill zu säubern, alles einzuladen, damit wir am Freitag aufbrechen können.

    Beim Säubern am Waschbecken war es dann nur ein kleiner Schritt zurück. Da unter dem Waschbecken ein kleines Podest steht (warum hängt das eigentlich so hoch?), seitlich umgeknickt und gestürzt. Das tat schon weh und es ging sich auch nicht so gut, aber das wird schon wieder. 24 Stunden später dann doch lieber in die Notaufnahme und fünf Stunden später war klar, dass der fünfte Mittelfußknochen eine (doppelte) Fraktur hat. Eine OP war nicht nötig, aber mit einem Vacopedes-Schuh geht Fahrradfahren nun gar nicht, Altstadtwanderungen auf Kopfsteinpflaster ebenso. Und Autofahren? Auf's eigene Risiko, also besser nicht.

    Wir haben dann eine Nacht drüber geschlafen und das Ergebnis wurde eine Kreuzfahrt, obwohl wir uns eigentlich sicher sind, dass das "normalerweise" nicht unser Stil zu reisen ist. Und dann Alaska... Mittelmeer fiel aus (zu warm), Kanaren & Madeira auch (Madeira sind wir Ende September), Östliche Ostsee war nicht im Last-Second-Angebot und Norwegen kenne ich eigentlich alle Ziele. Karibik fühlte sich alles nach Spring Break auf dem Wasser an . Blieben noch die Britischen Inseln inkl. Irland, Island - und eben Alaska...

    Jetzt noch schnell die Bedenken über Bord geworfen, dass wir eigentlich nicht in die USA reisen möchten, solange der jetzige Präsident Präsident ist, geschaut ob man uns ein ESTA gewährt und damit Zutritt in die Staaten und dann gebucht...

    Also geht es am Sonntag viel zu früh los, hat aber den Vorteil, dass wir um 11:30 Uhr Ortszeit in Seattle landen und so noch ein wenig vom Tag haben. Dann gibt es eine NAcht im Hilton, bevor wir am Montag an Bord gehen und wir in Richtung Norden und Alaskas Hauptstadt Juneau aufbrechen... Nach einer guten Woche auf See und einigen Landausflügen geht es wieder nach Seattle, wo wir uns in zweieinhalb Tagen versuchen werden, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzusehen.

    Laut Ärztin muss Thomas den Stiefel etwa zwei Wochen tragen, es sind also auch rechte Schuhe mit im Gepäck. Für die Flüge hoffen wir noch auf ein Mitleids-Update :-)

    Und weil die Kreuzfahrt inkl. Seattle doch ein ganzes Ende kürzer war, als der Baltikum-Trip, waren wir zuvor noch ein paar Tage mit dem Womo in Ascheberg am Plöner See, um den Kopf frei zu bekommen. Das hat alles gut geklappt, von daher sehen wir optimistisch und mit ziemlicher Vorfreude den kommenden 12 Tagen entgegen.
    Read more

    Trip start
    August 9, 2026