• Der Womofahrer
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Südtour Herbst 2026

Diesen Herbst tauschen wir den Norden gegen den Süden ein: Auf dem Plan steht ein Roadtrip durch Italien, Frankreich, Spanien und Portugal. Die genaue Route lassen wir ganz entspannt unterwegs entstehen – Hauptsache Richtung Sonne. Baca lagi
  • Tag 18, Ruhetag.

    27 September, Sepanyol ☀️ 26 °C

    Fast könnte man meinen, ich könnte einfach den gestrigen Bericht kopieren, denn der heutige Tag lief nach demselben entspannten Muster ab: morgens meine Bahnen im Pool ziehen und am Nachmittag ein ausgiebiger Strandspaziergang – dieses Mal allerdings in die entgegengesetzte Richtung.

    Eine kleine, aber feine Änderung gab es heute jedoch beim Abendessen, und das ist definitiv eine Erwähnung wert. Schließlich habe ich noch vor unserer Abreise einen Ninja-Multikocher (12-in-1) für das Wohnmobil angeschafft. Zu Hause schwingt meistens Tine den Kochlöffel, aber unterwegs übernehme ich sehr gerne öfter mal das Kochen und bereite uns das Essen zu.

    Wie schon so oft auf diesem Trip kam unser neuer Ninja zum Einsatz: Tine hatte sich Pommes und etwas Gemüse gewünscht, mir stand der Sinn nach einem saftigen Steak. Als alles serviert war und wir den ersten Bissen nahmen, konnte ich nur anerkennend zu Tine sagen: „Das ist mit Abstand das beste Steak, das ich seit Langem gegessen habe.“ Außen eine kräftige, knusprige Kruste, innen zartrosa, herrlich saftig im Kern und mit genau dem richtigen Biss – kurzum: einfach perfekt.

    Ein rundum gelungenes Abschiedsessen für unseren heutigen Abend, denn schon morgen geht die Reise für uns weiter.
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  • Tag 17, Pool und Strand.

    26 September, Sepanyol ☀️ 27 °C

    Beim morgendlichen Frühstück besprechen wir wie gewohnt den weiteren Tagesverlauf – und sind uns schnell einig: Heute steht absolutes Nichtstun auf dem Programm. Na ja, fast nichts, denn komplett untätig zu sein wäre ja langweilig; stattdessen genießen wir einfach das Dolce Vita.

    Als ich kurz nach dem Frühstück den Wassertank des Wohnmobils auffülle, werde ich plötzlich von einem kleinen Dackel lautstark angebellt. Nach ein paar beruhigenden Worten schließt er mich jedoch sofort ins Herz und trottet mir treu bis zum Wohnmobil hinterher. Tine schmunzelt nur: »Du bist halt ein echter Hundeflüsterer.«

    Am späten Vormittag ziehe ich ein paar Bahnen im Pool. Tine zieht das kühle Nass zwar nicht an, begleitet mich aber und hält meine (durchaus ausbaufähigen) Schwimmkünste mit der Kamera fest. Den restlichen Nachmittag lassen wir es uns gemütlich vor dem Wohnmobil gut gehen. Für etwas Bewegung sorgt später eine ausgiebige Strandwanderung, bevor wir den Abend in trauter Zweisamkeit ausklingen lassen – erst noch lange draußen, später dann gemütlich im Wohnmobil.
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  • Tag 16, Alcossebre

    25 September, Sepanyol ☀️ 26 °C

    Gegen 11:00 Uhr brechen wir von unserem Stellplatz auf und nehmen Kurs auf unser nächstes Zwischenziel: den Campingplatz Camping Playa Tropicana bei Alcossebre in der Provinz Castellón, der gerade einmal 375 Kilometer entfernt liegt. Die Autobahn ist größtenteils gut befahrbar, und selbst ein paar längere Staus bringen uns nach den Erfahrungen dieser Reise nicht mehr aus der Ruhe. So rollen wir gegen 16:30 Uhr entspannt an unserem Ziel ein.

    Nachdem wir uns ein schattiges Plätzchen gesucht haben, läuft unser eingespieltes Ritual an: Campingzubehör aufbauen, Markise ausfahren und den obligatorischen Ankunftskaffee genießen. Gut gestärkt erkunden wir anschließend das Gelände und unternehmen einen schönen Strandspaziergang. Im hiesigen Supermarkt entdeckt Tine schließlich Tiefkühlpizzen, worauf sie sofort Appetit bekommt – und so gibt es am Abend ganz unkompliziert Pizza aus dem Ninja-Multikocher.
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  • Tag 15, es geht nach Spanien

    24 September, Sepanyol ☀️ 26 °C

    Gegen 11 Uhr verlassen wir den Campingplatz in der Camargue und nehmen Kurs auf Spanien. Dank des ruhigen Verkehrs kommen wir zügig voran und erreichen bereits gegen 14:30 Uhr – nach einer weiteren Stunde Fahrt – den in unserer App ausgesuchten Stellplatz.

    Wir haben Glück und ergattern den allerletzten freien Platz. Angesichts der Jahreszeit wundern wir uns zunächst über den großen Andrang, doch beim Bezahlen wird das Geheimnis gelüftet: Der Stellplatz kostet gerade einmal 11 Euro pro Nacht und bietet dennoch alles, was das Camperherz begehrt.

    Nachdem das Wohnmobil sicher eingeparkt ist, vertreten wir uns bei einem kurzen Spaziergang die Beine. Den Abend lassen wir ganz spanisch mit Sangria ausklingen – erst draußen vor dem Camper, später machen wir es uns drinnen gemütlich.
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  • Tag 14, Radltour

    23 September, Perancis ☀️ 28 °C

    Bis zum Nachmittag lassen wir es uns vor dem Wohnmobil gut gehen und genießen die Sonne sowie die wohlverdiente Ruhe.

    Am Nachmittag schwingen wir uns auf unsere Räder. Unsere Tour führt uns zunächst durch den Ort und anschließend auf einem wunderschönen Weg direkt am Strand entlang. Immer wieder legen wir Stopps ein, um die faszinierende Tierwelt – vor allem die zahlreichen Flamingos – ausgiebig zu beobachten.

    Ein kurzer Halt führt uns zum bekannten Windsurf-Weltrekordkanal. Als ehemaliger Windsurfer nutze ich die Gelegenheit, Tine die Besonderheit dieses Ortes zu erklären: In dem eigens angelegten Geschwindigkeitskanal ("The Canal") hier in Saintes-Maries-de-la-Mer wurden einst legendäre Weltrekorde im Segeln und Windsurfen aufgestellt. Inzwischen wurde diese Bestmarke zwar abgelöst – der aktuelle Rekord liegt in Namibia –, aber die historische Bedeutung bleibt.

    Nach dieser kleinen Exkursion setzen wir unsere Radtour fort, bis wir schließlich umkehren und zum Wohnmobil zurückkehren. Dort holen wir Packtaschen und Kühlrucksack, um noch die letzten Besorgungen zu erledigen. Da es für uns morgen weiter Richtung Spanien geht und unser genauer Übernachtungsplatz noch nicht feststeht, möchten wir für alle Eventualitäten gewappnet sein und unsere Reise mit gut gefüllten Vorräten fortsetzen.
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  • Tag 13, Saintes-Maries-de-la-Mer

    22 September, Perancis 🌬 30 °C

    Draußen pfeift der Mistral – ein trockener, oft heftiger Fallwind – um das Wohnmobil, weshalb wir unser Frühstück heute nach drinnen verlegen. Bei diesem Sturm steht uns weder der Sinn nach einem Spaziergang noch nach Strandleben. Stattdessen nutzen wir die Zeit sinnvoll, um die Wäsche der letzten zwei Wochen zu waschen. Dank der großen Waschmaschinen direkt auf dem Platz bietet sich das perfekt an.

    Pünktlich nach dem Mittagessen legt sich der Wind, die Wäsche ist frisch gewaschen und getrocknet, und wir machen uns auf den Weg in den charmanten kleinen Ort. Nach einigen entspannten Stunden kehren wir zum Wohnmobil zurück und lassen es uns in der Sonne gut gehen – bei 30 °C fällt das wahrlich nicht schwer.

    Gegen Abend zieht es uns noch einmal in das Örtchen, dieses Mal allerdings mit den Fahrrädern. Mit Blick auf den Einkaufszettel, auf dem unter anderem dringend Eiscreme steht, ist dank des schnelleren Tempos und des Kühlrucksacks ein zügiger (und gekühlter!) Rückweg gesichert.
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  • Tag 12, Fahrt nach Frankreich

    21 September, Perancis 🌬 29 °C

    Um 10:30 Uhr brachen wir vom Stellplatz in Andora auf und wechselten nur wenige Kilometer später auf die Autobahn. Dank einer rundum verkehrsfreien Fahrt und gut getimter Pausen kamen wir hervorragend voran und erreichten den Camping Brise de Camargue bereits gegen 16:30 Uhr.

    Nachdem wir uns eingerichtet und unseren traditionellen Ankunftskaffee genossen hatten, unternahmen wir einen Erkundungsspaziergang über das weitläufige Gelände. Dabei war die Kamera natürlich stets griffbereit: Neben ein paar stimmungsvollen Eindrücken vom Platz lief mir auch eine wunderschöne rote Tigerkatze vor die Linse. Im ersten Moment hielt ich sie für eine Wildkatze, doch der Blick durch das Teleobjektiv klärte die Verwechslung schnell auf.
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  • Tag 11, Weiterfahrt mit Hindernissen

    20 September, Itali ☀️ 26 °C

    Um 11:00 Uhr verlassen wir den Campingplatz. Da heute lediglich rund 530 Kilometer vor uns liegen, sind wir zuversichtlich, unser Etappenziel in Albenga noch rechtzeitig am Abend zu erreichen. Tine wirft zwar kurz die Frage in den Raum, ob ich denn reserviert hätte, doch ich winke ab: „Mitte September ist hier sicher problemlos etwas frei.“

    Nun, im Rückblick war das wohl etwas blauäugig – vermutlich noch zu sehr verwöhnt von Norwegen, wo man um diese Jahreszeit ohne Reservierung jeden x-beliebigen Platz ansteuern kann und stets ausreichend Freiraum findet. Aber zurück zu unserer aktuellen Tour: Die ersten 250 Kilometer laufen wie am Schnürchen, ehe uns eine erste Teilsperrung bzw. ein zäher Stau gut eineinhalb Stunden kostbare Fahrzeit kostet. Wir nehmen es noch gelassen. Als uns dann jedoch ein zweiter Stau nochmals 90 Minuten raubt, dämmert uns, dass wir den Wunsch-Campingplatz vor dessen Schließung um 20:30 Uhr wohl kaum mehr rechtzeitig erreichen werden.

    Nachdem sich das Blechgewitter endlich aufgelöst hat, trete ich das Gaspedal etwas fester durch als üblich. Tatsächlich rollen wir exakt fünf Minuten vor Geschäftsschluss auf den Vorplatz der Rezeption. Doch die nächste Enttäuschung folgt sofort: Der Platz ist restlos ausgebucht, und auch die nächste Anlage im Ort hat keine Kapazitäten mehr.

    Ein kurzer Blick in die App bringt schließlich die Rettung: Ich entdecke einen alternativen Stellplatz für die Nacht, den wir kurz darauf in Marina di Andora ansteuern. Vor Ort stehen wir zunächst vor verschlossener Schranke, und auch der kleine Kiosk ist unbesetzt. Doch das Glück ist uns hold – ein freundliches italienisches Ehepaar greift beherzt zum Telefon, ruft den Betreiber an, und wie von Geisterhand öffnet sich die Schranke.

    Nachdem wir unseren Stellplatz bezogen haben, vertreten wir uns bei einem kurzen Spaziergang noch ein wenig die Beine. Für morgen hoffen wir, die verbleibenden 400 Kilometer nach Saintes-Maries-de-la-Mer möglichst staufrei zu bewältigen.
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  • Tag 10, Abschied von Marina di Venezia

    19 September, Itali ⛅ 24 °C

    Samstag, der 19.09.2026
    Unser letzter Tag auf dem Campingplatz Marina di Venezia bricht an – morgen setzen wir unsere Reise fort. Die vergangenen Tage standen ganz im Zeichen unserer Familie, weshalb es hier etwas ruhiger war. Inzwischen hat sich unsere Verwandtschaft auf den Heimweg gemacht, während für uns nun der nächste große Abschnitt unserer Tour über Frankreich und Spanien bis nach Portugal beginnt.

    Ab morgen findet ihr hier wieder tägliche Updates. Da die letzten Tage rein privater Natur waren, sind in dieser Zeit keine öffentlichen Fotos entstanden. Heute, an unserem Abreisetag, habe ich jedoch die Kamera zur Hand genommen und ein paar Eindrücke der weitläufigen Campinganlage festgehalten.
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  • Ankunft, Meer und Aquapark.

    13 September, Itali ☀️ 25 °C

    Samstag, der 12.09.2026
    Wir genießen unseren ersten Tag auf dem Campingplatz Marina di Venezia in vollen Zügen und freuen uns schon riesig auf den Nachmittag: Die Tochter meiner Frau reist mit ihrem Mann und den beiden Kindern an, um gemeinsam mit uns eine unvergessliche Urlaubswoche zu verbringen.

    Gegen 15:00 Uhr treffen die vier ein. Nach einer herzlichen Begrüßung nehmen wir uns direkt der Kleinen an, damit Annika und Flo in Ruhe ihr Domizil beziehen können. Im Anschluss zieht es uns alle gemeinsam an den Strand. Besonders der kleine Jan ist völlig aus dem Häuschen – für ihn ist es das erste Mal am Meer. Völlig unbeschwert und ohne jede Scheu sprintet er ins Wasser und jubelt bei jeder Welle.

    Diesen gelungenen Auftakt lassen wir am Abend gemütlich bei einer authentischen italienischen Pizza ausklingen.

    Sonntag, 13. September 2026

    Nach unserem gewohnt späten Frühstück machen wir uns gemeinsam auf den Weg in den campingplatzeigenen Aquapark. Es ist ein großer Spaß, gemeinsam mit den Kindern die unterschiedlichen Attraktionen im Nassbereich zu erkunden. Zwischendurch ziehe ich mich für ein paar Bahnen ins Schwimmerbecken zurück. Den Rückweg vom Wasserpark treten wir schließlich gemütlich am Strand an – und wie nicht anders zu erwarten, hält uns nichts davon ab, direkt noch einmal ins Meer zu springen.

    Gegen Abend bereiten Tine und ich das Essen für alle vor. Da ich kürzlich einen Ninja-Multikocher für unser Wohnmobil angeschafft habe, der natürlich auch intensiv genutzt werden will, stehen heute Hähnchensteaks mit Gemüse und Pommes auf dem Speiseplan. So lassen wir diesen gelungenen Tag in geselliger Runde beim gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen.
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  • Ankunft am Campingplatz

    11 September, Itali 🌧 23 °C

    Gegen Mittag brechen wir von unserem Stellplatz auf und nehmen Kurs auf Venedig. Die Straßen sind gut befahrbar, auch wenn uns auf den ersten Kilometern Regen und herbstliche 13 °C begleiten. Doch je näher wir der italienischen Grenze kommen, desto freundlicher wird das Wetter. Als wir schließlich auf dem Campingplatz Marina di Venezia eintreffen, empfangen uns strahlend blauer Himmel und angenehme 24 °C.

    Voller Vorfreude und Tatendrang machen wir uns nach dem Check-in sofort an die Arbeit: Noch vor dem ersten Kaffee bauen wir die Campingmöbel auf und fahren die Markise aus. Nach getaner Arbeit und einer wohlverdienten Tasse Kaffee starten wir direkt zu einer ersten Erkundungstour. Wir sind gespannt, was sich in den drei Jahren seit unserem letzten Besuch alles verändert hat. Den restlichen Abend lassen wir gemütlich ausklingen – erst draußen vor dem Wohnmobil, später dann drinnen.
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  • Es geht los.

    10 September, Jerman ☁️ 18 °C

    Endlich geht es wieder los – wir sind on Tour! Nach zweieinhalb ereignisreichen Stunden Fahrt und einer Portion Stau legen wir unseren ersten Zwischenstopp an der Raststätte Vaterstetten ein. Auf dem Weg in den Süden ist das inzwischen fast schon ein kleines Ritual.Baca lagi

  • Permulaan perjalanan
    10 September 2026