Ukraine
Transcarpathia

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Top 10 Travel Destinations Transcarpathia

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9 travelers at this place

  • Day82

    Ukraine, der Kreis schließt sich.......

    August 30, 2019 in Ukraine ⋅ ☀️ 31 °C

    Der schnellste Grenzübertritt aller Zeiten....so kann man sagen, es dauerte nur wenige Minuten dann waren wir (nun bereits schon unser viertes mal) in der Ukraine. Es war eine kleine Grenze und nichts los. Nach 9,5 Wochen und 12600 km rings um das schwarze Meer und durch 8 Länder, hat sich in der Ukraine der Kreis um das schwarze Meer geschlossen. Erst einmal voll tanken denn der Diesel kostet hier nur 0,90 €. Dann fahren wir über etwas holprige Straßen durch kleine Dörfer nahe der ungarischen Grenze. Hier leben überwiegend Ungarn. Wir schauen uns die netten Städtchen Berehove und Mukatschewo mit Fußgängerzonen und der Burg Palamok an. Wir treffen einen ca. 55 jährigen Deutschen der als einer von "Wenigen" noch hier lebt und die Spache (schwäbisch) von seinen Eltern gelernt hat. Er sieht nach einem harten Leben aus und verkauft uns selbstgemachten Rotwein Dieses Gebiet gehörte früher mal zu Österreich/Ungarn dann zur Tschechoslowakei und seit 1945 zur Ukraine.
    Essen gehen oder Kaffee trinken kostet hier nur 1/3 wie bei uns. Das muß man ausnutzen.
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  • Day6

    Triebweg To Go

    October 16, 2019 in Ukraine ⋅ ☀️ 20 °C

    Wenn es schon kein Wanderwegenetz gibt, dann nehmen wir halt den Triebweg.
    Auf der sicheren Seite, dass uns keine Hunde überrennen, sondern nur Kühe, laufen wir durchs Dorf. Gefühlte 10km, immerhin ist die Karte verlässlich.
    Links abbiegen und rauf auf den Berg.
    Herrlich, Sommerzeit, gelb, Karpaten....

    Fazit des Tages: Jeder sollte ne Kuh im Garten haben.
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  • Day5

    Im Wald da liegt ein Ofenrohr

    October 15, 2019 in Ukraine ⋅ ⛅ 19 °C

    ... stellt euch mal die Hitze vor.

    Optimistisch motiviert und gestärkt starteten wir in den Wandertag.
    Ziel Syvenir See.
    Karte gekauft und los marschiert.
    Nach einem steilen Aufstieg von ca. 2 Stunden stellten wir fest, wir kommen keinen Meter voran.
    Und stellten den Maßstab der Karte in Frage. Zu Recht.
    In der Sonne, auf dem ersten Gipfel kochte das Wasser besonders schnell, danach brachen wir die Strecke ab.
    Es gibt hier einfach keine Wanderwege und verlässliche Karten.
    Gibt es eine Karte oder ein Wegweiser, auch dann sollte man sich vergewissern, dass man genug Proviant, Gas, Feuerzeug parat hat.

    Hier in den ukrainischen Karpaten, gibt es zahlreiche Souvenirstände und Picknickplätze, doch nur an zentralen Tourizielen. Sonst gibt es kein ausgebautes Wandernetz. Ach was, es gibt gar keins. Es sei denn man hat genug Zeit, Nerven und Essen für ne Tour von paar Tagen.

    Mit dem Auto fuhren wir zum See. Und siehe da, geschafft hätten wir es nie und ausgeschilderte 1200m liefen sich wie 5km.
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  • Day4

    Synevir - Waldkarpaten

    October 14, 2019 in Ukraine ⋅ ⛅ 16 °C

    300km Road Trip durch Galizien.
    Und sind nun in einem Dorf, mitten in den Karpaten.
    Synevir. Wo Frauen die Kühe hüten und Männer Schafe reiten. Wo Sprotten im Supermarkt liegen und man Pantoffeln im Gästehaus trägt.
    Immerhin ist der große Wagen am Himmel vertraut.
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  • Day24

    Hier ist die Zeit stehengeblieben

    June 24, 2019 in Ukraine ⋅ ⛅ 30 °C

    Alle, die der DDR nachjammern, sollte man für längere Zeit in die Ukraine schicken.
    Die DDR sah damals auch so aus.
    Auf alle Fälle weiß ich jetzt, wofür das Enduro Pro Programm brauchbar ist.
    In die Schlaglöcher hier passen Kleinwagen und das DTC regelt dauernd runter.
    Der Honig hat, glaube ich, eine Schaumkrone.
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  • Jul27

    Ab jetzt also Kyrillisch...

    July 27, 2019 in Ukraine ⋅ ☁️ 19 °C

    ... wo in meinem Kopf doch eh schon Babylon herrscht. Frau wächst an ihren Aufgaben...

    Für den ersten Abend im neuen Land kuschele ich mich heute aber ins Bettenlager statt auf die Luftmatratze, darf Deutsch sprechen - und kann viele Fragen stellen.

    Das hätte der olle Kolchose-Getreidespeicher sich auch nicht träumen lassen, was aus ihm mal werden würde - das erste Radfahrer-Hostel der Ukraine, Bed&Bike Dobra Nuć in Dubrynychi.

    Fehlen nur noch die Gäste. Ich bin schonmal da. Alisa, die Besitzerin, organisiert auch Fahrradreisen durch die Westukraine für deutsche Touristen (und 1000 andere Dinge). Sie träumt von offenen Grenzen.

    Für mich war es tatsächlich äußerst befremdlich, erst vier verschiedenen und unterschiedlich schwer bewaffneten Vertretern der Staatsgewalt meinen Pass hergeben zu müssen, ein Zettelchen mit Stempeln drauf beim einen zu bekommen, um es beim nächsten wieder abzuliefern, bis ich endlich eingereist war. Alles in äußerster Ernsthaftigkeit. Ich hab nix kapiert... wer da wohl was prüft?

    Der Drogenhund (seine Zuständigkeit war mir klar) war ein Lieber, und ich musste auch nicht meine Packtaschen ausschütten. Nach Krankenversicherung und Einkommensnachweis hat kein Hahn gekräht.

    Die Oberkontrolleurin jedoch sah aus wie einer Konsalik-Verfilmung entsprungen, blickte streng auf mein Passbild, dann auf mich, und sagte ebenso streng meinen Vornamen. Ich weiß nicht, ob das der ultimative Test war, ob ich’s auch wirklich bin. Hab mal schnell bejaht (bei mir nicht gerade ein Reflex, wenn jemand meinen richtigen (Pass-)Vornamen sagt 😅). Jedenfalls bestanden - ich durfte mit dem Rad dann an der Warteschlange vorbei, ansonsten braucht man echt Geduld, schätze mal Raucher kommen locker auf ein halbes Päckchen...

    Mit dem Fahrrad kann man übrigens nicht jeden Grenzübergang in die Ukraine einfach so passieren, an vielen geht‘s nur mit einen amtlichen Kennzeichen, das der Zettelchenbeamte auf das Zettelchen mit draufschreiben kann, und dazu muss der radelnde Reisende dann erstmal einen freundlichen LKW-Fahrer finden, der einen samt Fuhre über die Grenze mitnimmt 🙄.

    Zeit um an der Stelle mal meinem Fahrrad zu danken.

    Ich weiß, ich hab Dich eingekauft, Du hast mich Dir nicht ausgesucht (die beste Zusammenstellung Ukrainisch-Deutsch Minimalvokabular habe ich übrigens auf einer Partnervermittlungsseite entdeckt).

    Wir beide, liebes Velotraum, waren dennoch vom ersten Tag an ziemlich beste Freunde - finde ich. Meinem Hintern und den Knien geht es gut, und Dich hätte es wahrlich auch schwerer treffen können 😉

    Ich hoffe, wir bleiben Freunde, trotz der Straßenverhältnisse, die ich Dir jetzt zumute... Gib zu, Du möchtest es doch auch - ein kleines bisschen Abenteuer.

    Du warst bisher sehr genügsam, nur ein paar Tropfen Kettenöl und zweimal Luft nachpumpen auf fast 4000 km. Ich verspreche Dir, ab jetzt auch regelmäßig Deine Schrauben nachzuziehen.Wenn Du willst, putz ich Dich sogar mal 🙈
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  • Aug8

    Lviv and alive...

    August 8, 2019 in Ukraine ⋅ ⛅ 23 °C

    ... war mein erster Gedanke, nachdem ich mich über die sechsspurige Zufahrtsstraße ins Zentrum gearbeitet hatte. Da kann man echt zum Glauben zurückfinden...

    Und kurz drauf war ich schon verliebt. In die Stadt, die quirlig ist und touristisch, der man die Spuren der Geschichte aber noch nicht alle glattrestauriert hat. In das kleine Appartement mit den hohen Decken und der kaputten Wandergitarre, direkt neben der Armenischen Kirche. Für knapp eine Woche meine Heimat, Auszeit vom Vagabundenleben.

    So wird das natürlich nichts mit der Anschluss-Karriere als Vortragsreisende, wenn ich mich in einer Stadt so zuhause fühle, dass ich ganz vergesse, Fotos zu machen... Das Zuhausefühlen mag auch daran liegen, dass ich das Glück hatte, die Stadt mit netten Menschen zu erkunden.

    Zum Beispiel Kateryna, bei der ich am ersten Abend einen ukrainischen Kochkurs mitgemacht habe (ihr seid schonmal alle zu Borschtsch und Varenyki mit Blaubeeren eingeladen). Wir haben uns gut verstanden, und so hat Kateryna mir in den Tagen danach die vegetarischen Restaurants der Stadt gezeigt und mich in die Geheimnisse der legalen und nicht ganz so legalen Gemüsemärkte eingeweiht...

    Tolle Frau, die keine Lust mehr hatte auf 12-und-mehr-Stunden-Arbeitstage als Architektin, mit dem dauernden Druck, trotzdem nicht genug geschafft zu haben, und ihre Passion (Kochen) daraufhin zumindest teilweise zu ihrem Beruf gemacht hat. Auch wenn das in der Saison vier/fünfmal in der Woche Rote Beete Suppe bedeutet...

    Interessant, von solch denkoffenen Menschen zu hören, wie das ist, wenn ‚Regierung‘ und ‚Korrupt‘ gefühlt quasi Synonyme sind, und es deshalb so schwer fällt, an Veränderung zu glauben. Und was hier alles - immer noch - nur mit einem Kuvert unterm Tisch funktioniert...

    Lviv ist die Stadt des Kaffees und des Käsekuchens, von Bier und Blumenmärkten, Straßenmusik und blätterndem Putz.

    Wahrlich ein Engel hat jeden Abend in der Straße vorm Appartement Bandura gespielt. Ich denke, irgendwann fliegt er weg. Fahrt vorher schnell hin!

    Straff geht es jetzt auf Rumänien zu, und heute hatte ich zudem die Chance, manches über ukrainische Straßenflickkunst zu lernen (Lernen durch Beobachtung).

    So funktioniert‘s:

    Vorweg ein älterer Mann in Zivil mit großem Laubbläser, der einmal in jedes Schlagloch pustet. Als ich ihn entdeckte hatte ich noch keinen Schimmer, worum es überhaupt ging. Seltsames Hobby, dachte ich, aber Männer und ihre Laubbläser erschließen sich mir auch im normalen Betrieb (Laubblasen) eher schlecht als recht.

    200 Meter weiter - des Rätsels Vorhang lüftet sich. Ein zweiter Mann, diesmal in Warnweste, mit einem Blecheimer voll Teer und einer Schöpfkelle, sucht sich die schönsten Schlaglöcher aus und besprenkelt sie mit dem Eimerinhalt. Er trägt somit die Verantwortung - ist das nun ein flickwürdiges Loch, oder handelt es sich um eine tolerierbare Faust- bis Frisbeegroße Lücke im Straßenbelag? Was er markiert, wird repariert.

    Noch 100 Meter dahinter - schweres Geschütz. Gleich drei Männer mit Schippen laufen hinter einem kleinen Ladewagen mit Split her und füllen die teerpräparierten Löcher. Da sie zu dritt sind und keiner überflüssig sein möchte, ist der Materialverbrauch großzügig, es entstehen Hügelketten unterschiedlicher Höhe. Über die walzt der jüngste der Brigade, Kippe im Mund und Handy am Ohr, mit seiner kleinen Aufsitz-Planierwalze so gut es geht einmal drüber. Fertig. Alles im ‚fließenden‘ Verkehr inkl. recht unbeeindruckten Straßenhühnern und seltsamen deutschen Radreisevögeln.

    Fazit: Es geht bei der Aktion definitiv nicht darum, eine möglichst ebene, gut befahrbare Straßenoberfläche herzustellen.

    Vielleicht wandert vom ein oder anderen der vielen Reifenhändler und Autowerkstätten ja auch das ein oder andere Kuvert... So viele tote Keilriemen wie hier habe ich jedenfalls noch nie am Straßenrand gesehen.

    Fahrt vorsichtig!
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  • Day8

    Wake up Uzhgorod

    October 18, 2019 in Ukraine ⋅ ☀️ 13 °C

    Mit nem Morgenspaziergang durch Uzhgorod, mit dem Ziel unseren letzten Kupeken auf den Kopf zu hauen beenden wir die Zeit in der Ukraine.
    Verschätzt haben wir uns beim Eis, es war schwerer als gedacht, so dass wir die letzten Scheine mit Dollar auffüllten. Schließlich musste es schnell gehen, zum verhandeln ist bei Eisschmelze keine Zeit.Read more

  • Day7

    Shayan, Ukraine

    September 2, 2016 in Ukraine ⋅ ⛅ 28 °C

    Der Bericht folgt zum Camp, was viel als Werbung versprach, doch wenig hielt.
    http://shayan-ozero.com.ua/
    Man-o-Mann! Was es für Straßen gibt! Die Eisenbrücke sollte für Fahrzeuge bis 2,5 Meter Höhe durchfahrbar sein. Mein Womo ist 3,25 Meter hoch und ging durch. Allerdings einspurig befahrbar, man muss warten, bis das Pferdefuhrwerk die Brücke geschafft hat.Read more

You might also know this place by the following names:

Zakarpattia Oblast, Transcarpathia, Oblast de Transcarpatie, Kárpátalja, Закарпатская область, Закарпатська Область