Ukraine
Transcarpathia

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11 travelers at this place:

  • Day82

    Ukraine, der Kreis schließt sich.......

    August 30, 2019 in Ukraine ⋅ ☀️ 31 °C

    Der schnellste Grenzübertritt aller Zeiten....so kann man sagen, es dauerte nur wenige Minuten dann waren wir (nun bereits schon unser viertes mal) in der Ukraine. Es war eine kleine Grenze und nichts los. Nach 9,5 Wochen und 12600 km rings um das schwarze Meer und durch 8 Länder, hat sich in der Ukraine der Kreis um das schwarze Meer geschlossen. Erst einmal voll tanken denn der Diesel kostet hier nur 0,90 €. Dann fahren wir über etwas holprige Straßen durch kleine Dörfer nahe der ungarischen Grenze. Hier leben überwiegend Ungarn. Wir schauen uns die netten Städtchen Berehove und Mukatschewo mit Fußgängerzonen und der Burg Palamok an. Wir treffen einen ca. 55 jährigen Deutschen der als einer von "Wenigen" noch hier lebt und die Spache (schwäbisch) von seinen Eltern gelernt hat. Er sieht nach einem harten Leben aus und verkauft uns selbstgemachten Rotwein Dieses Gebiet gehörte früher mal zu Österreich/Ungarn dann zur Tschechoslowakei und seit 1945 zur Ukraine.
    Essen gehen oder Kaffee trinken kostet hier nur 1/3 wie bei uns. Das muß man ausnutzen.
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  • Jul27

    Ab jetzt also Kyrillisch...

    July 27, 2019 in Ukraine ⋅ ☁️ 19 °C

    *** Cyrillic from now on - please scroll down für the English version ***

    ... wo in meinem Kopf doch eh schon Babylon herrscht. Frau wächst an ihren Aufgaben...

    Für den ersten Abend im neuen Land kuschele ich mich heute aber ins Bettenlager statt auf die Luftmatratze, darf Deutsch sprechen - und kann viele Fragen stellen.

    Das hätte der olle Kolchose-Getreidespeicher sich auch nicht träumen lassen, was aus ihm mal werden würde - das erste Radfahrer-Hostel der Ukraine, Bed&Bike Dobra Nuć in Dubrynychi.

    Fehlen nur noch die Gäste. Ich bin schonmal da. Alisa, die Besitzerin, organisiert auch Fahrradreisen durch die Westukraine für deutsche Touristen (und 1000 andere Dinge). Sie träumt von offenen Grenzen.

    Für mich war es tatsächlich äußerst befremdlich, erst vier verschiedenen und unterschiedlich schwer bewaffneten Vertretern der Staatsgewalt meinen Pass hergeben zu müssen, ein Zettelchen mit Stempeln drauf beim einen zu bekommen, um es beim nächsten wieder abzuliefern, bis ich endlich eingereist war. Alles in äußerster Ernsthaftigkeit. Ich hab nix kapiert... wer da wohl was prüft?

    Der Drogenhund (seine Zuständigkeit war mir klar) war ein Lieber, und ich musste auch nicht meine Packtaschen ausschütten. Nach Krankenversicherung und Einkommensnachweis hat kein Hahn gekräht.

    Die Oberkontrolleurin jedoch sah aus wie einer Konsalik-Verfilmung entsprungen, blickte streng auf mein Passbild, dann auf mich, und sagte ebenso streng meinen Vornamen. Ich weiß nicht, ob das der ultimative Test war, ob ich’s auch wirklich bin. Hab mal schnell bejaht (bei mir nicht gerade ein Reflex, wenn jemand meinen richtigen (Pass-)Vornamen sagt 😅). Jedenfalls bestanden - ich durfte mit dem Rad dann an der Warteschlange vorbei, ansonsten braucht man echt Geduld, schätze mal Raucher kommen locker auf ein halbes Päckchen...

    Mit dem Fahrrad kann man übrigens nicht jeden Grenzübergang in die Ukraine einfach so passieren, an vielen geht‘s nur mit einen amtlichen Kennzeichen, das der Zettelchenbeamte auf das Zettelchen mit draufschreiben kann, und dazu muss der radelnde Reisende dann erstmal einen freundlichen LKW-Fahrer finden, der einen samt Fuhre über die Grenze mitnimmt 🙄.

    Zeit um an der Stelle mal meinem Fahrrad zu danken.

    Ich weiß, ich hab Dich eingekauft, Du hast mich Dir nicht ausgesucht (die beste Zusammenstellung Ukrainisch-Deutsch Minimalvokabular habe ich übrigens auf einer Partnervermittlungsseite entdeckt).

    Wir beide, liebes Velotraum, waren dennoch vom ersten Tag an ziemlich beste Freunde - finde ich. Meinem Hintern und den Knien geht es gut, und Dich hätte es wahrlich auch schwerer treffen können 😉

    Ich hoffe, wir bleiben Freunde, trotz der Straßenverhältnisse, die ich Dir jetzt zumute... Gib zu, Du möchtest es doch auch - ein kleines bisschen Abenteuer.

    Du warst bisher sehr genügsam, nur ein paar Tropfen Kettenöl und zweimal Luft nachpumpen auf fast 4000 km. Ich verspreche Dir, ab jetzt auch regelmäßig Deine Schrauben nachzuziehen.Wenn Du willst, putz ich Dich sogar mal 🙈

    ***

    ... there is babylon in my brain anyhow. One rises up to ones challenges.

    But for this first night in the new country I cuddle myself up on a real mattress instead of my air one, can talk a little German and ask many questions.

    The old kolkhoze grain depot probably would never have imagined to be the first Ukrainian bike hostel one day, Bed&Bike Dobra Nuć in Dubrynychi.

    The only thing missing are guests now. Well, I‘m here. Alisa, the owner, also organizes bike tours through Western Ukraine for German tourists (among a thousand other things). She‘s dreaming of open frontiers.

    For me it actually has been a rather bewildering to hand over my passport to four different and differently armed state officials, to get a little papers with stamps on them from one in order to hand it to the other, until I was finally allowed to enter the country. Everything deeply serious. I did not understand who was checking what.
    The drug dog (his duty was clear to me) was a cutie, and I did not habe to unpack my bags. No one asked about health insurance or proof of income.

    But the chief controller looked as if from a soviet movie, checking my photo and then calling my fīst name really strict. I don‘t now if this was the ultimate test if it‘s really me. I hurried to say ‚yes‘ (actually not my first reflex if someone says my ‚passport name‘). Well, I passed, and was allowed to pass the car waiting line with my bike. Otherwise you need patience... I guess smokers will make it to have a package easily.

    By bike you are not allowed to pass at every border crossing, by the way, often you need a license plate the official can write down on the little paper note. Therefore the traveler on a bicycle would have to find a friendly truck driver to carry take him and his bike across 🙄

    This feels like a good time to say thank you to my bicycle.

    I know I bought you, you had no choice. (I found the best compilation of Ukrainian mini vocabulary on a marriage agency website, by the way)

    We‘be been very best friends from first sight though, I think. My behind and knees are doing well, and it really could have hit you heavier.

    I hope we stay friends despite the streets I impose on you now. Admit it, you want this too, a little adventure.

    You‘ve been really modest so far, dear Velotraum, only a few drops of chain oil and adding a little air twice. I promise you to check your screws now regularly. If you‘d insist I‘d even polish you once in a while 🙈
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  • Aug8

    Lviv and alive...

    August 8, 2019 in Ukraine ⋅ ⛅ 23 °C

    *** Please scroll down for English translation ***

    ... war mein erster Gedanke, nachdem ich mich über die sechsspurige Zufahrtsstraße ins Zentrum gearbeitet hatte. Da kann man echt zum Glauben zurückfinden...

    Und kurz drauf war ich schon verliebt. In die Stadt, die quirlig ist und touristisch, der man die Spuren der Geschichte aber noch nicht alle glattrestauriert hat. In das kleine Appartement mit den hohen Decken und der kaputten Wandergitarre, direkt neben der Armenischen Kirche. Für knapp eine Woche meine Heimat, Auszeit vom Vagabundenleben.

    So wird das natürlich nichts mit der Anschluss-Karriere als Vortragsreisende, wenn ich mich in einer Stadt so zuhause fühle, dass ich ganz vergesse, Fotos zu machen... Das Zuhausefühlen mag auch daran liegen, dass ich das Glück hatte, die Stadt mit netten Menschen zu erkunden.

    Zum Beispiel Kateryna, bei der ich am ersten Abend einen ukrainischen Kochkurs mitgemacht habe (ihr seid schonmal alle zu Borschtsch und Varenyki mit Blaubeeren eingeladen). Wir haben uns gut verstanden, und so hat Kateryna mir in den Tagen danach die vegetarischen Restaurants der Stadt gezeigt und mich in die Geheimnisse der legalen und nicht ganz so legalen Gemüsemärkte eingeweiht...

    Tolle Frau, die keine Lust mehr hatte auf 12-und-mehr-Stunden-Arbeitstage als Architektin, mit dem dauernden Druck, trotzdem nicht genug geschafft zu haben, und ihre Passion (Kochen) daraufhin zumindest teilweise zu ihrem Beruf gemacht hat. Auch wenn das in der Saison vier/fünfmal in der Woche Rote Beete Suppe bedeutet...

    Interessant, von solch denkoffenen Menschen zu hören, wie das ist, wenn ‚Regierung‘ und ‚Korrupt‘ gefühlt quasi Synonyme sind, und es deshalb so schwer fällt, an Veränderung zu glauben. Und was hier alles - immer noch - nur mit einem Kuvert unterm Tisch funktioniert...

    Lviv ist die Stadt des Kaffees und des Käsekuchens, von Bier und Blumenmärkten, Straßenmusik und blätterndem Putz.

    Wahrlich ein Engel hat jeden Abend in der Straße vorm Appartement Bandura gespielt. Ich denke, irgendwann fliegt er weg. Fahrt vorher schnell hin!

    Straff geht es jetzt auf Rumänien zu, und heute hatte ich zudem die Chance, manches über ukrainische Straßenflickkunst zu lernen (Lernen durch Beobachtung).

    So funktioniert‘s:

    Vorweg ein älterer Mann in Zivil mit großem Laubbläser, der einmal in jedes Schlagloch pustet. Als ich ihn entdeckte hatte ich noch keinen Schimmer, worum es überhaupt ging. Seltsames Hobby, dachte ich, aber Männer und ihre Laubbläser erschließen sich mir auch im normalen Betrieb (Laubblasen) eher schlecht als recht.

    200 Meter weiter - des Rätsels Vorhang lüftet sich. Ein zweiter Mann, diesmal in Warnweste, mit einem Blecheimer voll Teer und einer Schöpfkelle, sucht sich die schönsten Schlaglöcher aus und besprenkelt sie mit dem Eimerinhalt. Er trägt somit die Verantwortung - ist das nun ein flickwürdiges Loch, oder handelt es sich um eine tolerierbare Faust- bis Frisbeegroße Lücke im Straßenbelag? Was er markiert, wird repariert.

    Noch 100 Meter dahinter - schweres Geschütz. Gleich drei Männer mit Schippen laufen hinter einem kleinen Ladewagen mit Split her und füllen die teerpräparierten Löcher. Da sie zu dritt sind und keiner überflüssig sein möchte, ist der Materialverbrauch großzügig, es entstehen Hügelketten unterschiedlicher Höhe. Über die walzt der jüngste der Brigade, Kippe im Mund und Handy am Ohr, mit seiner kleinen Aufsitz-Planierwalze so gut es geht einmal drüber. Fertig. Alles im ‚fließenden‘ Verkehr inkl. recht unbeeindruckten Straßenhühnern und seltsamen deutschen Radreisevögeln.

    Fazit: Es geht bei der Aktion definitiv nicht darum, eine möglichst ebene, gut befahrbare Straßenoberfläche herzustellen.

    Vielleicht wandert vom ein oder anderen der vielen Reifenhändler und Autowerkstätten ja auch das ein oder andere Kuvert... So viele tote Keilriemen wie hier habe ich jedenfalls noch nie am Straßenrand gesehen.

    Fahrt vorsichtig!
    LG Anna

    ***

    ... had been my first rhought after working myself towards city center on a six lane road. Not without some little prayers...

    And shortly after this I has already fallen in love. With this breathing, partly touristic city, whose signs of history have not all been smoothed out by restoration yet. With the little apartment with high ceilings and a broken guitar, next doors to the Armenian church. My new home for nearly a week, time out from vagabond life.

    I guess it is not purposeful for a future career in travel lectures, if I feel so much at home in a city that I completely forget to take some pictures. Feeling at home may also be the result of having been really lucky to explore the town in nice company.

    Kateryna for example, who led the Ukrainian cooking class I attended on my first evening in Lviv. (You‘re all invited to Barschtsch and Varenyki with blueberries.) Kateryna and I got along well, and so she showed me sone vegetarian restaurants the next days and introduced me to the secrets of the legal and semi-legal food markets.

    A great person who did not want twelve and more hour working days full of pressure and never finishing it up any more, and therefore made her passion (cooking) at least partly her profession. Even if this means four to five times red beet soup a week in high season.

    Interesting that such open minded people tell you how government and corruption feel like synonyms, and how hard it is to believe in change. And what still only works with an envelope under the table...

    Lviv is the city of coffee and cheesecake, beer and flower markets, street music and peeled of plaster.

    Really an angel has been playing the bandura every night in front of the apartment. Better visit Lviv soon, before it flies away!

    I am heading straight towards Romania now, and today en passant has the chance to learn a lot about the Ukrainian art of street patching (learning by observation).

    That‘s how it works:

    First of all an elderly man in civil clothing, carrying a leaf blower, with whom he blows into every pothole once. Spotting hin I had no clue what this could be about - strange hobby I thought. Men and their leaf blowers are mysterious to me anyhow, even in the more common usage (blowing leaves).

    Mystery dissolves 200 meters further. A second man, this one wearing a security vest, is following him, carrying a bucket full of tar and a ladle - and all the responsibility. He chooses some potholes and sprinkles them with tar. Is this a hole to be closed, or just a tolerable fist- to frisbee-sized gap in the street surface? Everything he marks will be repaired.

    Another 100 meters behind - heavy arms. No less than three men with scoops following a little wagon fill the tar-prepared holes. Cause there are three and noone wants to be unnecessary the use of material is generous. Hill of varying highs are build. Over these the brigades youngest comrad, dealing with his cigarette, his mobile and the baby bulldozer walz he sits on, flattens them driving once across as good as it gets. Done. Everything in running traffic, including rather unimpressed streethens and weird German travelbirds.

    Conclusion: To regain a smooth, good to drive street surface is definitely not the main focus. Maybe there are also envelopes wandering from one ore the other of the countless tore dealers or garages.

    I‘ve never seen as many dead engine belts alongside the roads as in Ukraine.

    Drive carefully!
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  • Day7

    Shayan, Ukraine

    September 2, 2016 in Ukraine ⋅ ⛅ 28 °C

    Der Bericht folgt zum Camp, was viel als Werbung versprach, doch wenig hielt.
    http://shayan-ozero.com.ua/
    Man-o-Mann! Was es für Straßen gibt! Die Eisenbrücke sollte für Fahrzeuge bis 2,5 Meter Höhe durchfahrbar sein. Mein Womo ist 3,25 Meter hoch und ging durch. Allerdings einspurig befahrbar, man muss warten, bis das Pferdefuhrwerk die Brücke geschafft hat.Read more

  • Day8

    Přejezd z Kyjeva do Mukačeva

    August 24, 2017 in Ukraine ⋅ ⛅ 19 °C

    Celý čtvrtek byl ve znamení přesunů. Nejprve jsme ještě ve středu v noci nastoupili v Kyjevě na noční vlak do Lvova. Ve Lvově jsme měli cca 30 min. na přestup na osobák, který jel na Sijanky (Užodský průsmyk). Tím jsme jeli asi pět hodin. Pak jsme měli 2,5 hodiny času na procházku a znovu do vlaku a dalších 5 hodin do Mukačeva. No a jelikož zdejší vlaky nejsou nejmodernější (výroba někde v 80. letech 20. století), sedačky jsou dřevěné atd. tak jsem po těch deseti hodinách byla ráda, že můžeme vystoupit a již se ubytovat.

    Ubytování jsme měli domluvené předem, tak jsme jen museli najít hospodu, kde jsme si měli vyzvednout klíče. Podle bookingcomu to vypadalo, že ubytko bude hned vedle té hospody. Trochu mě překvapilo, když nás naložil týpek do dodávky a že nás popoveze... No dobrý pocit jsem z toho neměla... A ještě horší to bylo, když nás ó pár set metrů dál vysadil a tam čekal další, který nás prý dovede dál... Už se stmívalo a Ivan (fakt se tak jmenuje) nás vytáhnul do úzké neosvětlené uličky... Asi po sto metrech zastavil a odemkl dveře od jednopatrového domku. Ubytování je docela pěkné, ale některé věci jsou mimo mě chápaní... Např. nejdou pořádně otevřít okna, protože tam překáží žaluzie, vypínač, kterým se rozsvěcí chodba je na druhé straně od pokoje apod. Ale je to docela čisté a je tu klid 😊
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  • Day18

    18. Übernachtung

    June 12, 2017 in Ukraine ⋅ ⛅ 23 °C

    Von Czernowitz ging's dann in die Kapaten. Zunächst nach Kolomea, weiter über die H09 nach Tatariv bis nach Mukacheve. Rund 370 Kilometer über Strassen, die eher als Buckelpisten herhalten können. Heftig, aber völlig normal für hiesige Verhältnisse, ist mit über 10ü km/h durch Ortschaften zu fahren. Besonders leistungsstarke Wagen wie Land Rover V8 oder Q7 sind die Könige der Landstraße. Schlaglöcher und Gegenverkehr sind völlig egal.

    Mein heutiges Domizil liegt direkt am Bahnhof.
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You might also know this place by the following names:

Zakarpattia Oblast, Transcarpathia, Oblast de Transcarpatie, Kárpátalja, Закарпатская область, Закарпатська Область

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