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Kreuzfahrt in Fernost 🛳️ 2024

Kreuzfahrt: Japans schönste Seiten und Chinas Vielfalt Läs mer
  • Dontonbori-Viertel

    7 mars 2024, Japan ⋅ ☁️ 11 °C

    Dieses quirlige Viertel am gleichnamigen Fluss ist Osakas angesagtes Flanier-, Einkaufs-, Nachtleben-, Restaurant- und was auch immer- Viertel. Überall 3 D - Neonreklame, kitschig-bunt ohne Ende, essen, spielen, shoppen … wir lassen uns treiben und merken sofort, in Osaka ticken die Uhren anders. Alles läuft hier entspannter, unkomplizierter und weniger distanziert ab als zum Beispiel in Tokio. Das ist schon an der Kleidung der Japaner zu erkennen. Waren in Tokio überall schwarze Anzüge, Kostüme und Mäntel zu sehen, sind die Menschen hier in Osaka deutlich legerer gekleidet. Aber laut und bunt ist es überall. Was für eine komische Welt 🙄😷! Am Ende sind wir froh, nach 1,5 Stunden wieder im Bus zu sitzen 🤣. Wieder auf dem Schiff gibt es natürlich Käffchen, dann Sport 💪, Hausaufgaben und beim Auslaufen großes und langes Winkewinke auf beiden Seiten. Sooo schön 🤩.Läs mer

  • Kochi, Insel Shikoku, Burg Kochi

    8 mars 2024, Japan ⋅ ☀️ 12 °C

    Nur eine Nacht und 154 Seemeilen später legen wir in Kochi an. Hier werden wir unheimlich freundlich in deutsch begrüßt und 4 Fahnenschwinger geben ihr Bestes - sie tanzen schwingend und finden fast kein Ende.
    Heute haben wir zwei Räder vom Schiff gemietet und machen uns gleich nach dem Frühstück auf, um die Stadt zu erkunden. Wir radeln durch zwei Tunnel und am Fluss entlang bis nach Kochi, das zwischen zwei Bergketten „klemmt“ und wie schon gewohnt eng bebaut ist.
    Japan ist ungefähr so groß wie Deutschland und besteht zu 60% aus Felsen, teilweise unzugänglich. Da ist es nicht verwunderlich, dass der restliche Platz eng bebaut ist, denn irgendwo müssen all die 130 Millionen Japaner ja ihr Zuhause haben. In allen bisher besuchten Städten konnten wir das beobachten.
    Wir radeln durch große und kleine Straßen zum Kochi Park und erklimmen die Burg Kochi, erbaut 1603 und im Gegensatz zu anderen Burgen in Japan noch original erhalten und demzufolge komplett aus Holz. Wir schauen uns in Ruhe um und klettern von Etage zu Etage, denn die Aufstiege ähneln eher Leitern denn Treppen. Toll hier!
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  • Kochi, 2. Teil

    8 mars 2024, Japan ⋅ 🌬 14 °C

    Durch die obligatorische Shoppingmeile kommen wir weiter durch den Ort, schauen auch kurz in den Hiromi Markt = typisch japanischer Fressmarkt 😉.
    Durchs Hinterland mit seinen kleinen Häuschen und vorbei an einem Werk ähnlich wie Rüdersdorf, kommen wir nach vielen Links- und Rechtskurven zum Katsurahama Strand - ein halbmondförmiger Strand und sehr beliebt bei den Einheimischen. Baden ist hier allerdings verboten …
    Nach einer kurzen Pause fahren wir entlang der schön angelegten, aber verkehrsreichen Katsurahama 🌺 Blumenpromenade direkt zur Urado-Ohashi-Brücke, die wir todesmutig mit all den Autos überqueren 😳. Da vergeht uns sogar das fotografieren - überlebt 😉!
    Dann ist es nicht mehr weit zum Schiff. Nur noch paar Straßen und Sträßchen und ein großes Gärtnereigelände und schon sind wir da - Kaffee und Kuchen verdient 👍🏼!
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  • Auslaufen Kochi

    8 mars 2024, Japan ⋅ ☀️ 12 °C

    Das Auslaufen gestaltet sich genauso freundlich wie das Willkommen, wir werden mit traditionellen Folkloretänzen verabschiedet. Wir merken, hier sind wir gern gesehene Gäste - super!
    Anders in China, hier gab es erst Beanstandungen am Schiff, angeblich zu alt. Nachdem dieses Problem gelöst war, macht nun die Ausländerbehörde Ärger - keine Einreise in China möglich für uns 😱. So wird unsere Reiseroute durcheinander gewürfelt. Die Crew und die Büros in Deutschland wirbeln nun im Hintergrund und haben alle Hände voll zu tun, um sinnvolle Alternativen zu finden, alles umzuplanen und um für uns neue Ausflugsmöglichkeiten zu basteln. Wir sind gespannt auf den weiteren Verlauf der Reise, lassen uns überraschen und drücken allen fleißigen Mitarbeitern die Daumen, dass alles glatt läuft!
    Der Urlaub geht weiter, so genießen wir am Abend die Queen-Show - We are the Champion“ bzw. das Theaterstück „Die erfolgreiche Frau“.
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  • Beppu und die heißen Höllen

    9 mars 2024, Japan ⋅ ☀️ 7 °C

    180 Seemeilen fährt die Artania, dann sind wir in Beppu. Auch dieser Ort erstreckt sich zwischen Gebirge und Meer. Das Besondere hier sind die heißen Quellen, die an zahlreichen Stellen aus dem Boden sprudeln. In Beppu blubbert und dampft es sprichwörtlich an allen Ecken und Enden. Überall laden Onsen (japanische Badehäuser) zum chillen im warmen Wasser ein und an vielen Stellen kann man ein Fussbad nehmen - in Wasser oder Dampf.
    Wir wollen heute verschiedene heiße Quellen besuchen, die allesamt viel zu heiß zum Baden sind (85 °C bis 99 °C) und sich deshalb „heiße Höllen“ nennen.
    Wir nehmen den 26er Bus und fahren als erstes zur Chinoike Jigoku, ein roter heißer See = Bluthölle.
    Gleich daneben befindet sich die Tatsumaki Jigoku = Tornadohölle. Das ist ein heißer Geysir, der aller 30 - 45 Minuten für 5 Minuten sein heißes Wasser ausspuckt. Wir haben Glück, gerade macht er es 👌.
    Ab hier wollen wir mit einem E-Bike den Rest unserer Tour abarbeiten. Das Tolle ist, in Japan sind alle lokalen Fahrradverleiher in einer zentralen App zusammengefasst (Docomo Bike Share) und auch als Ausländer können wir so einen Bikepass kaufen und damit an allen öffentlichen Verleihpunkten ein Rad mieten oder zurückgeben. Hier oben gibt es einen solchen Punkt und so können wir uns zwei E-Bikes in Japan-Size 😜 mieten. Das machen wir und radeln sogleich über gefühlt mehrere Berge (den ersten mussten wir schieben), um zu den anderen fünf Höllen zu gelangen.
    Nacheinander besuchen wir nun noch folgende Höllen: Shiraike Jigoku, Oniyami Jigoku, Kamado Jigoku, Oniishibozu Jigoku und die Umi Jigoku.
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  • Global Tower

    9 mars 2024, Japan ⋅ ☀️ 10 °C

    Viel schneller als über den Berg kommen wir mit unseren Superrädern durch die Stadt wieder nach unten 🤪 und zum Global Tower. Den 124 m hohen und sehr modernen Turm erklimmen wir mit Hilfe eines Aufzuges. Sehr windig hier oben, aber wir haben einen schönen Blick in alle Richtungen. Da können wir ganz wunderbar unseren Radweg nachvollziehen.
    Wieder am Hafen, suchen und finden wir am Fährterminal die Fahrradstation, schließen die Räder wieder an und spazieren zum Schiff zurück.
    Beim Ablegen genießen wir tolle Folklore mit Tanz und Trommlern. Abends gibt es in der Artania Show Lounge eine Show und im Kino ein Filmchen.
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  • Kammon-Strasse

    9 mars 2024, Japan ⋅ 🌙 5 °C

    In der Nacht durchfahren wir die Kammon-Straße. Sie gilt als die verkehrsreichste Wasserstraße der Welt, verläuft zwischen den beiden Hauptinseln Japans und verbindet das Japanische Meer mit dem Ostchinesischen Meer. An der schmalsten Stelle werden die beiden Inseln durch eine über 1.000 Meter lange Hängebrücke miteinander verbunden. Diese Brücke passieren wir etwa um 23.30 Uhr. Wir stehen trotz Kälte und viel Wind lange an Deck, um dieses Geschehen zu beobachten. Dafür müssen wir uns dringend mit Wiener Würstchen 🌭 in der Pazifik Lounge belohnen 😜.Läs mer

  • Busan

    10 mars 2024, Sydkorea ⋅ ☀️ 6 °C

    Nach 208 Seemeilen sind wir in Südkorea. Die Einfahrt ist kalt, aber supertoll. Wir fahren genau auf Südkoreas zweitgrößte Stadt Busan mit ihrer beeindruckenden Skyline zu. Viele Wolkenkratzer und Berge im Hintergrund. Erst kurz vor der Pier dreht unser Käpt’n das Schiff und legt es sicher an, sehr eng hier 😳.
    Busan ist Ersatz für Hakata in Japan, weil aus irgendeinem Grund unser Einlaufen dort heute nicht erwünscht ist 🤷‍♀️. Aber auch hier gibt es spannende Sachen zu entdecken und das machen wir sogleich.
    Heute ist Wandertag, denn private Radtouren lassen die Behörden hier nicht zu 🤷‍♀️. Vom Schiff geht es direkt los, an der schönen Uferpromenade mit seinen Brücken entlang - im Blick immer wieder Hochhäuser.
    Irgendwie wirkt es verlassen, vielleicht schlafen die Koreaner sonntags länger …
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  • Gamcheon Culture Village

    10 mars 2024, Sydkorea ⋅ ☀️ 10 °C

    Ziel unser Wanderung ist das am steilen Berghang liegende „Santorini von Korea“ oder auch „Machu Picchu von Busan“. Ein buntes Viertel mit übereinander liegenden verwinkelten und labyrinthartigen Gassen, Gässchen und Treppen. Früher war hier ein Slum, in dem vor allem Flüchtlinge des Koreakrieges lebten. Erst 2009 begannen Studenten mit dem Projekt „Dreaming of Machu Picchu in Busan“, um Leben und Tourismus in das Viertel zu bringen. Künstler bemalten die Häuser, die Wege und alles, was sie finden konnten. Heute ist das Viertel das absolute Highlight bei Touristen - voller Erfolg also.
    Der Aufstieg zum Dorf ist unheimlich schön und spannend, bietet immer wieder tolle Ausblicke auf die moderne Stadt und auch schon auf die kleinen farbenfrohen Häuser. Wir steigen immer höher und höher und von oben haben wir eine wirklich herrliche Aussicht auf das bunte Dorf, die Skyline von Busan und auf das Meer.
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  • Rückweg und Gukje Markt

    10 mars 2024, Sydkorea ⋅ ☀️ 12 °C

    Der Rückweg führt wieder über steile Treppen und Gässchen in die „normale“ Stadt. Hier kommen wir zum Gukje Markt, wo wir uns von der Gruppe trennen, um uns ins rege Marktgeschehen zu stürzen. Wir haben den Eindruck, ein Markt geht in den anderen über, shoppen und essen überall - scheinbar die Lieblingsbeschäftigungen der Asiaten.Läs mer

  • Chinatown

    10 mars 2024, Sydkorea ⋅ ☀️ 11 °C

    Die Marktstraßen führen uns direkt nach Chinatown und in eine „Massagestraße“. Das kommt uns wie gerufen, denn nach soviel Stadtgelatsche brennen unsere Füße ganz fürchterlich.
    Nach 40 Minuten sind die Beinchen wieder aufgepeppt und so schaffen wir die letzten zwei Kilometer von insgesamt 25 km bis zum Schiff problemlos.Läs mer

  • Busan Panoramafahrt

    10 mars 2024, Sydkorea ⋅ ☀️ 11 °C

    Ausflug Helga und Gerd:
    In Korea angekommen, spazieren wir am Vormittag und im schönsten Sonnenschein ein Stück Richtung Stadt, unser Ausflug beginnt heute erst am Nachmittag.
    Wir besuchen einen kleinen Park mit einem Konferenzgebäude - jährlich treffen sich hier Gesandte aus 21 Nationen, um über den Frieden zu diskutieren. Danach fahren wir zu einem zweiten Park, viele Einheimische sind unterwegs und man könnte den hohen Aussichtsturm besteigen.
    Weiter geht es zur Hauptattraktion: der Fischmarkt ist einmalig! Viele viele Stände draußen mit den unterschiedlichsten Fischen, in der Halle wird zusätzlich gebraten und gekocht - den Einheimischen schmeckts.
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  • Insel Jeju

    11 mars 2024, Sydkorea ⋅ ☁️ 11 °C

    Ohne es zu merken, sind wir über Nacht und nach 176 Seemeilen vor der größten und südlichsten Insel Südkoreas angekommen. Wir beobachten vom Deck die wunderschöne und sehr enge Einfahrt sowie das Anlegemanöver am Pier des Hafens von Jeju.
    Heute haben wir einen langen Ausflug gebucht, denn die Insel ist wegen ihrer wunderschönen Natur sehr beliebt. Strände, Wasserfälle, Klippen, Höhlen, mildes Klima - so steht es beschrieben und nach so vielen Stadttagen ist das genau das richtige für uns!
    Leider muss unser erster Programmpunkt ausfallen. Manjanggul Cave, einer der schönsten Lavatunnel der Welt, ist leider eingestürzt und kann daher nicht besucht werden - schade ☹️.
    Als Ersatz muss der Bijarim Wald her. Bijarim, zu deutsch Nusseibe, ist ein Nadelbaum, der nur in Korea, Japan und irgendwo in den USA vorkommt. Der Baum wächst sehr langsam, kann 500 bis 800 Jahre alt werden und sein Holz ist sehr teuer. Die Koreaner lieben die Nüsse der Eibe. Die können zwar nur gekocht verzehrt werden und schmecken auch nicht (sauer), aber es gilt: immer eine Nuss essen und ein Schnaps trinken - und Koreaner trinken gerne 🫣.
    Unser Waldstück hier besteht aus 2.800 Bäumen. Wir hetzen den 3,2 km langen Rundweg durch den schönen Wald, denn Zeit ist knapp auf unserem Ausflug 😳.
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  • Seongsan Ilchulbon

    11 mars 2024, Sydkorea ⋅ 🌬 13 °C

    Nächster Programmpunkt ist ein Vulkanascheberg - Seongsan Ilchulbon oder einfach Sonnenaufgangsberg. Er ist 180 Meter hoch und vor etwa 100.000 Jahren bei einem Vulkanausbruch entstanden. Um in seinen Krater schauen zu können, muss man mehr als 500 Stufen bewältigen. Auch hier lässt man uns genau 35 Minuten Zeit und da wir anfangs nicht wissen, wie lange wir für den Aufstieg brauchen und wie der Weg beschaffen ist, nehmen wir den Berg als Sporteinheit und stiefeln im Eiltempo nach oben 💪🦵🤛. Von hier haben wir einen tollen Blick in den sanften Krater mit seinem gezackten Rand und auf die Küste. Früher gab es auch einen Weg durch den Krater, aber der ist völlig zugewachsen und gesperrt.
    Runter geht’s schneller, so dass wir sogar noch Zeit für den „unsportlichen“ Weg entlang der Küste haben und trotzdem pünktlich am Bus sind 😃.
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  • BBQ auf koreanisch

    11 mars 2024, Sydkorea ⋅ ☁️ 14 °C

    Zum Mittagessen gibt es ein typisch koreanisches BBQ, das wir bzw. Dirk uns am Tisch selber grillen. Es gibt voll fetten Schweinebauch, den wir mit der Schere in kleine Stücke schnippeln und zusammen mit verschiedenen Gemüsen grillen. Dazu noch andere scharfe und weniger scharfe Gemüsesorten und Soßen und natürlich Reis.
    Wir lernen: alles zusammen wird in ein Salatblatt zu einer großen Kugel gewickelt und auf einmal in den Mund gestopft - wir essen etwas kultivierter 😂.
    Das Essen ist sehr lecker, das Ambiente dagegen echt ätzend - riesige Bahnhofshalle voll mit Menschen und Grillrauch 😬.
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  • Seoptjikoji Küste und Leuchtturm

    11 mars 2024, Sydkorea ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir sind satt und bereit für den nächsten stressigen Spaziergang. Wir fahren zum östlichen Ende der Insel und dürfen den Blick über die zerklüftete Küste und das Meer schweifen lassen. Aber bitte nicht bis zum Leuchtturm gehen - zu weit und keine Zeit!
    Klar, dass wir das trotzdem machen und auch schaffen, ein wirklicher Genuß ist es durch die Hetzerei aber nicht.
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  • Mystery Road

    11 mars 2024, Sydkorea ⋅ 🌧 9 °C

    Die Mystery Road ist eine optische Täuschung und wird als Touristenattraktion verkauft. Die Straße geht bergab, es sieht aber wohl so aus, als würde es bergauf gehen - irgendwie kann ich das nicht erkennen 😳😂. Es gibt natürlich einen großen Parkplatz, Souvenierstände usw. und an der Straße zwei kleine 2 Minutenpräsentationen 😀: der Busfahrer stellt den Motor ab und wir rollen „nach oben“. Dann dürfen wir kurz aussteigen und an die Straße treten. Hier lassen wir eine Flasche den Berg nach oben rollen - naja…Läs mer